Rainbow Rowell Fangirl

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Inhaltsangabe zu „Fangirl“ von Rainbow Rowell

Cath is a Simon Snow fan. Okay, the whole world is a Simon Snow fan, but for Cath, being a fan is her life—and she’s really good at it. She and her twin sister, Wren, ensconced themselves in the Simon Snow series when they were just kids; it’s what got them through their mother leaving. Reading. Rereading. Hanging out in Simon Snow forums, writing Simon Snow fan fiction, dressing up like the characters for every movie premiere. Cath’s sister has mostly grown away from fandom, but Cath can’t let go. She doesn’t want to. Now that they’re going to college, Wren has told Cath she doesn’t want to be roommates. Cath is on her own, completely outside of her comfort zone. She’s got a surly roommate with a charming, always-around boyfriend, a fiction-writing professor who thinks fan fiction is the end of the civilized world, a handsome classmate who only wants to talk about words . . . And she can’t stop worrying about her dad, who’s loving and fragile and has never really been alone. For Cath, the question is: Can she do this? Can she make it without Wren holding her hand? Is she ready to start living her own life? And does she even want to move on if it means leaving Simon Snow behind?

Too long, sometimes boring..

— Miriam0611
Miriam0611

Schönes Buch. Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man "Carry On" gelesen hat.

— KidsandCats
KidsandCats

One of my favourite books... packed with emotions and so so so much to fall in love with!

— annameinass
annameinass

Ein eher ruhiges Buch, das den Leser mit seinem ganz eigenen Charme vollends verzaubert. Wirklich toll. ♥

— EnnaM
EnnaM

Ein wirklich tolles Buch mit tollen, authentischen Charakteren, einem angenehmen, ruhigen Tempo und einem etwas zu offenen Ende.

— LostRealist
LostRealist

Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Fanfiction und darüber seinen eigenen Weg zu finden!

— Buecherwunderland
Buecherwunderland

Eine sehr süße Geschichte übers Erwachsenwerden. Und eine Protagonistin, mit der ich mich zum Teil sehr gut identifizieren konnte.

— alicepleasance
alicepleasance

Süße und berührende Geschichte übers Erwachsenwerden mit einer Hauptperson, mit der sich sehr viele wunderbar identifizieren können :)

— marleneew
marleneew

Wirlich süße Story über eine junge Frau, die mit ihrem Leben und dem Fandom dem sie angehört fertig werden muss. Klare Empfehlung.

— LittleMissCloudy
LittleMissCloudy

Sehr genial! Viel Humor, klasse Charaktere und eine ziemlich genaue Beschreibung von der Phase, die wir bestimmt alle mal durchgemacht haben

— niki_frost
niki_frost

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    Fangirl
    j125

    j125

    17. August 2017 um 20:34

    Inhalt:Die 18-jährige Cath fühlt sich in der Welt des fiktiven Buchcharakters Simon Snow am wohlsten. Sie schreibt erfolgreich Fanfictions, tapeziert ihr Zimmer mit Simon Postern und ist ein absolutes Fangirl. Als sie aufs College kommt, fühlt sie sich wie ein Alien und kann nur schwer mit den Veränderungen umgehen. Ihre Zwillingsschwester Wren möchte sich kein Zimmer mit ihr teilen und macht lieber Party als nächtelang mit Cath zu schreiben. Ihre Mitbewohnerin Reagan hasst Cath offensichtlich und ist sowieso immer nur unterwegs und richtige Freunde findet sie auch nicht. Aber anders als in ihren Fanfictions hält sie in der echten Welt nicht die Fäden in der Hand. Meine Meinung:Mittlerweile hat vermutlich jeder von diesem Buch gehört und es gegebenenfalls auch schon gelesen. Ich wollte das Buch unbedingt lesen bevor es doch noch auf Deutsch erscheint, damit ich gar nicht erst in Versuchung komme es in meiner Muttersprache zu lesen. Hat nicht geklappt, aber glücklicherweise finde ich das deutsche Cover sehr unschön und bin daher bei der englischen Ausgabe geblieben. Ich lese relativ viele Fachliteratur auf Englisch, aber keine Unterhaltungsliteratur. Das habe ich schon gemerkt, weil ich zwar inhaltlich alles verstanden habe, aber gefühlt sind mir die Zwischentöne und die Anspielungen entgangen. Es fiel mir überraschend schwer in die Geschichte einzutauchen. Sicher lag das einerseits an der ungewohnten Lesesituation, aber auch die Handlung konnte mich überhaupt nicht fesseln. Das hat mich sehr erstaunt, weil Cath mir sehr ähnlich ist. Zwar kann ich mich mit dem Fanfiction Part nur noch rückblickend identifizieren, weil ich nicht mehr schreibe, aber auch darüber hinaus konnte ich viele Gemeinsamkeiten entdecken. Bei den anderen Charakteren war das leider nicht der Fall. Cath Zwillingsschwester Wren finde ich eine schreckliche Person. Sie ist unsensibel, respektlos und egoistisch. Die Zwillinge haben bis zum College alles gemeinsam gemacht: Ein Zimmer geteilt, die Simon Snow Leidenschaft geteilt, eine schwere Zeit in der Kindheit zusammen durchgestanden. Ich finde ihren Wunsch verständlich, sich von Cath abnabeln zu wollen. Eigene Freunde, ein eigenes Zimmer, ein anderer Studiengang. Aber in anderen Punkten behandelt sie Cath so scheiße, das ich es unmöglich finde. Es gibt weitere Nebencharaktere die ich schrecklich fand, aber dazu sage ich aus Spoilergründen nichts.Zwischenzeitlich hatte ich vor allem wegen diesen schrecklichen Personen überhaupt keine Lust mehr zu lesen und hätte das Buch am liebsten in die Ecke geworfen. Aber weil ich ja unbedingt mehr englisch lesen will, habe ich nicht abgebrochen. Die letzten 150 Seiten haben mir dann auch richtig gut gefallen.Das Besondere an dieser Geschichte ist zweifellos Cath Leidenschaft für Fanfictions. Sie ist großer Simon Snow Fan, welcher ein Buchcharakter aus einer achtteiligen Serie und eine Anspielung auf Harry Potter ist. Jedes Kapitel endet mit einem Textauszug aus Cath Fanfictions oder aus einem der Simon Snow Bücher. Ich fand diese Idee und den Aufbau sehr gelungen, aber inhaltlich war das nicht so meins. Ich hatte oft das Gefühl mir fehlt das Hintergrundwissen um diese Ausschnitte zu verstehen. Und letztlich ist das ja auch so, denn dem Leser fehlen sieben bzw. acht Simon Snow Bände, die es ja gar nicht gibt. Vielleicht hätte ich diesen Zusammenhang zwischen der eigentlichen Geschichte und den Einschüben auf Deutsch tatsächlich besser verstanden.Fazit:Ein Jugendbuch, das sicher unterhalten kann. Den Hype ist es aber für mich nicht wert, da ich doch zu oft genervt war und die Handlung stellenweise zu langsam fortschritt.

