Liebe auf den zweiten Klick

von Rainbow Rowell 
3,7 Sterne bei43 Bewertungen
Liebe auf den zweiten Klick
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Positiv (26):
Ninijis avatar

Schöööön! Eine wundervolle Liebesgeschichte! Die Protagonisten werden ganz natürlich dargestellt, mit ihren Fehlern und liebenswürdigen Züge...

Kritisch (4):
LaKaros avatar

Leider langweilig

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Inhaltsangabe zu "Liebe auf den zweiten Klick"

Manchmal ist das Glück nur einen Mausklick entfernt ... Als er sich bei einem Zeitungsverlag auf die Stelle des Internet-Sicherheitsbeauftragten beworben hat, war Lincoln nicht klar, dass er hinfort die Emails der Angestellten auf arbeitsferne Inhalte durchforsten würde. Noch weniger war er allerdings darauf gefasst, in dem steten, äußerst offenherzigen und absolut arbeitsfernen Mailwechsel zweier Kolleginnen seine Traumfrau kennenzulernen. Nur, wie sagt man einer Frau, dass man sie liebt, wenn man sie a) noch nie gesehen hat und b) ihre intimsten Geheimnisse kennt?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442474202
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:413 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:14.10.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    AnonymerWombats avatar
    AnonymerWombatvor 2 Jahren
    Rezension - Liebe auf den zweiten Klick

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    Lesemaus42vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ganz nette Story für zwischendurch, aber nichts besonderes
    Diesmal keine Liebe auf den ersten Blick

    Protagonist der Story ist Lincoln, ein Informatikspezialist, der in seiner Firma dazu verdonnert wurde, die e-mails seiner Kollegen zu kontrollieren. Dabei stößt er auf die Mails zwischen Beth und ihrer Freundin Jennifer. Nach und nach lernt er die beiden Frauen durch die gegenseitigen Nachrichten kennen. Auf diese spezielle Weise beginnt er für Beth zu schwärmen und sucht nach Gelegenheiten, sie endlich persönlich kennenzulernen. Das stellt sich doch als ziemlich schwierig dar, denn Lincoln arbeitet nachts, wenn Beth ganz andere Pläne hat. Doch auch Beth ist heimlich in einen Typen verliebt, ohne zu wissen, dass es sich um Lincoln handelt. Darüber berichtet sie Jennifer in ihren Mails, sodass Lincoln angespornt wird, ein Treffen zu arangieren.

    Zwischen den einzelnen Kapiteln wird quasi zwischen den Personen gewechselt. Einerseits wird Lincolns Leben ganz normal von einem außenstehenden Erzähler beschrieben. Auf der anderen Seite, wird der Post Verkehr zwischen Beth und Jennifer dargestellt, sodass der Leser sich einzig durch die Nachrichten ein Bild von den Frauen machen kann. Das macht die ganze Gerschichte interessant.

    Mein Eindruck war jedoch, dass sich die Geschichte etwas in die Länge gezogen hat. Insgesamt war der Roman zwar nichts herausragendes, aber liest sich schnell und unkompliziert weg. Besonders der Austausch zwischen Beth und ihrer Freundin hat mir gut gefallen - typische Frauengespräche eben.

    Für die leichte Lektüre gibts 3 Sterne, weil man nicht nachdenken muss, sondern einfach lesen kann.

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    raven1711s avatar
    raven1711vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nette Romanze ohne große Höhepunkte.
    Nett, aber belanglos

    Inhalt:

    Manchmal ist das Glück nur einen Mausklick entfernt ...
    Als er sich bei einem Zeitungsverlag auf die Stelle des Internet-Sicherheitsbeauftragten beworben hat, war Lincoln nicht klar, dass er hinfort die Emails der Angestellten auf arbeitsferne Inhalte durchforsten würde. Noch weniger war er allerdings darauf gefasst, in dem steten, äußerst offenherzigen und absolut arbeitsfernen Mailwechsel zweier Kolleginnen seine Traumfrau kennenzulernen. Nur, wie sagt man einer Frau, dass man sie liebt, wenn man sie a) noch nie gesehen hat und b) ihre intimsten Geheimnisse kennt?

