Rainbow Rowell Carry On

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Inhaltsangabe zu „Carry On“ von Rainbow Rowell

Simon Snow just wants to relax and savour his last year at the Watford School of Magicks, but no one will let him. His girlfriend broke up with him, his best friend is a pest and his mentor keeps trying to hide him away in the mountains where maybe he'll be safe. Simon can't even enjoy the fact that his room-mate and longtime nemesis is missing, because he can't stop worrying about the evil git. Plus there are ghosts. And vampires. And actual evil things trying to shut Simon down. When you're the most powerful magician the world has ever known, you never get to relax and savour anything. Based on the characters Simon and Baz who featured in Rainbow Rowell's bestselling novel Fangirl, Carry On is a ghost story, a love story, a mystery and a melodrama. It has just as much kissing and talking as you'd expect from a Rainbow Rowell story - but far, far more monsters. (Quelle:'Fester Einband/08.10.2015')

Sehr starke erste Hälfte. Lässt dann etwas nach, ist aber immer noch gut. Der (beabsichtigte) Harry Potter Vibe hat mich nicht gestört.

— JokersLaugh

Definitiv sehr lesenswert für Menschen, die Liebesgeschichten mit etwas Magie und Mysterium drumherum mögen.

— LostRealist

Wieso kann ich dem Buch nicht 10 Sterne geben? Ich liebe Simon und Baz einfach <3

— TouchTheSky

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Am Anfang nervte die Protagonistin einfach nur, hat sich aber zum Glück im Laufe des Buches erledigt. Nicht mein Favorit, aber lesenswert.

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  • Carry On - Rainbow Rowell

    Carry On

    KimSlr

    12. March 2017 um 16:50

    Diese Rezension ist auch auf meinem Blog KimSlr - bookish erschienen, auch auf englisch.Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, aber ich bin mir gar nicht sicher was ich darüber schreiben soll. Natürlich erinnert mich die Geschichte sehr an Harry Potter, aber man merkt schon deutlich die Unterschiede. Ich würde gerne eine Rezension über dieses Buch schreiben und keinen einzigen Vergleich mit rein bringen und es völlig objektiv betrachten, aber das kann ich leider nicht.Ich bin mit dem Gedanken an dieses Buch heran gegangen, dass es so etwas wie eine Nacherzählung von Harry Potter ist und ich kann es nicht anders betrachten.Rainbow Rowell hat hier genau die Sachen von Harry Potter mit genommen, die mir gefallen aber auch genau das verändert, dass ich mir anders gewünscht hätte.Ein sehr großer Pluspunkt ist für mich, dass die magische und die ‚normale‘ Welt viel mehr mit einander verschmolzen sind und sogar die ‚alten Familien‘ Autos haben und fast jeder einen Laptop besitzt und die Leute sich über SMS Nachrichten senden und nicht durch Eulen.Auch die Rolle des ‚Mage‘ hat mir sehr gut gefallen und kommt meiner Vorstellung nach der Wahrheit über Dumbledore um einiges näher als JKs Canon. Die Welt ist super beschrieben, für jemand der sehr gut mit Harry Potter vertraut ist, war es am Anfang etwas verwirrend für mich, aber ich denke das lag vor allem daran, dass ich JKs Welt von Rainbow Welt von meinem Headcanon trennen musste.Die Charaktere sind wirklich gut geschrieben und haben schön ausgearbeitet Persönlichkeiten, die vor allem auch Rowells eigene Charaktere sind und nicht einfach abgekupfert.Die Handlung hat mir auch sehr gut gefallen und die Auflösung am Ende kam für mich total überraschend. Es gab einige Hintergrundinfos die man gegen Ende des Buches erfahren hat und die waren wirklich sehr gut eingebaut und haben der ganzen Geschichte noch etwas mehr tiefe. Aber um ehrlich zu sein muss ich sagen, dass was mich am Buch am meisten interessiert hat war die Liebesgeschichte. Auch wenn Simon und Baz doch ganz anders sind als Harry und Draco war ihre Beziehung genau das was ich mir gewünscht habe und wurde toll aufgebaut, es ging nicht zu schnell, hat aber auch für jemand ungeduldigen wie mich nicht zu lange gedauert. Alles in allem finde ich das Buch wirklich gelungen, auch wenn die Geschichte auf einer schon existierenden basiert hat sie doch eine ganz eigene Handlung und auch ganz eigene Charaktere. Ich habe diesem Buch nur 4 Sterne gegeben, da es mir etwas zu lange gedauert hat bis die Handlung richtig los ging und in dem direkten Vergleich in meinem Kopf, den ich leider nicht ausschalten kann, Harry Potter doch gewinnt. Aber ich muss sagen, Rainbow scheint in vielen Dingen die selbe Auffassung zu haben wie ich.

