Raimund A. Mader

 3.7 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Glasberg, Der König von Weiden und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Raimund A. Mader

Raimund A. MaderGlasberg
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Glasberg
Glasberg
 (5)
Erschienen am 02.07.2008
Raimund A. MaderDer König von Weiden
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Der König von Weiden
Der König von Weiden
 (3)
Erschienen am 03.02.2016
Raimund A. MaderDas Kafka-Manuskript
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Das Kafka-Manuskript
Das Kafka-Manuskript
 (1)
Erschienen am 04.07.2018
Raimund A. MaderRoter Herbst
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Roter Herbst
Roter Herbst
 (1)
Erschienen am 01.07.2013
Raimund A. MaderSchindlerjüdin
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Schindlerjüdin
Schindlerjüdin
 (1)
Erschienen am 12.07.2010
Raimund A. MaderDas Kafka-Manuskript
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Das Kafka-Manuskript
Das Kafka-Manuskript
 (0)
Erschienen am 18.07.2018

Interview mit Raimund A. Mader

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich habe vor etwa fünf Jahren mit dem Schreiben begonnen. Bis zur Fertigstellung meines ersten Krimis dauerte es relativ lange. Im Herbst 2007 war ich aber mit dem Manuskript fertig, das ich dann, wie das wohl allgemein so üblich ist, an eine Vielzahl von Verlagen geschickt habe. Das Glück war mir hold, und im Juli 2008 veröffentlichte der Gmeiner-Verlag den Roman. Zwei Jahre später, das Schreiben ging mittlerweile etwas flotter, kam mit „Schindlerjüdin“ mein zweiter Krimi heraus.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich lese seit meiner frühen Jugend Krimis, und das mit großer Begeisterung. Ich habe mit Agatha Christie, Raymond Chandler, Edgar Wallace und vielen weiteren begonnen und bin schließlich, von Sjöwall/Wahlöö fasziniert, bei den Schweden um Henning Mankell gelandet. Auch Friedrich Dürrenmatt hat mich sehr fasziniert.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Die Grundidee für „Glasberg“ erhielt ich durch einen Schüleraustausch mit einem Gymnasium in Bratislava, Slowakei, den ich einige Jahre lang selbst organisiert und geleitet habe. Auf die Idee, einen Krimi mit der Figur des Oskar Schindler im Zentrum zu schreiben, kam ich dagegen durch die Verlagslektoren, die mich auf eine besondere Station in Oskar Schindlers Leben hingewiesen hat.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich versuche Buchhändler und andere Kulturträger dazu zu bringen, mich zu Lesungen einzuladen. Wenn das gelingt, dann freut es mich sehr, wenn es zu einem kritischen Kontakt mit dem Publikum kommt. Mit „LovelyBooks“ versuche ich jetzt auch, die modernen Medien für solche Begegnungen zu nutzen.

Wann und was liest Du selbst?

In der Phase des Schreibens lese ich nur sehr wenig, da mich das ablenkt. In der Zeit zwischen zwei Romanen „fresse“ ich allerdings, was mir in die Finger gerät.

Neue Rezensionen zu Raimund A. Mader

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lesefreude_books avatar

Rezension zu "Das Kafka-Manuskript" von Raimund A. Mader

Auf den Spuren von Kafka
lesefreude_bookvor einem Monat

Verbrechen, die aufgrund eines Manuskripts, aufgrund von Literatur, verübt werden, klingt toll. Ich möchte glauben, dass die Leidenschaft für das geschriebene Wort die Täter antreibt, befürchte jedoch, dass am Ende Geld die Triebfeder ist.

Raimund A. Mader reist mit uns quer durch Europa – von Regensburg nach Wien, über Riva bis nach Tallinn. Dabei führt uns die Geschichte weit in die Vergangenheit.

Es hat mir gut gefallen, dass man in einen spannenden Roman verpackt einiges über Kafkas Leben erfahren hat. Allerdings war es schwer festzustellen, was denn nun der Realität entspricht und wo der Autor schwarze Flecken mit seiner Fantasie ausgeschmückt hat. Auch nach einer Internetrecherche ist dies für mich nicht immer ganz eindeutig.

Gewiss ist jedoch, dass viele von Kafkas Werken erst nach seinem Tod von seinem Nachlassverwalter Max Brod veröffentlicht wurden. Denn eigentlich hat Kafka verfügt, dass Max Brod nach seinem Tod alle seine Werke vernichten soll. Dieser hat sich jedoch darüber hinweggesetzt. Eine Geschichte, die natürlich jede Menge Raum zu Spekulationen gibt und die Vorlage für einen spannenden Krimi bietet.

