Rainer Bauer Zwei Wochen Halbpension (Ein garstiges Kind)

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Inhaltsangabe zu „Zwei Wochen Halbpension (Ein garstiges Kind)“ von Rainer Bauer

Herzlich willkommen im Hotel Europa! Schön, dass Sie uns wieder beehren. Auf Ihrem Zimmer finden Sie einen Obstkorb und eine Flasche Champagner. Die Geschäftsleitung wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt! Friedrich Karl Katzenbuckel hat einen Job und eine Frau und mit beiden läuft es nicht rund. Was liegt näher, als die Koffer zu packen und Urlaub zu machen? Keine Termine. Keine Kollegen. Keine Kunden. Einmal alles hinter sich lassen. Zeit haben. Weit muss es nicht sein. Nur schön soll es sein. Vorne Strand und Meer, hinten Palmen und Vulkane. Darüber blauer Himmel und Sonne. Mildes Klima. Und ein schönes Hotel: Hotel Europa! Es könnte so schön sein, wenn … Ja, wenn nicht dauernd etwas dazwischenkäme. Das Porträt einer Paarbeziehung, eine gelungene Satire, ein Beitrag zum Thema Europa - vor allem aber ein großes Lesevergnügen! Hinweis für Käufer Dieses Buch ist der zweite, in sich abgeschlossene Teil der Reihe Ein garstiges Kind. Sie können es lesen, ohne den ersten Teil zu kennen.

Eine Satire, die das Leben schreibt! Die Ironi und die teils philosophischen Ansätze des Icherzählers verleiten zum Non-Stop-Lesen!

— RitaKlussmann
RitaKlussmann

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  • Witzig, unterhaltsam und absolut empfehlenswert!

    Zwei Wochen Halbpension (Ein garstiges Kind)
    SteffiKrumbiegel

    SteffiKrumbiegel

    13. November 2016 um 12:13

    Ein Buch welches sich schnell und sehr flüssig lesen lässt. Sogar die Leseprobe sog ich innerhalb weniger Minuten auf, konnte es kaum erwarten wie die Gedankengänge des Herrn Katzenbuckel weitergingen. Ich durfte lachen, nachdenken und auch ein bisschen seufzen. Wer Unterhaltung sucht und wirklich mal herzhaft lachen möchte, ist bei Herrn Bauer richtig. Zu Weihnachten werde ich mir ein weiteres seiner Werke wünschen, denn ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen. Es ist ein kurzes, unterhaltsames Leseerlebnis und ehrlich gestanden, habe ich mich selbst erwischt, wie ich Herrn Katzenbuckel recht oft zustimmen musste. Ehrlich und unverblümt beschreibt dieser die Charaktere seiner Mitmenschen. Er braucht nicht einmal überzeichnen, denn die Wahrheit hat es oft in sich. Mich persönlich freut es, dass ich endlich einmal wieder 5 Sterne vergeben kann. In dem Fall müssten es zwar Katzen sein, aber es sind 5 Sterne!

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  • Die personifizierte Midlife-Crisis auf „Aktiv“-Urlaub!!! Voll herrlicher Ironie und Sarkasmus.

    Zwei Wochen Halbpension (Ein garstiges Kind)
    RitaKlussmann

    RitaKlussmann

    10. August 2014 um 15:52

    Eine Satire, die das Leben schreibt! Der Sarkasmus und die teils philosophischen Denkansätze des Icherzählers, die seine Frau nicht nachvollzieht und damit kaum beeindrucken, haben mir laufend schallende Lacher entlockt! Eigentlich wäre es ja ein ganz normaler Pauschalurlaub, wie ihn Millionen auf Teneriffa erleben. Das Ehepaar hat ihn auch schon öfter dort verbracht. Doch Fritz ist in einer Phase, in der er genervt und verunsichert ins Grübeln gerät, wobei sich ihm viele Sinnfragen aufdrängen. Seine Bestandsaufnahme in Rückblenden und im Ist-Zustand, wie auch die Unwägbarkeiten der Zukunft belagern zu Beginn noch unstrukturiert seine Gedanken, durchbrochen durch ebensolche unzusammenhängende Dialoge mit seiner Frau Susanne. Teilweise verwirrend, aber beispielhaft für diese Lebensphase. Fritz nutzt zum Leidwesen seiner Frau diesen Urlaub, um Antworten auf seine Fragen zu finden. „Ich denke mehr nach. Ich frage mich, wofür das gut ist, der Job, die Jagd nach dem Geld, das tägliche Hauen und Stechen. Die Schweinereien, die man erleidet und die, die man begeht, weil man glaubt, dass man keine Wahl hat.“ Susanne: „Du hast dich verändert.“ „Man wird älter.“ „Was hast du vom vielen Nachdenken? Bringt dich das weiter?“ „Wer hat die Plastiktüte erfunden?“ „….“ Fritz denkt aber nicht nur über sich selbst und seine Werte nach, sondern frotzelt auch über die Touristen, die ihn natürlich bei seiner Sinnfindung stören. Er typisiert sie und verbannt sie schließlich in Schubladen.... Meine Meinung: Rainer Bauer hat hier eine Satire geliefert, die ganz sicher aus der Masse des Genres heraussticht. Dazu trägt einerseits sein gekonnter Schreibstil bei und die Art und Weise, wie er die Protagonisten zeichnet. Sie sind authentisch und sympathisch. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Das Touristen-Feeling und die Menschen dort hat er genauso beschrieben, wie ich das selbst immer wahrgenommen habe. Der Autor hat das Szenario humoristisch feingeschliffen mit Ironie und Biss. Auch die teils tiefgründige Beschreibung der Sinnfragen ist ihm perfekt gelungen. Man kann hervorragend reflektieren und sich dabei köstlich amüsieren. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und ich kann es allen Lesern empfehlen, die schon eine solche Krise überstanden haben, in einer stecken, aber auch all denen, die noch in eine kommen werden ;-) Fazit: Uneingeschränkte Empfehlung, wenn Sie sich amüsieren, nachdenken und vor allem herzhaft lachen wollen!

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