Rainbow Rowell Fangirl

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Inhaltsangabe zu „Fangirl“ von Rainbow Rowell

Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien. Ein mitreißendes Jugendbuch von Bestsellerautorin Rainbow Rowell über die erste Liebe – in der Fantasie und im echten Leben.

Nach dem ganzen Hype, doch eine Enttäuschung für mich leider.

— Schnudl

Rainbow Rowell konnte mich mit ihren facettenreichen Charaktere und deren Entwicklung faszinieren und mit ihrem tollen Schreibstil fesseln.

— -Favola-

tolles Buch, es fehlte aber noch etwas für die 5 Sterne.

— froschprinzessin

Gutes Buch, aber das gewisse i-Tüpfelchen hat gefehlt...

— Aria_Buecher

Rainbow Rowell mit einer soliden, feinen und ganz niedlichen Lovestory

— Callso

Ein witziges Buch mit liebevoll ausgearbeiteten Protagonisten.

— herzzwischenseiten

Bestes Buch dieses Jahr! Witzig, charmant, mit einem Hauch Romantik und einer Heldin, die es so noch nie gegeben hat! Unbedingt lesen!

— Cassia-chan

Fangirl beinhaltet so viele Themen die wichtig sind, Familie, Freundschaft und Liebe. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber ich habe diese

— Soley-Laley

Eine wunderbare Geschichte über cather und ihre fanfiction.

— Moreline

Da ich keine hohen Erwartungen hatte, hat mir das Buch wirklich gefllen. Am besten fand ich die Simon Snow Stellen

— spozal89

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Ohje.. der Inhalt des Buches besteht aus dem Klappentext. Da hätt ich mir die Lesezeit sparen können. Und das Ende!! Fühle mich veräppelt.

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  • Eine Geschichte, süß wie heiße Schokolade mit Sahne.

    Fangirl

    gsimak

    09. October 2017 um 10:03

    Meine MeinungEs gibt so Geschichten, die genießt man wie heiße Schokolade mit Sahne darauf. Der süße Geschmack der Schokolade und der Genuss der schmelzenden Sahne, lassen einen zufrieden zurück.So ging es mir bei Fangirl. Die süße Cath ist total enttäuscht von ihrer Zwillingsschwester Wren. Eigentlich war sie der Meinung, ein Zimmer auf dem College mit Wren zu teilen. Die möchte jedoch neue Menschen kennen lernen und eigene Wege gehen. Cath war mir von Anfang sehr sympathisch. Man denkt zuerst, sie wäre unbeholfen. Diese Meinung habe ich jedoch schnell verworfen. Je weiter ich in die Geschichte eingetaucht bin, umso mehr kam Caths starke Persönlichkeit zum Vorschein.Im Gegensatz zu ihrer Schwester kommt sie sehr gut mit sich selber klar. Cath ist mal wieder der beste Beweis dafür, sich nicht in Szene setzen zu müssen, um beachtet zu werden. Klar, Menschen die sofort auf andere zugehen haben auf Anhieb eine Menge Leute um sich. Bei jemanden wie Cath dauert dies jedoch etwas länger. Aber dann!Cath hat Anfangs Probleme mit ihrer Mitbewohnerin. Sie stellt aber bald fest, dass sie an ihr eine neue Freundin gefunden hat, die ihre Privatsphäre akzeptiert. Cath stellt jeden Tag neue Beiträge zu der Geschichte Simon Snow ins Netz. Ihre Fanfictionbeiträge erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Umgestalten der Geschichte bereitet ihr große Freude. Die Beiträge tauchen auch immer wieder in der Geschichte auf. Sie erinnerten mich sehr stark an Harry Potter.Ich muss nicht erwähnen, dass Cath einen total süßen Jungen kennen lernt. Das gehört einfach zur Geschichte. Nach einem Missverständnis finden Levi und Cath zueinander. An Levi hat Cath einen neuen Fan ihrer Geschichten gefunden.Die zarte Liebe der beiden berührt einen besonders. Sie hat so gar nichts gemeinsam, mit einer plumpen Anmache. Sie erinnert eher an eine zarte Knospe, der man man beim Erblühen zusieht.Der familiäre Hintergrund der Zwillingsschwestern ist kompliziert. Cath sorgt sich sehr um ihren Vater und kümmert sich auch weiterhin um ihn. Wren hat andere Methoden um mit ihren Sorgen und Ängsten umzugehen. Die Mutter blieb in dieser Geschichte blass und fragwürdig. Anfangs war mir Wren suspekt. Ich konnte ihre Art überhaupt nicht leiden. Jedoch habe ich später bemerkt, dass Cath und Wren sehr wohl gleich ticken. Jede zeigt es auf ihre Art.Mein FazitDiese ruhige Geschichte konnte mich von Anfang an für sich einnehmen. Sie zeigt die Unsicherheiten, von denen junge Menschen oft geplagt werden. Man muss nicht alles mitmachen, um als cool zu gelten. Dafür ist Cath der beste Beweis. Ein Buch im Buch und interessante Protagonisten machen Fangirl zu einer wunderschönen Geschichte.Besonders gut haben mir die Parallelen zu Caths Leben und ihrer Fanfiction gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und aufgrund Caths Fanfictionbeiträgen abwechslungsreich.Die Geschichte wir aus der Sicht von Cath in der dritten Person erzählt. Eine Geschichte für jede Altersgruppe, die gerne an die eigene Jugend und den damit verbundenen Unsicherheiten erinnert. Ein heiße Schokolade mit Sahne, die man genießt und sich auf einer weitere freut.Danke Rainbow Rowell

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  • Nach dem ganzen Hype, doch eine Enttäuschung für mich leider.

