Kuckucksmörder

von Raimon Weber 
3,7 Sterne bei79 Bewertungen
Kuckucksmörder
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Rebecca1120s avatar

kranker Psycho mit Helfersyndrom

Kritisch (5):
B

Leider etwas lahm.

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Inhaltsangabe zu "Kuckucksmörder"

Vater, Mutter, Kind

Sie sind die perfekte Familie. Glauben alle. Nur er nicht. Er beobachtet sie. Verfolgt sie. Kennt ihre dunkelsten Geheimnisse. Denn er sieht jeden Schritt. Jeden Schlag. Bis er eines Tages selber zuschlägt. Die Familien als Geisel nimmt. Die perfekten Familienväter verschwinden spurlos. Doch keiner sieht etwas. Keiner weiß etwas. Nur die schwerkranke Polizistin Eva Flessner hat einen Verdacht. Was sie nicht ahnt: Er beobachtet auch sie …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548285344
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:14.11.2014

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    Rebecca1120s avatar
    Rebecca1120vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: kranker Psycho mit Helfersyndrom
    kranker Psycho mit Helfersyndrom

    Falk Stucke stellt die Hautfigur dar. Bis heute leidet er unter seiner Kindheit. Er will anders als sein nazistischer Vater sein und Menschen, die unter ebensolchen Tyrannen leiden müssen helfen …

    Dem Autor gelingt es sehr gut die kranke Psyche von Falk und seine daraus resultierenden Taten zu beschreiben. Man kommt als Leser dadurch schnell in die Handlung hinein. Dabei hat es mir auch gut gefallen, dass zwischendurch immer wieder Rückblenden aus Falks Kindheit eingearbeitet waren. So konnte ich mich nach und nach mit Falks Leidensgeschichte „vertraut“ machen und wenn ich ehrlich bin: so unsympathisch war er mir gar nicht. Ich hatte eher Mitleid mit ihm.

    Von mir gibt es 4 von 5 Lesesterne für diesen Thriller. Einen habe ich abgezogen, da mir der Mittelteil des Buches etwas langatmig war. Das wird aber gegen Ende des Krimis, da nimmt die Geschichte nochmal richtig Fahrt auf, wieder wettgemacht.

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    coffee2gos avatar
    coffee2govor 2 Jahren
    zu offen und zu kurz

    Kurze Inhaltszusammenfassung:

    Der Kuckucksmörder ist auf der Suche nach Familien, die nach außen hin perfekt erscheinen, aber wenn man genau hinter die Kulissen blickt, erkennt man, dass der Vater gewalttätig gegenüber seiner Familie oder zumindest gegenüber seiner Ehefrau ist. Da der Kuckucksmörder selbst eine ähnliche Vergangenheit erlebt hat, hat er sich selbst als Retter dieser Familien ernannt und nimmt selbst eine gewisse Zeit lang den Platz des Vaters ein und möchte es besser machen. Eva Flessner, eine sehr engagierte Polizeibeamtin, deren beste Freundin samt Familie auch ermordet wurde, versucht hinter das Geheimnis des Kuckucksmörders zu kommen, doch ihre schwere Erkrankung schränkt sie stark ein, sodass es spannend bis zum Schluss bleibt.

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Das Thema häusliche Gewalt, das der Autor aufgreift, finde ich sehr interessant und gleichfalls spannend ist auch die Idee des Kuckucksmörders, auf welche Weise er den gewalttätigen Vater zur Rechenschaft ziehen möchte und wie er seiner Meinung nach der Familie am besten helfen kann. Auf eine gewisse Weise kann man die Aktionen des Täters sogar nachvollziehen und er erscheint zeitweise recht sympathisch. Ein zweites Thema war der Gesundheitszustand der Polizistin Eva Flessner, der sich im Verlauf des Buches immer weiter verschlechtert hat und auch am Ende des Buches noch mehr offen lässt als aufklärt. Vor allem der sehr offene Schluss hat mir persönlich nicht so gut gefallen, denn es wurde weder der Fall zur Zufriedenheit aufgeklärt, noch erfährt man, wie es Eva geht – außerdem wurde das Ende sehr rasch auf wenigen Seiten abgehandelt. Hier hätte der Autor noch viel ausführlicher berichten können und etwas mehr Aufklärungsarbeit leisten können, zudem das Buch mit 284 Seiten ohnehin relativ kurz ausgefallen ist.

