Rainald Goetz

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Lebenslauf von Rainald Goetz

Rainald Goetz wurde am 24.05.1954 in München geboren. Im Anschluss an sein Abitur absolvierte er ein Studium der Medizin, Theaterwissenschaft und Geschichte in München und Paris. Neben seinem Studium samt anschließender Promotion begann er 1976 für die Süddeutsche Zeitung zu schreiben, zunächst als Rezensent von Kinder- und Jugendbüchern. 1977 wurde seine dreiteilige Artikelserie mit dem Titel "Aus dem Tagebuch eines Medizinstudenten" veröffentlicht. 1978 folgte die erste Veröffentlichung in der Literaturzeitschrift Kursbuch, in der Goetz unter dem Titel "Der macht seinen Weg" den Verlauf seines Studiums und seine damit zusammenhängende soziale Isolation schilderte. Darüber hinaus war er als Redakteur für die Musikzeitschrift Spex tätig. In den Fokus der Öffentlichkeit geriet der Autor 1983 durch einen Auftritt beim Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt: Vor laufenden Fernsehkameras ritzte er sich während seiner Lesung die Stirn mit einer Rasierklinge auf, ließ das Blut über seine Hände und sein Manuskript laufen und beendete die Lesung blutüberströmt. Rainald Goetz hat Bücher über die folgenden Themen veröffentlicht: über PSYCHIATRIE den Roman "Irre"; über REVOLUTION die Stücke "Krieg"; über die RAF: "Kontrolliert. Geschichte"; über SPRACHE: "Festung. Stücke"; und über PARTY die Geschichte der Gegenwart "Heute Morgen". Mit seinem neuen Roman "Johann Holtrop" erscheint 2012 eine Fortsetzung seines Romans "Schlucht", einer Analyse der Nullerjahre. "Johann Holtrop" gelangte auf die Longlist des deutschen Buchpreises 2012.

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  • Wenn Realität die kühnsten Grotesken schreibt

    Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft. Roman

    katrinMM

    04. March 2017 um 18:18 Rezension zu "Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft. Roman" von Rainald Goetz

    Allein für solche Wortschöpfungen wie „Geistesverschlampung“ lohnt es sich, sich in die verschwurbelte Ausdrucksweise des Romans einzulesen. Er punktet außerdem mit den Einblicken in die Abgründe der wirtschaftlichen Eliten. In den Feuilletons wurde ja kritisiert, dass es ein zu gering verdeckter Schlüsselroman sei. So what? Wer die realen Vorbilder sind, kann recherchieren, wer will, aber was Goetz draus macht, das ist das Geniale.Sympathisch sind die wenigsten Figuren, und doch interessiert den Leser das Schicksal des Egomanen ...

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  • Internet-Tagebücher als (Selbst-) Offenbarung

    Abfall für alle

    michaeel

    25. March 2014 um 20:56 Rezension zu "Abfall für alle" von Rainald Goetz

    Ein blitzlichtartiger Einblick in die Produktionstagebücher eines der wichtigsten Autoren unseres Landes, der gesellschaftliche und kulturelle Diskurse wie im Vorbeigehen kommentiert. Manchmal selbstverliebt, manchmal hochintelligent, immer genau in der Sprache und formal spannend, besessen vom Wort, der Literatur, dem Kulturbetrieb. Absolut lesenwert.

  • MEGAMETA

    Dekonspiratione

    Eiseisbaby

    11. November 2013 um 11:49 Rezension zu "Dekonspiratione" von Rainald Goetz

    Wort für Wort. Ist ja toll und überhaupt: KRITIK und GRÖßENWAHN. Habe mich also nun endlich mal getraut. Was? Was vom großen, vom einmaligen RAINALD GOETZ zu lesen. Vom STIRNSCHLITZER GOETZ, vom KRANK GOETZ, vom RAVE GOETZ. So richtig von VORNE nach HINTEN und nicht nur einfach nur so peinlich hin- und hergeblättert wie ein MITTLERER DEPP. Der Stefan Mesch hat mir (also nicht mir persönlich, aber mir als Leser seines wirklich furchteinflößenden Besserwisser-Habich auch schongelesen-Blogs) DEKONSPIRATIONE empfohlen und weil der ...

