Rainer Doh Goldkap

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Inhaltsangabe zu „Goldkap“ von Rainer Doh

Nordnorwegen: Der grausige Fund einer Wasserleiche verdirbt dem Kriminalkommissar Arne Jakobson die Laune und das unerwartet beste Sommerwetter. Auf der Suche nach dem Mörder finden sich viele Verdächtige – erst recht als Gerüchte die Runde machen, in der verfallenen Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, die das Opfer restaurierte, sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwa mit dem Gold zu tun?
Als die Medien die Sache aufgreifen, beginnt 300 km hinter dem Polarkreis ein regelrechter Goldrausch, und sogar die norwegische Nationalbank mischt sich ein. Aber dann passiert in Tromsø ein weiterer Mord und Arne wird klar, dass er auf einer ganz falschen Fährte ist.

Teilweise langatmig

— Traubenbaer

Spannender Krimi mit Blick in die Vergangenheit!

— mabuerele

Leider langatmig mit platten Charakteren

— StMoonlight

interessanter und spannender Krimi

— Vampir989

Krimi nach meinem Geschmack

— Doreen_Klaus

Toller Norwegenkrimi

— Irmgard

Kriminalroman mit Höhen und Tiefen

— xxnickimausxx

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  • Rezension für "Goldkap"

    Goldkap

    Traubenbaer

    30. January 2018 um 00:13

    "Goldkap" von Rainer Doh (erschienen bei Divan) ist ein Kriminalroman mit historischem Hintergrund.Die beiden Ermittler Arne und Annelie stehen vor einem ungewöhnlichen Fall: Ein Mann wird tot aufgefunden. Allen Anschein nach war es kein Einheimischer, aber was wollte er sonst in dieser unwirtlichen Gegend? Über den Schreibstil habe ich keine klare Meinung: Zum einen gefällt mir, wie historische Begebenheiten in die Handlung eingeflochten wurden. Zudem sind die Handlungsorte so bildhaft beschrieben, dass man sie sich problemlos vorstellen konnte. Trotzdem war es für mich teilweise etwas anstrengend dieses Buch zu lesen: Manche Abschnitte zogen sich wie Kaugummi. Man hatte als Leser das Gefühl, dass die Handlung nicht wirklich voranschreitet. Hat man jedoch die langatmigen Kapitel hinter sich gelassen wird man mit einem spannenden und vor allem unvorhergesehenen Ende belohnt.Ich würde diesen Roman Lesern ans Herz legen, die gerne Bücher mit gut rechachiertem, historischen Hintergrund lesen. Krimifans, die sich auf eine actiongeladene Handlung freuen werden mit "Goldkap" eher weniger Freude haben.

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  • Leider nicht mein Fall

    Goldkap

    BooksAreGreat

    29. January 2018 um 00:25

    Die Beschreibung des Buches hat mich wirklich neugierig gemacht. Deswegen war ich auch sehr gespannt und wollte es unbedingt lesen. Jedoch stellte sich schon nach ein paar Seiten Ernüchterung ein. Es war gleich am Anfang schon sehr schwergängig und ich kam gefühlt gar nicht von der Stelle. Immer wieder musste ich Pausen machen und quälte mich regelrecht durch das Buch. Es war noch nicht mals in erster Linie die Geschichte, sondern der ermüdende Schreibstil.Die Geschichte an sich ist eigentlich ganz interessant. Die Zeitsprünge haben mir gut gefallen, so kam Abwechslung in das Buch. Noch ein schöner Aspekt ist die Beschreibung der Landschaft und der Leute dort. Das ist gelungen, weil man es sich gut vorstellen kann. Mit den Ermittlern wurde ich über eine recht lange Strecke nicht wirklich warm. Jedoch hat sich das später gelegt. Wie so oft spielt deren Privatleben und Vergangenheit eine Rolle. Das hat hier noch für einen halben Stern mehr gesorgt, denn das passte ganz gut in den Gesamtkontext.Die historischen Aspekte des Romans haben mir noch am besten gefallen. Man lernt hier einiges, was ich zuvor gar nicht wusste. Schön ist auch die Einbindung aktueller Probleme, die noch durch die Kriegszeit verursacht wurden. Insgesamt kann ich dem Buch nur 2,5 Sterne geben, die ich auf 3 aufrunde. Ich konnte mit dem Schreibstil leider nicht viel anfangen. 

