Rainbow Rowell Eleanor & Park

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Inhaltsangabe zu „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell

<p>Selten liest man über die erste Liebe so zart, so beglückend, wird sie so umwerfend einzigartig und schön beschrieben</p><br /><p>Als Eleanor und Park sich zum ersten Mal im Schulbus treffen, kann von Zuneigung keine Rede sein. Dass sie sich gar ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann. Anfangs vorsichtig und zaghaft tauschen Eleanor und Park Comics, Musik und Meinungen aus, und sie werden ein Liebespaar. Eines, das man nicht vergisst.</p>

Eine leichte Liebesgeschichte, optimal für zwischendurch.

— adore_u
adore_u

Eine wunderschöne Geschichte übers Verliebtsein und die Probleme und Sorgen des Erwachsenwerdens

— ReadingCow
ReadingCow

Eine wunderbare Geschichte über die erste Liebe! Ich bin begeistert!

— IrenesBuecher
IrenesBuecher

Also es war wirklich eine süße Liebesgeschichte, auch wenn es hätte ruhig etwas mehr Inhalt hätte sein können und was war das für ein Ende?

— eulenmatz
eulenmatz

Zu viel Schwärmerei, zu wenig Handlung

— Amilyn
Amilyn

Die Geschichte ist liebevoll aus beiden Seiten der Hauptdarsteller erzählt. Es kribbelt, wenn die Autorin von der zarten Annäherung schreibt

— buecher-bea
buecher-bea

Sehr spannend😍😍😍😍😍😍😍

— paulakleo
paulakleo

3,5 Sterne: Ein schönes Jugendbuch für einen verregneten Nachmittag.

— Kleines91
Kleines91

Gefühlvoll und herzzerreißend

— BuchHasi
BuchHasi

Eine erfrischend ehrliche Liebesgeschichte, ohne viel Herumgerede

— daemonenglitzer
daemonenglitzer

Stöbern in Jugendbücher

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  • Der Beginn einer Liebe...

    Eleanor & Park
    adore_u

    adore_u

    16. September 2017 um 14:03

    Klappentext: „ Als Eleanor und Park sich zum ersten Mal im Schulbus treffen, kann von Zuneigung keine Rede sein. Dass sie sich gar ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann. Anfangs vorsichtig und zaghaft tauschen Eleanor und Park Comics, Musik und Meinungen aus, und sie werden ein Liebespaar. Eines, das man nicht vergisst.“ Der Inhalt: Eleanor ist neu an der Schule. Alle finden sie komisch und hänseln sie. Doch Park lässt sie im Bus neben sich sitzen. Anfangs sitzen die beiden während der Fahrt einfach nur da und ignoieren sich. Irgendwann fängt Eleanor an, heimlich Parks Comics mitzulesen. Als Park dies bemerkt, liest er extra langsamer. Irgendwann bringt er Eleanor Comics mit und so entwickelt sich langsam aber sicher etwas zwischen den beiden. Eleanor hat zu Hause viele Probleme, von denen sie keinem etwas erzählt. Doch irgendwann eskaliert die Situation. Wer wird ihr helfen?  Meine Meinung: Ich habe von diesem Buch schon so viel Positives gelesen, dass ich es einfach endlich haben musste. Und es lag auch nur ein paar Tage auf meinem Sub :D Eleanor war mir leider sehr unsympatisch. Ich konnte viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen und war von ihr oft genervt. Auch hatte ich das Problem, dass ich nicht so sehr Mitleid mit ihr haben konnte (auf ihre familiäre Situation bezogen). Allerdings glaube ich, dass das zum größten Teil als dem sehr sachlichen Schreibstil liegt. Ich konnte die Gefühle nicht richtig mitfühlen und das fand ich schade.  Es existiert keine große Handlung, aber das hat mich nicht weiter gestört. Mitzuerleben, wie sich die Liebe der beiden zueinander aufbaut, war einfach schön. Auch, dass Park anfangs nichts von Eleanor hält und sich dann doch in sie verliebt, finde ich toll.  Sehr gut gefallen hat mir, dass die Geschichte sowohl aus Eleanors als auch aus Parks Sicht geschrieben ist. Mir gefällt das immer sehr gut, da man dann " in beide Köpfe gucken kann".  Die beiden Hauptcharaktere waren sehr schön beschrieben, das hätte ich mir von einigen anderen Charakteren auch gewünscht.    Fazit: Eine leichte Liebesgeschichte, optimal für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Eleanor und Park" von Rainbow Rowell

