Rainer M. Schröder Himmel ohne Sterne

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Inhaltsangabe zu „Himmel ohne Sterne“ von Rainer M. Schröder

Heimatlos und doch voller Hoffnung Alija Bet – das ist der Codename für die illegale Einwanderung in das britische Mandatsgebiet Palästina. Und es ist der Hoffnungsschimmer am Horizont für Leah und Jannek – die beide als einzige ihrer Familien die KZs überlebt haben und nun 1946 traumatisiert als lebende Tote durch das zerbombte München ziehen. Sie hören von der gefahrvollen und teuren Überfahrt auf überfüllten Schrottdampfern, den vielen ertrunkenen oder in Internierungslagern der Briten inhaftierten Flüchtlingen, den Kämpfen mit den arabischen Einwohnern vor Ort. Aber sie haben keine Alternative. Und so machen sich die beiden als illegale Flüchtlinge auf den Weg über das Mittelmeer – mit der Hoffnung auf eine neue Heimat.

1 Std vor Ablauf der Onleihen Frist habe ich es noch geschafft. Sehr schönes Buch - wenn auch sehr mitreissend was schwitzende Augen macht.

— LariHeldenlama
LariHeldenlama

Keine einfache, aber eine lohnende Lektüre! Ein sehr bewegendes Buch!

— Sternenstaubfee
Sternenstaubfee

erschütternd und berührend

— BlueOcean8519
BlueOcean8519

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    Himmel ohne Sterne
    Toirse

    Toirse

    03. September 2016 um 17:35

    Erster Eindruck:  Passt zum Titel und zwar wirklich. Und es ist mal kein 08/15 Jugendbuchcover. Inhalt:  München, 1946: Jannek und Leah haben den Nazionalsozialismus überlebt. Grade so. Aber ihre Erlebnisse in den KZ haben sie stark geprägt und jetzt müssen sie im Nachkriegs-Deutschland auch noch ums Überleben kämpfen. Bald schon reift die Idee nach Palästina zu gehen, aber die Reise ist gefährlich und den Staat Israel gibt es noch nicht. In London ist die Familie Bucheim immer mehr Anfeindungen ausgesetzt, als deutsche Juden werden sie überall ausgegrenzt und teilweise direkt angegriffen. Alija Bet – die illegale Einwanderung nach Palästina – scheint auch für sie die letzte Hoffnung. Meine Meinung: In letzter Zeit war ich nicht mehr so begeistert von Rainer M. Schröders Romanen. Ich dachte schon ich sei zu erwachsen dafür geworden, aber dieses Buch beweist mir das Gegenteil. Vorweg: Für sanfte Seelen ist „Himmel ohne Sterne“ nichts. Ganz und gar nichts. Hier wird kein Blatt vor dem Mund genommen was die Realität des Holocaust und des Lebens im Nachkriegs-Europa angeht. Auch das die illegale Einwanderung kein fröhlicher Sonntagsspaziergang war wird ganz sicher nicht verheimlicht. Mich hat vor allem das Verhalten der Briten geschockt, ich wusste zwar aus dem Geschichtsunterricht, dass sie dem Problem „Palästina“ nicht gewachsen waren, aber in konkreten Situationen werden einem die Auswirkungen erst bewusst. Das gilt für vieles in diesem Buch, denn die Rahmenhandlung dürften die Meisten aus dem Geschichtsunterricht kennen, aber die Umsetzung… Ich glaube in keinem anderen Buch von Rainer M. Schröder sterben so viele Menschen, wie in „Himmel ohne Sterne“. Vielleicht in der Falken-Saga, aber das sind 5 Bände und entsprechend mehr Seiten…  Und Happy End ist auch nicht wirklich drin… Leah war für mich „die“ Figur in diesem Buch, ich habe das Geschehen quasi immer durch ihre Augen betrachtet auch wenn nicht alles aus ihrer Sicht erzählt wurde. Jannek dagegen blieb mit die meiste Zeit rätselhaft, auch das Ende hat mir nur bedingt geholfen ihn zu verstehen. Sophie und Marius waren da besser zu verstehen, genauso wie Ari. Aber ich denke, das war auch so gewollt. Man lernt halt die vielen verschiedenen Schicksale kennen, die Juden dazu geführt haben nach Palästina auswandern zu wollen und für einen Staat Israel zu kämpfen. Dazu gehört eben auch der verbitterte und schwer traumatisierte KZ-Überlebende, der glaubt, dass es für ihn keine Zukunft gäbe. Übrigens: So ganz nebenbei wird auch erklärt, warum in der Region jetzt grade die Hölle los ist (und warum das auch eigentlich mal mehr, mal weniger seit 100 Jahren so ist). Ach, ich würde gerne noch so viel mehr schreiben über dieses Buch, aber leider würde das meiste davon meine „Keine Spoiler in Rezensionen“-Regel verletzen und hier jetzt jede Menge Spoiler Buttons setzen möchte ich nicht. Gibt ja auch so genug zu sagen. Fazit:  5 Sterne, was denn sonst. Dieses Buch MUSS man gelesen haben, gleich nach „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Pflichtlektüre für jeden der sich auch nur ansatzweise für das Thema interessiert und eigentlich auch für alle anderen!

