Rainer M. Schröder Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt

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Inhaltsangabe zu „Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt“ von Rainer M. Schröder

London, 1804: Abby Lynn ist gerade vierzehn Jahre alt, als sie eines Morgens in den Straßen Londons in einen Taschendiebstahl verwickelt wird. Angeblich der Komplitzenschaft überführt, verschwindet sie hinter den Mauern des berühmt-berüchtigten Gefängnisses von Newgate. Nur die Gewissheit ihrer eigenen Unschuld und die Hoffnung auf einen Freispruch lassen sie die qualvollen Wochen der Haft ertragen. Doch das Urteil, das in einem Blitzprozess gefällt wird, lautet "Verbannung": sieben Jahre Sträflingsarbeit in der neuen Kolonie Australien.

Eine wunderbare, spannende und einzigartige Geschichte über ein unglaublich starkes Mädchen.

— HattyPatty
HattyPatty

Tolles Jugendbuch. Hat mich damals sehr gefesselt!

— MissPommes
MissPommes

Einer meiner Lieblingsbücher!

— MalaikaSanddoller
MalaikaSanddoller

Packende, mitreißende Story für jung und alt.

— Noelli
Noelli

W...W...was?! Es gibt so etwas wie Gegenwart? Eines der packendsten, tiefgründigsten und buntesten Bücher die ich je gelesen habe.

— Melvadja
Melvadja

Unglaublich spannend und romantisch. Da möchte man den zweiten Band gleich auch lesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Dieses Buch hat etwas Zauberhaftes, was einen nicht so schnell wieder loslässt.

— MyriamErich
MyriamErich

Abby Lynn - unschuldig verurteilt und auf dem Weg in ein neues Leben, das ihr mehr bietet als sie je geahnt hätte. Toll!

— doors_to_other_worlds
doors_to_other_worlds

Mein Favorit in der Abby Lynn-Reihe

— Anja152
Anja152

Wirklich großartig! Immer noch genauso gut, wie vor 15 Jahren! :)

— lila_socken
lila_socken

Stöbern in Jugendbücher

Ein Kuss aus Sternenstaub

Vom Cover, über die Story bis zu den Charakteren bietet es Spaß, in den man sich fallen lassen möchte bis man den Sand unter den Füßen spürt

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2016

    Lesesommer
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    In guter alter Tradition starten wir auch in diesem Jahr wieder in die sommerliche Jahreszeit mit unserem großen LovelyBooks Lesesommer! Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben und viele tolle Buchtipps freuen. Jede Woche findet ihr auf unserer Aktionsseite eine neue Verlosung mit großartigen Büchern für die Sommerzeit.Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüren diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 7. August in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln – bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Auf unserer Übersichtsseite findet ihr außerdem jede Woche neue Buchtipps und könnt sommerliche Buchpakete gewinnen!Wer bis zum Ende des Lesesommers am 7. August die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Verona (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück)! Dort könnt ihr auf den literarischen Spuren von Romeo und Julia wandeln!Außerdem gibt es für die Plätze 2 - 5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir noch unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete unabhängig von der erreichten Punktezahl.Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema "Ich bin dabei!" an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen!Wenn ihr über Twitter, Instagram oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet!Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden – egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon – und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher!P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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  • Würde ich jeder Zeit wieder Lesen!

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    MalaikaSanddoller

    MalaikaSanddoller

    29. April 2016 um 20:04

    Ich liebe diese reihe! Würde ich jeder Zeit wieder Lesen!

