Rainbow Rowell Fangirl

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Inhaltsangabe zu „Fangirl“ von Rainbow Rowell

Cath is a Simon Snow fan. Okay, the whole world is a Simon Snow fan, but for Cath, being a fan is her life—and she’s really good at it. She and her twin sister, Wren, ensconced themselves in the Simon Snow series when they were just kids; it’s what got them through their mother leaving.

Reading. Rereading. Hanging out in Simon Snow forums, writing Simon Snow fan fiction, dressing up like the characters for every movie premiere.

Cath’s sister has mostly grown away from fandom, but Cath can’t let go. She doesn’t want to.
Now that they’re going to college, Wren has told Cath she doesn’t want to be roommates. Cath is on her own, completely outside of her comfort zone. She’s got a surly roommate with a charming, always-around boyfriend, a fiction-writing professor who thinks fan fiction is the end of the civilized world, a handsome classmate who only wants to talk about words . . . And she can’t stop worrying about her dad, who’s loving and fragile and has never really been alone.

For Cath, the question is: Can she do this? Can she make it without Wren holding her hand? Is she ready to start living her own life? And does she even want to move on if it means leaving Simon Snow behind?

Eine facettenreiche Erzählung, die auch auf englisch leicht zu lesen war. Manchmal etwas langatmig, dennoch ein schönes Leseerlebnis.

— SaSu13

Einerseits fand ich die Charaktere super sympathisch und liebenswert, andererseits traf Cath manchmal so dämliche Entscheidungen [4 Sterne]

— eulenauge

Die Auszüge aus Simon Snow hätten nicht sein müssen, aber alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen - ein Wohlfühlbuch :)

— InaMM

Ein gut geschriebenes, nettes Jugendbuch mit einigen Längen und dann doch zu viel Fanfiction...Aber durchaus empfehlenswert

— britsbookworld

stark aufbauend mit Süchtigkeitsfaktor, leider schwacher/s Anfang und Ende

— juLyxx17

Wunderschöne Rahmenhandlung, aber die Fanfiction-Geschichten stören den Lesefluss doch teilweise sehr

— Bosni

Too long, sometimes boring..

— Miriam0611

Schönes Buch. Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man "Carry On" gelesen hat.

— KidsandCats

One of my favourite books... packed with emotions and so so so much to fall in love with!

— annameinass

Ein eher ruhiges Buch, das den Leser mit seinem ganz eigenen Charme vollends verzaubert. Wirklich toll. ♥

— EnnaM

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Jess_Ne

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  • Wundervolles Buch

    Fangirl

    Katharina_

    14. January 2018 um 16:28

    Cath is a Simon Snow fan. Okay, the whole world is a Simon Snow fan, but for Cath, being a fan is her life—and she’s really good at it. She and her twin sister, Wren, ensconced themselves in the Simon Snow series when they were just kids; it’s what got them through their mother leaving. Das Cover sieht total putzig aus und passt perfekt zum Buch, da die beiden Hauptcharaktere dargestellt sind. Auch der Schréibstil, konnte mich von Anfang an überzeugen, da er flüssig und sehr emotional ist. Auch schreibt die Autorin detailreich, was es einem erleichtert, sich die Szenen vorzustellen. Besonders gut gefallen mir die ganzen Dialoge. Die Charaktere waren einfach umwerfen und ich konnte mich gleich mit Cath identifizieren. Auch sind alle Charaktere authentisch, sodass man die Handlungen nachvollziehen kann. Aber auch die ganzen anderen Charaktere haben mir einfach alle total gut gefallen. Insgesamt kann ich dieses Buch einfach jedem empfehlen, besonders denjenigen, die eine Liebesgeschichte suchen in der es auch mal um ein unsicheres Fangirl geht.

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  • Ein gelungenes Buch mit einigen Längen und für meinen Geschmack zu viel Fanfiction

    Fangirl

    britsbookworld

    17. November 2017 um 12:33

    Hallo ihr Lieben :)Ich habe gestern Abend das Buch Fangirl von Rainbow Rowell beendet und natürlich bekommt ihr jetzt meine Rezension zu dem Buch :)Das Buch selbst hat 461 Seiten ist im Original bei St. Martin's Press erschienen und auf deutsch beim Carl Hanser Verlag. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne, da ich es auf der einen Seite wirklich gut fand, auf der anderen Seite aber selbst zu wenig Fangirl bin, wenn es um Fanfiction geht und das ist nun einmal das Hauptaugenmerk dieses Romans.Worum geht es? In diesem Jugendbuchroman geht es um die Zwillinge Cath und Wren. Beide sind, wie sollte es bei Zwillingen auch anders sein, 18 Jahre alt und für die meisten amerikanischen Teenager heißt es mit 18 das Elternhaus verlassen und ab geht es, ab auf´s College. Und dies steht auch für die zwei Mädels an. Doch anstatt wie zuvor alles gemeinsam zu machen soll das College für beide nun ganz individuelle Erfahrungen bieten. So sieht es zumindest Wren. Sie will nicht zusammen mit ihrer Schwester im selben Wohnheim leben, sie will unabhängig sein, sie will feiern, trinken und all die Erfahrungen machen, die Erstsemester laut ihrer Vorstellung an Colleges machen müssen.Cath sieht das jedoch ganz anders. Sie ist nicht wie Wren, sie lebt lieber in ihrer eigenen Welt und vor allem in ihrer Welt der "Fanfiction". Ihr großes Vorbild ist die Autorin Gemma T. Leslie und ihre Reihe der Simon Snow Romane. Cath und Wren haben alle Bände verschlungen und sind mit den Figuren selbst erwachsen geworden. Na? erinnert das vielleicht an einen jungen Harry Potter, mit dem viele von euch ebenfalls aufgewachsen sind? ;)Und auch wenn Cath in der Fanfiction Welt so etwas wie ein Star ist, mit tausenden von Followern, die unbedingt wissen wollen, wie es in ihrem "Buch" Carry On, Simon weitergeht, so ist Cath doch alles andere als der "soziale" Typ. Sie verbringt die meiste Zeit auf ihrem Zimmer, interessiert sich nicht für das Geschehen am Campus, und bis auf ihre Mitbewohnerin Reagan und ihren Kumpel Levi unterhält Cath kaum Kontakte zu ihrer Außenwelt....Doch was passiert, wenn die Realität, das "normale" Leben sich nach und nach in Caths´ Fantasiewelt einschleichen und sie merkt, es gibt mehr da draußen als über Liebe, Vertrauen, Verrat zu schreiben...Neben der Hauptfigur Cath gibt es in den Buch mehr als nur die Geschichte von ihr und ihren Gefühlen. Man hat die rebellische Schwester Wren, die ehrliche, mir persönlich sehr sympathische Mitbewohnerin Reagan, den zu lieb für diese Welt und freundlichen Levi - doch man hat auch die Eltern der Zwillinge, eine Mutter, die sie verließ als sie gerade 8 Jahre alt waren, einen Vater der ebenfalls starke Probleme hat und Cath, die aus ihrer Fanfiction ausbrechen soll und einfach mal zeigen soll, dass mehr in ihr steckt außer ein reines Fangirl.....Ich muss sagen, dass der Schreibstil von Rainbow Rowell mit sehr zusagt. Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen, es hat Humor, ist an den richtigen Stellen rührend aber auch auf den Punkt geschrieben, wenn es um ernstere Themen geht. Das einzige das mir nicht gefiel war wirklich der große Anteil an Cath´s Fanfiction im Buch selbst. Nach jedem Kapitel kommt ein kurzer Auszug aus der Simon Snow Welt. Diese kurzen Auszüge dienen als eine Art Hinweis auf das folgende Kapitel und was in der Hauptstory passieren wird. Dies ist auch alles schön und gut. Als Cath jedoch damit beginnt Levi mehrere Stellen aus ihrer Fanfiction vorzulesen war es für mich dann doch too much, weil mich Simon Snow einfach nicht für sich einnehmen konnte.Rainbow Rowell hat auch das Buch "Carry On" geschrieben. In diesem Buch geht es nur um die Geschichte von Simon Snow. Er erhält somit seinen ganz eigenen Roman. Ich muss jedoch sagen, dass das Buch mich ehrlich gesagt gar nicht reizt und ich es mir, zumindest jetzt erst einmal, nicht kaufen werde.Fangirl ist schnelllebig, erfrischend, amüsant, rührend, und zeigt auf, welche Wege das Leben einem bietet, wenn man mittendrin steckt selbst erwachsen zu werden. :)