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  • Eine wirklich wunderschöne Liebesgeschichte!

    Fangirl
    Buecherwunderland

    Buecherwunderland

    04. August 2017 um 19:56

    Vorneweg: Von diesem Buch hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört :).Ich habe es mir irgendwann im Frühjahr gekauft, bin aber leider nie dazu gekommen es zu lesen. Nachdem jetzt die deutsche Version erschienen ist und alle wieder ins schwärmen gekommen sind ;), musste ich es jetzt dann doch mal lesen :). Meine Meinung:Bei meiner Bewertung schwanke ich zwischen 4 und 4.5 Sternen. Meine Erwartungen waren sehr hoch und ich hatte teilweise Angst, dass sie ein wenig zu hoch waren, aber das war zum Glück nicht bzw. kaum der Fall. Zur Geschichte an sich muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Die Protagonstin Cath geht aufs College und muss sich damit neuen Leuten und Situationen stellen, denen sie sich nicht gewachsen fühlt. Zu allem Überfluss möchte ihre Zwilligsschwester auf noch ein "eigenes" Leben haben und steht ihr nicht mehr bei jedem Schritt zur Seite. Außerdem schreibt Cath natürlich Fanfiction und hat bereits jede Menge Fans. Cath ist eine wirklich sympathische, wenn auch eine etwas komplizierte Protagonstin. Trotzdem konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und es hat mich richtig gefreut, wie sie sich Stück für Stück weiter geöffnet hat. Ich denke in jedem von uns steckt eine Cath - bei manchen mehr, bei anderen weniger (bei mir wohl etwas mehr :)). Und jetzt zu Levi <3. Er ist wirklich einer der tollsten Männer/Jungs (wenn nicht sogar der tollste), der mir in diesem Genre bisher untergekommen ist. Er ist so wahnsinnig geduldig mit Cath und immer hilfsbereit, lieb und absolut süß. Es gibt natürlich noch einige andere Charaktere und auch diese sind gut dargestellt, ob man sie jetzt mag oder nicht ;). Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und der Schreibstil war richtig schön locker und flüssig. Zu Beginn hatte ich die Befürchtung, dass dieses Buch für das Genre fast zu lang sein könnte, aber ich bin geradezu durch die Seiten geflogen und hätte mir eher ein paar Kapitel mehr gewünscht. Ich hatte mir nur von der Fanfiction mehr erwartet. Das liegt aber auf keinen Fall an der Geschichte, da diese wirklich viel Potenzial hat, sondern eher daran, dass sie meistens so aus dem Zusammenhang gerissen wurde.Deswegen werde ich "Carry On" auf jeden Fall lesen :). Fazit:Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Fanfiction und darüber seinen eigenen Weg zu finden!Nur die Fanfiction war für mich ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen, aber dafür gibt es ja dann "Carry On" ;). 

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  • Erwachsen werden

    Fangirl
    Sabrina_reads

    Sabrina_reads

    12. July 2017 um 08:12

    'Fangirl' von Rainbow Rowell ist ein wundervoll modernes Buch über das Erwachsen werden. Es ist das erste Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen habe und es hat mir wirklich in paar schöne Lesestunden bereitet. Die Protagonisten sind alle sehr liebenswert, mit all ihren Eigenarten. Die Geschichte ist teilweise sehr emotional, was aber hauptsächlich an der ebenfalls sehr emotionalen Protagonistin Cath liegt. Fangirl beschreibt ihre Erlebnisse vom Wechsel nach der High-School auf das College. Es geht um die Veränderungen innerhalb der Familie, eine neue Stadt, eine neue Zimmermitbewohnerin und natürlich um Jungs, die erste große Liebe und das Dasein eines Fangirls zwischen lauter 'Erwachsenen'. Ich musste oft über Cath schmunzeln, sie hat eine sehr in sich gekehrte und teilweise naive Art, die sie sehr sympathisch aber auch verletzlich macht. Jedem der auf das YA-Genre steht, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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  • Wunderbar und herzerwärmend

    Fangirl
    Henriette_Settmacher

    Henriette_Settmacher

    05. July 2017 um 11:38

    Dieses Buch vor einigen Monaten beendet und war vollkommen begeistert. Die Handlung folgt Cath, dem Zwilling, der immer etwas abseits vom Geschehen stand und im Schatten ihrer beliebteren Zwillingsschwester Wren stand. Doch mit dem College brechen neue Zeiten für beide Mädchen an und Cath muss sich irgendwie daran gewöhnen nun auf eigenen Beinen zu stehen. Doch diese Protagonistin ist introvertiert und anstatt auf Partys zu gehen, bleib Cath lieber für sich und schreibt FanFiktion zu Simon und Baz und ist damit sogar ziemlich berühmt. Allerdings nur im Internet.Die Geschichte folgt Cath, wie sie langsam aber sicher aus ihrer Schale heraus kommt und neue Freundschaften knöpft, aber am wichtigsten von allem, unabhängiger von ihrer Schwester wird.Rainbow Rowell hat mich mit dieser Geschichte direkt ins Herz getroffen. Ich konnte mich so gut in Cath hinein versetzen. Sie verbindet Fangirling mit Introvertiertheit und war mir daher sofort sympathisch. Ich wollte dieses Buch einfach überall mit hin nehmen und am liebsten in die Geschichte hinein steigen um mich mit den Charakteren unterhalten zu können.Fazit:Wunderbare Umsetzung des eigentlichen Klischees, das immer der Zwilling, der nicht im Rampenlicht steht der Protagonist ist. Noch dazu wurde dieses Klischee völlig neu aufgerollt und ist somit etwas für jedes Fangirl.Dicker Daumen hoch von mir also. 

