Fangirl

von Rainbow Rowell 
4,3 Sterne bei370 Bewertungen
Fangirl
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Positiv (318):
xLifewithbookss avatar

Ein süßes Buch für zwischendurch, welches mir viel Spaß beim Lesen gemacht hat.

Kritisch (13):

etwas Psycho die Protagonistin. Oder werde ich alt?

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Inhaltsangabe zu "Fangirl"

Cath is a Simon Snow fan. Okay, the whole world is a Simon Snow fan, but for Cath, being a fan is her life—and she’s really good at it. She and her twin sister, Wren, ensconced themselves in the Simon Snow series when they were just kids; it’s what got them through their mother leaving.

Reading. Rereading. Hanging out in Simon Snow forums, writing Simon Snow fan fiction, dressing up like the characters for every movie premiere.

Cath’s sister has mostly grown away from fandom, but Cath can’t let go. She doesn’t want to.
Now that they’re going to college, Wren has told Cath she doesn’t want to be roommates. Cath is on her own, completely outside of her comfort zone. She’s got a surly roommate with a charming, always-around boyfriend, a fiction-writing professor who thinks fan fiction is the end of the civilized world, a handsome classmate who only wants to talk about words . . . And she can’t stop worrying about her dad, who’s loving and fragile and has never really been alone.

For Cath, the question is: Can she do this? Can she make it without Wren holding her hand? Is she ready to start living her own life? And does she even want to move on if it means leaving Simon Snow behind?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781250030955
Sprache:Englisch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:GRIFFIN
Erscheinungsdatum:10.09.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.10.2016 bei Macmillan Digital Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    aliinchens avatar
    aliinchenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Entspanntes Buch
    Fangirl-Rainbow Rowell

    Erste Eindrücke
    Ich habe sehr viel gutes über dieses Buch gehört und es hat mich so lange verfolgt, bis ich es dann endlich gekauft habe. Meine Hoffnungen waren jedoch nicht sehr gross, da ich 'Eleanor und Park' von Rainbow Rowell zwar interessant, jedoch etwas zu langweilig/langwierig fand. Doch fand ich das Cover sehr Überzeugend und so kaufte ich es eher als Dekoration, um mich vor Enttäuschungen zu schützen. (:

    Meinung
    Ich habe das Buch dann doch recht schnell aus dem Bücherregal geholt. Und ich war positiv überrascht. ich konnte mich besser mit den Charakteren identifizieren als in 'Eleanor und Park'. Das Buch war sehr einfach zu lesen, es war aber nicht übermässig spannend. Es war nett, in die Welt von Cath einzutauchen.
    Was mir am besten gefallen hat, ist die Inspiration, die mir das Buch gegeben hat.
    Das Buch behandelt interessante Themen, über die ich in sonstigen Büchern nicht viel lese (typisch für Rainbow Rowell) bspw. Anxiety, Alleinerziehender Vater, geistig leicht unstabiler Vater?.. etsc

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    CharlotteUngs avatar
    CharlotteUngvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein super schönes, leicht zu lesendes Buch, was mit mit seinen tollen Protagonisten überzeugt hat.
    Ein zauberschöner Roman

    Ich habe Fangirl innerhalb eines Tages verschlungen. Rainbow Rowell hat hier eine unglaublich schöne Geschichte zu Papier gebracht, welche auch auf Englisch leicht von der Hand geht. Gerade Cath hat es mir besonders angetan. Innerhalb weniger Seiten wurde sie eine meiner Lieblingsprotagonisten, die auch trotz aller Macken, vielleicht sogar genau wegen dieser, super sympathisch ist. Ich konnte mich direkt in vielen Punkten mir ihr identifizieren, habe mit ihr gelacht, geweint und gelitten. Ein einfach unglaublich überzeugender Charakter; Cath wächst einem einfach direkt ans Herz! Gleichzeitig wünsche ich mir auch Reagan und Levi in mein eigenes Leben als tolle, starke und besondere Menschen, die einem das Leben einfach und lebenswerter machen. Spannend finde ich auch den Vater Art und seine gesundheitliche Geschichte, auch wenn ich mir hier gewünscht hätte, dass Rowell vielleicht noch einen tieferen Einblick gewährt hätte. Einen Stern Abzug gibt es von mir für die Einblicke in die Simon Snow Series und Carry on, Simon am Ende jedes Kapitels. Auch wenn das zuerst sehr interessant ist, haben mich die Sprünge in den Büchern doch sehr verwirrt und ich hätte die Geschichte lieber chronologisch gehabt um diese auch zu verfolgen und mitzufiebern zu können. Denn eigentlich finde die Idee von einem Buch in einem Buch sehr besonders und mochte auch die Seiten in denen Cath Levi etwas vorliest. Da konnte ich der Geschichte auch folgen und war total begeistert! Alles in Allem hat mich das Buch gefesselt, ich konnte es kaum aus der Hand legen und würde es jedem weiterempfehlen.

