Rainer Fuhrmann

 4.1 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Medusa, Die Untersuchung und weiteren Büchern.

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Rainer FuhrmannMedusa
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Medusa
Medusa
 (4)
Erschienen am 01.04.1994
Rainer FuhrmannDie Untersuchung
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Die Untersuchung
Die Untersuchung
 (2)
Erschienen am 01.11.1993
Rainer FuhrmannPlanet Der Sirenen,
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Planet Der Sirenen,
Planet Der Sirenen,
 (1)
Erschienen am 01.01.1984
Rainer FuhrmannDas Raumschiff aus der Steinzeit.
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Das Raumschiff aus der Steinzeit.
Das Raumschiff aus der Steinzeit.
 (1)
Erschienen am 01.01.1978
Rainer FuhrmannKairos
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Kairos
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Erschienen am 01.02.1998
Rainer FuhrmannHomo Sapiens 10-2
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Homo Sapiens 10-2
Homo Sapiens 10-2
 (0)
Erschienen am 01.01.1979
Rainer FuhrmannDie Untersuchung
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Die Untersuchung
Die Untersuchung
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Erschienen am 01.01.1988
Rainer FuhrmannRainer Furhmann: Die Untersuchung
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Rainer Furhmann: Die Untersuchung
Rainer Furhmann: Die Untersuchung
 (0)
Erschienen am 01.01.1986

Neue Rezensionen zu Rainer Fuhrmann

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Rheinzwitters avatar

Rezension zu "Die Untersuchung" von Rainer Fuhrmann

Unerwartet gut
Rheinzwittervor 4 Jahren

Ein Science-Fiction-Roman von einem deutschen Schriftsteller - aus der DDR.

Dieses Buch war - damals beim ersten Lesen 1993 - der einzige Fiction-Roman, der hängengeblieben ist, den ich nicht schon beim Querlesen abgebrochen hatte (jedenfalls kann ich mich an keinen anderen erinnern), und umso überraschter war ich bei erneuter Lektüre, mehr als ein Jahrzehnt später während einer Internet-Recherche, dass "Die Untersuchung" von einem DDR-Schriftsteller verfasst wurde, Erstveröffentlichung 1984.

Ich hatte damals so meine Probleme mit deutschen Autoren im Allgemeinen und mit Science Fiction im Besonderen, weil mir deutsche Autoren oft zu verkopft waren oder Fiction zu abgedreht war, als dass ich den Geschichten folgen wollte, oder sie enthielten endloses Technikgesabbel oder waren bevölkert von seltsamen Wesen mit noch seltsameren Namen in weit enfernten... und so weiter und so langweilig.

Weit entfernt spielt dieser Roman zwar auch - aber zum Glück eben weit entfernt von langweilig.

Der hier gezeigte Einband war ein Blickfang in den Regalen des hiesigen Buchhandels, der deutsche Autorenname machte neugierig, und spätestens mit dem Klappentext hatte ich die Kaufentscheidung getroffen, weil er eines meiner liebsten Sujets in der Spannungsliteratur umschreibt: eine überschaubare Gruppe von Charakteren in einem isolierten Gebiet muss sich einer Herausforderung stellen.

Die Geschichte um einen jungen Schreibtischhengst und seiner Untersuchung dreier Todesfälle auf dem Saturnmond Titan gegen einen altgedienten Machtmenschen ist von der ersten Seite an spannend, logisch konstruiert und - für mich damals erstaunlich - auf internationalem Niveau mit zum Beispiel Lewis Shiners 'Frontera' jener Zeit. Es klingt weniger despektierlich als es mein Unwissen zeigt, aber so etwas hatte ich in diesem Genre nicht unbedingt von einem deutschen Autor erwartet.

Heute ist mir bewusst, dass mich mehr die Whodunit-Elemente gefesselt haben als der Fiction-Schauplatz, und dass meine Vorlieben eher in Richtung Science-Thriller und Cyberpunk gehen, aber diese Subgenres waren mir damals unbekannt.

