Rainbow Rowell Liebe auf den zweiten Klick

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Liebe auf den zweiten Klick“ von Rainbow Rowell

Manchmal ist das Glück nur einen Mausklick entfernt ... Als er sich bei einem Zeitungsverlag auf die Stelle des Internet-Sicherheitsbeauftragten beworben hat, war Lincoln nicht klar, dass er hinfort die Emails der Angestellten auf arbeitsferne Inhalte durchforsten würde. Noch weniger war er allerdings darauf gefasst, in dem steten, äußerst offenherzigen und absolut arbeitsfernen Mailwechsel zweier Kolleginnen seine Traumfrau kennenzulernen. Nur, wie sagt man einer Frau, dass man sie liebt, wenn man sie a) noch nie gesehen hat und b) ihre intimsten Geheimnisse kennt?

Leider langweilig

— LaKaro
LaKaro

Schön zum Lesen für zwischendurch, aber nichts außergewöhnliches

— Schlotzer
Schlotzer

Ganz nette Story für zwischendurch, aber nichts besonderes

— Lesemaus42
Lesemaus42

Nette Romanze ohne große Höhepunkte.

— raven1711
raven1711

Na ja, ganz nett...wenn das Ende nicht so gekommen wäre, wie es gekommen ist, hätte ich 4 Sterne vergeben.

— Ayanea
Ayanea

Schöööön! Eine wundervolle Liebesgeschichte! Die Protagonisten werden ganz natürlich dargestellt, mit ihren Fehlern und liebenswürdigen Zügen. Dieses Buch ist so richtig was zum dahinschmelzen... Vor allem die Reaktionen von Lincoln auf Beth & Jennifers Mails - das ging mir teilweise richtig nahe. Bin in einen regelrechten Lesesog geraten, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Lincoln ist auch erfrischenderweise nicht der alleskönnende, selbstbewusste Superman, wie in vielen anderen Büchern. Erst war das tatsächlich ein wenig ungewohnt, aber letztendlich hat es gut gepasst und dadurch wirkte die Geschichte sehr authentisch. Die ganzen Musik- und Kinofilmanspielungen waren zwar nicht wirklich mein Ding, aber da konnte ich drüber hinwegsehen. Das Cover gefällt mir nicht und das war auch der Grund, dass ich dem Buch am Anfang keine Beachtung geschenkt habe, aber ich bin froh es gelesen zu haben, denn der Inhalt ist einfach zauberhaft! Ich kann es jedem empfehlen, der gerne eine reine Liebesgeschichte lesen möchte. P.S. Warum der Protagonist im Vorschautext als "Colin" bezeichnet wird, erschließt sich mir leider nicht... Er heißt Lincoln ;)

— Niniji
Niniji

Fazit: Ein zumeist unterhaltsamer Roman mit einer witzig umgesetzten Story, der sich ideal mal so für zwischendurch lesen lässt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension - Liebe auf den zweiten Klick

    Liebe auf den zweiten Klick
    AnonymerWombat

    AnonymerWombat

    01. January 2017 um 16:02
  • Diesmal keine Liebe auf den ersten Blick

    Liebe auf den zweiten Klick
    Lesemaus42

    Lesemaus42

    23. May 2016 um 20:17

    Protagonist der Story ist Lincoln, ein Informatikspezialist, der in seiner Firma dazu verdonnert wurde, die e-mails seiner Kollegen zu kontrollieren. Dabei stößt er auf die Mails zwischen Beth und ihrer Freundin Jennifer. Nach und nach lernt er die beiden Frauen durch die gegenseitigen Nachrichten kennen. Auf diese spezielle Weise beginnt er für Beth zu schwärmen und sucht nach Gelegenheiten, sie endlich persönlich kennenzulernen. Das stellt sich doch als ziemlich schwierig dar, denn Lincoln arbeitet nachts, wenn Beth ganz andere Pläne hat. Doch auch Beth ist heimlich in einen Typen verliebt, ohne zu wissen, dass es sich um Lincoln handelt. Darüber berichtet sie Jennifer in ihren Mails, sodass Lincoln angespornt wird, ein Treffen zu arangieren.Zwischen den einzelnen Kapiteln wird quasi zwischen den Personen gewechselt. Einerseits wird Lincolns Leben ganz normal von einem außenstehenden Erzähler beschrieben. Auf der anderen Seite, wird der Post Verkehr zwischen Beth und Jennifer dargestellt, sodass der Leser sich einzig durch die Nachrichten ein Bild von den Frauen machen kann. Das macht die ganze Gerschichte interessant. Mein Eindruck war jedoch, dass sich die Geschichte etwas in die Länge gezogen hat. Insgesamt war der Roman zwar nichts herausragendes, aber liest sich schnell und unkompliziert weg. Besonders der Austausch zwischen Beth und ihrer Freundin hat mir gut gefallen - typische Frauengespräche eben. Für die leichte Lektüre gibts 3 Sterne, weil man nicht nachdenken muss, sondern einfach lesen kann.

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  • Nett, aber belanglos

    Liebe auf den zweiten Klick
    raven1711

    raven1711

    08. March 2015 um 10:49

    Inhalt: Manchmal ist das Glück nur einen Mausklick entfernt ... Als er sich bei einem Zeitungsverlag auf die Stelle des Internet-Sicherheitsbeauftragten beworben hat, war Lincoln nicht klar, dass er hinfort die Emails der Angestellten auf arbeitsferne Inhalte durchforsten würde. Noch weniger war er allerdings darauf gefasst, in dem steten, äußerst offenherzigen und absolut arbeitsfernen Mailwechsel zweier Kolleginnen seine Traumfrau kennenzulernen. Nur, wie sagt man einer Frau, dass man sie liebt, wenn man sie a) noch nie gesehen hat und b) ihre intimsten Geheimnisse kennt?   Meinung: Rainbow Rowell konnte mich im Januar mit ihrem Jugendroman "Eleanor & Park" ziemlich begeistern. Als ich dann dieses Buch in der Mängelexemplarkiste beim Supermarkt fand, habe ich sofort zugegriffen. Den Kauf habe ich zwar nicht bereut, an die Qualität von "Eleanor & Park" kann dieser Roman aber leider nicht ran reichen. In diesem Buch geht es um Lincoln, fast 29 Jahre alt, und sozial ziemlich vereinsamt. Er lebt immer noch bei seiner Mutter, eine Beziehung mit einer Frau liegt in weiter Ferne und er arbeitet in einer Zeitungsredaktion, wo er nachts Emails auf arbeitsferne Inhalte prüfen soll. Dabei stößt er insbesondere auf den Mailverkehr von Beth und Jennifer und nimmt so Anteil an deren Leben. Melden will er sie nicht, denn nach und nach verliebt er sich in Beth, obwohl er sie noch nie gesehen hat. Beth ist zwar in festen Händen und er würde sich wohl auch nie trauen, sie jemals anzusprechen und kennen zu lernen, aber er kann sich der Faszination um sie nicht entziehen. Der Roman ist wird aus der dritten Person erzählt mit Sicht von Lincoln, sowie auch mit dem Email-Verkehr der beiden Damen. Nach und nach entwickelt sich eine Sicht auf beide Seiten der Geschichte und man lernt die Protagonisten besser kennen. So erfährt man z. B. warum Lincoln immer noch daheim wohnt und warum es ihm so schwer fällt, aus sich herauszugehen. Natürlich entwickeln sich die Figuren in diesem Roman auch weiter, und so hilft das Mitlesen der Emails Lincoln, sich von seiner Mutter zu lösen und eigenständiger zu werden. Der Bezug zu der Figur der Journalistin Beth hat mir aber ein wenig gefehlt, auch wenn man einiges über sie in den Emails erfährt. Mir blieb sie aber insgesamt zu flach. Der Titel des Buches scheint auf den ersten Blick einen recht heiteren und witzigen Roman zu beinhalten. Das täuscht aber ein wenig. Die Charaktere sind zwar ein wenig skurril und den einen oder anderen Schmunzelmoment findet man auch, thematisch geht es aber eher ernst zu und Lincolns Reifungsprozess steht hier eindeutig im Mittelpunkt. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, so dass man sehr schnell und zügig in der Geschichte vorankommt. Längen sind mir so keine aufgefallen, trotzdem hat mich der Roman nicht so umgehauen wie gehofft. Die Geschichte ist sehr nett, mehr aber auch nicht und die fehlende Tiefe bei einigen Figuren fällt hier eher negativ ins Gewicht.   Fazit: Rainbow Rowells Debüt-Roman ist alles in allem nett, mehr aber auch nicht. Die Geschichte um Lincoln unterhält, leider fehlt es hier ein wenig an Tiefe. Deshalb gibt es von mir hier nur 3 von 5 Punkten. (Mein Blog: vanessasbuecherecke.wordpress.com)