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  • Carry On

    Carry On

    littleowl

    23. February 2017 um 20:47

    Meine Meinung Erst vor ein paar Wochen habe ich „Fangirl“ von Rainbow Powell gelesen und war ganz begeistert von der Geschichte. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich entdeckt habe, dass die Autorin aus „Carry On“ – der Fanfiction, die Protagonistin Cath in „Fangirl“ schreibt – ein Buch gemacht hat. Allerdings war ich auch ein bisschen skeptisch, weil Rainbow Powell ja doch neu im Genre YA-Fantasy ist. Tatsächlich darf man von „Carry On“ kein rasantes Fantasyabenteuer erwarten, der Roman bietet eigentlich nur in den letzten Kapiteln wirklich Spannung und Action. Der Einstieg ist mir persönlich nicht ganz leicht gefallen, die ersten Kapitel haben sich leider ziemlich gezogen. Die Geschichte wird jedoch schlagartig besser, sobald Baz auf der Bildfläche erscheint – denn die außergewöhnliche, unglaublich süße Beziehung von Simon und Baz ist eindeutig das, was den Roman trägt und ihn dann doch noch zu einem echten Lesevergnügen macht. Für mich war die eigentliche Handlung im Grunde mehr schmückendes Beiwerk zu der herrlich charmanten und berührenden Liebesgeschichte. Die beiden Zimmernachbarn haben jahrelang keine Gelegenheit ausgelassen, einander anzugiften und sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, doch im Laufe der Geschichte wird schnell klar, dass nicht Abneigung der Grund dafür ist. Wie die beiden dann allmählich zueinander finden, ist wirklich herzerwärmend – Herzchenaugen-Garantie! Darüber hinaus hat „Carry On“ alles zu bieten, was ich auch sonst an Rainbow Powells Büchern liebe. Der Roman ist wunderbar humorvoll geschrieben – besonders die Dialoge sind einfach grandios – und hat mich in romantischen Momenten mitten ins Herz getroffen. Außerdem beweist die Autorin mit Simon, Baz und Simons bester Freundin Penny einmal mehr, dass sie ein Händchen für interessante, liebenswerte Charaktere hat. Ich habe das Trio sehr liebgewonnen und hätte gern noch mehr Zeit mit den dreien verbracht. Wie für viele andere Leser waren auch für mich die Parallelen zu Harry Potter unübersehbar – ein Auserwählter Waisenjunge, der sich in den Sommerferien nach seiner Zauberschule sehnt, ein ungleiches Trio usw. Mich persönlich hat das aber überhaupt nicht gestört und ich finde, dass die Welt von „Carry On“ in vieler Hinsicht einzigartig und originell gestaltet ist. Allein schon die Idee, dass die Magier statt mit irgendwelchen lateinischen Vokabeln mit alltäglichen Redewendungen zaubern, fand ich sehr kreativ und gelungen umgesetzt. Fazit  „Carry On“ war so gar nicht das, was ich erwartet hatte, aber die unglaublich süße Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen und mich wunderbar unterhalten. Außerdem hat der Roman alles, was ich auch sonst an Rainbow Powells Büchern liebe!

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  • Tolle Charaktere, tolle Geschichte

    Carry On

    Sakuko

    15. November 2016 um 08:18

    Ich sollte darauf hinweisen, dass dieses Buch ein Spin Off von Fangirl ist, in der die Protagonistin diese Fanfiction Geschichte über ein Harry-Potter-ähnliches Universum schreibt.Simon Snow ist der stärkste Magier, der existiert, leider hat er auch praktisch keine Kontrolle über seine Fähigkeiten. Er geht auf die Watford School of Magicks. Laut einer Prophezeiung soll der den 'insidious Humdrum' besiegen, eine massive Bedrohung für die Welt der Magie, da er große Löcher in die magische Atmosphäre reist, und so Stellen erschafft, an denen man keine Magie mehr wirken kann.Aber Simon hat erstmal andere Dinge im Kopf, den sein Erzfeind und Zimmergenosse Baz ist nicht zum Beginn des Schuljahres erschienen und niemand scheint zu wissen wo er ist. Obsessiv hält er nach Baz Ausschau. Außerdem will ihn sein Mentor und Schulleiter der Mage eigentlich lieber in Sicherheit bringen, aber Simon will auf keinen Fall sein letztes Schuljahr verpassen.Am Anfang wirken die Parallelen zu Harry Potter, die das Buch aufweist, etwas irritierend: Waisenkind, Prophezeiung, magischer Nemesis, zwischen den Schuljahren nicht bei bösen Verwandten aber in einer staatlichen Einrichtung, sehr kluge, beste Freundin, Feindschaft mit einem Mitschüler aus reichem Hause, etc. Da gibt es einiges. Die Sache ist, wenn man weiterliest relativiert sich alles. Das Buch ist kein Harry Potter Klon, es nimmt nur eine ähnliche Prämisse und rennt in eine völlig andere Richtung damit.Am Anfang teilt man fast automatisch den Charakteren ihre Rollen aus Harry Potter zu. Ebb ist Hagrid, Penny ist Hermione, Baz ist Draco, aber man merkt sehr schnell das es eben nicht so ist. Das sind alles eigenständige Personen, die auch ganz anders funktionieren als bei Harry Potter. Und ich fand das eigentlich sogar ziemlich cool, dass das Buch einen erst so ein bisschen in eine Falle laufen lässt, ein paar Erwartungshaltungen aufbaut nur um dann zu zeigen, dass es eben doch ganz anders geht. Das baut noch mal seine eigene Art Spannung auf, fand ich.Wie schon bei Fangirl fand ich auch wieder die Charakterentwicklung und die Charakterisierung ganz großartig. Ihre Charaktere sind immer durch die Bank sehr nachvollziehbar und verständlich geschrieben, egal ob Hauptcharakter, Bösewicht oder Nebenpersonen. Auch die Beziehung von Baz und Simon fand ich wirklich gut gemacht und sehr glaubhaft. Erzfeinde die Freunde werden ist immer etwas schwer, aber ich fand es hier weder stereotyp noch zu kitschig.Außerdem fand ich das grundlegende Mysterium des Buches toll und auch toll aufgelöst: Wer ist die Gefahr für die Magierwelt, dieser 'insidious Humdrum' eigentlich und warum sieht er aus sie Simon als Kind? Ich fand es gut wie sich die Hinweise sehr langsam zusammen gefügt haben, und ich fand auch das grundlegende Konzept dahinter gut, wesentlich besser als Harry und Voldemort, ehrlich gesagt. Für mich vereint das Buch das beste guter Fanfiction, nämlich die charakterbezogene Erzählweise und die durchdachte und tiefgreifende Darstellung der Charaktere mit dem besten eines guten Fantasybuches, und das ist eine coole Welt und ein Geheimnis das es zu lösen gilt.

