Rainer Eisenschmid

 3.8 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Baedeker Allianz Reiseführer London, Toskana und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Baedeker Reiseführer Belgien

Erscheint am 14.02.2019 als Taschenbuch bei MAIRDUMONT.

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Baedeker Allianz Reiseführer London

Baedeker Allianz Reiseführer London

 (3)
Erschienen am 09.11.2010
Toskana

Toskana

 (2)
Erschienen am 01.01.2009
Baedeker Reiseführer Dresden

Baedeker Reiseführer Dresden

 (1)
Erschienen am 03.01.2017
Baedeker Reiseführer Sachsen

Baedeker Reiseführer Sachsen

 (1)
Erschienen am 10.05.2017
Tessin

Tessin

 (1)
Erschienen am 01.01.2007
Baedeker Allianz Reiseführer Belgien

Baedeker Allianz Reiseführer Belgien

 (1)
Erschienen am 01.06.2010
Baedeker Reiseführer Menorca

Baedeker Reiseführer Menorca

 (0)
Erschienen am 13.12.2017

Neue Rezensionen zu Rainer Eisenschmid

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Baedeker Reiseführer Sachsen" von Rainer Eisenschmid

Eine gute Informationsquelle
R_Mantheyvor 3 Jahren

Wenn man durch sächsische Städte und Dörfer fährt und vorher im Norden oder der Mitte Ostdeutschlands war, dann bemerkt man den Unterschied schnell und sehr deutlich. Sachsen ist das wirtschaftlich mit Abstand erfolgreichste ostdeutsche Bundesland. Eine Reise war es schon immer wert, heute mehr denn je. Glaubt man den offiziellen Statistiken, dann kommen die meisten Besucher in die romantische Sächsische Schweiz und nach Dresden. Doch Sachsen bietet natürlich noch viel mehr, und es verändert sich ständig. Im Entstehen begriffen, aber bereits gut ausgebaut, breitet sich eine riesige Seenlandschaft von der Lausitz bis ins Leipziger Land aus, die aus gefluteten und rekultivierten Braunkohletagebauen gebildet wird. Sie scheint für die Macher dieses Reiseführers noch so neu zu sein, dass sie bei ihnen kaum vorkommt. Dafür aber beleuchtet das Buch die klassischen Sehenswürdigkeiten des Freistaates umso besser.

Nach einer allgemeinen Vorstellung kommen die Autoren schnell zu Geschichte, Kunst und Kultur und zu berühmten Persönlichkeiten Sachsens. Danach folgt ein Kapitel zu Besonderheiten von Essen und Trinken und den Feiertagen und Festen Sachsens, Ferien mit Kindern, Aktivurlaub (vorrangig Wandern, Klettern und Radfahren - der Wassersport fehlt) sowie Einkaufen und Übernachten. Das ganze findet man unter der Überschrift "Erleben & Genießen". Danach stellen die Autoren sechs Touren durch Sachsen vor, die man als Wanderer, Rad- oder Autotourist absolvieren kann (Erzgebirgsvorland und Leipziger Bucht, von Dresden durch die Sächsische Schweiz, von Bautzen durch die nordwestliche Oberlausitz, Südliche Oberlausitz und Zittauer Gebirge, Sächsische Silberstraße, Sächsische Weinstraße). Schließlich lernt man dann im Hauptteil mehr oder weniger alle markanten Reiseziele Sachsens alphabetisch geordnet (allerdings nicht immer: Bad Muskau steht zum Beispiel unter "B", Bad Schandau unter "Sächsische Schweiz") und gut beschrieben kennen. Darunter sind selbstverständlich auch die drei großen und sehr unterschiedlichen Städte Sachsens (Dresden, Chemnitz und Leipzig) mit relativ ausführlichen Beschreibungen und Empfehlungen. Selbst wenn man die meisten dort aufgeführten Orte bereits zu kennen glaubt, bietet dieser Reiseführer manche Überraschungen. Am Ende des Buches stehen dann noch einige praktische Hinweise.