    Eleanor & Park
    Kathleen1974

    Kathleen1974

    08. September 2017 um 12:29

    Titel: „Eleanor und Park“Autorin: Rainbow RowellVerlag: Hanser Verlag 2015Seitenzahl: 361 SeitenKlappentext:„Sie sind beide Außenseiter, aber völlig verschieden: Die pummelige Eleanor mit ihrer roten Lockenmähne und den viel zu weiten Herren-Shirts, und der gutaussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus notgedrungen den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig bis nichts voneinander. Park liest demonstrativ oder hört Musik, Eleanor ist froh, nur ignoriert statt gemobbt zu werden. Zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater genug Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein ganz eigener Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Lieblingsmusik, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben und eine Chance kriegen, scheint beinahe unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die Liebe lesen kann.“Zum Cover:Das Cover spiegelt sehr gut den Buchinhalt wieder! Eleanor mit ihren roten Haaren und beide beim Musik hören. Das Und-Zeichen (&) bildet dabei sehr gut die innere Verbindung der beiden. Und der anfängliche Abstand wurde auch zutreffend dargestellt. Ein gelungenes Cover!Schreibstil:Den Schreibstil möchte ich gern als insgesamt gut verständlich und bildhaft beschreiben. Bei einigen Textstellen kam ich allerdings aus dem Lesefluss kurz raus und musste überlegen, wie denn das gemeint ist. Ansonsten eine wirklich gut zu lesende Schreibweise.Lieblingszitate:„Eleanors Hand zu halten war, als würde man einen Schmetterling halten. Oder einen Herzschlag. Als würde man etwas Vollkommenes und vollkommen Lebendiges halten.“ (Seite 81)„Sie wollte sich in ihm verlieren. Seine Arme um sich schlingen wie einen Druckverband.“ (Seite 180)„Eleanor hatte recht: Sie sah nie schön aus. Sie sah aus wie ein Kunstwerk, und Kunst musste nicht schön sein; Kunst sollte etwas in einem auslösen.“ (Seite 189)Meine Meinung zum Buch:Dieses Buch hatte ich schon eine ganze Weile auf meinem SUB liegen. Und immer wieder hatte ich fast ausschließlich nur Positives darüber gelesen, so dass ich mit einer hohen Erwartung an diese Geschichte herangegangen bin. Vielleicht war diese dann doch zu hoch?!Zunächst kam ich nur schwer in diese Geschichte hinein. Ich bekam lange keinen richtigen Bezug zu Eleanor und Park. Alles fühlte sich für mich unzugänglich an, was mich ziemlich traurig stimmte. Ab ca. Seite 115 wurde mein Gefühl zu den beiden und zur Handlung selbst etwas besser, wobei mir eher die Gefühlswelt von Park nahegebracht wurde. Ich konnte sein Handeln und Denken dann besser nachvollziehen, als es bei Eleanor der Fall war.Eleanor wurde als die pummelige Außenseiterin beschrieben, was sehr gut zum Ausdruck kam. Ihr Selbstwertgefühl war spürbar nicht das Beste! Auch ihr familiäres und soziales Umfeld trug natürlich nicht dazu bei, dass sie an Selbstbewusstsein gewann/gewinnen konnte. Die beschriebenen Zustände, mit denen sie leben musste, gingen mir schon sehr nah! Und dennoch baute sich in mir kein Bezug zu ihr auf, so sehr ich mich auch bemühte. Das tat mir dann sogar richtig leid, aber auch beim Lesen kann man Gefühle nicht erzwingen oder eben unterdrücken!Dem Stiefvater von Eleanor wird als wahrhafter Tyrann sehr viel Macht und Böses verliehen, was mich jedes Mal schockierte und traurig stimmte, wie Eleanor mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern von ihm behandelt wurde… Die Wohnsituation stellte sich als untragbar heraus, was dem Ganzen etwas sehr Bedrückendes verlieh. Natürlich ging mir das nah und ich wünschte mir für Eleanor und ihre Geschwister sowie deren Mutter, dass sie aus dieser Situation herausfinden. Aber wie gesagt, mir fehlte dabei eine Verbindung zu Eleanor, und das fand ich sehr schade.Bei Park konnte ich zunehmend besser fühlen, dass ihm diese Beziehung zu Eleanor wichtig war und er sie als etwas ganz Besonderes empfand. Das machte ihn mir sympathisch. Die Idee zum Buch, also die Handlung selbst, fand ich interessant und zeitgemäß, auch wenn viele Aspekte bzw. Musik/Filme und dergleichen aus Zeiten der 80er Jahre stammten. Die Abläufe auf der Schule der beiden und das Verhalten der Mitschüler den beiden gegenüber, man konnte das ja schon als Mobbing bezeichnen, weckten in mir Wut und Unverständnis. Aber leider sind es genau solche Situationen, die Außenseiter an Schulen durchmachen müssen. Dies wurde sehr zutreffend dargestellt.Toll fand ich, dass die Schreibweise immer wieder zwischen den beiden wechselte. Das brachte Abwechslung mit sich.Ein Buch, das viele als sehr gut empfinden, mit vielen wichtigen Alltagsproblemen von Familien und Kindern/Jugendlichen, die erste große Liebe und die stetige Hoffnung darauf, es möge im Leben besser werden.Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 3 von 5 Sterne.