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  • Fangirl - Rainbow Rowell

    Fangirl

    Bosni

    20. October 2017 um 18:17

    "Will you read this? I think maybe it sucks. Or maybe it's awesome. Tell me it's awesome, okay? Unless it sucks." (p. 76)Cath is a real fangirl, she loves everything that has to do with Simon Snow. And so did her twin sister Wren as well until they go to college and she's more interested in parties and boys. So Cath is on her own, but then she meets Levi, a very smart boy, but unfortunately he's the boyfried of Cather's roommate Reagan..."Fangirl" is my second book of Rainbow Rowell and because I loved "Eleanor & Park" quite much I had to read "Fangirl" as well. First of all I really enjoyed Cather and Levi and the other characters, as like in "Eleanor & Park" they all seem so normal, no bad boys no 'superpowers', only nice young people. Especially Cath developed quite much through the book. From the really shy girl of the beginning she become to a self-confident women. I also loved how the story and the love in it has to slowly grow up. No rush actions, but a lovely lovestory. Sometimes a bit too predictable but nevertheless really awesome.But there is one big point, that can't convinced me: The Simon-Snow-thing. I'm so sorry, but the fanfiction inside the story destroyed it sometimes quite much. They where so useless for understanding the plot and so boring at all, that I skipped them after a while. It seems like a very boring version of Harry Potter, so I will never read "Carry On".It was a nice idea, to put Cath's written story inside the book, but in my opinion it would be better without.So all in all I pretty enjoyed the story at all, but not the Simon-and-Baz-parts so I'm not sure, if I should recommend the book. "It had gotten easier to write on paper, though Cath still missed her keyboard...>>I need to cut and paste,<< she'd say to Nick.>>Next time,<< he'd say, >>bring scissors.<<" (p. 83)

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  • Das Gefühl einer Fanfiction über Fanfiction