     

    Meinung:

    Rainbow Rowell konnte mich im Januar mit ihrem Jugendroman "Eleanor & Park" ziemlich begeistern. Als ich dann dieses Buch in der Mängelexemplarkiste beim Supermarkt fand, habe ich sofort zugegriffen. Den Kauf habe ich zwar nicht bereut, an die Qualität von "Eleanor & Park" kann dieser Roman aber leider nicht ran reichen.

    In diesem Buch geht es um Lincoln, fast 29 Jahre alt, und sozial ziemlich vereinsamt. Er lebt immer noch bei seiner Mutter, eine Beziehung mit einer Frau liegt in weiter Ferne und er arbeitet in einer Zeitungsredaktion, wo er nachts Emails auf arbeitsferne Inhalte prüfen soll. Dabei stößt er insbesondere auf den Mailverkehr von Beth und Jennifer und nimmt so Anteil an deren Leben. Melden will er sie nicht, denn nach und nach verliebt er sich in Beth, obwohl er sie noch nie gesehen hat. Beth ist zwar in festen Händen und er würde sich wohl auch nie trauen, sie jemals anzusprechen und kennen zu lernen, aber er kann sich der Faszination um sie nicht entziehen.

    Der Roman ist wird aus der dritten Person erzählt mit Sicht von Lincoln, sowie auch mit dem Email-Verkehr der beiden Damen. Nach und nach entwickelt sich eine Sicht auf beide Seiten der Geschichte und man lernt die Protagonisten besser kennen. So erfährt man z. B. warum Lincoln immer noch daheim wohnt und warum es ihm so schwer fällt, aus sich herauszugehen. Natürlich entwickeln sich die Figuren in diesem Roman auch weiter, und so hilft das Mitlesen der Emails Lincoln, sich von seiner Mutter zu lösen und eigenständiger zu werden. Der Bezug zu der Figur der Journalistin Beth hat mir aber ein wenig gefehlt, auch wenn man einiges über sie in den Emails erfährt. Mir blieb sie aber insgesamt zu flach.

    Der Titel des Buches scheint auf den ersten Blick einen recht heiteren und witzigen Roman zu beinhalten. Das täuscht aber ein wenig. Die Charaktere sind zwar ein wenig skurril und den einen oder anderen Schmunzelmoment findet man auch, thematisch geht es aber eher ernst zu und Lincolns Reifungsprozess steht hier eindeutig im Mittelpunkt.

    Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, so dass man sehr schnell und zügig in der Geschichte vorankommt. Längen sind mir so keine aufgefallen, trotzdem hat mich der Roman nicht so umgehauen wie gehofft. Die Geschichte ist sehr nett, mehr aber auch nicht und die fehlende Tiefe bei einigen Figuren fällt hier eher negativ ins Gewicht.

     

    Fazit:

    Rainbow Rowells Debüt-Roman ist alles in allem nett, mehr aber auch nicht. Die Geschichte um Lincoln unterhält, leider fehlt es hier ein wenig an Tiefe.

    Deshalb gibt es von mir hier nur 3 von 5 Punkten.

    (Mein Blog: vanessasbuecherecke.wordpress.com)

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    annikkis avatar
    annikkivor 7 Jahren
    Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Inhalt:

    Wir haben das Jahr 1999 und der Zeitung Courier ist das Medium Internet und der damit verbundene E-Mailverkehr noch nicht ganz geheuer. Und um zu verhindern das die eingerichteten E-Mail Adressen der Mitarbeiter während der Arbeitszeit für Private Kontakte missbraucht werden, wird Lincoln eingestellt um die E-Mail der Mitarbeiter zu kontrollieren und bei einem Verstoß eine Abmahnung zu schicken.

    Lincoln denkt sich nicht viel dabei, denn was soll schon passieren bei dieser Art von Arbeit.
    Er kontrolliert Mail, und nach ein paar Abmahnungen ist der private E-Mailkontakt der Mitarbeiter auf ein Minimum gesunken. Doch eines Abend hat Lincoln eine Privat Mail zwischen den Freundinnen Beth und Jennifer in seinem Junk-Mail Ordner. Und anstatt eine Abmahnung zu verschicken liest er die Mail ein zweites mal durch und ist fasziniert von den Mails der beiden Frauen.

    Von nun an wartet Lincoln regelrecht darauf wieder eine Mail der beiden abzufangen. Auf diese Art und weise erfährt er von dem Leben der beiden und ist ein stiller Beobachter ihres Lebens. Beide sind liiert doch trotz dem fühlt sich Lincoln zu Beth hingezogen auch wenn diese total verliebt in ihren Freund ist der zudem auch noch Gitarrist einer Band ist.

