Rainer Funk Ich und Wir

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Inhaltsangabe zu „Ich und Wir“ von Rainer Funk

Eine erste Psychoanalyse des postmodernen Charakters Der neue Persönlichkeitstyp unseres postmodernen Zeitalters ist der Ich-Orientierte. Selbstbestimmt und frei von allen Vorgaben erzeugt er seine eigene Wirklichkeit, anstatt sich der gegebenen, oft bedrückenden Realität auszuliefern. Aber wie sieht es in seinem Innersten aus? Welche Bedürfnisse, Triebe, Sehnsüchte, Träume hat er, und erlaubt sein postmoderner Lebensstil ihre Befriedigung? Die Merkmale sowie die Auswirkungen der postmodernen Ich-Orientierung zeigt der Psychoanalytiker Dr. Rainer Funke kenntnisreich, profund und gut nachvollziehbar.

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  • Psychoanalyse des postmodernen Menschen

    Ich und Wir
    Sokrates

    Sokrates

    10. August 2014 um 17:39

    Rainer Funk, Herausgaber der Schriften von Erich Fromm, selbst Psychoanalytiker, hat mit diesem Buch versucht, eine aktuelle Analyse des "postmodernen" Menschen zu schreiben. Hinsichtlich der Analysemittel und -methode lehnt er sich eng an Erich Fromm an. Der weltanschauliche Rahmen der Interpretation oszilliert zwischen Marxismus und Freud'scher Theorie - beide Ansätze sind in der heutigen Psychologie bzw. Soziologie längstens nicht mehr präferierte Standardtheorie. Genau dies hat mich auch gestört. Aber wahrscheinlich, weil ich weder Marx noch Freud mag, auch wenn ich mich für psychologische Analysen über unsere aktuelle gesellschaftliche Lage jederzeit interessiere. Nur leider verstehe ich nicht, wie nach wie vor namhafte Fachleute mit beiden Theorien argumentieren können. Insbesondere in der Psychologie herrscht - zumindest in der wissenschaftlichen Innung - eine andere Arbeitsweise vor; Freud ist ein Kultur-, jedoch kein Forschungsphänomen mehr. Er ist wissenschaftlich x-mal bereits überholt, hinterfragt, zerlegt worden. Warum argumentiere ich da noch immer mit seinen Theorien und Modellen? Da passt das Denken eines Karl Marx noch eher, um die aktuellen Entwicklungen kritisch zu hinterfragen. Auf das Buch hatte ich mich ehrlicherweise mehr gefreut, als dass diese Freude dann ihre Berechtigung hatte. Und irgendwie vermisse ich noch psychologische Fachliteratur, welche sich mithilfe aktueller Forschungsmethoden sowie -theorien einer Zeitanalyse widmet - und nicht mehr mit Modellen und Phantasmen/Ideen eines Sigmund Freud daherkommt.

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