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  • Gold oder nicht Gold, das ist hier die Frage!

    Goldkap

    NiliBine70

    21. January 2018 um 16:36

    Inhalt: In Nordnorwegen, 300 km hinter dem Polarkreis, zeigt sich unerwartet schönstes Sommerwetter, welches eigentlich die Laune hebt. Doch dann taucht eine Wasserleiche auf und zerstört Kommissar Arne Jakobson die Sommerlaune gewaltig. Als Mörder des deutschen Hobby-Archäologen kommen einige in Frage. Doch die Gerüchte um einen riesigen Goldschatz der Wehrmacht, der in einem Bunker liegen soll, richten das Augenmerk auf einen ganz anderen Kreis. Doch dann verändert ein weiterer Mord alles. Meine Meinung: Gold oder nicht Gold, das ist hier die Frage! Die Kurzbeschreibung hatte mich gleich angesprochen und ich freute mich deswegen sehr, dass ich für Spread & Read diesen 2. Teil der Krimi-Reihe lesen durfte. Die Ansiedlung in Norwegen fand ich sehr ansprechend, weil ich finde, dass das nordische Setting sehr viel für Krimis/Thriller tut. Die Stimmung ist gleich „duster“, man hat direkt Bilder vor Augen. Auch wenn bei „Goldkap“ bei der eigentlichen Geschichte ja Sommer ist ;-) Trotzdem, ich finde es immer sehr vorteilhaft, wenn man im Kopfkino gleich passende, sprechende Bilder vor Augen hat. Auch hat mich die Tatsache, dass ein Wehrmachts-Schatz eine Rolle spielen sollte, sehr angesprochen und gelockt. Ich fand zudem, dass das Cover dazu wirklich sehr gut passt. Diese reduzierten Farben haben mich ein Stück weit an anchcolorierte Filmaufnahmen aus den Kriegsjahren erinnert. Der Einstieg mit der Vorgeschichte in der Vergangenheit, dem Konvoi der Wehrmacht, der verunglückt und dann der Sprung wieder in die Gegenwart war schon recht gut, doch irgendwo litt dann die Spannung darunter. Vielleicht, wenn es kürzer, nicht so ausschweifend gewesen wäre, hätte mich das alles mehr erreicht, genau wie hinterher die Entwicklungen. So muss ich leider sagen, dass ich streckenweise überlegt habe, höre ich auf, doch das wäre dann doch nicht fair gewesen. Allerdings muss ich schon sagen, dass dem Autor seine Kenntnis des Nordens hilft, denn so kann er den Leser sehr wohl mitnehmen nach Tromso und in die Umgebung Ich kann jetzt auch nicht beurteilen, ob mir vielleicht das Vorwissen aus „Mordkap“ weitergeholfen hätte oder ich dadurch einen besseren Zugang gehabt hätte. So jedoch bin ich nicht richtig warm geworden mit Arne und Amelie und der Geschichte. Fazit: Auch wenn mich die Geschichte jetzt nicht so erreicht hat, denke ich, dass für Fans des Nordens und der Krimis, die in dieser Region spielen, „Goldkap“ein unterhaltsamer Krimi ist.