    Irgendwann hält e Lincoln nicht mehr aus, er besucht ein Konzert von Chris, Beths Freund und ihm wird klar das es doch eigentlich keinen Sinn hat weiter die Mails zu verfolgen, schließlich ist Beth vergeben und wie sollte er gegen einen Mann wie Chris ankommen.

    Doch gegen Ende des Jahres, als die ganze Informatikabteilung in heller Aufruhr ist wegen dem bevorstehenden Millennium und dem damit befürchteten Absturz sämtlicher Programme, liest Lincoln eine Mail in dem Beth von einem gut aussehend Mann schwärmt und kurz darauf ist klar, Beth redet mit Jennifer um Lincoln.

    Dies gibt Lincoln eine ganz neue Motivation, nachdem er nie wirklich den Verlust seiner ersten wahren Liebe überwunden hat und seit dem Ende seines Studiums bei seiner Mutter lebt, nimmt er nun endlich sein Leben in den Griff, er geht ins Fitnessstudio und findet neue Freunde. Selbst einige Frauen scheinen Interesse an Lincoln zu haben, aber er denkt immer nur an Beth.

    Doch im ist klar eine Beziehung zwischen den beiden hätte nie eine Chance, denn wie soll man einer Frau erklären das man bereits sämtliche Geheimnisse von ihr kennt ohne das sie das abschrecken würde. Als dann auch Wochenlang keine Mails der Freundinnen bei Lincoln auftauchen, hat er mit dem Thema Beth schon so gut wie abgeschlossen. Bis plötzlich wieder eine Mail auftaucht die für Lincoln eine neue Chance bringt.

    Aber kann er diese Chance ergreifen und ist Beth wirklich die richtige für ihn und was noch wichtiger ist, könnte sie ihm jemals verzeihen das er ihre Mail mit Jennifer gelesen hat.

    Meine Meinung:

    Ich hab es mal wieder getan, mich einfach an einen Liebesroman getraut ohne das Element der Fantasy und ich muss sagen ich wurde sehr gut unterhalten.

    Besonders gefallen hat mir hier das zum eine die Geschichte von Lincoln erzählt wird, seine Arbeit, Familie, Freunde und auch über seine Vergangenheit erfährt der Leser einiges. Beth und Jennifer lernt der Leser nur über die E-Mail der beiden kennen, also genauso wie Lincoln.

    Ich fand es toll hier nicht mehr zu erfahren wie Lincoln so das man sich richtige in seine Person rein versetzen konnte. Die Charaktere waren mir im allgemeinen sehr sympathisch und habe so zu einer schönen Atmosphäre im Buch beigetragen. Sehr passend ist auch das die Geschichte im Jahr 1999 / 2000 spielt, denn ich denke hätte man das ganze in die heutige Zeit umgesetzt wäre die Geschichte einfach nicht passend gewesen.

    Ich wurde mit diesem Buch einfach gut unterhalten, weil es einfach mal eine Lovestory der besonderen Art war.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Kurzbeschreibung:
    Als er sich bei einem Zeitungsverlag auf die Stelle des Internet-Sicherheitsbeauftragten beworben hat, war Lincoln nicht klar, dass er hinfort die E-Mails der Angestellten auf arbeitsferne Inhalte durchforsten würde. Noch weniger war er allerdings darauf gefasst, in dem steten, äußerst offenherzigen und absolut arbeitsfernen Mailwechsel zweier Kolleginnen seine Traumfrau kennenzulernen. Nur, wie sagt man einer Frau, dass man sie liebt, wenn man sie a) noch nie gesehen hat, und b) ihre intimsten Geheimnisse kennt?

    Zur Autorin:
    Rainbow Rowell arbeitet als Journalistin und Lifestyle-Kolumnistin für den Omaha World-Herald. Wenn sie nicht gerade Bücher oder Artikel schreibt, liest sie gerne Comics, plant Trips nach Disney World oder diskutiert über Dinge, die den Lauf der Welt nicht verändern werden. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne - von denen sie hofft, dass sie einen ebenso unangepassten, offenherzigen Charakter entwickeln wie die Hauptfigur in ihrem Roman.

