Rainer Gross Grafeneck

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Inhaltsangabe zu „Grafeneck“ von Rainer Gross

Ein melancholischer Krimi, ein dunkler Heimatroman, ein glänzendes Debüt Es gibt Verbrechen, die nie verjähren. Auch nicht am Ende der Welt, in einem Dorf auf der Schwäbischen Alb. Hermann Mauser, verschrobener Kauz, Eigenbrötler und Hobbyhöhlenforscher entdeckt auf einem seiner Ausflüge eine Leiche in den Eingeweiden eines Berges. Mit ihr kommt auch die Vergangenheit wieder ans Tageslicht, über die viele lieber geschwiegen hätten – und eine Schuld, die niemand vergeben kann …

Interessantes Thema, aber leider schlecht umgesetzt.

— Elwood

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  • Es geschah vor 50 Jahren...

    Grafeneck

    gaby2707

    04. July 2013 um 13:55

    Hermann Mauser, 61, ist seit 30 Jahren Grundschullehrer und unterrichtet Deutsch, Rechnen und Heimat- und Sachkunde in Burtenhausen auf der Schwäbischen Alb. Hier lebt auch seine Freundin Veronika Baader, die eine kleine Töpferwerkstatt in ihrer Garage betreibt. Mauser ist passionierter Höhlenforscher und bei einem Besuch der Lehmkammerhöhle am Karsamstag 1997 findet er einen mumifizierten Toten im schwarzen Anzug, weißen Hemd und Krawatte. Er hat ein mulmiges Gefühl in dieser stickigen Luft. Es riecht nach Nazizeit, der Zeit, als sein Vater Polizist in Buttenhausen war und seine Schwester Therese, genannt Mutz, in einem Auto mit weißen Fenstern abgeholt und nach Grafeneck geschafft worden wurde. Jeder im Dorf wusste, wenn auch nur hinter vorgehaltener Hand, was hier geschah, wenn die Schlote qualmten. Kommissar Greving aus Reutlingen nimmt sich des Toten an und versucht, sein Geheimnis zu lüften. Aber auch Mauser bleibt an der Geschichte dran...   Selten habe ich so einen melancholischen und berührenden Krimi gelesen. Die philosophischen Betrachtungen des Lebens im Ganzen und im Allgemeinen zwischen Mauser und Kommissar Greving haben mich richtig ruhig werden lassen. Die Geschichte um Grafeneck und seine "Bewohner" hat mich schon sehr berührt. Es kommt wohl auch nicht so oft vor, dass ein Geheimnis nach 50 Jahren aus der Versenkung geholt wird, und sich manch einer wünscht, nie dabei gewesen zu sein. Aber in dieser kleinen Gemeinde hat jeder von den Alten sein kleines Geheimnis, seine Scham, seine Verzweiflung, seine Ohnmacht und die Unmöglichkeit zu Vergessen.   Rainer Gross hat mit seinem Debütroman eine tolle Geschichte erzählt. Ich hoffe, es gibt weitere.

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  • Rezension zu "Grafeneck" von Rainer Gross

