Raimon Weber Eis bricht

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Inhaltsangabe zu „Eis bricht“ von Raimon Weber

Er hat gewartet. Lange. Doch jetzt ist der Tag der Rache gekommen ... Henning Saalbach führt ein erfülltes Leben, er ist verheiratet und hat einen Sohn. Dann wird alles anders. Innerhalb von Sekunden zerstört ein Fremder sein Glück: Der Mann dringt in das Haus der Familie ein und tötet den sechsjährigen Marc. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war, und nur der Gedanke an Rache hält Henning am Leben. Es bleiben ihm zwölf Jahre, um sich vorzubereiten. Auf den Tag, an dem der Täter entlassen wird. Doch dann beginnt Henning zu zweifeln: Wer ist Feind, wer Freund? Wer der Täter, wer das Opfer? Und schon ist er mittendrin in einem perfiden Spiel. Einem Spiel ohne Regeln. Und es hat gerade erst begonnen.

Unvorhersehbar und spannend, mit etwas schwächerem Ende.

— Kruschi

lesen um jeden Preis

— Tapsi0709

Ein unglaublich guter Thriller! Sehr authentisch, wahnsinnig spannend und stellenweise auch bedrückend.. Unbedingt lesen!!!

— Nepomurks

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  • Eis bricht

    Eis bricht

    Tapsi0709

    11. March 2017 um 11:32

    Ich finde es sehr erstaunlich und faszinierend, wie man so eine tolle Story auf so wenig Seiten erzählen kann. Es gibt spannende Wendungen und Spannung ist durchweg vorhanden. 
    Man kann sich sehr gut in die Hauptperson Henning Saalbach hinein versetzten und seine Handlungen nach empfinden.
    Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen.

  • Ein fesselnder Thriller mit sehr viel Tiefgang... Unglaublich spannend!

    Eis bricht

    Nepomurks

    22. January 2017 um 23:42

    Was, wenn dir jemand das Wichtigste in deinem Leben nimmt? Wenn dein Kind gewaltsam zu Tode kommt und du daran zerbrichst? Wenn du nur noch auf den Tag wartest, an dem du die Ungerechtigkeit des Mordes mit gleichem beantworten wirst?! ... Raimon Weber legt mit „Eis bricht“ einen grandiosen Thriller zu einem sehr sensiblen Thema vor. Ein Thriller, der unter die Haut geht und gleichzeitig betroffen macht - der sich inhaltlich mit dem steten Verdacht der Pädophilie auseinandersetzt... Henning Saalbach nennt sich der Hauptprotagonist. Ein Vater, der dem potenziellem Verbrechen, dem sein Sohn Marc 12 Jahre zuvor zum Opfer fiel, nachhängt und der seither unentwegt auf Rache sinnt. „Gerechtigkeit“ ist alles, woran Saalbach nach dem vermeintlich gewaltsamen Tod seines Sohnes noch denken kann. Doch was ist damals wirklich vorgefallen? Was geschah an jenem Abend, der das Leben der Betroffenen, der Eltern also aus den Fugen geraten ließ? Erinnerung, Realität oder Irrtum? Saalbach stellen sich tiefgreifende Fragen – und doch ist er getrieben von dem Wunsch nach abschließender Rache.. Raimon Weber schreibt in seinem aktuellen Thriller unglaublich fesselnd und lässt den Leser tief eintauchen in seine Figuren. Es ist, als schlüpfe man vorübergehend selber in die Haut des Protagonisten. Der Schreibstil bleibt durchgängig recht unaufgeregt. Und auch inhaltlich wirkt der Verlauf zunächst nur subtil spannend, steigert sich jedoch mit Beginn des hauptsächlichen Erzählstrangs (nach kurzem Prolog) immens. Mehr und mehr nimmt das Buch dann an Dichte zu und birgt im weiteren Verlauf eine große Portion Gänsehaut-Feeling (nicht zuletzt wegen des Grundthemas). Ich fand die Inhalte und Thematik des Thrillers schockierend authentisch dargestellt und die Figuren durchweg gut konzipiert. Der Roman lässt sich einerseits leicht lesen, die Protagonisten sind äußerst überschaubar und doch wiegt das Gelesene schwer. Man kann nicht anders, als durchgängig mit Henning Saalbach mitzufühlen. Permanent zieht man neue Schlüsse zum Hergang und wird von unerwarteten Wendungen überrascht. Wissen, Verunsicherung und Empathie vermischen sich. Weber versteht es unglaublich gut, den Leser beinahe "manipulativ" und emotional bindend durch seine sehr authentisch wirkende Erzählung zu führen. Wahnsinnig spannend, stellenweise bedrückend und doch insgesamt ein eher leises Buch, das ohne viel Action auskommt. Ein starkes Buch also mit furiosem Ende, absolut lesenswert und von meiner Seite definitiv eine Leseempfehlung! 5 Sterne.