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    Daniliesing

    Daniliesing

    05. January 2015 um 21:36
  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    annikki

    annikki

    13. February 2012 um 20:11

    Inhalt: Wir haben das Jahr 1999 und der Zeitung Courier ist das Medium Internet und der damit verbundene E-Mailverkehr noch nicht ganz geheuer. Und um zu verhindern das die eingerichteten E-Mail Adressen der Mitarbeiter während der Arbeitszeit für Private Kontakte missbraucht werden, wird Lincoln eingestellt um die E-Mail der Mitarbeiter zu kontrollieren und bei einem Verstoß eine Abmahnung zu schicken. Lincoln denkt sich nicht viel dabei, denn was soll schon passieren bei dieser Art von Arbeit. Er kontrolliert Mail, und nach ein paar Abmahnungen ist der private E-Mailkontakt der Mitarbeiter auf ein Minimum gesunken. Doch eines Abend hat Lincoln eine Privat Mail zwischen den Freundinnen Beth und Jennifer in seinem Junk-Mail Ordner. Und anstatt eine Abmahnung zu verschicken liest er die Mail ein zweites mal durch und ist fasziniert von den Mails der beiden Frauen. Von nun an wartet Lincoln regelrecht darauf wieder eine Mail der beiden abzufangen. Auf diese Art und weise erfährt er von dem Leben der beiden und ist ein stiller Beobachter ihres Lebens. Beide sind liiert doch trotz dem fühlt sich Lincoln zu Beth hingezogen auch wenn diese total verliebt in ihren Freund ist der zudem auch noch Gitarrist einer Band ist. Irgendwann hält e Lincoln nicht mehr aus, er besucht ein Konzert von Chris, Beths Freund und ihm wird klar das es doch eigentlich keinen Sinn hat weiter die Mails zu verfolgen, schließlich ist Beth vergeben und wie sollte er gegen einen Mann wie Chris ankommen. Doch gegen Ende des Jahres, als die ganze Informatikabteilung in heller Aufruhr ist wegen dem bevorstehenden Millennium und dem damit befürchteten Absturz sämtlicher Programme, liest Lincoln eine Mail in dem Beth von einem gut aussehend Mann schwärmt und kurz darauf ist klar, Beth redet mit Jennifer um Lincoln. Dies gibt Lincoln eine ganz neue Motivation, nachdem er nie wirklich den Verlust seiner ersten wahren Liebe überwunden hat und seit dem Ende seines Studiums bei seiner Mutter lebt, nimmt er nun endlich sein Leben in den Griff, er geht ins Fitnessstudio und findet neue Freunde. Selbst einige Frauen scheinen Interesse an Lincoln zu haben, aber er denkt immer nur an Beth. Doch im ist klar eine Beziehung zwischen den beiden hätte nie eine Chance, denn wie soll man einer Frau erklären das man bereits sämtliche Geheimnisse von ihr kennt ohne das sie das abschrecken würde. Als dann auch Wochenlang keine Mails der Freundinnen bei Lincoln auftauchen, hat er mit dem Thema Beth schon so gut wie abgeschlossen. Bis plötzlich wieder eine Mail auftaucht die für Lincoln eine neue Chance bringt. Aber kann er diese Chance ergreifen und ist Beth wirklich die richtige für ihn und was noch wichtiger ist, könnte sie ihm jemals verzeihen das er ihre Mail mit Jennifer gelesen hat. Meine Meinung: Ich hab es mal wieder getan, mich einfach an einen Liebesroman getraut ohne das Element der Fantasy und ich muss sagen ich wurde sehr gut unterhalten. Besonders gefallen hat mir hier das zum eine die Geschichte von Lincoln erzählt wird, seine Arbeit, Familie, Freunde und auch über seine Vergangenheit erfährt der Leser einiges. Beth und Jennifer lernt der Leser nur über die E-Mail der beiden kennen, also genauso wie Lincoln. Ich fand es toll hier nicht mehr zu erfahren wie Lincoln so das man sich richtige in seine Person rein versetzen konnte. Die Charaktere waren mir im allgemeinen sehr sympathisch und habe so zu einer schönen Atmosphäre im Buch beigetragen. Sehr passend ist auch das die Geschichte im Jahr 1999 / 2000 spielt, denn ich denke hätte man das ganze in die heutige Zeit umgesetzt wäre die Geschichte einfach nicht passend gewesen. Ich wurde mit diesem Buch einfach gut unterhalten, weil es einfach mal eine Lovestory der besonderen Art war.

