Rainer Löffler Der Näher

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Inhaltsangabe zu „Der Näher“ von Rainer Löffler

Ein Thriller wie ein Stich ins Herz In der Nähe von Köln verschwinden zwei schwangere Frauen. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf werden die Leichen einer Mutter und ihres Kindes in einem unterirdischen Hohlraum entdeckt. Es handelt sich um eine Frau, die vor Jahren verschwunden ist. Dann taucht eine der beiden vermissten Frauen wieder auf und gibt erste Hinweise auf den Täter. Martin Abel muss sich in eine Welt zerstörerischer Fantasien hineindenken. Denn der Mörder tötet nicht nur, sondern platziert etwas im Körper der Toten ... Der dritte Band aus Rainer Löfflers fesselnder Thriller-Reihe um den Fallanalytiker Martin Abel.

Spannend und abgedreht von Beginn bis zum Ende

— dieschmitt
dieschmitt

Stellenweise spannend. Durchschnittlicher Thriller.

— Gwendolyn22
Gwendolyn22

nichts für schwache Nerven

— Kaffeetasse
Kaffeetasse

Extrem grausamer Thriller um den etwas durchgeknallen Fallanalytiker Martin Abel. Auch der 3. fall hat es wieder in sich.

— makama
makama

Spannend, hart, ekelig, faszinierend

— SillyT
SillyT

Was für eine abartig spannende Geschichte! Nicht lange überlegen, einfach lesen!

— allegra
allegra

Ein kaum vorstellbarer unmenschlicher Thriller. Sehr gut :)

— Bianca75
Bianca75

grausamer, brutaler und sehr spannender Thriller, den ich weiter empfehlen kann, voraus gesetzt man ist nicht zart besaitet

— DianaE
DianaE

Ein grandioser Martin Abel in einem absolut grauenhaften 3. Fall.

— Glanzleistung
Glanzleistung

geniales Buch, teils etwas brutal und eklig, aber sehr gut als Thriller umgesetzt

— juli.buecher
juli.buecher

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  • Kranker Geist

    Der Näher
    badwoman

    badwoman

    21. June 2017 um 23:22

    Marin Abel, Fallanalytiker beim LKA in Stuttgart, ermittelt in der Nähe von Köln in zwei Fällen, in denen schwangere Frauen verschwunden sind. Und dann werden auch noch die Leichen einer Frau und ihres neugeborenen Kindes gefunden. Diese Frau war schon sehr viel früher verschwunden. Können diese Morde in Zusammenhang mit den kürzlich verschwundenen Frauen stehen? Abel stürzt sich in die Arbeit und muss feststellen, dass die Polizei vor Ort nicht soviel Enthusiasmus an den Tag legt… Der Thriller „Der Näher“ von Rainer Löffler ist der dritte Band der Reihe um den Fallanalytiker Martin Abel. Doch auch, wenn man die ersten beiden Bände nicht gelesen hat, kann man diesen problemlos verstehen. Abel ist ein engagierter, mitfühlender Ermittler, der niemals aufgibt, wenn es noch eine Chance gibt, ein vermeintliches Opfer zu retten. Ein sehr einnehmender Wesenszug, wie ich finde. Auch seine Frau Hannah wirkt sympathisch. Zu den anderen Charakteren in diesem Buch hatte ich eher ein zwiespältiges „Verhältnis“. Die Geschichte dieses Buches ist  originell und ziemlich grausam, manchmal fast etwas bizarr. Als Leser leidet man jedenfalls mit den Opfern. Die Spannung im Buch wird gut aufgebaut und auch recht gut über die 439 Seiten gehalten, wobei sie zum überraschenden Schluss nochmals richtig gesteigert wird. Das Cover und der Titel passen perfekt zueinander und zum Buch. Die etwas erhabene Schrift in Form einer Naht fällt auf und macht neugierig. Die Buchklappe, die über den Buchschnitt reicht, macht das Cover besonders interessant.

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  • Nichts für schwache Nerven... und Schwangere