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  • Eleanor und Park und die Liebe, die nicht bis zu mir durchdrang

    Eleanor & Park
    Amilyn

    Amilyn

    27. August 2017 um 20:45

    Nebraska in den 80ern: die pummelige Eleanor und der Halbkoreaner Park sind Außenseiter an ihrer Highschool. Park ist darum bemüht, dass er so wenig wie möglich auffällt, als sich die am meisten auffällige Person im Schulbus neben ihn setzt: Eleanor. Was als Ärgernis für beide beginnt, entwickelt sich zu einer zarten Liebe.Ich wollte es wirklich gerne über die Maßen lieben. Nicht nur, weil alle davon schwärmen. Und nicht nur, weil ich 16,90 EUR für das Buch ausgegeben habe ... Irgendwie schien alles an dem Roman perfekt: das Cover, der Klappentext, das schöne Zitat auf dem Buchrücken, sogar der Name der Autorin: Rainbow ... wow, das ist doch einfach wunderschön!Leider habe ich schon sehr früh gemerkt, dass es zwischen Eleanor, Park und mir nicht funken würde. Der Schreibstil ist sehr nüchtern, zum einen viel zu nüchtern für eine Liebesgeschichte und zum anderen zu nüchtern, um mitzufühlen, egal, was für eine Geschichte erzählt wird. Trotzdem hat er was und ist durchaus auf seine Art einnehmend. Gut zu lesen, klar, man kommt schnell voran und bekommt alle Informationen klar und deutlich serviert, manchmal auch ein bisschen hintergründig: eine gute Mischung. Aber an ein Mitfiebern, ein Mitschwärmen war für mich nicht im geringsten zu denken.Apropos Schwärmen: viele lange Passagen über ist das Buch nichts anderes als eine Schwärmerei von beiden Seiten über den jeweils anderen. Sie hat tolle Haare, er hat tolle Augen, sie ist so mutig, er hat eine schöne Hautfarbe ... eine wirkliche Handlung sucht man hier vergebens. Knapp die ersten hundert Seiten spielen sich fast ausschließlich im Schulbus ab. Im Grunde geht es in diesem Roman um nichts anderes als darum, dass sich zwei Teenager ineinander verlieben und es aufgrund von Eleanors familiärer Situation schwer haben, Eigentlich hat es aber auch nur Eleanor schwer mit ihrer Familie. Dass es mal wieder der böse Stiefvater sein muss, sie kaum Geld haben und mit fünf Kindern in einem Schuhkarton wohnen ... schon hundert Mal gelesen (und 99 Mal besser) - sei's drum. Bis kurz vor Schluss kam es mir jedoch so vor, dieses ganze Furchtbare-Familie-Ding sei nur Mittel zum Zweck, Eleanor dem Leser sympathisch zu machen. Mich hat es einfach nur genervt, wieder einmal über eine Frau lesen zu müssen, die sich und vor allem ihre Kinder so einem Mann aussetzt.Die Handlung ist in den 1980er Jahren angelegt. Warum das sein musste, habe ich aber nicht verstanden. Das Jahrzehnt wurde mit dem Einwerfen von möglichst vielen Song-, Band- und Seriennamen heraufbeschworen. 80er-Feeling gleich null. Dass Park Eleanor eine Kassette mit Liedern aufnimmt, schön und gut. Aber wie anstrengend und langwierig es damals war, ein Mix-Tape zu erstellen, wie präzise man immer wieder zurückspulen musste, um denselben Song ein ums andere Mal auf das Band zu bekommen, wie sich der Herzschlag beschleunigte, wenn das Lied zu eiern begann und einem der Schweiß ausbrach, wenn der Walkman einen Bandsalat verursachte - all das erfährt der Leser nicht. Schade.Schade auch, dass Eleanor unter etwas fadenscheinigen Gründen als starker Charakter präsentiert wird: sie kleidet sich schräg, ist pummelig und hat wirres, signalrotes Haar, und es ist ihr egal. Sie steht darüber. Ja. Schön. Aber unsicher ist sie, hat kaum Selbstbewusstsein, lockt Park mit blöden Kommentaren in Erklärungsnot, so egal ist ihr ihre Figur dann doch nicht ... stark - und vor allem sympathisch - ist meiner Meinung nach anders.Und mal wieder hat - wie in 99,9 Prozent aller Jugendbücher (und die 0,1 Prozent habe ich noch nicht gelesen) - der Loverboy grüne Augen. Selbstverständlich hat Park als Halbkoreaner grüne Augen! Mein Gott, wie blöd von mir, dass ich etwas anderes erwartet habe. Fazit: Eleanor und Park verlieben sich. Und fertig. Mehr passiert streng genommen nicht, und das ist nun weiß Gott zu wenig. Insgesamt ist es eine ganz nette Liebesgeschichte, aber mehr auch nicht und hätte in meinen Augen nicht sein müssen: 3***.