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  • Witzig, niedlich und doch überraschend anders.

    Fangirl
    blue-bird

    blue-bird

    27. May 2017 um 18:04

    Ein bisschen Kitsch muss sein - darauf war ich bereits vorbereitet bevor ich zu einem Buch von Rainbow Rowell griff und ich wurde ausnahmsweise nicht überrascht. Stellenweise süß, doch immer wieder überraschend humorvoll und charmant landet man als Leser letzten Endes in den Fängen einer Liebesgeschichte - aber auch noch so viel mehr. Cather heißt die Protagonistin und beginnt mit einem gemeinsam das erste Semester an einer Universität. Mit dabei ist ihre Zwillingsschwester Wren, die einen allerdings schnell einmal links liegen lässt und sich lieber ihrem eigenen Leben widmet. Wirklich treffend wird hierbei der Schmerz einer solchen Distanzierung beschrieben, den wirklich jeder früher oder später in seinem Leben erlebt, seien es nun Freunde oder Familie - man spürt es und es geht direkt ins Herz. Und so beweist die Autorin bereits zu Anfang ihr ganz eigenes Talent sich in die Köpfe junger Menschen hinein zu versetzen, Ängste, Probleme und Hoffnungen zu schildern, ohne dabei jedoch über die Realität hinaus zu greifen. Beim Lesen fühlt man sich Cather nah, begleitet sie durch ihren Alltag und erlebt die Welt, wie wir sie kennen durch ihre Augen. Die Verwirrung auf dem Campus, die erten Kurse, die Ratlosigkeiten - alles Dinge denen man begegnet, wiedererkennt und im nachhinein vielleicht doch ein wenig genießt? Besonders gelungen fand ich dabei die Charaktere - die Handlungen sind größtenteils logisch, die Dialoge witzig, die Personen selbst interessant. Doch was macht Cather nun zum Fangirl? Ihre Fanfictions. Und aus diesen sind im Verlauf des Buches immer wieder kleine Ausschnitte eingestreut, die einen in die fantastische Welt von Simon Snow entführen. Was an einen Harry Potter Verschnitt erinnert ist es mehr oder weniger auch - folgt allerdings eigenen Regeln und Ideen. Immer wieder schön passen sich diese Kapitel den aktuellen Ereignissen in Cathers Leben an und machen so das Lesen des Romans zu einem bunten Erlebnis. Was die Lovestory betrifft, so ist diese ist gerne etwas vorhersehbar, natürlich nicht immer einfach und könnte durchaus abenteuerlicher sein, was auch mein großer Kritikpunkt an der gesamten Geschichte ist. Das Design des Covers finde ich frisch und irgendwie ganz niedlich, besonders der Stil der Zeichnung besticht durch einen frechen Charme. Das Türkis ist ein Blickfang, der Schriftzug passend. Ein gutes Buch für alle, die Rainbow Rowell einmal kennen lernen wollen oder eine süße Geschichte für nebenbei suchen.

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  • Fangirling

    Fangirl
    Sleepintheuniverse

    Sleepintheuniverse

    03. May 2017 um 21:20

    Meine Meinung: Die Protagonistin Cather: Cath ist mir unglaublich ähnlich und ich konnte mich in fast jedem Punkt mit ihr identifizieren. Ich bin auch nicht sehr kontaktfreudig und verkrieche mich viel lieber in meinem Zimmer und schreibe an meinem Blog oder an meinen Geschichten als abends noch weg zu gehen. Cath ist eine authentische Protagonistin, in die man sich gut hineinversetzen kann und ihre Entscheidungen nachvollziehen kann. Ihre Fanfictions sind sehr cool zu lesen und jetzt, im Nachhinein, ist es als hätte ich zwei Geschichten gelesen: Die um Cath und die um Simon Snow und Baz. Hin und wieder waren ich die Fanfiction-Abschnitte etwas langweilig, aber nur, wenn sie sich über viele Seiten erstreckt haben. Ansonsten ist mir aufgefallen, dass die Ausschnitte immer passend zu Caths Situation ausgewählt sind und deshalb auch immer eine Art Moral beinhalten, die zur derzeitigen Buchstelle passt. Ansonsten gibt es noch Levi: Levi ist unvergleichlich. Und damit meine ich jetzt nicht, dass er so etwas wie ein Superheld wäre. Nein, er ist vielmehr einfach jemand, von dem ich so noch nie in Büchern gelesen habe. Levi ist immer gut drauf. Er lächelt und sieht laut Cath sogar seltsam aus, wenn er es mal nicht tut. Er möchte jeden glücklich machen, selbst fremde Menschen im Starbucks. Das macht ihn so besonders. Aber falls das jetzt so klingt, als wäre er deshalb unrealistisch: Ist er nicht. Wirklich nicht. Und dann gibt es natürlich noch zwei wichtige Personen im Buch: Reagan, die Mitbewohnerin und Wren, Caths Zwillingsschwester. Reagan ist so ziemlich das Gegenteil von Cath. Sie hat eine hitzige Persönlichkeit, ist nicht gerade treu, macht sich nichts aus der Meinung von anderen und ist nicht wirklich freundlich. Wren verhält sich ähnlich. Sie versucht sich selbst zu finden, ihre eigenen Grenzen zu finden, und das mit Alkohol und Partys. Man kann nicht behaupten, dass ihr das gut tut, trotzdem ist sie eine authentische Nebenfigur, die zu ihrer Schwester steht und sie, wenn es hart auf hart kommt auch beschützt. Mein liebstes Zitat: Happily ever after, or even just together ever after, is not cheesy […] It’s the noblest, like, the most courageous thing two people can shoot for. - Rainbow Rowell Außerdem toll: Das Buch behandelt außerdem ein sehr schwieriges Thema: psychische Krankheiten. Der Vater der Zwillinge leidet unter einer psychischen Störung und regelmäßigen Zusammenbrüchen, seit seine Frau, Cath und Wrens Mutter, die Familie verlassen hat, weil sie noch nicht bereit war für Kinder. Während Wren den Kontakt mit ihr wieder aufnimmt, lehnt Cather ihre Mutter komplett ab. Ich finde, der Vater ist bewundernswert, da er nicht nur die Kinder alleine groß gezogen hat, sondern auch, weil er für seine Töchter versucht stark zu bleiben, und alles in seiner Macht Stehende tut um gesund zu bleiben. Auf der anderen Seite sind aber auch Cath und Wren zu bewundern, da sie beide sich um ihren Vater kümmern und im Ernstfall immer für ihn da sind. Die Geschichte beinhaltet aber auch noch mehr wichtige Messages an ihre Leser. Eine wäre zum Beispiel sich nicht immer unter der Decke zu verkriechen, wenn man irgendwas nicht gewohnt ist, sondern sich von Zeit zu Zeit aus seiner Komfortzone hinauszutrauen und sich seinen Ängsten zu stellen. Die neue und ungewohnte Situation der Zwillinge auf dem College, die Zeit in der sie lernen mussten, sich zurechtzufinden und zu sich selbst zu stehen, wurde sehr realistisch beschrieben. Was ich auch noch ziemlich toll fand, waren die Anspielungen auf andere Filme, Bücher und Serien, die ab und zu mit in die Unterhaltungen eingebaut wurden. Da kommt mir die Geschichte dann viel realistischer vor, so als wäre sie direkt aus dem alltäglichen Leben gegriffen. Für mich, eine Anfängerin des Englischlesens war das Buch überraschend gut verständlich. Ich hatte zwar hin und wieder kleine Übersetzungsprobleme, aber die waren nie so groß, dass sie sich nicht aus dem Kontext erschließen ließen. Im Gegenteil: Ich vergesse immer wieder, dass ich das Buch tatsächlich in englischer Sprache gelesen habe, was wohl ein gutes Zeichen ist, da ich nicht mehr umdenken muss. Ich hatte eigentlich nichts an dem Buch auszusetzen, weshalb es hier keine negativen Ausführungen geben wird. Fazit: Ein wunderschönes Buch mit einer Protagonistin, mit der sich fast jeder identifizieren könnte. Die Nebenfiguren sind authentisch, wenn sie sich auch sehr von der Protagonistin unterscheiden. Das Englisch der Autorin war leicht verständlich und ist auch für Neulinge der englischen Sprache gut geeignet. Caths Fanfictions und die Auseinandersetzung des Buches mit wichtigen und schwierigen Themen sind weitere Pluspunkte. Das Buch bekommt 4,5 von 5 Sterne.