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
    Buchraettin

    Buchraettin

    29. December 2015 um 07:12
  • Ein sehr bewegendes Buch

    Himmel ohne Sterne
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    Leah, 16 Jahre alt, Jüdin und Waise. Es ist 1946, und Leah hat als einzige ihrer Familie das Konzentrationslager überlebt. Doch was nun? Alleine, traumatisiert und immer noch unwillkommen, sieht sie einer trostlosen Zukunft entgegen. Da trifft sie durch Zufall Jannek wieder, Jannek ist ein alter Freund aus Kindertagen. Auch er hat das KZ überlebt. Gemeinsam machen die beiden sich schließlich auf die gefahrvolle Reise nach Palästina in der Hoffnung, dort endlich wieder eine Heimat zu finden. Mein Leseeindruck: Es mag makaber klingen, aber ich lese gerne Romane, die im oder nach dem Zweiten Weltkrieg spielen. Diese Zeit interessiert mich sehr, und so war ich auch sehr gespannt auf dieses Buch von Rainer M. Schröder. Ich habe "Himmel ohne Sterne" sehr gerne gelesen, aber es ist keine leichte Lektüre. Es ist ein anspruchsvolles Jugendbuch, das durchaus von erwachsenen Lesern gelesen werden kann und auch sollte. Die Geschichte von Leah und Jannek hat mich sehr berührt. Es ist schrecklich zu lesen, was diese beiden jungen Menschen erleiden mussten. Zwar sind die Figuren fiktiv, aber die Geschehnisse basieren auf wahren Begebenheiten, und dieses Wissen hat mich oft schlucken lassen. Die eigentliche Geschichte spielt zwar in der Nachkriegszeit ab 1946, aber auch, was Leah und Jannek hier alles erleben müssen, hat mir Gänsehaut beschert. "Himmel ohne Sterne" ist ein Buch, das ich nicht leicht weglesen konnte. Ich habe zwischendurch immer Pausen gebraucht, um das Gelesene zu verarbeiten und zu reflektieren. Der Schreibstil von Rainer M. Schröder ist dabei sehr angenehm. Anhand des Schreibstils lässt sich das Buch durchaus leicht lesen, der Inhalt aber hat mich oft nachdenkblich gestimmt. Zudem ist das Buch sehr lehrreich und informativ. Ich habe viel aus dem Buch mitgenommen, das mir vorher so nicht bewusst war. Wer gerne anspruchsvolle (Jugend-)Bücher liest, der sollte sich diesen Roman auf jeden Fall einmal näher anschauen. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

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    • 2
  • Ein schönes Buch, was jemanden zum Nachdenken bringt...