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    • 3
  • Zwei Aussenseiter gegen alle

    Eleanor & Park
    buecher-bea

    buecher-bea

    12. August 2017 um 12:48

    Unterschiedlicher könnten die beiden Aussenseiter nicht sein: Park, dunkelhaarig, gutaussehend, zurückhaltend, und Eleanor, neu, rothaarig, pummelig und aus schwierigen Verhältnissen.Anfangs, als Park den Platz im Bus neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Aber nach und nach lesen sie zusammen Comics, fangen an, miteinander zu sprechen und verlieben sich ineinander. Eleanor wird oft gehänselt, weswegen sich Park sogar einmal für sie schlägt. Als herauskommt, dass es nicht die fiese Tina war, die obszöne Sätze auf ihre Schulbücher schrieb, sondern ihr gewalttätiger alkoholsüchtiger Stiefvater, begeben sich Eleanor und Park auf einen Abschiedsroadtrip. Die Geschichte ist liebevoll aus beiden Seiten der Hauptdarsteller erzählt. Es kribbelt, wenn die Autorin von der zarten Annäherung schreibt. Obwohl sie sogar Küsse austauschen und sich gegenseitig sexuell stimulieren, reden sie auch im Nachhinein nicht als Freund oder Freundin voneinander. Eleanor nennt Park ihren Helden.Die 80er Jahre sind mit Mix Tapes, Filmen, Comics und Mode sehr gut nachempfunden.  (Rezension vom 12.02.2015)

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  • Gefühlvoll und herzzereißend

    Eleanor & Park
    BuchHasi

    BuchHasi

    06. August 2017 um 17:37

    Eleanor ist neu und setzt sich neben Park im Schulbus. Sie fängt an heimlich seine Comics mitzulesen. Daraus spinnt sich Schritt für Schritt ein zartes Band zwischen den beiden. Doch Eleanor kommt aus zerütteten Familienverhältnissen und wird vom tyrannischen Stiefvater kontrolliert....Es ist eine sehr berührende Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern die die wahre Schönheit im Inneren schätzen und trotz aller Widerstände zusammen halten. Eine Geschichte über die erste große Liebe.Ich habe jetzt alle Bücher von Rowell gelesen. Dies ist das tiefgründigste und zugleich dunkelste von allen. Hier taucht sie tief in menschliche Emotionen und Abgründe....sehr gelungen!

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  • Eins der schönsten Bücher der letzten Jahre

    Eleanor & Park
    EffisBiest

    EffisBiest

    01. August 2017 um 14:25

    Bezaubernde Liebesgeschichte ohne Effekthascherei. Die Jugendlichen als eigenständige Akteure werden ernst genommen, nicht von oben herab geschildert. Ich bin völlig begeistert.

  • Romeo & Julia der 80er

    Eleanor & Park
    igotlostinbooks

    igotlostinbooks

    20. July 2017 um 18:54

    Eleanor & Park ist ein wunderbares Buch, das eine Version von  Romeo & Julia der 80er Jahre sein könnte, nur glücklicherweise ohne sinnlose Tode.Ich liebte es, dass es in den 80er Jahren spielt, denn welcher Jugendliche ist heute noch in der Lage, in ein Buch über die 80ern zu lesen, die Anspielungen zu verstehen  und es zu genießen? Aber ich fand es perfekt und alle Probleme von Eleanor waren durch und durch nachvollziehbar.Ich habe Eleanor und Park absolut angebetet, sowohl als Paar als auch separat. Sie verliebten sich im Bus während sie zusammen Musik hörten  und Comic-Bücher lasen. Nachdem ich die Schwerpunkte über Eleanor's Storyline verstanden hatte, tat sie mir wirklich leid. Wiederum war es wundervoll wie Parks Familie, besonders Parks Mutter darauf reagiert haben.Das Ende des Buches war wirklich herzzerbrechend für mich.  Ich habe erwartet, dass es die schlimmste Art und Weise beendet wird, die überhaupt möglich ist aber nachdem mir die Charaktere so ans Herz gewachsen sind bin ich froh über das Ende.