    Der Näher
    SummseBee

    SummseBee

    20. June 2017 um 16:58

    Fallanalytiker Martin Abel wird zu einem Fall in Gummersbach gerufen. Zwei schwangere Frauen werden dort aktuell vermisst. Da in beiden Fällen Abschiedsbriefe existieren wurden die Fälle von der örtlichen Polizei schon als abgeschlossen deklariert. Dennoch kann nicht ganz ein Verbrechen ausgeschlossen werden. Abel soll die Fälle mit der örtlichen Polizei untersuchen und wird dabei nicht von jedem begeistert empfangen. Dies ist bereits Abels 3. Fall. Allerdings kann man dieses Buch auch unabhängig von den anderen lesen. Ich kenne die anderen beiden Bücher auch noch nicht und bin dennoch sehr gut zurecht gekommen. Martin Abel ist ein eigensinniger, aber sehr sympathischer Charakter. Seine Arbeit als Fallanalytiker wurde hier sehr interessant angerissen. Die Polizisten der örtlichen Polizei Gummersbach sind alle sehr unterschiedliche Charaktere. Besonders mochte ich die Kommentare von Doris Stange, die den streckenweise nervenauftreibenden Thriller immer mal wieder aufgelockert haben. Die Textpassagen wechseln sich zwischen den aktuellen Ermittlungen, den Taten des Mörders und den Geschehnissen in seiner Kindheit ab. Ich fand gerade die Passagen aus der Kindheit des Mörders sehr interessant, weil sie einen wenigstens ein bisschen verstehen lassen konnten wie die kranken Gedankengänge zustande kommen konnten. Das Buch blieb bis zum Ende hin spannend. Ich empfehle dieses Buch jedem der über starke Nerven verfügt. Außer man ist zur Zeit schwanger.  

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  • Spannend und abgedreht von Beginn bis zum Ende

    Der Näher
    dieschmitt

    dieschmitt

    20. June 2017 um 12:29

    Zum Inhalt: 2 Frauen werden vermisst und Martin Abel wird als Unterstützung hinzugezogen. Wie es immer so ist, die Integration in ein bestehendes Team ist nicht einfach und dennoch sollen die vermissten Frauen ja wiedergefunden werden, da heißt es zusammenarbeiten. Die Fälle scheinen nicht so einfach zu lösen sein und es ergibt sich eine knifflige und facettenreiche Ermittlung um einen sehr außergewöhnlichen Fall. Meine Meinung: Ich kenne die beiden anderen Bücher des Autors auch und fand diese beiden schon sehr gut, aber der Näher toppt dies nochmals. Nichts desto trotz steht dieses Buch für sich alleine und kann auch gelesen werden, wenn man die anderen beiden Bände nicht kennt. Es ist ein ausgesprochen gruseliger Fall, der in die Abgründe der menschlichen Seele abtaucht. Empfindliche Gemüter, sollten dieses Buch nicht lesen. Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und zieht einen förmlich in die Geschichte hinein, die Beschreibungen sind so detailliert, dass man glaubt die Szenen vor Augen zu haben. Hierzu kommen noch die außergewöhnlichen Charaktere des Romans, die nicht unbedingt alle sympathisch sind, aber dennoch sehr gut zusammenpassen. Abel, geht wie gewohnt unkonventionell an die Lösung des Falls, manchmal wirkt es etwas sehr weit hergeholt, aber da es dennoch denkbar ist, ist das Buch realistisch und Spannend. Fazit: Ein wunderbar spannendes und nervenaufreibendes Buch, es hat mir super gut gefallen und ist das Richtige für Thrillerfans, die es spannend und außergewöhnlich mögen.  

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  • Gänsehautspannung

    Der Näher
    allegra

    allegra

    19. June 2017 um 16:53

    Einige Jahre musste ich warten auf die Fortsetzung der Serie um Martin Abel. Rainer Löffler ließ sich Zeit, um mit einem wahren Pageturner zu punkten. Der Fallanalytiker Martin Abel lebt inzwischen mit der Polizistin Hannah zusammen in Freiburg. Abel wird zu einem Fall ins ländliche Gummersbach gerufen. Mehrere junge Frauen werden dort vermisst. Da jeweils Abschiedsbriefe existieren, wurden die Vermisstmeldungen von der örtlichen Poizei relativ schnell ad acta gelegt. Dennoch kann ein Verbrechen nicht ausgeschlossen werden und Abel soll die Fälle zusammen mit der örtlichen Polizei untersuchen. Aufgrund seiner etwas sperrigen Persönlichkeit hat er das eine oder andere Problem, sich in die Teamarbeit mit der bestehenden Truppe in Gummersbach einzufügen. Nachdem man als Leser in die Personenkonstellation eingeführt wird, wozu Kenntnisse aus den Vorgängerbänden nicht wirklich erforderlich sind, nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf und ich möchte gar nicht weiter auf den Inhalt eingehen, weil das kaum möglich ist, ohne zuviel zu verraten. Der Thriller ist schockierend, inhaltlich interessant und stellenweise zum Schmunzeln. Die Charaktere aus Gummersbach sind anschaulich beschrieben und mit menschlichen Schwächen ausgestattet, teils sind sie sympathisch, teils als wahre „Kotzbrocken“ charakterisiert, wie das in der Arbeitswelt und im Leben so ist. Sprachlich lässt sich der Thriller schön flott lesen. Durch verschiedene Erzählperspektiven, Rückblenden und Cliffhanger, wird die Spannung hoch gehalten, so dass man oft gar nicht anders kann als weiter zu lesen.   Wer mit dem Gedanken spielt, das Buch zu lesen – nicht lange überlegen – einfach loslegen! Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung  -  außer Sie sind schwanger.  