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  • Aus dem Leben einer FF-Autorin

    Fangirl
    R_Marie

    R_Marie

    11. February 2017 um 21:28

    Jedes Fangirl muss dieses gleichnamige Buch gelesen haben, das impliziert der Titel – deshalb finde ich, dass dieser nicht nur passend, sondern echt klug gewählt wurde. Und das Buch sieht wirklich schön aus. In meiner grünen Taschenbuchversion sind innen noch Illustrationen der Charaktere und einer Szene. Das finde ich total süß und habe während dem Lesen mehrmals nach vorne geblättert. Cath und Wren sind eineiige Zwillinge, die alles zusammen machen. Das liegt aber vor allem daran, dass die introvertierte Cath sich gerne hinter Wren versteckt. Als sie mit 18 aufs College gehen, will Wren das nicht mehr und distanziert sich von ihrer Schwester. Während Wren nun den Spaß ihres Lebens hat, fühlt Cath sich verloren. Sie hat einen schweren Fall von sogenannter „Social Anxiety“ und vermeidet jegliches Zusammentreffen mit Unbekannten – sofern dieses in der Realität stattfindet. Denn im Internet ist sie eine gefeierte Fanfiction-Autorin. Caths Mitbewohnerin und deren b/fester Freund sorgen allerdings dafür, dass Cath ihre Komfortzone verlassen muss … Die Fanfiction zu „Simon Snow“ (Harry Potter) stellt den ersten von drei großen Themengebieten dar, in die ich den Roman einteilen würde. Wir erfahren viel über Cathers Tätigkeiten als Autorin und nach jedem Kapitel steht ein kurzer Auszug aus einem der acht Bücher oder aus einer von ihren Fanfictions. Mich hat das meistens genervt, da ich wissen wollte, wie es mit Cath und Co. weiter geht, und nicht, was im nächsten unzusammenhängenden Ausschnitt steht. Der zweite Bereich ist ihre Familie. Dazu zählt Wren, die sich immer mehr von Cath entfremdet, aber auch deren Vater, der nach der Trennung von seiner Frau ziemlich verwirrt ist. Und die Mutter selbst, denn es geht darum, ob Cath und Wren sie wieder treffen sollen, nachdem sie sie verlassen hat. Das war ein einigermaßen realistisch dargestelltes Thema und die Konflikte fand ich gut ausgearbeitet. Und dann gibt es natürlich eine Liebesgeschichte. Das kam mir fast wie Betrug vor, denn es dauerte sehr lange, bis die überhaupt zum Thema wurde. Anfangs war das Buch total lustig – es ging um Familie, das College und Freundschaft, und dann plötzlich findet man sich in einer Liebesschnulze wieder. Während „Fangirl“ mir also anfangs so gut gefiel, dass ich immer weiter lesen wollte, hat es mich im letzten Drittel kaum mehr interessiert und ich musste mich quasi zwingen, es zu beenden. Aber die Liebesgeschichte war definitiv nicht das einzige von Caths Problemen, bei weitem nicht, und das fand ich ziemlich gut: es sind viele kleine Dinge vorgefallen, die ich weder überzogen noch vereinfacht fand. Am Ende kam es dann leider fast zu einer Übererfüllung – alles in allem ist „Fangirl“ aber ein schönes Buch, das ich irgendwann noch einmal lesen werde … wahrscheinlich.

