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lenasbuecherwelt

vor 4 Monaten

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Rainbow Rowell ist wohl jedem Buchliebhaber ein Begriff. So stand auch bei mir ihr Name für großartige Bücher. Als ich dann eines Tages nach Hause kam, erwartete mich ein besonderes Päckchen. „Rainbow Rowell“ stand in großen Buchstaben auf der Verpackung und mein Herz begann schneller zu klopfen. Ich öffnete das Päckchen und mir blickten zwei Bücher entgegen. „Fangirl“ und „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“ – letzteres war mir besser bekannt als „Carry On“.

Obwohl die Geschichten erst Anfang August erscheinen sollte, war mir klar, dass diese beiden Bücher nicht lange bei mir warten werden müssen. Und so kam es auch. Ich beschloss, erst „Fangirl“ zu lesen und mich dann „Simon Snow“ zu widmen, nachdem ich erfuhr, dass die Fanfiction, die Cath in „Fangirl“ schreibt, zu „Simon Snow“ gehört. Dass man das Buch, von dem in „Fangirl“ so haushoch geschwärmt wird, danach selbst lesen kann, war ein geschickter Schachzug und praktisch das Sahnehäubchen.

Ich kann nur jedem Jugendbuchfan empfehlen, sich „Fangirl“ zu widmen und wem dazu auch noch das Fantasygenre zusagt, auch „Simon Snow“ zu lesen. Nachfolgend kommen meine 7 Gründe…

  1. Zu allererst: „Fangirl“ und „Simon Snow“ machen unheimlich viel Spaß zu lesen! Man rutscht nicht nur durch die Geschichten, nein, man fühlt sich, als stände man selbst neben Cath/Simon.
  2. „Fangirl“ ist mehr als nur ein bisschen Unterhaltung. Das Buch vereint so viele Themen in einem. Unteranderem beschäftigt sich die Geschichte mit psychischen Krankheiten, der Trennung der Eltern, dem Erwachsenwerden und Alkoholproblemen…
  3. Trotzdem hat Fangirl einige lustige Stellen, die den Leser unterhalten und zum Lachen bringen.
  4. Für alle Fans von Liebesgeschichten hält das Buch ebenfalls einiges bereit.
  5. „Simon Snow“ war viel mehr als nur eine Fantasygeschichte für mich – und auch der Punkt, dass der Protagonist schwul ist und sich selbst erst einmal zu Recht finden muss, hat mir gefallen. Warum gibt es sowas nicht viel öfter in Jugendbüchern?!
  6. Neben Simon war Baz mein Lieblingscharakter. Er war absolut sympathisch und genial – genau wie die Dialoge zwischen den beiden.
  7. Bei beiden Büchern war das der Fall, doch Fangirl hat sich in diesem Punkt noch ein bisschen mehr herausgehoben. Beide Bücher gehen dem Leser zu Herzen und berühren. Sowohl Cath mit ihrer introvertierten Art, die gegen ihre Ängste ankämpft, als auch Simon, der so ganz anders als die typischen Helden ist.

Zwar kommt „Simon Snow“ in meinen Augen nicht an „Fangirl“ heran, da es dem Buch teilweise an Tiefe fehlt, dennoch kann euch nur empfehlen, den Geschichten eine Chance zu geben. Die Bücher machen unheimlich viel Spaß beim Lesen, berührten mich zudem und verstecken einige Nachrichten zwischen den Zeilen.

Autor: Rainbow Rowell
Buch: Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow
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