    Fangirl

    Schnudl

    08. October 2017 um 14:59

    Dieses Buch wurde sehr angepriesen in den sozialen Netzwerken und da ich das Cover eigentlich ganz süß fand, habe ich mir das Buch gekauft. Eigentlich eine ganz süße Geschichte, über ein Mädchen, dass Fanfiction schreibt und ein absoluter Fan von Simon Snow ist. Teilweise konnte ich mich in dem Charakter wieder spiegeln, weil auch ich ein ganz großer Fan bin, allerdings von Harry Potter. Ich liebe diese Geschichten und verlieb mich jedes Mal neu, wenn ich in die Welt reinschauen oder reinlesen darf. Ich sammel Figuren und alles rund um Harry Potter. Da konnte ich mich teilweise sehr gut in die Protagonistin rein fühlen. Was mich allerdings sehr gestört hat ist, dass Cath eine so weinerliche, jammernde Person ist, dass mir teilweise echt auf die Nerven ging. Sie ist volljährig, frisch am College und doch einfach so wahnsinnig unreif und nicht erwachsen. Ich weiß nicht ob ich das Buch unter der Kategorie Liebesgeschichten ein ordnen kann, weil es eine wirkliche Liebesgeschichte in meinen Augen gar nicht ist. Klar verliebt sie sich in Levi und sie werden ein Paar, aber eigentlich geht es in dem Buch doch eher ums Erwachsen werden und selbständig sein. Da ich leider das Simon Snow Buch nicht gelesen habe, konnte ich mich auch nicht wirklich in die Geschichten hinein versetzen und fand die Stellen, in denen aus dem Buch vorgelesen wurde, doch eher störend und langweilig. Vielleicht werde ich es mal lesen und kann dann über dieses Buch auch anders urteilen, aber momentan bin ich eigentlich eher enttäuscht darüber. 

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  • Ich kann mich nicht entscheiden

    Fangirl

    LadyIceTea

    08. October 2017 um 11:44

    Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame Collegezimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction über ihr großes Idol, den Fantasy-Serienhelden Simon Snow, lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien.Mir ist dieses Buch im Internet öfter über den Weg gelaufen und als mich dann die 14-Jährige Tochter meiner Freundin fragte, ob ich Lust hätte dieses Buch im Urlaub mit ihr zu lesen, war ich sofort dabei. Wir lesen uns dann immer gegenseitig vor und sprechen darüber.Der Schreibstil ist sehr angenehm. Er ist nicht zu schwierig oder zu sehr auf Erwachsen gemacht aber auch nicht zu kindlich. Ich kenne Eleanor & Park nicht, deswegen war ihr Stil mir neu. Wir sind gut mit dem Buch vorangekommen und waren uns das erste Mal direkt bei den Zwillingen uneinig. Sie sind ein wenig Stereotyp. Die eine still und zurückhaltend und dabei etwas kindlich, die andere zickig, auf Krawall gebürstet und dabei auszubrechen. Die Gegensätze fand ich etwas zu viel, meine Mitleserin fand genau das sehr gut.Mir haben die Passagen mit John Snow ganz gut gefallen. Am besten davon die Fanfiction. Meine Mitleserin hat richtig daraufhin gefiebert. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, war die leichte Oberflächlichkeit bei den Figuren. Mir fehlte noch mehr Tiefe, mehr Information und Gefühl. Allein bei Cath war eine stetige Entwicklung zu erkennen. Der Rest blieb leider für mich etwas blass. Da dieser Umstand meiner Mitleserin gar nicht wirklich aufgefallen ist, liegt es vielleicht am Alter. Obwohl ich mit 24 ja nicht so weit von der Zielgruppe weg bin.Ich kann mich nun nicht entscheiden, wie viele Sterne ich dem Buch geben soll. Ich würde ihm drei Sterne geben, meine Mitleserin fünf. Ich gebe ihm daher vier Sterne.

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  • Solider Collegeroman mit dem Kernthema "Fan Fiction"

