Goldkap

von Rainer Doh 
3,5 Sterne bei16 Bewertungen
Goldkap
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (6):
MikkaGs avatar

Hier trifft Krimispannung auf nordnorwegisches Lebensgefühl, inklusive der regionalen Eigenheiten und Schrullen.

Kritisch (2):
StMoonlights avatar

Leider langatmig mit platten Charakteren

Alle 16 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Goldkap"

Nordnorwegen: Der grausige Fund einer Wasserleiche verdirbt dem Kriminalkommissar Arne Jakobson die Laune und das unerwartet beste Sommerwetter. Auf der Suche nach dem Mörder finden sich viele Verdächtige – erst recht als Gerüchte die Runde machen, in der verfallenen Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, die das Opfer restaurierte, sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwa mit dem Gold zu tun?
Als die Medien die Sache aufgreifen, beginnt 300 km hinter dem Polarkreis ein regelrechter Goldrausch, und sogar die norwegische Nationalbank mischt sich ein. Aber dann passiert in Tromsø ein weiterer Mord und Arne wird klar, dass er auf einer ganz falschen Fährte ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783863270421
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:400 Seiten
Verlag:Divan
Erscheinungsdatum:11.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Traubenbaers avatar
    Traubenbaervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Teilweise langatmig
    Rezension für "Goldkap"

    "Goldkap" von Rainer Doh (erschienen bei Divan) ist ein Kriminalroman mit historischem Hintergrund.
    Die beiden Ermittler Arne und Annelie stehen vor einem ungewöhnlichen Fall: Ein Mann wird tot aufgefunden. Allen Anschein nach war es kein Einheimischer, aber was wollte er sonst in dieser unwirtlichen Gegend? 
    Über den Schreibstil habe ich keine klare Meinung: Zum einen gefällt mir, wie historische Begebenheiten in die Handlung eingeflochten wurden. Zudem sind die Handlungsorte so bildhaft beschrieben, dass man sie sich problemlos vorstellen konnte. Trotzdem war es für mich teilweise etwas anstrengend dieses Buch zu lesen: Manche Abschnitte zogen sich wie Kaugummi. Man hatte als Leser das Gefühl, dass die Handlung nicht wirklich voranschreitet. 
    Hat man jedoch die langatmigen Kapitel hinter sich gelassen wird man mit einem spannenden und vor allem unvorhergesehenen Ende belohnt.
    Ich würde diesen Roman Lesern ans Herz legen, die gerne Bücher mit gut rechachiertem, historischen Hintergrund lesen. Krimifans, die sich auf eine actiongeladene Handlung freuen werden mit "Goldkap" eher weniger Freude haben.

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    B
    BooksAreGreatvor 8 Monaten
    Leider nicht mein Fall

    Die Beschreibung des Buches hat mich wirklich neugierig gemacht. Deswegen war ich auch sehr gespannt und wollte es unbedingt lesen. Jedoch stellte sich schon nach ein paar Seiten Ernüchterung ein. Es war gleich am Anfang schon sehr schwergängig und ich kam gefühlt gar nicht von der Stelle. Immer wieder musste ich Pausen machen und quälte mich regelrecht durch das Buch. Es war noch nicht mals in erster Linie die Geschichte, sondern der ermüdende Schreibstil.

    Die Geschichte an sich ist eigentlich ganz interessant. Die Zeitsprünge haben mir gut gefallen, so kam Abwechslung in das Buch.

    Noch ein schöner Aspekt ist die Beschreibung der Landschaft und der Leute dort. Das ist gelungen, weil man es sich gut vorstellen kann.

    Mit den Ermittlern wurde ich über eine recht lange Strecke nicht wirklich warm. Jedoch hat sich das später gelegt. Wie so oft spielt deren Privatleben und Vergangenheit eine Rolle. Das hat hier noch für einen halben Stern mehr gesorgt, denn das passte ganz gut in den Gesamtkontext.

    Die historischen Aspekte des Romans haben mir noch am besten gefallen. Man lernt hier einiges, was ich zuvor gar nicht wusste. Schön ist auch die Einbindung aktueller Probleme, die noch durch die Kriegszeit verursacht wurden.

    Insgesamt kann ich dem Buch nur 2,5 Sterne geben, die ich auf 3 aufrunde. Ich konnte mit dem Schreibstil leider nicht viel anfangen. 