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  • Rezension zu "Johann Holtrop" von Rainald Goetz

    Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft. Roman

    erwin

    Rezension zu "Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft. Roman" von Rainald Goetz

    Charakterstudie eines maßlosen, selbstgefälligen, macht- und geldgierigen, im Grunde recht einfältigen Menschen, der in seiner Welt, die alles verachtet, alles verachtet und der in dieser Haltung ganz oben anlangt, um dann schnell ganz tief zu stürzen. Kalte Welt. Kaltes Buch. Einige wenige Textpassagen sind großartig, auf Dauer ist der Roman doch recht ermüdend.

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  • Rezension zu "elfter september 2010" von Rainald Goetz

    elfter september 2010

    WinfriedStanzick

    09. December 2011 um 08:07 Rezension zu "elfter september 2010" von Rainald Goetz

    Ein ganzes Jahrzehnt hat der durch seine exzentrischen Texte bekannt gewordene 1954 geborene Autor Rainald Goetz hier dokumentiert. Die durchgängig schwarz-weißen Bilder zeigen Menschen, bekannte und unbekannte in verschiedenen Situationen, sie zeigen Motive aus Kunst und Kultur, vor allen Dingen aber erzählen sie ohne Worte die Geschichte des Autors mit diesem Jahrzehnt. Rainald Goetz hat es konzipiert als vierten Band seines sechsten Buches „Schlucht“, von dem bisher die Teile „Klage“ und „Loslabern“ erschienen sind. Doch auch ...

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  • Rezension zu "Loslabern" von Rainald Goetz

    Loslabern

    aurelianagemeina

    18. February 2010 um 19:00 Rezension zu "Loslabern" von Rainald Goetz

    Sehr schön die Beschreibung des Herbstempfangs der FAZ. Toll. Bestes Buch von Goetz seit langem. Hat sich seine Schreibpause gelohnt?

  • Rezension zu "Abfall für alle" von Rainald Goetz

    Abfall für alle

    jedigirl

    07. January 2010 um 12:41 Rezension zu "Abfall für alle" von Rainald Goetz

    Kleine Warnung vorab: dies ist eine sehr subjektive Rezension. Am Liebsten würde ich diesem Buch gar keinen Stern geben. Am allerliebsten würde ich dieses Buch ungeschehen machen. Rainald Goetz macht es sich zur Aufgabe jeden Tag einen Eintrag in sein Internetblog zu schreiben, ein Jahr lang. Was dabei herauskommt ist eine Anhäufung von pseudo-intellektueller Profilierung. Goetz hält seine eigene Meinung für äußerst wichtig und sein Geschreibsel für kreative, durchdachte Literatur. Leider ist Abfall für alle unlesbar und ...

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  • Rezension zu "Loslabern" von Rainald Goetz

    Loslabern

    berka

    09. November 2009 um 10:18 Rezension zu "Loslabern" von Rainald Goetz

    losrezensieren Angespannt las ich bis S. 177, dann fiel der Druck von mir ab: 'Zur Bewertung von Literatur muss man keine Ahnung haben von gar nichts, es braucht nichts, nur Sprachgefühl und Menschenkenntnis' (loslabern S. 177) Das lasse ich mir nicht zweimal sagen ;) Im Gegenteil: ich denke mir das auch immer wenn ich mich mal wieder um ein Rezensionsexemplar bewerbe (oder gar unbedrängt losrezensiere). In diesem Fall hatte ich mich beworben. Um den Herbst 2008 sollte es in dem Buch gehen, den Ausbruch der Wirtschaftskrise. Der ...

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  • Rezension zu "Klage" von Rainald Goetz

    Klage

    KollegeKraftwagen

    11. January 2009 um 19:27 Rezension zu "Klage" von Rainald Goetz

    Endlich wieder Rainald Goetz in Buchform! In den 90er Jahren war er einer der wichtigsten deutschen Autoren, sein Internettagebuch „Abfall für alle“ ist legendär, doch nach 2000 hörte man nichts mehr von ihm. Erst 2006 verblüffte er seine geduldig ausharrenden Leser mit einem Vanity Fair-Blog, der so ziemlich da anzuschließen schien, wo das seinerzeit revolutionäre „Abfall für alle“ aufhörte. Auch qualitativ schließt er nahtlos an, auch wenn „Abfall für alle“ uneinholbar sein dürfte, denn dort ist seine Frankfurter ...

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  • Rezension zu "Irre" von Rainald Goetz

    Irre

    GeschichtenAgentin

    29. March 2007 um 10:10 Rezension zu "Irre" von Rainald Goetz

    Kultbuch meiner Pubertät.

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