    Fangirl

    Haliax

    08. October 2017 um 10:42

    Cath hat sich ihren Einstieg ins College anders vorgestellt. Ihre Zwillingsschwester Wren hat ihr eröffnet, dass es für sie Zeit wird neue Leute am College kennenzulernen und ihr Zimmer mit Courtney zu teilen. Außerdem hängt der Freund ihrer Zimmernachbarin gerne in ihren Zimmer herum und lässt sich von nichts seine gute Laune nehmen. Die einzige Konstante, die es in ihrem Leben noch gibt, ist ihre Fan Fiction.Fangirl von Rainbow Rowell ist ein Jugendroman, der sich um die Fan Fiction Welt von Cath dreht. Zusätzlich zu diesem Buch gibt es den Band „Aufstieg und Fall des außergewöhnlichen Simon Snow“, welches ihre Fan Fiction Geschichte in ein Buch packt. Es ist sehr interessant, dass die Autorin das populäre Thema der Fan Fiction aufgreift und relativ gut umsetzt. Es ist schwierig dieses Thema anständig umzusetzen, wenn eine fiktive Buchreihe herangezogen wird, auf die diese Fan Fiction aufbaut. Es werden einige Abschnitte von der Buchreihe herausgenommen und in diesem Buch erwähnt, die mir zu wenig waren, um ein Gefühl für diese Reihe zu bekommen. Es ist anstrengend zwischen Fan Fiction und Buchreihe hin und her zu springen, wenn man die Reihe nur von Abschnitten erzählt bekommt.Ich würde Fangirl als einen soliden Collegeroman bezeichnen. Es werden Kernthemen aufgegriffen, die nicht neu sind, aber die Handlung vorantreiben. Cath konnte als Hauptcharakter überzeugen. In ihre Leidenschaft zum Schreiben und für Bücher konnte man sich hineinversetzen. Ihre Emotionen kommen auf voller Linie an. Die Liebesgeschichte ist nett beschrieben, konnte mich allerdings nicht packen, da es für meinen Geschmack zu oberflächlich behandelt wurde. Ganz anders verhält es sich mit der Schwestern-Thematik. Der Konflikt wird intensiv und realistisch dargestellt.FazitFangirl ist ein solider Collegeroman, der mit seiner Protagonistin Cath punkten kann. Ihre Leidenschaft wird ausführlich und glaubhaft beschrieben. Die Liebesgeschichte ist zu oberflächlich beschrieben und beweist wenig Tiefe. Das Thema Fan Fiction ist interessant, aber leider nur teilweise ansprechend umgesetzt. 

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  • Fangirl

    Fangirl

    froschprinzessin

    03. October 2017 um 19:09

    INHALT:Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien. Ein mitreißendes Jugendbuch von Bestsellerautorin Rainbow Rowell über die erste Liebe – in der Fantasie und im echten Leben. AUTORIN:Rainbow Rowell studierte Journalismus und arbeitete mehrere Jahre als Kolumnistin beim Omaha World-Herald. Mit ihrem ersten Jugendroman Eleanor & Park landete sie einen weltweiten Bestseller, gewann den Boston Globe Horn Book Award, den Printz Award und war für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Bundesstaat Nebraska. Sie schreibt Jugendliteratur und Romane für Erwachsene. Ihr Bestseller Eleanor & Park (2015) war ihr erster Jugendroman bei Hanser, im Herbst 2017 folgt das Jugendbuch Fangirl. MEINE MEINUNG:Fangirl ist nicht das erste Buch, welches ich von Rainbow Rowell gelesen habe, ich hatte davor schon Eleanor & Park gelesen und kannte schon den Schreibstil von Rainbow Rowell. Ich finde ihren Schreibstil etwas anders als die meisten anderen und ich muss mich immer erst ein wenig daran gewöhnen.Der Anfang des Buches konnte mich noch nicht wirklich begeistern, dann wurde das Buch aber besser. Allerdings hatte ich nicht viel Zeit und kam deshalb auch nicht oft zum Lesen. Und auf einmal hatte ich das Buch beendet. Das Ende kam ziemlich plötzlich und das Buch hätte meiner Meinung nach noch etwas länger sein können.Zwischen den einzelnen Kapiteln waren immer Auszüge aus Caths Fanfiction oder aus dem echten Simon Snow Buch. So hat man immer noch etwas über Simon Snow erfahren, allerdings fand ich es schade, dass die Auszüge nicht wirklich miteinander im Zusammenhang standen.Ich finde Cath ist eine tolle Protagonistin und auch ihrer Zimmergenossin ist ein toller Charakter. Natürlich ist es unnatürlich, dass das schüchterne Mädchen, das immer allein Fanfictions schreibt, gleich vor der Wahl zwischen zwei Jungen steht. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen.Deshalb gebe ich dem Buch 4 Sterne✨.

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  • ein ruhiges Buch mit viel Tiefgang und einer guten Portion Humor