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    NiliBine70s avatar
    NiliBine70vor 8 Monaten
    Gold oder nicht Gold, das ist hier die Frage!

    Inhalt:

    In Nordnorwegen, 300 km hinter dem Polarkreis, zeigt sich unerwartet schönstes Sommerwetter, welches eigentlich die Laune hebt. Doch dann taucht eine Wasserleiche auf und zerstört Kommissar Arne Jakobson die Sommerlaune gewaltig. Als Mörder des deutschen Hobby-Archäologen kommen einige in Frage. Doch die Gerüchte um einen riesigen Goldschatz der Wehrmacht, der in einem Bunker liegen soll, richten das Augenmerk auf einen ganz anderen Kreis.

    Doch dann verändert ein weiterer Mord alles.

    Meine Meinung:

    Gold oder nicht Gold, das ist hier die Frage!

    Die Kurzbeschreibung hatte mich gleich angesprochen und ich freute mich deswegen sehr, dass ich für Spread & Read diesen 2. Teil der Krimi-Reihe lesen durfte.

    Die Ansiedlung in Norwegen fand ich sehr ansprechend, weil ich finde, dass das nordische Setting sehr viel für Krimis/Thriller tut. Die Stimmung ist gleich „duster“, man hat direkt Bilder vor Augen. Auch wenn bei „Goldkap“ bei der eigentlichen Geschichte ja Sommer ist ;-) Trotzdem, ich finde es immer sehr vorteilhaft, wenn man im Kopfkino gleich passende, sprechende Bilder vor Augen hat.

    Auch hat mich die Tatsache, dass ein Wehrmachts-Schatz eine Rolle spielen sollte, sehr angesprochen und gelockt. Ich fand zudem, dass das Cover dazu wirklich sehr gut passt. Diese reduzierten Farben haben mich ein Stück weit an anchcolorierte Filmaufnahmen aus den Kriegsjahren erinnert.

    Der Einstieg mit der Vorgeschichte in der Vergangenheit, dem Konvoi der Wehrmacht, der verunglückt und dann der Sprung wieder in die Gegenwart war schon recht gut, doch irgendwo litt dann die Spannung darunter. Vielleicht, wenn es kürzer, nicht so ausschweifend gewesen wäre, hätte mich das alles mehr erreicht, genau wie hinterher die Entwicklungen. So muss ich leider sagen, dass ich streckenweise überlegt habe, höre ich auf, doch das wäre dann doch nicht fair gewesen.

    Allerdings muss ich schon sagen, dass dem Autor seine Kenntnis des Nordens hilft, denn so kann er den Leser sehr wohl mitnehmen nach Tromso und in die Umgebung

    Ich kann jetzt auch nicht beurteilen, ob mir vielleicht das Vorwissen aus „Mordkap“ weitergeholfen hätte oder ich dadurch einen besseren Zugang gehabt hätte.

    So jedoch bin ich nicht richtig warm geworden mit Arne und Amelie und der Geschichte.

    Fazit:

    Auch wenn mich die Geschichte jetzt nicht so erreicht hat, denke ich, dass für Fans des Nordens und der Krimis, die in dieser Region spielen, „Goldkap“ein unterhaltsamer Krimi ist.

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    Buecher-Liebe-des avatar
    Buecher-Liebe-devor 8 Monaten
    Gokdkap

    Ich weiß nicht so recht warum, aber es hat irgendwie ziemlich lange gedauert, bis ich so richtig in das Buch hinein gekommen bin. Der Autor schreibt zwar sehr bildlich und ich konnte mir die jeweiligen Orte gut vorstellen, aber es fehlte mir irgendwie an Nähe zu den Charakteren. Die (Haupt-)Charaktere an sich kommen zwar sehr sympathisch rüber, aber es herrscht doch eine gewisse Distanziertheit.

    Für die erste Buchhälfte habe ich sehr lange gebraucht, die zweite Hälfte ging dann aber deutlich schneller voran.

    Besonders durch den angeblichen Goldschatz nimmt die Zahl der Verdächtigen immer mehr zu und der Leser tappt sehr lange im Dunkeln. Aber auch die Ermittler haben lange Zeit keine richtige Fährte, bis der Zufall und ein komisches Bauchgefühl Arne auf einen ganz neuen Ansatz bringen.