Die Informationsdichte ist (wie bei Baedeker üblich) enorm. Übersichtliche Grafiken, grobe, aber hilfreiche Stadtpläne oder besondere Tipps runden den sehr guten ersten Eindruck ab. Beim genaueren Hinsehen oder bei Kenntnissen, die Touristen nicht oder noch nicht haben, bemerkt man allerdings auch kleinere Fehler und Ungenauigkeiten. So fehlen zum Beispiel - wie schon in einer anderen Rezension bemerkt - genaue Adressen, wenn man einen speziellen Ort (etwa ein Museum oder eine Gaststätte) anfahren möchte. Bei der Auswahl der empfohlenen Gaststätten war ich auch nicht immer einer Meinung mit den Machern dieses Führers.

Eine der interessantesten Frauen in Sachsen war die Gräfin Anna Constantia von Brockdorff (nicht Anna Constanze, wie auf Seite 64), die spätere Reichsgräfin von Cosel, eine der Hauptmätressen August des Starkens. Sie kam adlig, aber faktisch mittellos aus dem hohen Norden Deutschlands und wurde unter August die reichste Frau Sachsens und zur eigentlichen Königin, als sie seine Favoritin war. Was über sie in diesem Reiseführer steht, entspricht nicht mehr den neuesten Forschungen zur Geschichte Sachsens. Darüber hinaus sind auch die Angaben zu ihrer fast 50 Jahre währenden Gefangenschaft auf der Burg Stolpen nicht völlig korrekt. Solche Fehler können jedoch bei der Masse an Informationen, die man in diesem Reiseführer findet, schon einmal vorkommen. Und sie mindern den sehr guten Gesamteindruck nicht wirklich. Wenn man das Buch als erste mehr oder weniger grobe Informationsquelle nutzt, dann erfüllt es seinen Zweck hervorragend.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Baedeker Reiseführer Dresden" von Rainer Eisenschmid

Es liegt ein Zauber über dieser Stadt
R_Mantheyvor 3 Jahren

So ähnlich steht es auf den ersten Seiten dieses einzigartigen Reiseführers. Dresden gehört zu den schönsten deutschen Städten. Nachdem es zu Kriegsende sinnlos in Schutt und Asche gelegt wurde, blühte es vor allem nach der Wende auf. Die alten Barockbauten erstrahlen wieder in neuem Glanz, die Frauenkirche und der Neumarkt wurden wieder aufgebaut. Dresden ist aber nicht nur eine Stadt mit einer glanzvollen Geschichte oder ein Ort von Kunst und Kultur - Dresden ist vor allem auch eine Stadt der Wissenschaften und besonders der Technik und eine bedeutende sächsische Industriestadt, auch wenn man davon auf den ersten Blick nicht viel sieht. Vor allem aber steht Dresden auf dem ersten Platz bei den Geburtenraten in Deutschland. Die Stadt ist jung und dynamisch, gleichzeitig aber auch eigenwillig und stur, wenn sich Außenstehende in ihre Belange einmischen wollen. Die Letzten, die das einsehen mussten, waren Leute, die eine Brücke verhindern wollen.

Ich kenne einige Reiseführer zu dieser Stadt, dieser aber schlägt alle um Längen und zwar sowohl in der Qualität und Dichte der Informationen als auch in ihrer überaus gelungenen Darbietung.

Nach einer kurzen Vorstellungmit einigen Grunddaten zur Bevölkerung, Wirtschaft, Verwaltung, Klima und Tourismus kommen die Autoren zu Dresdens Geschichte, die sie kurz, aber eindrucksvoll erzählen. Sie nutzen dabei unter anderem eine Kopie des in Wirklichkeit 102 Meter langen Fürstenzugs (ein Porzellanbild, das man am Dresdner Schloss bewundern kann). Die Ausmaße der Zerstörung Dresdens im Februar 1945 kann man sich mit Hilfe der beigefügten Grafiken verdeutlichen. Insbesondere begreift man so, dass es einzig um die Vernichtung der Stadt und ihrer Bevölkerung ging, denn der Dresdner Flugplatz oder Kasernen blieben verschont.