    Fangirl

    hiddenbookparadise

    12. October 2017 um 15:24

    Es war ein Buch, von dem alle geschwärmt haben und es weiterhin tun. Ein Buch über eine Geschichte, die nun sogar einen eigenen Band bekommen hat. Doch änderte sich meine Sicht auf die Autorin bedauerlicherweise nicht.Cath ist auf den ersten Blick ein ganz normales Mädchen, dass ihr erstes Jahr auf dem College erlebt, es überleben möchte, doch im Inneren schwärmt ihre Seele ganz für ihre Fanfictions zu einer Buchreihe um Simon Snow, die sie seit jüngsten Tagen begleitet. Mit ihrer Schwester Wren hat sie an langen Abenden, die bis in die Nacht hineinreichten, unzählige Fanfictions verfasst. Während sie weiterhin an ihrem letzten Finale schreibt, immer noch gefangen in dieser besonderen Geschichte, entfernt sich ihre Schwester immer weiter von ihr. Hinzu kommt, dass das College weit größere Probleme mit sich bringt als gedacht.Ich muss sagen, dass ich anfangs das Buch wahrhaftig mochte. In einem einfach zu lesenden Schreibstil wuchs die Seitenzahl unmerklich rasant. Der grobe Umriss des Geschehens war mir stets vor Augen, somit brachte das Buch wenige Überraschungen mit sich, aber entscheidend, das Buch prägend und Interesse weckend war, wie Rainbow Rowell diese Geschichte erzählen und dem Leser überbringen würde. Man wollte sehen, welche Wege sie eingehen würde, während man ein Fangirl und ihr Leben mit ihrer Fanfiction begleitete.Des Weiteren konnte ich mich in mancher Hinsicht mit dem Hauptcharakter Cath identifizieren, zumindest in Hinblick auf den Eindruck, den sie gegenüber dem College hatte und auch ihrem Bedürfnis, nicht immer mit anderen Menschen zusammen zu sein. Aber so sehr ich im Lesen gefesselt war, desto schneller missfiel mir diese Lektüre. Die Charaktere wurden zunehmend typischer, in ihrer Art, in ihren Taten, schlichtweg in allem. Die Handlung fing an sich immer wieder im Kreis zu drehen und vermehrt weniger Geschehnisse in sich zu tragen, sodass die Kapitel langweilig wurden. Zusätzlich unterbrachen einzelne Textauszüge aus Caths Fanftiction „Carry On, Simon“ den Lesefluss, denn konnte ich keinen direkten Zusammenhang zu der eigentlichen Handlung ausmachen oder habe ich ihn nicht sehen können und interessierten sie mich auch nicht. Letzteres lag vor allem daran, dass ich mich bei der Cath inspirierenden Reihe zu sehr an Harry Potter erinnert fühlte. An sich ist es kein Problem, wenn etwas Harry Potter Ähnliches mit kleinen Veränderungen aufgegriffen wird, aber wenn in der Welt Caths Harry Potter gleichzeitig nebst Simon Snow existiert, löst es in mir große Verwirrung aus. Wo doch Harry Potter zu Simon Snow sehr große Ähnlichkeiten aufzeigt, so hätte man doch irgendeinen der Autoren des Plagiats oder Urheberrechtsverletzung beschuldigt. Schlussendlich war mir das zweite Thema dieses Werkes ein Dorn im Auge. Die Liebe. Wenn man sie als pures Element nimmt, ist sie ein schöner, wenn nicht gar äußerst bedeutender Aspekt der Literatur. Leider verwendete Rowell sie dahingegen als das Merkmal, das dem Leben einen Sinn gibt und eine Verbesserung, dass sie alles zum Guten verändert und heilt. Sicherlich kann man träumen und mit einer kleinen Chance kann dies tatsächlich im Leben passieren, aber gab diese Charakteristik dem Buch einen sehr durchschnittlichen und kitschigen Touch.Insgesamt betrachtet genoss ich das Buch zu Beginn sehr, bis es zunehmend klischeehafter und teils durchaus nervig wurde. Zudem erschien es mir beinahe an sich wie eine Fanfiction zu sein. Rowell selbst bezeichnet sich auch selbst als "Fangirl", sodass man spekulieren könnte, dass dieses Buch autobiographische Züge trägt.In Verbindung mit der Erzählung fehlte mir das Besondere an dieser Lektüre. Es hatte nichts Neues, nichts Herausragendes, außer dass es sich meiner Meinung nach sehr von anderen Dingen hat inspirieren lassen. Wer das Gefühl von einem von leidenschaftlicher Hingabe zu einer gewissen Story liebt, seine eigenen Ideen in diese einfließen lassen möchte, wer Literatur über die Liebe lesen möchte und wie diese das Leben zum Guten verändert, ist bei diesem Buch möglicherweise an der richtigen Adresse.

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  • Interessantes Thema

    Fangirl

    j125

    17. August 2017 um 20:34

    Inhalt:Die 18-jährige Cath fühlt sich in der Welt des fiktiven Buchcharakters Simon Snow am wohlsten. Sie schreibt erfolgreich Fanfictions, tapeziert ihr Zimmer mit Simon Postern und ist ein absolutes Fangirl. Als sie aufs College kommt, fühlt sie sich wie ein Alien und kann nur schwer mit den Veränderungen umgehen. Ihre Zwillingsschwester Wren möchte sich kein Zimmer mit ihr teilen und macht lieber Party als nächtelang mit Cath zu schreiben. Ihre Mitbewohnerin Reagan hasst Cath offensichtlich und ist sowieso immer nur unterwegs und richtige Freunde findet sie auch nicht. Aber anders als in ihren Fanfictions hält sie in der echten Welt nicht die Fäden in der Hand. Meine Meinung:Mittlerweile hat vermutlich jeder von diesem Buch gehört und es gegebenenfalls auch schon gelesen. Ich wollte das Buch unbedingt lesen bevor es doch noch auf Deutsch erscheint, damit ich gar nicht erst in Versuchung komme es in meiner Muttersprache zu lesen. Hat nicht geklappt, aber glücklicherweise finde ich das deutsche Cover sehr unschön und bin daher bei der englischen Ausgabe geblieben. Ich lese relativ viele Fachliteratur auf Englisch, aber keine Unterhaltungsliteratur. Das habe ich schon gemerkt, weil ich zwar inhaltlich alles verstanden habe, aber gefühlt sind mir die Zwischentöne und die Anspielungen entgangen. Es fiel mir überraschend schwer in die Geschichte einzutauchen. Sicher lag das einerseits an der ungewohnten Lesesituation, aber auch die Handlung konnte mich überhaupt nicht fesseln. Das hat mich sehr erstaunt, weil Cath mir sehr ähnlich ist. Zwar kann ich mich mit dem Fanfiction Part nur noch rückblickend identifizieren, weil ich nicht mehr schreibe, aber auch darüber hinaus konnte ich viele Gemeinsamkeiten entdecken. Bei den anderen Charakteren war das leider nicht der Fall. Cath Zwillingsschwester Wren finde ich eine schreckliche Person. Sie ist unsensibel, respektlos und egoistisch. Die Zwillinge haben bis zum College alles gemeinsam gemacht: Ein Zimmer geteilt, die Simon Snow Leidenschaft geteilt, eine schwere Zeit in der Kindheit zusammen durchgestanden. Ich finde ihren Wunsch verständlich, sich von Cath abnabeln zu wollen. Eigene Freunde, ein eigenes Zimmer, ein anderer Studiengang. Aber in anderen Punkten behandelt sie Cath so scheiße, das ich es unmöglich finde. Es gibt weitere Nebencharaktere die ich schrecklich fand, aber dazu sage ich aus Spoilergründen nichts.Zwischenzeitlich hatte ich vor allem wegen diesen schrecklichen Personen überhaupt keine Lust mehr zu lesen und hätte das Buch am liebsten in die Ecke geworfen. Aber weil ich ja unbedingt mehr englisch lesen will, habe ich nicht abgebrochen. Die letzten 150 Seiten haben mir dann auch richtig gut gefallen.Das Besondere an dieser Geschichte ist zweifellos Cath Leidenschaft für Fanfictions. Sie ist großer Simon Snow Fan, welcher ein Buchcharakter aus einer achtteiligen Serie und eine Anspielung auf Harry Potter ist. Jedes Kapitel endet mit einem Textauszug aus Cath Fanfictions oder aus einem der Simon Snow Bücher. Ich fand diese Idee und den Aufbau sehr gelungen, aber inhaltlich war das nicht so meins. Ich hatte oft das Gefühl mir fehlt das Hintergrundwissen um diese Ausschnitte zu verstehen. Und letztlich ist das ja auch so, denn dem Leser fehlen sieben bzw. acht Simon Snow Bände, die es ja gar nicht gibt. Vielleicht hätte ich diesen Zusammenhang zwischen der eigentlichen Geschichte und den Einschüben auf Deutsch tatsächlich besser verstanden.Fazit:Ein Jugendbuch, das sicher unterhalten kann. Den Hype ist es aber für mich nicht wert, da ich doch zu oft genervt war und die Handlung stellenweise zu langsam fortschritt.