    Das Buch ist eigentlich wirklich spannend, trotzdem konnte es mich insgesamt nicht so richtig überzeugen. Wahrscheinlich weil es eine so lange Anlaufzeit hatte.

    Fazit

    Die erste Hälfte des Buches habe ich leider als etwas langatmig empfunden, auch wenn die zweite Hälfte deutlich besser verlief, fehlte mir bei „Goldkap“ einfach das gewisse Etwas.

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 8 Monaten
    Zu langatmig für meinen Geschmack

    Ich wollte das Buch gerne lesen, da es so ungewöhnlich klang und vor allem, weil es in Norwegen spielt. Es wird eine Leiche gefunden. Der Mann wollte eine Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg restaurieren. Dann geht es auch noch um Nazigold und jede Menge Verdächtige.

    Die Ermittler Arne und Annelie machen ihre Sache gut und gefallen mir in ihrem Zusammenspiel sehr gut. Es gibt auch noch viele weitere Charaktere, die interessant sind und vor allem die Dialoge haben es mir oft angetan. Sie lockern das Buch auf, das ansonsten eher relativ langatmig ist. Meinen Geschmack trifft es zumindest leider nicht ganz. Mir hätte es besser gefallen, wäre es ein wenig gekürzt worden. Kurz und knackig auf den Punkt ist manchmal besser, als wenn es dann wie hier so langweilig beim Lesen wird...

    Dafür entschädigt dann aber der Lokalkolorit wieder ein wenig. Ein Grund wieso ich das Buch lesen wollte war ja tatsächlich, weil ich Norwegen als so ein spannendes Land ansehe. Auch die deutsche Vergangenheit, die hier eine wichtige Rolle spielt ist ganz interessant. Ich empfehle das Buch allen, die sich dafür interessieren und die von dicken Wälzern nicht abgeschreckt werden.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Krimi mit Blick in die Vergangenheit!
    Jagd nach dem Gold

    „...Mit was für Leuten hatte er in diesem Fall zu tun: zwei schweigsame Fischer, ein großspuriger Bauunternehmer, der sein Kaffeewasser vom Nordpol kommen ließ, ein alkoholisierter Pfarrer und hier auf der Halbinsel ein ganzer Verein von Wichtigtuern...“


    Es ist sechs Monate vor Kriegende. In Norwegen ist ein Konvoi der Deutschen Wehrmacht unterwegs, als einer der LKW in den Fjord stürzt.

    Dann wechselt die Geschichte in die Gegenwart. Kurz nach der Mittsommernacht finden die Brüder Dahlberg am Meer einen Toten. Sie wissen sofort, dass es kein Einheimischer ist. Der Fall landet bei Arne und Annelie. Das Gespräch allerdings ist schon fast stumme Kommunikation. Die fischer reden nicht mit jedem.

    Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben, dessen Spuren weit in die Vergangenheit reicht.

    Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Das Eingangszitat gibt Arnes Eindruck nach dem Beginn der Ermittlungen wieder. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um den deutschen Historiker Doktor Werner Gerlach handelt. Er stand einem Verein vor, der sich um die Aufarbeitung einer alten deutschen Bunkeranlage kümmert. Die Mitglieder des Vereins, Deutsche, Österreicher, wenige Norweger, sind logischerweise die ersten Verdächtigen. Die Verhöre erweisen sich als schwierig. Angeblich weiß keiner etwas. Amüsant fand ich insbesondere das Gespräch mit den Wiener Bankern.

    Hinzu kommt, dass Arne und Annelie bei den Ermittlungen mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert werden. Annelie hat mit dem Bauunternehmer Moberg noch eine Rechnung offen und Arne hatte einem norwegischen Bauern wegen Trunkenheit am Steuer den Führerschein entzogen. Der will deshalb nicht mehr mehr mit der Polizei reden. Die kurzen Gespräche sind geschickt aufgebaut.

    Als Besonderheit hat der Autor in einer eigenen Schriftart ein Stück norwegischer Geschichte in das Geschehen integriert. Es geht um das Unternehmen Weserübung. Der norwegischen Nationalbank war es gelungen, vor der Besetzung das Gold in Sicherheit zu bringen. Als Johanna, eine Professorin aus Oslo, in Tromso erscheint, ist das Golds plötzlich wieder in aller Munde.