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  • Zaghaft, langsam, wunderschön!

    Eleanor & Park
    emma_vandertheque

    emma_vandertheque

    06. July 2017 um 07:51

    Er nicht wirklich unbeliebt, aber kein Durchstarter, sie groß, klobig, eine auffällige Erscheinung, die so gerne unsichtbar werden würde, als die Schulbustür vor ihr aufgeht und ihr klar wird, dass sie ihr Image auf der neuen Schule eigentlich schon verloren hat. Sie stolpert unbeholfen durch den Gang, den schlecht gelaunten Busfahrer im Rücken, der sie anblafft, sich endlich zu setzen, die feindseligen Blicke der anderen Schüler auf sich, die ihr zu verstehen geben, dass sie gar nicht erst darüber nachdenken muss. Fast am Ende des Busses angekommen, nimmt er entnervt seinen Rucksack vom Sitz und lässt sie durchrutschen.So beginnt eine traumhafte, zarte und sehr vorsichtige Liebesgeschichte, die ohne Kitsch ganz tief ins Herz geht.Die beiden sind sich noch lange nicht grün, und nur langsam, sehr langsam kommt ein zaghafter Kontakt zustande, aber der Weg dorthin geht unter die Haut und lässt einen so schnell nicht mehr los!Absolute Leseempfehlung!

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  • Eleanor und Park zeigen uns wie das geht mit der Liebe

    Eleanor & Park
    famijil

    famijil

    14. June 2017 um 16:52

    Absoluter All-Time-Favorite.
    Ich liebe das Buch. Ich hab es förmlich verschlungen.
    Bis heute kann ich nicht genug bekommen von der wunderbaren Liebe der beiden Jungen Protagonisten.

  • Leserunde zu "Solange die Hoffnung uns gehört" von Linda Winterberg

    Solange die Hoffnung uns gehört
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Bis wir einander wiederfinden ... Frankfurt, 1938: Als Sängerin darf die Jüdin Anni nicht mehr auftreten. Nur mit Mühe kann sie für sich und ihre kleine Tochter Ruth sorgen. Die Angst vor dem NS-Regime wird immer größer, aber all ihre Bemühungen, gemeinsam auszureisen, scheitern. Schließlich ringt sich Anni zu der wohl schwersten Entscheidung für eine Mutter durch: Um wenigstens ihre Tochter in Sicherheit zu wissen, schickt sie Ruth mit einem der Kindertransporte nach England. So bald wie möglich will Anni ihr folgen. Doch dann bricht der Krieg aus, und sie kann das Land nicht mehr verlassen …Die berührende Geschichte einer jungen Mutter, die ihr Kind zu retten versucht, indem sie es auf eine Reise ins Ungewisse schickt.Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746632896.pdf Leserunde mit Autorin Im Frage-Thread könnt ihr eure Fragen an die Autorin stellen!Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört" vor. Im November diesen Jahres erscheint ebenfalls bei atb ihr Roman „Unsere Tage am Ende des Sees".Jetzt bewerbenUm eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch hat dir in letzter Zeit am besten gefallen?Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!Euer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 599
  • "Eleanor & Park" von Rainbow Rowell