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    FeaelSilmariens avatar
    FeaelSilmarienvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine ruhige, süße, stellenweise aber auch dramatische Lektüre für gemütliche Abende.
    Das Fangirl und ihre Familie

    Selbst ein leidenschaftliches Fangirl mit einer langen Fanfiction-Vergangenheit (und Gegenwart), war ich gespannt, einen Roman über eine “Artgenossin” zu lesen. Was ich bekommen habe, war eine Geschichte über eine kaputte Familie. Ich habe sie trotzdem gerne gelesen.

    Worum es geht, haben bereits die anderen Rezensenten schön zusammengefasst und ich möchte niemanden damit langweilen. Deswegen an dieser Stelle gleich zu dem Punkt, der mir im Zusammenhang mit dem titelgebenden Fangirldasein aufgefallen ist:

    Ich finde, das Fangirling wirkt im Roman etwas nebensächlich. Nicht falsch verstehen. Es ist überall, in jedem Kapitel. Cath ist ein Fangirl durch und durch. Ich meine jedoch, dass das Fangirling hier vielmehr als Mäntelchen für Caths eigentliche Probleme fungiert. Das Simon Snow Fandom ist der Ort, an den Cath vor der realen Welt flieht. Und es steht im Kontrast zu Wrens Alkoholkonsum. Beide Schwestern haben Probleme - sie gehen damit nur unterschiedlich um. Es geht also weniger um das Fangirling an sich als um den Rückzug in eine innere Welt generell.

    Natürlich ist Fangirling auch das - Eskapismus. Nur gibt es da noch so viele andere Aspekte, die im Buch nicht wirklich auftauchen. Gerade unter kreativen Fans bilden sich Freundschaften. Fansein ist nicht nur Freundschaft mit den fiktiven Figuren, sondern auch ein Weg, Gleichgesinnte kennenzulernen und Freundschaften (oder zumindest Bekanntschaften) zu schließen und sich auszutauschen. Andere Fans sind nicht nur Leser und Follower, sondern auch Menschen, mit denen man wichtige Gedanken austauscht und von von denen man etwas lernen kann. Ich hätte mir also gewünscht, dass Caths Leser weniger wie eine gesichtslose Masse gewirkt hätten.

    Dafür haben mich aber andere Aspekte des Fangirldaseins gefreut. Vor allem die Diskussion über das Thema, ob Fanfiction Plagiat ist oder nicht, hat mir sehr gefallen. Und auch Caths Begegnung mit ihrem eigenen Fangirl. Ich freue mich, dass trotz allem auf solche wichtigen Aspekte von Fanfiction eingegangen wurde. Einerseits die Kritik seitens der Kreise, die sich nicht mit Fanfiction auskennen, andererseits auch Fanfiction-Fans unter sich und der Punkt, dass Fanfictions einem zuweilen besser gefallen können als das Original.

    Was Simon Snow als Harry Potter-Ersatz angeht, so finde ich es eigentlich witzig. Und damit auch die Simon/Baz-Parallele zu “Drarry”, auch wenn ich mich den anderen Kritikern hier anschließen muss: Die eine Fanfiction, die Cath Levi vorliest, hätte nicht komplett in den Romantext eingebunden sein müssen. Das sind laaaange Passagen, in denen die eigentliche Handlung des Romans stillsteht und man stattdessen eine Geschichte liest, die man eigentlich nicht vorhatte zu lesen. An sich ist die Binnengeschichte nicht schlecht und stellenweise interessant, aber sie trägt nun mal nichts zur Handlung bei und fühlt sich an wie eine Reihe von Fillerfolgen in einer Fernsehserie.

    Die Ausschnitte aus den Simon Snow Büchern und Caths (und Wrens) Fanfictions, die die einzelnen Kapitel voneinander trennen, hingegen mochte ich. Sie bilden immer eine thematische Begleitung der eigentlichen Kapitel - und der letzte Ausschnitt ist ganz besonders und symbolisch, aber ich möchte nicht spoilern.