    Ebenfalls thematisiert wird das Schicksal der norwegischen Kriegskinder, der Mütter Norwegerinnen und deren Väter deutsche Soldaten waren. Dadurch erweisen sich die Ermittlungen als zunehmend komplizierter.

    Sehr ausführlich werden Land und Leute beschrieben. Außerdem hat der Autor gekonnte Spitzen in die Handlung gefügt. So freuen sich mehrere Protagonisten, bei ihrem Besuch in Deutschland endlich die Geschwindigkeit ihrer Autos austesten zu können. Auch das Thema Alkohol darf nicht fehlen.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist eine gekonnte Mischung zwischen spannenden Krimi und historischen Fakten. Außerdem zeigt es, wie schnell man mit dem richtigen Thema Menschen manipulieren kann.

    Kommentare: 5
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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Leider langatmig mit platten Charakteren
    Platt in Norwegen

    Das Cover hat mich leider bereits gar nicht angesprochen, dennoch war ich neugierig, da sich der Klappentext vielversprechend las. Zumindest eine Chance am „Goldkap“ sollte es geben.

    In Norwegen wird die Leiche eines Deutschen Hobbyarchäologen gefunden. Kriminalkommissar Arne Jakobsen ist unterwegs, um heraus zu finden, was geschehen ist. Doch so einfach ist es nicht, denn niemand will etwas gesehen haben, stattdessen wird das Chaos immer größer…

    Leider fiel mir bereits der Einstieg in die Geschichte schwer. Es beginnt mit einem Rückblick und auch mit einem Klischee. Zwischendurch weist der Roman leider, Kapitelweise, Längen auf, in denen einfach nicht wirklich etwas passiert. Das Weiterlesen war teils sehr ermüdend und leider muss ich gestehen, dass ich kurz davor war das Buch abzubrechen…

     Hervorzuheben sind dagegen die guten und vor allen Dingen bildlichen Beschreibungen Norwegens. Ein wenig wirkt es fast so, als wäre man selbst vor Ort. Toll gemacht.

    Genau wie mit der Geschichte bin ich leider auch mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden. Sie wirken leider sehr flach und oberflächlich.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: interessanter und spannender Krimi
    spannender und interessanter Krimi

    Klapptext:


    Nordnorwegen: Der grausige Fund einer Wasserleiche verdirbt dem Kriminalkommissar Arne Jakobson die Laune und das unerwartet beste Sommerwetter. Auf der Suche nach dem Mörder finden sich viele Verdächtige erst recht als Gerüchte die Runde machen, in der verfallenen Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, die das Opfer restaurierte, sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwa mit dem Gold zu tun? 
    Als die Medien die Sache aufgreifen, beginnt 300 km hinter dem Polarkreis ein regelrechter Goldrausch, und sogar die norwegische Nationalbank mischt sich ein. Aber dann passiert in Tromsø ein weiterer Mord und Arne wird klar, dass er auf einer ganz falschen Fährte ist.



    Der Autor verführte mich in das wunderschöne Norwegen und  hat mich mit diesem Krimi gleich in den Bann gezogen.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Alle Charaktere wurden hervorragend ausgearbeitet.Besonders sympatisch fand ich Arne Jacobson.Ich habe ihn gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch die anderen Personen waren sehr interessant.
    Ich habe den Kommissar bei seinen Ermittlungen begleitet und spannende und atemberaubende Momente erlebt.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gebangt,mit gelitten und mit gefühlt.Durch die packende und fesselnde Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Daruch wurde es nie langweilig und blieb bis zum Ende interessant.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der Landschaft Norwegens.Am liebsten hätte ich gleich meine Koffer gepackt und wäre dorthin gereist.Geschickt baut der Autor auch geschichtliche Ereignisse aus dem 2.Weltkrieg mit ein.Dies ist ihm hervorragend gelungen.
    Das Ende kam für mich sehr überraschend .Aber es war ein gelungener Abschluss für diesen packenden Krimi.
    Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt und es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.
    Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt mit dieser Lektüre.Für Leseliebhaber von Krimis ist dieses Buch sehr empfehlenswert.