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  • Zwölf Jahre

    Eis bricht

    walli007

    25. July 2016 um 21:17

    Nur zwölf Jahre hat er bekommen, der Mörder seines Sohnes. Henning Saalbach hat den Tod des Jungen nicht verwunden. Seine Ehe ist zerbrochen und beruflich bekommt er auch nichts mehr geregelt. Und nun hat der Täter seine Strafe fast abgesessen. Zwölf Jahre hat Saalbach auf diesen Tag gewartet. Und nun ist es so weit. Saalbach will den Mörder ermorden, das ist der Plan. Aber nicht alles läuft so wie Henning Saalbach sich das gedacht hat. So schließt er zum Beispiel die Bekanntschaft mit einem etwa neunjährigen Mädchen, das von seinen Eltern nicht unbedingt gut behandelt wird, so scheint es jedenfalls. Ist Henning Saalbach auf dem Weg ein Mörder zu werden? Begibt er sich damit nicht auf die selbe Ebene wie der Täter? Nach dem gewaltsamen Tod seines Kindes ist nichts mehr wie es war, es wird auch nicht wieder. Vielleicht gibt es mal einen guten Tag, aber sein totes Kind ist immer in seinen Gedanken. Ihn und seine Frau hat die schwere Zeit nicht zusammen geschweißt, im Gegenteil, es hat sie auseinander getrieben. Das mag ihm wohl das Recht geben, den Täter nicht zu mögen und auch diesem den Tod zu wünschen. Aber ist das ein Plan, der an den Rand der Ausführung gelangen darf? Gerade in der heutigen Zeit, wo man den Eindruck gewinnt, dass immer mehr Leute das Recht in die eigenen Hände nehmen, ist dies ein sehr brisantes Thema. Welchen Weg soll man nehmen. Überlässt man es nicht besser der Justiz, über einen Täter zu urteilen. Und sollte man, wenn man in seiner verständlichen Fixierung auf den Mörder tatsächlich auf Hinweise stößt, nicht besser die Polizei einschalten? Es ist eine Gratwanderung, die der Autor seinen Protagonisten durchleben lässt. Mit geschickt gewählten Worten wird die Spannung immer weiter aufgebaut, um mit einem fulminanten Finale doch etwas abrupt zu enden. Man kann vielleicht nicht jeden Gedanken oder jede Handlung des Protagonisten nachvollziehen können oder gutheißen, spannende Unterhaltung bekommt man auf jeden Fall geboten. 3,5 Sterne

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  • Nach einem unrunden Anfang ist es zum Schluss doch noch ein gutes Buch geworden.

    Eis bricht

    Ekcnew

    01. January 2016 um 16:05

    Henning Saalbach führt ein erfülltes Leben, er ist verheiratet und hat einen Sohn. Dann wird alles anders. Innerhalb von Sekunden wird sein Glück zerstört. 12 Jahre später steht die Entlassung des Mörders aus dem Gefängnis an. Er plant einen Rachefeldzug. Nach dem Mord an seinem Sohn wird er von seiner Frau verlassen, kann seinen Beruf nicht mehr ausüben und verwahrlost quasi in seinen eigenen 4 Wänden, raucht und trinkt zu viel, schläft kaum und meidet den Kontakt zu seinen Mitmenschen. Nach rund 60  von insgesamt 206 Seiten fand ich das Buch leider noch nicht sehr ansprechend. Es waren für mich zu viele Ungereimtheiten, z.B. warum unterstützt der Justizbeamte Koch Henning Saalbach bei der Planung des Mordes an  George? Dann taucht ein 12 jähriges Mädchen auf, das die gleichen Träume wie Henning Saalbach träumt. Der Justizbeamte Koch weiht noch zwei weitere Personen in die Pläne von Henning Saalbach ein. Erst ab Seite 136 war ich wieder in der Geschichte drin. Durch Franziska findet Henning Saalbach in das Leben zurück. Fazit: nach einem unrunden Anfang ist es schlussendlich noch ein gutes Buch geworden!