    Soviel zum Fangirlsein im Roman. Kommen wir zum Punkt Familie:

    Wie bereits angedeutet, bin ich sehr geneigt, Cath und Wren als zwei Seiten einer Medaille zu sehen. Die Autorin wird die beiden wohl kaum zufällig zu eineiigen Zwillingen gemacht und ihnen sonderbare Namen gegeben haben, die zusammen “Catherine” ergeben. Gute Autoren machen sowas nie nur aus Spaß an der Freude.

    Allerdings kommt hier etwas ins Spiel, das ich im Roman vermisst habe: Man sieht im Buch fast ausschließlich die Wren, die sich von Cath entfremdet hat. Man liest, dass die Entfremdung Cath belastet. Aber ich konnte sie nicht spüren. Mein erster Eindruck von Wren war nun mal der von der entfremdeten Schwester, die Cath ziemlich unterirdisch behandelt, und Caths spätere Erinnerungen an die gute, alte Zeit konnten diesen Ersteindruck nicht mehr ausbügeln. Deswegen konnte ich Caths Trauer über die Entfremdung nicht wirklich nachfühlen.

    Wobei das Nicht-nachfühlen-Können möglicherweise auch mit der Erzählperspektive zusammenhängt. Einerseits erlebt man die Geschichte durch Caths Augen. Andererseits ist nicht immer ganz klar, warum sie tut, was sie tut. Beispielsweise hält sie Levi und Wren auf Distanz und Levi fragt sie, warum. Diese Frage stellt man sich an der Stelle auch als Leser, obwohl man die Geschichte doch eigentlich durch Caths Prisma erlebt. Manchmal muss man eben abwarten, bis Cath ihre Gedanken und Gefühle in einem Dialog ausformuliert. Ich bin durchaus ein Fan von Dynamik bei der Erzählperspektive, doch in diesem speziellen Fall fand ich die leichten Wechsel von der personalen Perspektive zum “neutralen” Camera-Eye etwas irritierend.

    Wenn ich mit Wren ein (leichtes) Problem habe, so gilt das keineswegs für den Vater der Zwillinge. Die anderen Rezensenten haben bereits den schönen Zusammenhalt der Familie erwähnt und ich kann das nur unterschreiben. Es ist sehr herzerwärmend, wie Cath sich um ihren psychisch instabilen Vater kümmert, wie der Vater sich um die Mädchen kümmert, und selbst Wren hat hier in meinen Augen ordentlich Sympathiepunkte gesammelt. Sie alle haben ihre Probleme, aber sie sind alle füreinander stark. Das ist wirklich sehr schön.

    Die Mutter der Mädchen … Sagen wir es mal so: Sie will nicht Teil der Familie sein, Cath sieht sie nicht als Teil der Familie und auch ich habe sie beim Lesen nie als Mutter empfunden. So gesehen weiß ich da nicht viel mehr zu sagen. Sie wirkt exakt als das, als was sie dargestellt wird. Sie hat die Familie kaputt gemacht. Punkt. Fertig.

    Die anderen Figuren … Ich habe am Anfang angedeutet, dass es im Roman meiner Empfindung nach hauptsächlich um die Familie geht. Es sind Cath, ihr Vater und Wren, die eine Entwicklung durchmachen. Die anderen wichtigen Figuren, Levi und Reagan … Sie sind da, um in Caths Leben da zu sein. Sie sind sympathisch, ja. Man kann sie nicht nicht mögen. Aber je mehr ich über die beiden nachdenke, desto mehr habe ich das Gefühl, dass diese beiden Figuren ziemlich statisch sind. Faktoren, die Caths Story-Arc beeinflussen, dabei aber selbst keine Story haben. Ich hätte mir bei beiden aber wenigstens eine kleine Entwicklung gewünscht. Ich bevorzuge es einfach, wenn eine Begegnung nicht nur eine einzige Figur verändert, sondern alle Beteiligten.

    Und damit wäre es das, was ich zu dem Buch sagen wollte ... Zu erwähnen wären vielleicht noch die süßen Zeichnungen auf dem Cover und den Cover-Innenseiten. Eine Kleinigkeit eigentlich, aber sie sind ein schönes Sahnehäubchen auf der doch sehr soliden Geschichte. “Fangirl” ist jetzt nicht gerade ein Buch, das einen vom Hocker haut und einem das Leben umkrempelt. Aber das will es auch nicht sein. Wer eine ruhige, süße, stellenweise aber auch dramatische Lektüre für gemütliche Abende sucht, der ist hier genau richtig. Wer erwartet, vom Hocker gerissen zu werden, weil Bestseller und so, wird evtl. enttäuscht sein.