  • Ich hätte mehr erwartet

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    EmmaZecka

    EmmaZecka

    31. January 2016 um 13:16

    Kommen wir wieder einmal zuerst zur Gestaltung: Das Cover ist schlicht gehalten, wäre mir im Buchladen aber wahrscheinlich nicht großartig aufgefallen. Der Klappentext macht neugierig auf die Geschichte. Was wird Abby in Australien erleben? Kehrt sie jemals in ihre alte Heimat zurück?  Auch der Inhalt des Buches ist vielversprechend. Allerdings habe ich hier sehr schnell gemerkt, dass ich aus der Altersspanne herausfalle und mich einige Elemnte, die mich früher gepackt hätten, jetzt kalt lassen.  Zu Beginn der Geschichte habe ich mich ziemlich über Abbys Passivität aufgeregt. Sie wird in ein Verbrechen verwickelt, aber schafft es nicht wirklich sich daraus zu befreien. Da habe ich mich schon gefragt, ob man wirklich so viel Pech auf einmal haben kann. Doch ich habe das Buch vor allem aus dem Grund weiter gelesen, weil mich interessiert hat, was emion an der Geschichte packend findet. Und nach und nach habe ich gemerkt, dass auch mich das Schicksal der Abby Lynn interessiert und auf eine bestimmte Weise fesselt. Zudem werden mit der Zeit weitere Charaktere eingeführt, die mich gut unterhalten haben.  Die Charakterentwicklung der Abby Lynn ist wirklich spannend. Sie wird von einer passiven Person, zu einer Frau, die weiß, was sie will und was sie tun muss, um ihr Ziel zu erreichen. Was mich allerdings wieder störte war, dass sie mir in ihren Meinungsäußerungen hier und da zu "moralisch" war. Allerdings habe ich mich auch gefragt, ob ich das mit 12 Jahren schon so empfunden, oder ob ich es unter "Meinung sagen" verbucht hätte.  Der Spannungsbogen hingegen konnte mich nicht immer packen. Natürlich interessierte es mich, wie sich Abby Lynn durch Australien schlägt, aber ich hatte auch sehr viel Mühe mit dem Schreibstil klarzukommen, womit wir also schon beim nächsten Punkt wären:  Rainer Maria Schröder hat eine sehr schöne Sprache, keine Frage. Der Schreibstil war mir aber zu "erzählend" und zu wenig "erlebend". Er gibt dem Leser sehr viele Informationen über seine Charaktere, die auch dafür sorgen, dass wir sie besser verstehen können. Ich hätte mir aber mehr "erleben" gewünscht. Ich hoffe der Unterschied wird einigermaßen klar...?  Ich ertappte mich oft dabei, wie ich bestimmte Absätze überflog um wieder zu der Handlung zurückzukommen, die mich eigentlich interessierte.  Zusammenfassend kann ich sagen, dass "Abby Lynn" für jüngere Leser mit Sicherheit eine schöne Bücherreihe ist. Ich konnte mit der Geschichte aber nur bedingt etwas anfangen. 

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  • Verbannt ans Ende der Welt

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. June 2015 um 16:46

    Abby Lynn wird mit 14 Jahren in einen Taschendiebstahl verwickelt. Da man ihr nicht glaubt, dass sie unschuldig ist, muss sie ins Gefängnis von Newgate. Später wird sie nach Australien verbannt und wird unter schlimmen Bedingungen dorthin transportiert. Auf dem Weg lernt sie zwei andere Frauen kennen: Rachel und Megan.  In Australien muss sie in eine Fabrik, arbeiten. Bald schon heiraten Megan und Rachel mit zwei Männern und Abby bleibt allein zurück. Doch sie ahnt nicht, welches Glück sie erwartet, als eines Tages Andrew Chandler kommt, und sie zur "Yulara"-Farm bringt... Meine Meinung: Das Buch ist unglaublich berührend, unglaublich spannend und unglaublich romantisch.

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  • Sehr gutes, zeitloses Buch!

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    doors_to_other_worlds

    doors_to_other_worlds

    23. May 2015 um 18:05

    Ich habe dieses Buch schon ewig und habe es immer wieder gelesen. Ich mag so ziemlich alles daran; den Hintergrund der Geschichte, die Kulisse, die Storyline selber, die Charaktere... Abby ist eine Figur, die man gerne durch die Höhen und Tiefen ihrer Reise begleitet.

  • Unzählige Male gelesen

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    Anja152

    Anja152

    21. March 2015 um 10:19

    Ich weiß gar nicht, wie häufig ich dieses Buch in den vergangenen 10 Jahren gelesen habe und ich werde es sicher noch häufig tun. Für mich - obwohl ich alle Bücher der Buchreihe verschlungen habe - der klare Favorit! 

    Dramtik (jedoch nicht zu übertrieben), Spannung, Liebe - alles dabei!

