Rainer Findeisen Höllenfeuer

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Inhaltsangabe zu „Höllenfeuer“ von Rainer Findeisen

[2. Version 18.02.2012 - Korrektur RS] Eines Tages bekommt der konservative ländliche Bauer Johannes mit, dass seine achtzehnjährige Tochter Anna lesbisch ist. Ausgerechnet in der Scheune seines Hofes treibt sie es mit Marie, ihrer Freundin. Natürlich ist Marie an allem schuld, so denkt er jedenfalls. Wenig später passiert dann nachts das Unglück. Bei bizarren Sexspielchen auf der Tenne der Scheune, kommt es zum Brand. Marie kann sich retten, ruft Hilfe herbei. Johannes versucht Anna, die an einem Holzpfosten gefesselt war zu retten. Vergebens. Sie verbrennt qualvoll. Johannes verunglückt bei dieser Aktion selbst. Er wird von einem brennenden Balken am Kopf getroffen und leidet seitdem zeitweise an psychotischen Störungen, die eine Veränderung seiner Person hervorrufen. Während dieser Veränderungen passieren schreckliche Dinge, denn er versucht sich an einigen Frauen, die Marie ähnlich sehen, auf grausamste Art und Weise zu rächen. Marie ist seitdem spurlos verschwunden. Dann verunglückt auch noch seine Frau. Schneider und Erler, die Ermittler der Kripo, tappen lange Zeit im Dunkeln. Ein spannender Thriller mit einem überraschenden Ende. LESEPROBE Anna schrie lauter: „So hilf mir doch endlich! Das Feuer kommt näher.“ Marie versuchte, die Handschellen mit der Hand zu lö-sen. Vergebens. Das Feuer breitete sich immer schneller aus. Marie wusste nicht mehr, was sie tun sollte. Sie erkannte das ganze schreckliche Ausmaß dieser Katastrophe. Ihr war klar, dass sie es allein nicht schaffen würde, das Feuer zu löschen. „Oh, mein Gott. Es hat keinen Zweck. Halt aus, Anna, bitte, ich hole schnell Hilfe!“ Voller Verzweiflung lief sie zu der Stiege, kletterte, nur mit ihrem knappen weißen Slip bekleidet, hinab, rannte aus der Scheune und schrie aus voller Kehle und so laut sie nur konnte: „Hilfe, so helft mir doch! Die Scheune brennt. Anna verbrennt. Hilfe!“ ... Dann kam es zur Katastrophe: Während Johannes die ersten Stufen der steilen Holzstiege hinaufstieg, löste sich ein brennender Balken von der Tenne. Er konnte es genau beobachten, alles ging jedoch so schnell, dass er keine Chance mehr hatte, darauf zu reagieren. Ihm blieb gerade noch Zeit „Der Balken, so helft mir doch!“ zu rufen, dann fiel der Balken auch schon und traf ihn am Kopf. Johannes stürzte mitsamt der Stiege auf den Boden der Scheune und wurde ohnmächtig. Lukas und Ruben eilten ihm sofort zu Hilfe und zogen den brennenden Balken von ihm weg. Dann schleppten sie Johannes aus der Scheune. Während sich Lukas um Johannes kümmerte, handelte Ruben schnell und überlegt. Er zog sein nasses Hemd aus und hielt es sich vor die Nase. Dann griff nach einer Alu-miniumleiter, hob den Bolzenschneider auf, der neben Jo-hannes lag, stieg auf die Tenne und wollte so schnell er nur konnte zu Anna, um sie endlich aus dem Flammenmeer zu bergen. Vollkommen verzweifelt suchte er nach Anna. Entscheidende Sekunden verstrichen, bis er sie endlich in den dicken Qualmwolken entdecken konnte. Ihr Körper war von lodernden Flammen umgeben und der Qualm machte ein Atmen fast unmöglich. Ruben konnte seine Hand kaum vor Augen sehen und hegte die Befürchtung, dass er es nicht mehr schaffen würde, aus der Scheune zu kommen, bevor sie in sich zusammen fallen würde. Mit dem Bolzenschneider kniff er hastig die Handschellen durch. Er war mit seiner Kraft am Ende, sie reichte gerade noch aus, um Anna aus der lichterloh brennenden Scheune zu bringen. Zu spät. Er ahnte nicht, dass sie bereits tot war, einen qualvollen Erstickungstod gestorben war. ... Babsi zitterte am ganzen Körper. Sie fürchtete sich vor Johannes, der immer bedrohlicher und unberechenbarer auf sie wirkte. Sie bangte um ihr Leben, weinte. Ihr war zum Schreien zumute, doch sie konnte es nicht. Johannes zog ihr mit zitternden Händen beide Flip-Flops aus, setzte sich neben sie und berührte ihre Füße. Er nahm einen Fuß in die Hand, führte ihn ganz langsam an seinen Mund und küsste ihren großen Zeh.
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