    Ich selbst war aber nicht enttäuscht. Ich hatte das Buch wegen wem Thema gekauft und auch wenn der Fokus letztendlich woanders lag, so hat mir das Buch insgesamt gefallen.

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    Katharina_s avatar
    Katharina_vor 9 Monaten
    Wundervolles Buch

    Cath is a Simon Snow fan. Okay, the whole world is a Simon Snow fan, but for Cath, being a fan is her life—and she’s really good at it. She and her twin sister, Wren, ensconced themselves in the Simon Snow series when they were just kids; it’s what got them through their mother leaving.


    Das Cover sieht total putzig aus und passt perfekt zum Buch, da die beiden Hauptcharaktere dargestellt sind.


    Auch der Schréibstil, konnte mich von Anfang an überzeugen, da er flüssig und sehr emotional ist. Auch schreibt die Autorin detailreich, was es einem erleichtert, sich die Szenen vorzustellen. Besonders gut gefallen mir die ganzen Dialoge.


    Die Charaktere waren einfach umwerfen und ich konnte mich gleich mit Cath identifizieren. Auch sind alle Charaktere authentisch, sodass man die Handlungen nachvollziehen kann.

    Aber auch die ganzen anderen Charaktere haben mir einfach alle total gut gefallen.


    Insgesamt kann ich dieses Buch einfach jedem empfehlen, besonders denjenigen, die eine Liebesgeschichte suchen in der es auch mal um ein unsicheres Fangirl geht.

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    britsbookworlds avatar
    britsbookworldvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gut geschriebenes, nettes Jugendbuch mit einigen Längen und dann doch zu viel Fanfiction...Aber durchaus empfehlenswert
    Ein gelungenes Buch mit einigen Längen und für meinen Geschmack zu viel Fanfiction


    Hallo ihr Lieben :)

    Ich habe gestern Abend das Buch Fangirl von Rainbow Rowell beendet und natürlich bekommt ihr jetzt meine Rezension zu dem Buch :)

    Das Buch selbst hat 461 Seiten ist im Original bei St. Martin's Press erschienen und auf deutsch beim Carl Hanser Verlag. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne, da ich es auf der einen Seite wirklich gut fand, auf der anderen Seite aber selbst zu wenig Fangirl bin, wenn es um Fanfiction geht und das ist nun einmal das Hauptaugenmerk dieses Romans.


    Worum geht es? In diesem Jugendbuchroman geht es um die Zwillinge Cath und Wren. Beide sind, wie sollte es bei Zwillingen auch anders sein, 18 Jahre alt und für die meisten amerikanischen Teenager heißt es mit 18 das Elternhaus verlassen und ab geht es, ab auf´s College. Und dies steht auch für die zwei Mädels an. Doch anstatt wie zuvor alles gemeinsam zu machen soll das College für beide nun ganz individuelle Erfahrungen bieten. So sieht es zumindest Wren. Sie will nicht zusammen mit ihrer Schwester im selben Wohnheim leben, sie will unabhängig sein, sie will feiern, trinken und all die Erfahrungen machen, die Erstsemester laut ihrer Vorstellung an Colleges machen müssen.

    Cath sieht das jedoch ganz anders. Sie ist nicht wie Wren, sie lebt lieber in ihrer eigenen Welt und vor allem in ihrer Welt der "Fanfiction". Ihr großes Vorbild ist die Autorin Gemma T. Leslie und ihre Reihe der Simon Snow Romane. Cath und Wren haben alle Bände verschlungen und sind mit den Figuren selbst erwachsen geworden. Na? erinnert das vielleicht an einen jungen Harry Potter, mit dem viele von euch ebenfalls aufgewachsen sind? ;)

    Und auch wenn Cath in der Fanfiction Welt so etwas wie ein Star ist, mit tausenden von Followern, die unbedingt wissen wollen, wie es in ihrem "Buch" Carry On, Simon weitergeht, so ist Cath doch alles andere als der "soziale" Typ. Sie verbringt die meiste Zeit auf ihrem Zimmer, interessiert sich nicht für das Geschehen am Campus, und bis auf ihre Mitbewohnerin Reagan und ihren Kumpel Levi unterhält Cath kaum Kontakte zu ihrer Außenwelt....

