Eis bricht

von Raimon Weber 
3,5 Sterne bei47 Bewertungen
Eis bricht
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (21):
miarosesunnys avatar

super spannend gewesen

Kritisch (6):
Eoris avatar

Der Anfang hat mich wenig überzeugt, in der Mitte hat es mir super gefallen, das Ende war leider dürftig.

Alle 47 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Eis bricht"

Er hat gewartet. Lange. Doch jetzt ist der Tag der Rache gekommen ... Henning Saalbach führt ein erfülltes Leben, er ist verheiratet und hat einen Sohn. Dann wird alles anders. Innerhalb von Sekunden zerstört ein Fremder sein Glück: Der Mann dringt in das Haus der Familie ein und tötet den sechsjährigen Marc. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war, und nur der Gedanke an Rache hält Henning am Leben. Es bleiben ihm zwölf Jahre, um sich vorzubereiten. Auf den Tag, an dem der Täter entlassen wird. Doch dann beginnt Henning zu zweifeln: Wer ist Feind, wer Freund? Wer der Täter, wer das Opfer? Und schon ist er mittendrin in einem perfiden Spiel. Einem Spiel ohne Regeln. Und es hat gerade erst begonnen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958190993
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:172 Seiten
Verlag:Midnight
Erscheinungsdatum:18.11.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 06.12.2013 bei Deutsche Grammophon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne9
  • 4 Sterne12
  • 3 Sterne20
  • 2 Sterne5
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    S
    Streiflichtvor einem Monat
    Ein tolles Buch mit immer neuen Wendungen

    Dieses Buch hat mich sehr begeistert, weil es niemals langweilig ist und zu keiner Zeit absehbar ist, wie es endet. Ständig neue Wendungen verwirren den Leser und führen ihn immer wieder auf neue Fährten. Das macht das Buch umso spannender und bis zur letzten Zeile interessant. Ich habe es voller Begeisterung und gerne gelesen - bis zur letzten Zeile.

    Im Prolog wird ein Mord beschrieben und erst am Ende versteht man den Zusammenhang. Damit hat der Autor eine tolle Klammer geschaffen, die das Buch sozusagen umhüllt. Eine schöne Idee. Ich mag es, wenn der Prolog rätselhaft ist und am Ende dann doch sinnvoll.

    Direkt im Anschluss an den Prolog folgt ein Sprung ins Heute und zur Hauptfigur Henning Saalbach. Er hat Angst, seine Aufgabe (die Tötung des Mörders seines Sohnes) nicht mehr erfüllen zu können, weil es ihm gesundheitlich und auch psychisch immer schlechter geht. Davor hat er größere Angst als vor dem Tod. Er ist völlig isoliert, gefangen in der Vergangenheit und geplagt von Erinnerungen an sein früheres Ich, seinen toten Sohn und sein früheres Leben mit der Familie. 

    Erneut ein Sprung, diesmal wieder in die Vergangenheit - 12 Jahre zuvor. Dann wird wieder die Gegenwart beschrieben. Diese Sprünge haben die Geschichte so lebendig und authentisch gemacht. Henning erinnert sich und das wird dem Leser auch anschaulich erzählt.

    Noch während er überlegt, wie er seinen ärgsten Feind beseitigen kann, tritt das Mädchen Conni in sein Leben. Sie führt ihn zu einer Frau und ist selbst in Not. Am Ende wird sie es sein, die alles verändert hat. Wunderbar gemacht und nie unrealistisch beschrieben.

    Ich möchte hier nicht zuviel von der Geschichte verraten, weil es dann nicht mehr spannend ist, aber im Endeffekt verläuft nichts so, wie es Henning geplant hat und genau das ist am Ende doch gar nicht so schlecht. Ich hoffe, es gibt bald einen Folgeband mit mehr rund um das Mädchen Conni.

