Rainer Buck Fjodor M. Dostojewski

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Inhaltsangabe zu „Fjodor M. Dostojewski“ von Rainer Buck

Er gilt als einer der größten Schriftsteller aller Zeiten. Seine Romane „Schuld und Sühne“ oder „Die Brüder Karamasov“ sind Klassiker der Weltliteratur. Sein Denken beeinflusste Kafka, Nietzsche, Camus und Thomas Mann. Niemand sonst verstand es, dem Menschen so tief in die Seele zu blicken wie Fjodor M. Dostojewski. Diese Fähigkeit verdankte er nicht zuletzt seinem bewegten Leben: Gerade als Schriftsteller etabliert, wird er wegen einer angeblichen Verschwörung gegen den Zaren zum Tode verurteilt und erst begnadigt, als er schon vor dem Erschießungskommando steht. Anschließend muss er vier Jahre Straflager durchleiden. Nur ein Neues Testament in der Tasche, wird er angesteckt von der Faszination der Figur Christi. Das gefundene Fundament wird er fortan nie mehr verlassen. Auch nicht, als weitere Schicksalsschläge – etwa der Tod seiner ersten Frau sowie zweier Kinder – sein Dasein erschüttern.

Kompakte Biografie, aber interessant und lesenswert.

— Gulan

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    Fjodor M. Dostojewski

    Gulan

    „Dostojewski widmet sich den Schicksalen von gesellschaftlichen Randsiedlern. Seine Protagonisten gehören zu den „Stillen im Lande“, hinter denen man gemeinhin keine besondere Gefühls- und Gedankentiefe vermutet. Ohne ihr Los zu beschönigen oder sie äußerlich aus den engen Fesseln ihrer Lebensumstände zu befreien, verleiht er ihnen eine völlig eigene Würde.“ (S.28) So beschreibt Biograf Rainer Buck Fjodor M. Dostojewskis ersten Roman „Arme Leute“, der 1846 erscheint. Und gibt damit einen ersten Einblick in das Werk eines der bekanntesten Schriftsteller der Welt. Autor Rainer Buck begründet den Erfolg Dostojewskis und seine bis heute andauernde Relevanz, „weil sich zentrale Existenzfragen nicht ändern“ (S.10). Das Gefälle zwischen Arm und Reich, wirtschaftlicher Druck, Willkür, Machtmissbrauch, die Frage nach Gott und Gerechtigkeit. Dostojewski durchleuchtet „die hintersten Winkel der menschlichen Existenz und die Abgründe der Seele“ (S.9). Dabei ist sein eigenes Leben Dostojewskis wichtigste Inspiration und seine Erfahrungen bilden den Kern vieler seiner Werke. Am einschneidendsten ist sicherlich seine Verhaftung aufgrund einer angeblichen Verschwörung gegen den Zar kurz nach seinem literarischen Durchbruch. Er wird zum Tode verurteilt, scheinexekutiert und dann ins sibirische Straflager „begnadigt“. Die Jahre im Lager bestreitet er lediglich mit einem Neuen Testament. Die Figur des Jesus Christus und dessen Werte werden ihn ein Leben lang prägen. Auch das weitere Leben Dostojewskis hat es in sich. Tod der ersten Ehefrau, Tod zweier Kinder, trotz Ruhm und Erfolg ständige Geldsorgen, seine ausgeprägte Spielsucht („Wir haben sieben Wochen in der Hölle gelebt“ (S.89), so Dostojewski über seine Zeit in Baden-Baden). Autor Rainer Buck zeichnet Dostojewskis Leben chronologisch nach und vermittelt einen Eindruck von dessen wichtigsten Werken und deren Entstehungsgeschichte. Eine kompakte Biografie, die das Leben Dostojewskis interessant und kurzweilig nachverfolgen lässt. Natürlich hätte man einiges noch vertiefen können, aber dabei besteht ja auch oft die Gefahr des Überfrachtens. Wer also einen anregenden und knappen, aber dennoch nicht oberflächlichen Eindruck in das Leben des russischen Schriftstellers erhalten möchte, ist mit diesem Buch gut aufgehoben.

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  • Leserunde zu "Verbrechen und Strafe" von Fjodor M. Dostojewskij

    Verbrechen und Strafe

    rumble-bee

    Ihr lieben Mitleser, Buchliebhaber, und Teilnehmer der "Klassiker Zeitreise"! Nun endlich ist es soweit, die Fischer Verlage und Lovelybooks starten den Aufruf zur nächsten Leserunde in der Aktion. Alle, die sich für die Neu-Übersetzung von Dostojewskijs Klassiker "Verbrechen und Strafe" von Swetlana Geier interessieren (früher "Schuld und Sühne"), sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben, und anschließend mitzudiskutieren! Der Verlag stellt wieder zehn Exemplare zur Verfügung - als Taschenbuch, und übrigens auch als E-Book. Schreibt also bitte in eurer Bewerbung dazu, welches Format ihr möchtet. Ggf. auch, welchen Reader ihr habt. Und postet bitte euren Bewerbungsbeitrag gleich im richtigen Unterthema - das erspart mir viel Sucherei. Danke vorab! Die Bewerbungsfrist möchte ich diesmal bis zum 12. Mai einschließlich ausdehnen. Am Montag, dem 13., werde ich dann das Ergebnis der Verlosung hier bekanntgeben. Kurz zur Erinnerung: in diesem Klassiker der Weltliteratur geht es um den Studenten Raskolnikow, der aus Geldnot zum Mörder wird. Der Roman schildert seinen Weg über Reue und Verzweiflung bis hin zur letztendlichen Vergebung. Das Buch ist sowohl als psychologische Studie, als auch als reiner Kriminalroman berühmt geworden. Man kann es also auf mehr als einer Ebene lesen, weshalb der Verlag und ich sehr auf eure Eindrücke gespannt sind. Um euch zu bewerben, beantwortet uns doch bitte folgende Frage: Welches Ereignis, oder welche Tat, habt ihr in eurem Leben schon heftig bereut? Welchen Fehler würdet ihr gerne wieder gutmachen? Habt ihr euch jemals selbst vergeben? Abschließend erwähnen möchte ich noch, dass wir nur um ernsthafte Bewerbungen bitten. Das heißt: ihr solltet bereit sein, nach Erhalt das Buch zeitnah zu lesen, euch an der Leserunde zu beteiligen, und bitte auch eine Rezension zu schreiben. Willkommen sind natürlich auch alle, die das Buch schon besitzen! Wir verwenden allerdings die Neu-Übersetzung von Swetlana Geier, und weisen darauf hin, dass es zu Unstimmigkeiten kommen könnte, falls jemand eine andere Ausgabe benutzt. Zur Orientierung hier noch einmal für euch der Link zur Aktionsseite: http://www.lovelybooks.de/aktion/klassiker/ Der Fischer Verlag und ich grüßen euch herzlich, und geben hiermit den Startschuss! Wir freuen uns auf eure Beiträge!

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