    Doch was passiert, wenn die Realität, das "normale" Leben sich nach und nach in Caths´ Fantasiewelt einschleichen und sie merkt, es gibt mehr da draußen als über Liebe, Vertrauen, Verrat zu schreiben...
    Neben der Hauptfigur Cath gibt es in den Buch mehr als nur die Geschichte von ihr und ihren Gefühlen. Man hat die rebellische Schwester Wren, die ehrliche, mir persönlich sehr sympathische Mitbewohnerin Reagan, den zu lieb für diese Welt und freundlichen Levi - doch man hat auch die Eltern der Zwillinge, eine Mutter, die sie verließ als sie gerade 8 Jahre alt waren, einen Vater der ebenfalls starke Probleme hat und Cath, die aus ihrer Fanfiction ausbrechen soll und einfach mal zeigen soll, dass mehr in ihr steckt außer ein reines Fangirl.....

    Ich muss sagen, dass der Schreibstil von Rainbow Rowell mit sehr zusagt. Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen, es hat Humor, ist an den richtigen Stellen rührend aber auch auf den Punkt geschrieben, wenn es um ernstere Themen geht. Das einzige das mir nicht gefiel war wirklich der große Anteil an Cath´s Fanfiction im Buch selbst. Nach jedem Kapitel kommt ein kurzer Auszug aus der Simon Snow Welt. Diese kurzen Auszüge dienen als eine Art Hinweis auf das folgende Kapitel und was in der Hauptstory passieren wird. Dies ist auch alles schön und gut. Als Cath jedoch damit beginnt Levi mehrere Stellen aus ihrer Fanfiction vorzulesen war es für mich dann doch too much, weil mich Simon Snow einfach nicht für sich einnehmen konnte.

    Rainbow Rowell hat auch das Buch "Carry On" geschrieben. In diesem Buch geht es nur um die Geschichte von Simon Snow. Er erhält somit seinen ganz eigenen Roman. Ich muss jedoch sagen, dass das Buch mich ehrlich gesagt gar nicht reizt und ich es mir, zumindest jetzt erst einmal, nicht kaufen werde.
    Fangirl ist schnelllebig, erfrischend, amüsant, rührend, und zeigt auf, welche Wege das Leben einem bietet, wenn man mittendrin steckt selbst erwachsen zu werden. :)

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    Bosnis avatar
    Bosnivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderschöne Rahmenhandlung, aber die Fanfiction-Geschichten stören den Lesefluss doch teilweise sehr
    Fangirl - Rainbow Rowell

    "Will you read this? I think maybe it sucks. Or maybe it's awesome. Tell me it's awesome, okay? Unless it sucks." (p. 76)

    Cath is a real fangirl, she loves everything that has to do with Simon Snow. And so did her twin sister Wren as well until they go to college and she's more interested in parties and boys.
    So Cath is on her own, but then she meets Levi, a very smart boy, but unfortunately he's the boyfried of Cather's roommate Reagan...


    "Fangirl" is my second book of Rainbow Rowell and because I loved "Eleanor & Park" quite much I had to read "Fangirl" as well.

    First of all I really enjoyed Cather and Levi and the other characters, as like in "Eleanor & Park" they all seem so normal, no bad boys no 'superpowers', only nice young people. Especially Cath developed quite much through the book. From the really shy girl of the beginning she become to a self-confident women.

    I also loved how the story and the love in it has to slowly grow up. No rush actions, but a lovely lovestory. Sometimes a bit too predictable but nevertheless really awesome.

    But there is one big point, that can't convinced me: The Simon-Snow-thing. I'm so sorry, but the fanfiction inside the story destroyed it sometimes quite much. They where so useless for understanding the plot and so boring at all, that I skipped them after a while. It seems like a very boring version of Harry Potter, so I will never read "Carry On".
    It was a nice idea, to put Cath's written story inside the book, but in my opinion it would be better without.

    So all in all I pretty enjoyed the story at all, but not the Simon-and-Baz-parts so I'm not sure, if I should recommend the book.

    "It had gotten easier to write on paper, though Cath still missed her keyboard...
    >>I need to cut and paste,<< she'd say to Nick.
    >>Next time,<< he'd say, >>bring scissors.<<" (p. 83)

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    hiddenbookparadises avatar
    hiddenbookparadisevor einem Jahr
    Das Gefühl einer Fanfiction über Fanfiction

    Es war ein Buch, von dem alle geschwärmt haben und es weiterhin tun. Ein Buch über eine Geschichte, die nun sogar einen eigenen Band bekommen hat. Doch änderte sich meine Sicht auf die Autorin bedauerlicherweise nicht.