    Tolles Buch, das sich zu lesen lohnt! Ein guter Start in das Neue Jahr!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Tapsi0709s avatar
    Tapsi0709vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: lesen um jeden Preis
    Eis bricht

    Ich finde es sehr erstaunlich und faszinierend, wie man so eine tolle Story auf so wenig Seiten erzählen kann. Es gibt spannende Wendungen und Spannung ist durchweg vorhanden. 
    Man kann sich sehr gut in die Hauptperson Henning Saalbach hinein versetzten und seine Handlungen nach empfinden.
    Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Nepomurkss avatar
    Nepomurksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein unglaublich guter Thriller! Sehr authentisch, wahnsinnig spannend und stellenweise auch bedrückend.. Unbedingt lesen!!!
    Ein fesselnder Thriller mit sehr viel Tiefgang... Unglaublich spannend!

    Was, wenn dir jemand das Wichtigste in deinem Leben nimmt? Wenn dein Kind gewaltsam zu Tode kommt und du daran zerbrichst? Wenn du nur noch auf den Tag wartest, an dem du die Ungerechtigkeit des Mordes mit gleichem beantworten wirst?! ... Raimon Weber legt mit „Eis bricht“ einen grandiosen Thriller zu einem sehr sensiblen Thema vor. Ein Thriller, der unter die Haut geht und gleichzeitig betroffen macht - der sich inhaltlich mit dem steten Verdacht der Pädophilie auseinandersetzt...
    Henning Saalbach nennt sich der Hauptprotagonist. Ein Vater, der dem potenziellem Verbrechen, dem sein Sohn Marc 12 Jahre zuvor zum Opfer fiel, nachhängt und der seither unentwegt auf Rache sinnt. „Gerechtigkeit“ ist alles, woran Saalbach nach dem vermeintlich gewaltsamen Tod seines Sohnes noch denken kann. Doch was ist damals wirklich vorgefallen? Was geschah an jenem Abend, der das Leben der Betroffenen, der Eltern also aus den Fugen geraten ließ? Erinnerung, Realität oder Irrtum? Saalbach stellen sich tiefgreifende Fragen – und doch ist er getrieben von dem Wunsch nach abschließender Rache..
    Raimon Weber schreibt in seinem aktuellen Thriller unglaublich fesselnd und lässt den Leser tief eintauchen in seine Figuren. Es ist, als schlüpfe man vorübergehend selber in die Haut des Protagonisten. Der Schreibstil bleibt durchgängig recht unaufgeregt. Und auch inhaltlich wirkt der Verlauf zunächst nur subtil spannend, steigert sich jedoch mit Beginn des hauptsächlichen Erzählstrangs (nach kurzem Prolog) immens. Mehr und mehr nimmt das Buch dann an Dichte zu und birgt im weiteren Verlauf eine große Portion Gänsehaut-Feeling (nicht zuletzt wegen des Grundthemas). Ich fand die Inhalte und Thematik des Thrillers schockierend authentisch dargestellt und die Figuren durchweg gut konzipiert. Der Roman lässt sich einerseits leicht lesen, die Protagonisten sind äußerst überschaubar und doch wiegt das Gelesene schwer. Man kann nicht anders, als durchgängig mit Henning Saalbach mitzufühlen. Permanent zieht man neue Schlüsse zum Hergang und wird von unerwarteten Wendungen überrascht. Wissen, Verunsicherung und Empathie vermischen sich. Weber versteht es unglaublich gut, den Leser beinahe "manipulativ" und emotional bindend durch seine sehr authentisch wirkende Erzählung zu führen. Wahnsinnig spannend, stellenweise bedrückend und doch insgesamt ein eher leises Buch, das ohne viel Action auskommt. Ein starkes Buch also mit furiosem Ende, absolut lesenswert und von meiner Seite definitiv eine Leseempfehlung! 5 Sterne.

    Kommentieren0
    124
    Teilen
    walli007s avatar
    walli007vor 2 Jahren
    Zwölf Jahre

    Nur zwölf Jahre hat er bekommen, der Mörder seines Sohnes. Henning Saalbach hat den Tod des Jungen nicht verwunden. Seine Ehe ist zerbrochen und beruflich bekommt er auch nichts mehr geregelt. Und nun hat der Täter seine Strafe fast abgesessen. Zwölf Jahre hat Saalbach auf diesen Tag gewartet. Und nun ist es so weit. Saalbach will den Mörder ermorden, das ist der Plan. Aber nicht alles läuft so wie Henning Saalbach sich das gedacht hat. So schließt er zum Beispiel die Bekanntschaft mit einem etwa neunjährigen Mädchen, das von seinen Eltern nicht unbedingt gut behandelt wird, so scheint es jedenfalls.