     

    Titel und Cover:

    Der kurze, prägnante Titel gefällt mir persönlich sehr gut und das Cover passt auch gut zum Titel und hat zudem noch die Eigenschaft, dass es zum Überlegen anregt.

     

    Mein Fazit:

    Der Kuckucksmörder ist ein sehr interessanter Thriller, der Tabuthemen wie häusliche Gewalt oder Krankheit anspricht und zudem den Täter auf gewisse Weise sympathisch erscheinen lässt, sodass es insgesamt sehr angenehm zu lesen ist.

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Folgen einer schlimmen Kindheit sehr eindrucksvoll geschildert
    Der kranke Mörder

    Das Buch schildert auf eindrucksvolle Weise, wie sehr eine schlimme Kindheit ein ganzes Leben zerstören kann.Falk Stucke hat in seiner Kindheit permanent unter seinem gewalttätigen Vater gelitten.Er lebte in ständiger Angst davor, was sein Vater ihm und vor allen Dingen seiner Mutter antat.Nachdem sein Vater tot war , atmete er auf. Er versuchte sein Leben neu zu ordnen , was ihm jedoch nicht gelang.Er war wie besessen davon, die ,nach außen hin intakten Familien ,von den gewalttätigen Ehemännern und Vätern zu befreien. Sobald er einen Verdacht hatte , beobachtete er die Familien über einen längeren Zeitraum, bevor er zur Tat schritt. Als er die Familie der Freundin von Polizistin Eva Flesser ermordete , nimmt die Geschichte Fahrt auf .Er sucht Kontakt zu Eva , um von ihr Neuigkeiten über den Stand der Ermittlungen zu erfahren. Als Eva begreift, auf wen sie sich eingelassen hat , muss auch sie um ihr Leben fürchten. Obwohl man gleich zu Beginn weiß,wer der Täter ist , bleibt die Spannung bis zum außergewöhnlichen Schluss erhalten . Meiner Meinung nach muss es eine Fortsetzung geben. Buchtitel: Kuckucksmörder

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    J
    jackline88vor 3 Jahren
    Der Kuckucksmörder

    Inhalt: Er ist immer auf der Suche. Nach Familien, die perfekt erscheinen. Er sieht jeden Riss in der Fassade. Er beobachtet sie, bis er die ganze Wahrheit kennt. Beobachtet jeden Schlag, jede Verletzung, kennt jede Wunde. Dann schlägt er zu. Er nimmt die Familie als Geisel und ersetzt den Vater. Er will es besser machen, zeigen, wie perfekte Väter sind. Der echte Vater verschwindet spurlos. Die Fälle häufen sich. Nur die Polizistin Eva Flessner hat einen Verdacht. Aber sie ist lebensbedrohlich erkrankt…

     

    Meinung: Dieses Buch hat mir ganz gut gefallen. An sich fand ich die Geschichte recht spannend geschrieben. Vor allem was hinter der Fassade einer „perfekten Familie“ abläuft und wie diese Fassade langsam bröckelt fand ich interessant.

    Einen Thriller mit so einer Geschichte habe ich noch gar nicht gelesen und von dem Titel hatte ich mir eigentlich etwas ganz anderes erwartet. Als ich den Klappentext gelesen habe, fand ich die ganze Story so interessant, dass ich das Buch auf jeden Fall lesen wollte.

    Die Charaktere waren spannend beschrieben und auch die ganze Geschichte an sich fand ich sehr interessant. Ich ziehe einen Stern ab, da ich manchmal nicht allem folgen konnte und manche Taten der Figuren nicht nachvollziehen konnte.

    Der Leser bekommt aber auch einen großen Einblick in das Gefühlsleben des Täters und erfährt, weshalb er so handelt.

    Ich wurde auf das Buch durch das Cover aufmerksam und dieses hat mich sofort angesprochen. Dieses gefällt mir richtig gut und passt natürlich auch gut zu dem Titel des Buches.

     

    Fazit: Ein tolles Buch, welches mir ein paar schöne Lesestunden bereitet hat. Mal eine ganz andere Story. Der Autor hat es mit diesem Buch geschafft mich zu begeistern. Ich würde es allen Lesern empfehlen, die mal etwas anderes lesen wollen.