    Rezension:
    "Liebe auf den zweiten Klick" spielt am Ende des Jahres 1999, kurz vor dem Millennium-Wechsel. Lincoln, 29 Jahre alt, arbeitet als Sicherheitsbeauftragter bei der Tageszeitung "Courier". Dort ist er für die E-Mail-Überwachung zuständig, sprich er soll darauf achten, dass keine privaten Unterhaltungen und ähnliches stattfinden, diese herausfiltern und die entsprechenden Personen abmahnen.

    Bei seiner Arbeit stößt er bald auf einen regen E-Mail-Austausch der beiden Freundinnen Beth und Jennifer. Doch meldet er diese nicht, sondern beginnt, der Unterhaltung zu folgen. Schon bald wird Lincoln klar, dass er sich in eine der beiden Frauen verliebt hat, und sein schlechtes Gewissen meldet sich, denn mittlerweile kennt er die intimsten Geheimnisse von Beth und Jennifer. Wird er sich seiner Traumfrau öffnen und ihr alles erklären können?

    Rainbow Rowell ist mit "Liebe auf den zweiten Klick" ein wunderbarer Unterhaltungsroman gelungen. Erzählt wird die Geschichte von Lincoln, der seit kurzem wieder bei seiner Mutter wohnt und zusehends unzufrieden mit seiner Lebenssituation ist. Man erfährt einiges aus seiner Vergangenheit, vor allem die Trennung von seiner ersten großen Liebe Sam macht ihm immer noch schwer zu schaffen.

    Unterbrochen wird seine Geschichte immer wieder von E-Mails der beiden Freundinnen Jennifer und Beth, die beide für die Tageszeitung "Courier" arbeiten, bei der Lincoln als Sicherheitsbeauftragter engagiert ist. Die beiden Frauen klagen sich gegenseitig ihr Leid, teilen aber auch viele humorige Szenen miteinander. Jennifer z.B. ist verheiratet, ihr Mann möchte gern ein Kind, doch kann sie sich mit dem Gedanken nicht so richtig anfreunden. Beth hingegen ist seit längerer Zeit mit dem Musiker Chris zusammen und würde gerne mit ihm eine Familie gründen. Dieser sträubt sich aber eher dagegen.

    Der Charakter Lincoln hat mir richtig gut gefallen, da er im Lauf der Geschichte eine sehr große Wandlung durchmacht. Anfangs noch ein rechtes Muttersöhnchen, der eher phlegmatisch durchs Leben schreitet, wandelt er sich zusehends zu einem selbstbewussten und selbstbestimmenden Mann. Beth und Jennifer sind beide sehr humorvoll, sympathisch und Freundinnen, die durch Dick und Dünn miteinander gehen.

    Der Schreibstil von Rainbow Rowell ist recht einfach gehalten und man darf bei diesem Roman nicht unbedingt jede Menge Tiefgang erwarten. Das Ende ist vorhersehbar und nicht sonderlich überraschend, doch gehört das meiner Meinung nach bei einem Unterhaltungsroman dieser Art auch dazu. Wer also einen Wohlfühlroman fürs Herz, gepaart mit Humor und Witz sucht, wird mit "Liebe auf den zweiten Klick" absolut gut bedient.

    Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover, das in einem hellen Blauton gehalten ist, zeigt einen kleinen Vogel mit einer Liebesbotschaft im Schnabel, der auf einem Ast verweilt. Buchtitel und Illustration sind in Spotlackoptik hervorgehoben.

    Fazit: "Liebe auf den zweiten Klick" weiß dank seiner sympathischen Charaktere und seiner spritzigen Geschichte zu unterhalten.

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    Twilight1996s avatar
    Twilight1996vor 7 Jahren
    Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    „Zum Schreien komische Dialoge, Figuren, die nur allzu real erscheinen, und eine herzerwärmende Liebesgeschichte: Wenn dieser Roman eine E-Mail wäre, würde ich sie an alle meine Kontakte weiterleiten!“(Jodi Picoult, Autorin von „Beim Leben meiner Schwester“)