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    • 3
  • Fangirl

    Fangirl
    littleowl

    littleowl

    28. January 2017 um 19:42

    Meine Meinung Nachdem ich von „Eleanor und Park“ absolut begeistert war, habe ich mir fest vorgenommen, noch mehr von Rainbow Rowells Werken zu lesen, trotzdem hat es noch eine ganze Weile gedauert, bis „Fangirl“ tatsächlich den Weg zu mir gefunden hat – viel zu lange! Dieser Roman hat mich definitiv mit einem „Warum hab ich das nicht schon früher gelesen?“-Gefühl zurückgelassen. Von der ersten Seite an konnte ich mich unglaublich gut mit der Protagonistin Cath identifizieren ich glaube, ich habe hier quasi meine fiktionale Seelenverwandte gefunden. Anstatt auf Partys zu gehen, bleibt die frischgebackene College-Studentin lieber gemütlich zuhause und schreibt die Nächte durch. Mit ihrer Abneigung gegen Menschenmassen, ihrer natürlichen Art und ihrer Passion für ihre Lieblings-Buchreihe war mir Cath auf Anhieb sympathisch. Wie alle Mädchen in ihrem Alter wird sie von Unsicherheiten geplagt, bleibt aber sich selbst und ihrer Leidenschaft für das Schreiben treu. Wie die charakterliche Entwicklung der Protagonistin dargestellt wird, hat mir insgesamt gut gefallen: Cath wird selbstbewusster und wächst über sich selbst hinaus, mutiert jedoch nicht auf einmal zum extrovertierten Partygirl. Die Veränderung geschieht ganz allmählich und ist gerade deswegen sehr glaubhaft. Genau dasselbe gilt für die Liebesgeschichte, Rowell gibt der Romanze von Cath und Levi viel Zeit, um sich zu entwickeln. Ich fand die Annäherung der beiden sehr süß und berührend, weil sie auf den ersten Blick nichts miteinander gemeinsam haben, sich im Grunde aber perfekt ergänzen. Die Autorin schafft es, romantische Szenen zu schreiben, die mitten ins Herz treffen, ohne auch nur ansatzweise kitschig oder klischeehaft zu sein. Dass mir die Liebesgeschichte so gut gefallen hat, hängt sicherlich auch damit zusammen, dass Levi so eine liebenswerte und charmante Figur ist, die man einfach gernhaben muss. Von Rainbow Rowells Schreibstil war ich schon bei „Eleanor und Park“ ganz begeistert, dieses Lob kann ich für „Fangirl“ nur wiederholen. Besonders die Dialoge haben mich so manches Mal zum Lachen gebracht, in anderen Szenen musste ich dagegen ein Tränchen verdrücken, gerade weil Caths Gefühle sehr anschaulich dargestellt werden. Ich habe bisher noch nie einen Roman gelesen, in dem Fanfiction eine Rolle gespielt hat, dabei kursieren im Internet mittlerweile tausende solcher Geschichten – und werden von Fans begeistert aufgenommen, Caths Klickzahlen sind da gar nicht so unrealistisch. Ich habe selbst nie Fanfiction gelesen, finde es aber toll, dass sich Rainbow Powell diesem fast schon tabuisierten Thema annimmt und erstmal sämtliche Kritiker-Argumente – im Roman vorgebracht von Caths Lehrerin Professor Piper – entkräftet. Fazit Mit dieser charmanten Liebesgeschichte hat Rainbow Powell mich mitten ins Herz getroffen! Die Fanfiction schreibende Protagonistin war mir sofort sympathisch und der Schreibstil konnte mich ebenfalls auf ganzer Linie überzeugen.

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  • Langweilige Handlung und anstrengende Charaktere

    Fangirl
    Faancy

    Faancy

    22. January 2017 um 18:26

    Nachdem mir "Eleanor & Park" von Rainbow Rowell so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt noch mehr von ihr lesen. Die Entscheidung fiel sehr schnell auf "Fangirl", da das Buch enorm in den Himmel gelobt wird. Aber wie das manchmal so ist, waren meine Erwartungen viel zu hoch, sodass die Geschichte sie einfach nicht treffen konnte.  Es geht in der Geschichte um Cath, die mit ihrer Zwillingsschwester, zur Uni geht und dort mit allen möglichen Dingen konfrontiert wird, die Jugendliche nun mal durchleben. Leider sind befindet sich nichts davon in ihrer Komfortzone, was ihr das Leben an der Uni extrem erschwert.  Und das ist auch schon das nervigste an diesem Buch, die Protagonistin. Sie leidet unter sozialen Ängsten, was mit Sicherheit für viele Menschen da draußen ein großes Problem ist. Teilweise kann ich die Ängste von Cath auch nachvollziehen. Allerdings ist ihr Verhalten einfach übertrieben dargestellt. Ich hatte leider kein Verständnis für sie. Es fängt damit an, dass sie sich die erste Woche nur von Proteinriegeln ernährt, weil sie nicht weiß, wo die Kantine ist. Cath ist ziemlich anstrengend. Sie möchte ihre Situation aber auch überhaupt nicht ändern. Es liegt ihr nichts daran bzw. sieht sie nicht mal ansatzweise ein, dass sie ein Problem hat, woran sie arbeiten sollte. Sie versteckt sich lieber in ihrer Fanfiction-Welt. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch vollkommen in Ordnung. Da wären wir aber auch schon beim zweiten Aspekt, der mich sehr gestört hat.  Bei der Geschichte, zu der Cath Fanfictions schreibt, handelt es sich um eine Möchtegern Harry Potter Geschichte. Manche Kapitel aus dem Original oder ihrer Fanfiction darf man dann als Leser auch lesen. Empfand ich persönlich jedoch als sehr störend, da es die eigentliche Geschichte um Cath immer wieder unterbrochen hat. Zudem waren diese Stellen sehr langweilig, sodass ich sie irgendwann übersprungen habe.  Generell passiert in diesem Buch auch überhaupt nichts. Kleine Veränderungen in Caths Verhalten sind schon spürbar, aber bahnbrechend ist das Ganze nicht. Wie sollte auch mehr passieren, wenn sie sich so gegen Veränderung sträubt. Auch die restlichen Charaktere sind überspitzt und nervig. Insgesamt sind sie alle sehr merkwürdig, jeder auf seine eigene Art und Weise.    Für mich war "Fangirl" ein totaler Reinfall. Die Charaktere waren anstrengend und machten überhaupt keine Entwicklung durch. Die Handlung war mehr öde, als alles andere, weil einfach nichts passiert. Die Beziehung zwischen den einzelnen Personen sind auch mehr als fragwürdig und getoppt wird das alles noch durch unnötige Einzüge einer anderen Geschichte, die zur Handlung an sich nichts beiträgt. Vielleicht muss man Fanfictions mögen und lesen, um damit in diesem Zusammenhang etwas anfangen zu können. Das kann durchaus sein. Ich war irgendwann ein bisschen genervt. Möchtet ihr unbedingt ein Buch von Rainbow Rowell lesen, dann greift lieber zu "Eleanor & Park".

