Rainer M. Schröder Die Farben von Florenz

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Inhaltsangabe zu „Die Farben von Florenz“ von Rainer M. Schröder

1489 im Florenz der Medici. Seit Wochen bangt der angesehene Freskenmaler Pater Angelico um eine Lieferung Lapislazuli, die er zur Herstellung der kostbaren Farbe Ultramarin benötigt. Doch dann findet Angelico seinen säumigen Lieferanten erhängt auf. Selbstmord? Commissario Scalvetti von der gefürchteten Geheimpolizei ist davon überzeugt. Doch das kann und darf nicht sein, denn ohne einen Schuldigen wird der Mönch Angelico nie das von Lorenzo de’ Medici geliehene Gold zurückerstatten können! Mit Scharfsinn und florentinischem Witz, unterstützt von seinem naiven Novizen Bartolo, beginnt er zu ermitteln, begegnet einer faszinierenden Frau – und schwebt kurz darauf in Todesgefahr …

Eine spannende Geschichte zum miträtseln, mit tollen Charaktere. Hat mir gut gefallen!

— leyax

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  • Ein Krimi im historischen Florenz

    Die Farben von Florenz

    leyax

    30. August 2017 um 11:08

    "Die Farben von Florenz" lag mehr als 3 Jahre auf meinem SuB und ich konnte mich einfach nie überwinden es zu lesen, mitunter, weil mich der Schreibstil etwas abgeschreckt hat. Aber wie froh bin ich, dass ich es jetzt endlich doch geschafft habe! Im Florenz des Jahres 1489 wartet Pater Angelico sehnsüchtig auf eine Lieferung Lapislazuli, die er bei einem zwielichtigen Händler bestellt hatte. Als er diesen kurz darauf erhängt auffindet, glaubt er nicht an einen Selbstmord und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln - wobei er sich immer tiefer in den Fall verstrickt. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen - es gab immer wieder Sackgassen und manchmal dachte man, den Mörder erraten zu haben, nur um dann eines besseren belehrt zu werden. Man fiebert mit, möchte wissen, wie es weitergeht und wie sich Pater Angelico nun doch noch aus der Affäre zieht. Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, etwas abschreckend, aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Er passt zur Geschichte und zu den Charakteren und beschwört eine tolle Atmosphäre herauf. Ich fühlte mich in das Florenz der Renaissance sehr gut hineinversetzt und konnte mir alles bildlich vorstellen. Pater Angelico ist ein Antiheld, der einem zu Beginn des Buches nicht unbedingt sympathisch ist. Er unterschlägt Geld, benutzt seine Mitmenschen und handelt auf den ersten Blick sehr eigennützig - und benimmt sich gar nicht so, wie man es von einem Mönch normalerweise erwartet. Er ist dickköpfig, streitsüchtig und hat immer einen schlauen oder ironischen Spruch auf den Lippen. Erst im Laufe der Geschichte erfährt man etwas über seine Geschichte und seine Beweggründe und obwohl es nicht explizit gesagt wird, kann ich mir vorstellen, dass er nicht ganz freiwillig im Kloster gelandet ist. Ich hoffe, dass seine Hintergründe im weiteren Verlauf der Reihe noch öfter angesprochen werden. Die Nebencharaktere - Bartolo, Scalvetti und Lucrezia - waren sympathisch und vor allem Lucrezias Handeln konnte ich sehr gut nachvollziehen. Zu  viel möchte ich darüber aber nicht verraten. Bartolo, der Novize, war ein Goldstück - ein junger, noch sehr naiver Mönch, der aber im Laufe der Geschichte mehr Selbstvertrauen bekommt. Man merkt, wie er von Pater Angelicos unkoventionellen Art beeinflusst wird. Jeder der Charaktere hat seine eigenen Dämonen, Ängste und Fehler, wodurch sie alle sehr lebendig wirken. Fazit: Ich werde mir die anderen beiden Bücher auf jeden Fall demnächst kaufen und frage mich, wieso dieses Buch hier so lange auf meinem SuB lag...

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  • Die Geschichte war ganz okay.