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  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. February 2012 um 11:54

    Kurzbeschreibung: Als er sich bei einem Zeitungsverlag auf die Stelle des Internet-Sicherheitsbeauftragten beworben hat, war Lincoln nicht klar, dass er hinfort die E-Mails der Angestellten auf arbeitsferne Inhalte durchforsten würde. Noch weniger war er allerdings darauf gefasst, in dem steten, äußerst offenherzigen und absolut arbeitsfernen Mailwechsel zweier Kolleginnen seine Traumfrau kennenzulernen. Nur, wie sagt man einer Frau, dass man sie liebt, wenn man sie a) noch nie gesehen hat, und b) ihre intimsten Geheimnisse kennt? Zur Autorin: Rainbow Rowell arbeitet als Journalistin und Lifestyle-Kolumnistin für den Omaha World-Herald. Wenn sie nicht gerade Bücher oder Artikel schreibt, liest sie gerne Comics, plant Trips nach Disney World oder diskutiert über Dinge, die den Lauf der Welt nicht verändern werden. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne - von denen sie hofft, dass sie einen ebenso unangepassten, offenherzigen Charakter entwickeln wie die Hauptfigur in ihrem Roman. Rezension: "Liebe auf den zweiten Klick" spielt am Ende des Jahres 1999, kurz vor dem Millennium-Wechsel. Lincoln, 29 Jahre alt, arbeitet als Sicherheitsbeauftragter bei der Tageszeitung "Courier". Dort ist er für die E-Mail-Überwachung zuständig, sprich er soll darauf achten, dass keine privaten Unterhaltungen und ähnliches stattfinden, diese herausfiltern und die entsprechenden Personen abmahnen. Bei seiner Arbeit stößt er bald auf einen regen E-Mail-Austausch der beiden Freundinnen Beth und Jennifer. Doch meldet er diese nicht, sondern beginnt, der Unterhaltung zu folgen. Schon bald wird Lincoln klar, dass er sich in eine der beiden Frauen verliebt hat, und sein schlechtes Gewissen meldet sich, denn mittlerweile kennt er die intimsten Geheimnisse von Beth und Jennifer. Wird er sich seiner Traumfrau öffnen und ihr alles erklären können? Rainbow Rowell ist mit "Liebe auf den zweiten Klick" ein wunderbarer Unterhaltungsroman gelungen. Erzählt wird die Geschichte von Lincoln, der seit kurzem wieder bei seiner Mutter wohnt und zusehends unzufrieden mit seiner Lebenssituation ist. Man erfährt einiges aus seiner Vergangenheit, vor allem die Trennung von seiner ersten großen Liebe Sam macht ihm immer noch schwer zu schaffen. Unterbrochen wird seine Geschichte immer wieder von E-Mails der beiden Freundinnen Jennifer und Beth, die beide für die Tageszeitung "Courier" arbeiten, bei der Lincoln als Sicherheitsbeauftragter engagiert ist. Die beiden Frauen klagen sich gegenseitig ihr Leid, teilen aber auch viele humorige Szenen miteinander. Jennifer z.B. ist verheiratet, ihr Mann möchte gern ein Kind, doch kann sie sich mit dem Gedanken nicht so richtig anfreunden. Beth hingegen ist seit längerer Zeit mit dem Musiker Chris zusammen und würde gerne mit ihm eine Familie gründen. Dieser sträubt sich aber eher dagegen. Der Charakter Lincoln hat mir richtig gut gefallen, da er im Lauf der Geschichte eine sehr große Wandlung durchmacht. Anfangs noch ein rechtes Muttersöhnchen, der eher phlegmatisch durchs Leben schreitet, wandelt er sich zusehends zu einem selbstbewussten und selbstbestimmenden Mann. Beth und Jennifer sind beide sehr humorvoll, sympathisch und Freundinnen, die durch Dick und Dünn miteinander gehen. Der Schreibstil von Rainbow Rowell ist recht einfach gehalten und man darf bei diesem Roman nicht unbedingt jede Menge Tiefgang erwarten. Das Ende ist vorhersehbar und nicht sonderlich überraschend, doch gehört das meiner Meinung nach bei einem Unterhaltungsroman dieser Art auch dazu. Wer also einen Wohlfühlroman fürs Herz, gepaart mit Humor und Witz sucht, wird mit "Liebe auf den zweiten Klick" absolut gut bedient. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover, das in einem hellen Blauton gehalten ist, zeigt einen kleinen Vogel mit einer Liebesbotschaft im Schnabel, der auf einem Ast verweilt. Buchtitel und Illustration sind in Spotlackoptik hervorgehoben. Fazit: "Liebe auf den zweiten Klick" weiß dank seiner sympathischen Charaktere und seiner spritzigen Geschichte zu unterhalten.

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  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    Twilight1996

    Twilight1996

    29. January 2012 um 20:57

    „Zum Schreien komische Dialoge, Figuren, die nur allzu real erscheinen, und eine herzerwärmende Liebesgeschichte: Wenn dieser Roman eine E-Mail wäre, würde ich sie an alle meine Kontakte weiterleiten!“(Jodi Picoult, Autorin von „Beim Leben meiner Schwester“) Inhalt: Seit kurzem arbeitet Lincoln bei einer Zeitungfirma als Internet-Sicherheitsbeauftragter. Er hat sich eigentlich etwas anderes unter diesem Beruf vorgestellt, denn seine einzige Aufgabe besteht darin, die Mails der Angestellten der Firma zu lesen und auf private Inhalte zu durchforsten und diese eventuell weiterzuleiten. Doch das ist gar nicht die Art von Lincoln, einfach die Mails von anderen zu lesen, denn er ist schüchtern und lebt noch bei seiner Mutter. Seit seiner ersten Beziehung mit seiner Jugendliebe Sam hatte er keine Freundin mehr. Eines Tages entdeckt er bei seiner Arbeit einen ständigen E-Mail Kontakt zwischen den Mitarbeiterinnen Jennifer und Beth. Die beiden sind im so sympathisch, dass er beschließt sie nicht zu melden. Er verfolgt gespannt den Mail-Kontakt und verliebt sich immer mehr in Beth, doch hat diese Liebe eine Chance? Die Beiden kennen sich ja nicht einmal persönlich… Autorin: Wenn Rainbow Rowell gerade nicht schreibt, liest sie gerne Comics oder plant Ausflüge nach Disney World. Sie arbeitet als Lifestyle-Kolumnistin für den „Omaha World-Herald“ und außerdem auch als Journalistin. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen. Eigene Meinung: Normalerweise lese ich eher seltener Frauenromane. Doch bei „Liebe auf den zweiten Klick“ habe ich es mal wieder gewagt. Das Cover ist größtenteils blau und zeigt einen Vogel, der einen Zettel mit einem Herz im Schnabel hat und auf einem Ast sitzt. „Liebe auf den zweiten Klick“ ist größtenteils aus der Sicht von Lincoln verfasst, doch es sind immer wieder Ausschnitte aus den Mails zwischen Jennifer und Beth eingefügt worden. Der Schreibstil des Buches ist oft sehr ironisch und man kann sich so manch ein Schmunzeln nicht verkneifen. Anfangs konnte ich mich mit dem Hauptcharakter Lincoln nicht so recht anfreunden, er war meiner Meinung nach ein bisschen zu naiv und schüchtern. Doch im Laufe der Zeit verändert er sich immer mehr und wird dabei auch sympathischer. Durch den ständigen Mailkontakt zwischen Beth und Jennifer erfährt man auch einiges von ihnen und sie rücken dadurch in den Vordergrund. Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte einzusteigen, ich weiß auch nicht warum, vielleicht lag es daran, dass die Personen in dem Roman um Jahre älter sind als ich und ich deshalb Probleme hatte sie zu verstehen. Die Story ist nichts neues: Ein durchschnittlicher Mann verliebt sich in eine wunderschöne Frau -> Happy End. Als Verteidigung muss ich aber sagen, dass es sich bei „Liebe auf den zweiten Klick“ auch um einen Frauenroman handelt, und da wäre ein anderes Ende nicht passend. Empfehlen würde ich das Buch Mädchen ab 15 Jahren und auch Frauen. Fazit: Schöner Roman für den Winter, witziger Schreibstil und gut geeignet für weibliche Leseratten. Ich gebe „Liebe auf den zweiten Klick“ 3,5 von 5 Sternen und empfehle es weiter.

