Rainer M. Schießler

 4.2 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Himmel - Herrgott - Sakrament, Jessas, Maria und Josef und weiteren Büchern.

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Rainer M. SchießlerHimmel - Herrgott - Sakrament
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Himmel - Herrgott - Sakrament
Himmel - Herrgott - Sakrament
 (13)
Erschienen am 12.02.2018
Rainer M. SchießlerJessas, Maria und Josef
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Jessas, Maria und Josef
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Erschienen am 01.10.2018
Rainer M. SchießlerHimmel, Herrgott, Sakrament
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Himmel, Herrgott, Sakrament
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Erschienen am 16.01.2017
Rainer M. SchießlerJessas, Maria und Josef
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Jessas, Maria und Josef
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Erschienen am 01.10.2018

Neue Rezensionen zu Rainer M. Schießler

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Rezension zu "Himmel - Herrgott - Sakrament" von Rainer M. Schießler

Wirklich gutes Buch!
there_are_applesvor 3 Monaten

Das Buch ist legendär. Durch den einzigartigen Humor und Schreibstil  wird man richtig mitgerissen.
Er erzählt Anekdoten aus seinem Leben und aus seiner Glaubensgeschichte. Sehr emotional und genau deswegen kann man es nicht so schnell vergessen! Es geht um die Veränderung der Kirche in der heutigen Zeit und das es immer noch wirklich Hoffnung auf Verbesserung gibt. Es ist eine Art Liebesgeschichte an die katholische Kirche mit seinem Leben als Fundament. Die Lehrsätze die er zum Besten gibt haben sich wahrlich in mein Herz eingeprägt weil sie wirklich stimmen und das Leben im Glauben bereichern können!!! Auf jeden Fall empfehlenswert.

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Rezension zu "Himmel - Herrgott - Sakrament" von Rainer M. Schießler

Dahin gehen, wo die Menschen sind
Waschbaerinvor 9 Monaten

Dieses Buch "Himmel, Herrgott, Sakrament" von Pastor Rainer M. Schießler ist für mich eines der besten (Sach)Bücher, das ich in den letzten Monaten, nein in den letzten Jahren, gelesen habe.

Er hat den Menschen etwas zu sagen, dieser Pastor, der sich weder verbiegen, noch in eine Schublade stecken lässt. Ich würde ihn als einen Freigeist bezeichnen, dem trotzdem sein Gott, seine Kirche und die Menschen so wichtig sind, dass er ihnen sein Leben widmet.

Gott sei Dank gibt es solche Priester, die nicht mit dem Strom schwimmen, weil sie ihre Karriere im Auge behalten wollen.  "Auftreten statt austreten", fordert er seine Leser auf. Man kann nur hoffen, dass seine Parole von vielen Christen gehört wird. "Meine Kirche ist alt und unbeweglich geworden" (Seite 14), schreibt er und spricht damit vielen Gläubigen aus dem Herzen, die sich noch nicht von ihr verabschiedet haben, sich aber mit dem Altersstarrsinn der Kirche schwer tun. Die Grabenkämpfe in Rom sind Thema und eine Kirche die um sich selbst kreist, anstatt dort zu sein wo sie hin gehört, mitten in dem Alltag ihrer Mitglieder. Doch statt dessen verharrt die Kirche in ihrer Erstarrung.

Doch er schreibt nicht nur über die Kirche, sondern auch über seinen Lebensweg und wie er seiner Berufung zum Priester folgte. Als Kind war sein größter Wunsch Ministrand zu werden und prompt gab er alles, bei seinem "ersten Einsatz". Es folgten Aufs und Abs und über Umwege kam er am Ende doch ins Priesterseminar. Damals machte er den Taxischein, fuhr nachts die unterschiedlichsten Menschen in teure Hotels, an den Flughafen oder auch ins Bordell. Diese Nächte empfand Pastor Schießler als wichtigste Lehrzeit, die ihm mehr Einblicke in das Wesen seiner zukünftigen Schäfchen erbrachte, als er im Priesterseminar je über sie lernen konnte. Vielleicht entstand schon da sein Wunsch immer mit den Füßen auf dem Boden bei den einfachen Menschen zu bleiben und nicht die große Karriere da oben in der Kirche anzustreben, wo die Luft so dünn ist. Doch der Preis für seine Berufung ist hoch. Pastor Schießler schreibt von der Einsamkeit des Priesters und wie es ist, im Pfarrhaus kein Zuhause zu finden.