    Cath ist auf den ersten Blick ein ganz normales Mädchen, dass ihr erstes Jahr auf dem College erlebt, es überleben möchte, doch im Inneren schwärmt ihre Seele ganz für ihre Fanfictions zu einer Buchreihe um Simon Snow, die sie seit jüngsten Tagen begleitet. Mit ihrer Schwester Wren hat sie an langen Abenden, die bis in die Nacht hineinreichten, unzählige Fanfictions verfasst. Während sie weiterhin an ihrem letzten Finale schreibt, immer noch gefangen in dieser besonderen Geschichte, entfernt sich ihre Schwester immer weiter von ihr. Hinzu kommt, dass das College weit größere Probleme mit sich bringt als gedacht.

    Ich muss sagen, dass ich anfangs das Buch wahrhaftig mochte. In einem einfach zu lesenden Schreibstil wuchs die Seitenzahl unmerklich rasant. Der grobe Umriss des Geschehens war mir stets vor Augen, somit brachte das Buch wenige Überraschungen mit sich, aber entscheidend, das Buch prägend und Interesse weckend war, wie Rainbow Rowell diese Geschichte erzählen und dem Leser überbringen würde. Man wollte sehen, welche Wege sie eingehen würde, während man ein Fangirl und ihr Leben mit ihrer Fanfiction begleitete.

    Des Weiteren konnte ich mich in mancher Hinsicht mit dem Hauptcharakter Cath identifizieren, zumindest in Hinblick auf den Eindruck, den sie gegenüber dem College hatte und auch ihrem Bedürfnis, nicht immer mit anderen Menschen zusammen zu sein. Aber so sehr ich im Lesen gefesselt war, desto schneller missfiel mir diese Lektüre. Die Charaktere wurden zunehmend typischer, in ihrer Art, in ihren Taten, schlichtweg in allem. Die Handlung fing an sich immer wieder im Kreis zu drehen und vermehrt weniger Geschehnisse in sich zu tragen, sodass die Kapitel langweilig wurden. Zusätzlich unterbrachen einzelne Textauszüge aus Caths Fanftiction „Carry On, Simon“ den Lesefluss, denn konnte ich keinen direkten Zusammenhang zu der eigentlichen Handlung ausmachen oder habe ich ihn nicht sehen können und interessierten sie mich auch nicht. Letzteres lag vor allem daran, dass ich mich bei der Cath inspirierenden Reihe zu sehr an Harry Potter erinnert fühlte. An sich ist es kein Problem, wenn etwas Harry Potter Ähnliches mit kleinen Veränderungen aufgegriffen wird, aber wenn in der Welt Caths Harry Potter gleichzeitig nebst Simon Snow existiert, löst es in mir große Verwirrung aus. Wo doch Harry Potter zu Simon Snow sehr große Ähnlichkeiten aufzeigt, so hätte man doch irgendeinen der Autoren des Plagiats oder Urheberrechtsverletzung beschuldigt.

    Schlussendlich war mir das zweite Thema dieses Werkes ein Dorn im Auge. Die Liebe. Wenn man sie als pures Element nimmt, ist sie ein schöner, wenn nicht gar äußerst bedeutender Aspekt der Literatur. Leider verwendete Rowell sie dahingegen als das Merkmal, das dem Leben einen Sinn gibt und eine Verbesserung, dass sie alles zum Guten verändert und heilt. Sicherlich kann man träumen und mit einer kleinen Chance kann dies tatsächlich im Leben passieren, aber gab diese Charakteristik dem Buch einen sehr durchschnittlichen und kitschigen Touch.

    Insgesamt betrachtet genoss ich das Buch zu Beginn sehr, bis es zunehmend klischeehafter und teils durchaus nervig wurde. Zudem erschien es mir beinahe an sich wie eine Fanfiction zu sein. Rowell selbst bezeichnet sich auch selbst als "Fangirl", sodass man spekulieren könnte, dass dieses Buch autobiographische Züge trägt.