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  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    elli_ge

    elli_ge

    26. January 2012 um 18:38

    Eigentlich hatte sich Lincoln etwas anderes unter seinem neuen Job als Internet-Sicherheitsbeauftragter bei der Zeitung vorgestellt, als Mails von den Angestellten zu lesen, um sie auf arbeitsferne Inhalte zu kontrollieren. Doch dann landen immer wieder die Mails von Beth und Jennifer, zwei sehr gut befreundeten Arbeitskollegen bei ihm. Er verfolgt ihre täglichen Gespräche, in denen sie über alles reden, was sie bewegt: Babys, Hochzeiten, Männer, Liebe. Und mit der Zeit muss er feststellen, dass er sich in Beth verliebt hat. Doch wie soll er ihr es sagen? Ihr, einer Frau, die er noch nie gesehen hat und ihre größten Geheimnisse kennt? Der erste Satz: Wäre es denn so dramatisch, wenn du hier mal vor Mittag aufkreuzen würdest? Von Jennifer an Beth: Und da sollte man doch meinen, dass eine Band namens Sacajawea etwas für freidenkerische Frauen übrig hat. Von Beth an Jennifer: Das sagst du immer. Von Jennifer an Beth: Gar nicht, das hab ich bis jetzt nur ein einziges Mal gesagt, aber der Spruch ist kernig, den musste ich einfach noch mal bringen. (Kernig, so würde ich meine Band nennen.) Von Beth an Jennifer: Und ich würde deine Band Erbermlich nennen. Kritik Rainbow Rowell hat mit diesem Roman wirklich ein sehr gutes und unterhaltsames Buch geschaffen. Die Mails zwischen Jennifer und Beth holen meist das an Humor wieder raus, was in den Szenen mit Lincoln manchmal fehlte. Denn dort wird sein innerer Konflikt dargestellt. Wie er sein altes Leben hinter sich lassen will. Ein neues Leben will. Aber auch davor Angst hat. Aber auch in den Mails von Beth und Jennifer geht es manchmal auch ernst zu. Spoiler Wie zum Beispiel Jeniffer ihr Kind verliert, dass sie dann doch geliebt hat. Oder Beth sich von Chris trennt. Total süß ist die Stelle, wo Beth erzählt, wie sie Chris kennen gelernt hat. Und die Stelle mit der Hochzeit ist unendlich traurig. Und auch die ganze Geschichte mit Sam, die man immer wieder Stückchenweise erfährt, ist sehr tiefgründig und traurig, auch wenn einem das Buch auf den ersten Blick vielleicht oberflächlich erscheint. Die Handlung ist ziemlich einfach, das übliche, aber schöne Prinzip. Er kennt sie, sie ihn erst nicht. Dann aber schon. Es gibt aber lauter Probleme, weshalb sie eh nicht zusammen sein könnten. Spoiler Doch zum Schluss wird alles gut - Happy End! Charaktere: Eve ist auch eine Person für sich. Wie sie ihn - wenn auch grob - immer wieder aufrichtet, ihm sagt, er solle endlich ausziehen. Oder ihm Metall-Schränke holt. Und auch seine Mutter ... Ich finde, sie hat ihn zu sehr geliebt. Als sie ihm zum Schluss Vorwürfe macht, als er ausziehen will, war ich sogar ziemlich wütend auf sie. Er hat es nicht verdient. Auch, wenn er immer ihr ein und alles war. Auch, wenn sie eine schwere Vergangenheit hatte. Und auch, wenn sie sonst einsam war. Und ist. (Und später Doris kennen lernt). Toll finde ich auch irgendwie Justin. Er ist ganz gelassen, hilft ihm aber, auch wenn seine Kommentare noch so lässig und oberflächlich sind. Eigentlich ist er ein sehr guter Freund. Und auch Mann, was man merkt, als er heiratet. Und dennoch ist er das genaue Gegenteil von Lincoln. Ich habe mich oft gefragt, wie die beiden zusammen auskommen konnten, wo sie doch so verschieden sind. Obwohl, vielleicht sind sie es ja auch nur äußerlich. Justin, der coole Typ, immer mit einem Spruch auf den Lippen. Und Lincoln, der Schüchterne, Korrekte, der noch bei Mami wohnt. Und dann Jeniffer - eigentlich kam sie mir am Anfang oberflächlich und egoistisch vor. Ich fragte mich, wie Beth - eine nette, witzige Seele - sie toll finden konnte. Doch dann verstand ich. Ich glaube, Jeniffer konnte erst durch ihr Baby-Erlebnis so richtig sie selbst werden. Sozusagen. Und Beth - braucht es noch Worte? Wie Lincoln sie beschreibt, so ist sie auch. Witzig. Süß. Nett. Einfach großartig. Sie selbst. Schreibstil: Der Schreibstil von Rowell ist toll. Locker flockig sozusagen. Witzig, wenn er witzig sein soll, ernst, wenn er ernst sein soll. Vor allem bei den Mails kann man sich richtig vorstellen, wie es sich beide schreiben. Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch mit vielen Gefühlen. Perfekt als kleines Geschenk an die beste Freundin, um sie durch nur ein Buch zum Lachen und zum Weinen zu bringen.

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  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    09. January 2012 um 10:34

