Rainer Krämer Die Pest in Regensburg (1300 - 1700)

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Inhaltsangabe zu „Die Pest in Regensburg (1300 - 1700)“ von Rainer Krämer

„esst Pimpernell, dann sterbet ihr nit so schnell“ schallt es allenthalben durch das dunkle Gassengewinkel, kaum ein Haus im mittelalterlichen Regensburg, dass nicht einen Pesttoten zu beklagen hatte.

Die (noch) Gesunden trauten sich nicht mehr auf die Strasse und unter die Leute, und so zogen Kräuterweiber und Materia-listen mit Tüchern und Masken bedeckt mit ihren Karren voller „Anti-Pest-Kräutern“ durch die Stadt in der Hoffnung, dass sich irgendwo ein Türspalt öffnete oder ein Korb vom Fenster heruntergelassen wurde, um das vermeintlich Hilfreiche zu erstehen.

Das Pimpernellkraut war lange Zeit die gängigste Hilfe-empfehlung für das einfache Volk, das von der Seuche so lange mit eitrig blutigen Beulen geschunden, bis der geschwächte Körper letztlich aufgeben musste.

Die Allerwohlhabendsten versuchten mit teuersten Theriak-Mixturen dem Schwarzen Tod zu entkommen, was bekanntlich auch nicht half, bestenfalls dem Apotheker.

Da der (Aber-) Glaube oder die Hoffnung als letztes stirbt, hatten Medici und Apothecari so lange damit ein gutes Geschäft, bis sie selbst vom „schwarzen Sensenmann“ geholt wurden. Und spätestens ab da spielte es keine Rolle mehr, ob diese letzte Fahrt mit dem knarrendem Leichenkarren zum Massengrab oder mit Leichensänfte zum Marmorgrab führte.

Eines war der „Schwarze Tod“ jedoch nicht: schwarz.

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