    Ist Henning Saalbach auf dem Weg ein Mörder zu werden? Begibt er sich damit nicht auf die selbe Ebene wie der Täter? Nach dem gewaltsamen Tod seines Kindes ist nichts mehr wie es war, es wird auch nicht wieder. Vielleicht gibt es mal einen guten Tag, aber sein totes Kind ist immer in seinen Gedanken. Ihn und seine Frau hat die schwere Zeit nicht zusammen geschweißt, im Gegenteil, es hat sie auseinander getrieben. Das mag ihm wohl das Recht geben, den Täter nicht zu mögen und auch diesem den Tod zu wünschen. Aber ist das ein Plan, der an den Rand der Ausführung gelangen darf?


    Gerade in der heutigen Zeit, wo man den Eindruck gewinnt, dass immer mehr Leute das Recht in die eigenen Hände nehmen, ist dies ein sehr brisantes Thema. Welchen Weg soll man nehmen. Überlässt man es nicht besser der Justiz, über einen Täter zu urteilen. Und sollte man, wenn man in seiner verständlichen Fixierung auf den Mörder tatsächlich auf Hinweise stößt, nicht besser die Polizei einschalten? Es ist eine Gratwanderung, die der Autor seinen Protagonisten durchleben lässt. Mit geschickt gewählten Worten wird die Spannung immer weiter aufgebaut, um mit einem fulminanten Finale doch etwas abrupt zu enden. Man kann vielleicht nicht jeden Gedanken oder jede Handlung des Protagonisten nachvollziehen können oder gutheißen, spannende Unterhaltung bekommt man auf jeden Fall geboten.

    3,5 Sterne

    Kommentieren0
    17
    Teilen
    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nach einem unrunden Anfang ist es zum Schluss doch noch ein gutes Buch geworden.
    Nach einem unrunden Anfang ist es zum Schluss doch noch ein gutes Buch geworden.


    Henning Saalbach führt ein erfülltes Leben, er ist verheiratet und hat einen Sohn. Dann wird alles anders. Innerhalb von Sekunden wird sein Glück zerstört.

    12 Jahre später steht die Entlassung des Mörders aus dem Gefängnis an.

    Er plant einen Rachefeldzug.

    Nach dem Mord an seinem Sohn wird er von seiner Frau verlassen, kann seinen Beruf nicht mehr ausüben und verwahrlost quasi in seinen eigenen 4 Wänden, raucht und trinkt zu viel, schläft kaum und meidet den Kontakt zu seinen Mitmenschen.

    Nach rund 60  von insgesamt 206 Seiten fand ich das Buch leider noch nicht sehr ansprechend. Es waren für mich zu viele Ungereimtheiten, z.B. warum unterstützt der Justizbeamte Koch Henning Saalbach bei der Planung des Mordes an  George? Dann taucht ein 12 jähriges Mädchen auf, das die gleichen Träume wie Henning Saalbach träumt. Der Justizbeamte Koch weiht noch zwei weitere Personen in die Pläne von Henning Saalbach ein.

    Erst ab Seite 136 war ich wieder in der Geschichte drin. Durch Franziska findet Henning Saalbach in das Leben zurück.

    Fazit: nach einem unrunden Anfang ist es schlussendlich noch ein gutes Buch geworden!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    A
    AKRDvor 3 Jahren
    Ein Leben für ein Leben

    Henning Saalbach ist ein recht erfolgreicher Drehbuchautor und lebt mit Frau Judith und Sohn Marc zusammen. Sein Leben ist eigentlich glücklich – bis ein Einbrecher ihm das Liebste nimmt: den kleinen Marc...