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  • ​ Unterhaltsam, spannend und liebenswert - eine perfekte Mischung

    Carry On

    LaLecture

    28. August 2016 um 00:47

    ​InhaltSimon Snow, Zaubereischüler in Watford, ist der Auserwählte - Der Zauberer, der die Welt der Magier vor der bösartigen Kreatur namens Humdrum retten soll, die Orte im ganzen Land ihrer Magie beraubt. Ungünstigerweise kann Simon kaum einen Zauber ausführen, ohne dass etwas explodiert, und wenn er wütend wird, zündet er oft aus versehen alles rund um sich herum an.Da hilft es nicht gerade, dass Simon zusätzlich zum Humdrum in seinem letzten Schuljahr auch noch Probleme mit seiner Freundin Agatha bekommt, die in jemand anderen verliebt zu sein scheint, sein Mitbewohner und Erzfeind Baz einfach nicht auftaucht und sicher etwas ausheckt und schließlich auch noch der Schleier zwischen Leben und Tod immer dünner wird und eine Tote mit einer mysteriösen Botschaft zu ihm kommt.MeinungWer Rainbow Rowells "Fangirl" gelesen hat, dem dürfte Simon Snow als Held der gleichnamigen Reihe der (fiktiven) Autorin Gemma T. Leslie bekannt sein, von der Cath (die Hauptfigur aus "Fangirl") sehr begeistert ist. Diese Reihe existiert zwar nicht wirklich, doch Fans sowie die Autorin selbst waren so angetan von den Ausschnitten aus der Simon-Snow-Reihe und Caths Fanfictions dazu, dass Rainbow Rowell Simon nun ein eigenes Buch gewidmet hat, das in Simons achtem Schuljahr, also theoretisch nach mindestens 6 Büchern, ansetzt.Ich muss zugeben, dass ich zunächst etwas skeptisch war. Simon Snow wies von dem, was ich in "Fangirl" gelesen hatte, einige Parallelen zu Harry Potter auf und klang wie ein billiger Abklatsch, den die Autorin nur erfunden hatte, da sie die echten Harry-Potter-Bücher nicht verwenden durfte.Doch ich muss sagen, ich wurde mehr als positiv überrascht.Ja, es gibt Parallelen zu Harry Potter: eine Zaubererschule, an der man mit 11 Jahren aufgenommen wird; ein Held, der üblicherweise mit seinen zwei besten Freunden unterwegs ist und auserwählt ist, Großes zu leisten; ein mächtiger, häufig mysteriös wirkender Schulleiter, der für den Helden als Mentor dient, ihm aber auch nicht alle seine Pläne mitteilt; ein Erzfeind, der zu den alteingesessenen Magierfamilien gehört und dem Helden das Leben schwermacht, etc.Fairerweise muss man dazu aber zwei Dinge anmerken, bevor man das Buch - wie es offenbar einige Leser getan haben - weglegt und in einer Rezension niedermacht:1.) - Und das sage ich als großer Harry-Potter-Fan - hat J. K. Rowling auch selbst Elemente verwendet, die bereits woanders vorhanden waren. Das Konzept des Auserwählten ist beispielsweise nicht sehr neu, Antagonisten kannten auch die alten Griechen schon usw.2.) bricht Rainbow Rowell besonders gegen Ende des Buches mit vielen Klischees, mit denen sie vorher gespielt hat. So bricht das Dreiergespann gleich zu Anfang des Buches mehr oder weniger auseinander und auch die Prophezeiung, die Simon zum Auserwählten macht, wird am Ende ganz anders ausgelegt, als man gedacht hätte. Da gibt es tatsächlich neben vorhersehbaren auch überraschende Wendungen, von denen ich ehrlich begeistert war.Man sollte dieses Buch also besser nicht gleich als Plagiat abstempeln, bevor man es nicht zu Ende gelesen hat.Allgemein wird man das Gefühl nicht los, dass Rainbow Rowell, die ja eigentlich eher für zeitgenössische Jugendromane bekannt ist, in "Carry On" Fantasyromane im Allgemeinen etwas auf die Schippe nimmt - nicht nur durch das gekonnte Brechen mit Klischees, sondern auch durch die magische Welt, die sie erschafft, in der z.B. nicht jeder Zauberer mit einem Zauberstab, sondern beispielsweise auch mit seiner Gürtelschnalle zaubern kann, und in der Filmtitel ("Some like it hot"), Lieder ("Bohemian Rhapsody") und Kinderlieder ("Twinkle, twinkle, little star") Zaubersprüche sind.Allgemein ist "Carry On" ein sehr humorvolles Buch, auch durch die Dialoge der Charaktere.Letztere sind ohnehin absolut liebenswert, allen voran Simon, der mehr als unperfekte Held der Geschichte, aber auch seine beste, extrem kluge und eigensinnige Freundin Penelope und sein Erzfeind und Mitbewohner, der Vampir Baz, der, wie man als Leser im Laufe der Geschichte erfährt, sein ganz eigenes Päckchen zu tragen hat. Dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven (Simon, Penelope, Bazz, Agatha aber auch drei anderen, wichtigen, aber seltener vorkommenden Personen) geschrieben ist, macht es leichter, sich in alle Figuren hineinzuversetzen. Hier hat mich vor allem Agatha überrascht, die aus der Sicht anderer auf mich immer arrogant gewirkt hat, in der aber auch deutlich mehr steckt, als man erst denkt.Ein Highlight - wenn auch, wenn man "Fangirl" gelesen hat, vorhersehbar und in ihren Grundlagen nicht ganz nachvollziehbar beschrieben - war für mich auch die Liebesgeschichte, denn die betreffenden Figuren waren einfach nur süß zusammen.Doch wie bereits bemerkt wird das Buch zum Ende hin noch ziemlich überraschend und spannend und nicht mit allen Teilen der Auflösung hätte ich so gerechnet. Man kann sagen, dass Rainbow Rowell hier die perfekte Mischung aus (fast) Happy End, Überraschung und Realismus geschaffen hat.FazitIch bin absolut positiv überrascht und begeistert. Trotz einiger Parallelen zu einschlägigen Fantasy-Romanen kann "Carry On" auch durch Originalität und einem humorvollen Blick auf das Fantasy-Genre überzeugen. Die Figuren sind liebenswert und interessant, der Schreibstil humorvoll und gegen Ende wird es noch einmal richtig spannend. Lediglich die Liebesgeschichte erschien mir nicht ganz plausibel und ganz so viele Parallelen zu Harry Potter waren nicht nötig. Ich vergebe 4,5 Sterne.