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  • Ein Leben für ein Leben

    Eis bricht

    AKRD

    28. December 2015 um 13:45

    Henning Saalbach ist ein recht erfolgreicher Drehbuchautor und lebt mit Frau Judith und Sohn Marc zusammen. Sein Leben ist eigentlich glücklich – bis ein Einbrecher ihm das Liebste nimmt: den kleinen Marc... Erwartungsgemäß stellt dieser Verlust Henning´s Leben nicht nur auf den Kopf, sondern zerstört es fast vollends: seine Ehe zerbricht, sein Haus verlottert und er ist bald nur noch ein Schatten seiner selbst, lässt sich hängen und fängt an zu trinken. Nur ein Gedanke hält ihn noch am Leben: seine Rache am Mörder seines Sohnes. Dieser wurde gefasst, weil Henning ihn erkannt hat, als er aus dem Haus flüchtete, doch 12 Jahre Gefängnis sind nicht lang genug für ein Menschenleben. Besonders nicht, wenn der Mensch so früh aus dem Leben gerissen wurde... Henning will ihn seiner gerechten Strafe zuführen und die lautet: ein Leben für ein Leben... Als Vater war „Eis bricht“ für mich nur schwer zu lesen – besonders die Stelle, in der Henning seinen im Sterben liegenden Sohn findet und ihm klar wird, was er gerade verloren hat. Das Thema ist sicherlich für viele Menschen schwierig, aber leider immer noch und imme wieder aktuell, so dass ich es wichtig finde, dass auch so etwas weiterhin thematisiert wird, damit die Leute nicht abstumpfen und auch weiterhin wachsam sind, was in ihrer Umgebung geschieht. „Immer beide Augen auf und helfen, niemals einfach nur wegsehen !“ soll die Devise lauten ! Insofern finde ich, ist „Eis bricht“ ein wichtiges Buch. Natürlich soll es auch unterhalten und das tut es zudem außerordentlich gut, denn die Geschichte ist sehr spannend und wendungsreich gestaltet und durch das Thema nicht nur aktuell, sondern auch noch sehr lebensnah. Mir hat „Eis bricht“ außerordentlich gut gefallen und ich kann hier nur fünf Sterne vergeben, die voll verdient sind !

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  • pitschpatsch und dann?

    Eis bricht

    Studi123

    13. May 2015 um 21:19

    Das Buch hat wirklich spannend angefangen ... Henning, der Hauptprotagonist, hat in der Vergangenheit seinen Sohn Marc verloren. Ein Unbekannter ist in das Haus eingedrungen und hat den kleinen Mann getötet. Der Tod von Marc verändert das Leben von Henning völlig - die Ehe zerbricht und seine Frau wendet sich von ihm ab und Henning hat nur noch eines im Kopf - Rache. Er weiß mittlerweile wer der Mörder war und lauert diesem sogar vor dem Gefängnis auf... Er schmiedet Pläne und fokusiert sich völlig auf den Tag der Entlassung des Mörders...doch dann...Zweifel... Der Schreibstil ist sehr flüssig. ich war von anfang an richtig "drin" in der Handlung. Ich konnte sehr gut mitfühlen und fand auch, dass es nicht vorhersehbar war - hat mir sehr gut gefallen. Doch, ja... das Ende...das irgendwie kein Ende war. Geht es in einem Nachfolgeband weiter? Genau solche Fragen kamen auf... Ich hätte mir noch 50-100 weitere Seiten gewünscht, die einem das Ende nicht so vor die Füße geworfen hätten...

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  • Eis bricht von Raimon Weber

    Eis bricht

    Helli

    18. March 2015 um 11:14

    Eis bricht von Raimon Weber Buch:   Henning Saalbach führt ein erfülltes Leben, er ist verheiratet und hat einen Sohn. Dann wird alles anders. Innerhalb von Sekunden zerstört ein Fremder sein Glück: Der Mann dringt in das Haus der Familie ein und tötet den sechsjährigen Marc. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war, und nur der Gedanke an Rache hält Henning am Leben. Es bleiben ihm zwölf Jahre, um sich vorzubereiten. Auf den Tag, an dem der Täter entlassen wird. Doch dann beginnt Henning zu zweifeln: Wer ist Feind, wer Freund? Wer der Täter, wer das Opfer? Und schon ist er mittendrin in einem perfiden Spiel. Einem Spiel ohne Regeln. Und es hat gerade erst begonnen. Autor:    Raimon Weber, in Unna geboren, lebt mit seiner Familie und der Katze "Flummi" aus Überzeugung in der westfälischen Provinz. Seit 1998 veröffentlicht er erfolgreich Kriminalromane, Thriller und Hörspiele. Seit Monaten stürmen die Bände seiner E-Book-Serie DIE GEHEIMEN AKTEN DES SIR ARTHUR CONAN DOYLE um den Sherlock-Holmes-Erfinder die Bestsellerlisten. Nach dem hochgelobten Thriller EIS BRICHT erscheint am 14. November 2014 der neue Thriller KUCKUCKSMÖRDER im Ullstein Verlag. Für seine Recherchen besuchte Raimon Weber die Geschlossene Forensische Psychiatrie, kletterte auf Fabrikschornsteine oder besuchte Verbrennungsanlagen für amputierte Gliedmaßen. Er beschäftigte sich mit ungewöhnlichen Tötungsmethoden und lernte jene kennen, die sie anwendeten. Raimon Weber ist der Spezialist für Thriller, mit meist klaustrophobischer Stimmung. Seine Romanfiguren sind häufig Durchschnittsmenschen die durch unvorhergesehene, traumatische Erlebnisse aus der Bahn geworfen werden. Die Geschichten zeigen, dass das Verbrechen nicht nur von außen in die scheinbar heile Welt von Durchschnittsbürgern einbricht, sondern häufig in der Psyche der Protagonisten wohnt. Die Personen in seinen Romanen sind hervorragend charakterisiert und scharf gezeichnet. Für seine Kritiker ist Raimon Weber der Bangemacher. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Förderung von literarischen Nachwuchstalenten in seinen regelmäßig stattfindenden Schreibwerkstätten. Entspannung und Ausgeglichenheit findet der überzeugte Vater und Ehemann im Kreise seiner Familie. Quelle: http://www.raimon-weber.de/ Meinung:    Raimon Weber zeigte uns in seinem Buch/Hörbuch, Eis bricht, was aus einer Familie werden kann, wenn ein Mitglied ermordet wird. Es waren spannende Hörstunden mit viel Spannung, wobei ich sagen muss, dass ich das Hörbuch mir drei mal anhören musste, um alles nachzuvollziehen. Dabei musste ich mitlachen und mit weinen, wie schrecklich einem das Schicksal mitspielen kann. Die Passagen mit den Rückblicken und Jetzt-Zeit gingen gut in einander über, sodass man Alles nach und nach nachvollziehen konnte. Alles in Allem ein gelungener Thriller!