    Fangirl

    -Favola-

    01. October 2017 um 12:36

    Cath und Wren sind eineiige Zwillinge. Charakterlich sind sie zwar recht verschieden, doch sie ergänzen sich sehr gut. So haben sie gemeinsam Fanfiction geschrieben und auch sonst sind sie immer Seite an Seite durchs Leben gegangen. Wo Wren war, war auch Cath. Doch jetzt beginnt für die beiden ein neuer Lebensabschnitt, sie gehen ans College. Und diese Zeit möchte Wren alleine bestreiten und sich vor allem so richtig ausleben. Wren möchte feiern und Jungs kennenlernen, das Studentenleben in vollen Zügen geniessen.Cath ist da ganz anders. Für sie ist es nur schon schlimm, das Zimmer mit einem fremden Mädchen zu teilen. Am liebsten würde sie sich den lieben langen Tag verkriechen und allen Menschen aus dem Weg gehen. Viel lieber schwelgt sie in der Fantasywelt ihres Lieblingsbuches und schreibt mit diesen Charaktere ihre eigene Fanfiction-Geschichte. Doch dann realisiert sie, dass sie sich ihrem Leben stellen und lernen muss, mit der Realität klarzukommen."Fangirl" ist ein sehr ruhiges Buch, das mich auch ohne Action und ohne aufgebauschtes Drama völlig fesseln konnte. Rainbow Rowell setzt ihren Schwerpunkt ganz klar auf ihre Charaktere, deren Entwicklungen und Beziehungen untereinander. So sind die Personen liebevoll ausgearbeitet und wirken authentisch. Sie alle haben nämlich nicht nur Träume sondern auch Probleme und Macken. Die meisten Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, mit einzelnen musste ich mich etwas länger auseinander setzen, bis sie mir sympathisch waren.Die Geschichte spielt grösstenteils auf dem Collegegelände. Doch Cath und Wren haben auch eine nicht ganz einfache Vergangenheit zu bewältigen. Ihre Mutter hat sie nämlich verlassen und will nun plötzlich wieder Kontakt mit ihren Töchtern. Auch diese Familienproblematik und wie unterschiedlich die beiden Teenager damit umgehen, hat Rainbow Rowell hervorragend und glaubwürdig umgesetzt.Ausserdem konnte die Autorin auch mit der Liebesgeschichte bei mir punkten. Diese bahnt sich nämlich langsam und nicht übertrieben an und fügt sich genau richtig in das Gesamtkonstrukt ein. Wo es mir in den meisten Jugendbüchern oft zu schnell und zu emotional geht, habe ich mich hier einfach wohl gefühlt und mich auf jede romantisch angehauchte Szene gefreut.Rowell schreibt sehr angenehm und lässt eine gute Portion Humor einfliessen. So fliegt man mit einer charmanten Leichtigkeit durch die Seiten und kann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die eigentliche Geschichte wird immer wieder mit einer Passage Fanfiction aufgemischt, so dass man weiss, in welcher Welt Cath so oft in Gedanken ist. Zudem schüren diese Abschnitte auch die Neugierde auf das Spin-off "Aufstieg und Fall des ausserordentlichen Simon Snow ".Fazit:"Fangirl" ist ein ruhiges Buch mit viel Tiefgang und einer guten Portion Humor. Rainbow Rowell konnte mich mit ihren facettenreichen Charaktere und deren Entwicklung faszinieren und mit ihrem angenehm leichten und humorvollen Schreibstil fesseln. Ich freue mich schon auf mehr von der Autorin.(4.5 Sterne)

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  • Tolle Story

    Fangirl

    webreathewords

    29. September 2017 um 18:43

    Inhalt: In dem Buch Fangirl, geschrieben von Rainbow Rowell, geht es um die Zwillige Cath & Wren, die ihr ganzes Leben lang unzertrennlich waren und alles zusammen gemacht haben. Vor allem, da sie schon seit sie klein sind ohne Mutter klar kommen müssen. Nun beginnt aber die College-Zeit der beiden und die beiden machen ihr eigenes Ding. Wren findet andere Freunde und lebt ein typisches Studenten Party Leben, wohingegen Cath sich in ihrem Zimmer verkriecht und Fanfiction schreibt. Meinung: Das Buch ist aus einer Erzähler Perspektive geschrieben, was ich immer nicht ganz so gerne mag wie die Ich Perspektive. Aber nach einiger Zeit hatte ich mich dann an die Perspektive, und auch den etwas außergewöhnlichen Schreibstil gewöhnt & war dann auch total in der Geschichte drin. In die Hauptperson Cath konnte ich mich nicht in allen Situationen hineinversetzen, da ich selbst nicht wirklich Ahnung vom Schreiben und Fanfictions habe, aber in den anderen Situationen konnte ich sie schon gut verstehen und teilweise auch mit ihr identifizieren, weswegen sie mir total sympathisch geworden ist. Nach den Kapiteln waren immer kurze Ausschnitte von Simon Snow (hat mich total an Harry Potter erinnert), über den Cath die Fanfictions schreibt. Die Zwischengeschichten von Simon Snow haben mir nicht ganz so gut gefallen. Aber der Hintergrund der Geschichte, in dem es um Jungs, und auch die Familie geht, war echt toll und ich kam schnell durch das Buch durch. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, vor allem für Leute, die sich für das Thema Fanfiction und Schreiben interessieren, wird das Buch auf jeden Fall etwas sein.

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  • Fangirl

    Fangirl

    Aria_Buecher

    28. September 2017 um 22:12

    Meiner Meinung nach ist es ein gutes, solides Jugendbuch. Da ich früher auch ab und zu Fanfiction gelesen und geschrieben habe, konnte ich Caths Gefühle und ihre "Sucht" danach verstehen. Jedoch muss ich sagen, dass ich  mir durch den Klappentext etwas anderes erhofft hatte. Ich finde, dass Cath für meinen Geschmack nicht wirklich zum "handeln" gekommen ist. Sie ist und bleibt bis zum Ende die Fanfiction-Legende, was ich auf der einen Seite gut finde, aber auf der anderen Seite auch nicht. Ich bin da wirklich sehr zwiegespalten.... Ich finde, dass ihr Charakter einfach nicht weiter wächst.... sie geht irgendwie nicht so richtig aus sich raus und bleibt in ihrer (fast schon zwanghaften)  Zwillingsschester-Beschützer-Rolle drin. Auf der anderen Seite bleibt sie sich natürlich treu und findet dennoch Anschluss zum Collegeleben. Wie gesagt... ich bin mir noch nicht so ganz darüber im klaren, ob ich die "Entwicklung" dieses Charakters mag oder nicht. Andere Personen, wie zum Beispiel ihre Zimmergenossin, Levi oder ihren Vater finde ich stark! Wirklich, diese Personen haben Charakter! Jeder ist auf seine Art ganz besonders und ich finde die Autorin hat ihnen wirklich feine Züge gegeben, die den Leser einfach in seinen Bann ziehen. Die Geschichte gefällt mir an sich gut, aber dadurch, dass ich mir nicht schlüssig über Cath bin,  sehe ich in der Handlung auch keine wirkliche "Entwicklung". Klar, es ist viel passiert (das Buch hat ja auch gute 450 Seiten), aber mir hat einfach dieses gewisse etwas gefehlt. Dieses gewisse "Cath-untypische". Keine Ahnung... mir hätte es zum Beispiel gefallen, wenn sie mal aus sich raus gekommen wäre oder wenn sie vielleicht etwas mehr Abstand zu den ihren Fanfiction bekommen hätte... ich kann es nicht genau erklären...

