Rainer M. Schießler

 4.2 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Himmel - Herrgott - Sakrament, Jessas, Maria und Josef und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rainer M. Schießler

Rainer Maria Schießler, geboren 1960, ist katholischer Pfarrer. Schießler gilt durch unkonventionelle Seelsorge und teilweise medienwirksame Aktionen als einer der bekanntesten Kirchenmänner in Deutschland. Sein Anliegen: Mit zugespitzten Appellen aufrütteln und für eine lebhafte, engagierte Kirche eintreten. Seit 1993 ist er Pfarrer in St. Maximilian in München. Von 2006 bis 2017 arbeitete Schießler immer wieder im Schottenhamel-Zelt des Münchner Oktoberfestes als Bedienung und ist Autor der beiden Spiegel-Bestseller »Himmerl, Herrgott, Sakrament« und »Jessas, Maria und Josef«.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Die Schießler-Bibel

Erscheint am 29.03.2021 als Hardcover bei Kösel.

Alle Bücher von Rainer M. Schießler

Cover des Buches Himmel - Herrgott - Sakrament (ISBN: 9783328102038)

Himmel - Herrgott - Sakrament

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Erschienen am 12.02.2018
Cover des Buches Jessas, Maria und Josef (ISBN: 9783328105565)

Jessas, Maria und Josef

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Erschienen am 10.02.2020
Cover des Buches Die Schießler-Bibel (ISBN: 9783466372706)

Die Schießler-Bibel

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Erscheint am 29.03.2021
Cover des Buches Himmel, Herrgott, Sakrament (ISBN: 9783466330157)

Himmel, Herrgott, Sakrament

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Erschienen am 16.01.2017
Cover des Buches Jessas, Maria und Josef (ISBN: 9783844528763)

Jessas, Maria und Josef

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Erschienen am 01.10.2018

Neue Rezensionen zu Rainer M. Schießler

Neu

Rezension zu "Himmel - Herrgott - Sakrament" von Rainer M. Schießler

Tolle Lektüre nicht nur für Katholiken
chipie2909vor 2 Jahren

Als Bayerin kommt man an dem Namen Rainer Maria Schießler kaum noch vorbei. Der Pfarrer, der in der Kirche Sankt Maximilian in München installiert ist, hat einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht, der weit über die Landeshauptstadt hinaus geht. Da kann es schon mal vorkommen, dass man von Berlinern auf diesen außergewöhnlichen Pfarrer angesprochen wird. Ich habe leider bisher noch keinen Gottesdienst von ihm besucht, aber das möchte ich baldmöglichst nachholen und habe derweil sein erstes Buch „Himmel, Herrgott, Sakrament“ gelesen.


Mein Eindruck vom Buch:

Ich hatte schon viel über dieses Buch gehört und dachte mir bereits, dass es gut ist. Dass es allerdings SO gut ist, hätte ich nicht gedacht! Rainer Maria Schießler schreibt ungeheuer sympathisch und schon die ersten Seiten haben mein Herz berührt. Es ist definitiv kein Buch, dass man „mal schnell nebenbei“ liest. Nein, Rainer Maria Schießler wirft in seinem Buch fragen auf, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Dazu muss man kein Katholik sein, denn hier geht es um die Fragen, die wirklich wichtig sind, ganz unabhängig von Religion. Natürlich steht die katholische Kirche im Fokus des Pfarrers, aber dieses Buch ist in keiner Weise missionarisch angehaucht und der Leser braucht keine Angst haben, dass Schießler „bekehren“ möchte. Schießler erzählt in diesem Buch, wie es dazu kam, dass er Priester wurde... mit all seinen Facetten und ich finde es toll, wie authentisch er seinen Weg beschreibt. Der Leser kann seine innere Zerrissen- und Unsicherheit, die ihn auch oft auf seinem Werdegang begleitet haben, richtig spüren, ebenso ist das Thema Einsamkeit großes Thema dieses Buches. Seine Ansichten, was das katholische Zölibat betrifft, finde ich sehr modern und lang überfälltig und ich bin begeistert, dass er seine Meinung ohne Wenn und Aber nach außen trägt und darüber predigt. Dazu gehört viel Mut und genau das schätze ich sehr.


Fazit:

Es müsste noch viel viel viel mehr solche Pfarrer wie Rainer Maria Schießler geben! Denn er bringt neue Impulse in die ins Alter gekommene katholische Kirche, bringt frischen Wind. Und genau das braucht diese Religion! Sankt Maximilian und Heilig Geist kann sich glücklich schätzen, einen so tollen charismatischen Pfarrer zu haben und es ist einfach wunderbar, wie sehr er seine Gemeinde begeistern kann. Ich werde dieses Buch definitiv nochmal lesen. Und eines werde ich nie wieder vergessen: Die größte Sünde ist das ungelebte Leben.