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  • Nur für die Rache kann man nicht leben

    Eis bricht

    klaraelisa

    09. August 2014 um 18:33

    In Raimon Webers Thriller „Eis bricht“ erlebt Henning Saalbach, wie langsam die Zeit vergehen kann. Zwölf lange Jahre hat er gewartet. In wenigen Tagen wird der Mörder seines achtjährigen Sohnes Marc aus der Haft entlassen. Eines Abends vor zwölf Jahren ist Henning mit seiner Frau Judith bei Carsten Brunner, einem einflussreichen Mann beim ZDF, eingeladen. Marc bleibt allein im Haus zurück. Henning, ein erfolgreicher Drehbuchautor, vergisst eine Mappe mit den Entwürfen für die ersten Folgen einer neuen Fernsehserie und kehrt nach Hause zurück. Dort findet er seinen tödlich verletzten Sohn. Jede Hilfe kommt für ihn zu spät. Er stirbt in seinen Armen. Henning kämpft mit dem Mörder und erkennt ihn. Es ist Erwin George. Er bekommt 12 Jahre wegen angeblichen Totschlags. Danach ist für Henning nichts mehr so wie früher. Seine Ehe zerbricht, er kann nicht mehr arbeiten, wird depressiv, beginnt langsam zu verwahrlosen und verfällt dem Alkohol. Er fiebert dem Tag entgegen, an dem George entlassen werden soll, denn dann bekommt der Mann endlich seine gerechte Strafe: den Tod. „Es ist das Einzige, was mich in der ganzen Zeit am Leben gehalten hat. Ohne dieses Ziel hätte ich mich längst aufgehängt.“ (S. 54) Und dieser Tag ist jetzt gekommen. Öfters fährt Henning zum Gefängnis nach Werl, wo er vor elf Jahren den Justizvollzugsbeamten Thorsten Koch kennengelernt hat, der ihn die letzten Jahre über den Gefangenen auf dem laufenden gehalten hat. Koch ist es, der Saalbach mit seinen Freunden bekannt macht, die sich als „Humanisten“ bezeichnen und ihm eine Waffe besorgen. Obwohl alles gut vorbereitet ist, läuft an dem Tag der Entlassung von Erwin George alles aus dem Ruder, und es kommt anders als gedacht. „Eis bricht“ von Raimon Weber liest sich gut. Der Autor hat einen ungewöhnlichen Thriller geschrieben, den man auch als Kriminaldrama bezeichnen kann. Die Figur des Henning Saalbach ist sehr authentisch, sein geplantes Vorhaben glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt. Erzählt wird anfangs auf zwei Zeitebenen, einmal in der Gegenwart, in der der Protagonist heute lebt und in der Vergangenheit vor 12 Jahren, bis die Geschichte dann in der Gegenwart bleibt. Die Übergänge sind gut gewählt, und auch das Ende der Story ist für den Leser unvorhersehbar. Die Geschichte ist packend erzählt und bietet zwar düstere, aber interessante Unterhaltung. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