    Grafeneck

    Bellexr

    09. March 2010 um 06:57

    In der Nähe von Buttenhausen, einem kleinen Dorf in der Schwäbischen Alb, findet der Grundschullehrer und Hobbyhöhlenforscher Hermann Mauser bei einer Höhlenwanderung die mumifizierte Leiche eines Mannes. Bevor er der Polizei von seinem Fund berichtet, untersucht er selbst die Leiche und stellt fest, dass sie mindestens seit 50 Jahren in der Höhle gelegen haben muss. Mauser ermittelt auf eigene Faust weiter und muss schon bald feststellen, dass man Tote besser ruhen lässt. . Still, nachdenklich und mit einem guten Schuss Lokalkolorit versehen, erzählt Rainer Gross seinen Debütroman. Gerne lässt er seine Figuren im Dialekt erzählen und seine Beschreibungen des Umlands von Buttenhausen sind bildhaft und fließen so ganz nebenbei in die Geschichte mit ein, sodass der Krimi durchweg atmosphärisch dicht erzählt ist. . Rainer Gross greift in seinem Roman ein Thema auf, dass auch nach mehr als 60 Jahren seinen Schrecken immer noch nicht verloren hat und da er für seine Geschichte auch Zeitzeugen benötigt, spielt diese Ende der 90er Jahre. Realistisch und nachvollziehbar beschreibt er die Gefühle der Dorfbewohner, die um die Geschehnisse der damaligen Zeit zwar wussten, diese zum größten Teil aber verdrängt haben und auch heute nicht mit ihnen konfrontiert werden möchten. Nur sehr zögerlich gelingt es dem angereisten Kommissar Greving wie auch Hermann Mauser mit ihren Nachforschungen, Licht in das Dunkle der Vergangenheit des Dorfes zu bringen. . Seinen Protagonisten Hermann Mauser, ein Grundschullehrer um die 60, der eine lockere Beziehung zur Töpferin Viktoria pflegt, gerne Motorrad fährt, seit seiner Kindheit Höhlen erforscht und ansonsten recht kauzig und eigenbrötlerisch ist, beschreibt der Autor sehr lebendig und detailreich, sodass man zwar sein Verhalten nicht unbedingt immer verstehen, jedoch nachvollziehen kann. . Spannung im eigentlichen Sinne kommt hier nicht auf, aber der Krimi macht neugierig, er ist interessant und flüssig erzählt und seine eigenwilligen Figuren werden einem schnell sympathisch, sodass man gerne weiterliest und sich durchweg gut unterhalten fühlt.

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  • Rezension zu "Grafeneck" von Rainer Gross

    Grafeneck

    dyke

    31. January 2010 um 18:03

    Nicht jeder Roman, in dem eine Leiche entdeckt und nach dem Täter ermittelt wird ist ein Kriminalroman. So auch dieses 220 Seiten stark Büchlein, das einen Nachmittag verschnabuliert werden kann, dessen Wirkung aber weit länger hält als bei den meisten dicken Schwarten. Ein Grundschullehrer, der aus Buttenhausen stammt und dort lebt, findet in einer schwer zugänglichen Höhle eine Leiche, die dort schon 50 Jahre zu liegen scheint. Der Fund verstört ihn, ruft in ihm etwas wach. Er will die Geschichte der Leiche selbst finden. Auch wenn er letztendlich den Fund meldet, lässt er ihn nicht los. Sein Vater muss zum Todeszeitpunkt Polizist in Buttenhausen gewesen sein. Hat er was damit zu tun? War er, der ihm beigebracht hat, was Recht und was Unrecht ist, ein Mörder, ein Nazi? Hat sein Vater etwas mit Grafeneck, der Euthanasie-Anstalt der Nazis in der Nähe, zu tun? Ein Zufallsfund lässt eine gelebte Lebenseinstellung ins Wanken geraten, die Vergangenheit, auf der man aufbaut, ist scheint plötzlich eine andere. Überall im Dorf herrscht der Grundsatz zum wissen über die Vergangenheit: Wenn ich es sagen würde, dann müsste ich sagen: Ja, ich hab was gewusst. So aber kann ich sagen, ich weiß von nix. In diesem Roman geht es nur nebenbei um Tat und Ermittlung, es geht um Recht und Unrecht und Erbarmen

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  • Rezension zu "Grafeneck" von Rainer Gross

    Grafeneck

    beedaddy

    22. January 2008 um 10:04

    Ein durchschnittliches Buch ohne besondere Höhepunkte. Für mich war es recht interessant, da es mehr oder weniger in meiner Region spielt. Jemand aus Norddeutschland könnte allerdings mit dem Schreibstil Schwierigkeiten haben, da zwar nicht im Dialekt geschrieben wird aber doch manche lokal gebräuchlichen Redewendungen Verwendung finden. Alles in allem eher eine Geschichtsstunde als ein Krimi, aber lesenswert.

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