Rainald Goetz Abfall für alle

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Inhaltsangabe zu „Abfall für alle“ von Rainald Goetz

<p>Abfall für alle. Mein tägliches Textgebet.<br />Tagebuch, Reflexions-Baustelle, Existenz-Experiment. Geschichte des Augenblicks, der Zeit, Roman des Umbruch-Jahres 1998.<br />... Schließlich war, ein Traum, der wahr geworden ist, das Buch entstanden, das ich bin. Das ich immer schreiben wollte, von dem ich immer dachte, wie könnte es gelingen, das einfach festzuhalten, wie ich denke, lebe, schreibe. Von seiten des Todes her gesehen. – Was mir also gefällt, am Buch Abfall:<br />der Realismus, der Ideen-Vorrang, die Banalität der Dämonie des Alltags, das Schreiberleben, die Stille, der mediale Lärm, die Fiktionalität der auftretenden Personen, die argumentative Pedanterie, das Tasten, das urteilsmäßige Rumholzen, die Gleichwertigkeit aller Dinge, die Poetologie, die ästhetische Theorie, strukturell fragmentarisch, fragmentiert von Zeit, die Zeitmaschine, das Jahr, die Minutendinger und ihre Plausibilität, die Sekundengedanken: der Wahn, Tag für Tag, die Erzählung, Zahlen und Ziffern, ALLES IST TEXT, und über und unter und in allem: Melancholie.<br />Keiner weiß, was als nächstes passiert. Davon erzählt <em>Abfall für alle</em>. Wie es war, als man noch nicht tot war und nicht daran dachte, wie es weiter geht. Augenblick. Moment. Und jetzt? </p>

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    Abfall für alle
    michaeel

    michaeel

    25. March 2014 um 20:56

    Ein blitzlichtartiger Einblick in die Produktionstagebücher eines der wichtigsten Autoren unseres Landes, der gesellschaftliche und kulturelle Diskurse wie im Vorbeigehen kommentiert. Manchmal selbstverliebt, manchmal hochintelligent, immer genau in der Sprache und formal spannend, besessen vom Wort, der Literatur, dem Kulturbetrieb. Absolut lesenwert.

  • Rezension zu "Abfall für alle" von Rainald Goetz

    Abfall für alle
    jedigirl

    jedigirl

    07. January 2010 um 12:41

    Kleine Warnung vorab: dies ist eine sehr subjektive Rezension. Am Liebsten würde ich diesem Buch gar keinen Stern geben. Am allerliebsten würde ich dieses Buch ungeschehen machen. Rainald Goetz macht es sich zur Aufgabe jeden Tag einen Eintrag in sein Internetblog zu schreiben, ein Jahr lang. Was dabei herauskommt ist eine Anhäufung von pseudo-intellektueller Profilierung. Goetz hält seine eigene Meinung für äußerst wichtig und sein Geschreibsel für kreative, durchdachte Literatur. Leider ist Abfall für alle unlesbar und uninteressant (es sei denn man interessiert sich für das konfuse Gerede eines alternden Technoliebhabers). Wer mal so ein richtiger Wichtigtuer sein will, sollte sich ein Beispiel an diesem Stück Nicht-Literatur nehmen. Nur mit einem hat Goetz Recht: Dieser "Roman" ist Abfall.

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