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  • Wer näht so spät in Nacht und Wind?

    Der Näher
    Gwendolyn22

    Gwendolyn22

    18. June 2017 um 20:27

    Wer Thriller und Krimis á la Strobel, Bentow, Kliesch, Etzold etc. mag, wird mit diesem Buch bestimmt auch warm werden. Vom Aufbau her ein typischer Thriller, war dies mein erstes Buch von Löffler, welches ich im Rahmen einer Wanderbuchrunde lesen durfte. Von der Sprache her den Charaktern angemessen, teilweise derb, teilweise niveauvoller, verliert sich das Buch aber in genau einer Idee, die ziemlich hanebüchen und abstrus ist. Und auch die Erklärungen, die peu á peu gegeben werden, können es leider nicht retten - so recht "glaubhaft" wird das Ganze dadurch nicht. Witzig sind die Dialoge zwischen Abel und Doris Stange, die im Übrigen keine Bohnenstange ist; man merkt schon, der Herr Autor hat Wortwitz, verrennt sich aber manchmal selbst so in seiner Story, dass die logischen Erklärungen etwas zu kurz kommen, um den Gruseleffekt und den Showdown zu verstärken. Im Übrigen gibt es gegen Ende einige wirklich ekelhafte Beschreibungen, die nichts für zarte Gemüter sind. Auch die Auflösung am Schluss - naja, naja... Schade, denn ich sehe hier insgesamt noch mehr Potenzial. Ich fühlte mich dennoch gut unterhalten und dank des flüssigen Stils und des ganz gut gemeinten Spannungsbogens habe ich das Buch innerhalb kurzer Zeit beendet.

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  • Hart, aber extrem spannend

    Der Näher
    SillyT

    SillyT

    17. June 2017 um 13:37

    Martin Abel, Fallanalytiker des LKA in Stuttgart, langweilt sich, denn nach einem sehr schweren Fall wurde er von seinem Chef, der gleichzeitig der Vater seiner Lebensgefährtin Hanna ist, dazu verdonnert, erst einmal über seinen Beruf zu dozieren. Als dann aber in Gummersbach zwei junge Frauen spurlos verschwinden, wird er zur dortigen Polizei beordert. Doch die Kollegen vor Ort sind gar nicht so begeistert von Abel und begegnen ihm erst einmal mit Misstrauen. Warum ist er hier? Der Fall war doch schließlich klar, denn die beiden Frauen haben Abschiedsbriefe geschrieben. Doch Abel ahnt, dass da viel mehr dahinter steckt. Als dann per Zufall in einem unterirdischen Raum die Leiche einer Frau und deren neugeborenes Baby entdeckt werden, beginnt ein rasanter Fall. Abel spürt, dass da noch viel mehr im Verborgenen liegt, doch das, was dann wirklich zum Vorschein kommt, ist mehr als entsetzlich.Meine Meinung:Mit der Näher erschien bereits der dritte Fall für den Fallanalytiker Martin Abel und dieser hat es so richtig in sich. Gleich beim Einstieg wird klar, dass man hier sehr viel Spannung erwarten kann, doch wie sehr, habe ich nicht geahnt. Bereits im Vorfeld habe ich einiges über das Buch gehört und dementsprechend neugierig war ich und auch wenn es wirklich ein sehr hartes Thema ist, so hat mich dieses Buch absolut fesseln können. Rainer Löffler beginnt sein Buch gleich spannend, nur um kurz darauf das Tempo ein wenig zu zügeln und so macht er auch auf den ersten ca. 100 Seiten weiter. Mal gibt es Szenen, die den Leser die Luft anhalten lassen, dann hat man wieder Gelegenheit etwas über Abel und seine derzeitige Situation, sowohl privat als auch beruflich, zu erfahren. Doch dann beginnt der Fall richtig in Schwung zu kommen und das Tempo steigert sich kontinuierlich. Ich konnte dieses Buch kaum zur Seite legen und war gefesselt zwischen Faszination und Ekel, zwischen Entsetzen über die Grausamkeiten und Mitleid mit den Opfern. Gerade als Mutter kann man sich hier extrem gut in die Opfer einfühlen und es schmerzte fast schon körperlich, wenn man erfuhr, was mit den Frauen geschehen ist. Diese Umsetzung ist dem Autor extrem gut gelungen und auch der Schreibstil tat hier sein übriges, denn es ist sehr flüssig, klar verständlich und schnörkellos geschrieben und man hatte das Gefühl, einem Thriller per Kopfkino verfolgen zu können. Richtig gut gefallen haben mir die vielen Perspektivenwechsel zwischen einzelnen Charakteren. Während der Autor hier die Erzählform eines personellen Erzählers in der dritten Person, der auch ein wenig auktoriale Funktion hat, wählt, hat man als Leser intensive Einsichten auf unterschiedlichste Ereignisse. So begleitet man eine Joggerin, die von einem Radfahrer verfolgt wird und kann vor lauter mitfiebern kaum still sitzen bleiben, man verfolgt Abel bei seinen Ermittlungen, sieht manches aus Sicht des Opfers, manches aus Sicht des Täters. Zu guter Letzt läßt Löffler auch zu, dass man Einblick in die Vergangenheit des Täters erhält. All das wirkt unglaublich mitreißend und spannend und da sich diese Szenen permanent abwechseln, hat man auch immer wieder die berühmten Cliffhanger am Ende eines Kapitels.Wer hier wirklich der Täter ist, konnte mich wirklich verblüffen. Erst als die Wahrheit aufs Tapet kam, fiel es auch mir auf.  Das ist für mich immer ein Highlight an einem Thriller, wenn ich einfach nicht genau weiß, wer oder was dahinter steckt.Die Charaktere im Thriller sind vorstellbar und durchdacht. Abel ist mir sehr sympathisch und auf seine ganz besondere Art sehr genial. Ich mag ihn als Fallanalytiker sehr gerne, denn er wirkte weder überheblich noch auf sonst eine Art und Weise seltsam, auch sonst ist er nicht der stereotype Ermittler, den man glaubt, gleich vom ersten Augenblick an zu kennen. Schön ist die private Entwicklung, die man hier miterleben darf und auch Hanna, Abels Lebensgefährtin, ist eine angenehme Persönlichkeit. Richtig gut gefallen hat mir hier die "neue" Kollegin Doris Stange, die hier nicht nur von der optischen Beschreibung ein Unikum ist, sondern mich mit dem ein oder anderen Kommentar tatsächlich auch schmunzeln ließ.Mein Fazit:Alles in allem ein durchweg gelungener Thriller, der mir keine Wünsche offen ließ. Zwar ist dieses Buch auf keinen Fall etwas für schwache Nerven, aber trotzdem konnte es mich absolut überzeugen. Ich mag es sehr, wenn ein Fall bis zum Ende undurchschaubar bleibt und man einfach nur rätselt, wer der Täter ist. Das ist Rainer Löffler hier auf jeden Fall gelungen und wenn man dann noch im Nachwort liest, woher dieser Gedanke stammt, dann kann man nur sagen: wirklich gelungen und trotz allen Grauens auch noch irgendwo denkbar. Für Thrillerfans, die auf spannende Ermittlungen stehen, ist dieses Buch ein must read.