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    anywayss avatar
    anywaysvor 3 Jahren
    Kuckucksmörder

    Durch den Hilferuf der Mutter ihrer besten Freundin, begibt sich die junge Polizistin Eva zum Haus ihrer Freundin. Seit mehreren Tagen gab es kein Lebenszeichen mehr von Petra, und selbst Eva hatte in letzter Zeit weniger Kontakt, bedingt durch Evas Job und durch Petras Familienleben. Im Haus macht sie eine fürchterliche Entdeckung, alle Familienmitglieder sind getötet worden, teilweise auf bestialische Art. Warum? Eva beginnt mit Unterstützung der zuständigen Mordkommission, selbst zu ermitteln und stößt dabei auf Tatsachen die ihr von Petra und deren Mann nicht bekannt waren. Es gab wohl nicht das Bilderbuchehepaar, das Eva in den beiden gesehen hat. Schlimmer noch, Robert hat Petra regelmäßig geschlagen. Könnte dies ein Motiv für die bestialischen Morde sein? Aber warum mussten die unschuldigen Kinder sterben?

    Gewalt in der Familie! Ein sehr brisantes Thema dass der Autor in seinem Thriller angeht. Die Idee eines stalkenden Rächers verursacht eine gehörige Portion Gänsehaut. Die Opfer sind erst jahrelang dem Martyrium der Ehemänner und dann dem“ Kuckucksmörder“ ausgeliefert. Eine Gewaltspirale aus der es kein Entkommen zu geben scheint.
    Raimon Weber versteht es ausgezeichnet diese Polarisation von Kindheitstraumen und vermeintlicher Hilfestellung herauszuheben. Ansatzweise empfand ich sogar ein wenig Verständnis für den Täter um mich kurze Zeit später wieder voller Unglauben und Unverständnis abzuwenden. Ein winziges Manko hat dieser Thriller aber leider, denn man weiß schon sehr früh wer der Täter und vor allem welche Motivation hinter den Taten steckt. Das schmälert recht stark die Spannung. Dafür ist das Zusammenspiel zwischen der trauernden Polizistin und dem Mörder sehr gut herausgearbeitet. Auch wenn es sich hierbei nicht um Ermittlungstechnische Dinge handelt sondern eher um das schlichte nicht Erkennen, wer sich hinter der Maske aus Freundlichkeit versteckt. Manchmal sieht man die menschlichen Abgründe nicht.

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    I
    Insel56vor 3 Jahren
    Eva auf der Suche nach dem Mörder ihrer Freundin

    Eva ist Polizistin und erhält einen Anruf von der Freundin ihrer Mutter, weil diese sich nicht meldet und die üblichen Besorgungen erledigt hat. Eva beschwichtigt die Mutter, aber macht sich auf den Weg, um nach ihrer Freundin zu sehen. Was sie vorfindet, lässt einem das Blut gefrieren, denn die Familie ist getötet worden. Wer ist der Täter und warum wurde die Familie umgebracht? Alles ist nicht so wie es gewesen zu sein schien und Eva muss sich eingestehen, dass sie nichts von den Misshandlungen ihrer Freundin mitbekommen hat. Die Motivation des Täters ist für ihn selber ziemlich klar, denn er will die Familien, auf die er aufmerksam wird, retten und den Platz des Vaters/Ehemannes einnehmen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Eva und dem Täter erzählt, was auch die Faszination des Buches ausmacht, denn man entwickelt durchaus auch Sympathien für den Täter. Sprachlich wird die Geschichte sehr detailliert herübergebracht und zieht mich auch dadurch in ihren Bann. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne mehr über die Motivation der Täter in einem Krimi erfahren, wobei dieser nicht übermäßig spannend ist, da schnell klar wird, wer der Täter ist, aber darauf kommt es hierbei auch nicht an.

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    Landbienes avatar
    Landbienevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnder Thriller!
    Kuckucksmörder

    Meinung über das Cover:
    Das Cover dieses Buches finde ich nicht sonderlich spektakulär. Es ist ein Ei zu sehen, aus dem vermeintlich gleich ein Küken schlüpft mit ein paar Blutstropfen daneben. Im Buchladen hätte es nicht gleich meine Aufmerksamkeit bekommen.