    In Verbindung mit der Erzählung fehlte mir das Besondere an dieser Lektüre. Es hatte nichts Neues, nichts Herausragendes, außer dass es sich meiner Meinung nach sehr von anderen Dingen hat inspirieren lassen. Wer das Gefühl von einem von leidenschaftlicher Hingabe zu einer gewissen Story liebt, seine eigenen Ideen in diese einfließen lassen möchte, wer Literatur über die Liebe lesen möchte und wie diese das Leben zum Guten verändert, ist bei diesem Buch möglicherweise an der richtigen Adresse.

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    j125s avatar
    j125vor einem Jahr
    Interessantes Thema

    Inhalt:
    Die 18-jährige Cath fühlt sich in der Welt des fiktiven Buchcharakters Simon Snow am wohlsten. Sie schreibt erfolgreich Fanfictions, tapeziert ihr Zimmer mit Simon Postern und ist ein absolutes Fangirl. Als sie aufs College kommt, fühlt sie sich wie ein Alien und kann nur schwer mit den Veränderungen umgehen. Ihre Zwillingsschwester Wren möchte sich kein Zimmer mit ihr teilen und macht lieber Party als nächtelang mit Cath zu schreiben. Ihre Mitbewohnerin Reagan hasst Cath offensichtlich und ist sowieso immer nur unterwegs und richtige Freunde findet sie auch nicht. Aber anders als in ihren Fanfictions hält sie in der echten Welt nicht die Fäden in der Hand.

    Meine Meinung:
    Mittlerweile hat vermutlich jeder von diesem Buch gehört und es gegebenenfalls auch schon gelesen. Ich wollte das Buch unbedingt lesen bevor es doch noch auf Deutsch erscheint, damit ich gar nicht erst in Versuchung komme es in meiner Muttersprache zu lesen. Hat nicht geklappt, aber glücklicherweise finde ich das deutsche Cover sehr unschön und bin daher bei der englischen Ausgabe geblieben.

    Ich lese relativ viele Fachliteratur auf Englisch, aber keine Unterhaltungsliteratur. Das habe ich schon gemerkt, weil ich zwar inhaltlich alles verstanden habe, aber gefühlt sind mir die Zwischentöne und die Anspielungen entgangen.

    Es fiel mir überraschend schwer in die Geschichte einzutauchen. Sicher lag das einerseits an der ungewohnten Lesesituation, aber auch die Handlung konnte mich überhaupt nicht fesseln. Das hat mich sehr erstaunt, weil Cath mir sehr ähnlich ist. Zwar kann ich mich mit dem Fanfiction Part nur noch rückblickend identifizieren, weil ich nicht mehr schreibe, aber auch darüber hinaus konnte ich viele Gemeinsamkeiten entdecken.

    Bei den anderen Charakteren war das leider nicht der Fall. Cath Zwillingsschwester Wren finde ich eine schreckliche Person. Sie ist unsensibel, respektlos und egoistisch. Die Zwillinge haben bis zum College alles gemeinsam gemacht: Ein Zimmer geteilt, die Simon Snow Leidenschaft geteilt, eine schwere Zeit in der Kindheit zusammen durchgestanden. Ich finde ihren Wunsch verständlich, sich von Cath abnabeln zu wollen. Eigene Freunde, ein eigenes Zimmer, ein anderer Studiengang. Aber in anderen Punkten behandelt sie Cath so scheiße, das ich es unmöglich finde. Es gibt weitere Nebencharaktere die ich schrecklich fand, aber dazu sage ich aus Spoilergründen nichts.

    Zwischenzeitlich hatte ich vor allem wegen diesen schrecklichen Personen überhaupt keine Lust mehr zu lesen und hätte das Buch am liebsten in die Ecke geworfen. Aber weil ich ja unbedingt mehr englisch lesen will, habe ich nicht abgebrochen. Die letzten 150 Seiten haben mir dann auch richtig gut gefallen.

    Das Besondere an dieser Geschichte ist zweifellos Cath Leidenschaft für Fanfictions. Sie ist großer Simon Snow Fan, welcher ein Buchcharakter aus einer achtteiligen Serie und eine Anspielung auf Harry Potter ist. Jedes Kapitel endet mit einem Textauszug aus Cath Fanfictions oder aus einem der Simon Snow Bücher. Ich fand diese Idee und den Aufbau sehr gelungen, aber inhaltlich war das nicht so meins. Ich hatte oft das Gefühl mir fehlt das Hintergrundwissen um diese Ausschnitte zu verstehen. Und letztlich ist das ja auch so, denn dem Leser fehlen sieben bzw. acht Simon Snow Bände, die es ja gar nicht gibt. Vielleicht hätte ich diesen Zusammenhang zwischen der eigentlichen Geschichte und den Einschüben auf Deutsch tatsächlich besser verstanden.