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  • extrem und etwas konstruiert. nix für schwache Nerven!

    Der Näher
    Kaffeetasse

    Kaffeetasse

    15. June 2017 um 18:48

    „Der Näher“  ist das Buch zum dritten Fall von Martin Abel, wobei ich „Blutsommer“ und „Blutdämmerung“ nicht kenne. Beim Lesen hat das aber nicht gestört, das Wesentliche war verständlich und man konnte der Geschichte auch ohne die vorherigen Fälle verfolgen. Dieses Buch lässt mich mit diffusen Gefühlen zurück. Zunächst einmal fand ich die Figur Martin Abel recht sympathisch, sehr analytisch, ohne große Umschweife. Das hat mir gut gefallen, vor allem weil man merkt, dass ihm die Arbeit als Fallanalytiker liegt. Als Leser bekommt man in eben diese Arbeit einen guten Einblick und einige Aha-Erkenntnisse. Dieser Exkurs hat mich überzeugt. Die Story an sich war auch etwas Neues, was mir noch in keiner ähnlichen Form in anderen Büchern unterkam. Wohl auch weil das Thema Schwangerschaft in einem Thriller doch ein sensibles Thema ist, wie ich finde. Daher war das Buch entsprechend keine leichte Kost. Aber auch, weil Rainer Löffler eine sehr plastische und detaillierte Art hat zu erzählen musste ich an manchen Stellen tief durchatmen. Es fließt viel Blut, es geht grausam zu und der Leser ist mittendrin. Generell mag ich es, wenn es mal etwas deftiger zugeht, aber das war dann auch mir zu viel des Guten, manches hätte man vielleicht auch andeuten können. Neben der Geschichte um die Schwangeren war auch beispielsweise eine Szene dabei, bei der es um das Ausschlachten eines Tieres geht. Sehe ich mal von diesen Punkten ab, so war das Buch relativ spannend, durchweg. An einigen Stellen wirkte es aber sehr konstruiert und die Dialoge gestellt. Trotzdem konnte ich bis zum Schluss nicht erraten, wer der Täter ist, wenngleich ich einen leisen Verdacht hatte.   Alles in allem ist das Buch gut geschrieben, sehr detailliert und nichts für schwache Nerven. Das Thema ist nicht ohne und mit deftigen, blutigen Szenen sollte man umgehen können. Teilweise wirkt die Geschichte sehr konstruiert und gestellt, dafür bekommt man Einblicke in die Arbeit von Fallanalytikern und in die kranken Gehirne von gestörten Tätern.