  • Abby Lynn-Verbannt ans Ende der Welt

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    ladyan

    ladyan

    21. September 2013 um 14:11

    Hey:) Ich habe Abby Lynn Teil 1 soeben fertig gelesen. Abby Lynn ist erst 14 Jahre alt, als sie in einen Taschendiebstahl verwickelt wird. London 1804: Ihre Mutter ist schwer krank und Abby soll Brot für sie holen, doch sie haben kein Geld mehr und die Bäckerin will keins mehr für sie rausrücken. Niedergeschlagen lässt sie sich auf einem Stein nieder. Und dann wird sie Zeugin, wie ein Junge einem Mann das Portemonnaie entwendet, doch der ältere Herr merkt etwas und ertappt ihn, der Junge rennt davon, und wirft ihr, Abby, das Portemonnaie in den Korb. Abby rennt los, in Angst, das man ihr wehtun könnte und denkt gar nicht mehr daran, dem Mann das Portemonnaie wieder zu geben. Natürlich erwischt man sie und sie wird nach Newgate geschickt, der Hölle auf Erden. Sie wird in das schlimmste Gefängnis von London gesteckt. Nach vier Tagen unendlicher Kälte, kommt ein gewisser Frederick sie besuchen, gibt ihr essen und Trinken und man verlegt sie in eine bessere Zelle. Frederick kümmert sich auch um ihre Mutter, doch die stirbt. Und schließlich wird Abby vor Gericht gerufen. Doch sie hat keine Chance. Ihre Strafe: 7 Jahre Verbannung nach Australien. Das Schiff soll von Portsmouth gehen und die Sträflinge müssen erst mal dahin gebracht werden. Auf dem Weg dahin lernt sie Rachel kennen, mit der sie sich erst gar nicht verträgt, doch als Abby schließlich der Kragen platzt, werden sie enge Freundinnen. Doch dann wird Rachel krank und droht zu sterben, und nur durch ein Wunder überlebt sie. Auf dem Schiff lernt sie außerdem Megan kennen, ein irisches Mädchen. Die drei werden unzertrennliche Freundinnen. Und wenn ihr wissen wollt, wie es mit Abby weiter geht , dann lest das Buch selber *.*  

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  • Rezension zu "Verbannt ans Ende der Welt" von Rainer M. Schröder