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  • Eine Liebesgeschichte, die gut funktioniert

    Fangirl

    Callso

    25. September 2017 um 14:09

    Rainbow Rowell ist eine im Bereich Jugendromane geschätzte und hochgelobte Autorin. Mit "Fangirl" hat sie ihr mit viel Spannung erwarteten zweiten Roman herausgegeben. Und wieder ist das zentrale Thema die Liebe von jungen Menschen, das sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Ähnlich wie bei ihrem Erstlingswerk "Eleanor & Park" ist es die stete Entwicklung einer Außenseiterin, die sich vom biederen und tristen Mauerblümchen zur liebreizenden Person entwickelt, der hauptsächlche Handlungsstrang der Geschichte.Die 18-jährige Cath ist als Erstsemester neu im College und muss zugleich die Trennung von ihrem Elternhaus und ihrer Zwillingsschwester Wren verkraften. Ihre große Leidenschaft für das Schreiben von Fanfiction lässt sie zumindest immer wieder erfolgreich in eine andere Welt flüchten. Als mit Nick und Levi gleich zwei junge Männer den täglichen Umgang mit Cath suchen, ist sie anfangs irritiert und später weiterhin verunsichert. Zeit für große Gefühle oder doch nur normale Sympathien unter Studenten? Nun es ereilte sie, die brave Cath die erste große (und richtige) Liebe. Aber diese Gefühle zuzulassen und zu zeigen, das ist für die Nachwuchsautorin auf dem Blatt recht simpel und im wahren Leben enorm schwierig.Mich hat der Bereich mit Fanfiction und den zahlreichen Ausschnitten aus "Simon Snow" etwas gestörrt - ich fand das häufig etwas zusammenhangslos, störend und überflüssig. Das mindert die Gesamtnote des Romans aber nur wenig. Unter dem Strich ist das Werk "Fangirl" eine Liebesgeschichte, die gut funktioniert. Nett, unterhaltsam, charmant und äußerst kurzweilig kommt die Story daher - ohne großen Schmalz, aber dafür kann man ganz niedlich dem zumeist jugendlichen Turteln und Flirten beiwohnen.Und Rainbow Rowell ist eine Autorin, die frisch und forsch formuliert - gut so!

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  • Witzig, humorvoll und charmant

    Fangirl

    herzzwischenseiten

    23. September 2017 um 19:38

    Meine Meinung zu diesem Buch ist etwas zwiegespalten.Ich mag Cath, sie ist sehr authentisch und eigentlich gar nicht so skurril wie sie selbst denkt. Ich denke sie ist einfach verunsichert, ängstlich und schüchtern, und das finde ich völlig okay in ihrer Situation.Levi ist einer von den ganz Guten und die Entwicklung zwischen ihm und Cath fand ich sehr lesenswert und schön..Ich kenne mich im Bereich "Fanfiction" nicht aus.Aber ich vermute einfach mal, dass es nicht unüblich ist, dass sich manche Menschen in Fantasiewelten verlieren können.(Soll Simon ein Pendant zu Harry Potter sein?🤔 Mir kam es so vor und ich weiß nicht ob es beabsichtigt ist oder nicht.Mich haben die vielen Passagen von Simon etwas gestört und ich fand sie für die Handlung auch irrelevant. Entweder das, oder ich hab den Sinn nur nicht verstanden.🤔).Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen..Die Idee ist definitiv originell.Es ist ein Jugendliteratur Roman und bestimmt kann sich der ein oder andere Fanfiction-Fan in dem Buch wiedererkennen..Wie immer gilt :In jedem Buch steckt eine Menge Arbeit und Herzblut eines Autors, aber nicht jedes Buch passt zu jedem Leser.

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  • Das fangirle ich!