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  • Gokdkap

    Goldkap

    Buecher-Liebe-de

    20. January 2018 um 14:36

    Ich weiß nicht so recht warum, aber es hat irgendwie ziemlich lange gedauert, bis ich so richtig in das Buch hinein gekommen bin. Der Autor schreibt zwar sehr bildlich und ich konnte mir die jeweiligen Orte gut vorstellen, aber es fehlte mir irgendwie an Nähe zu den Charakteren. Die (Haupt-)Charaktere an sich kommen zwar sehr sympathisch rüber, aber es herrscht doch eine gewisse Distanziertheit. Für die erste Buchhälfte habe ich sehr lange gebraucht, die zweite Hälfte ging dann aber deutlich schneller voran. Besonders durch den angeblichen Goldschatz nimmt die Zahl der Verdächtigen immer mehr zu und der Leser tappt sehr lange im Dunkeln. Aber auch die Ermittler haben lange Zeit keine richtige Fährte, bis der Zufall und ein komisches Bauchgefühl Arne auf einen ganz neuen Ansatz bringen. Das Buch ist eigentlich wirklich spannend, trotzdem konnte es mich insgesamt nicht so richtig überzeugen. Wahrscheinlich weil es eine so lange Anlaufzeit hatte. Fazit Die erste Hälfte des Buches habe ich leider als etwas langatmig empfunden, auch wenn die zweite Hälfte deutlich besser verlief, fehlte mir bei „Goldkap“ einfach das gewisse Etwas.

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  • Zu langatmig für meinen Geschmack

    Goldkap

    Mrs. Dalloway

    11. January 2018 um 13:04

    Ich wollte das Buch gerne lesen, da es so ungewöhnlich klang und vor allem, weil es in Norwegen spielt. Es wird eine Leiche gefunden. Der Mann wollte eine Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg restaurieren. Dann geht es auch noch um Nazigold und jede Menge Verdächtige.Die Ermittler Arne und Annelie machen ihre Sache gut und gefallen mir in ihrem Zusammenspiel sehr gut. Es gibt auch noch viele weitere Charaktere, die interessant sind und vor allem die Dialoge haben es mir oft angetan. Sie lockern das Buch auf, das ansonsten eher relativ langatmig ist. Meinen Geschmack trifft es zumindest leider nicht ganz. Mir hätte es besser gefallen, wäre es ein wenig gekürzt worden. Kurz und knackig auf den Punkt ist manchmal besser, als wenn es dann wie hier so langweilig beim Lesen wird...Dafür entschädigt dann aber der Lokalkolorit wieder ein wenig. Ein Grund wieso ich das Buch lesen wollte war ja tatsächlich, weil ich Norwegen als so ein spannendes Land ansehe. Auch die deutsche Vergangenheit, die hier eine wichtige Rolle spielt ist ganz interessant. Ich empfehle das Buch allen, die sich dafür interessieren und die von dicken Wälzern nicht abgeschreckt werden.

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  • Leserunde zu "Goldkap" von Rainer Doh

    Goldkap

    SpreadandRead

    Du dachtest, Goldrausch gibt es nur in Amerika und Norwegen ist ein langweiliges Land? Dann ermittle zusammen mit Kommissar Arne Jakobson in einem vertrackten Mordfall und lass dich eines besseren belehren, denn seit die Gerüchte über einen Wehrmachtsgoldschatz umgehen, ist es in Nordnorwegen alles, aber nicht langweilig. Gott und die Welt sind auf den Beinen, naja, bis auf die eine oder andere Leiche, aber das lest ihr besser selbst!Inhalt:Nordnorwegen – 300 Kilometer hinter dem Polarkreis, tiefe Fjorde, gewaltige Bergmassive und ganz unerwartet bestes Sommerwetter. Arne Jakobson ermittelt wieder: Gerade erst zum Kommissar befördert muss er nun einen vertrackten Fall lösen. Das Mordopfer, das Fischer aus dem Fjord ziehen, war ein Hobby-Archäologe aus Deutschland, der eine verfallene Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg restaurierte. Verdächtige gibt es viele – erst recht als Gerüchte die Runde machen, im Bunker sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwa mit dem Gold zu tun? Möglicherweise sind der undurchsichtige Pfarrer, der zwielichtige Bauunternehmer und ein finnisches Gangster-Trio hinter dem Gold her. Als die Medien die Sache aufgreifen, beginnt in Nordnorwegen ein regelrechter Goldrausch, und sogar die norwegische Nationalbank mischt sich ein. Aber dann passiert mitten in Tromsø ein weiterer Mord und Arne wird klar, dass er auf einer ganz falschen Fährte ist.Hier geht's zu LeseprobeSeid ihr neugierig geworden und habt Zeit für einen regen Austausch in den nächsten Wochen? Dann bewerbt euch jetzt auf eines von 5 Taschenbüchern und werdet Teil einer außergewöhnlichen Leserunde. Um euch zu bewerben, beantwortet bitte folgende Frage: Was fasziniert dich besonders an Norwegen? Wir freuen uns sehr auf eure Bewerbungen.Kleingedrucktes:Die Bewerbung verpflichtet euch automatisch zur zeitnahen Teilnahme an der Leserunde, welche das Bearbeiten der Leseabschnitte und eine Rezension umfasst. Erwiesene Nichtleser werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls werden keine Profile berücksichtigt, die nicht min. 3 Rezensionen enthalten und/oder nicht öffentlich einsehbar sind.