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    Shiku

    Shiku

    09. December 2012 um 23:40

    3,5 _________ Es ist Februar 1804 und die damals vierzehnjährige Abby weiß nicht mehr weiter. Schon seit Wochen plagt ihre Mutter eine Krankheit, die sie einfach nicht abschütteln kann und die sie am Arbeiten hindert. Geld haben sie keines mehr und in den meisten Geschäften bekommen sie auch nichts mehr angeschrieben. Selbst Betteln würde nichts helfen, denn London ist von den Armen und Bedürftigen bevölkert. Als Abby einmal mehr ihre Sachen verkaufen möchte, geschieht jedoch etwas Unerwartetes. Dass junge Taschendiebe die Runde machen und reiche Menschen bestehlen, ist nichts Ungewöhnliches – wohl aber, dass sie auf ihrer Flucht ihre Beute in Abbys Korb fallen lassen, mit dem Versprechen später zu teilen. In Panik versucht auch Abby zu fliehen, wird jedoch geschnappt und für alle Umstehen steht bereits fest, dass sie die Komplizin des Diebes ist. Ohne viel Federlesen wird das junge Mädchen in Newgate untergebracht, einem der schlimmsten Gefängnisse der Stadt. Lange Zeit vergeht, ehe ihr überhaupt der Prozess gemacht wird – und auch dann deutet nichts auf ein gutes Ende für die unschuldig Eingekerkerte hin. Zum Strang wird sie nicht verurteilt, dafür aber zu sieben Jahre Straflager am anderen Ende der Welt, Australien; die meisten überstehen nicht einmal den Weg dorthin. Es gibt gewisse Details, die beim Lesen sofort auffallen, und dazu gehört der Schreibstil eines Autors selbstverständlich dazu. Im Falle von Rainer M. Schröder ergibt das einen gewissen Zwist, denn einerseits ist sein Buch sehr schnell und leicht zu lesen, so dass es kaum mehr als einen Tag dauerte, ehe ich das Buch ausgelesen hatte. Andererseits wirkt sein Schreibstil sehr steif, wenn es die wörtliche Rede betrifft. Was beim allgemeinen Erzählen der Geschichte gut funktioniert, kann aus dem Munde einer der Charaktere vollkommen unnatürlich klingen und genau das war das Problem, das ich oftmals hatte. Es war nicht so prominent, dass mir das Lesen keinen Spaß mehr gemacht hätte, trotzdem fiel es negativ auf, genauso wie der sehr ausschweifende Gebrauch von Ausrufezeichen und das ständig wiederkehrende „so, …“. Es ist ein wenig schade drum, denn ansonsten lässt sich das Buch wirklich sehr gut lesen. Ich habe mich über die Zeit auch nicht daran gewöhnen können, aber immerhin konnte ich es akzeptieren – allzu sehr hat er mir den Spaß am Buch schließlich nicht verdorben. Wer erst einmal bereit ist, diese kleine Hürde zu nehmen, den erwartet in „Abby Lynn: Verbannt ans Ende der Welt“ eine ganze Menge. Denn anstatt sich auf eine kurze Zeitspanne zu beschränken, vergehen im Buch ganze vier Jahre, was für wenig mehr als 300 Seiten eine beachtliche Zahl ist. Wenn man sich die Widmung des zweiten Bandes ansieht, so scheint es, als sollte es zunächst keine Fortsetzung geben, worauf auch das Nachwort des erstem Buches schließen lässt, in dem der geschichtliche Abriss zu einem Ende gebracht und kleine, offen gebliebene Fragen geklärt werden. Das Buch beschäftigt sich nämlich nur zum Teil mit dem Mädchen – und später der junge Frau – Abby Lynn. Sie ist der Hauptcharakter des Buches, muss sich diesen Platz aber auch mit Australien und dem Leben in der damaligen Kolonie teilen. Die Darstellung der Ereignisse ist oftmals sehr gerafft. Immer wieder gehen wir die anfänglichen Schritte mit, alles andere wird nach einem Sprung im Nachhinein erklärt. So erleben wir Abbys Festnahme und ihre anfängliche Einkerkerung, bis plötzlich Monate vergangen sind und ihr der Prozess gemacht wird. Gleiches gilt für den anfänglichen Weg nach Australien, dann aber sind wir angekommen. Nach diesem Schema funktioniert das ganze Buch. Es gibt keinen wirklichen Höhepunkt oder ein Ziel, auf das hingearbeitet wird, stattdessen erhalten wir einen umfassenden Eindruck, der sowohl das Leben eines Sträflings im 19. Jahrhundert betrifft als auch das der Farmer und Australien an sich. Wie man sich vorstellen kann, ist das Buch nicht unbedingt durch rasante Action und Spannung im Übermaß gekennzeichnet, langweilig ist es deswegen aber noch lange nicht. Wer sich schon länger mit dem Land oder den Menschen dieser Zeitperiode beschäftigt, erfährt hier freilich nichts Neues. Für alle anderen, vor allem junge Leser, dürfte es eine interessante Lektüre sein, die all das ein wenig näher bringt. Außerdem lernen wir Abby gut genug kennen, um zu merken, dass sie ein sympathisches Mädchen ist, das stets Gutes im Sinn hat und bereit ist, das Beste aus der Situation zu machen. Jammern liegt ihr nicht, stattdessen tut sie, was nötig ist und früher oder später wünscht sich wohl jeder, dass sie endlich ihr Glück findet. Andere Charaktere lernen wir nicht so gut kennen, aber Ansätze sind da und da es sich letztlich doch um eine Reihe handelt, kann man sich damit vorerst auch zufrieden geben. Denn auch diese Charaktere zeigen zum Teil, dass sie sich ändern und eine Entwicklung durchmachen können. Das Potential ist da und reicht vollkommen aus, um trotz der an sich abgeschlossenen Handlung Interesse am nächsten Buch zu wecken. „Abby Lynn: Verbannt ans Ende der Welt“ ist das erste Buch einer vierbändigen Reihe, das besonders auf diesem Gebiet unerfahrenen Lesern einen umfassenden Eindruck über Australien und das Leben dort verschafft. Wer daran Interesse hat und nicht allzu sehr auf Spannung aus ist, soll getrost zu diesem Buch greifen und muss nur über die bisweilen steif wirkende wörtliche Rede hinweg sehen. Einen Blick ist das Buch trotzdem definitiv wert.

