Rainer Eisenschmid , Dr. Madeleine Reincke Baedeker Reiseführer Dresden

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Inhaltsangabe zu „Baedeker Reiseführer Dresden“ von Rainer Eisenschmid

Willkommen in Dresden!
Der Baedeker Dresden begleitet in eine faszinierende Stadt, die viel zu erzählen hat. Lust auf besondere Dresdner Orte für Picknick und Party, auf Wellness, sächsische Traditionen oder romantische Momente? Entdecken Sie Dresden nach Ihren persönlichen Interessen.
Das Kapitel Hintergrund beschäftigt sich mit Wissenswertem der Stadt an der Elbe, mit Land und Leute, Wirtschaft und Politik, Gesellschaft und Alltagsleben. Was sind die typischen Gerichte und wo kann man sie probieren? Was kann man mit Kindern unternehmen? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt das Kapitel "Erleben und Genießen". Entdecken Sie Dresden zu Fuß: Spannende Spaziergänge und eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten erwarten Sie. Für Eilige gibt?s die Highlights im Schnelldurchlauf. Kunstliebhaber schlendern gemütlich durch die Altstadt. Bummeln und Shoppen, schauen und schlendern vom Gilden Reiter zu den Kunsthandwerkerpassagen oder lustwandeln und Weinproben in Villen oder Elbschlösschen. Andere Plätze, an denen man aber auch nicht einfach vorbeigehen sollte, sind im großen Kapitel Sehenswürdigkeiten von A - Z ausführlich beschrieben.
Infografiken erläutern u.a. den Untergang Dresdens, Leben und stellen den Daniel Düsentrieb an der Elbe vor. Einzigartige 3D-Darstellungen geben lebendige Einblicke in die Frauenkirche, das Residenzschloss und den Zwinger. Baedeker-Tipps verraten u.a. wo man den "Szenetreff" der ersten drei Jahrzehnte des 20. Jh.s, und wo man süße Verführungen findet.
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  • Es liegt ein Zauber über dieser Stadt

    Baedeker Reiseführer Dresden

    R_Manthey

    23. August 2015 um 10:33

    So ähnlich steht es auf den ersten Seiten dieses einzigartigen Reiseführers. Dresden gehört zu den schönsten deutschen Städten. Nachdem es zu Kriegsende sinnlos in Schutt und Asche gelegt wurde, blühte es vor allem nach der Wende auf. Die alten Barockbauten erstrahlen wieder in neuem Glanz, die Frauenkirche und der Neumarkt wurden wieder aufgebaut. Dresden ist aber nicht nur eine Stadt mit einer glanzvollen Geschichte oder ein Ort von Kunst und Kultur - Dresden ist vor allem auch eine Stadt der Wissenschaften und besonders der Technik und eine bedeutende sächsische Industriestadt, auch wenn man davon auf den ersten Blick nicht viel sieht. Vor allem aber steht Dresden auf dem ersten Platz bei den Geburtenraten in Deutschland. Die Stadt ist jung und dynamisch, gleichzeitig aber auch eigenwillig und stur, wenn sich Außenstehende in ihre Belange einmischen wollen. Die Letzten, die das einsehen mussten, waren Leute, die eine Brücke verhindern wollen. Ich kenne einige Reiseführer zu dieser Stadt, dieser aber schlägt alle um Längen und zwar sowohl in der Qualität und Dichte der Informationen als auch in ihrer überaus gelungenen Darbietung. Nach einer kurzen Vorstellungmit einigen Grunddaten zur Bevölkerung, Wirtschaft, Verwaltung, Klima und Tourismus kommen die Autoren zu Dresdens Geschichte, die sie kurz, aber eindrucksvoll erzählen. Sie nutzen dabei unter anderem eine Kopie des in Wirklichkeit 102 Meter langen Fürstenzugs (ein Porzellanbild, das man am Dresdner Schloss bewundern kann). Die Ausmaße der Zerstörung Dresdens im Februar 1945 kann man sich mit Hilfe der beigefügten Grafiken verdeutlichen. Insbesondere begreift man so, dass es einzig um die Vernichtung der Stadt und ihrer Bevölkerung ging, denn der Dresdner Flugplatz oder Kasernen blieben verschont. Es schließen sich ein Kapitel über Dresden als Kulturstadt und ein Abschnitt an, in dem bedeutende Menschen aus dieser Stadt gewürdigt werden. Danach folgen die Autoren der Frage, die sich Besucher sicher zuerst stellen, nämlich: Was mache ich heute Abend? Vorgestellt werden Bars, Szenetreffs und Möglichkeiten, anschließend oder vorher ins Kino oder Theater zu gehen. Was, wie und wo man in Dresden essen und trinken kann, was typisch ist und wo und wie geboten wird, erfährt man anschließend. Dresden ist inzwischen auch die Heimat von Sterneköchen. Die umfangreiche Liste zum Thema Essen und Trinken ist nach meiner Erfahrung nicht nur brillant, sondern auch wichtig, weil man sich schon in der Dresdner Innenstadt inzwischen vor Restaurants und Bars kaum retten kann und deshalb sicher dankbar für zutreffende Empfehlungen ist. Die Autoren haben aus meiner Sicht dort ganze Arbeit geleistet. In den folgenden Kapiteln geht es um den Hang der Sachsen zum gemütlichen Beisammensein und zum Feiern. Die entsprechenden Daten für Dresden findet man genauso aufgelistet wie eine kurze Beschreibung dieser Feste. Als ebenso detailliert und informativ erweisen sich die folgenden Empfehlungen und Daten zum Einkaufen und den Dresdner Museen. Nachdem danach die besten Dresdner Hotels vorgestellt werden, folgen vier gut erklärte Tagestouren durch Dresden und die nähere Umgebung. Nun ist man in der Hälfte dieses Reiseführers angelangt. Die zweite Hälfte bestreiten die Sehenswürdigkeiten in und um Dresden. Auch diese Abschnitte lassen eigentlich keinen Wunsch offen. Wenn man all das kennt, dann ist man umso mehr beeindruckt, mit welcher Informationsdichte und mit welcher Eleganz in der Aufmachung dieser Reisefüher dabei glänzt. Denn einfach ist das nicht. Schließlich würde es alleine zu Meißen (Altstadt, Schloss, Porzellanmanufaktur, nahegelegene Weinanbaugebiete), Radebeul (Karl-May-Museum, Altkötzschenbroda) oder Moritzburg (Jagdschloss, Wildgehege) schon für einen separaten Reiseführer reichen. Doch dann kommen noch die Elblandschaft (mit Schloss Pillnitz) und die in fast unmittelbarer Nähe zu Dresden gelegene romantische Sächsische Schweiz dazu. All das wird auch in entsprechender Kürze, aber ohne wesentlichen Informationsfluss erklärt. Darüber hinaus enthält dieser Reisefüher viele sehr hilfreiche grafische Darstellungen und Karten. Als Krönung erhält man dazu noch einen herausnehmbaren Stadtplan, der auch keine Wünsche offen lässt. Kurz: Dieser Reiseführer ist wirklich exzellent.

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