    Eleanor & Park
    Jacynthe

    Jacynthe

    24. May 2017 um 09:51

    Inhalt Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann. (Quelle) Meine Meinung Irgendwie ging das Lesejahr gar nicht gut los. Nach Heart.Beat.Love. ist dies das zweite Buch, das meine Erwartungen enttäuscht hat und nach dem ich mich fragte, wo der Hype darum her kam.Natürlich trifft das Thema mitten ins Herz: Ein Mädchen aus sozial schwachem Hause und mit einem gewalttätigen Stiefvater trifft auf einen Jungen, der es ebenfalls nicht leicht in der Schule hat, der sich aber mit der Situation arrangiert hat. Er möchte durch Kontakt mit ihr seine wacklige, aber derzeit sichere Stellung nicht verlieren, sie hingegen kann sich nicht vorstellen, dass sich jemand für sie interessieren könnte. Der Stoff aus dem Geschichten sind. Eigentlich. Denn diese Geschichte barg für mich zu viel, das irgendwie nicht passte und zu viel, das ich störend fand.Eleanor hat es wahrlich nicht leicht. Ihre familiäre Situation ist katastrophal und zudem entspricht sie nicht dem gängigen Schönheitsideal - sowohl was ihre Figur als auch ihren Kleidungsstil betrifft. Darum schert sie sich allerdings nicht besonders, woran man merkt, dass Rowell mit Eleanor eine starke Frauenfigur geschaffen hat. Sie versucht nicht zwanghaft, sich anzupassen und sie kleidet sich auch nicht so fantasievoll, weil sie keine anderen Mittel hat - Eleanor nimmt sich selbst und ihren Körper so, wie er ist und das hat mir sehr gefallen.Auch Park fällt aus der Reihe der "typischen Charaktere". Der Halbkoreaner schämt sich nach anfänglichem Zögern nicht, seine feminine und zarte Seite zu zeigen und ist dadurch ebenfalls eine starke Persönlichkeit zu nennen. Er ist für mich auch der Sympathieträger der Geschichte, während ich Eleanors Art und ihr Verhalten ihm gegenüber meist nicht wirklich nachvollziehen konnte. Obwohl ich ihr Verhalten irgendwie verstehen konnte regte eich mich meist darüber auf und hätte sie oft gerne genommen und geschüttelt. Durch diese im Grunde unvorhersehbaren Gefühlsschwankungen wurde der Roman paradoxerweise doch wieder vorhersehbar und zog sich zudem unangenehm in die Länge. Obwohl beide Charaktere angenehm unkonventionell und kontrastreich gezeichnet sind (Sympathie hin oder her), erschien mir die Liebesgeschichte der beiden dann aber dennoch zu sehr um Innovation bemüht. Nach einem vielversprechenden Anfang ging alles irgendwie zu schnell dafür, dass beide eher schüchtern, zurückhaltend und vorsichtig sind. Entgegen aller Erwartungen war mir die Romanze tatsächlich auch zu kitschig, obwohl auch sehr schöne Momente dabei waren, die nostalgische Erinnerungen hervorriefen: Comic-Hefte und selbst zusammengestellte Mixtapes, Relikte der 80er Jahre, in denen auch die Story angesiedelt ist.  Die insgesamt 58 Kapitel enthalten jeweils mehrere kurze Abschnitte, die entweder aus der Sicht von Eleanor oder Park geschrieben wurden. Man erhält so einen schönen Rundumblick und erfährt, wie unterschiedlich oder auch gleich die beiden Jugendlichen das Erlebte verarbeiten. Zudem erhält man so Einblick in die doch sehr verschiedenen familiären Situationen, was dem Buch einiges an Tiefe und auch pädagogischem Wert verleiht. Anhand der Thematiken und der Figuren würde sich der Roman sicherlich auch gut als Schullektüre eignen. Mich persönlich hat er jedoch enttäuscht und obwohl ich noch lange über die schwere familiäre Situation Eleanors nachdenken musste, ist das Buch keines, das ich selbst im Regal stehen haben muss. Ich vergebe 3 von 5 Wolken.

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  • Eine berührende Außenseiter-Geschichte

