Rainer M. Schröder Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Madison Mayfield - Die Augen des Bösen“ von Rainer M. Schröder

Wenn der Nebel über London zieht ...

London, 1890. Die 17-jährige Madison Mayfield lebt bei ihrem Onkel und ihrer Tante in einem pompösen Stadtpalais, nachdem ihre Eltern vor zweieinhalb Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen sind. Sie selbst hat diesen Unfall nur knapp überlebt, und seitdem wird sie in regelmäßigen Abständen von anfallartigen Visionen heimgesucht: Völlig herausgerissen aus dem Hier und Jetzt erlebt sie schreckliche Verbrechen hautnah mit. Allerdings kann sie immer nur die Opfer, nie den Täter erkennen. Mit aller Kraft kämpft Madison gegen diese Visionen an - bis sie eines Tages mit einem Zeitungsartikel konfrontiert wird, in dem einer der Morde, die sie vor Augen hatte, geschildert wird. Wie kann das sein?

Abgebrochen. Konnte mich leider nicht packen.

— Reebock82

Dieser historische Krimi-Jugend-Roman - gefällt mir gut . Von mir gibt es ein Daumen hoch! Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

— QueenSize

Ein solider Rainer M. Schröder mit Krimi-Elementen

— Toirse

Das ist ein echt fantastisches Buch!

— parisjojo

Es ist eine spannende Mischung aus historischem Roman und auch Krimi hinter der Kulisse von London Ende des 19 Jahrhunderts.

— Buchraettin

Es war ein hier und da zu ruhiges, aber auch ab und an ein interessantes Abenteuer.

— inflagrantibooks

Wieder ein tolles Buch von Rainer M. Schröder, welches ich jedem empfehlen kann, ob jung oder alt.Ich bin als Leser gern den Hauptdarsteller

— trollchen

Rainer M. Schröder schafft es immer wieder, den Leser zu überraschen und zu begeistern!

— merlin78

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    Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

    SitataTirulala

    14. December 2015 um 19:39

    Aber sie war nicht krank! Jedenfalls nicht so wie die mehr als vierhundert Insassen, die man im südlichen Stadtteil Southwark und fern von den Prachtbauten und vornehmen Vierteln Londons hinter hohen Mauern und Eisengittern wegsperrte und die man lunatics nannte! Sie gehörte nicht zu diesen Irrsinnigen! Ihr Geist war klar - bis auf diese kurzen, wahnhaften... Episoden. Diese wahnhaften Episoden sind es, die die siebzehnjährige Madison Mayfield ins berühmt berüchtigte Bedlam Asylum gebracht haben. Seit dem Tod ihrer Eltern vor zwei Jahren lebt sie nicht nur bei ihrem Onkel und dessen ihr verhasster Frau, die sie wie ihre Zwillingstöchter bei jeder Gelegenheit schikaniert, sondern wird auch von Visionen voller Gewalt und Blut geplagt. Durch die Augen des Mörders beobachtet sie grauenhafte Verbrechen. Doch es bedarf erst der Hilfe eines ehemaligen Detectives von Scotland Yard, damit sie begreift, dass sie wahre Verbrechen sieht. Die Erkenntnis ist noch nicht ganz gesackt, da sind schon die ersten Ganoven hinter ihr her - die Jagd auf das Mädchen, das vermeintlich die Zukunft voraussagen kann, ist eröffnet. Rainer M. Schröder entführt uns an der Seite seiner Protagonistin Madison ins London des späten 19. Jahrhunderts. Die Schornsteine der Fabriken tauchen die ganze Stadt in einen diesigen Nebel und wo die Polizei nicht hinschaut, schwingen sich Gauner zu selbsternannten Verbrecherkönigen auf. Es zeichnet sich ein lebhaftes Bild dieser faszinierenden, wenn auch irgendwie im wahrsten Sinne des Wortes schmutzigen Epoche. Seit dem Tod ihrer Eltern lebt Madison wie bereits erwähnt bei ihrem reichen Onkel, der aus geschäftlichen Gründen nie zu Hause ist. Dessen Frau und Töchter allerdings schon - und sie sind richtige Biester, wenn es darum geht Madison das Leben schwer zu machen. Schröder spielt hier nicht nur mit Klischees, sondern überspitzt sie meiner Meinung nach gerade bei diesen drei Grazien, aber auch bei den Straßenkindern ein wenig. Dennoch lenkt er auf diese Weise ganz geschickt den Leser und gibt ihm mit auf den Weg, wen er mögen soll und wen nicht. Doch es gibt auch sehr liebevoll gestaltete Charaktere in Madisons Leben, so zum Beispiel ihre Gesellschafterin Leona, die sich trotz ihres Berufs als loyale und toughe Freundin entpuppt, auch wenn Madison sich anfangs sehr dagegen gewehrt hat. Aber auch Detective Blake Scarboro, der im Rollstuhl sitzende ehemalige Mann von Scotland Yard hat eine ganz eigene Anziehungskraft. Die erste Hälfte des Buches verlief ein bisschen schleppend. Man lernt Madisons Lebensumstände kennen, hat Teil an ihren Visionen und versteht, warum sie so sehr mit sich hadert. Ihre familiäre Situation ist eine Katastrophe, über das Bedlam Asylum braucht man gar kein Wort zu verlieren. Doch irgendwann hat man das verstanden und verinnerlicht und dann kommen nochmal etliche Seiten, die diese Konstellationen vertiefen, nochmal darauf herum reiten, dann wird ein jahrhundertealtes Rätsel gelöst, das mit der eigentlichen Handlung wenig zu tun hat. Ein bisschen kämpfen musste ich schon, aber dann kam die Handlung endlich in Fahrt und es folgte ein spannender Abschnitt auf den nächsten: Verfolgungsjagden, Gefängnisse und zu guter letzt die vermutlich größte aller Überraschungen, die Schröder sich hätte ausdenken können. Ich verrate an dieser Stelle nichts, aber mich hat sie vom Hocker gerissen und, das sag ich ganz ehrlich, enttäuscht zurück gelassen, trotz des Knalleffekts. Ein historischer Jugendroman, der mit sehr ungewöhnlichen Ansätzen beginnt, viel verspricht, an Anfang ein wenig zäh ist, dann aber Fahrt aufnimmt und mich am Ende enttäuscht zurückgelassen hat, zumindest was einen Aspekt der Handlung angeht. Trotzdem hat es Spaß gemacht, Madison zu begleiten und dafür gibt es, mit dem entsprechenden Abzug für mein gebrochenes Herz, vier Blümchen von mir.