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  • Zauberhaft!

    Carry On

    daydreamin

    10. July 2016 um 10:41

    Den ersten Kontakt mit Simon Snow hatte ich in Rainbow Rowells Fangirl. Dort geht es um Cath, welche ein riesiger Fan der Buchreihe "Simon Snow" ist und dazu Fanfictions verfasst. Simon Snow ist angelehnt an Harry Potter und in Caths Fanfictions geht es typischerweise um seine Liebe zu seinem ewigen Widersacher, kein anderer als Tyrannus Basilton Grimm-Pitch. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich in Fangirl die Simon&Baz-Episoden oft nur überflogen habe. Ich wollte viel lieber wissen, wie es mit Cath und Levi weitergeht. Trotzdem habe ich mir Carry On zugelegt, damit ich mich nun gänzlich auf Simon konzentrieren kann, und wurde definitiv nicht enttäuscht! Carry On ist eine Mischung aus Magie, Fantasy, Harry Potter, Gay-Romance und einer fetten Portion Rainbow Rowell. Ihr Schreibstil ist einfach wunderschön und witzig zugleich. Die Geschichte von Simon dreht sich nicht nur um Zauberei und große Gefahren, sondern auch um große Gefühle. Die zwischenmenschlichen Beziehungen werden ausführlich beschrieben und spielen, typisch für Rowell, eine entscheidende Rolle im gesamten Roman. Die Story ist mitreißend und total spannend. Ich konnte das Buch nach dem ersten Viertel kaum mehr aus der Hand legen! "Penny says it's a spell. Agatha says it is not. Penny says beauty spells are nothing to be ashamed of." (S. 266)Klar erinnert Carry On zu Beginn an Harry Potter. Aber das ist genauso gewollt. Schon in Fangirl ist Simon Snow an Harry Potter angelehnt. Rainbow Rowell hat hier aber keineswegs dreist geklaut. In meinen Augen hat sie sich zwar einige Rahmenbedingungen von J.K. Rowling geborgt, sie dann aber zu etwas ganz Eigenem gemacht. Die Geschichte hat so viele unerwartete Wendungen und Überraschungen und eigene magische Elemente, dass sie mich vollkommen überzeugt hat. Das Buch ist außerdem in 5 Teile unterteilt, welche durch sehr süße Illustrationen voneinander getrennt werden. Innerhalb der Teile sind die Kapitel abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Simon und Baz als Protagonisten sind die Erzähler der meisten Kapitel, aber auch ihre Freundinnen Penelope und Agatha kommen zu Wort, genauso wie einige andere wichtige Charakter. Ich muss sagen, dass ich zu Beginn ein wenig verwirrt war (für alle, die es schon gelesen haben: Lucys Passagen konnte ich zuerst gar nicht einordnen und musste sie nochmal lesen, nachdem ich weiter hinten im Buch erfahren hatte, wer Lucy überhaupt ist). Deswegen ziehe ich auch einen Stern ab, da ich doch das ein oder andere Mal im Buch nochmal zurückblättern musste, weil ich erst dann ein vorheriges Kapitel vollkommen verstehen konnte. Ansonsten fand ich diesen Perspektivwechsel aber super, gerade in den Szenen, in denen es richtig spannend wird! Eigentlich möchte ich Fangirl direkt nochmal lesen und dieses Mal mehr Acht auf die Simon&Baz-Fanfictions von Cath geben. Ich bin mir sicher, dass ich bei erneutem Lesen sofort mit Cath fangirlen würde, so sehr hat mich Carry On selbst überzeugt!  Fazit Kurzum: Man muss dieses Buch und vor allem Simon & Baz einfach lieben! Es hat riesigen Spaß gemacht die beiden und ihre Freunde zu begleiten und mit ihnen das große Geheimnis rund um den Superschurken The Insidious Humdrum aufzuklären. Die Geschichte ist spannend und unvorhersehbar, zauberhaft und magisch, witzig, emotional und zuckersüß, genauso wie man es von Rainbow Rowell gewohnt ist. 

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  • Charmant, unterhaltsam, tolle Charaktere, perfekte Unterhaltung