    Eigene Inhaltsangabe:
    Die Polizistin Eva Flessner findet ihre Freundin und deren Familie tot im Haus auf. Die Mutter erstochen, die Kinder erstickt und der Ehemann übel verstümmelt. Wer tut so etwas? Eva war sich sicher, dass ihre Freundin Petra ein perfektes Leben hatte. Doch bald bröckelt diese Fassade, als Eva vom Mordermittler Dewald über den Ermittlungsfortschritt informiert wird.. Eva kann es nicht glauben und recherchiert eigenmächtig, um den Mörder ihrer Freundin zu finden.

    Hauptprotagonistin:
    In diesem Thriller ist Eva Flessner und der Mörder die Hauptfiguren. Jedoch möchte ich nur auf Eva eingehen um nicht zu spoilern. Leider ist Eva Flessner in diesem Thriller für mich sehr farblos gewesen, da mehr von dem Mörder berichtet wird. Eva ist eine kranke Streifenpolizistin. Was sie genau hat, wurde nicht so richtig beschrieben (oder ich hab es schlichtweg überlesen). Sie isst nicht viel und ist ansonsten auch nicht sonderlich belastbar. Ansonsten ist sie alleinstehend, kriegt es mit den Männer und einer Beziehung wohl nicht auf die "Reihe". Bei Problemen ruft sie ihren Vater an und keine Freundin. Sehr ungewöhnlich für eine Erwachsene und Polizistin.... Ich bin inzwischen genervt von kranken Hauptprotagonisten. Warum diese immer "krank" sein müssen, offenbart mir nicht. Eva ermittelt in diesem Fall eigenmächtig, da sie nicht zur Einheit der Mordermittlung gehört.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil von Raimon Weber hat mir gut gefallen. Das Buch liess sich flüssig lesen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es wird hauptsächlich auch 2 Perspektiven berichtet. Aus Eva Flessner Perspektive und ihren Ermittlungen, sowie das Vorgehen und Sichtweise des Täters. Diese Schreibweise gefällt mir besonders gut. Es wurde auch mehr vom Täter, als von Eva geschrieben. Das fand ich persönlich gut, da mir die Hauptprotagonistin nicht sonderlich gut gefallen hat. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass man schnell mal ein Kapitel weiterlesen kann.

    Allgemeine Meinung:
    Der Täter ist in diesem Thriller schnell bekannt. Das hat mich am Anfang sehr enttäuscht, wurde aber dafür entschädigt in dem man den Täter "begleiten" kann und sehr viel über ihn erfährt. Es war keinesfalls langweilig, sondern sehr fesselnd. Zwischenzeitlich hatte ich auch in Erwägung gezogen dem Buch 5 Sterne zu geben, jedoch hat mir die Ermittlerin nicht so gut gefallen und das Ende war mir dann irgendwie zu unglaubwürdig. Trotzdem ein guter Thriller, mit einer guten Story! Ich vergebe 4 Sterne!

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    knuddelbackevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender ,temporeicher Thriller, der gerne etwas länger hätte sein können.
    ein durchaus spannender Thriller, mit sympathischen Charakteren

    Schon auf den ersten Seiten dieses Thrillers verspürte ich Gänsehaut pur: Eva Flessner , die sympathische Polizistin die in diesem Thriller im Mittelpunkt steht, findet die gesamte Familie Ihrer besten Freundin Petra in deren Haus tot auf. Ermordet auf äußerst grausame Art und Weise. Obwohl Eva selber der Schutzpolizei angehört und der Mord in den Zuständigkeitsbereich der Dortmunder Kriminalpolizei fällt schwört Sie den Mörder Ihrer Freundin zu finden und zur Strecke zu bringen. Von Anfang an herrscht ein rasantes Tempo vor.  Die Erzählperspektive wechselt zwischen Eva Flessner und dem Kuckucksmörder. Nahezu von Beginn an weiß der Leser wer der Kuckucksmörder ist, was der Spannung allerdings nicht schadet. In Raimon Webers Thriller geht es nicht um die Aufklärung einer Reihe von Morden im klassischen Sinn. Vielmehr steht die Seelenwelt des Serienmörders und dessen psychologischen Beweggründe im Vordergrund. Die Sprache ist klar und schnörkellos, was In Bezug auf die Zusammenhänge zwischen Täter und Tat von Vorteil ist. Der Thriller umfasst knapp 300 Seiten, so dass für Langatmigkeit im Verlauf der Handlung keine Zeit bleibt. Tatsächlich blieb die Spannung die ganze Zeit erhalten, und bis zum Schluss zitterte ich als Leserin mit Eva mit. Die Beweggründe des Täters zu durchschauen fiel mir dennoch sehr schwer. Aber wer versteht schon die Logik eines Serienkillers. Vielleicht eher eine beruhigende Tatsache als ein Manko. Tatsächlich fand ich nur die Tatsache, dass das Buch relativ knapp in der Seitenzahl gehalten wurde, schade. 50 Seiten mehr zu lesen hätten mir gefallen. Vor allem das Ende kam unterm Strich zu knapp. Ich hoffe allerdings auf einen Folgeband mit Eva Flessner, in dem Ihre privaten Probleme näher beleuchtet werden, da auch diese hier nur angerissen werden konnten.