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  • Eine wirklich wunderschöne Liebesgeschichte!

    Fangirl

    Buecherwunderland

    04. August 2017 um 19:56

    Vorneweg: Von diesem Buch hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört :).Ich habe es mir irgendwann im Frühjahr gekauft, bin aber leider nie dazu gekommen es zu lesen. Nachdem jetzt die deutsche Version erschienen ist und alle wieder ins schwärmen gekommen sind ;), musste ich es jetzt dann doch mal lesen :). Meine Meinung:Bei meiner Bewertung schwanke ich zwischen 4 und 4.5 Sternen. Meine Erwartungen waren sehr hoch und ich hatte teilweise Angst, dass sie ein wenig zu hoch waren, aber das war zum Glück nicht bzw. kaum der Fall. Zur Geschichte an sich muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Die Protagonstin Cath geht aufs College und muss sich damit neuen Leuten und Situationen stellen, denen sie sich nicht gewachsen fühlt. Zu allem Überfluss möchte ihre Zwilligsschwester auf noch ein "eigenes" Leben haben und steht ihr nicht mehr bei jedem Schritt zur Seite. Außerdem schreibt Cath natürlich Fanfiction und hat bereits jede Menge Fans. Cath ist eine wirklich sympathische, wenn auch eine etwas komplizierte Protagonstin. Trotzdem konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und es hat mich richtig gefreut, wie sie sich Stück für Stück weiter geöffnet hat. Ich denke in jedem von uns steckt eine Cath - bei manchen mehr, bei anderen weniger (bei mir wohl etwas mehr :)). Und jetzt zu Levi <3. Er ist wirklich einer der tollsten Männer/Jungs (wenn nicht sogar der tollste), der mir in diesem Genre bisher untergekommen ist. Er ist so wahnsinnig geduldig mit Cath und immer hilfsbereit, lieb und absolut süß. Es gibt natürlich noch einige andere Charaktere und auch diese sind gut dargestellt, ob man sie jetzt mag oder nicht ;). Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und der Schreibstil war richtig schön locker und flüssig. Zu Beginn hatte ich die Befürchtung, dass dieses Buch für das Genre fast zu lang sein könnte, aber ich bin geradezu durch die Seiten geflogen und hätte mir eher ein paar Kapitel mehr gewünscht. Ich hatte mir nur von der Fanfiction mehr erwartet. Das liegt aber auf keinen Fall an der Geschichte, da diese wirklich viel Potenzial hat, sondern eher daran, dass sie meistens so aus dem Zusammenhang gerissen wurde.Deswegen werde ich "Carry On" auf jeden Fall lesen :). Fazit:Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Fanfiction und darüber seinen eigenen Weg zu finden!Nur die Fanfiction war für mich ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen, aber dafür gibt es ja dann "Carry On" ;). 

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  • Erwachsen werden

    Fangirl

    Sabrina_reads

    12. July 2017 um 08:12

    'Fangirl' von Rainbow Rowell ist ein wundervoll modernes Buch über das Erwachsen werden. Es ist das erste Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen habe und es hat mir wirklich in paar schöne Lesestunden bereitet. Die Protagonisten sind alle sehr liebenswert, mit all ihren Eigenarten. Die Geschichte ist teilweise sehr emotional, was aber hauptsächlich an der ebenfalls sehr emotionalen Protagonistin Cath liegt. Fangirl beschreibt ihre Erlebnisse vom Wechsel nach der High-School auf das College. Es geht um die Veränderungen innerhalb der Familie, eine neue Stadt, eine neue Zimmermitbewohnerin und natürlich um Jungs, die erste große Liebe und das Dasein eines Fangirls zwischen lauter 'Erwachsenen'. Ich musste oft über Cath schmunzeln, sie hat eine sehr in sich gekehrte und teilweise naive Art, die sie sehr sympathisch aber auch verletzlich macht. Jedem der auf das YA-Genre steht, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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  • Wunderbar und herzerwärmend

    Fangirl

    Henriette_Settmacher

    05. July 2017 um 11:38

    Dieses Buch vor einigen Monaten beendet und war vollkommen begeistert. Die Handlung folgt Cath, dem Zwilling, der immer etwas abseits vom Geschehen stand und im Schatten ihrer beliebteren Zwillingsschwester Wren stand. Doch mit dem College brechen neue Zeiten für beide Mädchen an und Cath muss sich irgendwie daran gewöhnen nun auf eigenen Beinen zu stehen. Doch diese Protagonistin ist introvertiert und anstatt auf Partys zu gehen, bleib Cath lieber für sich und schreibt FanFiktion zu Simon und Baz und ist damit sogar ziemlich berühmt. Allerdings nur im Internet.Die Geschichte folgt Cath, wie sie langsam aber sicher aus ihrer Schale heraus kommt und neue Freundschaften knöpft, aber am wichtigsten von allem, unabhängiger von ihrer Schwester wird.Rainbow Rowell hat mich mit dieser Geschichte direkt ins Herz getroffen. Ich konnte mich so gut in Cath hinein versetzen. Sie verbindet Fangirling mit Introvertiertheit und war mir daher sofort sympathisch. Ich wollte dieses Buch einfach überall mit hin nehmen und am liebsten in die Geschichte hinein steigen um mich mit den Charakteren unterhalten zu können.Fazit:Wunderbare Umsetzung des eigentlichen Klischees, das immer der Zwilling, der nicht im Rampenlicht steht der Protagonist ist. Noch dazu wurde dieses Klischee völlig neu aufgerollt und ist somit etwas für jedes Fangirl.Dicker Daumen hoch von mir also. 

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  • Witzig, niedlich und doch überraschend anders.