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  • Rezension zu "Verbannt ans Ende der Welt" von Rainer M. Schröder

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    Bissfan

    Bissfan

    22. November 2012 um 13:21

    3,5 rezensiert von Shiku ___________ Es ist Februar 1804 und die damals vierzehnjährige Abby weiß nicht mehr weiter. Schon seit Wochen plagt ihre Mutter eine Krankheit, die sie einfach nicht abschütteln kann und die sie am Arbeiten hindert. Geld haben sie keines mehr und in den meisten Geschäften bekommen sie auch nichts mehr angeschrieben. Selbst Betteln würde nichts helfen, denn London ist von den Armen und Bedürftigen bevölkert. Als Abby einmal mehr ihre Sachen verkaufen möchte, geschieht jedoch etwas Unerwartetes. Dass junge Taschendiebe die Runde machen und reiche Menschen bestehlen, ist nichts Ungewöhnliches – wohl aber, dass sie auf ihrer Flucht ihre Beute in Abbys Korb fallen lassen, mit dem Versprechen später zu teilen. In Panik versucht auch Abby zu fliehen, wird jedoch geschnappt und für alle Umstehen steht bereits fest, dass sie die Komplizin des Diebes ist. Ohne viel Federlesen wird das junge Mädchen in Newgate untergebracht, einem der schlimmsten Gefängnisse der Stadt. Lange Zeit vergeht, ehe ihr überhaupt der Prozess gemacht wird – und auch dann deutet nichts auf ein gutes Ende für die unschuldig Eingekerkerte hin. Zum Strang wird sie nicht verurteilt, dafür aber zu sieben Jahre Straflager am anderen Ende der Welt, Australien; die meisten überstehen nicht einmal den Weg dorthin. Es gibt gewisse Details, die beim Lesen sofort auffallen, und dazu gehört der Schreibstil eines Autors selbstverständlich dazu. Im Falle von Rainer M. Schröder ergibt das einen gewissen Zwist, denn einerseits ist sein Buch sehr schnell und leicht zu lesen, so dass es kaum mehr als einen Tag dauerte, ehe ich das Buch ausgelesen hatte. Andererseits wirkt sein Schreibstil sehr steif, wenn es die wörtliche Rede betrifft. Was beim allgemeinen Erzählen der Geschichte gut funktioniert, kann aus dem Munde einer der Charaktere vollkommen unnatürlich klingen und genau das war das Problem, das ich oftmals hatte. Es war nicht so prominent, dass mir das Lesen keinen Spaß mehr gemacht hätte, trotzdem fiel es negativ auf, genauso wie der sehr ausschweifende Gebrauch von Ausrufezeichen und das ständig wiederkehrende „so, …“. Es ist ein wenig schade drum, denn ansonsten lässt sich das Buch wirklich sehr gut lesen. Ich habe mich über die Zeit auch nicht daran gewöhnen können, aber immerhin konnte ich es akzeptieren – allzu sehr hat er mir den Spaß am Buch schließlich nicht verdorben. Wer erst einmal bereit ist, diese kleine Hürde zu nehmen, den erwartet in „Abby Lynn: Verbannt ans Ende der Welt“ eine ganze Menge. Denn anstatt sich auf eine kurze Zeitspanne zu beschränken, vergehen im Buch ganze vier