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  • Fanfiction über Fanfiction...

    Fangirl
    Knoppers

    Knoppers

    20. December 2016 um 14:32

    Fangirl ist mein zweites Buch von Rainbow Rowell, doch Eleanor & Park hat mir besser gefallen. Die eineiigen Zwillinge Cath und Wren sind 18 und beginnen gemeinsam ihr erstes Jahr am College. Doch während Wren sich sofort wohl fühlt, auf Partys geht und sich mit Jungs verabredet, bleibt Cath lieber in ihrem Zimmer und schreibt Fanfiction über Simon Snow, einen Romanhelden in Anlehnung an Harry Potter. Sie ist sehr introvertiert, doch langsam muss sie sich ihrem Leben stellen: Ihrer verkorksten Familie, ihrem Creative-Writing-Kurs und vor allem ihren Gefühlen für Levi, dem Exfreund ihrer Mitbewohnerin... Spoiler! Zuallererst muss ich sagen, dass das Cover wirklich sooo schön ist *-* ich fand schon das von Eleanor & Park toll. Meiner Meinung nach wurde dieses Buch in der Bookcommunity aber viel zu sehr gehypt, ganz so umgehauen hat es mich nicht. Cath ist zwar süß, ihre Introvertiertheit hat mich aber oft sowas von genervt. Gegen Ende hin wurde es ein bisschen besser, am Anfang war es aber echt seltsam. Ich fand auch, dass Cath und Levi anfangs nicht besonders toll harmoniert haben. Die Beziehung war sehr einseitig, da Levi viel extrovertierter war und Cath quasi nichts dazu beigetragen hat. Was mich auch gestört hat, war, dass Cath nichts dazu gesagt hat, als Nick ihre Geschichte plagiiert hat. Sie war viel zu schüchtern und das hat mich sowas von aufgeregt. Das Ende fand ich gut, ich fands interessant dass weder das mit der Mutter noch das mit Carry On aufgelöst wurde, was ich aber sehr unlogisch fand war dass sie am Ende so mir nichts dir nichts diesen Preis gewonnen hat. Da hätte ich sie zwischendrin echt erwürgen können, ich meine sie bekommt eine 2. Chance um die Geschichte zu schreiben, dann macht sie ein ganzes Jahr lang NICHTS. Mit der Begründung "Ich kann nicht schreiben.". Also echt. Dann fängt sie 12 Tage vor Abgabetermin ENDLICH an... Und gewinnt plötzlich einen Preis? Das ist doch echt unwahrscheinlich... Also im Großen und Ganzen ganz nett, vor allem für eher introvertierte Leser (die stören manche Sachen wahrscheinlich nicht so wie mich), aber wirklich nicht das tollste Buch aller Zeiten als das es oft dargestellt wird.

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  • Für alle, die Fanfiction lieben

    Fangirl
    kornmuhme

    kornmuhme

    20. November 2016 um 11:22

    Inhalt: Cather (Cath) und Wren sind eineiige Zwillinge. Nun steht der Tag bevor, an dem sie gemeinsam auf das gleiche College gehen, und Cath hat eigentlich geglaubt, sie würde mit Wren ein Zimmer teilen - doch stattdessen geht Wren ihre eigenen Wege, zieht mit einem Mädel zusammen, feiert, trinkt - und lässt Cath allein. Diese muss nun auf ihre alles geliebte Zwillingsschwester verzichten und tut sich sichtlich schwer mit dem neuen Leben auf dem Campus. Noch dazu ist Cath ziemlich introvertiert, freiwillig hat sie kaum Kontakt zu anderen Menschen, sie schreibt viel lieber Fanfiction zu ihrer Lieblingsbuchserie "Simon Snow" (Harry Potter lässt grüßen). Doch nach und nach ist sie gezwungen, sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen: Da ist ihre Mitbewohnerin Reagan, die ziemlich burschikos ist, ihr Freund Levi, der ständig in ihrem Zimmer sitzt und sich irritierenderweise sehr für Cath interessiert, und Nick, ihr Schreibpartner für einen Kurs im Kreativen Schreiben. Außerdem entwickeln sich einige Familienprobleme, mit denen Cath umgehen muss ...   Meinung: Was für ein wunderbares Buch! Ich kannte die Autorin Rainbow Rowell bisher nur von ihrem Roman "Eleanor & Park", der mir schon sehr gut gefallen hat. Als ich dann mitbekam, dass sie ein Buch veröffentlicht hat, in dem es vor allem um das Thema Fanfiction geht, war klar, dass ich das auch lesen musste, bin ich doch ein alter Hase in Sachen Fanfiction (allerdings nur im Konsumieren). Und wahrhaftig bringt Rowell das Thema mit ihrem Charakter Cath ganz wunderbar rüber! Ich konnte mich gut mit Cath identifizieren, die viel lieber in ihrer Traumwelt mit all den liebgewonnen Charakteren aus ihrer Lieblingsbuchserie lebt und sich Geschichten über diese ausdenkt. Alles, was mit Veränderungen, unbekannten Situationen und neuen Menschen zu tun hat, macht ihr erst einmal Angst. Doch nach und nach muss Cath jedoch aus ihrer behüteten Welt hinaustreten und sich mit der Realität auseinandersetzen. Auch hier schafft es die Autorin, diesen Prozess zum einen sehr witzig, zum anderen aber bisweilen ernst und schmerzhaft darzustellen - genau die richtige Mischung. Dabei wachsen einem alle Charaktere sehr ans Herz. Auch das Thema eineiige Zwillinge wird einfühlsam in Szene gesetzt: gleich und doch nicht gleich; was hat man gemeinsam, worin unterscheidet man sich? Langsam, aber sicher findet bei Cath auch hier ein Abnabelungsprozess statt und sie merkt, dass es doch immer irgendwie einen Wettkampf zwischen ihr und ihrer Schwester gegeben hat. Die Sprache ist sehr lebensnah, wie ich finde, die Dialoge sind lebendig, witzig, emotional und sitzen einfach. Bisher ist das Buch nur auf Englisch erhältlich, ich weiß auch nicht, ob es übersetzt wird. Das Niveau ist jedoch recht einfach, es handelt sich um Alltagssprache, der man leicht folgen kann. Fazit: Absolute Leseempfehlung! Ein Coming-of-Age Roman, der die Gefühle und Gedanken einer introvertierten 18-Jährigen treffend und lebensnah porträtiert. Dazu diese Besonderheit der Fanfiction-Szene, was für mich das Tüpfelchen auf dem i ist! 5 von 5 Sternen