    Carry On

    Lilith79

    08. June 2016 um 15:53

    Den Roman "Carry on" kann man wohl am Besten als Spin-Off von Rainbow Rowell's Vorgängerroman "Fangirl" bezeichnen. "Fangirl" ist ein Coming-Of-Age Roman, in dem die junge Protagonistin mit Begeisterung Fanfiction über die Charaktere einer fiktiven Fantasy-Buch-Reihe schreibt, konkret über Simon Snow, einen jungen mächtigen Magier, der laut Prophezeihung dafür geboren ist, die Welt der Magier zu retten...in "Fangirl" ist das Thema Fanfiction zwar ein Hauptthema des Buches, Simon Snow taucht dort aber nur in Ausschnitten auf. In "Carry On" hingegen ist er die Hauptperson und das Buch wirft den Leser sozusagen Mitten in das Leben des jungen Magiers, der aktuell die letzte Klasse einer Schule für junge Magier besucht, wer dabei an Harry Potter denkt ist natürlich im Prinzip genau richtig, denn dass die fiktive Simon Snow Reihe an Ideen aus Harry Potter angelehnt ist, ist ziemlich offensichtlich...Simon Snow ist so was wie ein Held wider Willen, er hat eine beste Freundin, die schon ein bisschen an Hermine Grange erinnert, er hat einen Widersacher, er geht auf eine Magierschule...so gibt es einerseits zwar viele Parallelen zu Harry Potter, wer nun aber denkt "Carry On" wäre eine billige Kopie oder ein Plagiat, tut dem Roman mehr als Unrecht, denn Rainbow Rowell hat hier etwas geschaffen, das wirklich bemerkenswert ist. Zwar gibt es wie gesagt deutliche Parallelen zur Harry Potter Reihe, aber auch viele Unterschiede, wie fast immer bei Rainbow Rowell stehen bei ihr weniger die Handlung, sondern die die Charaktere und ihr Gefühlsleben im Vordergrund und wie immer handelt es sich bei dem Roman eigentlich um eine klassische (in diesem Fall schwule) Liebesgeschichte. Müsste man den Einstieg in den Roman beschreiben, so kann man sich das in etwa so vorstellen, als würde man aus dem Nichts in den 6. Roman der Harry Potter geworfen worden, denn die ganze Vorgeschichte von Simon Snow ergibt sich aus Rückblicken...erzählt wird die Geschichte dann aus wechselnden Perspektiven, teils natürlich aus Sicht von Simon Snow, teils aus Sicht seiner Freundin Penelope, seines Widersachers und Love-Interests Baz, seiner Freundin Agatha und einiger anderer Neben-Charaktere. Das Fantasy-Setting ist hier vor allem am Anfang nur der Rahmen um die Liebesgeschichte, hat mich aber vor allem am Ende und in der Auflösung wirklich überzeugt und sticht positiv aus dem typischen Fantasy-Einheitsbrei heraus. Was mich besonders beeindruckt hat, ist dass die Charaktere auf mich deutlich authentischer und weniger klischeehaft gewirkt haben, als es in Fantasyromanen oft der Fall ist, dazu kommt ein selbstironischer Humor...all das ergibt so ein charmantes und stimmiges Gesamtbild, dass ich das Buch sogar deutlich besser fand als "Fangirl" (und ganz ehrlich gesagt sogar besser als Harry Potter). Für mich ist Rainbow Rowell definitiv eine der talentiertesten Autorinnen im Young Adult Bereich, was man schon daran sieht, dass ich ihre Romane unheimlich gerne mag, obwohl ich eigentlich über nicht gerne "Liebesgeschichten" lese.

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  • Super Buch

    Carry On

    Mara12345

    Es geht um den 18 jährigen Simon Snow, einen Magier, in seinem letzten Jahr an der Watford Schule. Er ist sehr mächtig, ist aber sehr schlecht in Sachen Magie, soll jedoch das Böse aufhalten, welches Orten die Magie entzieht, sodass die Magier in manchen Orten nicht mehr Zaubern können. Und dann muss er sich noch um seinem Zimmergenossen und Feind Baz kümmern, der am Beginn des Schuljahres einfach nicht auftaucht. Meine Meinung: Die ersten Seiten haben mich sehr an Harry Potter erinnert. Simon ist der Auserwählte und nur er kann das Böse aufhalten, dann die Zaubererschule mit super Essen und seine beste Freundin ist auch eine der besten Magier. Das fand ich jedoch nicht schlimm. Ich liebe Harry Potter und auch wenn das Buch sich etwas daran orientiert macht es es nur noch besser. Nach den ersten 100 Seiten dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und musste unbedingt wissen, wie es weiter geht. Vor allem Baz fand ich toll getroffen und man hat ihn direkt ins Herz geschlossen. Aber auch Simon ist einzigartig. Er ist sehr schlecht im zaubern, obwohl er wohl am mächtigsten ist, das fand ich sehr einfallsreich und neu. Auch das Ende war sehr überraschend. Ich hätte nicht gedacht, dass es so ausgeht, wodurch es nur noch spannender wird. Ich hätte mir einfach noch mehr Seiten gewünscht, ich war schon ein wenig traurig als es dann zu Ende war. Alles in allem war es einfach nur ein unglaublich gutes Buch, was ich sehr ins Herz geschlossen habe.