Jahre, was für wenig mehr als 300 Seiten eine beachtliche Zahl ist. Wenn man sich die Widmung des zweiten Bandes ansieht, so scheint es, als sollte es zunächst keine Fortsetzung geben, worauf auch das Nachwort des erstem Buches schließen lässt, in dem der geschichtliche Abriss zu einem Ende gebracht und kleine, offen gebliebene Fragen geklärt werden. Das Buch beschäftigt sich nämlich nur zum Teil mit dem Mädchen – und später der junge Frau – Abby Lynn. Sie ist der Hauptcharakter des Buches, muss sich diesen Platz aber auch mit Australien und dem Leben in der damaligen Kolonie teilen. Die Darstellung der Ereignisse ist oftmals sehr gerafft. Immer wieder gehen wir die anfänglichen Schritte mit, alles andere wird nach einem Sprung im Nachhinein erklärt. So erleben wir Abbys Festnahme und ihre anfängliche Einkerkerung, bis plötzlich Monate vergangen sind und ihr der Prozess gemacht wird. Gleiches gilt für den anfänglichen Weg nach Australien, dann aber sind wir angekommen. Nach diesem Schema funktioniert das ganze Buch. Es gibt keinen wirklichen Höhepunkt oder ein Ziel, auf das hingearbeitet wird, stattdessen erhalten wir einen umfassenden Eindruck, der sowohl das Leben eines Sträflings im 19. Jahrhundert betrifft als auch das der Farmer und Australien an sich. Wie man sich vorstellen kann, ist das Buch nicht unbedingt durch rasante Action und Spannung im Übermaß gekennzeichnet, langweilig ist es deswegen aber noch lange nicht. Wer sich schon länger mit dem Land oder den Menschen dieser Zeitperiode beschäftigt, erfährt hier freilich nichts Neues. Für alle anderen, vor allem junge Leser, dürfte es eine interessante Lektüre sein, die all das ein wenig näher bringt. Außerdem lernen wir Abby gut genug kennen, um zu merken, dass sie ein sympathisches Mädchen ist, das stets Gutes im Sinn hat und bereit ist, das Beste aus der Situation zu machen. Jammern liegt ihr nicht, stattdessen tut sie, was nötig ist und früher oder später wünscht sich wohl jeder, dass sie endlich ihr Glück findet. Andere Charaktere lernen wir nicht so gut kennen, aber Ansätze sind da und da es sich letztlich doch um eine Reihe handelt, kann man sich damit vorerst auch zufrieden geben. Denn auch diese Charaktere zeigen zum Teil, dass sie sich ändern und eine Entwicklung durchmachen können. Das Potential ist da und reicht vollkommen aus, um trotz der an sich abgeschlossenen Handlung Interesse am nächsten Buch zu wecken. „Abby Lynn: Verbannt ans Ende der Welt“ ist das erste Buch einer vierbändigen Reihe, das besonders auf diesem Gebiet unerfahrenen Lesern einen umfassenden Eindruck über Australien und das Leben dort verschafft. Wer daran Interesse hat und nicht allzu sehr auf Spannung aus ist, soll getrost zu diesem Buch greifen und muss nur über die bisweilen steif wirkende wörtliche Rede hinweg sehen. Einen Blick ist das Buch trotzdem definitiv wert.