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    • 3
  • College Life und Fanfiction

    Fangirl
    Sakuko

    Sakuko

    10. November 2016 um 08:01

    Das Buch handelt von Caths erstes Jahr an der Uni, weg von zu Hause, ein Zimmer ohne ihre Zwillingsschwester. Zuerst verkriecht sie sich nur alleine in ihrem Zimmer und schreibt Fanfiction über Simon Snow (Harry Potter, essentiell), aber langsam holt das Leben auf. Die erste Liebe, Probleme mit dem manischen Vater, der nun alleine zu Hause ist; die Mutter, die vor 10 Jahren abgehauen ist taucht wieder auf, mit ihrem Zwilling streitet sie sich, und obwohl sie sehr gut im Schreiben ist weiss sie nicht so recht, ob sie überhaupt über eigene Welten schreiben kann, oder möchte, wenn sie doch ihre Fanfiction hat. Manchmal gibt es Bücher, die klicken einfach, und das ist so ein Buch für mich. Ich sehe mich als Teenager in Cath, die Fanfiction, die Unsicherheit, die Ängste, die Begeisterung. Es hat etwas sehr sentimentales für mich. Rowell schreibt einfach wunderbare Charaktere, in denen man sich selbst wiederfinden kann, die aber trotzdem interessante und eigenständige Personen bleiben, und nicht in Stereotypen abrutschen.Und darum geht es auch in dem Buch, es ist eine typisch charaktergesteuerte Geschichte mit Cath emotionaler Entwicklung als Hauptangelpunkt, wobei auch die anderen Charaktere ihren Teil abbekommen.Auch die Dialoge sind großartig: Witzig, authentisch, liebenswert. Einfach glaubhaft, realistisch.Da es in dem Buch um Fanfiction geht (übrigens mit Homosexuellem Einschlag, falls das jemanden stört), wird jedes Kapitel mit einem Auszug aus den Simon Snow Büchern oder einer von Cath Fanfictions beendet. Cath liest zudem innerhalb des Buches eine ganze Geschichte vor. Auch wenn die Welt von Simon Snow offensichtlich an das Harry Potter Universum angelegt ist, ist sie doch anders genug um auch für sich selbst zu stehen, und eigenständig interessant zu sein. Mittlerweile gibt es von der Autorin auch ein Buch, das in dem Simon Snow Universum spielt (Carry On). Da ich von der Fanfiction im Buch sehr beeindruckt war, habe ich dann auch gleich dort weitergelesen.Das einzige Manko des Buches war für mich was etwas unspektakuläre und eher plötzliche Ende. Es ist mehr so, als wäre die Geschichte einfach langsam verlaufen, es gibt keine große Auflösung, keinen Klimax. Es war nicht völlig unpassend, aber ich fand es trotzdem etwas unzufriedenstellend.Trotzdem kann ich nur empfehlen das Buch zu lesen, ich habe selten so gut ausgearbeitete Charaktere gelesen.

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  • Wie toll ist toll?