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  • Ohne Sinn und Verstand

    Eis bricht

    Krimifee86

    29. July 2014 um 13:11

    Inhalt: Innerhalb von Sekunden zerstört ein Fremder Hennings Glück: Der Mann dringt in das Haus der Familie ein und tötet den sechsjährigen Marc. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war, und nur der Gedanke an Rache hält Henning am Leben. Es bleiben ihm zwölf Jahre, um sich vorzubereiten. Auf den Tag, an dem der Täter entlassen wird. Doch dann beginnt Henning zu zweifeln: Wer ist Feind, wer Freund? Wer der Täter, wer das Opfer? Und schon ist er mittendrin in einem perfiden Spiel. Einem Spiel ohne Regeln. Und es hat gerade erst begonnen. Cover: Das Cover passt in jedem Fall zum Buchtitel, denn es zeigt eine Eisfläche oder einen Eisblock, der mehrere Bruchstellen hat und somit bricht. Außerdem zu sehen der obligatorische Blutfleck der wahrscheinlich andeuten soll, dass es sich um einen Thriller handelt. Ich finde das Cover okay aber nicht herausragend. Schreibstil: Ich fand den Schreibstil eigentlich ganz okay. Das Buch war trotz des verschrobenen Inhalts schnell und leicht zu lesen. Und auch irgendwo in einer spannenden Sprache geschrieben, auch wenn es inhaltlich so gar nicht spannend war. Der Autor wechselt die Perspektiven und geht auch in die Vergangenheit. Nicht so gut gefallen haben mir die Charakterisierungen der Personen. Diese waren einfach zu übertrieben. Der Wodka-saufende Henning, seine spirituell völlig abgehobene Exfrau, das kleine Mädchen, das viel zu erwachsen war. Sie alle waren einfach ein bisschen too much und zu extrem übertrieben. Die Story: Die Geschichte, wie sie der Klappentext beschreibt, wäre sehr spannend gewesen. Die Geschichte, wie sie tatsächlich im Buch beschrieben wurde, war einfach nur unsinnig und öde. Zumal der Autor sich auch nicht wirklich entscheiden konnte, worum es eigentlich ging. Die Kindermorde? Die Rettung des kleinen Mädchens aus ihrem Elternhaus? Man weiß es nicht. Fazit: Also, für mich hat das Buch um ehrlich zu sein nicht so wirklich viel Sinn gemacht. Ich habe die Geschichte vielleicht auch einfach nicht verstanden, aber worum sollte es hier gehen? Eigentlich ging es doch bloß um einen Mann, der dem Mörder seines Sohnes auflauern will, dabei nebenbei ein kleines Mädchen rettet und seine große Liebe findet. Nur, dass alles völlig zusammenhanglos berichtet wird und halt einfach keinen Sinn macht. Ich weiß, ich wiederhole nicht, aber ein Buch, dessen Inhalt ich nicht verstehe, kann ich auch irgendwie nicht anders beurteilen.

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  • 12 Jahre

    Eis bricht

    Igelmanu66

    „Er schüttelte sich, öffnete die trockenen Lippen und schnappte nach Luft. Er fror. Der Traum war von Geräuschen, schlimmen Geräuschen, erfüllt gewesen. Knirschen, Brechen, Splittern. Als würde in seinem Schädel Glas zerspringen. Er konnte sich nur noch an das Gefühl von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein erinnern. Es waren keine Bilder geblieben. Henning Saalbach schlief immer unruhig, wälzte sich im Minutentakt in den Laken bis ihn ein neuer Alptraum überfiel. Aber niemals zuvor hatte ihn sein Unterbewusstsein etwas ähnlich Schlimmem ausgesetzt.“ Vor 12 Jahren war Henning Saalbach ein glücklicher Mann. Vor 12 Jahren hatte er eine Frau und einen kleinen Sohn. Vor 12 Jahren war er ein erfolgreicher Autor. Vor 12 Jahren ließen Henning und seine Frau ihren Sohn Marc abends alleine zuhause und gingen aus. Vor 12 Jahren wurde Marc an eben diesem Abend im Schlafzimmer seiner Eltern ermordet. Seit 12 Jahren sitzt sein Mörder im Gefängnis. Seit 12 Jahren ist in Hennings Leben nichts mehr, wie es war. Seit 12 Jahren lebt Henning allein. Denn nach Marcs Tod ging auch seine Ehe in die Brüche. Seit 12 Jahren trinkt Henning viel zu viel. Seit 12 Jahren hält ihn nur noch der Gedanke an Rache am Leben. Seit 12 Jahren wartet er auf den Tag, an dem Marcs Mörder entlassen wird. Dieser Tag ist nun da. Dieser Thriller hat mich wirklich positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass auf 200 Seiten so viel Tiefe entwickelt werden kann. Aber genau das war der Fall. Sensibel wird Hennings Gefühlsleben beleuchtet. Anfangs pendelt die Handlung zwischen Jetzt-Zeit und Rückblicken. Die Rückblicke befassen sich natürlich mit der Nacht des Mordes und machten mich sehr betroffen. Niemanden, der Kinder hat, lässt eine solche Schilderung kalt! Unvorstellbar, wie man danach weiterleben soll! Und sehr gut vorstellbar, dass man sich mit Rachegedanken trägt. Aber was passiert mit diesen Gedanken, wenn der erwartete Tag da ist? Henning befallen Zweifel: Ist das, was er tut, richtig? Was, wenn er sich irrt? Schließlich hat der Täter stets behauptet, dass er Marc nie töten wollte. Henning beginnt, nachzuforschen… Meine Güte, wie oft habe ich mich während des Lesens gefragt, was ich tun würde. Henning war mir sehr sympathisch und ich habe mich ihm immer sehr nah gefühlt. Spannend wurde es auch noch und die 200 Seiten lasen sich wie nichts weg. Manchem Leser wird in diesem Thriller vielleicht zu wenig Blut fließen. Aber für mich persönlich war durch die Thematik des Kindermordes wahrlich genug „thrill“ in dem Buch. Fazit: Spannend, mit berührender Thematik. Schnell zu lesen und daher ideal für „zwischendurch“.