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  • Atemlose Spannung...

    Der Näher
    solveig

    solveig

    15. June 2017 um 15:36

    … zieht sich auch durch den dritten Thriller aus Rainer Löfflers Feder. Zum Inhalt: In Gummersbach werden zwei schwangere Frauen vermisst gemeldet. Abschiedsbriefe scheinen Hinweise auf ein freiwilliges Verlassen ihrer Familie zu geben. Was zunächst wie ein Routinefall aussieht und von Kriminalhauptkommissar Borchert auch als solcher  behandelt wird, entwickelt sich nach und nach zu einem komplexen Mordgeschehen. Selbst für den neu hinzugezogenen Fallanalytiker Martin Abel gilt es, eine harte Nuss zu knacken. Und ihm ist sehr schnell klar: ihm bleibt nicht viel Zeit. Spannend, rasant, atemlos: in schwungvollem Stil, durchzogen von Sarkasmus, schwarzem Humor und besonders bildhaften Darstellungen, verwickelt der Autor seinen Leser in eine Serie von Entführungen und bestialischen Morden. Löffler spart dabei nicht mit detaillierten und äußerst brutalen Beschreibungen, so dass teilweise recht drastische Bilder vor dem geistigen Auge entstehen: ein Thriller, der seinen Namen wahrlich verdient. Auch mit dem Seelenleben des Täters macht er uns nach und nach vertraut. In diesen Abschnitten, die sich mit dem aktuellen Geschehen abwechseln, erfährt man wesentliche Details über Kindheit und Intentionen des Mörders. Die Identität des Täters allerdings bleibt bis fast zum Schluss verborgen. Abels Ermittlungen werden zu einem Wettlauf mit der Zeit, bei dem der Autor den Lesern kaum eine Verschnaufpause gönnt. Kurz: Ein echter Thriller für Leser, die über gute Nerven verfügen.

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  • Kastor und Pollux

    Der Näher
    makama

    makama

    15. June 2017 um 14:09

    Wer sich über den von mir gewählten Titel wundert, sollte das Buch lesen. Dann weiß er es.Martin Abel ist Fallanlytiker beim Stuttgarter LKA.Da es im vorherigen Fall nicht ohne erhebliche Blessuren abging, soll er nun junge Kriminalbeamte unterrichten. Das passt ihm so gar nicht.Doch dann wird er nach Gummersbach abgerufen. Dort sind zwei schwangere Frauen spurlos verschwunden.Ein harmloser Fall? Denkste!Dann werden in einem unterirdischen Hohraum die Leichen einer Mutter und ihres Neugeborenen entdeckt ..... die Frau wurde vor über einem Jahr als vermisst gemeldet.  Was die Ermittler an ihrer Leiche finden ist unvorstellbar....... Martin Abel braucht sein ganz Können um sich in die Welt des perfiden Mördes hineinzuversetzen.Als eine der vermissten Frauen  plötzlich wieder auftaucht, gibt es erste Hinweise auf den Täter. Doch wo ist das Versteck ....  Martin Abel und den Kollegen der Kripo Gummersbach bleibt nicht mehr viel Zeit, die Geburt des Kindes steht kurz bevor und die Frau schwebt in höchster Lebensgefahr.In einem zweiten Erzählstang geht es um die Kindheit und Jugend des Täters.......... der eine lieblose Kinheit hatte, und auch da schon auffällig war....FAZIT:Rainer Löffler hat wieder einen spannenden und wie von ihm zu erwarten einen sehr grausamen und teilweise auch ekligen Thriller geschrieben.Die Beschreibungen einzelner Taten sind weiß Gott nichts für schwache Nerven un deshalb kann ich dieses Buch auch nur hartgesottenen Thrillerlesern empehlen.Die Protagonisten, allen voran der nicht sonderlich sympathische Martin Abel ( ich mag ihn trotzdem) überzeugen und auch die anderen Ermittler sind gut getroffen.Ein bischen geht es ins Mystische, (und in die  griechische Mythogie) aber nicht so viel das es stört, und hier passt es hin, denn es ist die Mentalität des Mörders, den es zu überführen gilt.Gekonnt versteht es der Autor den Spannungsbogen hoch zu halten und viele Fährten und Spuren zu legen. Trotzdem kann der Leser dem wahren Täter auf die Spur kommen.Mir hat dieses Buch wieder sehr gut gefallen und deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne für dieses Buch und freue mich auf den 4. Teil. der hoffentlich nicht all zu lange auf sich warten lässt.

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  • grausam!