    Fangirl

    blue-bird

    27. May 2017 um 18:04

    Ein bisschen Kitsch muss sein - darauf war ich bereits vorbereitet bevor ich zu einem Buch von Rainbow Rowell griff und ich wurde ausnahmsweise nicht überrascht. Stellenweise süß, doch immer wieder überraschend humorvoll und charmant landet man als Leser letzten Endes in den Fängen einer Liebesgeschichte - aber auch noch so viel mehr. Cather heißt die Protagonistin und beginnt mit einem gemeinsam das erste Semester an einer Universität. Mit dabei ist ihre Zwillingsschwester Wren, die einen allerdings schnell einmal links liegen lässt und sich lieber ihrem eigenen Leben widmet. Wirklich treffend wird hierbei der Schmerz einer solchen Distanzierung beschrieben, den wirklich jeder früher oder später in seinem Leben erlebt, seien es nun Freunde oder Familie - man spürt es und es geht direkt ins Herz. Und so beweist die Autorin bereits zu Anfang ihr ganz eigenes Talent sich in die Köpfe junger Menschen hinein zu versetzen, Ängste, Probleme und Hoffnungen zu schildern, ohne dabei jedoch über die Realität hinaus zu greifen. Beim Lesen fühlt man sich Cather nah, begleitet sie durch ihren Alltag und erlebt die Welt, wie wir sie kennen durch ihre Augen. Die Verwirrung auf dem Campus, die erten Kurse, die Ratlosigkeiten - alles Dinge denen man begegnet, wiedererkennt und im nachhinein vielleicht doch ein wenig genießt? Besonders gelungen fand ich dabei die Charaktere - die Handlungen sind größtenteils logisch, die Dialoge witzig, die Personen selbst interessant. Doch was macht Cather nun zum Fangirl? Ihre Fanfictions. Und aus diesen sind im Verlauf des Buches immer wieder kleine Ausschnitte eingestreut, die einen in die fantastische Welt von Simon Snow entführen. Was an einen Harry Potter Verschnitt erinnert ist es mehr oder weniger auch - folgt allerdings eigenen Regeln und Ideen. Immer wieder schön passen sich diese Kapitel den aktuellen Ereignissen in Cathers Leben an und machen so das Lesen des Romans zu einem bunten Erlebnis. Was die Lovestory betrifft, so ist diese ist gerne etwas vorhersehbar, natürlich nicht immer einfach und könnte durchaus abenteuerlicher sein, was auch mein großer Kritikpunkt an der gesamten Geschichte ist. Das Design des Covers finde ich frisch und irgendwie ganz niedlich, besonders der Stil der Zeichnung besticht durch einen frechen Charme. Das Türkis ist ein Blickfang, der Schriftzug passend. Ein gutes Buch für alle, die Rainbow Rowell einmal kennen lernen wollen oder eine süße Geschichte für nebenbei suchen.

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  • Fangirling

    Fangirl

    Sleepintheuniverse

    03. May 2017 um 21:20

    Meine Meinung: Die Protagonistin Cather: Cath ist mir unglaublich ähnlich und ich konnte mich in fast jedem Punkt mit ihr identifizieren. Ich bin auch nicht sehr kontaktfreudig und verkrieche mich viel lieber in meinem Zimmer und schreibe an meinem Blog oder an meinen Geschichten als abends noch weg zu gehen. Cath ist eine authentische Protagonistin, in die man sich gut hineinversetzen kann und ihre Entscheidungen nachvollziehen kann. Ihre Fanfictions sind sehr cool zu lesen und jetzt, im Nachhinein, ist es als hätte ich zwei Geschichten gelesen: Die um Cath und die um Simon Snow und Baz. Hin und wieder waren ich die Fanfiction-Abschnitte etwas langweilig, aber nur, wenn sie sich über viele Seiten erstreckt haben. Ansonsten ist mir aufgefallen, dass die Ausschnitte immer passend zu Caths Situation ausgewählt sind und deshalb auch immer eine Art Moral beinhalten, die zur derzeitigen Buchstelle passt. Ansonsten gibt es noch Levi: Levi ist unvergleichlich. Und damit meine ich jetzt nicht, dass er so etwas wie ein Superheld wäre. Nein, er ist vielmehr einfach jemand, von dem ich so noch nie in Büchern gelesen habe. Levi ist immer gut drauf. Er lächelt und sieht laut Cath sogar seltsam aus, wenn er es mal nicht tut. Er möchte jeden glücklich machen, selbst fremde Menschen im Starbucks. Das macht ihn so besonders. Aber falls das jetzt so klingt, als wäre er deshalb unrealistisch: Ist er nicht. Wirklich nicht. Und dann gibt es natürlich noch zwei wichtige Personen im Buch: Reagan, die Mitbewohnerin und Wren, Caths Zwillingsschwester. Reagan ist so ziemlich das Gegenteil von Cath. Sie hat eine hitzige Persönlichkeit, ist nicht gerade treu, macht sich nichts aus der Meinung von anderen und ist nicht wirklich freundlich. Wren verhält sich ähnlich. Sie versucht sich selbst zu finden, ihre eigenen Grenzen zu finden, und das mit Alkohol und Partys. Man kann nicht behaupten, dass ihr das gut tut, trotzdem ist sie eine authentische Nebenfigur, die zu ihrer Schwester steht und sie, wenn es hart auf hart kommt auch beschützt. Mein liebstes Zitat: Happily ever after, or even just together ever after, is not cheesy […] It’s the noblest, like, the most courageous thing two people can shoot for. - Rainbow Rowell Außerdem toll: Das Buch behandelt außerdem ein sehr schwieriges Thema: psychische Krankheiten. Der Vater der Zwillinge leidet unter einer psychischen Störung und regelmäßigen Zusammenbrüchen, seit seine Frau, Cath und Wrens Mutter, die Familie verlassen hat, weil sie noch nicht bereit war für Kinder. Während Wren den Kontakt mit ihr wieder aufnimmt, lehnt Cather ihre Mutter komplett ab. Ich finde, der Vater ist bewundernswert, da er nicht nur die Kinder alleine groß gezogen hat, sondern auch, weil er für seine Töchter versucht stark zu bleiben, und alles in seiner Macht Stehende tut um gesund zu bleiben. Auf der anderen Seite sind aber auch Cath und Wren zu bewundern, da sie beide sich um ihren Vater kümmern und im Ernstfall immer für ihn da sind. Die Geschichte beinhaltet aber auch noch mehr wichtige Messages an ihre Leser. Eine wäre zum Beispiel sich nicht immer unter der Decke zu verkriechen, wenn man irgendwas nicht gewohnt ist, sondern sich von Zeit zu Zeit aus seiner Komfortzone hinauszutrauen und sich seinen Ängsten zu stellen. Die neue und ungewohnte Situation der Zwillinge auf dem College, die Zeit in der sie lernen mussten, sich zurechtzufinden und zu sich selbst zu stehen, wurde sehr realistisch beschrieben. Was ich auch noch ziemlich toll fand, waren die Anspielungen auf andere Filme, Bücher und Serien, die ab und zu mit in die Unterhaltungen eingebaut wurden. Da kommt mir die Geschichte dann viel realistischer vor, so als wäre sie direkt aus dem alltäglichen Leben gegriffen. Für mich, eine Anfängerin des Englischlesens war das Buch überraschend gut verständlich. Ich hatte zwar hin und wieder kleine Übersetzungsprobleme, aber die waren nie so groß, dass sie sich nicht aus dem Kontext erschließen ließen. Im Gegenteil: Ich vergesse immer wieder, dass ich das Buch tatsächlich in englischer Sprache gelesen habe, was wohl ein gutes Zeichen ist, da ich nicht mehr umdenken muss. Ich hatte eigentlich nichts an dem Buch auszusetzen, weshalb es hier keine negativen Ausführungen geben wird. Fazit: Ein wunderschönes Buch mit einer Protagonistin, mit der sich fast jeder identifizieren könnte. Die Nebenfiguren sind authentisch, wenn sie sich auch sehr von der Protagonistin unterscheiden. Das Englisch der Autorin war leicht verständlich und ist auch für Neulinge der englischen Sprache gut geeignet. Caths Fanfictions und die Auseinandersetzung des Buches mit wichtigen und schwierigen Themen sind weitere Pluspunkte. Das Buch bekommt 4,5 von 5 Sterne.