    Fangirl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2016 um 21:18

    Fangirl ist eines dieser typischen Bücher bei dem ich irgendwie irgendwo eine wirklich widersprüchliche Ansicht habe. Nur ist es so, dass ich weiß, dass das Buch toll ist. Ich weiß nur nicht, wie toll insgesamt.    “Just... isn't giving up allowed sometimes? Isn't it okay to say, ‘This really hurts, so I’m going to stop trying’?” “It sets a dangerous precedent.” “For avoiding pain?” “For avoiding life.” Bevor ich erzähle, wie ich dieses Buch finde, wäre eine #Geschichtsstunde angebracht, um meine Vergangenheit mit Rowell zu beleuchten. Fangirl ist nicht das erste Buch von dieser Autorin, das ich gelesen habe (und hier gleich dazu erwähnt- bestimmt auch nicht das Letzte). Unsere gemeinsame Zeit begann mit Eleanor & Park was ich richtig gut fand mit den schrägen Charakteren und dem einfachen, aber wunderbar herrlichen Stil (sogar in der deutschen Übersetzung noch ein Genuss). Einzig das Ende hat mich unbefriedigt zurückgelassen, aber nicht so sehr, dass es mich krass gestört hätte. Es hat sich nur so angefühlt, als wäre noch was – als fehle noch ein wenig … mehr. Dieses Gefühl war bei der Kurzgeschichte „Kindred Spirits“ nicht mehr vorhanden – sie ist noch nicht übersetzt btw und das ist echt traurig, denn ich finde sie genial. Sie ist meine liebste Kurzgeschichte dieses Jahr (2016) bisher und ich habe einige gelesen. In „Kindred Spirits“ hat für mich einfach alles gestimmt, die Storyline, die Charaktere und das Ende, vor allem aber das Ende. Spätestens da war das Bedürfnis, mehr von der Autorin zu lesen, bereits immens und ich habe mir kurzerhand Fangirl geholt.  Fangirl ist die Story von Cath, einer durch und durch introvertierten Person, die versucht das College-Leben ohne fremder Unterstützung zu meistern und dabei mit der Liebe, Familienproblemen und dem ganz typischen Herausforderungen eines Studenten zu kämpfen hat. Und nicht zu vergessen Carry on – die FanFiction, die Cath zu einer erfolgreichen Buchreihe schreibt, die an der Harry Potter-Franchise angelehnt ist. Mit quasi Draco und Harry als Paar.  Ich muss sagen, eines hat bei mir das Buch bewirkt: Ich habe ein letzten Funken meiner ehemaligen Einstellung „Gay ist nicht normal“ von mir geschoben, indem ich eingesehen habe, dass FanFictions erlaubt ist, mit ihren Charakteren zu machen, was sie wollen. Dazu sind sie da. Früher habe ich es richtig bescheuert gefunden, dass man heterosexuelle Charaktere homosexuell macht, aber gegen einen Partnertausch an sich hatte ich nie was, solange die Sexualität gleich blieb. Das ist … sehr irrationales Denken. Denn im Endeffekt verliebt man sich in eine Person und wieso sollte dann nicht die Chance bestehen, das in einem anderen Universum Harry Draco anziehend findet? Oder in dem Fall Simon den echt sehr #sexäh wirkenden Baz? Diese Erkenntnis, so nenne ich das mal und die Tatsache, dass ich die Schnipsel zu Carry On, die man zu lesen bekommt, echt cool fand, sind der Grund warum das unabhängig veröffentlichte Buch jetzt auch auf meiner Wunschliste steht. Und das alles spricht ja insgesamt für Pro-Fangirl. Und ja – die Story ist toll! Sie macht Spaß zum Lesen, hat es zumindest mir und sie ist mal was anderes, dadurch dass die Konflikte, die herrschen nicht zum Dramaerzeugen oder Spannungaufbauen gedacht sind – sondern einfach zum Dasein. Das klingt seltsam und langweilig, ist aber in diesem Fall gerade das, was die Geschichte so unheimlich leicht zum Lesen macht. Die Gewissheit, nicht auf der nächsten Seite ins kalte Wasser gestoßen zu werden oder einen Leseschock erleben zu müssen – das alles hat natürlich auch seinen Reiz, aber zwischen den emotional aufwühlenden Dramen und actionbeladenen Fantasygeschichten ist diese ruhige Geschichte eine unheimlich schöne Abwechslung gewesen. Versteht mich nicht falsch, denn auch wenn sich das Buch typischem Nervenkitzel entbehrt, schafft es die Autorin mit wenigen Sätzen Reaktionen aus dem Leser hervorzulocken und das Bedürfnis, weiterzublättern aufrecht zu erhalten.  Also ich glaube, ich BIN verliebt. Ich bin verliebt in die Art wie die Charaktere miteinander agieren, denn diese ist so herrlich natürlich. Ich bin verliebt in die Beziehung von Levi und Cath und in die schönste Kussszene, die ich jemals gelesen habe, auch wenn sie ebenso natürlich und schlicht ist, wie so vieles in diesem Buch. Aber genau aus dem Grund durchlebt man ihre Liebe auf einer ganz eigenen Weise. Ich bin verliebt in dieses Ende, dass mich einfach nur mit einen „Hach“ und „Das war schön.“ zurückgelassen hat. Und ich bin verliebt in Simon und Baz, den fiktiven Figuren der fiktiven Figuren.  Es begeistert mich, wie einfach es Rainbow fällt, ihrer Geschichte Leben einzuhauchen, ohne dabei extravagant sein zu müssen oder auch nur die Spur von Überdramatisierung zu gebrauchen. Das alles macht Fangirl zu einem ganz, ganz besonderen Werk, das von dem Mainstream New Adult Romanen wie ein goldenes Ei hervorsticht. Und doch – und doch muss ich sagen, das auch hier etwas fehlt, genau wie bei Eleanor & Park. Etwas, was ich nicht beim Namen nennen kann, aber … irgendwas, was mir sagt: Es war toll! Aber ich bin nicht geflashed. Ich bin nicht … sprachlos. Was paradox ist, denn ich bin ganz offensichtlich sprachlos, da mir das passende Wort nicht einfallen will. Muss man überhaupt immer geflashed sein von einer Story, wo sie sonst nur Zufriedenheit in einem hervorruft? Hm. Ich weiß nicht. Die Frage ist vielleicht eher: Werde ich die Geschichte jemals vermissen? Oder: Werde ich sie vergessen? Im Grunde kann ich also nur damit abschließen: Ein geniales Buch, aber nicht wolkenhaft. Wolkenhafte Bücher sind bei mir ganz speziell. Da braucht es keine zweiten Gedanken, um sie perfekt zu finden. Fangirl brauchte mehr als zwei und deswegen gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Alles in allem einfach zu wenig..

    Fangirl
    Howimetmynextread

    Howimetmynextread

    01. October 2016 um 17:11

    Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut das Buch zu lesen und war von einer Geschichte zwischen Teenie-Sein und dem Eintritt ins Uni leben ausgegangen. Probleme die dort auftreten und natürlich das veränderte Verhältnis zwischen den Zwillingen als Thema.  Im Endeffekt geht es aber fast nur um Cath und ihr gestörtes Verhalten. Das Zwillingsverhältnis wird zwar auch thematisiert, aber eher nur am Rande. Ihre Fanfiction ist Thema Nr.1 und leider für mich völlig uninteressant. Auch wenn es sich bei der ausgesuchten Geschichte um einen Harry Potter Abklatsch handelt finde ich das ganze eher Fragwürdig und wenig mitreissend. Die Story an sich finde ich einfach langweilig. Ebenfalls im Buch zu finden sind Textausschnitte aus dem Buch über das Cath ihre Fanfiction schreibt und natürlich auch Auszüge aus ihrer eigenen Fanfiction. Was andere bestimmt toll finden, fand ich mit der Zeit eher uninteressant.  Auch macht der Hauptcharakter nur eher kleine Veränderungen durch und bleibt zu sehr in alten Mustern hängen. Sie hat null Rückgrat und knickt bei jeder kleinen Schwierigkeit gleich ein und fängt an zu heulen. Hat mich irgendwann wirklich einfach nur noch genervt.  So wirklich bahnbrechendes passiert in der ganzen Geschichte ehrlich gesagt auch nicht. Das Spannungslevel bleibt eher auf einem kleinen niedrigen Niveau hängen. Fazit: Ich würde das Buch also eher nicht noch mal lesen. Aber das ist halt Geschmacksache. Jeder greift ja mal bei irgendwas daneben. ;) 

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  • Super Buch

    Fangirl
    fastreader

    fastreader

    25. September 2016 um 23:14

    Herzerwärmende Geschichte über ein Mädchen, das aufs College geht und dabei lernen muss, ihre Ängste und Unsicherheiten teilweise zu überwinden, aber auch erkennt, dass es Leute gibt, die sie gerade deswegen lieben können. Ausserdem schreibt sie Fanfiction und ist richtig gut darin, was aber in ihrem "real life" fast niemand über sie weiss.

    Echt zu empfehlen, an alle Fangirls da draussen ;)

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