    Die Farben von Florenz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2013 um 18:09

    Eigentlich hatte ich mich ziemlich auf das Buch gefreut, nachdem es schon zu lange auf meinen SuB lag. Einen historischen Kriminalroman hatte ich bis dato nämlich nicht gelesen und die Zusammenfassung klangen sehr viel versprechend. Allerdings wurde ich mäßig zufrieden gestellt. Zunächst einmal geht es um Pater Angelico, der seinen Zulieferer von Ultramarin, tot auffindet. Auf den ersten Blick sieht es nach Selbstmord aus, aber schnell kommt Pater Angelico dahinter, dass dies nicht der Fall sein kann. Der Zulieferer Movetti wurde ermordet. Die "Polizei" glaubt ihm nicht oder besser gesagt nimmt ihn nicht ernst, daraufhin ermittelt der Pater selbst. Leider hat mir der Protagonist Pater Angelico an der Geschichte nicht wirklich gefallen. Und ein unsympathischer Protagonist macht es schwer ein gewisses Interesse an dem Buch bzw. der Geschichte aufzubauen. Ich persönlich fand ihn sehr unpassend und gerade seine Rolle als Pater konnte ich ihn nicht abkaufen. Außerdem fühlte ich mich von Zeit zu Zeit nicht wirklich in das Florenz von 1489 versetzt, was sehr schade ist. Sehr gut gefallen hat mir Lucrezia! Gut, wahrscheinlich passt ihre Rolle auch nicht wirklich in die Zeit, aber sie war für mich wirklich interessant. Die Auflösung des Falls war auch ok. Alles im allem plätscherte die Geschichte so vor sich hin, ohne das sie mich in den Bann ziehen konnte.  Von daher sind drei Sterne angemessen, da es schlussendlich ganz okay war. Vielleicht lag es auch am Genre, dass dieser Mix von historischen Roman und Krimi einfach nichts für mich ist. Das ist natürlich eine Möglichkeit.

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  • Rezension zu "Die Farben von Florenz" von Rainer M. Schröder

    Die Farben von Florenz

    Gospelsinger

    31. May 2012 um 02:26

    Florenz im Jahre 1489. Der Dominikanermönch und Freskenmaler Pater Angelico wartet nervös auf eine Lieferung Lapislazuli. Hätte er doch bei seinem gewohnten Händler bestellt, und nicht bei dem etwas zwielichtigen Bernardo Monetti! Allmählich wird die Zeit knapp, denn Pater Angelico braucht Lapislazuli zur Herstellung der Farbe Ultramarin, mit der er das Gewand der Muttergottes malen soll. Aber der Händler ist tagelang unauffindbar, und das ist nicht das einzige Problem. Pater Angelico soll auch noch die Hauskapelle des reichen Petrucci mit Fresken ausmalen, was sehr viel Zeit kosten wird, und gleichzeitig einen neuen Novizen anlernen. Der einzige Lichtblick an dieser Aufgabe ist die aufgeweckte Tochter des Auftraggebers, die Pater Angelico ziemlich durcheinander bringt. Als Pater Angelico den Händler endlich entdeckt, ist es zu spät: Bernardo Monetti ist tot. Das schon gezahlte Geld ist dahin, ohne dass der Lapislazuli geliefert wurde. Angeblich soll Monetti Selbstmord begangen haben, aber Pater Angelico fallen einige Unstimmigkeiten auf. Weil er im Falle eines Mordes Anspruch auf Entschädigung seines finanziellen Verlustes hätte, beginnt er, unterstützt von seinem Novizen Bartolo, nachzuforschen. Damit gerät Pater Angelico selbst in Todesgefahr. Rainer M. Schröder hat bisher Jugendbücher geschrieben, die mein normalerweise eher lesefauler Sohn förmlich verschlungen hat. Ich war jetzt also gespannt, ob der Autor auch Erwachsene fesseln kann. Das Ergebnis: Ja, kann er! Rainer M. Schröder hat eine unnachahmliche Art, ein Buch zu beginnen. Man wird sofort mitten in die Handlung geworfen, es beginnt hochspannend. Und diese Spannung wird im Verlauf des Buches auch fast durchgehend gehalten. Der flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass es nicht leicht ist, das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Zeit der Medici wird in dieser Geschichte sehr lebendig. Schön, dass dies der Auftakt zu einer Serie ist! Jetzt gebe ich das Buch an meinen fast erwachsenen und ungeduldig wartenden Sohn weiter, der sich freut, dass er weiterhin Bücher dieses Autors lesen kann. Und das freut wiederum die Mutter.

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