    Eleanor & Park
    heyanni

    heyanni

    09. May 2017 um 09:36

    Als das neue Mädchen, das seltsame Mädchen, das erste Mal den Schulbus betritt, macht Park ihr eigentlich nur Platz, weil er weiß, wie es ist, wenn man im Zentrum der Aufmerksamkeit jener steht, die einem das Leben so richtig schwer machen. Er ist zwar nicht gerade der uncoole Außenseiter, schließlich kennt er die anderen schon sein ganzes Leben, aber Park ist anders als sie. Eleanor sitzt neben dem kleinen, schweigsamen Asiaten, der die Busfahrten damit verbringt, Musik zu hören und Comics zu lesen. Trotzdem: besser neben ihm sitzen, als von Tina und den anderen noch mehr gemobbt zu werden. Immerhin ist die Zeit in der Schule das wenige am Tag, an dem sie sich nicht mit ihrem Stiefvater und der Situation Zuhause auseinander setzen muss. Denn Eleanors Leben ist insgesamt kein Zuckerschlecken. Der neue Mann ihrer Mutter tyrannisiert die Familie, auch wenn ihre jüngeren Geschwister ihn irgendwann stillschweigend als Vater akzeptiert haben - mit seinen grausamen Seiten. Deshalb ist es Eleanor eigentlich egal, was in der Schule passiert. Doch irgendwann beginnt Eleanor Parks Comics mitzulesen. Irgendwann reicht Park Eleanor seine Kopfhörer, um sie an seiner Musik teilhaben zu lassen. Irgendwann unterhalten sie sich über die Comicfiguren, obwohl es alle mitbekommen können. Und zwischen den beiden aus ihren unterschiedlichen, schwierigen Welten entwickelt sich etwas, was für sie beide ganz und gar neu ist. Rainbow Rowell schreibt eine Geschichte über Außenseiter, sie schreibt eine Geschichte über die erste Liebe, sie schreibt eine Geschichte über die furchtbaren Dinge, die Kindern geschehen können, wenn niemand auf sie aufpasst, sie schreibt voller Gefühl.Eleanor und Park sind wunderbar echte Charaktere, welche die Geschichte aus wechselnden Perspektiven erzählen: Wie aus zwei Außenseiter zwei sich liebende Außenseiter werden - und wie die magische, erste große Liebe vieles im Leben vergessen machen lassen kann. Aber eben nicht alles. Nicht grausame Stiefväter und die Ohnmacht, dass man nichts dagegen tun kann. Es geht um Vorurteile, soziale Unterschiede und die Ungerechtigkeit, die man beim Erwachsen werden erleben muss. Die Geschichte von Eleanor und Park geht unwahrscheinlich nah und ans Herz und begleitet einen noch eine ganze Weile, nachdem man die letzten Seite gelesen hat.

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  • Wirklich wahnsinnig gut..

    Eleanor & Park
    Anna_Tazar

    Anna_Tazar

    05. May 2017 um 11:39

    Rainbow Rowell versteht es definitiv, ihre LeserInnen in den Bann des Buches zu ziehen. Am Anfang war ich nicht ganz von der Story überzeugt, aber nach den ersten Kapiteln konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Es geht hier nicht nur um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Heranwachsenden, man fühlt regelrecht, was Park und Eleanor fühlen. Eine wunderschöne Geschichte über grundverschiedene Menschen, die zueinander finden und deren zarte Liebe auf eine harte Probe gestellt wird.

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  • Enttäuschend

    Eleanor & Park
    Zeilentraumfaenger

    Zeilentraumfaenger

    02. May 2017 um 20:58

    Eleanor & Park wurde mir schon vor Jahren auf Tumblr empfohlen und seitdem wollte ich es unbedingt lesen - Ich hab das Buch eigentlich schon vor dem ersten Lesen irgendwie geliebt und war echt froh, als ich es dann in der Bücherei gesehen hatte. Ich wünschte, ich hätte es nicht gefunden. Meine komische Bindung zu dem Buch ist auf jeden Fall vorbei, ich mochte es leider überhaupt nicht.Ich kann nachvollziehen, warum so viele, vor allem junge Mädchen, das Buch ganz toll finden. Irgendwo ist es ja auch süß. Aber anscheinend bin ich zu alt für sowas, oder so. Oder zu unromantisch, keine Ahnung. Um ehrlich zu sein fand ich es einfach nur langweilig, dramatisch und teilweise total nervig.Um auch mal was positives zu sagen: Der Schreibstil der Autorin hat mir echt gefallen. Ich mag es total, wenn ein Buch so poetisch angehaucht ist. - Solange dann auch was passiert. (Sorry John Green) Das war hier definitiv der Fall und das Buch lies sich ganz toll lesen.Leider war die Story an sich einfach nichts für mich.. Es ist nichts, was nicht jeder schon mal erlebt, oder gehört hat - Nur in extrem, weil Eleanor eine kleine Dramaqueen ist. Mir war eine Protagonistin langen nicht mehr so unsympathisch. Ich kann nachvollziehen, dass sie sich unwohl fühlt, und natürlich ist es nicht schön, gemobbt zu werden. Aber Mädchen, bekomm dich in den Griff.Ich schweife jetzt ein bisschen ab, aber ich denke, dass jeder sein Leben selbst irgendwo in der Hand hat - Wenn du dich unwohl in deiner Haut fühlst, dann tu was dagegen. Damit möchte ich nicht sagen, dass es okay ist, andere Leute fertig zu machen. Im Gegenteil. Aber wenn du dich selbst nicht wohlfühlst, dann änder was. Für dich.Park fand ich dafür ziemlich niedlich, auch wenn ich finde, dass er sich viel zu viel gefallen lassen hat. Manchmal wolle ich ihn einfach anschreien und ihm sagen, dass er wegrennen soll. (SPOILERWARNUNG)Das Ende hat mir am Anfang noch richtig gut gefallen. Ich fand's toll, dass nicht alles Rosalilapink war und es schien, als wäre ihre kleine Romanze vorbei. Irgendwie hätte ich es komisch gefunden, wenn plötzlich alles irgendwie gut geworden wäre. Es wäre einfach unrealistisch.Dann kam plötzlich die Karte von Eleanor und ich wurde sooo sauer. Like seriously, warum bist du Seitenlang so dramatisch, um dann doch nicht abzuschließen? Irgendwie hat das das ganze Ende zerstört und es war einfach nicht rund.. 