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    • 111
  • Jagd nach dem Gold

    Goldkap

    mabuerele

    06. January 2018 um 21:03

    „...Mit was für Leuten hatte er in diesem Fall zu tun: zwei schweigsame Fischer, ein großspuriger Bauunternehmer, der sein Kaffeewasser vom Nordpol kommen ließ, ein alkoholisierter Pfarrer und hier auf der Halbinsel ein ganzer Verein von Wichtigtuern...“ Es ist sechs Monate vor Kriegende. In Norwegen ist ein Konvoi der Deutschen Wehrmacht unterwegs, als einer der LKW in den Fjord stürzt. Dann wechselt die Geschichte in die Gegenwart. Kurz nach der Mittsommernacht finden die Brüder Dahlberg am Meer einen Toten. Sie wissen sofort, dass es kein Einheimischer ist. Der Fall landet bei Arne und Annelie. Das Gespräch allerdings ist schon fast stumme Kommunikation. Die fischer reden nicht mit jedem. Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben, dessen Spuren weit in die Vergangenheit reicht. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Das Eingangszitat gibt Arnes Eindruck nach dem Beginn der Ermittlungen wieder. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um den deutschen Historiker Doktor Werner Gerlach handelt. Er stand einem Verein vor, der sich um die Aufarbeitung einer alten deutschen Bunkeranlage kümmert. Die Mitglieder des Vereins, Deutsche, Österreicher, wenige Norweger, sind logischerweise die ersten Verdächtigen. Die Verhöre erweisen sich als schwierig. Angeblich weiß keiner etwas. Amüsant fand ich insbesondere das Gespräch mit den Wiener Bankern. Hinzu kommt, dass Arne und Annelie bei den Ermittlungen mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert werden. Annelie hat mit dem Bauunternehmer Moberg noch eine Rechnung offen und Arne hatte einem norwegischen Bauern wegen Trunkenheit am Steuer den Führerschein entzogen. Der will deshalb nicht mehr mehr mit der Polizei reden. Die kurzen Gespräche sind geschickt aufgebaut. Als Besonderheit hat der Autor in einer eigenen Schriftart ein Stück norwegischer Geschichte in das Geschehen integriert. Es geht um das Unternehmen Weserübung. Der norwegischen Nationalbank war es gelungen, vor der Besetzung das Gold in Sicherheit zu bringen. Als Johanna, eine Professorin aus Oslo, in Tromso erscheint, ist das Golds plötzlich wieder in aller Munde. Ebenfalls thematisiert wird das Schicksal der norwegischen Kriegskinder, der Mütter Norwegerinnen und deren Väter deutsche Soldaten waren. Dadurch erweisen sich die Ermittlungen als zunehmend komplizierter. Sehr ausführlich werden Land und Leute beschrieben. Außerdem hat der Autor gekonnte Spitzen in die Handlung gefügt. So freuen sich mehrere Protagonisten, bei ihrem Besuch in Deutschland endlich die Geschwindigkeit ihrer Autos austesten zu können. Auch das Thema Alkohol darf nicht fehlen. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist eine gekonnte Mischung zwischen spannenden Krimi und historischen Fakten. Außerdem zeigt es, wie schnell man mit dem richtigen Thema Menschen manipulieren kann.