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    • 9

    _Sahara_

    12. July 2014 um 10:25
  • Ich habe mehr erwartet

    Eis bricht

    claude20

    Henning Saalbach führte ein erfülltes Leben. Er hatte einen Job der ihm Spass machte, er war glücklich verheiratet und hatte einen Sohn den er über alles liebte. Und dann eines Tages wird sein Glück zerstört. Ein Fremder dringt in sein Haus ein und tötet seinen Sohn Marc. Henning Saalbach kann den Täter beschreiben und schnell hat die Polizei den Verdächtigen verhaftet. Er wird verurteilt und für 12 Jahre inhaftiert. 12 Jahre die Henning Saalbach Zeit hat einen Plan für seine Rache zu schmieden. Doch kurz vor der Haftentlassung kommen Henning Saalbach Zweifel. Soll er seinen Plan wirklich durchführen?  Dieser Thriller von Raimon Weber beginnt sehr temporeich und spannend. Dem Leser wird die Geschichte von einem liebenden und verzweifelten Vater gezeigt, der nur noch an eines Denken kann. Rache für seinen Sohn, Rache für sein zerstörtes Leben. Aber ist dieser Weg wirklich der richtige Weg oder ist Vergebung in diesem Fall auch eine Lösung? Schnell wird dem Leser klar Henning Saalbach ist zwiegespalten und sein einstiger Plan ist in Gefahr. Wird er seine Rache durchführen oder gibt es auch noch einen anderen Weg? Mir hat das Buch anfangs sehr gut gefallen. Die Geschichte war spannend, zeigte die Gründe für Hennings Plan. Alles wirkte sehr durchdacht. Im Verlauf des Buches fand ich aber einige Übergänge oder auch die entstandenen Begebenheiten oder besser gesagt die zufälligen Begebenheiten die für die Handlung noch wichtig werden sollten einfach zu konstruiert. Die Geschichte hätte meiner Ansicht nach weiter ausgebaut werden können, um dem Leser Hennings Seelenleben noch intensiver darzulegen. Und auch das Ende und die endgültige Lösungen hat der Autor meiner Meining nach dem Leser zu schnell präsentiert. Am Ende des Buches wurde mir zwar eine ordentliche und auch nachvollziehbare Handlung aufgezeigt, aber ich hatte trotzdem das Gefühl hier fehlt etwas zu einer vollständigen Geschichte. Insgesamt hat mich das Buch nicht so wirklich begeistern können. Trotz allem bekommt dieser Thriller von mir 6 von 10 Punkte, weil die Geschichte stimmig war. © claude

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    • 4

    NiWa

    11. May 2014 um 15:56
  • Trauer

    Eis bricht

    buecherwurm1310

    26. April 2014 um 11:10

    Henning Saalbach musste vor 12 Jahren erleben, wie sein Sohn ermordet wurde. Darauf zerbricht sein Leben: seine Ehe, sein Beruf. Jetzt denkt er nur noch an Rache und ertränkt seinen Kummer in Alkohol. Der Täter wird nach 12 Jahren entlassen. Saalbach besorgt sich eine Pistole über eine merkwürdige Gruppe, die wohl eigene Interessen verfolgt. Dann passieren Sachen, die Saalbach aus seiner Erstarrung herausreißen. Das Buch liest sich schnell und leicht. Es werden schwierige Themen aufgegriffen – wie Trauerbewältigung, Zivilcourage, Selbstjustiz – aber alles bleibt ein wenig an der Oberfläche. Ein Buch, was man schnell liest und wieder vergisst.  