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  • Aus dem Leben einer FF-Autorin

    Fangirl

    R_Marie

    11. February 2017 um 21:28

    Jedes Fangirl muss dieses gleichnamige Buch gelesen haben, das impliziert der Titel – deshalb finde ich, dass dieser nicht nur passend, sondern echt klug gewählt wurde. Und das Buch sieht wirklich schön aus. In meiner grünen Taschenbuchversion sind innen noch Illustrationen der Charaktere und einer Szene. Das finde ich total süß und habe während dem Lesen mehrmals nach vorne geblättert. Cath und Wren sind eineiige Zwillinge, die alles zusammen machen. Das liegt aber vor allem daran, dass die introvertierte Cath sich gerne hinter Wren versteckt. Als sie mit 18 aufs College gehen, will Wren das nicht mehr und distanziert sich von ihrer Schwester. Während Wren nun den Spaß ihres Lebens hat, fühlt Cath sich verloren. Sie hat einen schweren Fall von sogenannter „Social Anxiety“ und vermeidet jegliches Zusammentreffen mit Unbekannten – sofern dieses in der Realität stattfindet. Denn im Internet ist sie eine gefeierte Fanfiction-Autorin. Caths Mitbewohnerin und deren b/fester Freund sorgen allerdings dafür, dass Cath ihre Komfortzone verlassen muss … Die Fanfiction zu „Simon Snow“ (Harry Potter) stellt den ersten von drei großen Themengebieten dar, in die ich den Roman einteilen würde. Wir erfahren viel über Cathers Tätigkeiten als Autorin und nach jedem Kapitel steht ein kurzer Auszug aus einem der acht Bücher oder aus einer von ihren Fanfictions. Mich hat das meistens genervt, da ich wissen wollte, wie es mit Cath und Co. weiter geht, und nicht, was im nächsten unzusammenhängenden Ausschnitt steht. Der zweite Bereich ist ihre Familie. Dazu zählt Wren, die sich immer mehr von Cath entfremdet, aber auch deren Vater, der nach der Trennung von seiner Frau ziemlich verwirrt ist. Und die Mutter selbst, denn es geht darum, ob Cath und Wren sie wieder treffen sollen, nachdem sie sie verlassen hat. Das war ein einigermaßen realistisch dargestelltes Thema und die Konflikte fand ich gut ausgearbeitet. Und dann gibt es natürlich eine Liebesgeschichte. Das kam mir fast wie Betrug vor, denn es dauerte sehr lange, bis die überhaupt zum Thema wurde. Anfangs war das Buch total lustig – es ging um Familie, das College und Freundschaft, und dann plötzlich findet man sich in einer Liebesschnulze wieder. Während „Fangirl“ mir also anfangs so gut gefiel, dass ich immer weiter lesen wollte, hat es mich im letzten Drittel kaum mehr interessiert und ich musste mich quasi zwingen, es zu beenden. Aber die Liebesgeschichte war definitiv nicht das einzige von Caths Problemen, bei weitem nicht, und das fand ich ziemlich gut: es sind viele kleine Dinge vorgefallen, die ich weder überzogen noch vereinfacht fand. Am Ende kam es dann leider fast zu einer Übererfüllung – alles in allem ist „Fangirl“ aber ein schönes Buch, das ich irgendwann noch einmal lesen werde … wahrscheinlich.