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    specialangs avatar
    specialangvor 9 Monaten
    Spannend und lesenswert

    Inhalt:

    Nordnorwegen – ein deutscher Hobby-Archäologe wird tot aus dem Fjord gefischt. Arne Jakobson ermittelt und findet heraus, dass in dieser Gegend eine Bunkeranlage aus dem zweiten Weltkrieg restauriert wird. Verdächtige gibt es viele – erst recht als Gerüchte die Runde machen, im Bunker sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwas mit dem Gold zu tun?

    Meinung:

    Die Einleitung beginnt mit einem Rückblick und wirft gleich einige Fragen auf. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Beschreibungen von Norwegen werden sehr bildhaft wiedergegeben und man fühlt sich mittendrin. Auch die geschichtlichen Aspekte sind sehr interessant und spannend geschrieben. Arne Jakobson kannte ich bisher noch nicht und war mir sehr sympathisch. Ich hatte sofort einen Draht zu ihm. Die Charaktere sind sehr facettenreich und authentisch. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und hat zwischendurch etwas durch die detaillierten Beschreibungen und Erklärungen etwas nachgelassen. Dies war für mich aber nicht störend. Das Ende war überraschend, gut durchdacht und es blieben keine Fragen offen.

    Das Buch hat mir spannende Lesestunden bereitet und kann ich nur weiterempfehlen.

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    Doreen_Klauss avatar
    Doreen_Klausvor 9 Monaten
    Mord im hohen Norden

    In diesem klassischen Krimi aus Norwegen geht es, wie der Name vermuten lässt, um Gold. Angeblich verschollenes Gold der norwegischen Nationalbank, das in einem zerstörten deutschen Bunker liegen soll. Gold weckt ja immer Begehrlichkeiten und so auch in diesem, für Ermittler wie Leser, äußerst verwirrenden Fall.
    Der Autor schafft es gut den Leser auf die falsche Fährte zu locken. Eingebettet in die eindrucksvolle Landschaft folgen wir den Kommissaren zum Tatort und zur Zeugenbefragung. Hierbei lernen wir teils sehr skurril gezeichnete Charaktere, die eine gute Prise Humor ins Buch bringen, kennen. Es werden geschickt reale Ereignisse aus der Vergangenheit des Landes in das aktuelle Geschehen des Buches einbezogen. 
    Am Ende ist es wie so oft im Leben, eine Verkettung unglücklicher Zufälle führt zur Katastrophe.
    Der Stil des Buches hat meinen Geschmack getroffen, ich mag diese Art des Kriminalromans. Die Ermittler sind authentisch und sympathisch, die Polizeiarbeit gut nachvollziehbar. Ich kann mir gut vorstellen mehr davon zu lesen.

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    SpreadandReads avatar
    Du dachtest, Goldrausch gibt es nur in Amerika und Norwegen ist ein langweiliges Land? Dann ermittle zusammen mit Kommissar Arne Jakobson in einem vertrackten Mordfall und lass dich eines besseren belehren, denn seit die Gerüchte über einen Wehrmachtsgoldschatz umgehen, ist es in Nordnorwegen alles, aber nicht langweilig. Gott und die Welt sind auf den Beinen, naja, bis auf die eine oder andere Leiche, aber das lest ihr besser selbst!

    Inhalt:
    Nordnorwegen – 300 Kilometer hinter dem Polarkreis, tiefe Fjorde, gewaltige Bergmassive und ganz unerwartet bestes Sommerwetter.
    Arne Jakobson ermittelt wieder: Gerade erst zum Kommissar befördert muss er nun einen vertrackten Fall lösen. Das Mordopfer, das Fischer aus dem Fjord ziehen, war ein Hobby-Archäologe aus Deutschland, der eine verfallene Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg restaurierte.
    Verdächtige gibt es viele – erst recht als Gerüchte die Runde machen, im Bunker sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwa mit dem Gold zu tun?
    Möglicherweise sind der undurchsichtige Pfarrer, der zwielichtige Bauunternehmer und ein finnisches Gangster-Trio hinter dem Gold her. Als die Medien die Sache aufgreifen, beginnt in Nordnorwegen ein regelrechter Goldrausch, und sogar die norwegische Nationalbank mischt sich ein. Aber dann passiert mitten in Tromsø ein weiterer Mord und Arne wird klar, dass er auf einer ganz falschen Fährte ist.








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