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  • ~*~ Vergangen ~*~

    Eis bricht

    mydanni

    Klapptext Henning Saalbach führt ein erfülltes Leben, er ist verheiratet und hat einen Sohn. Dann wird alles anders. Innerhalb von Sekunden zerstört ein Fremder sein Glück: Der Mann dringt in das Haus der Familie ein und tötet den sechsjährigen Marc. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war, und nur der Gedanke an Rache hält Henning am Leben. Es bleiben ihm zwölf Jahre, um sich vorzubereiten. Auf den Tag, an dem der Täter entlassen wird. Doch dann beginnt Henning zu zweifeln: Wer ist Feind, wer Freund? Wer der Täter, wer das Opfer? Und schon ist er mittendrin in einem perfiden Spiel. Einem Spiel ohne Regeln... Meinung Henning Saalbach spielt in diesem Buch die Hauptrolle. Ein Vater der sein Kind durch ein Verbrechen verloren hatte und daran ist auch noch die Ehe gescheitert. Henning ging innerlich total kaputt und das Einzige was ihn am Leben hielt, war der Gedanke an Rache. Er wollte Rache nehmen und den Mörder seines Sohnes einfach nur das Hirn weg pusten. Jeder Tag der vergeht, brachte Henning näher an den Tag der Rache, doch es sollte alles anders kommen. Der Charakter von Henning wird wirklich wahnsinnig gut beschrieben. Als Leser spürt man förmlich die Gefühlsschwankungen, seine Depressionen und sein Leid. Raimon Weber hat wirklich alles gegeben, damit der Leser mit empfindet. In meinen Augen ist das wirklich sehr gut gelungen Der Autor beginnt das Buch mit einer kleinen Vorgeschichte und als Leser fragt man sich, was hat das mit der Geschichte zu tun, die auf der Rückseite des Buches beschrieben wird? Man nimmt den Prolog also erst einmal zur Kenntnis und liest weiter. Anfangs spielt die Story noch in zwei Zeiten. Einmal in der Gegenwart, so wie Henning Saalbach heute lebt und dann wird die Geschichte erzählt, als sein Sohn umgebracht wurde, was 12 Jahre her war. Der Autor hat die Zeitsprünge sehr gut niedergeschrieben und man kommt nicht ins Schleudern in welcher Zeit man eigentlich ist. Je weiter man das Buch liest, desto mehr wird klar, wie alles zusammen passt, jedoch war ich überrascht, wie es ausging, denn auf dieses Ende bin ich während der Story nicht gekommen. Aber sollte es so nicht sein? Ein Buch wo man nach 100 Seiten schon weiß, wer was getan hat und wer der Böse ist, wäre doch langweilig. Das Buch mit etwas mehr als 200 Seiten ist ein relativ dünnes Buch, dennoch hat Raimon Weber die Geschichte super verpackt. Es kommt nicht das Gefühl auf, dass er versucht hat die Geschichte einfach kurz zu halten. Für mich war das Buch von der ersten bis zur letzten Seite echt spannend und ich bin mir sicher, dass ich mir irgendwann mal wieder ein Buch von diesem Autor holen werde. Für mich war es wieder ein unbekannter Autor, jedoch bin ich froh, dass ich ihn durch wasliestdu.de kennen lernen durfte, denn das Buch ist echt lesenswert. Falls sich jetzt jemand fragt, warum ich keine eigene Inhaltsangabe geschrieben habe, liegt es einfach daran, dass die Rückseite schon alles sagt, was der Leser wissen muss, bevor er das Buch liest. Eine Inhaltsangabe würde meiner Meinung nach einfach zu viel verraten und ich mag einfach nicht Spoilern. Daher habe ich mich an den Klapptext gehalten und ich denke an Hand meiner Meinung kann man raus lesen, dass mich das Buch und der Autor überzeugen konnten. Fazit Eine absolut gelungene und spannende Story die ich jedem empfehlen kann, der Thriller mag. Die Story ist fließend geschrieben, die Spannung bleibt nicht auf der Strecke, auch wenn das Buch meiner Meinung nach ein dünnes Buch ist, ich kenne es auch anders :P wäre mein Zeitmangel nicht gewesen, wäre das Buch sehr schnell durch gelesen gewesen, denn Raimon Weber fesselt den Leser und es fiel mir auch wahnsinnig schwer, dass Buch links liegen zu lassen um wichtige Dinge zu erledigen. Das Buch erhält die volle Punktzahl von mir und ich empfehle es gerne weiter. Wer diesen Autor noch nicht kennt, der sollte Raimon Weber auf jeden Fall eine Chance geben. Ich finde bei diesem Herren kann man nichts falsch machen.

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    • 2

    Arun

    07. April 2014 um 12:29
  • Packend und düster erzählt er vom menschlichen Abgrund, wenn einem das liebste genommen wird.