    Inhalt:
    Seit kurzem arbeitet Lincoln bei einer Zeitungfirma als Internet-Sicherheitsbeauftragter. Er hat sich eigentlich etwas anderes unter diesem Beruf vorgestellt, denn seine einzige Aufgabe besteht darin, die Mails der Angestellten der Firma zu lesen und auf private Inhalte zu durchforsten und diese eventuell weiterzuleiten. Doch das ist gar nicht die Art von Lincoln, einfach die Mails von anderen zu lesen, denn er ist schüchtern und lebt noch bei seiner Mutter. Seit seiner ersten Beziehung mit seiner Jugendliebe Sam hatte er keine Freundin mehr. Eines Tages entdeckt er bei seiner Arbeit einen ständigen E-Mail Kontakt zwischen den Mitarbeiterinnen Jennifer und Beth. Die beiden sind im so sympathisch, dass er beschließt sie nicht zu melden. Er verfolgt gespannt den Mail-Kontakt und verliebt sich immer mehr in Beth, doch hat diese Liebe eine Chance? Die Beiden kennen sich ja nicht einmal persönlich…

    Autorin:
    Wenn Rainbow Rowell gerade nicht schreibt, liest sie gerne Comics oder plant Ausflüge nach Disney World. Sie arbeitet als Lifestyle-Kolumnistin für den „Omaha World-Herald“ und außerdem auch als Journalistin. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen.

    Eigene Meinung:
    Normalerweise lese ich eher seltener Frauenromane. Doch bei „Liebe auf den zweiten Klick“ habe ich es mal wieder gewagt. Das Cover ist größtenteils blau und zeigt einen Vogel, der einen Zettel mit einem Herz im Schnabel hat und auf einem Ast sitzt. „Liebe auf den zweiten Klick“ ist größtenteils aus der Sicht von Lincoln verfasst, doch es sind immer wieder Ausschnitte aus den Mails zwischen Jennifer und Beth eingefügt worden. Der Schreibstil des Buches ist oft sehr ironisch und man kann sich so manch ein Schmunzeln nicht verkneifen. Anfangs konnte ich mich mit dem Hauptcharakter Lincoln nicht so recht anfreunden, er war meiner Meinung nach ein bisschen zu naiv und schüchtern. Doch im Laufe der Zeit verändert er sich immer mehr und wird dabei auch sympathischer. Durch den ständigen Mailkontakt zwischen Beth und Jennifer erfährt man auch einiges von ihnen und sie rücken dadurch in den Vordergrund. Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte einzusteigen, ich weiß auch nicht warum, vielleicht lag es daran, dass die Personen in dem Roman um Jahre älter sind als ich und ich deshalb Probleme hatte sie zu verstehen. Die Story ist nichts neues: Ein durchschnittlicher Mann verliebt sich in eine wunderschöne Frau -> Happy End. Als Verteidigung muss ich aber sagen, dass es sich bei „Liebe auf den zweiten Klick“ auch um einen Frauenroman handelt, und da wäre ein anderes Ende nicht passend. Empfehlen würde ich das Buch Mädchen ab 15 Jahren und auch Frauen. Fazit: Schöner Roman für den Winter, witziger Schreibstil und gut geeignet für weibliche Leseratten.

    Ich gebe „Liebe auf den zweiten Klick“ 3,5 von 5 Sternen und empfehle es weiter.

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    elli_ges avatar
    elli_gevor 7 Jahren
    Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Eigentlich hatte sich Lincoln etwas anderes unter seinem neuen Job als Internet-Sicherheitsbeauftragter bei der Zeitung vorgestellt, als Mails von den Angestellten zu lesen, um sie auf arbeitsferne Inhalte zu kontrollieren. Doch dann landen immer wieder die Mails von Beth und Jennifer, zwei sehr gut befreundeten Arbeitskollegen bei ihm. Er verfolgt ihre täglichen Gespräche, in denen sie über alles reden, was sie bewegt: Babys, Hochzeiten, Männer, Liebe. Und mit der Zeit muss er feststellen, dass er sich in Beth verliebt hat. Doch wie soll er ihr es sagen? Ihr, einer Frau, die er noch nie gesehen hat und ihre größten Geheimnisse kennt?

    Der erste Satz:
    Wäre es denn so dramatisch, wenn du hier mal vor Mittag aufkreuzen würdest?
    Von Jennifer an Beth: Und da sollte man doch meinen, dass eine Band namens Sacajawea etwas für freidenkerische Frauen übrig hat.
    Von Beth an Jennifer: Das sagst du immer.
    Von Jennifer an Beth: Gar nicht, das hab ich bis jetzt nur ein einziges Mal gesagt, aber der Spruch ist kernig, den musste ich einfach noch mal bringen. (Kernig, so würde ich meine Band nennen.)
    Von Beth an Jennifer: Und ich würde deine Band Erbermlich nennen.