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    • 6
  • Platt in Norwegen

    Goldkap

    StMoonlight

    05. January 2018 um 18:35

    Das Cover hat mich leider bereits gar nicht angesprochen, dennoch war ich neugierig, da sich der Klappentext vielversprechend las. Zumindest eine Chance am „Goldkap“ sollte es geben. In Norwegen wird die Leiche eines Deutschen Hobbyarchäologen gefunden. Kriminalkommissar Arne Jakobsen ist unterwegs, um heraus zu finden, was geschehen ist. Doch so einfach ist es nicht, denn niemand will etwas gesehen haben, stattdessen wird das Chaos immer größer… Leider fiel mir bereits der Einstieg in die Geschichte schwer. Es beginnt mit einem Rückblick und auch mit einem Klischee. Zwischendurch weist der Roman leider, Kapitelweise, Längen auf, in denen einfach nicht wirklich etwas passiert. Das Weiterlesen war teils sehr ermüdend und leider muss ich gestehen, dass ich kurz davor war das Buch abzubrechen…  Hervorzuheben sind dagegen die guten und vor allen Dingen bildlichen Beschreibungen Norwegens. Ein wenig wirkt es fast so, als wäre man selbst vor Ort. Toll gemacht. Genau wie mit der Geschichte bin ich leider auch mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden. Sie wirken leider sehr flach und oberflächlich.

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  • spannender und interessanter Krimi

    Goldkap

    Vampir989

    21. December 2017 um 11:07

    Klapptext:Nordnorwegen: Der grausige Fund einer Wasserleiche verdirbt dem Kriminalkommissar Arne Jakobson die Laune und das unerwartet beste Sommerwetter. Auf der Suche nach dem Mörder finden sich viele Verdächtige erst recht als Gerüchte die Runde machen, in der verfallenen Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, die das Opfer restaurierte, sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwa mit dem Gold zu tun? Als die Medien die Sache aufgreifen, beginnt 300 km hinter dem Polarkreis ein regelrechter Goldrausch, und sogar die norwegische Nationalbank mischt sich ein. Aber dann passiert in Tromsø ein weiterer Mord und Arne wird klar, dass er auf einer ganz falschen Fährte ist.Der Autor verführte mich in das wunderschöne Norwegen und  hat mich mit diesem Krimi gleich in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Alle Charaktere wurden hervorragend ausgearbeitet.Besonders sympatisch fand ich Arne Jacobson.Ich habe ihn gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch die anderen Personen waren sehr interessant.Ich habe den Kommissar bei seinen Ermittlungen begleitet und spannende und atemberaubende Momente erlebt.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gebangt,mit gelitten und mit gefühlt.Durch die packende und fesselnde Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Daruch wurde es nie langweilig und blieb bis zum Ende interessant.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der Landschaft Norwegens.Am liebsten hätte ich gleich meine Koffer gepackt und wäre dorthin gereist.Geschickt baut der Autor auch geschichtliche Ereignisse aus dem 2.Weltkrieg mit ein.Dies ist ihm hervorragend gelungen.Das Ende kam für mich sehr überraschend .Aber es war ein gelungener Abschluss für diesen packenden Krimi.Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt und es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt mit dieser Lektüre.Für Leseliebhaber von Krimis ist dieses Buch sehr empfehlenswert.