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  • Rezension zu "Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt" von Rainer M. Schröder

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    Strawbeery

    Strawbeery

    01. November 2011 um 16:38

    Dieses Buch beschreibt alles so gut und genau .
    Ich habe es glaube ich an 15 freundinnen verliehen.
    Denn Abbys Schicksal ist echt sehr ergreifend.

  • Rezension zu "Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt" von Rainer M. Schröder

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    BookFan_3000

    BookFan_3000

    01. May 2011 um 17:39

    Abby Lynn landet im Gefängnis, als sie mit einem Dieb in Verbindung gebracht wird.
    Als Strafe wird sie ans Ende der Welt verbannt. Dort wird sie auf einer Farm angeheuert, auf der nicht alle Arbeiter fair sind...
    Die schlimmen Jahre der Abby Lynn spannend erzählt.

  • Rezension zu "Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt" von Rainer M. Schröder

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    Penelope1

    Penelope1

    06. April 2011 um 15:40

    Die 14-jährige Abby Lynn wird unverschuldet in einen Taschendiebstahl verwickelt und kommt in das für seine Grausamkeit berüchtigte Gefängnis Newgate. Niemand glaubt ihr und das Urteil, das nach langen, qualvollen Wochen im Gefängnis gefällt wird, lautet Verbannung nach Australien. Auch die lange Überfahrt "ans Ende der Welt" ist alles andere als leicht, aber Abby lässt sich nicht unterkriegen, bleibt sich selbst treu, verschafft sich den Respekt und die Anerkennung ihrer Mitgefangenen. Mit Rachel, mit der sie während der Überfahrt an den Füßen zusammengekettet ist, verbindet sie bald eine tiefe Freundschaft. In Australien warten 7 Jahre Sträflingsarbeit auf sie, erst danach ist sie -bei guter Führung -wieder frei und darf zurück nach England. Wie es Abby jedoch in Australien ergeht und was sie dort erlebt, erfährt der Leser in diesem Buch. Rainer M. Schröder hat einen glaubhaften und faszinierenden historischen Jugendroman geschrieben über ein mutiges Mädchen, das kein Blatt vor den Mund nimmt, jedoch das Herz auf dem rechten Fleck hat. Einfühlsam und mitreißend schildert Schröder die Gefahren, die Abenteuer, die Abby überstehen muss, und weist sogar auf politische Zusammenhänge hin. Die Anfänge der englischen Siedler in der australischen Kolonie werden bildhaft dargestellt, sodaß es ein Vergnügen ist - nicht nur für jugendliche Leser - dem Lebensweg von Abby Lynn zu folgen... Ein Klassiker, den es immer wieder zu lesen lohnt - übrigens ist dieses Buch der erste von vier Bänden zu Abby Lynn...

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  • Rezension zu "Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt" von Rainer M. Schröder

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    mabuerele

    mabuerele

    30. October 2010 um 18:28

    Abby Lynn, Londoner Mädchen, lebt nach dem Ruin und Tode ihres Vaters in ärmlichen Verhältnissen. Als ihre Mutter erkrankt, wird das Geld knapp. Verzweifelt streift sie durch die Straßen Londons, weil ihr der Bäcker keinen Kredit mehr gibt. Da beobachtet sie einen Taschendieb. Doch er muss fliehen. als er an Abby vorbei kommt, lässt er die gestohlene Geldbörse in ihrer Korb fallen. Abby wird als Komplizin angeklagt und verhaftet. Die Zustände im Londoner Gefängnis im Jahre 1804 sind menschenunwürdig. Da Abby erst 14 ist entgeht sie der Todesstrafe. Doch ist eine Verbannung nach Australien besser? Viele überleben die Schiffsreise nicht ... In Australien dürfen sich die Offiziere ihre Dienstboten aus den Gefangenen wählen. Die Frauen wissen, was ihnen dann blüht .... Da Abby Lesen und Schreiben kann, wird sie vom Farmer Jonathan Chandler eingestellt, um sich u.a. um seine Tochter Sarah zu kümmern. einem Offizier gefällt das gar nicht ... Auch Jonathans Sohn Andre macht Abby das Leben schwer... Der spannende Jugendroman ist sehr empfehlenswert. Das Leben der Abby wird realistisch geschildert. Ein jugendlicher Leser kann durchaus mit ihr mitfiebern. Er wird von ihrem Schicksal nicht unberührt bleiben. Die Zeitverhältnisse in London, die Zustände auf dem Schiff und die Besiedlung Australiens mit ihren Schattenseiten wurden gut recherchiert und geschickt in die Romanhandlung integriert.

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  • Rezension zu "Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt" von Rainer M. Schröder

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    keili

    keili

    09. August 2010 um 12:38

    Schöne Kulisse aber ansonsten sehr dick aufgetragen. Abby hat immer nur Pech und bekommt es knüppeldicke. Meiner Meinung nach zu übertrieben. Die Forsetzungen übertreiben dann jedes Mal noch ein bisschen mehr. Sie landet wieder im Kerker und wieder bekommt sie alles ab und ist wieder die arme Abby....Hatte von den Büchern viel mehr erwartet aber alle Romane von Rainer Schröder gleichen sich sehr. Ist nicht so ganz mein Geschmack.

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  • Rezension zu "Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt" von Rainer M. Schröder

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    10. March 2010 um 22:01

    Gut recherchiertes, spannend geschriebenes Jugendbuch über die Anfänge Australiens. Aus Sicht der jungen Abby Lynn, wohnhaft zuerst in Groß Britannien, wird berichtet, was ihr wiederfährt nachdem sie ein Brot gestohlen hat: Als Sträfling auf die unliebsame Insel verschifft durchlebt sie Sklaverei und Ungerechtigkeiten bis sie schließlich doch noch ihr Glück findet. Hat mich als Jugendliche gefesselt und begeistert.

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