    Kritik
    Rainbow Rowell hat mit diesem Roman wirklich ein sehr gutes und unterhaltsames Buch geschaffen. Die Mails zwischen Jennifer und Beth holen meist das an Humor wieder raus, was in den Szenen mit Lincoln manchmal fehlte. Denn dort wird sein innerer Konflikt dargestellt. Wie er sein altes Leben hinter sich lassen will. Ein neues Leben will. Aber auch davor Angst hat.
    Aber auch in den Mails von Beth und Jennifer geht es manchmal auch ernst zu. Spoiler Wie zum Beispiel Jeniffer ihr Kind verliert, dass sie dann doch geliebt hat. Oder Beth sich von Chris trennt. Total süß ist die Stelle, wo Beth erzählt, wie sie Chris kennen gelernt hat. Und die Stelle mit der Hochzeit ist unendlich traurig.
    Und auch die ganze Geschichte mit Sam, die man immer wieder Stückchenweise erfährt, ist sehr tiefgründig und traurig, auch wenn einem das Buch auf den ersten Blick vielleicht oberflächlich erscheint.

    Die Handlung ist ziemlich einfach, das übliche, aber schöne Prinzip. Er kennt sie, sie ihn erst nicht. Dann aber schon. Es gibt aber lauter Probleme, weshalb sie eh nicht zusammen sein könnten. Spoiler Doch zum Schluss wird alles gut - Happy End!

    Charaktere:
    Eve ist auch eine Person für sich. Wie sie ihn - wenn auch grob - immer wieder aufrichtet, ihm sagt, er solle endlich ausziehen. Oder ihm Metall-Schränke holt.
    Und auch seine Mutter ... Ich finde, sie hat ihn zu sehr geliebt. Als sie ihm zum Schluss Vorwürfe macht, als er ausziehen will, war ich sogar ziemlich wütend auf sie. Er hat es nicht verdient. Auch, wenn er immer ihr ein und alles war. Auch, wenn sie eine schwere Vergangenheit hatte. Und auch, wenn sie sonst einsam war. Und ist. (Und später Doris kennen lernt).
    Toll finde ich auch irgendwie Justin. Er ist ganz gelassen, hilft ihm aber, auch wenn seine Kommentare noch so lässig und oberflächlich sind. Eigentlich ist er ein sehr guter Freund. Und auch Mann, was man merkt, als er heiratet. Und dennoch ist er das genaue Gegenteil von Lincoln. Ich habe mich oft gefragt, wie die beiden zusammen auskommen konnten, wo sie doch so verschieden sind. Obwohl, vielleicht sind sie es ja auch nur äußerlich. Justin, der coole Typ, immer mit einem Spruch auf den Lippen. Und Lincoln, der Schüchterne, Korrekte, der noch bei Mami wohnt.
    Und dann Jeniffer - eigentlich kam sie mir am Anfang oberflächlich und egoistisch vor. Ich fragte mich, wie Beth - eine nette, witzige Seele - sie toll finden konnte. Doch dann verstand ich. Ich glaube, Jeniffer konnte erst durch ihr Baby-Erlebnis so richtig sie selbst werden. Sozusagen.
    Und Beth - braucht es noch Worte? Wie Lincoln sie beschreibt, so ist sie auch. Witzig. Süß. Nett. Einfach großartig. Sie selbst.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil von Rowell ist toll. Locker flockig sozusagen. Witzig, wenn er witzig sein soll, ernst, wenn er ernst sein soll. Vor allem bei den Mails kann man sich richtig vorstellen, wie es sich beide schreiben.

    Fazit:
    Ein sehr lesenswertes Buch mit vielen Gefühlen. Perfekt als kleines Geschenk an die beste Freundin, um sie durch nur ein Buch zum Lachen und zum Weinen zu bringen.