    Der Näher
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    15. June 2017 um 10:47

    Das Cover ist schlicht gehalten, aber ich finde es sehr ansprechend.Während den ersten frei Kapiteln habe ich gedacht, dass wir eine langatmige Story. Ich habe nicht richtig reingefunden, aber dann ist der Knoten geplatzt und ich konnte kaum aufhören zu lesen.Abel empfinde ich als einen interessanten Ermittler. Zuerst habe ich mich gefragt, was mit ihm nicht stimmt. Aber ich wusste ihn bald sehr zu schätzen. Er ist anders.. ein Unikat. Gut hat mir auch die Stimmung in der Polizeistelle gefallen und wie sich die Ermittler dann langsam zusammengerauft haben. Die Story hat mich bald zum schlucken gebracht. Sie ist grausam und hat schon eine leicht bedrückende Stimmung verursacht ( daher finde ich es eine super Lektüre für dunkle und kalte Wintertage). Dem ensprechend spannend war es auch. Man musste als Leser einfach mitfiebern. Ich hätte mir ein bisschen mehr Text von bzw. um die Opfer gewünscht; die Ermittlungen waren mir dann inhaltlich zu viel. Allerdings fand ich das letzte Drittel nicht ganz so gut wie die ersten beiden Drittel. Das Ende war nur teilweise überraschend.

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  • Rainer Löffler – Der Näher

    Der Näher
    DianaE

    DianaE

    10. June 2017 um 22:03

    Rainer Löffler – Der Näher Martin Abel arbeitet beim BKA und ist Fallanalytiker, aufgrund seines letzten Falles hat ihn sein Chef Frank Kessler, der gleichzeitig sein Quasi-Schwiegervater ist, da er mit seiner Tochter Hannah zusammen lebt, auf eine weniger gefährliche Position versetzt. Doch Abel hat die Nase voll davon, junge Polizisten in die Fallanalyse einzuweihen. Ein vermeintlicher Vermisstenfall so Abel in Gummersbach wieder auf die Spur bringen, denn was soll dort schon passieren? Eine einbetonierte Leiche, eine Joggerin und mehrere vermisste Frauen, dazu ein unfreundlicher, selbstherrlicher Hautkomissar Thomas Borchert und nicht zu vergessen, die privaten Probleme mit Hannah verschaffen Manfred Abel nicht unbedingt eine friedliche Zeit in Gummersbach. Doch dann scheint sich der Fall wie von selbst zu lösen, oder doch nicht? Ich kannte bisher noch kein Buch von Rainer Löffler, aber auch der Klappentext konnte mich nicht auf diesen grausamen, sehr brutalen, aber auch sehr spannenden, temporeichen, überraschenden und abwechslungsreichen Thriller vorbereiten. Endlich mal ein Buch, das den Namen Thriller auch wirklich verdient hat. Ein lockerer, flüssiger Schreibstil macht die Geschichte zu einem Pageturner, den ich jedoch auf Grund der Grausamkeiten immer mal wieder unterbrechen musste, obwohl ich eigentlich nicht zart besaitet bin. Dennoch ist die Story so faszinierend, so überragend recherchiert und so lebendig und bildhaft beschrieben, dass man nicht anders kann, als auch in den Lesepausen an das Buch zu denken. Die Charaktere sind facettenreich, lebendig und detailliert dargestellt, sodass der Autor es schafft ihnen eine gewisse emotionale Tiefe zu vermitteln. Manfred Abel ist nicht unbedingt der sympathischste Ermittler, ihm geht das anlernen von „Neuen“ auf den Nerv, er hat seltsame Marotten und Freunde scheint er keine zu brauchen, denn er stößt so ziemlich jeden vor dem Kopf. Aber er ist gut in seinem Job und das darf der Leser hautnah miterleben, auch wenn es natürlich derbe Rückschläge gibt. Aber auch sein Vorgesetzter Frank Kessel oder der Hauptkommissar aus Gummersbach Thomas Borchert gehören nicht unbedingt zu den Sympathieträgern und sehr schnell finden sich viele Alphamännchen, die um ihr Territorium kämpfen. Aber egal ob sympathisch oder unsympathisch, jede dieser Figuren spielt ihre Rolle gut und glaubhaft, sodass es ein rundes und stimmiges Bild ergibt, dass der Autor hier zeichnet. Dieses Buch war mitreißend, gruselig und spannend. Die Zeit- und Perspektivwechsel machten das Buch noch spannender und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen. Der Autor verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge und lässt keine weiteren Fragen offen. Da ich noch keines der Bücher von Rainer Löffler kenne, werde ich das in Zukunft ändern, denn der Schreibstil und die Story hat mir gut gefallen. Das Cover ist eher schlicht gehalten, dennoch passt es zum Inhalt des Buches, genau wie der Titel. Erwähnenswert ist dennoch das untypische Buchdesign, das gleichzeitig als Schutzhülle fungiert. Fazit: grausamer, brutaler und sehr spannender Thriller, den ich weiter empfehlen kann, voraus gesetzt man ist nicht zart besaitet. 5 Sterne.