    … manchmal ist das Glück nur einen Mausklick entfernt – so etwas gibt es sicherlich überall irgendwo auf der Welt. Die Autorin hat sich dieser Thematik angenommen und in „Liebe auf den zweiten Klick“ veröffentlicht. Mit knapp 30 Jahren wohnt Lincoln, der nunmehr seinen neuen Job als Sicherheitsbeauftragter bei einer Zeitung angefangen hat, wieder zu Hause bei seiner Mutter. Der Job bedeutet für ihn, dass er des Nachts sämtliche Mails der Mitarbeiter kontrollieren muss; private Mails sind strengstens untersagt. Dass ist auch den Freundinnen Jennifer und Beth bekannt, doch sie setzen sich darüber hinweg und kommunizieren fleißig miteinander. Normalerweise wäre es an der Zeit, dass beide verwarnt werden müssten, aber aus irgendeinem Grund hält Lincoln sich zurück. Denn die eine der Protagonistinnen, Beth, hat es ihm angetan. Er kennt beide Frauen nicht persönlich, doch der gesamte Schriftverkehr zwischen den beiden zeigt ihm, was ihm in seinem wirklichen Leben fehlt. Indirekt steckt Lincoln mitten drin in dem Leben der beiden, denn keine von ihnen schreckt davor zurück, in ihren Mails versteckte Nachrichten zu schreiben. Offenherzig schreiben sie sich ihre Probleme. Eindeutig hat die Autorin mit der Charaktere Beth es geschafft, diese dem Leser so klar und deutlich zu beschreiben, und das nur durch ihre Mails. Während die gesamte Geschichte der beiden Protagonistinnen ausschließlich nur aus dem schriftlichen Emails besteht, tritt Lincoln als Erzähler auf. Obwohl der Anfang etwas mühselig und meiner Meinung nach etwas zu langatmig war, entwickelt sich die Geschichte immer mehr und nimmt Authentizität an. Der Schreibstil ist schlicht und einfach, trotz etlicher schleppender Stellen lässt es sich dann aber doch noch gut lesen. „Liebe auf den zweiten Klick“ – eben eine andere Liebesgeschichte. Ende gut, alles gut? Das lasse ich offen, denn um ehrlich zu sein, stehe ich nicht auf den so genannten „Filmkitsch“. Achtung Spoiler: „Wie würde das jetzt in einem Film weitergehen?“, fragte sie und sah auf ihre Hände hinunter. Mit jeder Silbe blickte sie sanfter drein. „Wie würden Meg Ryan und Tom Hanks diese Situation entschärfen?“

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  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    gurke

    gurke

    08. January 2012 um 20:22

    Lincoln hat einfach nur eine neue Stelle gesucht. Doch dieser neue Job als Internet-Sicherheitsbeauftragter ist unglaublich langweilig. Außerdem sieht der Mann sich immer wieder im Konflikt mit seinem Gewissen, da er nicht nur gezwungen ist, den privaten E-Mail Verkehr mitzulesen, sondern er das eigentlich auch noch melden müsste. Und dann stößt er auf den Dialog zweier Frauen. Es dauert gar nicht lange, bis er merkt, dass eine der beiden seine absolute Traumfrau zu sein scheint. Allerdings hat er Einblick auf ihre intimsten Gedanken und gesehen hat er sie auch noch nie. Ist das nicht unmoralisch? Hat Lincoln so überhaupt eine Chance? "Liebe auf den zweiten Klick" ist in zwei Abschnitte gegliedert. Die Grundgeschichte ist aus der Sicht von Lincoln erzählt. Wir können in diesem Handlungstrang den Mann kennenlernen. Erfahren alles relevante aus seinem Leben und seinen Empfindungen und Gefühlen. Der Mann scheint eigentlich recht sympathisch zu sein, ist allerdings furchtbar unzufrieden mit seinem Leben und vor allem seinem Beruf. Im zweiten Handlungsstrang erfahren wir dann alles wesentliche von den beiden Frauen Beth und Jennifer. Aber nicht in der klassischen Romanform. Wir als Leser bekommen nur den Emailverkehr der zwei mit. Und das ist ganz schön interessant. Nicht nur weil man sie immer näher kennenlernt und die Dialoge recht witzig sind, sondern, weil Lincoln die beiden eigentlich melden sollte... Und in welchem Leser steckt nicht ein klein wenig Voyeur? Außerdem ist es sehr interessant, wieviel man als Außenstehender von einem Menschen erfahren kann, in dem man private Emails liest und sich so sein ganz eigenes Bild macht. Dabei hat man die Person noch nie gesehen und bekommt trotzdem eine ganz genaue Vorstellung. Mich hat der Klappentext auf diesem Roman sofort angesprochen und hab mich sehr auf den Inhalt gefreut. Allerdings geht anfangs alles ziemlich lahm und langatmit los. Ich brauchte lange, bis ich so richtig in der Geschichte war. Dann konnte ich das Buch aber nicht mehr aus der Hand legen. Die Idee von Rainbow Rowell, war richtig interessant. Allerdings scheiterte es meiner Meinung nach an der Umsetzung. Man hätte soviel mehr aus der Geschichte herausholen können. Alles in allem ist "Liebe auf den zweiten Klick" aber ein sehr netter und amüsanter Schmöker für zwischendurch, wenn man nicht zuviel von der Geschichte erwartet.

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  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    bfhpierce

    bfhpierce

    Lincols neuer Job in der IT-Abteilung einer Tageszeitung hält für ihn einige Überraschungen bereit. Sein Job besteht hauptsächlich darin, den Email-Verkehr der Angestellten zu überwachen und auf arbeitsferne Inhalte zu überprüfen. Als Lincoln auf die offene und humorvolle Kommunikation zwischen zwei Freundinnen stößt, glaubt er seine Traumfrau gefunden zu haben. Doch wie sollte er ihr je sagen, dass er sie liebt? Liebesgeschichten in Form von Emails sind keine Neuerfindung, trotzdem war ich neugierig wie das Thema umgesetzt wurde. Als Leser wechselt man ständig zwischen zwei Perspektiven: dem Mailwechsel zwischen Beth und Jennifer, und Lincolns täglichem Leben. Beide Erzählstränge sind miteinander verwoben, da Lincolns Job unter anderem darin besteht, die Mails seiner Kollegen zu lesen und auf arbeitsferne Inhalte mit Verwarnungen zu reagieren. Allerdings ist er von der offenen, humorvollen Kommunikation zwischen Beth und Jennifer so fasziniert, dass er die beiden nicht verwarnt. Je mehr Mails Lincoln liest, umso sympatischer werden sie ihm. Und um so schwieriger und verworrener wird die Situation. Denn bald gehen Lincolns Gefühle für Beth über Sympathie hinaus, und dass obwohl er sie noch nie gesehen hat. Und seine Gefühle für Beth sind der Grund, in seinem Leben endlich mal so einiges zu ändern. Der Roman basiert fast ausschließlich auf Jennifer, Beth und Lincoln. Die zahlreichen Nebenfiguren nehmen fast keinen Einfluss auf die Entwicklung der Geschichte. Trotzdem sind sie mehr als nur platte Charaktere. Freunde und Familie der Hauptfiguren sind so authentisch und liebevoll dargestellt, dass man viele von ihnen leicht mit Personen im eigenen Umfeld identifizieren kann. Beth und Jennifer wirken sehr sympatisch, ihr offener und humorvoller Umgang miteinander ebenso. Keine von beiden wirkt aufgesetzt, und allein durch ihre Emails kann man sich ein klares Bild von beiden machen. Lincoln ist im Gegensatz zu den beiden Frauen weniger offen, gerade am Anfang wirkt er wie ein Durchschnittstyp. Er hat kein Glück bei Frauen und verschanzt sich vor der Welt und möglichen Kontakten, indem er Nachts arbeitet und noch bei seiner Mutter wohnt. Lincolns etwas hilfloser Charakter macht ihn schnell sympatisch, als Leser kann man sich leicht mit ihm identifizieren. Die Geschichte schwächelt ein wenig am Anfang, nicht passiert so wirklich außer dem Mailwechsel zwischen Beth und Jennifer. Richtig spannend wirds erst im zweiten Drittel, die Story entwickelt sich schneller und die Beziehungen zwischen den drei Hauptfiguren wird komplizierter. Das Ende hat mich leider vollkommen kalt gelassen. Für meinen Geschmack war es unnötig dramatisch und kitschig, außerdem unnötig in die Länge gezogen. Alles in allem ein schönes Buch für zwischendurch, goldrichtig für Happy-End-Fans und Freunde seichterer Liebesromane.