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    • 2

    Julyie

    08. March 2016 um 16:49
  • Carry On

    Carry On

    IsiVital

    21. February 2016 um 18:20

    Inhalt: Simon Snow is the worst Chosen One who's ever been chosen. That's what his roommate, Baz, says. And Baz might be evil and a vampire and acomplete git, but he's probably right. Half the time, Simon can't even make his wand work, and the other half, he starts something on fire. His mentor's avoiding him, his girlfriend broke up with him, and there's a magic-eating monster running around, wearing Simon's face. Baz would be having a field day with all this, if he were here--it's their last year at the Watford School of Magicks, and Simon's infuriating nemesis didn't even bother to show up. Quelle: Macmillan Publisher Meine Meinung: Nachdem ich von Rainbow Rowell so viel gutes gehört hatte, habe ich letzten Sommer dann endlich ein Buch von ihr gelesen und zwar das berühmte Fangirl. Die Protagonistin dieser Geschichte ist ein grosser Fan von Simon Snow und schreibt seine Geschichte so wie es ihr gefällt im Internet weiter. Verschiedene Abschnitte dieser Geschichten werden dann auch in Fangirl integriert, doch leider interessierte mich Carry On zu diesem Zeitpunkt gar nicht und die meisten dieser eingeblendeten Texte habe ich dann eher überflogen als gelesen. Aus diesem Grund hatte ich eigentlich auch nicht vor das Buch zu lesen, bis ich von allen Seiten so viele gute Meinungen darüber gehört habe, dass ich einfach neugierig geworden bin! Zum Glück habe ich dem Buch eine Chance gegeben denn mit den Abschnitten in Fangirl hat dies nichts mehr zu tun. Das Buch wird immer wieder mit Harry Potter in Verbindung gebracht und ich muss ehrlich sagen, dass ich nach ein paar Kapiteln doch den Eindruck hatte, dass einiges an dieser berühmten Reihe erinnern. So handelt es sich hier um eine Magierschule wo ein Weisenjunge mit 11 Jahren seine Ausbildung beginnt. Dieser ist ebenfalls für höheres auserwählt, hat eine sehr kluge Freundin und ist der Liebling vom Direktor. Zusätzlich hat er natürlich auch ein Schüler denn er von Herzen hasst und ein Todfeind, der alles versucht um ihn um zu bringen. Je mehr man jedoch von diesem Buch liest desto weniger hat es mit Harry Potter zu tun und nach weiteren 100 Seiten ist Carry On so einzigartig, dass man es mit keinem anderen Buch vergleichen kann. Wer bereits ein Buch von Rainbow Rowell gelesen hat weiss, dass ihr Schreibstil sehr lebendig, flüssig und mitreissend ist. Das ganze Buch ist nicht nur aus der Sicht von Simon und Baz sondern aus vielen weiteren Blickwinkeln geschrieben, was uns die Möglichkeit gibt einige Charaktere besser kennen zu lernen. Doch nicht nur die Charaktere sonder auch die Welt an sich ist sehr facettenreich und detailliert beschrieben, so dass die Geschichte beim lesen wie ein Film vor den Augen abläuft. Was mich jedoch am meisten an diesem Buch packen und begeistern konnte war die Liebesgeschichte die sehr einzigartig ist, mehr möchte ich dazu jedoch nicht sagen da ich euch die Überraschung nicht verderben möchte. Eine so emotionale, magische und spezielle Liebesgeschichte die mich gänzlich überzeugen und emotional berühren konnte hatte ich schon lange nicht mehr und sobald diese begonnen hat, war es um mich geschehen und ich konnte die Finger nicht mehr vom Buch lassen. Fazit: Da mir die Einblicke in Fangirl nicht wirklich gefallen hatten, bin ich eher skeptisch an dieses Buch ran gegangen und wurde sehr positiv mit einer mitreissenden und wunderschönen Geschichte überrascht. Ich kann kaum glauben, dass diese Geschichte bereits beendet ist und auch wenn das Ende sehr Zufriedenstellend war, kann ich nicht anders, als mir eine Fortsetzung zu wünschen. Bereits bei Fangirl hätte ich gerne ein zweites Band gehabt, doch leider werde ich wohl vergebens auf Fortsetzungen warten ^^ Ich kann euch allen Carry On sehr empfehlen, vor allem wenn ihr gerne Jugendbücher im Fantasy Stil lest, ich werde es wohl auch irgendwann einmal rereaden da ich gewisse Passagen regelrecht verschlungen habe und eventuell kleinere Details verpasst habe.

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  • Dieses Buch ist perfekt. So perfekt!