    Fangirl

    LillianMcCarthy

    22. September 2017 um 19:17

    Nach Eleanor und Park bringt der Hanser Verlag nun endlich das nächste Jugendbuch der amerikanischen Erfolgsautorin Rainbow Rowell an den deutschen Buchmarkt. Zusammen mit dem dtv Verlag veröffentlicht der Verlag zum einen Fangirl (Hanser), sowie den Companion Roman Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow (dtv). Ich durfte beide Bücher schon vor dem Erscheinen lesen und möchte euch heute zunächst erzählen, wieso mich Fangirl so begeistern konnte. In den meisten Lesern steckt ein Fangirl. So auch in Cath, der Protagonistin aus Fangirl. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Wren schreibt sie Fanfictions zu Simon Snow, der in ihrer Welt ebenso viel Berühmtheit erlangt hat, wie Harry Potter in unserer. Zu Beginn des Studiums wendet sich jedoch Wren von ihr ab und möchte zu Caths Enttäuschung nicht mit ihr in einem Wohnheimzimmer wohnen. Cath, die sich schwer irgendwo eingewöhnt, behält mit Simon Snow den Draht zu ihrer Vergangenheit und versinkt so immer mehr in der Welt der Fanficition, was natürlich zu vielen Problemen in der Uni und in Caths persönlichem Leben führt, die es nun zu bewältigen gilt. Cath ist eine Protagonistin, mit der sich jeder Leser mehr oder weniger identifizieren kann. Sie macht einen weiteren Schritt in Richtung Erwachsen sein und kommt damit nicht allzu gut klar. Somit wird Fangirl schnell zu einem herrlichen Coming of Age Roman, in dem man sofort versinkt. Obwohl nichts gefährliches und super spannendes passiert, macht es dennoch super viel Spaß den Gedanken und Handlungen Caths zu folgen und zu sehen, wie sie sich immer mehr ins Studentenleben einbringt und anpasst. Außerdem versorgt uns Rainbow Rowell mit einer zuckersüßen Liebesgeschichte, die ausnahmsweise mal überhaupt nicht kitischig ist und der geballten Ladung Nerdpower. Ihr seid noch nicht überzeugt? Besonders gut gefallen hat mir außerdem Simon Snow. Der Zauberlehrling wurde von Rainbow Rowell für dieses Buch erfunden und verkörpert Caths liebste Fandom. Auch die Leser lernen Simon Snow kennen und lieben. Zu jedem Kapitelbeginn finden wir einen Ausschnitt aus einem Simon Snow Buch oder aus der Fanfiction von Cath und bekommen so einen schönen Einblick in den Companion Roman. Rainbow Rowells Schreibstil fand ich bereits beim Lesen von Eeanor & Park toll. Dennoch haftete diesem Buch eine sehr traurige Atmosphäre an. Das ist bei Fangirls anders und was hier zum Schreibstil hinzukam, war ein unbeschreiblicher Humor. Der war erfrischend, nicht überzogen und ich habe mich an mehreren Stellen sehr amüsiert. Genau deshalb bin ich besonders gespannt auf Simon Snow, denn ich habe die leise Vermutung, dass Rainbow Rowell dieses Talent dort sehr gut ausleben kann. Fangirl schafft es derweil unter meine Highlights 2017. Fazit: Fangirl konnte mich voll und ganz Überzeugen. Der wunderschöne Schreibstil Rainbow Rowells wir mit einem tollen Humor untermauert und zusammen mit Cath stellen wir uns den Hürden des Studentin seins. Damit bekommen wir einen spannenden Coming of Age Roman mit einer ganz großen Portion Nerdliebe. 

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  • Genau das richtige Buch für Fangirls!

    Fangirl

    Soley-Laley

    21. September 2017 um 12:40

    Meinung Fangirl von Rainbow Rowell ist mir durch den tollen Titel sofort ins Auge gesprungen. Ich meine ein Buch was mein Leser Ich Perfekt beschreibt, muss ich lesen, ich kann einfach nicht anders. Und ich bereue es überhaupt nicht, weil ich Fangirl von der ersten Seite an geliebt hab. Ich habe es wirklich selten, dass ich mich so sehr in eine Protagonistin hineinfühlen kann. Aber bei Cath und mir, war es Liebe auf den Ersten Blick, oder besser gesagt Liebe beim Ersten Satz :) Sie ist eine so sympathische Protagonistin, da muss man sich wohlfühlen beim lesen. Am Liebsten wäre ich sofort ins Buch gesprungen und hätte Cath angefleht meine neue Beste Freundin zu werden. Sie ist genau wie ich, sie liebt ihre Bücher, sie liebt es zu lesen, aber am wichtigsten, sie liebt es zu Fangirlen. Genau wie ich :) Wir begleiten in Fangirl Cath, die gerade neu am Collage ist und riesige angst hat sich dort zureicht zu finden ( ging mir am ersten Uni Tag auch so, also noch ein Punkt wo ich mit ihr Mitfühlen kann ) Ihre Zwillingsschwester Wren sollte eigentlich mit ihr zusammen das Collage leben bezwingen, jedoch hat diese sich in den Kopf gesetzt unabhängig von Cath zu sein und ihr eigenes Ding durchzuziehen. So ist Cath, die Menschenscheue ist, auf sich alleine gestellt. Mit ihrer neuen Mitbewohnerin Reagen, die so ganz anders ist als sie selbst, und mit dem besten Freund ( Levi ) besagter Mitbewohnerin, ist Cath vollkommen überfordert. Ihr fällt es sehr schwer sich gegenüber ihnen zu öffnen und Freundschaften im allgemeinen zu schließen, dass sie sich mehr und mehr in ihren Fanfiktions zu Simon Snow verliert. Simon Snow ist so etwas wie der Harry Potter und alle Welt dreht durch, weil der letzte Finale Band bald erscheinen wird, und so auch Cath. Ich kann es nur nochmals sagen, ich habe dieses Buch geliebt. Es ist keins dieser Bücher wo unheimlich viel passiert und die sehr rasant sind. Nein, Fangirl ist sehr ruhig was den Charakter von Cath super widerspiegelt. Diese ruhige Atmosphäre ist jedoch keineswegs langweilig, weil Rainbow Rowell es hervorragend geschafft hat, Cath ruhige Art mit den schrillen Charterzügen von Reagen und Levi zu mixen. Diese drei zusammen waren so unterhaltsam, dass ich das ein oder andere mal tränen gelacht habe. Der Humor ist an einigen Stellen recht trocken, aber nicht weniger witzig. Dieses Buch präsentiert ein junges Mädchen, was sehr ruhig und in sich geschlossen ist. Man findet dies nicht in vielen Büchern wieder, meist sind es die vorlauten Charaktere die eine Hauptrolle im Buch bekommen, weshalb Cath als Protagonistin wundervoll anders war. Man sieht was für Probleme schüchteren Menschen im Alltag hab, dass sogar ein einfaches Hallo uns ( und ja ich gehöre zur Sorte Cath, wie schon oben erwähnt ) schwerfällt. Und dieses Buch ermuntert Menschen aus sich hinauszuwachsen und zu Leben. Fangirl beinhaltet so viele Themen die wichtig sind, Familie, Freundschaft und Liebe. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber ich habe dieses Buch so gern gelesen und werde es sicherlich noch einige male zur Hand nehmen. Cover Das Cover passt wundervoll zu dem Buch, wir sehen Cath wie sie gerade an einer Fanfiktion arbeitet, über ihr das Poster von Simon Snow. Fazit Ich vergebe Fangirl vom Herzen 5 Punkte. Es war einer meiner bisherigen Jahreshighlights 2017 und ich hätte wirklich mehr über Cath, Reagen und Levi gelesen.