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    • 2
  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    Bissfan

    Bissfan

    01. January 2012 um 14:57

    (Rezension von Feder) Lincoln hasst seinen aktuellen Job. Er wurde nämlich vom Courier eingestellt, um – was er erst später erfahren hat – als Mitglied der IT-Abteilung die E-Mails der Angestellten zu lesen, um etwaige Regelverstöße zu verwarnen. Nacht für Nacht sitzt er also in seinem kleinen Büro und geht seiner Arbeit nach, während er damit immer unzufriedener wird. Doch nicht nur sein Job ist alles andere als normal. Auch seine Lebensumstände entsprechen weniger dem, was man von einem erwachsenen Mann im besten Mannesalter erwarten würde. Nachdem er sich zunächst kaum vom College hatte trennen können und gleich mehrere Abschlüsse erworben hat, ist er nämlich wieder nach Hause zu seiner Mutter gezogen. Und seine freien Abende – was sich auf das Wochenende beschränkt, immerhin arbeitet er nachts – verbringt er damit, mit ein paar alten Freunden "Dungeons & Dragons" zu spielen. Und obwohl sich seine Schwester Sorgen wegen seines Lebensstils macht, ist er eigentlich ganz zufrieden damit, wie es im Augenblick läuft – von seinem Job einmal abgesehen. Doch dieser Umstand ändert sich schlagartig, als die erste E-Mail von Beth vom Kontrollprogramm herausgefiltert wird. Ihre Gespräche, die er nicht meldet, werden fortan ein fester Bestandteil seiner Arbeit und ehe er genau weiß, wie es passiert ist, hat er sich in Beth verliebt, was ihn vor einige nicht unerhebliche Probleme stellt. Denn erstens hat Beth gegenwärtig einen festen Freund. Zweitens hat er sie noch nie im Leben gesehen. Drittens wohnt er immer noch bei seiner Mutter und viertens, wie sollte er ihr erklären, dass er ohne ihr Wissen ihre E-Mails gelesen hat? Und selbst wenn er es ihr erklärte, würde sie seine Gefühle wirklich erwidern? Das Schmuckstück der Geschichte ist – neben den spritzigen Dialogen – sicherlich der nahezu perfekt in Szene gesetzte, absatzweise Wechsel zwischen den Perspektiven. So erfährt man von Beth eigentlich nur etwas aus ihrer E-Mail-Korrespondenz mit ihrer Freundin Jennifer, ohne dass sie als wirklich handelnde Figur in Erscheinung tritt, während die Geschehnisse aus Sicht von Lincoln in gewohnter Form eines auktorialen Erzählers geschildert werden. Dabei ist sein Handeln zumeist eine Reaktion auf das, was er in den E-Mails von Jennifer und Beth erfahren hat. Ihre Worte, obwohl nie direkt an ihn gerichtet, werden zu einer treibende Kraft, die ihm den entscheidenden Anstoß liefert, sich aufzuraffen und sein stagniertes Leben wieder in die Hand zu nehmen. Sie sind Dreh- und Angelpunkt seiner Entwicklung. Gleichzeitig erfährt man – trotz ihrer Kürze – sehr viel über Beth, ihren Charakter, ihre Stärken und Schwächen. Mir als Leser ist es sehr leicht gefallen nachzuvollziehen, warum Lincoln so einen Gefallen an ihr gefunden hat. Sie ist schlagfertig, freundlich und auch ein bisschen naiv und genau diese Mischung macht sie liebenswert. Es ist wirklich bewundernswert, wie es der Autorin gelungen ist, den Charakter von Beth nur durch ihre E-Mails mir als Leser näher zu bringen. Aber auch ansonsten gibt es an den Charakteren nicht wirklich etwas auszusetzen. Lincoln ist ein großer, stattlicher Typ, der zwar nicht als Model anfangen könnte, aber sich mit seiner Figur dennoch nicht zu verstecken braucht und dennoch hatte er, seit seine High-School-Liebe ihn verlassen hat, keine feste Freundin mehr. Ein scheinbarer Widerspruch, der sich dank der überzeugenden und eingängigen Beschreibung seines Charakters doch sehr schnell in Wohlgefallen auflöst. Denn die Autorin hat es so eingefädelt, dass im Laufe der Geschichte nicht nur Lincoln aus den Erlebnissen – sowohl gegenwärtige als auch vergangene – seine Lehren zieht und beginnt, den alten Ballast hinter sich zu lassen, sondern auch das Wissen des Lesers entwickelt sich mit ihm mit. Denn erst nach und nach erfährt man von den Umständen, die ihn eigentlich dazu veranlasst haben, wieder bei seiner Mutter einzuziehen und sein Leben so zu führen, wie er es zu Beginn tut. Dabei finde ich es wirklich wunderbar gelöst, dass sein Charakter dennoch eine gewisse Kraft und Stärke ausstrahlt und er keinesfalls als verweichlichter Waschlappen abzustempeln ist, wie es bei den Umständen nur allzu leicht hätte passieren können. Beth und ihre Freundin Jennifer sind ebenfalls zwei liebenswerte Charaktere, die ihren großen und kleinen Problemen mit viel Witz und spitzen Kommentaren begegnen. Sie nehmen im Umgang miteinander kein Blatt vor den Mund und sagen sich unverblümt die Meinung. Vor allem Beths Entwicklung ist für den Leser wunderbar zu verfolgen. Ihre Beziehungsprobleme, die schon am Anfang so offensichtlich zu sehen sind, ziehen sich durch das ganze Buch und bringen sie mal mehr, mal weniger ins Grübeln und als Leser kann man einfach nur ihrer Entscheidung entgegenfiebern, ohne recht sagen zu können, wie sie sich letztlich entscheiden wird. Stilistisch gesehen gibt es nichts zu bemängeln. Ich konnte ohne Probleme gleich von Anfang an in die Geschichte einsteigen. Sowohl der Witz der Dialoge, welcher mir wirklich oft ein Schmunzeln entlockt hat, als auch die Aufmachung der Geschichte an sich haben es mir wirklich schwer gemacht, das Buch auch nur für eine Sekunde wieder aus der Hand zu legen. Die Probleme der Charaktere wurden wortgewandt und intelligent aufgezeigt und zuerst zum Mitfiebern und schließlich zum Nachdenken angeregt. Einen kleinen Punktabzug gibt es allerdings für das Ende. Nicht weil das Ende irgendwie vollkommen in die Hose gegangen wäre, sondern weil die Erzählung auf den letzten Seiten vom Stil her etwas hektisch wurde. Ich habe beim Lesen leider ein wenig das Gefühl bekommen, als wäre die Autorin in Zeitnot geraten. Es wirkte überhastet und nicht mehr so harmonisch, wie das Buch ansonsten zu lesen war. Ein kleiner Kritikpunkt, der aber aufgrund des ansonsten wirklich angenehm zu lesenden Stils nicht ganz so schwer ins Gewicht fällt und der Geschichte in ihrer Gesamtheit keineswegs ihren Charme zu nehmen vermag. Wer einen witzigen, unterhaltsamen und charmanten Roman sucht, der die grauen Herbsttage etwas weniger trüb gestaltet, der sollte sich „Liebe auf den zweiten Klick“ trotz des etwas schwächelnden Endes nicht entgehen lassen.