    Erwartungsgemäß stellt dieser Verlust Henning´s Leben nicht nur auf den Kopf, sondern zerstört es fast vollends: seine Ehe zerbricht, sein Haus verlottert und er ist bald nur noch ein Schatten seiner selbst, lässt sich hängen und fängt an zu trinken.
    Nur ein Gedanke hält ihn noch am Leben: seine Rache am Mörder seines Sohnes. Dieser wurde gefasst, weil Henning ihn erkannt hat, als er aus dem Haus flüchtete, doch 12 Jahre Gefängnis sind nicht lang genug für ein Menschenleben.
    Besonders nicht, wenn der Mensch so früh aus dem Leben gerissen wurde... Henning will ihn seiner gerechten Strafe zuführen und die lautet: ein Leben für ein Leben...

    Als Vater war „Eis bricht“ für mich nur schwer zu lesen – besonders die Stelle, in der Henning seinen im Sterben liegenden Sohn findet und ihm klar wird, was er gerade verloren hat.
    Das Thema ist sicherlich für viele Menschen schwierig, aber leider immer noch und imme wieder aktuell, so dass ich es wichtig finde, dass auch so etwas weiterhin thematisiert wird, damit die Leute nicht abstumpfen und auch weiterhin wachsam sind, was in ihrer Umgebung geschieht. „Immer beide Augen auf und helfen, niemals einfach nur wegsehen !“ soll die Devise lauten ! Insofern finde ich, ist „Eis bricht“ ein wichtiges Buch.

    Natürlich soll es auch unterhalten und das tut es zudem außerordentlich gut, denn die Geschichte ist sehr spannend und wendungsreich gestaltet und durch das Thema nicht nur aktuell, sondern auch noch sehr lebensnah.

    Mir hat „Eis bricht“ außerordentlich gut gefallen und ich kann hier nur fünf Sterne vergeben, die voll verdient sind !

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Studi123s avatar
    Studi123vor 3 Jahren
    pitschpatsch und dann?

    Das Buch hat wirklich spannend angefangen ... Henning, der Hauptprotagonist, hat in der Vergangenheit seinen Sohn Marc verloren. Ein Unbekannter ist in das Haus eingedrungen und hat den kleinen Mann getötet. Der Tod von Marc verändert das Leben von Henning völlig - die Ehe zerbricht und seine Frau wendet sich von ihm ab und Henning hat nur noch eines im Kopf - Rache. Er weiß mittlerweile wer der Mörder war und lauert diesem sogar vor dem Gefängnis auf... Er schmiedet Pläne und fokusiert sich völlig auf den Tag der Entlassung des Mörders...doch dann...Zweifel...

    Der Schreibstil ist sehr flüssig. ich war von anfang an richtig "drin" in der Handlung. Ich konnte sehr gut mitfühlen und fand auch, dass es nicht vorhersehbar war - hat mir sehr gut gefallen. Doch, ja... das Ende...das irgendwie kein Ende war. Geht es in einem Nachfolgeband weiter? Genau solche Fragen kamen auf... Ich hätte mir noch 50-100 weitere Seiten gewünscht, die einem das Ende nicht so vor die Füße geworfen hätten...

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Hellis avatar
    Hellivor 4 Jahren
    Eis bricht von Raimon Weber

    Eis bricht von Raimon Weber

    Buch:


      Henning Saalbach führt ein erfülltes Leben, er ist verheiratet und hat einen Sohn. Dann wird alles anders. Innerhalb von Sekunden zerstört ein Fremder sein Glück: Der Mann dringt in das Haus der Familie ein und tötet den sechsjährigen Marc. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war, und nur der Gedanke an Rache hält Henning am Leben. Es bleiben ihm zwölf Jahre, um sich vorzubereiten. Auf den Tag, an dem der Täter entlassen wird. Doch dann beginnt Henning zu zweifeln: Wer ist Feind, wer Freund? Wer der Täter, wer das Opfer? Und schon ist er mittendrin in einem perfiden Spiel. Einem Spiel ohne Regeln. Und es hat gerade erst begonnen.