    Carry On

    Doctor-Isa-Potter

    19. February 2016 um 13:24

    Meine Meinung. Rainbow Rowell ist meine Heldin. Wenn ich nicht schon nach Eleanor & Park davon überzeugt gewesen wäre, dann nach Fangirl. Nie im Leben hätte ich geglaubt, dass sie das jetzt nochmal toppen könnte. Aber doch. Das hat sie mit Carry On geschafft. Und zwar mit Leichtigkeit. Wer Fangirl gelesen, und zusammen mit Cath einige Zeit in Watford verbracht hat, weiß, dass Simon Snow und Tyrannus Basilton Grimm-Pitch eigentlich Fiktionen einer Fiktion sind. Und Carry On eine Fanfiction zu dieser Fiktion der Fiktion ' Oder so ähnlich? Jedenfalls ' um nicht in endlosen Erklärungen für die zu versinken, die diese Lektüre noch nachholen müssen ' schreibt Cath in Fangirl eine Fanfiction über die 'Simon Snow'-Reihe von Gemma T. Leslie, die in ihrer Welt etwa den gleichen Status hat, wie Harry Potter bei uns [und gleichzeitig auch darauf basiert]. Diese Fanfiction ist Carry On. Und obwohl ich während Fangirl nicht sonderlich an den Stellen über Simon und Baz interessiert war, habe ich mich doch sehr auf Carry On gefreut, weil die Idee dahinter einfach so fantastisch ist. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Diese Geschichte ist der reine Oberwahnsinn. Rainbow Rowell hat von Anfang an kein Geheimnis daraus gemacht, dass Carry On eine Gay-Romance ist. Im Laufe der Geschichte durchlaufen Simon und Baz diesen [für Fanfiction sehr typischen] Enemies-to-Lovers Prozess und stolpern in eine recht komplizierte Beziehung miteinander. Nichts ist nur Subtext. Nichts ist nur überinterpretiert. Es ist echt, es ist Canon, es ist awesome! Und trotz des konstanten Gefühls tatsächlich gerade eine Fanfiction zu lesen, ist diese Liebesgeschichte sehr realistisch dargestellt und nachvollziehbar und kommt nicht einfach aus dem Nichts. [Thank Crowley!] Was ich außerdem sehr schön fand: Die Zaubersprüche in dieser Welt sind Sätze, die normale Menschen im täglichen Sprachgebrauch benutzen. 'Twinkle twinkle little star' und 'Stand your ground', zum Beispiel oder 'Get well soon'. Das hat der ganzen Zauberei nochmal eine extra witzige Note verliehen und es hat wirklich Spaß gemacht, Referenzen zu Büchern/Serien/Musik zu finden. Mein einziger Kritikpunkt an Carry On? Ich will mehr davon. MehrMehrMehr. Ich wünschte, Rainbow Rowell hätte von Anfang an geplant, eine Reihe daraus zu machen. Vielleicht zwei Bände, oder sogar drei. Denn obwohl ich es interessant fand, dass wir in den Kapiteln verschiedene Points of View bekommen, habe ich gemerkt, dass ich dabei ungeduldig wurde und bittebittebitte mit Simon und Baz weitermachen wollte. Ich habe mich regelrecht gestört gefühlt, wenn sich Penelope oder Agatha in den Verlauf der Geschichte gedrängt haben. [Ganz nach dem Motto: 'ICH HAB HIER EH NUR FÜNFHUNDERT SEITEN UM DIESE BEZIEHUNG ZU GENIESSEN, BITTE GEHT WEG'] Natürlich mochte ich auch die Nebencharaktere ' besonders Penelope ' und die Storyline war super! Durchdacht, mit Spannung, Plottwists und Intrigen [und es hat mich absolut nicht gestört, dass es viele lose Enden gab und wir nicht alles über diese Welt wissen. Im Gegenteil: Gerade das hat für mich den Reiz und einen großen Teil dieses Fanfiction-Feelings, ausgemacht] ' Aber let's be real. Simon und Baz sind alles, wovon ich seit langem in einem Buch geträumt habe, und ich brauche mehr davon! Fazit. Keine Frage: Lest dieses Buch. Es ist wundervoll, es ist romatisch, es ist spannend und kreativ. Es ist alles. Ich habe noch nie erlebt, dass ich nach zehn gelesenen Seiten schon so schreckliche Angst vor dem Ende hatte. Wirklich noch nie! Es hat mich selbst gewundert, wenn ich sowas wie 'Oh, Gott. Ich habe nur noch 400 Seiten übrig, was soll ich nur machen?!' dachte. Ich leide momentan unter wirklich schrecklichen Trennungsschmerzen, weil ich mich so sehr in Baz und Simon verliebt habe. Und wenn es möglich ist, sich in die Liebe von zwei anderen Personen zu verlieben, dann ist mir das wohl passiert.. Aber jetzt genug der Worte. Ich kann mich nur wiederholen: Wenn ihr von der klassischen Klischee-Boy-Meets-Girl-Und-Eventuell-Endet-Alles-In-Einem-Love-Triangle Geschichte weg möchtet, Fantasy mögt und Knutscherei und Fanfiction ' Lest dieses Buch! Ihr werdet garantiert nicht enttäuscht sein.

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  • Mein Jahreshighlight!

    Carry On

    Isabella_

    Carry On ist ein Buch, auf das ich sehr lange gewartet habe - und eines, an das ich sehr hohe Erwartungen hatte. Umso größer war die Freude, als ich es endlich in den Händen hielt. Kaum, dass ich es aufgeschlagen hatte, konnte ich mich nicht mehr davon lösen. Man wird regelrecht in Simons Geschichte reingezogen, in seine Welt der Magie. Carry On ist ja nicht nur eine Geschichte über Zauberer und Magie, sondern auch ein kleines... "Spin-Off" aus Fangirl von Rainbow Rowell. Wie die Autorin selbst im Anhang von Carry On vermerkt, haben sie die Charaktere der Fanfiction aus Fangirl nicht mehr losgelassen, und so nahm sie Simons und Baz' Geschichte selbst in die Hand. Auch handelt es sich bei Carry On nicht, wie von vielen befürchtet wurde, um eine Kopie von Harry Potter. Simon und Baz sind nicht Harry und Draco, die sich plötzlich voneinander angezogen fühlen, und die Magierschule ist gewiss nicht Hogwarts. Es ist so viel mehr als das. Rainbow Rowell hat eine Welt geschaffen, bei der es mich innerhalb der ersten hundert Seiten (von über fünfhundert!) schmerzte, dass ich sie nach diesem Buch wieder würde gehen lassen müssen. Simon Snow ist zwar der mächtigste Magier seit Urzeiten, doch er ist gar nicht so begabt, wie alle glauben - er kämpft damit, Zaubersprüche richtig zu wirken und vor allem seine Magie unter Kontrolle zu kriegen. Nebenher muss er noch gegen seinen Erzfeind Baz kämpfen, mit dem er außerdem ein Zimmer teilt. Selbst die Idee für die Zaubersprüche, die Rainbow Rowell hatte, ist fantastisch (die werde ich an der Stelle aber nicht verraten - lest selbst!). Und die Charaktere erst. Ich habe Baz schon gemocht, bevor er überhaupt erst aufgetaucht ist. Die Spannung, die zwischen ihm und Simon ist, ist förmlich greifbar, und Rainbow Rowell ist eine Meisterin darin, die Charaktere zu lebendigen, agierenden Personen zu machen, mit denen man lacht (oft!) und weint (oh ja!). Dabei bedient sie sich nicht nur einer leichten, gut zu verstehenden Sprache, sondern schlüpft auch regelmäßig in unterschiedliche Sichtweisen, die das ganze Buch aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und es noch spannender machen. Ich brauchte seit Monaten verdächtig lange für ein Buch - Carry On hatte ich innerhalb von drei Tagen durch. Ich konnte es nicht weglegen. Wenn ich es doch tat/tun musste, dann gingen mir die Charaktere weiterhin im Kopf herum. Auch wenn die Geschichte stellenweise vorhersehbar ist, so hat man dennoch so viel Vergnügen an dem Buch, dass es gar nichts ausmacht. Stattdessen kann man kaum den ersten Kuss von Simon und Baz abwarten, und als es dann passiert, gibt man irgendwelche Quietsche-Laute von sich (oder mach das nur ich?). Das Buch ist eine Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang, aus Sarkasmus und Ernst, aus Ruhe und Spannung, aus Liebe und Wut. Es ist eine Achterbahn der Gefühle, und als ich die letzte Seite umblätterte, wollte ich am liebsten noch einmal von vorne anfangen. Ich war gar nicht bereit, Simon und Baz, Penelope und Agatha und all die anderen gehen zu lassen. Vermutlich werde ich einfach sämtliche naive Hoffnungen in mir sammeln und hoffen, dass es eines Tages eine Fortsetzung geben wird. (Und wo ich das alles gerade noch mal so lese, ärgere ich mich, dass es mir nicht besser gelungen ist, meine Begeisterung in Worte zu packen. Lest das Buch einfach!)