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  • Grandios und grauenhaft

    Der Näher
    Glanzleistung

    Glanzleistung

    05. June 2017 um 19:24

    Inhalt: Nach seinem letzten aufwühlenden Fall sollte sich Fallanalytiker Martin Abel vom LKA Wiesbaden eigentlich erholen. Doch statt langweiliger Lehrtätigkeiten nachzugehen bittet er seinen Chef um einen neuen Fall. Was in Gummersbach bei Köln als Vermisstensache zweier junger Frauen beginnt, entpuppt sich allerdings schnell als blankes Entsetzen. Martin Abel muss all seine Kräfte aufbringen und auf die Unterstützung einer sehr sturen, eingefahrenen Polizeiwache setzen um die Ermittlungen ins Rollen zu bekommen. Schreibstil: Auch der bereits dritte Fall für Martin Abel ist nichts für schwache Gemüter. Dem geübten Thrillerfreund und mir als Mutter im Besonderen stockte mehrmals der Atem und ich musste tief durchatmen und das Buch absetzen um das Gelesene zu verarbeiten. Rainer Löffler fährt schon große Geschütze auf. Rasant fliegen die Seiten dahin. Der Schreibstil leicht verständlich und auch die Zeitsprünge sind durchaus plausibel. Zwischendrin erfährt man schon ziemlich viel über die Beweggründe des Täters aber auch Abels Privatleben kommt nicht zu kurz, nimmt aber auch keine seitenlangen Passagen ein. Eine gute Mischung aus Gut, Böse, abartig und bürokratisch würde ich mal sagen. Cover und Titel: Das Cover ist recht schlicht und sehr passend gestaltet. Nur hätte ich persönlich dem Autor nicht zwischen den Titel gequetscht. DER NÄHER selbst ist erhaben gedrückt, so dass es auch nach echter Handarbeit aussieht. Die Personen: Martin Abel ist wieder in Bestform und überrascht mit vielen familiären Zügen. Auch Hannah, seine Freundin nimmt einen Teil der Geschichte ein, der richtig gut in den Zusammenhang passt. Aber auch ohne Vorkenntnisse kann man den Thriller gut lesen und verstehen. Besonders ans Herz gewachsen ist mir die selbstbewusste Kommissarin Doris Stange, die nun nicht gerade den Prototyp von einer Polizistin an den Tag legt. Ansonsten zeichnet Rainer Löffler klare, plausible Charaktere, die alle wunderbar ins Bild passen und nicht zu überzeichnet wirken. Fazit: Das Buch zieht jeden Thrillerfreund sofort in seinen Bann, die Handlung rast nur so vorbei und der Autor spart keineswegs mit Grausamkeiten. Details werden ziemlich brutal und auch plausibel beschrieben und man hat am Ende mit der Aufarbeitung des Ganzen noch ganz schön zu tun. Definitiv nichts für Zartbesaitete und ein Vergleich zu international ähnlichen Werken hinkt hier ganz bestimmt nicht.

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  • nervenaufreibender Thriller

    Der Näher
    juli.buecher

    juli.buecher

    05. June 2017 um 15:33

    "Der Näher" ist der dritte Teil rund um den Fallanalytiker Martin Abel. Das Buch lässt sich aber auch sehr gut ohne Vorwissen der anderen Teile lesen. Inhalt:Martin Abel übernimmt einen scheinbar harmlosen Vermisstenfall. Zwei Frauen verschwinden in der Nähe von Köln, von beiden existiert ein Abschiedsbrief. Der Fallanalytiker, Martin Abel, des Stuttgarter LKA glaubt aber nicht an ein einfaches Verschwinden der Frauen.Eine Joggerin wird von einem merkwürdigem Mann verfolgt und fällt bei ihren Flucht in ein Erdloch im Wald. Was sie darin entdeckt ist unvorstellbar. Die Leiche einer Frau, die seit Jahren verschwunden ist, wird entdeckt. Auch eine der vermissten Frauen taucht auf und gibt erste Hinweise auf den Mörder. Es scheint einen Zusammenhang zu geben. Der Mörder ist scheinbar äußerst gestört und lebt in seiner eigenen Fantasiewelt. Er tötet seine Opfer nicht nur, sondern pflanzt ihnen auch etwas in den Körper. Martin Abel muss sich in die zerstörerischen Fantasien des Mörders hineindenken und kämpft mit der Zeit um Leben und Tod.Meinung:Die Geschichte ist zunächst recht leicht und der Einstieg ist locker. Doch schnell beginnt der Autor die Spannung aufzubauen. Die Story wird immer heftiger und verstrickter. Alles wird sehr detailreich beschrieben. Oft ist dies auch schockierend und sehr brutal. Der Thriller ist definitiv nichts für schwache Nerven.Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben. Unter anderen auch aus der Sicht des Mörders. Allerdings in einer sehr guten Weise, dass man nicht weiß wer der Täter wirklich ist. Auch die Vergangenheit des Täters wird betrachtet. Dadurch dass man den Täter von klein auf kennen lernt, versteht man seine Fantasien eher und kann diese nachvollziehen. Trotzdem sind sie brutal und teils eklig. Der Täter ist ein sehr psychisch gestörter Mensch und dies lässt sich sehr gut herauslesen.Die Charaktere, vor allem Abel sind auch sehr gut gelungen. Durch die detailreiche Beschreibung sind alle nachvollziehbar und authentisch.Die Spannung ist dauerhaft hoch. Der Autor hat einen sehr guten Schreibstil, der sich gut lesen lässt und nie langweilig wird. Die Story baut sich langsam auf und steigerst sich in einem tollen, extrem spannenden Abschluss. Mit dem Täter habe ich nicht gerechnet.Fazit:Das Buch ist genial. Die Story ist sehr gut gedacht und vor allem toll ausgeschmückt. Die Charaktere sind authentisch und alles ist nachvollziehbar. Trotzdem ist es nichts für schwache Nerven, da der Täter psychisch gestört und dadurch äußerst brutal ist. Und genau die Brutalität vom Autor auch detailreich beschrieben wird.