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  • Spannend und lesenswert

    Goldkap

    specialang

    19. December 2017 um 22:43

    Inhalt: Nordnorwegen – ein deutscher Hobby-Archäologe wird tot aus dem Fjord gefischt. Arne Jakobson ermittelt und findet heraus, dass in dieser Gegend eine Bunkeranlage aus dem zweiten Weltkrieg restauriert wird. Verdächtige gibt es viele – erst recht als Gerüchte die Runde machen, im Bunker sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwas mit dem Gold zu tun? Meinung: Die Einleitung beginnt mit einem Rückblick und wirft gleich einige Fragen auf. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Beschreibungen von Norwegen werden sehr bildhaft wiedergegeben und man fühlt sich mittendrin. Auch die geschichtlichen Aspekte sind sehr interessant und spannend geschrieben. Arne Jakobson kannte ich bisher noch nicht und war mir sehr sympathisch. Ich hatte sofort einen Draht zu ihm. Die Charaktere sind sehr facettenreich und authentisch. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und hat zwischendurch etwas durch die detaillierten Beschreibungen und Erklärungen etwas nachgelassen. Dies war für mich aber nicht störend. Das Ende war überraschend, gut durchdacht und es blieben keine Fragen offen. Das Buch hat mir spannende Lesestunden bereitet und kann ich nur weiterempfehlen.

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  • Mord im hohen Norden

    Goldkap

    Doreen_Klaus

    14. December 2017 um 18:33

    In diesem klassischen Krimi aus Norwegen geht es, wie der Name vermuten lässt, um Gold. Angeblich verschollenes Gold der norwegischen Nationalbank, das in einem zerstörten deutschen Bunker liegen soll. Gold weckt ja immer Begehrlichkeiten und so auch in diesem, für Ermittler wie Leser, äußerst verwirrenden Fall.Der Autor schafft es gut den Leser auf die falsche Fährte zu locken. Eingebettet in die eindrucksvolle Landschaft folgen wir den Kommissaren zum Tatort und zur Zeugenbefragung. Hierbei lernen wir teils sehr skurril gezeichnete Charaktere, die eine gute Prise Humor ins Buch bringen, kennen. Es werden geschickt reale Ereignisse aus der Vergangenheit des Landes in das aktuelle Geschehen des Buches einbezogen. Am Ende ist es wie so oft im Leben, eine Verkettung unglücklicher Zufälle führt zur Katastrophe.Der Stil des Buches hat meinen Geschmack getroffen, ich mag diese Art des Kriminalromans. Die Ermittler sind authentisch und sympathisch, die Polizeiarbeit gut nachvollziehbar. Ich kann mir gut vorstellen mehr davon zu lesen.

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  • Spannung mal hoch, mal tief.. trotzdem hat es spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen

    Goldkap

    Taya

    11. December 2017 um 09:09

    Das Cover hat mich jetzt nicht direkt umgehauen, auch wenn es wirklich zusammnenpassend gestaltet ist. Ich habe gelesen, dass der AUtor dieses Bild selber gemacht haben soll. WEnn dem wirklich so ist, ist es natürlich nochmal was ganz anderes und irgendwo auch besonderes. Trotzdem hätte ich hinter diesem Cover nicht unbedingt einen Krimi erwartet. Gemeinsam mit dem Autor reisen wir in diesem Buch nach Norwegen. Die Orte sind sehr gut beschrieben und man kann sich gut vorstellen, wie es vor Ort aussehen muss, was mir wirklich gefällt. Vorteil, Rainer Doh erklärt es zwar wirklich gut, aber nicht zu detailiert, damit es nicht zu langatmig "langweilig" wird. Die Charaktere - hier beziehe ich mich jetzt hauptsächlich auf den Hauptprotagonisten Kriminalkommissar Arne Jakobsen und seine Kollegin - kommen wirklich sehr sympatisch, clever und auch super rüber. Ich hab sie von Anfang an ins HErz geschlossen und habe sie gerne begleitet. Sofort kommen wir mit den beiden zur ARbeit. Ein Mordfall, der untersucht werden will. EIne LEiche, die aus dem Wasser geborgen wurde. ERmittlungen in einem Dorf, aus dem sie beide selber nicht kommen. Eine PErson mit inbegriffen, die ein großer Bauunternehmer in diesem Bereich ist und den ARnes Kollegin -- Annelie Erlander - bereits aus der Vergangenheit kennt. Der SPannungsbogen wird immer ein wenig gehalten, aber auch nie so voll und ganz, weil da immer wieder mal ein wenig durch erzählungen und beschreibungen, die Spannung rausgenommen wurde. Die Auflösung am Ende jedoch hat mich doch ein wenig überrascht, was irgendwie ja auch positiv ist, oder? Nichts desto trotz hat es wirklich spaß gemacht, diesen KRimi von RAiner Doh zu lesen und würde mich über weitere Bücher von ihm sehr freuen. Von mir bekommt Goldkap 3 Sterne