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  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    TheBloggingBooks

    TheBloggingBooks

    22. December 2011 um 15:37

    Handlung: Lincoln, der die Uni schon mehrere Male abgeschlossen hat, sucht nach einem Job. Er bewirbt sich bei der Zeitung als Internet-Sicherheitsbeamter, wo er auch schon bald angenommen wird. Seine Aufgabe ist es, die E-Mails der Mitarbeiter zu durchsuchen, ob diese arbeitsferne Themen beinhalten. Schon am ersten Tag, tauchen E-Mails von 2 Freundinnen auf. Diese sind Jennifer und Beth. Die Freundinnen, dass ihre E-Mails von Sicherheitsbeamten kontrolliert werden, hören aber nicht auf, sich gegenseitig zu schreiben. Obwohl er diese zu melden hat, tut er das nicht, weil ihm die Freundinnen sympathisch werden. So kommt es dazu, das Lincoln bald gar nicht mehr aufhören kann, diese E-Mails zu lesen. Und so entwickelt sich langsam eine Liebe zu Beth. Cover: Das Cover ist echt niedlich und ist in hellblau gehalten. Auf einem Ast ist ein Vogel zu sehen, welcher einen Brief im Schnabel trägt auf dem ein Herz abgebildet ist. Außerdem steht in einer Schrift, die gewoben aussieht, Liebe auf den zweiten Klick. Oben in der Ecke kann man auch noch kleine Wolken erkennen. Mir gefällt das Cover gut. Es hat etwas Süßes an sich, was mich ziemlich neugierig auf das Buch gemacht hat. Der Vogel mit dem Brief soll wahrscheinlich darstellen, dass sich Lincoln durch die E-Mails von Beth zu ihrer Freundin, in sie verliebt. Charaktere: Hier habe ich schon mal sofort einen Pluspunkt: Es gibt nicht zu viele Charaktere. Weil relativ wenige Charaktere vorhanden waren, kam ich mit diesen auch sehr gut zurecht. Rowell hatte deshalb die Chance, die Protagonisten sehr gut auszuarbeiten. Die Hauptfigur war Lincoln. Lincoln, der seit 9 Jahren keine Freundin mehr hat, nachdem seine Ex-Freundin ihn verließ, ist auf der Suche nach einem Job. Es kommt dazu, dass Lincoln Internet-Sicherheitsbeamter wird. Als er die E-Mails der Mitarbeiter kontrollieren muss, verliebt er sich in Beth. Einerseits will er aufhören die E-Mails zu lesen, andererseits kann er es nicht. Er liebt Beth aber er traut sich nicht sie anzusprechen. Als der plötzlich in den E-Mails von Beth auftaucht, ist das Chaos vollbracht. Lincolns Gefühlschaos wird deutlich sichtbar und wird auch überzeugend dargestellt. Manchmal musste ich überlegen wie ich in solchen Situationen, selbst handeln würde. Oft bin ich auf das gleiche Ergebnis gekommen. Von Beth persönlich, bekommt man die größte Zeit bei den E-Mails zu lesen. Sie hat mit vielem zu kämpfen: Ihr Freund hat ihr noch keinen Heiratsantrag gemacht. Ihre Freundin Jennifer, hat Angst davor ein Baby zu kriegen. Außerdem findet sie gefallen an einer anderen Person. Obwohl es nur E-Mails sind, konnte ich mir auch hier vorstellen wie sie sich fühlt. Ihre Verwirrtheit und Traurigkeit konnte ich mit ihr empfinden. Aber ihre lustige Art, hat mich öfter zum lachen gebracht. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet gewesen und wurden nicht nur oberflächlich behandelt. Schreibstil: Der Schreibstil von Rainbow Rowell ließ sich gut lesen. Es kam nicht dazu, das ich manche Sätze mehrere Male lesen musste, weil ich sie nicht verstanden haben könnte. Sie hat es geschafft, das Gefühlschaos der Protagonisten zu überbringen aber auch gleichzeitig den Leser durch lustige Passagen, zum Lachen zu bringen. Das Buch wurde in 89 Kapitel aufgeteilt. Meistens war es so, das ein Kapitel Lincoln beinhaltete und das nächste Kapitel eine E-Mail. So wurde das ganze Abwechslungsreich und interessant. Fazit: Zum Buch kann ich sagen, dass es mir relativ gut gefallen hat. Das Thema ist auch ein anderes als gewöhnlich aber es hat mir dennoch gefallen, da es die Realität darstellt. Es kann gut sein, dass die E-Mails der Mitarbeiter gelesen werden. Ich habe konnte mir vorstellen wie es wäre, wenn meine E-Mails während der Arbeit von anderen gelesen werden würden. Die Autorin hat es geschafft, die Figuren so real wie nur möglich darzustellen. Man konnte mit ihnen fühlen und teilweise in sie hineinversetzten. Größtenteils musste ich aber wegen den vielen lustigen E-Mails lachen. Ihr Schreibstil hat dann das ganze abgerundet und daraus ein schönes Buch gemacht. Leider wurde das Buch zum Ende hin etwas unrealistischer. Es kamen so viele Situationen auf einmal, dass es leicht unübersichtlich wurde. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    horrorbiene