    Fazit:
    Ein Jugendbuch, das sicher unterhalten kann. Den Hype ist es aber für mich nicht wert, da ich doch zu oft genervt war und die Handlung stellenweise zu langsam fortschritt.

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    Buecherwunderlands avatar
    Buecherwunderlandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Fanfiction und darüber seinen eigenen Weg zu finden!
    Eine wirklich wunderschöne Liebesgeschichte!


    Vorneweg
    Von diesem Buch hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört :).
    Ich habe es mir irgendwann im Frühjahr gekauft, bin aber leider nie dazu gekommen es zu lesen. Nachdem jetzt die deutsche Version erschienen ist und alle wieder ins schwärmen gekommen sind ;), musste ich es jetzt dann doch mal lesen :). 


    Meine Meinung:
    Bei meiner Bewertung schwanke ich zwischen 4 und 4.5 Sternen. 


    Meine Erwartungen waren sehr hoch und ich hatte teilweise Angst, dass sie ein wenig zu hoch waren, aber das war zum Glück nicht bzw. kaum der Fall. 


    Zur Geschichte an sich muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Die Protagonstin Cath geht aufs College und muss sich damit neuen Leuten und Situationen stellen, denen sie sich nicht gewachsen fühlt. Zu allem Überfluss möchte ihre Zwilligsschwester auf noch ein "eigenes" Leben haben und steht ihr nicht mehr bei jedem Schritt zur Seite. 
    Außerdem schreibt Cath natürlich Fanfiction und hat bereits jede Menge Fans. 


    Cath ist eine wirklich sympathische, wenn auch eine etwas komplizierte Protagonstin. Trotzdem konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und es hat mich richtig gefreut, wie sie sich Stück für Stück weiter geöffnet hat. Ich denke in jedem von uns steckt eine Cath - bei manchen mehr, bei anderen weniger (bei mir wohl etwas mehr :)). 


    Und jetzt zu Levi <3. Er ist wirklich einer der tollsten Männer/Jungs (wenn nicht sogar der tollste), der mir in diesem Genre bisher untergekommen ist. 
    Er ist so wahnsinnig geduldig mit Cath und immer hilfsbereit, lieb und absolut süß. 


    Es gibt natürlich noch einige andere Charaktere und auch diese sind gut dargestellt, ob man sie jetzt mag oder nicht ;). 


    Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und der Schreibstil war richtig schön locker und flüssig. 
    Zu Beginn hatte ich die Befürchtung, dass dieses Buch für das Genre fast zu lang sein könnte, aber ich bin geradezu durch die Seiten geflogen und hätte mir eher ein paar Kapitel mehr gewünscht. 


    Ich hatte mir nur von der Fanfiction mehr erwartet. Das liegt aber auf keinen Fall an der Geschichte, da diese wirklich viel Potenzial hat, sondern eher daran, dass sie meistens so aus dem Zusammenhang gerissen wurde.
    Deswegen werde ich "Carry On" auf jeden Fall lesen :). 


    Fazit:
    Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Fanfiction und darüber seinen eigenen Weg zu finden!


    Nur die Fanfiction war für mich ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen, aber dafür gibt es ja dann "Carry On" ;). 

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    S
    Sabrina_readsvor einem Jahr
    Erwachsen werden

    'Fangirl' von Rainbow Rowell ist ein wundervoll modernes Buch über das Erwachsen werden. Es ist das erste Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen habe und es hat mir wirklich in paar schöne Lesestunden bereitet.

    Die Protagonisten sind alle sehr liebenswert, mit all ihren Eigenarten.
    Die Geschichte ist teilweise sehr emotional, was aber hauptsächlich an der ebenfalls sehr emotionalen Protagonistin Cath liegt. Fangirl beschreibt ihre Erlebnisse vom Wechsel nach der High-School auf das College. Es geht um die Veränderungen innerhalb der Familie, eine neue Stadt, eine neue Zimmermitbewohnerin und natürlich um Jungs, die erste große Liebe und das Dasein eines Fangirls zwischen lauter 'Erwachsenen'.

    Ich musste oft über Cath schmunzeln, sie hat eine sehr in sich gekehrte und teilweise naive Art, die sie sehr sympathisch aber auch verletzlich macht.

    Jedem der auf das YA-Genre steht, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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