Lob der Macht

von Rainer Hank 
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Lob der Macht
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Ein gelungenes, kurzweiliges Buch über Macht in der heutigen Zeit.

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Inhaltsangabe zu "Lob der Macht"

Fulminant und scharfsinnig beschreibt Rainer Hank die Rolle der Macht. Mutig und moralfrei wird ein Menschheitsprinzip enttabuisiert, das zu unserer Welt gehört und ohne das wir im Leben nicht bestehen können. Ein aufregend-provokantes Plädoyer für die Unverzichtbarkeit der Macht!

Wir verachten die Macht und müssen doch zugeben, dass wir in Wahrheit die Machtmenschen bewundern, ihrem Charisma und Charme erliegen. Rainer Hank nimmt eine überfällige Neuvermessung der Macht vor: nüchtern und in aufklärerischer Absicht analysiert er die Psychologie der Machtspiele und die Diskurse der Herrschenden, beschreibt die Erfahrungen von Macht und Ohnmacht in unserer Lebenswelt und zeigt auf, wie sehr diese miteinander verwoben sind. Herausragende Machtbiographien aus der Wirtschaft werden in ihrer Dramatik, ihren Höhen und Tiefen, eindringlich geschildert: Thomas Middelhoff, Martin Winterkorn, Ferdinand Piëch, Dieter Zetsche und etliche andere mehr.

In seinem klug argumentierenden Buch kommt Rainer Hank dem Geheimnis unserer Faszination an der Macht und den Mächtigen auf die Spur. Und zeigt, warum es für uns besser ist, die Macht nicht zu verleugnen. Eine brillante Streitschrift für ein neues unverkrampftes Verhältnis zur Macht.

»Rainer Hank – der Streitlustige. Einer der profiliertesten deutschen Wirtschaftsliberalen.« Martin Lüdke, Frankfurter Neue Presse

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608961799
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:09.09.2017

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    seschatvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gelungenes, kurzweiliges Buch über Macht in der heutigen Zeit.
    Aktuelles Überblickswerk zum Thema Macht

    Im Sachbuch „Lob der Macht“ wird das Thema „Macht“ in all seinen Erscheinungsformen informativ, höchst aktuell und allgemeinverständlich betrachtet.

    Der Autor Rainer Hank, Jahrgang 1953, ist ein vielfach ausgezeichneter Wirtschaftsjournalist und bei der FAS tätig. Als solcher kennt er sich vortrefflich im ökonomisch-politischen Bereich aus, was die vorliegende Studie eindrücklich belegt, indem nicht nur ausführlich auf das autoritäre Machtverständnis des amerikanischen Präsidenten Donald Trump eingegangen wird, sondern auch auf die Eurofinanzkrise und deren Folgen sowie auf gescheiterte deutsche Topmanager (Martin Winterkorn, Thomas Middelhoff und Peter Löscher). Auch der Bereich Machtinszenierung wird spannend untersucht, indem die Inauguration von Kaiser Karl IV. mit der Amtseinführung von Donald Trump verglichen wird.

    Die bekannte These - Macht macht sexy und korrumpierbar- ist nicht neu und hat in all den Jahren nicht an Bedeutung bzw. Wahrheit eingebüßt; schaut man sich beispielsweise Politiker bzw. führende Wirtschaftsgrößen an. Zudem sei Macht alles andere als statisch, sondern befeuere das Verlangen nach noch mehr Macht. Wenn Macht dann auch noch mit Empathie daherkomme, sei ihre Verführungskunst nahezu grenzenlos, so Hank. Ein Paradebeispiel für diesen Effekt ist die Wahl von Martin Schulz zum SPD-Parteichef und -Kanzlerkandidaten im Juni dieses Jahres.

    Doch Hank denkt noch weiter. So setzt er sich kritisch mit den monotheistischen Religionen, Judentum, Christentum und Islam, auseinander. Denn hier bildet nur ein Gott das Machtmonopol und kann sich bei der Machtausübung nahezu alles erlauben.

    Eigentum und Geld geben in kapitalistischen Systemen den Ton an. Allein der Wettbewerb vermöge hier einen Riegel vorzuschieben und die Macht nicht ausufern zu lassen, so der Autor. Zudem wird die Macht von Big Data und der Datenkrake Google kurz angeschnitten – m. E. eine mehr als fragwürdige Entwicklung.

    Trotz allem muss ich Hank zustimmen, wenn er sagt, dass „[e]ine Welt ohne Macht (eine) arme Welt (wäre).“ Denn Fortschritt, Innovationen, Wohlstand erwachsen nun einmal aus Macht bzw. aus Macht einer oder mehrerer mächtigen Personen und deren Ideen.

    Mein persönliches Highlight waren die Ausführungen zu literarischen Werken von Thomas Morus (Utopia) und Yuval Noah Harari (Homo Deus), die Rainer Hanke an passender Stelle in den Fließtext eingebunden hat.

    FAZIT
    Ein gelungenes, kurzweiliges Buch über Macht in der heutigen Zeit. 

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    Warum Macht in unserer Gesellschaft unverzichtbar ist - eine Streitschrift für ein neues Verhältnis zur Macht

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