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    • 3
  • Fangirl

    Fangirl

    littleowl

    28. January 2017 um 19:42

    Meine Meinung Nachdem ich von „Eleanor und Park“ absolut begeistert war, habe ich mir fest vorgenommen, noch mehr von Rainbow Rowells Werken zu lesen, trotzdem hat es noch eine ganze Weile gedauert, bis „Fangirl“ tatsächlich den Weg zu mir gefunden hat – viel zu lange! Dieser Roman hat mich definitiv mit einem „Warum hab ich das nicht schon früher gelesen?“-Gefühl zurückgelassen. Von der ersten Seite an konnte ich mich unglaublich gut mit der Protagonistin Cath identifizieren ich glaube, ich habe hier quasi meine fiktionale Seelenverwandte gefunden. Anstatt auf Partys zu gehen, bleibt die frischgebackene College-Studentin lieber gemütlich zuhause und schreibt die Nächte durch. Mit ihrer Abneigung gegen Menschenmassen, ihrer natürlichen Art und ihrer Passion für ihre Lieblings-Buchreihe war mir Cath auf Anhieb sympathisch. Wie alle Mädchen in ihrem Alter wird sie von Unsicherheiten geplagt, bleibt aber sich selbst und ihrer Leidenschaft für das Schreiben treu. Wie die charakterliche Entwicklung der Protagonistin dargestellt wird, hat mir insgesamt gut gefallen: Cath wird selbstbewusster und wächst über sich selbst hinaus, mutiert jedoch nicht auf einmal zum extrovertierten Partygirl. Die Veränderung geschieht ganz allmählich und ist gerade deswegen sehr glaubhaft. Genau dasselbe gilt für die Liebesgeschichte, Rowell gibt der Romanze von Cath und Levi viel Zeit, um sich zu entwickeln. Ich fand die Annäherung der beiden sehr süß und berührend, weil sie auf den ersten Blick nichts miteinander gemeinsam haben, sich im Grunde aber perfekt ergänzen. Die Autorin schafft es, romantische Szenen zu schreiben, die mitten ins Herz treffen, ohne auch nur ansatzweise kitschig oder klischeehaft zu sein. Dass mir die Liebesgeschichte so gut gefallen hat, hängt sicherlich auch damit zusammen, dass Levi so eine liebenswerte und charmante Figur ist, die man einfach gernhaben muss. Von Rainbow Rowells Schreibstil war ich schon bei „Eleanor und Park“ ganz begeistert, dieses Lob kann ich für „Fangirl“ nur wiederholen. Besonders die Dialoge haben mich so manches Mal zum Lachen gebracht, in anderen Szenen musste ich dagegen ein Tränchen verdrücken, gerade weil Caths Gefühle sehr anschaulich dargestellt werden. Ich habe bisher noch nie einen Roman gelesen, in dem Fanfiction eine Rolle gespielt hat, dabei kursieren im Internet mittlerweile tausende solcher Geschichten – und werden von Fans begeistert aufgenommen, Caths Klickzahlen sind da gar nicht so unrealistisch. Ich habe selbst nie Fanfiction gelesen, finde es aber toll, dass sich Rainbow Powell diesem fast schon tabuisierten Thema annimmt und erstmal sämtliche Kritiker-Argumente – im Roman vorgebracht von Caths Lehrerin Professor Piper – entkräftet. Fazit Mit dieser charmanten Liebesgeschichte hat Rainbow Powell mich mitten ins Herz getroffen! Die Fanfiction schreibende Protagonistin war mir sofort sympathisch und der Schreibstil konnte mich ebenfalls auf ganzer Linie überzeugen.

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  • Langweilige Handlung und anstrengende Charaktere

    Fangirl

    Faancy

    22. January 2017 um 18:26

    Nachdem mir "Eleanor & Park" von Rainbow Rowell so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt noch mehr von ihr lesen. Die Entscheidung fiel sehr schnell auf "Fangirl", da das Buch enorm in den Himmel gelobt wird. Aber wie das manchmal so ist, waren meine Erwartungen viel zu hoch, sodass die Geschichte sie einfach nicht treffen konnte.  Es geht in der Geschichte um Cath, die mit ihrer Zwillingsschwester, zur Uni geht und dort mit allen möglichen Dingen konfrontiert wird, die Jugendliche nun mal durchleben. Leider sind befindet sich nichts davon in ihrer Komfortzone, was ihr das Leben an der Uni extrem erschwert.  Und das ist auch schon das nervigste an diesem Buch, die Protagonistin. Sie leidet unter sozialen Ängsten, was mit Sicherheit für viele Menschen da draußen ein großes Problem ist. Teilweise kann ich die Ängste von Cath auch nachvollziehen. Allerdings ist ihr Verhalten einfach übertrieben dargestellt. Ich hatte leider kein Verständnis für sie. Es fängt damit an, dass sie sich die erste Woche nur von Proteinriegeln ernährt, weil sie nicht weiß, wo die Kantine ist. Cath ist ziemlich anstrengend. Sie möchte ihre Situation aber auch überhaupt nicht ändern. Es liegt ihr nichts daran bzw. sieht sie nicht mal ansatzweise ein, dass sie ein Problem hat, woran sie arbeiten sollte. Sie versteckt sich lieber in ihrer Fanfiction-Welt. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch vollkommen in Ordnung. Da wären wir aber auch schon beim zweiten Aspekt, der mich sehr gestört hat.  Bei der Geschichte, zu der Cath Fanfictions schreibt, handelt es sich um eine Möchtegern Harry Potter Geschichte. Manche Kapitel aus dem Original oder ihrer Fanfiction darf man dann als Leser auch lesen. Empfand ich persönlich jedoch als sehr störend, da es die eigentliche Geschichte um Cath immer wieder unterbrochen hat. Zudem waren diese Stellen sehr langweilig, sodass ich sie irgendwann übersprungen habe.  Generell passiert in diesem Buch auch überhaupt nichts. Kleine Veränderungen in Caths Verhalten sind schon spürbar, aber bahnbrechend ist das Ganze nicht. Wie sollte auch mehr passieren, wenn sie sich so gegen Veränderung sträubt. Auch die restlichen Charaktere sind überspitzt und nervig. Insgesamt sind sie alle sehr merkwürdig, jeder auf seine eigene Art und Weise.    Für mich war "Fangirl" ein totaler Reinfall. Die Charaktere waren anstrengend und machten überhaupt keine Entwicklung durch. Die Handlung war mehr öde, als alles andere, weil einfach nichts passiert. Die Beziehung zwischen den einzelnen Personen sind auch mehr als fragwürdig und getoppt wird das alles noch durch unnötige Einzüge einer anderen Geschichte, die zur Handlung an sich nichts beiträgt. Vielleicht muss man Fanfictions mögen und lesen, um damit in diesem Zusammenhang etwas anfangen zu können. Das kann durchaus sein. Ich war irgendwann ein bisschen genervt. Möchtet ihr unbedingt ein Buch von Rainbow Rowell lesen, dann greift lieber zu "Eleanor & Park".

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  • Fanfiction über Fanfiction...