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    Lesegenusss avatar
    Lesegenussvor 7 Jahren
    Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    … manchmal ist das Glück nur einen Mausklick entfernt – so etwas gibt es sicherlich überall irgendwo auf der Welt. Die Autorin hat sich dieser Thematik angenommen und in „Liebe auf den zweiten Klick“ veröffentlicht.
    Mit knapp 30 Jahren wohnt Lincoln, der nunmehr seinen neuen Job als Sicherheitsbeauftragter bei einer Zeitung angefangen hat, wieder zu Hause bei seiner Mutter. Der Job bedeutet für ihn, dass er des Nachts sämtliche Mails der Mitarbeiter kontrollieren muss; private Mails sind strengstens untersagt.
    Dass ist auch den Freundinnen Jennifer und Beth bekannt, doch sie setzen sich darüber hinweg und kommunizieren fleißig miteinander.
    Normalerweise wäre es an der Zeit, dass beide verwarnt werden müssten, aber aus irgendeinem Grund hält Lincoln sich zurück. Denn die eine der Protagonistinnen, Beth, hat es ihm angetan. Er kennt beide Frauen nicht persönlich, doch der gesamte Schriftverkehr zwischen den beiden zeigt ihm, was ihm in seinem wirklichen Leben fehlt. Indirekt steckt Lincoln mitten drin in dem Leben der beiden, denn keine von ihnen schreckt davor zurück, in ihren Mails versteckte Nachrichten zu schreiben. Offenherzig schreiben sie sich ihre Probleme.
    Eindeutig hat die Autorin mit der Charaktere Beth es geschafft, diese dem Leser so klar und deutlich zu beschreiben, und das nur durch ihre Mails. Während die gesamte Geschichte der beiden Protagonistinnen ausschließlich nur aus dem schriftlichen Emails besteht, tritt Lincoln als Erzähler auf.
    Obwohl der Anfang etwas mühselig und meiner Meinung nach etwas zu langatmig war, entwickelt sich die Geschichte immer mehr und nimmt Authentizität an.
    Der Schreibstil ist schlicht und einfach, trotz etlicher schleppender Stellen lässt es sich dann aber doch noch gut lesen.
    „Liebe auf den zweiten Klick“ – eben eine andere Liebesgeschichte.
    Ende gut, alles gut?
    Das lasse ich offen, denn um ehrlich zu sein, stehe ich nicht auf den so genannten „Filmkitsch“.
    Achtung Spoiler:
    „Wie würde das jetzt in einem Film weitergehen?“, fragte sie und sah auf ihre Hände hinunter. Mit jeder Silbe blickte sie sanfter drein. „Wie würden Meg Ryan und Tom Hanks diese Situation entschärfen?“

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    gurkes avatar
    gurkevor 7 Jahren
    Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Lincoln hat einfach nur eine neue Stelle gesucht. Doch dieser neue Job als Internet-Sicherheitsbeauftragter ist unglaublich langweilig. Außerdem sieht der Mann sich immer wieder im Konflikt mit seinem Gewissen, da er nicht nur gezwungen ist, den privaten E-Mail Verkehr mitzulesen, sondern er das eigentlich auch noch melden müsste.
    Und dann stößt er auf den Dialog zweier Frauen. Es dauert gar nicht lange, bis er merkt, dass eine der beiden seine absolute Traumfrau zu sein scheint. Allerdings hat er Einblick auf ihre intimsten Gedanken und gesehen hat er sie auch noch nie. Ist das nicht unmoralisch? Hat Lincoln so überhaupt eine Chance?

    "Liebe auf den zweiten Klick" ist in zwei Abschnitte gegliedert. Die Grundgeschichte ist aus der Sicht von Lincoln erzählt. Wir können in diesem Handlungstrang den Mann kennenlernen. Erfahren alles relevante aus seinem Leben und seinen Empfindungen und Gefühlen. Der Mann scheint eigentlich recht sympathisch zu sein, ist allerdings furchtbar unzufrieden mit seinem Leben und vor allem seinem Beruf.
    Im zweiten Handlungsstrang erfahren wir dann alles wesentliche von den beiden Frauen Beth und Jennifer. Aber nicht in der klassischen Romanform. Wir als Leser bekommen nur den Emailverkehr der zwei mit. Und das ist ganz schön interessant. Nicht nur weil man sie immer näher kennenlernt und die Dialoge recht witzig sind, sondern, weil Lincoln die beiden eigentlich melden sollte... Und in welchem Leser steckt nicht ein klein wenig Voyeur?
    Außerdem ist es sehr interessant, wieviel man als Außenstehender von einem Menschen erfahren kann, in dem man private Emails liest und sich so sein ganz eigenes Bild macht. Dabei hat man die Person noch nie gesehen und bekommt trotzdem eine ganz genaue Vorstellung.