    Autor:


       Raimon Weber, in Unna geboren, lebt mit seiner Familie und der Katze "Flummi" aus Überzeugung in der westfälischen Provinz. Seit 1998 veröffentlicht er erfolgreich Kriminalromane, Thriller und Hörspiele. Seit Monaten stürmen die Bände seiner E-Book-Serie DIE GEHEIMEN AKTEN DES SIR ARTHUR CONAN DOYLE um den Sherlock-Holmes-Erfinder die Bestsellerlisten. Nach dem hochgelobten Thriller EIS BRICHT erscheint am 14. November 2014 der neue Thriller KUCKUCKSMÖRDER im Ullstein Verlag. Für seine Recherchen besuchte Raimon Weber die Geschlossene Forensische Psychiatrie, kletterte auf Fabrikschornsteine oder besuchte Verbrennungsanlagen für amputierte Gliedmaßen. Er beschäftigte sich mit ungewöhnlichen Tötungsmethoden und lernte jene kennen, die sie anwendeten. Raimon Weber ist der Spezialist für Thriller, mit meist klaustrophobischer Stimmung. Seine Romanfiguren sind häufig Durchschnittsmenschen die durch unvorhergesehene, traumatische Erlebnisse aus der Bahn geworfen werden. Die Geschichten zeigen, dass das Verbrechen nicht nur von außen in die scheinbar heile Welt von Durchschnittsbürgern einbricht, sondern häufig in der Psyche der Protagonisten wohnt. Die Personen in seinen Romanen sind hervorragend charakterisiert und scharf gezeichnet. Für seine Kritiker ist Raimon Weber der Bangemacher. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Förderung von literarischen Nachwuchstalenten in seinen regelmäßig stattfindenden Schreibwerkstätten. Entspannung und Ausgeglichenheit findet der überzeugte Vater und Ehemann im Kreise seiner Familie.

    Quelle: http://www.raimon-weber.de/


    Meinung:


       Raimon Weber zeigte uns in seinem Buch/Hörbuch, Eis bricht, was aus einer Familie werden kann, wenn ein Mitglied ermordet wird. Es waren spannende Hörstunden mit viel Spannung, wobei ich sagen muss, dass ich das Hörbuch mir drei mal anhören musste, um alles nachzuvollziehen. Dabei musste ich mitlachen und mit weinen, wie schrecklich einem das Schicksal mitspielen kann. Die Passagen mit den Rückblicken und Jetzt-Zeit gingen gut in einander über, sodass man Alles nach und nach nachvollziehen konnte.

    Alles in Allem ein gelungener Thriller!



    Kommentieren0
    8
    Teilen
    klaraelisas avatar
    klaraelisavor 4 Jahren
    Nur für die Rache kann man nicht leben

    In Raimon Webers Thriller „Eis bricht“ erlebt Henning Saalbach, wie langsam die Zeit vergehen kann. Zwölf lange Jahre hat er gewartet. In wenigen Tagen wird der Mörder seines achtjährigen Sohnes Marc aus der Haft entlassen. Eines Abends vor zwölf Jahren ist Henning mit seiner Frau Judith bei Carsten Brunner, einem einflussreichen Mann beim ZDF, eingeladen. Marc bleibt allein im Haus zurück. Henning, ein erfolgreicher Drehbuchautor, vergisst eine Mappe mit den Entwürfen für die ersten Folgen einer neuen Fernsehserie und kehrt nach Hause zurück. Dort findet er seinen tödlich verletzten Sohn. Jede Hilfe kommt für ihn zu spät. Er stirbt in seinen Armen. Henning kämpft mit dem Mörder und erkennt ihn. Es ist Erwin George. Er bekommt 12 Jahre wegen angeblichen Totschlags. Danach ist für Henning nichts mehr so wie früher. Seine Ehe zerbricht, er kann nicht mehr arbeiten, wird depressiv, beginnt langsam zu verwahrlosen und verfällt dem Alkohol. Er fiebert dem Tag entgegen, an dem George entlassen werden soll, denn dann bekommt der Mann endlich seine gerechte Strafe: den Tod. „Es ist das Einzige, was mich in der ganzen Zeit am Leben gehalten hat. Ohne dieses Ziel hätte ich mich längst aufgehängt.“ (S. 54) Und dieser Tag ist jetzt gekommen. Öfters fährt Henning zum Gefängnis nach Werl, wo er vor elf Jahren den Justizvollzugsbeamten Thorsten Koch kennengelernt hat, der ihn die letzten Jahre über den Gefangenen auf dem laufenden gehalten hat. Koch ist es, der Saalbach mit seinen Freunden bekannt macht, die sich als „Humanisten“ bezeichnen und ihm eine Waffe besorgen. Obwohl alles gut vorbereitet ist, läuft an dem Tag der Entlassung von Erwin George alles aus dem Ruder, und es kommt anders als gedacht.
    „Eis bricht“ von Raimon Weber liest sich gut. Der Autor hat einen ungewöhnlichen Thriller geschrieben, den man auch als Kriminaldrama bezeichnen kann. Die Figur des Henning Saalbach ist sehr authentisch, sein geplantes Vorhaben glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt. Erzählt wird anfangs auf zwei Zeitebenen, einmal in der Gegenwart, in der der Protagonist heute lebt und in der Vergangenheit vor 12 Jahren, bis die Geschichte dann in der Gegenwart bleibt. Die Übergänge sind gut gewählt, und auch das Ende der Story ist für den Leser unvorhersehbar. Die Geschichte ist packend erzählt und bietet zwar düstere, aber interessante Unterhaltung. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der Sinn hinter der Geschichte hat sich mir leider überhaupt nicht erschlossen, - zum Glück ließ sich das Buch schnell weglesen.
    Ohne Sinn und Verstand