Seine Leitsätze lauten: "Was ich nicht bekämpfen kann, muss ich umarmen" (Seite 178), "Du musst die Leute mögen"  oder auch "Predigt darf nicht wehtun". Wer Gottesdienste besucht hat es ganz sicher schon erlebt. Es werden Predigten gehalten die sind so langweilig, tun weh, dass die Menschen abschalten und nicht hinhören. Er provoziert und wundert sich manchmal selbst, dass man ihn vom Ordinariat aus gewähren lässt. Aber sein Erfolg gibt ihm recht. Während in anderen Kirchen über gähnende Leere geklagt wird, kann er sich über volle hl. Messen freuen. Rainer M. Schießler kommt bei den Gläubigen an, hat ihnen etwas zu sagen. Er geht dahin wo die Menschen sind. Deshalb nahm er mehrere Jahre während der Wies'n Urlaub und bediente im Festzelt. Ein Pastor der alltagstauglich ist.

Seiner Kirche hält er den Spiegel vor und hofft, dass sie erkennt und endlich die Konsequenzen daraus zieht, dass sie nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, sich nur im Schneckentempo bewegt. Nicht die Gläubigen verabschieden sich von ihrer Kirche, sondern die Kirche verabschiedet sich von den Gläubigen, stellt er dabei fest. "Jesus grenzt niemanden aus" (Seite 202). Weshalb auch Schwule und Lesben ihren Platz in der Kirche haben müssen.

"Sakramente musst du in dir spüren", steht auf Seite 194 zu lesen. Wie ich schon zu Anfang feststellte, Pastor Rainer M. Schießler hat den Menschen etwas zu sagen und zu geben. "Bist du bereit für Veränderungen?", fragt er sich auch selbst. Dieses Buch gibt so viele Denkanstöße und ist für mich deshalb eines der besten, das ich seit langer Zeit gelesen habe. Da klappt man nach der letzten Seite nicht einfach den Deckel zu und geht zur Tagesordnung über. Seine Ausführungen wirken nach und vielleicht bewegen sie auch etwas. Bleibt zu hoffen, dass sich viele Leser von seinen Worten berühren lassen.
 

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Klusis avatar

Rezension zu "Himmel - Herrgott - Sakrament" von Rainer M. Schießler

Himmel, Herrgott, Sakrament
Klusivor einem Jahr

Wenn Rainer Maria Schießler loslegt und von seinem Leben sowie von seiner Laufbahn als Priester erzählt, tut er das sehr lebendig und mitreißend. Man ist einfach aufmerksam und kann sich der sympathischen Ausstrahlung und herzlichen Art des Autors nicht entziehen. Hier spürt man hinter jedem Satz, dass Herr Schießler mit Leib und Seele Pfarrer ist. Gleich für zwei Münchner Pfarrgemeinden ist er zuständig, und offensichtlich macht er seine Sache gut und erfolgreich, denn wenn er predigt, ist die Kirche meist voll. Aber der Weg bis dahin war nicht eben und gerade, sondern steinig und voller Hindernisse und Probleme, das erfährt man hier in aller Aufrichtigkeit. Hier erzählt nicht nur ein Geistlicher, sondern in erster Linie der Mensch Schießler, und er gibt in diesem Buch zum Teil sehr private Einblicke in sein Leben. Er liebt seine Kirche, aber er scheut sich auch nicht, sie zu kritisieren. Jedoch belässt er es nicht dabei, Dinge, die ihm nicht gefallen, zu beanstanden, sondern er bietet Lösungen an. Er jammert nicht, sondern er tut etwas. Menschen wie ihn braucht die Kirche, um langfristig zu bestehen.
Viele Themen, die er anspricht, sind speziell für die katholische Kirche von Belang, aber es gibt andere, die für jeden Gottesdienst und jede kirchliche Veranstaltung, eben für die gesamte Ökumene, gelten sollten: das was ein Pfarrer zu sagen hat, sollte die Menschen fesseln und nicht langweilen. „Liturgie darf nicht weh tun“, ist einer der Leitsätze des Autors. Sein Bestreben ist eine aufmerksame Gemeinde, die ihm zuhört und nicht ständig auf die Uhr sieht, ob die Messe nicht bald um ist. Bei den Gottesdiensten und auch bei der Gemeindearbeit geht Pfarrer Schießler neue, oft außergewöhnliche Wege, und vieles, was er umsetzt, ist einfach genial. Ganz nebenbei Kellnert Hochwürden für einen guten Zweck auf der Wiesn. So stelle ich mir die Kirche der Zukunft vor, nicht abgehoben, vergeistigt und weltfremd, sondern nah' an den Menschen und mittendrin im wahren Leben.

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