Es schließen sich ein Kapitel über Dresden als Kulturstadt und ein Abschnitt an, in dem bedeutende Menschen aus dieser Stadt gewürdigt werden. Danach folgen die Autoren der Frage, die sich Besucher sicher zuerst stellen, nämlich: Was mache ich heute Abend? Vorgestellt werden Bars, Szenetreffs und Möglichkeiten, anschließend oder vorher ins Kino oder Theater zu gehen. Was, wie und wo man in Dresden essen und trinken kann, was typisch ist und wo und wie geboten wird, erfährt man anschließend. Dresden ist inzwischen auch die Heimat von Sterneköchen. Die umfangreiche Liste zum Thema Essen und Trinken ist nach meiner Erfahrung nicht nur brillant, sondern auch wichtig, weil man sich schon in der Dresdner Innenstadt inzwischen vor Restaurants und Bars kaum retten kann und deshalb sicher dankbar für zutreffende Empfehlungen ist. Die Autoren haben aus meiner Sicht dort ganze Arbeit geleistet.

In den folgenden Kapiteln geht es um den Hang der Sachsen zum gemütlichen Beisammensein und zum Feiern. Die entsprechenden Daten für Dresden findet man genauso aufgelistet wie eine kurze Beschreibung dieser Feste. Als ebenso detailliert und informativ erweisen sich die folgenden Empfehlungen und Daten zum Einkaufen und den Dresdner Museen. Nachdem danach die besten Dresdner Hotels vorgestellt werden, folgen vier gut erklärte Tagestouren durch Dresden und die nähere Umgebung. Nun ist man in der Hälfte dieses Reiseführers angelangt. Die zweite Hälfte bestreiten die Sehenswürdigkeiten in und um Dresden. Auch diese Abschnitte lassen eigentlich keinen Wunsch offen.

Wenn man all das kennt, dann ist man umso mehr beeindruckt, mit welcher Informationsdichte und mit welcher Eleganz in der Aufmachung dieser Reisefüher dabei glänzt. Denn einfach ist das nicht. Schließlich würde es alleine zu Meißen (Altstadt, Schloss, Porzellanmanufaktur, nahegelegene Weinanbaugebiete), Radebeul (Karl-May-Museum, Altkötzschenbroda) oder Moritzburg (Jagdschloss, Wildgehege) schon für einen separaten Reiseführer reichen. Doch dann kommen noch die Elblandschaft (mit Schloss Pillnitz) und die in fast unmittelbarer Nähe zu Dresden gelegene romantische Sächsische Schweiz dazu. All das wird auch in entsprechender Kürze, aber ohne wesentlichen Informationsfluss erklärt.

Darüber hinaus enthält dieser Reisefüher viele sehr hilfreiche grafische Darstellungen und Karten. Als Krönung erhält man dazu noch einen herausnehmbaren Stadtplan, der auch keine Wünsche offen lässt. Kurz: Dieser Reiseführer ist wirklich exzellent.

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lilliblumes avatar

Rezension zu "Baedeker Allianz Reiseführer London" von Rainer Eisenschmid

Rezension zu "Baedeker Allianz Reiseführer London" von Rainer Eisenschmid
lilliblumevor 6 Jahren

Der Baedeker Reiseführer hat mich während meines 5-monatigen Aufenthaltes in London (Praktikum) begleitet und mir gute Dienste erwiesen. In Deutschland konnte ich mich gut auf die Sitten der Engländer vorbereiten und vor Ort habe ich nach und nach die Tipps zu den Sehenswürdigkeiten (auch zu nahegelegene Städten wie z.B. Brighton) beherzigt. Mit der Citymap konnte man sich ebenfalls sehr gut orientieren. Der Reiseführer ist sehr lebendig geschrieben und hat kürzlich auch meiner Bekannten geholfen, die eine Urlaubswoche in London bestmöglich zu nutzen. Da bleibt mir nur zu wünschen: Enjoy your trip/stay in London!

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