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  • Interessante Charaktere halten das Buch am Leben

    Eleanor & Park
    Azalee

    Azalee

    31. March 2017 um 18:19

    Von "Eleanor und Park" von Rainbow Rowell habe ich bisher auschließlich Gutes gehört, weswegen es auch auf meiner Wunschliste stand. SCHREIBSTIL:Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und wechselt zwischen Eleanor und Park. Der Schreibstil von Rainbow Rowell ist einfach gehalten und bleibt meist eher sachlich nüchtern. Das fand ich persönlich etwas schade. Zwar kann man durchaus lesen, wie die Gefühle zwischen den beiden sich entwickeln, bei mir kamen diese Gefühle aber nicht an - von einer Liebesgeschichte habe ich mir mehr erhofft. Der Schreibstil passt jedoch in gewisser Weise zu dem Buch und der Situation. Für den Schreibstil gebe ich deshalb 3/5 Sterne.HANDLUNG: Das Buch spielt in den USA der 80er-Jahre (vieles würde heute auch gar nicht mehr funktionieren) und handelt von der langsam aufkeimenden Liebe zwischen Eleanor und Park, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das war es auch schon mit der Grundhandlung. Daneben geht es auch um die familiären Probleme der beiden, die gut dargestellt sind, aber nicht wirklich einen Spannungsbogen aufkommen lassen. An Fahrt nimmt das Buch erst gegen Ende auf, aber dann sehr schnell. Und dann ist es auch schon zu Ende. Außerdem kam mir die Versöhnung mit bestimmten Personen etwas zu plötzlich. Sie hassen sich eigentlich und im nächsten Moment machen sie eins auf beste Freunde?Das Ende selbst ist natürlich sehr offen. Im Grunde hat die Autorin aber einen guten Mittelweg gewählt, viele andere Möglichkeiten gab es kaum. Für die Handlung gebe ich 4/5 Sterne.FIGUREN: Eleanor ist das burschikose Außenseitermädchen, das keiner mag. Außerdem leidet sie unter ihrer familiären Situation und lebt am Rande der Gesellschaft. Ihre Handlungen fand ich nicht immer nachvollziehbar, sie hat auf mich extrem launisch gewirkt und mich deswegen teils genervt. Mitleid oder ähnliches aufgrund ihrer familiären Situation hat sie bei mir nicht wirklich geweckt (was sicher auch an dem eher nüchternen Schreibstil liegt). Park hingegen ist auf seine eigene Art ebenfalls ein Außenseiter. Er ist eher feminin, vor allem im Vergleich zu Eleanor, und hat mit seiner halbkoreanischen Herkunft zu kämpfen. Seine Handlungen waren nachvollziehbarer, er war mir auch der sympathischere der beiden. Die Familien der beiden kommen ebenfalls vor. Die Verhältnisse dort und auch wichtiger Charaktere in den jeweiligen Familien werden gut dargstellt. Die Klassenkameraden bleiben hingegen sehr blass und spielen irgendwann nahezu gar keine Rolle mehr im Leben von Eleanor und Park. Für die Charaktere gebe ich 4/5 Sterne. FAZIT: Die Geschichte ist eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch. Die Gefühle werden, durch den Schreibstil, eher sachlich-nüchtern dargestellt, als Leser konnte ich nicht so wirklich mitfiebern. Eine komplexe Handlung sucht man vergebens, aber trotzdem ist das Buch in seinem eigenen Kosmos gut dargestellt. Die familiären Probleme beider werden etwa gut geschildert. Die Hauptfiguren sind allesamt gut ausgearbeitet, wenn sie mir auch nicht alle gleich sympathisch waren. "Eleanor und Park" ist eine unaufdringliche Geschichte über die Liebe zweier Teenager in den 1980ern, die sich gut eignet, um für ein paar Stunden dem Alltag zu entfliehen. Insgesamt bekommt das Buch von mir 4/5 Sterne.

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