Mittlerweile sind seit erster Lektüre mehr als 20 Jahre vergangen, sogar mehr als 30 Jahre seit Erstveröffentlichung, aber auch heute noch wirkt die Geschichte weder angestaubt noch altbacken, und dann und wann nehme ich das Buch erneut zur Hand.
Insgesamt haben sich deutsche Autoren seitdem nicht nur in den Genres Science Fiction und Space Opera einen Namen gemacht: ob nun Andreas Eschbach (Quest, Solarstation), Frank Schätzung (Limit) - um allseits bekannte zu nennen-, auch in den Genres Fantasy, Krimi und Abenteuer bewegen sich Autoren wie Kai Meyer, Volker Kutscher und Thomas Thiemeyer auf Augenhöhe mit den international etablierten Schreibern. 


Eine Stilblüte wäre einem englischsprachigen Autor vermutlich nicht passiert und hat schon fast etwas Rührendes: Es gehört eine gewisse Portion Humor oder Mut oder Naivität dazu, eine Figur mit dem Namen Cremburger(!) zu versehen, womit sie klingt wie, na ja, wie ein Burger mit Creme halt, ähem... Als wollte Fuhrmann der Figur einen bemüht englischklingenden Namen verleihen, aber dann doch wieder nicht.

Vermutlich lassen sich systemkritische Anspielungen des DDR-Autors aus der Story herauslesen, aber diese Interpretationsebene überlasse ich anderen.

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RogerSuffos avatar

Rezension zu "Das Raumschiff aus der Steinzeit." von Rainer Fuhrmann

Rezension zu "Das Raumschiff aus der Steinzeit." von Rainer, Fuhrmann
RogerSuffovor 6 Jahren

Die gestellte Aufgabe des Autors scheint fast unlösbar: Aus einer wissenschaftlichen Idee, nämlich der Tödlichkeit von Bakterien und Viren von bzw. für fremdes Leben eine spannende Geschichte zu machen. Im Wesentlichen ist die Aufgabe gelöst. In Australien lässt e ein geeignetes Team aufeinanderstoßen und die Rätsel werden gestellt. Auf dem Mars spitzt er alles zu. Allerdings fragt man sich, ob sich ein Mensch mit einer derartig verfestigten fixen Idee, der um der Spur seines Vaters zu folgen derart alle Disziplin auf den Müll wirft, in die Expeditionsmannschaft
aufgenommen worden wäre.
Die Auflösung des Rätsels hat mich persönlich etwas enttäuscht. Inwieweit eine Zivilisation, die langlebig, wie ihre Spezies waren, eine so weiträumige Weltraumspanne überbrückten, so ahnungslos in Mikrobiologie gewesen sein sollte, darf bezweifelt werden.
Allerdings verrät ja bereits der Titel, dass der Auto mit seinem Thema spielt: Die modernen Menschen erforschen ja die Spuren eines fremden Raumschiffs, dass die sich entwickelnde Gesellschaft auf der Erde besucht hatte, als hier noch Steinzeit herrschte – es kam ja nicht aus der Steinzeit.
Viele verworrene Zusammenhänge braucht de Autor nicht: Das Raumschiff mit seinen Eigenschaften und Schutzvorrichtungen, die es zu erkunden gilt, die sich entwickelnde zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen drei durch Zufall aneinander geratenden Menschen, eine Lebensform, die auf dem Mars verschiedene, durch Evolutionsgesetze zuerst schwer zu erklärende Besonderheiten aufweist und die Entdeckung von Artefakten.
Ein Büchlein, dass für leichte Stunden, Unterhaltung zwischendurch geeignet ist. Nichts Sensationelles, aber auch nichts Sinnloses oder Langweiliges ...

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AArndts avatar

Rezension zu "Planet Der Sirenen," von Rainer Fuhrmann

Rezension zu "Planet Der Sirenen," von Rainer Fuhrmann
AArndtvor 7 Jahren

Planet der Sirenen habe ich in meiner Kindheit sehr oft gelesen, weil es eine kluge Erzählung und Parabel über den Menschen und sein Verhältnis zu fremden, andersartigen Geschöpfen ist. Die Darstellung der übermenschlich großen Kellerasseln im Gegensatz zu den kleineren und kriegerischen Menschen hat mich sehr fasziniert. Die Beschreibung der Natur und Lebensweise auf dem Planeten und seine Bewohner wirkt unmittelbar, als wäre man beim Lesen mittendrin. Die sinnlich-schön formulierten Sätze hinterlassen einen tiefen Eindruck, ein einzigartiges Buch!

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