    horrorbiene

    18. December 2011 um 10:06

    Der Klappentext klingt schon sehr gut, das muss man dem Buch ja lassen und so kam es, dass ich mal wieder ein eher schnulziges Buch lesen wollte. Doch das Buch ist alles andere als schnulzig! Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass der Hauptteil des Buches aus der Sicht eines Mannes geschildert wird. Lincoln ist ein ganz normaler Typ und eben auch wieder nicht. Er lebt mit Ende 20 und vielen abgeschlossenen Studien wieder bei seiner Mutter, die ihn nicht loslassen kann, ist seit einer Ewigkeit Single und weiß eigentlich nicht, was er mit seinem Leben anfangen möchte. Also nimmt er diesen Job in der Nachtschicht an, den er eigentlich nicht ausstehen kann. Der Leser erlebt ihn bei seinem Job und wie er sich langsam in die Frau aus den E-Mails verliebt, die er noch nie gesehen hat, dabei bleibt die Erzählung männlich nüchtern. Im anderen Teil bekommt der Leser die E-Mails zu lesen, die Lincoln durch seinen Sicherheitsfilter herausgefischt zu lesen bekommt. Dabei korrespondieren Jennifer und Beth – beide vergeben – über allerlei persönliche Dinge und man lernt diese beiden Personen wie Lincoln kennen und mögen. Die Geschichte entwickelt sich zwischen den Protagonisten sehr interessant, da Lincoln stets von Gewissensbissen geplagt wird, da er unerlaubt ihn die Privatsphäre der Frauen eindringt, obwohl er damit ja ganz legal seine Brötchen verdient. Durch diese sich abwechselnden Abschnitte und des Erzählstils macht das Buch wirklich Spaß zu lesen und liest sich auch super gut weg. Es ist zwar nicht ganz so schnulzig, wie ein eingesessener Fan des Genres es sich vielleicht wünschen würde, doch mich hat es wirklich überzeugt. Ein besonderer Bonus war für mich, in einem solchen Buch etwas über Rollenspieler zu lesen. Lincoln trifft sich regelmäßig zum Dungeons und Dragons spielen und berichtet selbstverständlich mit Humor darüber. Fazit: Liebe auf den zweiten Klick weiß mit seiner gelungenen Story und dem Fehlen von Schmalz absolut zu überzeugen. Sie ist realitätsnah und mit Witz und Schwung erzählt, so dass ich mich bestens unterhalten fühlte.

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  • Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick
    Die_Buecherfresser

    Die_Buecherfresser

    06. December 2011 um 09:33

    "Typische Liebeskomödie für langweilige Tage" ** Inhalt: Lincoln ist alles andere als zufrieden mit seinem Leben. Seit seiner vergangenen Jugendliebe Sam ist er Single, wohnt wieder Zuhause bei seiner Mutter und arbeitet wie ein völliger Computercrack bei einer Zeitung, wo er in der Nachtschicht immer die Email Konversationen der Mitarbeiter kontrollieren soll. Er langweilt sich tierisch auf der Arbeit und das, wo er doch wirklich Ahnung von seinem Gebiet hat, sogar mehrere Abschlüsse absolviert hat. Doch auf einmal scheinen seine Nächte interessanter zu werden, denn er liest den regen Emailkontakt zwischen Beth und Jennifer mit. Lincoln verliebt sich Hals über Kopf in die charmante Beth, aber wie soll man einer Frau gestehen ihre privaten Emailgespräche heimlich gelesen zu haben? Lincoln verlässt der eh kaum vorhandene Mut, bis Beth ihn anscheinend wahrzunehmen scheint … ** Meinung: “Liebe auf den zweiten Klick” ist eine amüsante Liebesgeschichte der etwas anderen Art. Besonders ist hier vor allem die Art des Schreibens, denn die Autorin wechselt immer zwischen der Perspektive von Lincoln und den Emailgesprächen zwischen Beth und Jennifer, sodass Kapitel ab und an gut aufgelockert werden. ** Bei der Geschichte handelt es sich um Lincoln, einen Durchschnittstypen, der sein Geld vor allem mit Computern verdient. Doch irgendwie hat er kein Glück mit Frauen bzw. fehlt ihm einfach die lockere Art jemanden richtig kennenzulernen. Dazu arbeitet er in der Nachtschicht, was ihn nicht gerade attraktiver macht. Allerdings wird Lincoln für den Leser direkt sympathisch. Man fühl mit ihm, hat ein wenig Mitleid mit dieser Art von hilflosem Mann, dem man am liebsten unter die Arme greifen würde. Im Verlauf der Geschichte erfährt man auch immer mehr über Lincolns Ex, die einem alles andere als sympathisch präsentiert wird, sodass man noch deutlicher zu Lincolns Seite gezogen wird. * Im Gegensatz dazu gibt es Beth und Jennifer, beides Mitarbeiterinnen bei einer Zeitung, die sich ziemlich intensiv über ihren Emailaccount austauschen und dabei nicht wahrnehmen, dass Lincoln sie dabei erwischt und noch ein Auge zudrückt. Durch diese Gespräche zwischen den beiden Frauen lernt man viele Dinge über ihr Privatleben kennen, ebenso wie Geschehnisse und Probleme der Charaktere. Beide Frauen erscheinen realistisch und kämpfen mit den typischen Macken eines Lebens. Dazu zählen natürlich auch Männer, Beziehungen und Kindersorgen. ** Natürlich kommt es am Ende zu einem Happy End zwischen Lincol und Beth, da beide irgendwann doch aufeinander treffen und sich irgendwie gegenseitig verzeihen können. Das Ende ist schon kitschig, typisch Liebeskomödie die sich an Frauen richtet. ** Allerdings verdient der Roman nicht mehr als 3 Sterne, da die Geschichte sich im Grunde einer altbewährten Handlung bedient: Der Durchschnittstyp verliebt sich in eine schöne Frau, beide denken nur und handeln nicht, beide treffen irgendwann aufeinander und sind sofort ineinander verliebt und das Happy End naht. ** Abgesehen davon sind die Charaktere zwar sympathisch, ebenso wie die Rahmenhandlung, aber die Emails zwischen Jennifer und Beth wirken unglaublich gekünstelt und gestellt. Der Humor kommt beim Leser nur in gewissem Maße an, da man an vielen Stellen einfach nicht lachen kann. Sehr viele Dialoge sind auch einfach uninteressant, die Themen, über die sich beide Frauen unterhalten sind zwar realistisch, bringen den Plot zu Beginn jedoch überhaupt nicht voran. Lange Zeit besticht die Handlung durch einen riesigen Mangel an Spannung. Die Handlung plätschert vor sich hin, Lincoln kommt kaum aus dem Potte und man liest und liest unbedeutende Passagen … ** Dadurch wird der Anfang der Geschichte auch zäh, spannend wird es erst im letzten Drittel, was wirklich schade ist. Im Grunde kann man so nämlich auch gut 100-150 Seiten einfach überfliegen um sich unnötigen Frauentratsch zu sparen. ** Klischees sind außerdem an der Tagesordnung. Aber das ist wohl so üblich bei diesen Liebeskomödien. Man sollte sich als Leser dennoch bewusst sein, dass “Liebe auf den zweiten Klick” eher eine kurzweilige Liebesgeschichte für zwischendurch ist. ** Der Schreibstil ist flüssig, zügig zu lesen und relativ eintönig. Abwechslung bringt hier der Wechseln von Lincolns Perspektive und dem regen Emailkontakt der beiden Damen. ** Das Cover, wie der Titel sind kitschig, aber super passend gewählt für diese Liebeskomödie. Dazu ist der Name der Autorin, wo ich aber von einem Pseudonym ausgehe, doch sehr exotisch und mal etwas anderes. ** Fazit: Wenn man gerne kurzweilige Liebeskomödien ohne explosive Plotidee liest, dann ist “Liebe auf dem zweiten Klick” eine klasse Lektüre für zwischendurch. Mehr kann man jedoch nicht erwarten. Ein Buch das man ebenso schnell liest, wie man es auch wieder vergisst, deshalb nur positive 3 Sterne, für eine nette Liebesgeschichte, ein wenig Witz und ein paar vergnügten Stunden.

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