    Himmel ohne Sterne
    OoKathleenoO

    OoKathleenoO

    13. November 2015 um 19:07

    Inhalt: Alija Bet – das ist der Codename für die illegale Einwanderung in das britische Mandatsgebiet Palästina. Und es ist der Hoffnungsschimmer am Horizont für Leah und Jannek – die beide als einzige ihrer Familien die KZs überlebt haben und nun 1946 traumatisiert als lebende Tote durch das zerbombte München ziehen. Sie hören von der gefahrvollen und teuren Überfahrt auf überfüllten Schrottdampfern, den vielen ertrunkenen oder in Internierungslagern der Briten inhaftierten Flüchtlingen, den Kämpfen mit den arabischen Einwohnern vor Ort. Aber sie haben keine Alternative. Und so machen sich die beiden als illegale Flüchtlinge auf den Weg über das Mittelmeer – mit der Hoffnung auf eine neue Heimat. Cover & Klappentext: Das Cover ist schön. :3 Wenn man weiß, worum es geht, könnte es besser nicht sein! :) Der Klappentext klingt interessant und wie ich finde, lehrreich für mich. Ich bin gespannt! Rezension: ... also begab ich mich auf die Reise in die Vergangenheit ... Nachdem ich die ,,Liberty 9'' Reihe von Rainer M. Schröder schon so gut fand, stich mir dieses Buch mit diesem besonderem Thema ins Auge. Man hat ja schon viele Geschichten von der damaligen Zeit gehört und ich finde es noch immer sehr schrecklich, was da passiert ist... Dieses Buch hat mich noch mal schlucken lassen, wie können Menschen so gemein zu Menschen sein, die immer mit ihnen gelebt haben? Auf einmal sind sie Gauner, nur weil ein Mensch das behauptet ... Dieses Buch passt im Moment sehr gut zu der Situation, die gerade in Europa herrscht. Nur mit dem Unterschied, das ein Glück keine Millionen Menschen zum Tode verurteilt werden, oder gar Menschen Selbstjustiz unternehmen. Es war sehr interessant, die Protagonisten auf ihrer Reise zu begleiten. Jeder meisterte seine Situation auf seine Weise, doch das Schicksal bringt sie zusammen. Doch zusammen sind sie stark und nicht allein, sie kämpfen, um an ihr Ziel zu kommen, auch wenn viele Menschen ihnen ein Strich durch die Rechnung machen wollen. Stück für Stück gehen sie Näher ans Ziel, doch werden sie ihr Ziel erreichen? Und ist es wirklich das, was sie sich erhofft hatten? Das könnt ihr natürlich herausfinden, indem ihr das Buch selbst lest. Mit dem Schreibstil des Buches musste ich mich hier leider erst mal anfreunden. Einige Passagen erschienen mir langatmig und das die Geschichte 547 Seiten hat, macht die Sache auch nicht besser. :D Schade irgendwie, denn Liberty 9 konnte mich sofort Fesseln und auch der Schreibstil war locker leicht. Doch scheinbar viel er hier etwas schwerer, weil die Thematik ,,Lockerheit'' einfach nicht möglich macht. Doch alles in einem war das Buch ein schönes Buch, was mich einmal wieder mehr viel zum Nachdenken erregt hat. Ich empfehle dieses Buch jedem, der mehr über diese Zeit erfahren möchte, denn es sind viele Legenden vorhanden, die Wörter erklären, wie zum Beispiel Shoa, Zionismus und Palmach. Somit ist das Buch auch sehr lehrreich, oder wisst ihr so, um was es sich bei den Wörtern handelt? ;) Fazit: Durch dieses Buch kann man sehr viel lernen und es bringt einen viel zum Nachdenken ... Mehr von mir: www.kathleens-buecherwelt.de

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  • Eine erschütternde, berührende Geschichte !!

