Rainer Holbe Als die Mainzelmännchen laufen lernten

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Inhaltsangabe zu „Als die Mainzelmännchen laufen lernten“ von Rainer Holbe

Der erste Ausstrahlungsort 1963 war eine Scheune. Heute ist das Zweite Deutsche Fernsehen ein gigantisches Medienunternehmen mit seiner Zentrale in Mainz und zahlreichen Inland- und Auslandstudios. Rainer Holbe geht in diesem Buch auf gesellschaftliche Aspekte der früheren und heutigen Medienwelt ein, nennt Sternstunden des ZDFs und die Herausforderungen durch private Sender. Er schaut hinter die Kulissen, schildert seine eigenen Erfahrungen mit dem ZDF, bietet spannende Anekdoten und plaudert mit TV-Akteuren wie Harry Valerien, Frank Elstner, Peter Scholl-Latour, Claus Kleber, Thomas Gottschalk, Markus Lanz u.a. Ein kurzweiliges Buch über eine Fernseh-Welt, die uns alle prägt. Happy Birthday! 1. April 2013: Das ZDF wird 50! Insider-Blick auf ein öffentlich-rechtliches Spektakel Der ehemalige ZDF-Moderator Rainer Holbe schaut hinter die Kulissen und feiert ein Wiedersehen mit Akteuren von einst und jetzt

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  • Ein Weggefährte von Anfang an zum Jubiläum

    Als die Mainzelmännchen laufen lernten
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    04. April 2013 um 14:44

      Pünktlich zum Jubiläum des ZDF legt ein „Urgestein“ des Senders (einer, der die Entwicklung von Beginn an miterlebt hat), nun seine vielfältigen Eindrücke und Erinnerungen an 50 Jahre Fernsehgeschichte vor.   Der ehemalige und langjährige Fernsehjournalist und bekannte Moderator (Starparade, Drehscheibe und vieles mehr) Rainer Holbe verliert sich dabei in diesem Buch nicht in seiner eigenen Geschichte oder stellt seine Leistungen und seine Person in den Mittelpunkt (im Gegenteil), sondern lenkt das Augenmerk des Lesers auf herausragend und öffentlich sehr wirksame Gestalten, Sendungen und Entwicklungen des ZDF. Und dies in klarer und flüssiger, leicht und gut zu lesender Sprache. Mit vielen, vielen „Aha-Effekten“ bei jenen Lesers, die ein gutes Stück der ZDF Geschichte als Zuschauer miterleben konnten.   Wobei Holbe hier bei weitem nicht nur in „ferner“ Vergangenheit alleine stöbert. Auch das aktuelle Programm wie u.a. in Person von Markus Lanz findet seine Aufnahme in dieses Buch und das nicht als offenkundige „Allzweckwaffe“ des ZDF, sondern mit seinen (nicht ganz so breit bekannten) Reportagen und Unternehmungen „am Rande der Welt“. Auf Expedition (u.a. zu beiden Polen). Ein Einblick, der neben das doch sehr gelackte, öffentliche Bild des Moderators Lanz dessen Durchhaltekräfte und Zähigkeit erahnen lässt.   Kräfte, die im Übrigen ohne Weiteres auch Dieter Thomas Heck, „Mr. Hitparade“, erkennbar inne liegen. Das hinter den Kulissen im Übrigen des Öfteren „die Fetzen fliegen“, auch dies lässt sich bereits an Heck nachvollziehen (und bis heute weiterverfolgen).   Stolte, Kürten, Elstner, Thoelcke, Heck, von Lojewski, Schausten, Bellut, oft an Namen (und anregend unterhaltsam) setzt Holbe ganze Entwicklungszeiten ins rechte Licht, von den „abenteuerlichen Anfängen“ hin zur zunehmenden Professionalisierung. Die planerische und journalistische Arbeit hinter der Kamera fängt er dabei genauso gut mit ein, wie er die Gesichter vor den Kameras mit Geschichten und spezifischem „ZDF-Leben“ füllt.   Das ein solcher Apparat nicht von prominenten Gesichtern alleine in Schwung gebracht und gehalten wird, auch hier finden sich Hinweise im Buch im Blick auf Maskenbildner und viele andere „lebende Mainzelmännchen“ hinter den Kameras. Ein Wiedertreffen mit Urgesteinen wie Harry Valerien und Dietmar Schönherr, ein Blick auf die sich verändernde Gegenwart (der „moderne Fünfkampf der Talkshows“), all das legt Holbe übersichtlich vor.   Alles in allem legt Rainer Holbe damit eine unterhaltsame, flüssig geschriebene und gut recherchierte Geschichten von Menschen und Entwicklungen mit hohem Wiedererkennungswert vor, in denen er das ein um das andere Mal mit interessanten Perspektiven zu überraschen versteht. Ein Buch der Medien- und Zeitgeschichte, illustriert mit einigen Bildern, das eine durchaus empfehlenswerte Lektüre darstellt.

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