    Inhalt: Innerhalb von Sekunden zerstört ein Fremder Hennings Glück: Der Mann dringt in das Haus der Familie ein und tötet den sechsjährigen Marc. Seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es war, und nur der Gedanke an Rache hält Henning am Leben. Es bleiben ihm zwölf Jahre, um sich vorzubereiten. Auf den Tag, an dem der Täter entlassen wird. Doch dann beginnt Henning zu zweifeln: Wer ist Feind, wer Freund? Wer der Täter, wer das Opfer? Und schon ist er mittendrin in einem perfiden Spiel. Einem Spiel ohne Regeln. Und es hat gerade erst begonnen.

    Cover: Das Cover passt in jedem Fall zum Buchtitel, denn es zeigt eine Eisfläche oder einen Eisblock, der mehrere Bruchstellen hat und somit bricht. Außerdem zu sehen der obligatorische Blutfleck der wahrscheinlich andeuten soll, dass es sich um einen Thriller handelt. Ich finde das Cover okay aber nicht herausragend.

    Schreibstil: Ich fand den Schreibstil eigentlich ganz okay. Das Buch war trotz des verschrobenen Inhalts schnell und leicht zu lesen. Und auch irgendwo in einer spannenden Sprache geschrieben, auch wenn es inhaltlich so gar nicht spannend war.
    Der Autor wechselt die Perspektiven und geht auch in die Vergangenheit.
    Nicht so gut gefallen haben mir die Charakterisierungen der Personen. Diese waren einfach zu übertrieben. Der Wodka-saufende Henning, seine spirituell völlig abgehobene Exfrau, das kleine Mädchen, das viel zu erwachsen war. Sie alle waren einfach ein bisschen too much und zu extrem übertrieben.

    Die Story: Die Geschichte, wie sie der Klappentext beschreibt, wäre sehr spannend gewesen. Die Geschichte, wie sie tatsächlich im Buch beschrieben wurde, war einfach nur unsinnig und öde. Zumal der Autor sich auch nicht wirklich entscheiden konnte, worum es eigentlich ging. Die Kindermorde? Die Rettung des kleinen Mädchens aus ihrem Elternhaus? Man weiß es nicht.

    Fazit: Also, für mich hat das Buch um ehrlich zu sein nicht so wirklich viel Sinn gemacht. Ich habe die Geschichte vielleicht auch einfach nicht verstanden, aber worum sollte es hier gehen? Eigentlich ging es doch bloß um einen Mann, der dem Mörder seines Sohnes auflauern will, dabei nebenbei ein kleines Mädchen rettet und seine große Liebe findet. Nur, dass alles völlig zusammenhanglos berichtet wird und halt einfach keinen Sinn macht. Ich weiß, ich wiederhole nicht, aber ein Buch, dessen Inhalt ich nicht verstehe, kann ich auch irgendwie nicht anders beurteilen.

    Kommentieren0
    14
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks