Rainer Erlinger Höflichkeit

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Inhaltsangabe zu „Höflichkeit“ von Rainer Erlinger

Warum Höflichkeit im 21. Jahrhundert nichts mit Etikette zu tun hat.

Von Rainer Erlinger, Autor der beliebten Kolumne 'Die Gewissensfrage' im Magazin der 'Süddeutschen Zeitung'

Ist das Türaufhalten gutes Benehmen alter Schule oder einfach nur albern? Platz machen bringt doch nichts. Und was heißt hier Zurückhaltung, wenn alle anderen an mir vorbeistreben?

Rainer Erlinger geht in seinem neuen Buch die Höflichkeit von überraschenden Seiten aus an: Höflichkeit und Religion, Höflichkeit und Provokation, Höflichkeit zwischen den Geschlechtern, so umkreist er die alte Tugend, um mit Witz, Scharfsinn und zahlreichen Beispielen aus eigener Erfahrung, Literatur und Film eine Sichtung vorzunehmen: Was ist heute noch wertvoll an der scheinbar wertlosen Tugend? Eine kluge Auseinandersetzung mit dem, was die Gesellschaft im Innersten zusammenhält, und ein so unterhaltsames wie anregendes Buch.

Eine interessante Lektüre mit so einigen überraschenden Inhalten und vielen einprägsamen Beispielen zur Veranschaulichung des Themas.

— Betsy

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  • Was genau ist eigentlich Höflichkeit?

    Höflichkeit

    Betsy

    31. August 2016 um 22:11

    "Höflichkeit ist ein Verhalten, in dem die Achtung vor dem Anderen zum Ausdruck kommt."Ein Buch, in dem sich die Frage stellt, ob Höflichkeit überhaupt einen Wert hat und inwieweit sie auch heute noch immer unser Leben miteinander beinflussen kann. Angefangen von den Klassikern wie das Türaufhalten und dem Händedruck bis hin zur Provokation und dem Benehmen im Internet. Wunderbar unterlegt mit zahlreichen Beispielen aus dem Alltag, aber auch aus Studien und historisch wichtigen Werken zu diesem Thema.Gerade in unserer heutigen Zeit kommt es einem oft so vor als wäre die Höflichkeit, im Vergleich zu früher, teilweise gar nicht mehr vorhanden. Dieses Buch zeigt aber sehr gut, wie selbstverständlich in gewissen Situationen die Höflichkeit in uns verankert ist, zB in gewissen Bereichen der Hygiene.Was man hier gleich als erstes lernt ist, dass Höflichkeit nicht dasselbe ist wie Etikette, worunter auch das Kavaliertum fällt. Teilweise verschwimmen die Grenzen, je nachdem was dahintersteckt. Diese Unterschiede begleiten einen durch das ganze Buch und es geht einem irgendwann dann auch richtig in Fleisch und Blut über, sodass man beide wirklich getrennt voneinander betrachten kann. Dennoch hat vieles was unter Etikette fällt seine guten Seiten, genau wie auch die Höflichkeit nicht immer nur positiv zu sehen ist, sondern auch peinlich oder brutal sein kann. Erlinger geht hier sogar so weit, dass er auch noch das Taktgefühl aufgreift und auch hier wunderbar verständlich macht, dass selbst dieses von der Höflichkeit abzugrenzen ist und erklärt auch hier genau wodurch sich dieses auszeichnet."Der schlimmste Feind der Höflichkeit ist nicht der Drang zur Wahrheit, sondern der Drang, unbedingt etwas sagen zu müssen."Es gibt hier einige wirklich gute Beispiele für Situationen, die sehr gut veranschaulichen wie genau sich Höflichkeit zeigen kann zB anhand der englischen Queen, Angela Merkel, aber auch anhand der Serie The Big Bang Theory oder einem Comicbild. Spannend auch die Einblicke in andere Länder und deren Sitten, sowie deren Verständnis für Höflichkeit, was hier auch bei dem Thema Religion aufgegriffen wird.Der Autor vermittelt hier teilweise wirklich sehr amüsant und auch aus eigenen Erfahrungen das ganze Spektrum der Höflichkeit und der Etikette, auch wenn er sich dann oftmals einfach nur zu wiederholen scheint. Er geht auf bedeutende und tonangebende Werke zu diesem Thema ein und erklärt auch wie sich deren Verständnis im Laufe der Zeit geändert bzw. nicht geändert haben. Etwas nervig ist zu Beginn, dass der Autor oftmals ein Thema anschneidet, bei denen er gleich angibt, dass dieses noch genauer in dem und dem Kapitel behandelt wird, was zum Glück dann irgendwann immer weniger wird, wohl auch weil man dann schon fast alle Kapitel durch hat ;)Fazit: Ein Buch, welches die Höflichkeit versucht genau zu definieren und veranschaulicht, dass sie auch heute nicht zu unterschätzen ist, um anderen Menschen seine Achtung zu zeigen. Einstudierte Konventionen mögen zwar ihren Wert haben, aber nicht unbedingt höflich sein. Ein angenehmer, lehrreicher und auch zuweilen unterhaltsamer Schreibstil. Wunderbare Beispiele und viele Themen, bei denen der Autor selbst zugibt etwas abgeschweift zu sein, aber auch seine Gründe dafür hat, um damit das Wesen der Höflichkeit klar aufzuzeigen. Teilweise wiederholt sich vieles und manche Sätze sind so lang, dass man sie nochmals lesen muss, wenn man nicht mit voller Konzentration dabei ist, um den Inhalt zu begreifen. Ansonsten Buch, das mit einigen Inhalten wirklich überrascht und sehr viel Information vermittelt.

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