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  • Mein erster Löffler

    Der Näher
    Emma's Bücher

    Emma's Bücher

    05. June 2017 um 10:49

    Der Näher – Rainer Löffler Bastei Lübbe Taschenbuch 12,00 € eBook 9,99 € Worum geht es? Der Fallanalytiker Martin Abel übernimmt einen scheinbar harmlosen Vermisstenfall, aber von vorn. Saskia wird bei joggen von einem Fremden verfolgt und fällt dabei in einem Spalt. Dort entdeckt sie die Leiche einer Frau in Beton gegossen. Nur mit einem Trick kann sie auf Hilfe hoffen denn sie ist eingeklemmt. Was sie bei der Leiche entdecken ist gruselig und nicht vorstellbar. Es kommt eine neue Vermisstenanzeige rein, die der Chef der Polizei, Borchert damit abtut das sie Erwachsen ist und vielleicht von zuhause weg wollte, denn es gibt auch einen Abschiedsbrief. Ihr Mann und Abel glauben aber nicht daran. Als erstes muss ich sagen, dass ich keins der vorherigen Bücher kenne und es auch nicht schlimm war, es wurde nur kurz erwähnt was vorher mal passierte. Ich fand es spannend geschrieben und auch relativ glaubwürdig. Die Szenen sind sehr wahrheitsgetreu erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und die Protagonisten sind super dargestellt. Auch wer der Täter ist, ist nicht einfach zu erraten, immer wieder denkt man es könnte ein anderer sein. Es war mein erstes Buch von Rainer Löffler, werde aber definitiv noch andere von ihm lesen.

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  • Spannender Thriller für nervenstarke Leser

    Der Näher
    Isar-12

    Isar-12

    04. June 2017 um 12:08

    "Der Näher" ist der dritte Fall aus der Martin Abel Reihe von Rainer Löffler. Zugleich ist es für mich das erste gelesene Buch des Autors. Der Protagonist Martin Abel ist dabei Fallanalytiker beim LKA Stuttgart und schon schnell merkt der Leser, man hat es mit einem Menschen zu tun, der etliche Ecken und Kanten hat. Er wird nach Gummersbach geschickt und soll dort einen vermeintlich ruhigen Fall von zwei vermissten Frauen übernehmen. Doch schnell entwickelt sich das Ganze zu einem grausamen Geschehen. Eine einbetonierte Frauenleiche mit ihrem Neugeborenen wird gefunden, und die Leiche weißt etwas sehr ungewöhnliches auf: Einen eingenähten Reißverschluss am Bauch. Und an dieser Stelle sei dann auch gleich vermerkt, dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Rainer Löffler schildert teilweise das Vorgehen des Täters sehr detailliert und mit hoher Genauigkeit, das heißt der Thriller hat einen großen Brutalitäts- und Schockfaktor. Dabei werden auch immer wieder Kapitel eingebaut, die in die Vergangenheit des Täters springen und aufzeigen, wie dieser zu der gestörten Person wurde, die er heute beim Begehen seiner Taten ist. Martin Abel arbeitet gewissenhaft an dem Fall um die vermissten schwangeren Frauen rechtzeitig zu retten, stößt aber immer wieder auf Widerstände im Gummersbacher Kommissariat. Doch unbeirrt kann er letztendlich den Fall auflösen und sowohl die Frauen, als auch sich selbst in Sicherheit bringen. "Der Näher" ist für mich ein sehr spannender Thriller, den ich aber wegen der Schockszenen nicht uneingeschränkt empfehlen würde. Die Altersempfehlung ab 16 Jahren wurde zurecht vom Verlag so vergeben. Nichtsdestotrotz ein guter Thriller und ich werde sicherlich noch die ersten beiden Fälle von Martin Abel lesen.

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