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  • Magier Fanfiction

    Fangirl

    spozal89

    12. September 2017 um 20:33

    Die Zwillinge Cath und Wren sind wahre Fans des Bestsellers Simon Snow. Beide zusamen schreiben regelmäßig im Internet Fanfictions über ihren Buchhelden und seine Abenteuer. Als das College für die beiden losgeht, ändert sich diese Routine allerdings schlagartig. Den Wren will endlich ein wenig Abstand zu ihrer Schwester. Für Cath alles andere als einfach, denn sie ist eine eher ängstliche und introvertierte Person. Doch langsam kommt Cath mit Hilfe ihrer Mitbewohnerin aus ihrem Schneckenhaus heraus und Simon Snow ist nicht mehr der einzige Mann in ihren Leben. Doch kann sie ihre Ängste komplett über Bord werfen?"Fangirl" war das zweite Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Mir hat es besser gefallen als "Eleanor und Park". Im Gegensatz zu manch anderern Meinungen haben mir die Zwischenszenen über Simon Snow besonders gut gefallen. Im Grunde haben mir diese Stellen fast besser gefallen als die Hauptstory und ich werde wohl nun im Anschluss auf jedenfall noch "Der Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" lesen.Womit ich ein wenig Probleme hatte, waren die beiden Prota-Zwillinge. Cath war mir zu unwissend, zu kindlich und zu übertrieben ängstlich - fast schon ein wenig gestört und Wren war das genaue Gegenteil. Nervig, zickig und zu egoistisch. Ich glaube diese Gegensätze wollte die Autorin aber mit Absicht. Levi und Reagen waren meine Stars im Buch und haben das Schlechte der Protas wieder wett gemacht. Ich mochte den Schreibstil und wie gesagt die kurzen Simon Snow Sequenzen super gerne und habe das Buch dadurch relativ flott lesen können. Daher freue ich mich auf mehr von der Autorin.

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  • Ein schönes und kurzweiliges Jugendbuch, das leider hinter meinen hohen Erwartungen zurückblieb