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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  • Einfach magisch

    Carry On

    VioletCupcake

    05. November 2015 um 18:17

    Perfekt für alle fangirls und Fans von Harry Potter! Simon und Baz sind tolle Charaktere,  ich wünschte sie hätte wirklich alle 8 Bücher geschrieben. .. Einfach ein super süßes Buch. Ich habe es in 2 Tagen verschlungen!!

  • How could I carry on after this?!

    Carry On

    JuliaRieger

    03. November 2015 um 21:18

    Meinung: Rainbow Rowells Bücher sind legendär. Sie schafft es so gefühlvoll, nachdenklich und emotional zu schreiben, dass ich es jedes Mal aufs Neue liebe. Und jetzt kommt ein Buch daher, das auch noch Fantasy ist, und ich bereits in Ansätzen in "Fangirl" lieben lernte. Simon Snow und Baz. Sie waren mein OTP eines Buches in einem Buch. Buchception! Die Geschichte überzeugt mit viel Humor und der sarkastischen Lebensader einiger Charaktere. Einzige Minuspunkte würde ich den vielen Sichtwechseln geben, die teilweise in meinen Augen überflüssig waren. Auch das Ende war nicht so spektakulär, wie erhofft und einige Plottwist konnte man schon am Anfang des Buches sehr genau erraten. Leider war auch Baz' herbeigesehnte Böshaftigkeit von Anfang an nicht gegeben. Irgendwie hatte ich ja doch mit mehr gerechnet ;) Fazit: Für Rowell-Fans ein Muss. Und wer auf seichte Fantasy steht, sich nicht scheut, von zwei sich liebenden Jungs zu lesen, für den sollte das Lesen unsagbar toll werden.

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  • Leider Rowells schwächstes Buch.

    Carry On

    jess020

    24. October 2015 um 13:21

    Wer bereits seit längerer Zeit hier mit liest oder mir auf Twitter folgt, der weiß – ich liebe die Bücher von Rainbow Rowell und freute mich schon seit geraumer Zeit auf diese Neuerscheinung. Denn “Carry On” ist nicht nur ein neuer Roman von meiner Lieblingsautorin – Simon und Baz, die Charaktere aus “Carry On”, sind den Rowell-Lesern bereits aus “Fangirl” bekannt. Und ja, ich sage es gerne noch einmal: “Fangirl” ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingsbüchern überhaupt. Dass ich dieses Buch nun lesen musste, war also von vorneherein keine Frage. In all meiner Vorfreude machte ich mich dennoch gedanklich darauf gefasst, dass mich diese neue Geschichte enttäuschen könnte. Schließlich hat diese nichts mit “Fangirl” zu tun und auch wenn Rowell mich bisher komplett begeistern konnte – irgendwann klappt das auch nicht mehr. Und tatsächlich konnte ich dieses Mal ihren eigentlich so einzigartigen, tollen Schreibstil kaum wiederfinden. Mein größtes “Problem” war allerdings der Umstand, dass ich es vollkommen verdrängt hatte, dass die Geschichte von Simon und Baz angeblich eine Fan-Fiction von Harry Potter ist. Ich weiß nicht, ob das tatsächlich so gewollt war, Fakt ist aber, dass sehr viele Parallelen vorhanden sind und mich diese gerade am Anfang gestört haben. Die Harry-Potter-Geschichten sind nun mal etwas sehr Besonderes, da möchte man nichts Ähnliches lesen. Irgendwann aber verschwimmen schließlich diese Parallelen wieder, so dass ich mich dann auch wirklich auf die Geschichte von Simon einlassen konnte. Simons Geschichte an sich ist ganz unterhaltsam, auch wenn sie teilweise verwirrend war. Es ist eine sehr fantastische Geschichte, die vielleicht richtig gut gewesen sein könnte, wenn sie nicht so oft total durcheinander gewesen wäre – ob es an der Sprache lag oder wirklich an den fantastischen Elementen, mich konnte sie leider nicht so sehr fesseln, wie ich es mir gewünscht hätte. Tatsächlich war mir die Handlung gegen Ende hin auch etwas zu vorhersehbar. Was mir aber dafür sehr gut gefallen hat, waren die sich abwechselnden Perspektiven und die Charaktere an sich. Simon, Baz und auch Penelope fand ich sehr sympathisch, weshalb ich das Buch im Grunde doch wieder ganz gerne gelesen habe. Allerdings hätte ich von Rowell erwartet, dass die Beziehung von Simon und Baz beziehungsweise die Entwicklung ihrer Gefühle zueinander stärker thematisiert wird – da fand ich die Geschichte in “Simon vs The Homo Sapiens Agenda” von Becky Albertalli deutlich besser und liebevoller beschrieben, vor allem im Hinblick auf das Coming-Out. Im Vergleich zu den anderen Rowell-Geschichten kann “Carry On” leider nicht mithalten – trotzdem ist es eine ganz nette, wenn auch teilweise zu chaotische Fantasy-Story, die vor allem durch die sympathischen Charaktere überzeugt. 

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