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  • Trotz einer Längen eine gute Unterhaltung

    Goldkap

    Brunhildi

    09. December 2017 um 17:47

    Meine Meinung:Dieses Buch kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden und ist in sich abgeschlossen.Das Cover hat mich jetzt nicht sofort angesprochen. Ich finde es aber gut, dass der Autor dieses Foto selbst geschossen und es zum Coverbild geworden ist. Mit der Information habe ich es dann doch mit anderen Augen gesehen und finde es passend. Die Schriftzüge passen sehr gut ins Bild und der Farbton passt auch perfekt zum Titel.Der Schreibstil von Rainer Doh hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und gut verständlich, wirkt aber hin und wieder auch ein wenig distanziert.Wie der Klappentext bereits verrät spielt die ganze Geschichte in Norwegen. Man hat aufgrund  der Umgebungsbeschreibungen sofort gemerkt, dass der Autor selbst vor Ort war und sich die Gegenden näher angeschaut hat. Auch hat man die Liebe zum Land direkt gemerkt.Rainer Doh hat hier nicht die klassische Kapiteleinteilung gewählt, sondern zu Beginn jeden Abschnitts stehen Ort, Datum und welcher Wochentag ist. Insgesamt zieht sich die Geschichte über 30 Tage. Diese untypische Einteilung hat mir sehr gut gefallen und man hatte immer einen guten Überblick.Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben. Es gibt hier sehr viele Charaktere, wobei das Hauptaugenmerk natürlich auf dem Protagonisten - dem Kriminalkommisar Arne Jakobsen - liegt. Arne Jakobsen ist für die Kriminalpolizei Tromsø unterwegs und versucht hier zusammen mit seiner Kollegin Annelie Erlander den Mordfall aufzuklären. Ich habe Arne als cleveren und intuitiven Mann kennengelernt, bin allerdings nicht wirklich mit ihm warm geworden. Er ist ein netter Charakter, aber eine richtige Beziehung konnte ich nicht aufbauen. So erging es mir leider mit den vielen anderen Charakteren auch. Sie haben zwar alle nachvollziehbar und authentisch gehandelt, aber das letzte Fünkchen hat nie übergesprungen. Der Fokus lag mehr auf dem Erzählen der Geschichte, als auf den Gefühlen der Charaktere. Vielleicht lag es daran.Die Handlung hat mir gut gefallen. Man ist sofort mitten im Geschehen und der Spannungsbogen geht sofort nach oben. In meinen Augen hat sich Rainer Doh allerdings immer wieder zu oft mit Beschreibungen und Erklärungen aufgehalten, so dass das Buch einige längere Strecken hatte, in denen das Tempo ganz klar gefehlt hat. In diesen Momenten plätscherte die Handlung vor sich hin und ich hatte das Gefühl, kaum voran zu kommen. Die Handlung kam für mich am Ende doch sehr überraschend und ich hätte mit der Auflösung so nie gerechnet.Fazit:Bei "Goldkap" von Rainer Doh handelt es sich um einen Krimi, der einen direkt nach Norwegen schickt. Man hat die Liebe gemerkt, die der Autor in dieses Werk gesteckt hat. Leider konnten mich die Charaktere kaum berühren und der Funke ist nicht übergesprungen. Die Handlung und besonders das Ende war unvorhersehbar, so dass es mir trotz einiger Längen ganz gut gefallen hat.3/5 Punkte(Gut!)Vielen Dank an den Divan Verlag und die Agentur Spread and Read zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • Von Wasserleichen, Bunkeranlagen, Goldrausch und Rentieren