    Mich hat der Klappentext auf diesem Roman sofort angesprochen und hab mich sehr auf den Inhalt gefreut. Allerdings geht anfangs alles ziemlich lahm und langatmit los. Ich brauchte lange, bis ich so richtig in der Geschichte war. Dann konnte ich das Buch aber nicht mehr aus der Hand legen.
    Die Idee von Rainbow Rowell, war richtig interessant. Allerdings scheiterte es meiner Meinung nach an der Umsetzung. Man hätte soviel mehr aus der Geschichte herausholen können.
    Alles in allem ist "Liebe auf den zweiten Klick" aber ein sehr netter und amüsanter Schmöker für zwischendurch, wenn man nicht zuviel von der Geschichte erwartet.

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    bfhpierces avatar
    bfhpiercevor 7 Jahren
    Rezension zu "Liebe auf den zweiten Klick" von Rainbow Rowell

    Lincols neuer Job in der IT-Abteilung einer Tageszeitung hält für ihn einige Überraschungen bereit. Sein Job besteht hauptsächlich darin, den Email-Verkehr der Angestellten zu überwachen und auf arbeitsferne Inhalte zu überprüfen. Als Lincoln auf die offene und humorvolle Kommunikation zwischen zwei Freundinnen stößt, glaubt er seine Traumfrau gefunden zu haben. Doch wie sollte er ihr je sagen, dass er sie liebt?

    Liebesgeschichten in Form von Emails sind keine Neuerfindung, trotzdem war ich neugierig wie das Thema umgesetzt wurde.

    Als Leser wechselt man ständig zwischen zwei Perspektiven: dem Mailwechsel zwischen Beth und Jennifer, und Lincolns täglichem Leben. Beide Erzählstränge sind miteinander verwoben, da Lincolns Job unter anderem darin besteht, die Mails seiner Kollegen zu lesen und auf arbeitsferne Inhalte mit Verwarnungen zu reagieren. Allerdings ist er von der offenen, humorvollen Kommunikation zwischen Beth und Jennifer so fasziniert, dass er die beiden nicht verwarnt. Je mehr Mails Lincoln liest, umso sympatischer werden sie ihm. Und um so schwieriger und verworrener wird die Situation. Denn bald gehen Lincolns Gefühle für Beth über Sympathie hinaus, und dass obwohl er sie noch nie gesehen hat. Und seine Gefühle für Beth sind der Grund, in seinem Leben endlich mal so einiges zu ändern.

    Der Roman basiert fast ausschließlich auf Jennifer, Beth und Lincoln. Die zahlreichen Nebenfiguren nehmen fast keinen Einfluss auf die Entwicklung der Geschichte. Trotzdem sind sie mehr als nur platte Charaktere. Freunde und Familie der Hauptfiguren sind so authentisch und liebevoll dargestellt, dass man viele von ihnen leicht mit Personen im eigenen Umfeld identifizieren kann.
    Beth und Jennifer wirken sehr sympatisch, ihr offener und humorvoller Umgang miteinander ebenso. Keine von beiden wirkt aufgesetzt, und allein durch ihre Emails kann man sich ein klares Bild von beiden machen.
    Lincoln ist im Gegensatz zu den beiden Frauen weniger offen, gerade am Anfang wirkt er wie ein Durchschnittstyp. Er hat kein Glück bei Frauen und verschanzt sich vor der Welt und möglichen Kontakten, indem er Nachts arbeitet und noch bei seiner Mutter wohnt. Lincolns etwas hilfloser Charakter macht ihn schnell sympatisch, als Leser kann man sich leicht mit ihm identifizieren.

    Die Geschichte schwächelt ein wenig am Anfang, nicht passiert so wirklich außer dem Mailwechsel zwischen Beth und Jennifer. Richtig spannend wirds erst im zweiten Drittel, die Story entwickelt sich schneller und die Beziehungen zwischen den drei Hauptfiguren wird komplizierter. Das Ende hat mich leider vollkommen kalt gelassen. Für meinen Geschmack war es unnötig dramatisch und kitschig, außerdem unnötig in die Länge gezogen.

    Alles in allem ein schönes Buch für zwischendurch, goldrichtig für Happy-End-Fans und Freunde seichterer Liebesromane.

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