    Fangirl

    Knoppers

    20. December 2016 um 14:32

    Fangirl ist mein zweites Buch von Rainbow Rowell, doch Eleanor & Park hat mir besser gefallen. Die eineiigen Zwillinge Cath und Wren sind 18 und beginnen gemeinsam ihr erstes Jahr am College. Doch während Wren sich sofort wohl fühlt, auf Partys geht und sich mit Jungs verabredet, bleibt Cath lieber in ihrem Zimmer und schreibt Fanfiction über Simon Snow, einen Romanhelden in Anlehnung an Harry Potter. Sie ist sehr introvertiert, doch langsam muss sie sich ihrem Leben stellen: Ihrer verkorksten Familie, ihrem Creative-Writing-Kurs und vor allem ihren Gefühlen für Levi, dem Exfreund ihrer Mitbewohnerin... Spoiler! Zuallererst muss ich sagen, dass das Cover wirklich sooo schön ist *-* ich fand schon das von Eleanor & Park toll. Meiner Meinung nach wurde dieses Buch in der Bookcommunity aber viel zu sehr gehypt, ganz so umgehauen hat es mich nicht. Cath ist zwar süß, ihre Introvertiertheit hat mich aber oft sowas von genervt. Gegen Ende hin wurde es ein bisschen besser, am Anfang war es aber echt seltsam. Ich fand auch, dass Cath und Levi anfangs nicht besonders toll harmoniert haben. Die Beziehung war sehr einseitig, da Levi viel extrovertierter war und Cath quasi nichts dazu beigetragen hat. Was mich auch gestört hat, war, dass Cath nichts dazu gesagt hat, als Nick ihre Geschichte plagiiert hat. Sie war viel zu schüchtern und das hat mich sowas von aufgeregt. Das Ende fand ich gut, ich fands interessant dass weder das mit der Mutter noch das mit Carry On aufgelöst wurde, was ich aber sehr unlogisch fand war dass sie am Ende so mir nichts dir nichts diesen Preis gewonnen hat. Da hätte ich sie zwischendrin echt erwürgen können, ich meine sie bekommt eine 2. Chance um die Geschichte zu schreiben, dann macht sie ein ganzes Jahr lang NICHTS. Mit der Begründung "Ich kann nicht schreiben.". Also echt. Dann fängt sie 12 Tage vor Abgabetermin ENDLICH an... Und gewinnt plötzlich einen Preis? Das ist doch echt unwahrscheinlich... Also im Großen und Ganzen ganz nett, vor allem für eher introvertierte Leser (die stören manche Sachen wahrscheinlich nicht so wie mich), aber wirklich nicht das tollste Buch aller Zeiten als das es oft dargestellt wird.

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  • Für alle, die Fanfiction lieben

    Fangirl

    kornmuhme

    20. November 2016 um 11:22

    Inhalt: Cather (Cath) und Wren sind eineiige Zwillinge. Nun steht der Tag bevor, an dem sie gemeinsam auf das gleiche College gehen, und Cath hat eigentlich geglaubt, sie würde mit Wren ein Zimmer teilen - doch stattdessen geht Wren ihre eigenen Wege, zieht mit einem Mädel zusammen, feiert, trinkt - und lässt Cath allein. Diese muss nun auf ihre alles geliebte Zwillingsschwester verzichten und tut sich sichtlich schwer mit dem neuen Leben auf dem Campus. Noch dazu ist Cath ziemlich introvertiert, freiwillig hat sie kaum Kontakt zu anderen Menschen, sie schreibt viel lieber Fanfiction zu ihrer Lieblingsbuchserie "Simon Snow" (Harry Potter lässt grüßen). Doch nach und nach ist sie gezwungen, sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen: Da ist ihre Mitbewohnerin Reagan, die ziemlich burschikos ist, ihr Freund Levi, der ständig in ihrem Zimmer sitzt und sich irritierenderweise sehr für Cath interessiert, und Nick, ihr Schreibpartner für einen Kurs im Kreativen Schreiben. Außerdem entwickeln sich einige Familienprobleme, mit denen Cath umgehen muss ...   Meinung: Was für ein wunderbares Buch! Ich kannte die Autorin Rainbow Rowell bisher nur von ihrem Roman "Eleanor & Park", der mir schon sehr gut gefallen hat. Als ich dann mitbekam, dass sie ein Buch veröffentlicht hat, in dem es vor allem um das Thema Fanfiction geht, war klar, dass ich das auch lesen musste, bin ich doch ein alter Hase in Sachen Fanfiction (allerdings nur im Konsumieren). Und wahrhaftig bringt Rowell das Thema mit ihrem Charakter Cath ganz wunderbar rüber! Ich konnte mich gut mit Cath identifizieren, die viel lieber in ihrer Traumwelt mit all den liebgewonnen Charakteren aus ihrer Lieblingsbuchserie lebt und sich Geschichten über diese ausdenkt. Alles, was mit Veränderungen, unbekannten Situationen und neuen Menschen zu tun hat, macht ihr erst einmal Angst. Doch nach und nach muss Cath jedoch aus ihrer behüteten Welt hinaustreten und sich mit der Realität auseinandersetzen. Auch hier schafft es die Autorin, diesen Prozess zum einen sehr witzig, zum anderen aber bisweilen ernst und schmerzhaft darzustellen - genau die richtige Mischung. Dabei wachsen einem alle Charaktere sehr ans Herz. Auch das Thema eineiige Zwillinge wird einfühlsam in Szene gesetzt: gleich und doch nicht gleich; was hat man gemeinsam, worin unterscheidet man sich? Langsam, aber sicher findet bei Cath auch hier ein Abnabelungsprozess statt und sie merkt, dass es doch immer irgendwie einen Wettkampf zwischen ihr und ihrer Schwester gegeben hat. Die Sprache ist sehr lebensnah, wie ich finde, die Dialoge sind lebendig, witzig, emotional und sitzen einfach. Bisher ist das Buch nur auf Englisch erhältlich, ich weiß auch nicht, ob es übersetzt wird. Das Niveau ist jedoch recht einfach, es handelt sich um Alltagssprache, der man leicht folgen kann. Fazit: Absolute Leseempfehlung! Ein Coming-of-Age Roman, der die Gefühle und Gedanken einer introvertierten 18-Jährigen treffend und lebensnah porträtiert. Dazu diese Besonderheit der Fanfiction-Szene, was für mich das Tüpfelchen auf dem i ist! 5 von 5 Sternen

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