    Eis bricht

    trollchen

    25. January 2014 um 11:51

    Eis bricht Coer:  Dies ist ein Taschenbuch, liegt richtig gut in der Hand, die Seiten sind ziemlich dick, deswegen kann man sehr schnell zum Ende kommen. Die Schrift auf dem Coer ist rot und darunter sind man Eis, welches bricht und ein Blutstropfen der nach unten fällt. Das Coer gefällt mir sehr gut, es passt wunderbar zum Inhalt des Buches und es löst Ängste aus bei betrachten, was kann alles passieren, wenn Eis bricht! Herausgeber ist Ullstein Taschenbuch (2. Dezember 2013) und das Buch hat 208 Seiten. Kurzinhalt: Henning Saalbach führt ein erfülltes Leben, er ist verheiratet und hat einen Sohn. Dann wird alles anders. Innerhalb von Sekunden zerstört ein Fremder sein Glück: Der Mann dringt in das Haus der Familie ein und tötet den sechsjährigen Marc. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war, und nur der Gedanke an Rache hält Henning am Leben. Es bleiben ihm zwölf Jahre, um sich vorzubereiten. Auf den Tag, an dem der Täter entlassen wird. Doch dann beginnt Henning zu zweifeln: Wer ist Feind, wer Freund? Wer der Täter, wer das Opfer? Und schon ist er mittendrin in einem perfiden Spiel. Einem Spiel ohne Regeln. Und es hat gerade erst begonnen. Meine Meinung: nach den ersten Seiten habe ich sehr geschwankt, ob ich das Buch weiter lesen soll, denn es hat sich seht mittelmäßig gehalten in der Spannung. Dann wurden aber immer mehr Rückblenden eingeschoben, die das Geschehen vor 12 Jahren ein wenig sichtbarer machen.  Und damit kam auch der Wendepunkt, wo ich weiterlesen wollte. Denn am Anfang ging es nur darum, den Täter, der seinen Sohn damals umgebracht hat, auch leiden zu lassen. Aber dass das Buch dann eine ganz andere Wendung nimmt, hätte ich nicht gedacht und damit hatte ich auch nicht gerechnet. Der Autor hält nichts von langgezogenen Texten und Passagen, die keiner lesen möchte, sondern  er kann in der Würze des Wortes packende und emotionsgeladene Gefühle hervorbringen, wie ich es selten gelesen habe. Das einzige, was ich ein wenig irritiert hat, war das sehr kurze Ende, da hätte ich schön gefunden, wenn es noch einen Epilog gegeben hätte, aber dies nur am Rande. Mein Fazit: Ein schnell gelesener Krimi und gleichfalls ein Psychothriller, den man gelesen haben muss. Er ist sehr akribisch recherchiert und aufgebaut, dass man in den Protagonisten gern die Sympathieträger des Buches wieder erkennt. Packend und düster erzählt er vom menschlichen Abgrund, wenn einem das liebste genommen wird. Top, 5 Sterne, ein Hammerbuch!

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  • Gute Idee leider nicht perfekt umgesetzt

    Eis bricht

    Fami

    29. December 2013 um 14:47

    Allgemeine Informationen: Ausgabe: Taschenbuch Seiten: 208 S. Preis: 9,99 € Verlag: Ullstein  Teil einer Reihe: Nein Leseprobe  Klappentext: Henning Saalbach führt ein erfülltes Leben, er ist verheiratet und hat einen Sohn. Dann wird alles anders. Innerhalb von Sekunden zerstört ein Fremder sein Glück: Der Mann dringt in das Haus der Familie ein und tötet den sechsjährigen Marc. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war, und nur der Gedanke an Rache hält Henning am Leben. Es bleiben ihm zwölf Jahre, um sich vorzubereiten. Auf den Tag, an dem der Täter entlassen wird. Doch dann beginnt Henning zu zweifeln: Wer ist Feind, wer Freund? Wer der Täter, wer das Opfer? Und schon ist er mittendrin in einem perfiden Spiel. Einem Spiel ohne Regeln. Und es hat gerade erst begonnen. Meine Meinung: Der Prolog beginnt mit einem Verbrechen an einem Kind, wobei man erst mal nicht genau weiß ob das ein Verbrechen des Täters ist oder das Kind unser Täter wird.  Danach wechseln die ersten Kapitel zwischen der Vergangenheit, wo der Mord an Henning´s Sohn beschrieben wird und der Gegenwart, wo wir Henning in den letzten Tagen vor der Entlassung des Täters erleben und somit auch kennenlernen.  Der Einstieg in die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen, da man einen Einblick in die Tat und somit auch über den Täter bekommen hat. Auch Henning´s Gefühlswelt konnte ich sehr gut nachvollziehen und habe mit ihm bis zur Entlassung des Mörders seines Kindes mitgefiebert.  Außerdem lernt man in diesem Abschnitt die kleine Conny kennen, die noch mehrmals in der Geschichte auftauchen wird. Leider fand ich aber das ihre Figur nicht gut in die Geschichte eingebunden wurde sondern es etwas krampfhaft rüberkam. Ab dem Auftauchen von Conny nahm die Story für mich einen Lauf den ich persönlich nicht so gut fand und dadurch hat mich das Buch leider stellenweise nicht von sich überzeugen können. Es gibt mit Conny zusammen ein Erlebnis welches für Henning ein Wendepunkt in seinem Leben ist ohne den er wahrscheinlich sein Leben weiterhin so verbracht hätte wie vorher. Nach diesem Erlebnis ist Henning bereit in eine Selbsthilfegruppe zu gehen. In dieser Selbsthilfegruppe trifft er Eltern deren Kinder auch ermordet wurden. Ab diesem Punkt hat die Geschichte für mich wieder an Fahrt aufgenommen allerdings hat das sehr abrupte Ende dies wieder etwas kaputt gemacht. Fazit: Trotz meinen Kritikpunkten war dies ein guter Thriller, der von der Geschichte her für mich typisch thrillermäßig ist. Leider war er etwas schwankend in der Spannung und das Ende hat der Bewertung auch ein ganzes Lesezeichen gekostet.

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