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Rezension zu "Himmel - Herrgott - Sakrament" von Rainer M. Schießler

So sollte Kirche sein
gaby2707vor 2 Jahren

Rainer Maria Schießler, den ich als kellnernden Pfarrer von der Wies´n und aus einigen Besuchen in St. Maximilian im Glockenbachviertel und Heilig Geist direkt am Viktualienmarkt kenne, hat unter Mitarbeit von Stefan Linde seine Gedanken zu Papier gebracht. Sollte man dieses Buch lesen? Von mir ein eindeutiges JA!


In seiner für einen ‚Priester unnachahmlichen offenen Art erzählt Schießler aus seiner Kindheit, wie er mit 19 dazu kam, zölibat leben und Pfarrer werden zu wollen. Er spricht über seine zeitweilige Einsamkeit; Menschen, die am Sonntag lieber brunchen, als zu ihm in die Messe zu kommen; Menschen, die am liebsten das Glockengeläut abschaffen würden; Taxifahren als rollender Beichtstuhl und seiner Liebe zu seinem Motorrad. Er lässt mich in sein Innerstes blicken, breitet seine Höhen und Tiefen vor mir aus und ich erkenne das Einzige, was er wirklich zu wollen scheint – die Liebe an alle Mitmenschen weiter zugeben. Alles in allem meine ich ihn durch seine Selbstbeschreibungen gut kennenzulernen.

Mit seinen Predigten trifft Rainer M. Schießler punktgenau in die Herzen der Menschen. Er spricht konkret an, was andere Kirchenmänner nur sanft umschreiben. Er ist mittendrin in unserer Gesellschaft und schafft es, entgegen vieler anderer Kirchengemeinden, seine Schäfchenherde weiter zu vergrößern. So, wie ich es hier lese, sollte Kirche gelebt werden.

Schießler schreibt so interessant, so spannend, dass ich Mühe hatte, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Er reiht nicht nur die Stationen seines bisherigen Weges aneinander, sondern füllt die Seiten mit kirchlichem Leben. Die Lektüre macht nicht nur nachdenklich, sondern sie hat auch Momente, bei denen ich schmunzeln musste. Schießler ist keiner dieser alten verknöcherten Pfarrer, die ihre Predigt am Snntag hinter sich bringen wolen und gut is. Nein, er füllt das Leben seiner Gemeindemitglieder mit Leben in vielerlei Situationen, nicht nur auf die Kirche bezogen.

Ein tolles Buch, das zeigt, das Kirche auch heutzutage lebendig sein kann und ist. Gäbe es mehr solch offene Menschen im Priesteramt, hätte die katholische Kirche bestimmt einige Sorgen und Austritte weniger.

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Rezension zu "Jessas, Maria und Josef" von Rainer M. Schießler

Ein Pfarrer der mit beiden Beinen im Leben steht und die Nöte der Menschen ernst nimmt
Rose75vor 2 Jahren

Der Münchner Pfarrer Rainer M. Schießler hat mich auch in seinem zweiten Buch sehr berührt und nachdenklich gemacht.

Durch den großen Erfolg seines ersten Buches „Himmel - Herrgott - Sakrament“ ist er die letzten zwei Jahre viel unterwegs gewesen und hat auf Lesungen und Vorträgen den Kontakt zu Gläubigen und Interessierten gesucht. Er sieht sich heute u.a. als Wanderprediger, der täglich vor der eigenen Haustüre missioniert.

In diesem Buch beschreibt er was er erlebt hat und welche Eindrücke er von den Menschen Vorort wahrgenommen hat. Er spürt den spirituell/geistigen Hunger auf der einen Seite und die veralteten Strukturen der Amtskirche auf der anderen Seite.

Von Oben ( Kirchenverwaltung) erwartet er keine große Hilfe. Aber von jedem Einzelnen, der einen inneren Ruf hört, wünscht er sich, dass er dem nachgeht und sich in den Gemeinden einbringt.

Folgende Punkte werden im Buch von verschiedensten Seiten betrachtet und hinterfragt:

  • verpflichtendes Zölibat oder freiwillige Ehelosigkeit
  • Zulassung von Frauen zur Weihe
  • Umgang mit Homosexuellen, auch im Priesteramt
  • Allgemeine Sexualmoral
  • Segnung von Wiederverheiratet-Geschiedenen


Wenn sich die katholische Amtskirche dem Leben nicht öffnet, werden wohl mit der Zeit immer mehr Kirchen für immer geschlossen. 

Dieses Buch enthält viel Lebensweisheit und  kann auch gut ohne katholischen Hintergrund gelesen werden. 


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