    Goldkap

    MikkaG

    26. November 2017 um 17:20

    Meine Erwartungen waren hoch, weil ich a) Krimis liebe, b) selber schon ein paar Mal in Tromsø war und c) die Geschichte der Besatzung Norwegens durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg sehr spannend finde, da dort meine eigenen Wurzeln liegen. (Meine Großmutter ist Norwegerin, mein Großvater war damals als deutscher Soldat in Norwegen stationiert.)Es ist immer etwas heikel, wenn man an ein Buch mit hohen Erwartungen herangeht, denn dann kann man ganz schon tief fallen...Konnte "Goldkap" meine Erwartungen erfüllen? Mein Fazit:  An einer Stelle sagt ein Charakter:"Zuerst war es nur eine Leiche, dann ein Mord, dann hatten wir plötzlich einen Goldschatz und ein ganzes Schlachtschiff, eine Nationalbank, die Angst um die Stabilität der Währung hat, jetzt haben wir auf einmal noch die Kriegskinder am Hals. Was kommt denn da als nächstes? Eine explodierende Bohrinsel? Eine Epidemie unter den Rentieren?" Originalität:Hier kommt wirklich einiges an Themen zusammen, in der Gegenwart und in Einschüben mit Szenen aus dem Norwegen des Zweiten Weltkriegs. Ich fand die Mischung einfallsreich, gut umgesetzt, in sich schlüssig und rundum ansprechend.Spannung:Das Buch ist auf verschiedenen Ebenen spannend! Mal klassischer Krimi, mal Kriegsdrama, mal hat es sogar Anflüge von Indiana Jones, wenn eine Gruppe von Menschen einen Bunker erforscht, der nach 70 Jahren erstmals aufgebrochen wurde. Für mich ein echter Pageturner.Schreibstil:Der Autor schreibt Szenen voll dichter, lebendiger Atmosphäre. In manchen davon kann man die unheilvolle Stimmung nur so spüren, in anderen habe ich aufgelacht oder wenigstens geschmunzelt... So oder so hat mich der Schreibstil immer stark angesprochen.Charaktere:Der Autor schafft es, dem Leser einen Charakter in wenigen Worten nahe zu bringen, mit all seinen Vorzügen, Charakterschwächen und Schrullen. Dabei nimmt er oft die Eigenheiten und das Lebensgefühl verschiedener Nationalitäten aufs Korn – und das fand ich oft wirklich lustig.Fazit:"Goldkap" konnte mich als Krimi mit Regionalflair überzeugen – statt der Eifel oder Ostfriesland ist es hier jedoch der ganz hohe Norden jenseits des Polarkreises. Da trifft Krimispannung auf nordnorwegisches Lebensgefühl, inklusive der regionalen Eigenheiten und Schrullen, und dazu kommt noch, dass der Mordfall mit Geschehnissen aus der Zeit der deutschen Besatzung Norwegens zu tun hat, was ich auch sehr interessant fand. 

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  • Toller Norwegenkrimi

    Goldkap

    Irmgard

    22. November 2017 um 15:11

    Buch Rainer Doh Goldkap

    Arne Jakobson ermittelt wieder. Gerade erst zum Kommissar befördert muss er den Mord an einen Hobby-Archäologe aus Deutschland lösen. Ich habe das Buch in 3 Tagen gelesen. Für mich ein Krimi auf Henning-Mankell-Niveau. Ich kann diesen Norwegenkrimi einfach nur weiterempfehlen und freue mich schon Heute auf den nächsten Fall von Arne Jakobson.


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