„Das Kafka-Manuskript“ ist ein komplexer Kriminalroman mit vielen Irrungen und Wirrungen. Die Verbindungen zwischen den vielen Personen lösen sich auf und irgendwie passen mir die Puzzleteilchen dann doch etwas zu gut exakt. Der Autor ist hier etwas über das Ziel hinausgeschossen.

Ich hatte das Gefühl, dass uns Raimund A. Mader mit seinem namenlosen Verwirrten, der durch die Stadt irrt an „Die Verwandlung“ von Franz Kafka erinnern möchten. Es gibt viele Andeutungen. Absätze oder ganze Kapitel sind gewollt verwirrend geschrieben. Sie tragen nichts zur Handlung bei und wirken wie wilde Drogenfahrten. Es wirkt alles eine Spur zu aufgesetzt.

Doch am meisten muss ich mich über die Geschlechterverteilung in „Das Kafka-Manuskript“ aufregen. Klar können die armen, unschuldigen Männer, die wie selbstverständlich ihre Frauen betrügen, nichts dafür wenn junge, reizvolle Damen sie umgarnen. Dieser Umgang und die Sichtweise auf die Beziehungen zwischen Mann und Frau ist mir zutiefst zuwider. Männer, die bereits bei einem Blick und einem kleinen Lächeln schon schwach werden. Als wären Männer schwache Wesen ganz ohne Gewissen, Verstand und Gegenwehr.

Das Bild von Regensburg auf dem Cover finde ich sehr ansprechend und es macht Lust die Stadt selbst einmal zu besuchen. Mit dem historischen Stadtkern passt es auch hervorragend zu der Geschichte. Mir gefällt, dass tatsächlich ein Bild einer Stadt verwendet wurde, die im Buch vorkommt. Nicht immer selbstverständlich, dass das Cover zum Inhalt passt.

In „Das Kafka-Manuskript“ hat sich Raimund A. Mader ein Stückchen Literaturgeschichte herausgepickt und rundherum eine spannenden Jagd nach einem verschwunden Manuskript gesponnen.

Für das zu gewollt-verwirrende Konstrukt und eine schrecklich Sichtweise auf die Rolle der Frau und des Mannes muss ich jedoch zwei Sterne abziehen.

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Rezension zu "Der König von Weiden" von Raimund A. Mader

Heimatkrimi aus der Oberpfalz
pamNvor 2 Jahren

In den 70er Jahren gab es einen Mann, der Weiden auf Trab hielt. K und seine Etablissements voller Sex und auch sein unaufgeklärter Mord haben einiges an Aufsehen erregt. 
Der Weidener Autor Roman bekommt einen anonymen Anruf und wird gebeten ein Buch über K zu schreiben. Bei seiner Recherche muss er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen und seinen Charakteren ergeht es nicht anders.

Das Buchcover steht zwar nicht in Verbindung mit Weiden oder dem Inhalt, aber der von einer Spinnwebe gefangene Schmetterling, passt doch sehr gut. Ein wunderschönes Tier gefangen an einem hauchdünnen Faden.

Den Schreibstil und Perspektivenwechsel fand ich richtig gut. Sehr eigen, kannte ich so noch nicht. Durchaus spannend, aber an einigen Stellen etwas verwirrend.  
Denn die Perspektive wechselt oftmals ohne Vorahnung von Roman zu Attila und ich habe erst nach mehreren Sätzen den Wechsel bemerkt. Das hat mich beim Lesen schon arg gestört. 
Die Geschichte rund um den Fall K aufzubauen fand ich mehr als nur interessant. Hier in Weiden hört man dazu so einiges. Auch wenn vieles nur fiktiv ist, hat es mich doch gefesselt. Meine Heimatstadt aus den Augen eines Autors zu sehen/lesen ist etwas sehr besonderes. 
Perspektiven, Ort und Charaktere waren eine interessante und spannende Kombination.  Die Charaktere mussten reichlich viel Recherchieren und Rätsel lösen bis sie zu Rätsels Lösung gelangen. Jedoch fand ich das Ende komisch. Es wurde nicht alles aufgelöst und die Verschmelzung der Charaktere wurde leider auch nicht erklärt.
Alles in Allem jedoch ein spannendes und intetassentes Buch.

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