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    Chumhas avatar
    Chumhavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Cover - aber schwache Geschichte
    Mörder oder Rächer der Unterdrückten?

    Das Cover des Buches fand ich sehr interessant und mit der LP fing das Buch super spannend an.
    Die Familie, die wir in der LP kennenlernen und die im weiteren Verlauf getötet wird, ist die Familie von Eva Flessners bester Freundin. Leider kommt sie nach einem Hilferuf zu spät und findet die Familie nur noch tot vor. Sie ist zwar Polizistin, doch nicht bei der Kripo. Allerdings schwört sie sich, den Mörder zu finden. Ganz einfach ist es für sie nicht, denn sie findet keine richtige Spur und zusätzlich fühlt sie sich gesundheitlich nicht wohl. Zum Arzt gehen will sie aber noch nicht und verheimlicht die Anzeichen vor ihren Kollegen.
    Als nächstes schwenkt die Erzählweise und wir lernen Falk kennen. Aus seiner Perspektive wird nun weiter erzählt. Bald schon wird dem Leser klar, dass es der gesuchte Mörder ist. Seine Kindheit wurde durch seinen brutalen Vater geprägt, der seine Mutter wo er nur konnte erniedrigt und misshandelt hat. Dies sollte er dann später mit dem Leben bezahlen. Aus dieser Situation heraus, entsteht der Wunsch in ihm, der Retter der misshandelten und ungerecht behandelten Ehefrauen zu sein. Ein guter Grundgedanke, doch sind die Ehefrauen nicht einsichtig und verstehen nicht, was er will, setzt er auch gegen sie Gewalt ein.
    Die Spannung ist allerdings nach dieser Erkenntnis dahin. Die Ermittlungen von Eva Flessner verlaufen im Hintergrund und der Leser erfährt davon nicht viel. Als sie dem Täter dann auf den Fersen ist, bricht sie zusammen und man kann nur erahnen, was sie gesundheitlich zusammenbrechen lässt.
    Der Täter entkommt, teilt ihr aber per Brief mit, dass er auf ihrer Seite ist.
    Kein richtiges Ende und sehr unzufrieden für den Leser, weil viele Fragen offen bleiben.
    Gibt es eine Fortsetzung?
    Das Buch ist zwar einfach zu lesen , doch für mich kein Thriller. Da fehlt mir die nötige Spannungskurve, die sich kontinuierlich aufbauen sollte.

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    AnnaChis avatar
    AnnaChivor 3 Jahren
    Durchschnittskrimi

    Angezogen an dem Krimi hat mich die Thematik: Da macht sich ein Mann auf, um geschlagene, gequälte Ehefrauen von ihrem Peiniger zu befreien und sich stellvertretend an ihm zu rächen - mit fatalen Folgen für die ganze Familie. Dennoch bleibt der Krimi eher in der Mittelmäßigkeit stecken. Der Handlungsverlauf ist zu vorhersehbar, die psychologischen Profile sowohl des Täters als auch der Polizistin, die ermittelt, weil sie persönlich von dem Fall betroffen ist, ein wenig zu einfach gestrickt.

    Am Ende habe ich das Buch ganz gern gelesen. Zum einen, weil es "leicht verdaulich" und neben einem momentan anstrengenden Alltag gut zu haben war. Zum anderen kann - in welcher Weise auch immer - nicht oft genug auf die Problematik geschlagener Frauen, deren Schicksal allzu oft jahre- oder jahrzehntelang vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen bleibt, hingewiesen werden.

     

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