    Himmel ohne Sterne
    BlueOcean8519

    BlueOcean8519

    21. October 2015 um 18:58

    Klappentext: "Alija Bet – das ist der Codename für die illegale Einwanderung in das britische Mandatsgebiet Palästina. Und es ist der Hoffnungsschimmer am Horizont für Leah und Jannek – die beide als einzige ihrer Familien die KZs überlebt haben und nun 1946 traumatisiert als lebende Tote durch das zerbombte München ziehen. Sie hören von der gefahrvollen und teuren Überfahrt auf überfüllten Schrottdampfern, den vielen ertrunkenen oder in Internierungslagern der Briten inhaftierten Flüchtlingen, den Kämpfen mit den arabischen Einwohnern vor Ort. Aber sie haben keine Alternative. Und so machen sich die beiden als illegale Flüchtlinge auf den Weg über das Mittelmeer – mit der Hoffnung auf eine neue Heimat." Meine Meinung: Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die die jeweiligen Standorte des Geschehens kennzeichnen. Geschrieben ist es aus der Sicht eines auktorialen Erzählers. Zu Beginn gibt es zwei Handlungsstränge, die jedoch sehr schnell und gekonnt miteinander verbunden werden. Ich muss sagen, dass mich die Geschichte zutiefst berührt hat. Dass liegt zum einem an dem sehr bildlichen, einfühlsamen und dennoch erschreckend authentischen Schreibstil des Autors, zum anderen an dieser wirklich einzigartigen Handlung. Der Autor schafft es, dem Leser, ein unglaubliches Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln. Ich habe mit den Menschen mitgelitten, ihre Emotionen sehr deutlich fühlen können. Man kann es nur bewundern, wenn man nach einem solchen Martyrium, welches die Protagonisten hier durchlaufen müssen, noch soviel Hoffnung und emotionale Verbundenheit aufbringen kann. Allein zu lesen, wie sich die Menschen, die einem Tod durch Vergasung in einem Konzentrationslager entgangen sind, fühlen, ist wahnsinnig erschreckend. Die Leere, die sich in ihnen ausbreitet, wenn sie feststellen, dass ihre ganze Familie gestorben ist, muss sich schrecklich anfühlen. Trotz der berührenden Schreibweise, kann dies wohl nur ein Mensch nachempfinden, der in einer solchen Situation gewesen ist. Auf der Suche nach Angehörigen treffen die beiden Protagonisten Leah und Jannek aufeinander. Sie sind alte Jugendfreunde und können ihr Glück kaum fassen. Nach kurzer Zeit beschließen sie "gemeinsam einsam" zu sein. Sie durchlaufen verschiedene Lager, um schließlich gemeinsam auf den Weg nach Palästina zu machen. Dabei erwartet sie eine Reise voller Strapazen, Angst und wiederholte Gefangenschaft. Ich fand es wirklich schrecklich zu lesen, in welchem Zustand die Lager waren und dass sie überhaupt noch gab. Jannek, ist ein eher verschlossener, ruhiger junger Mann, der mit seinem jungen Alter schon viele lebensbedrohliche Situationen erlebt hat und sich einen "Schutzpanzer" angelegt hat. Er reagiert häufig voller Hohn, Spott und sehr sarkastisch. Er ist verbittert, erscheint oft unterkühlt, zeigt wenig Gefühle. Leah hingegen, ein junges Mädchen, die auch ihre Familie verloren hat, ist einfühlsam aber sehr einsam. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein Zuhause, in dem sie sich geborgen und sicher fühlen kann. Leah ist ein hilfsbereites, intelligentes Mädchen. Die Entwicklung der Charaktere war sehr spannend zu verfolgen und authentisch gestaltet. Die Protagonisten wachsen alle über sich hinaus und geben sich gegenseitig Kraft die Aufgaben zu meistern, sie wachsen und lernen durch Fehler, die sie machen. Ich hoffe ich habe jetzt nicht zuviel verraten, ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen. Es hat mir sehr gut gefallen.

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