    Fangirl

    Liebeslenchen

    08. September 2017 um 12:05

    Die Jugendromane von Rainbow Rowell erfreuen sich bei den englisch- und deutschsprachigen Lesern großer Beliebtheit und lösen zum Teil regelrechte Begeisterungsstürme aus. Von diesem Hype habe ich mich anstecken lassen und war auf die Neuerscheinung „Fangirl“ sehr gespannt. Und schon nach wenigen Sätzen war mir klar, warum so viele von ihren Geschichten schwärmen, denn Rainbow erzählt wirklich wunderbar. Ihr Stil ist einnehmend, unkompliziert, äußerst charmant und so leichtgängig, dass man mit einer rasanten Geschwindigkeit durch die Seiten fliegt. Ein paar Worte zum Inhalt In „Fangirl“ geht es um Cath, die aus ihrem Kinderzimmer in ein Studentenwohnheim zieht und bitter enttäuscht ist, dass ihre Zwillingsschwester Wren sich weigert, ein Zimmer mit ihr zu teilen. Für Cath vollkommen unverständlich und mehr als beängstigend, denn sie hat es nicht so mit „echten“ Menschen. Am liebsten verbringt die junge Autorin ihre Freizeit mit den fiktiven Charakteren ihres Lieblingsfantasybuchs, die sie in ihrer ganz eigenen Fanfiction-Story weiterleben lässt. Doch dann kommt das Leben dazwischen und Cath muss endlich lernen, in der Realität zu klarzukommen. Mir hat diese charmante und gewitzte Geschichte, die mir immer ab und an ein Lächeln entlockte, recht gut gefallen. Allerdings fühlte ich mich an manchen Stellen doch „zu alt“ für diese jugendliche und flapsige Story, die natürlich auch komplett auf ein junges Publikum ausgerichtet ist. Wie ich euch gerade in der kurzen Inhaltsangabe schon erzählt habe, schreibt die Protagonistin Cath eine Fanfiction-Geschichte, mit ihren liebsten Romanfiguren in den Hauptrollen. Zwischen den Kapiteln und manchmal auch mittendrin erzählt Rainbow Rowell Auszüge aus ebendieser fiktiven Arbeit. Wie sie diese Abschnitte in die Hauptgeschichte einbindet, ist wirklich geschickt, doch interessant fand ich diese Passagen nicht wirklich. Da sie in meinen Augen nicht zu Handlung beitragen und vollkommen aus dem Kontext gerissen sind, empfand ich sie als langweilig und belanglos. Ehrlich gesagt habe ich sogar einige Ausschnitte übersprungen …  Ich für meinen Teil muss das separate Buch „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow„, quasi Caths Buch aus dem Buch, das ebenfalls vor kurzem auf den deutschen Markt gekommen ist, nicht lesen. Fazit „Fangirl“ hat mir gezeigt, dass ich Rainbow Rowells Art zu erzählen absolut fantastisch finde und ich werde mit Sicherheit noch mal ein Buch von ihr lesen. Obwohl mich „Fangirl“ recht gut unterhalten und stellenweise sogar amüsiert hat, fand ich nicht alles an dieser Story interessant und manche Passagen sogar ziemlich belanglos.Jugendlichen Lesern, die sich für „Fanfiction“ begeistern können und eine leichtgängige und einnehmende Geschichte zum gelegentlichen Schmunzeln suchen, kann ich es empfehlen.

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  • REZENSION: Fangirl

    Fangirl

    igbuchblueten

    03. September 2017 um 21:32

    Eine wunderbar nerdige Geschichte, die viele wichtige Themen (im Coming-of-Age Bereich) aufgreift und gut umsetzt. Cath und Wren sind Zwillinge, dennoch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Die eine extrovertiert und selbstsicher, die andere still und schüchtern. Eine Geschichte die zeigt, dass man nicht gleich sein muss, um zusammenzugehören. Da mein Charakter mehr dem Wrens, als dem Caths ähnelt, haben wir eine kurze Zeit benötigt, um uns aneinander zu gewöhnen. Ihre Liebe zur Fanfiction hat sie mir dann aber zugänglich gemacht und ich habe mich gut mit ihr verstanden. Freundschaft ist ein elementarer Baustein der Geschichte. Wren findet mit ihrer aufgeschlossenen Art schnell neue Freunde, Cath fühlt sich dadurch jedoch alleine und versteckt sich hinter ihrem Laptop. Aber auch sie muss das Abenteuer College nicht alleine bestreiten, sie hat Reagan und Levi, die auf sie im ersten Moment zwar so wirken, als würden sie ihr ihre Freundschaft aufzwingen wollen, Cath merkt aber schnell, dass beide nur in ihrem Sinne handeln und nur das Beste für sie wollen - wahre Freunde eben. Was das Buch zu etwas für jeden Bücherwurm macht, ist die Binnenfiktion, bzw. eher Caths Leben als sogenanntes Fangirl. Kaum jemand von uns Büchermenschen wird sich nicht einem "Fandom" zugehörig fühlen. Caths Liebe und Leidenschaft sind auf jeder Seite spürbar und für den gleichdenkenden Leser gut nachvollziehbar. Die Ausschnitte aus "Simon Snow" waren für mich eher weniger interessant, vor allem ältere Geschichten aus Caths Feder und Auszüge aus dem "originalen" Simon Snow. Da ich bis auf das Zauberer Thema keine Ahnung von der Geschichte hatte, konnte ich diese Häppchen an Informationen und Handlung nicht wirklich verarbeiten oder zuordnen. Das war wirklich sehr schade, wenn mich aber ein Abschnitt wirklich nicht interessiert hat, habe ich ihn ganz einfach übersprungen und bin mein Problem damit quasi umgangen. Aufkommende Gefühle scheinen ein Spezialgebiet von Rainbow Rowell zu sein. Innerlich hatte ich tatsächlich das Bedürfnis lauf aufzuquiecken, wenn mich die Niedlichkeit wieder übermannt hat. Man fiebert mit den Figuren mit, möchte Trösten, wenn etwas schief geht und gemeinsam Anstoßen, wenn am Ende doch noch alles gut wird. Ein weiteres Thema, das die Autorin gut integriert, sind Depressionen. Diese inneren Dämonen, die gegen den Körper kämpfen und ihn unterdrücken. Ich lese Bücher mit dieser Thematik nicht so gerne, die Umsetzung in Fangirl konnte mich jedoch wirklich überzeugen. Es war interessant, die Krankheit bei jemandem mitzuerleben, der mit beiden Beinen eigentlich fest im Leben steht und der nicht aufgibt gegen die Dämonen zu kämpfen. Um zum Schluss zu kommen: Fangirl war für mich ein Jugendbuch, welches für mich sowohl die Höhen, als auch die Tiefen des Lebens glaubwürdig dargestellt hat.  

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