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  • Rainer M. Schröder leider nicht in Bestform.

    Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

    Toirse

    17. May 2015 um 16:40

    Erster Eindruck: Typisch Rainer M. Schröder was das Cover angeht. Also nichts neues, aber immer noch ganz nett ^^ Inhalt: Madison hat „Episoden“ oder wie ihre beiden Cousinen es nennen: Sie ist verrückt. Denn manchmal sieht sie Dinge. Wie ein Mann einen anderen umbringt zum Beispiel. Allerdings sieht sie immer nur die Opfer, nie den Mörder. Eines Tages sieht sie einen Zeitungsartikel, der einen Mord genau so beschreibt, wie sie ihn gesehen hat… Meine Meinung: Schlechte Dinge zuerst: Das Buch ist ein typischer Rainer M. Schröder. Deswegen allein ist es nicht schlecht, nur sind bestimmte Handlungsweisen und Plotteile vorhersehbar für jemanden der sehr viele seiner Bücher gelesen hat. Außerdem sind mir beide Hauptfiguren (Madison und ihre Gesellschafterin Leona) manchmal etwas sehr naiv. Madison, okay. Behütet aufgewachsen im bürgerlichen Milieu. Die darf das. Aber Leona kennt es auch anders und sollte deswegen etwas vorsichtiger sein. Gerade Madison scheint mir auch etwas zu sicher in ihrer gesellschaftlichen Stellung, sie selbst lehnt sie zwar ab, erwartet aber von jedem privilegiert behandelt zu werden. Dabei ist sie gar nicht in höhere Kreise herein geboren sondern erst durch den Tod ihrer Eltern dazu gekommen, weil ihr Vormund adlig ist. Und nun die guten Dinge: Das Buch ist ein typischer Rainer M. Schröder. Tja, langsam wird die Story für mich zwar vorhersehbar, aber: Rainer M. Schröder schreibt wirklich wunderbar und schafft es Spannung aufkommen zu lassen und nebenbei noch etwas über die Zeit zu erzählen. Fazit:  Rainer M. Schröder ist immer noch gut in Form. Bei diesem Buch leider nicht in Bestform -  eine lohnende Lektüre ist es aber dennoch. Für 4 Sterne reicht es noch.

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  • Madison Mayfield- Die Augen des Bösen

    Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

    Marie1990

    08. January 2015 um 15:38

    London, 1890. Die 17-jährige Madison Mayfield lebt bei ihrem Onkel und ihrer Tante in einem pompösen Stadtpalais, nachdem ihre Eltern vor zweieinhalb Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen sind. Sie selbst hat diesen Unfall nur knapp überlebt, und seitdem wird sie in regelmäßigen Abständen von anfallartigen Visionen heimgesucht: Völlig herausgerissen aus dem Hier und Jetzt erlebt sie schreckliche Verbrechen hautnah mit. Allerdings kann sie immer nur die Opfer, nie den Täter erkennen. Mit aller Kraft kämpft Madison gegen diese Visionen an – bis sie eines Tages mit einem Zeitungsartikel konfrontiert wird, in dem einer der Morde, die sie vor Augen hatte, geschildert wird. Wie kann das sein? "Madison Mayfield- Die Augen des Bösen" ist das neueste Werk des deutschen Autors Rainer M. Schröder. Bücher dieses Autors gehören so ziemlich jedes Mal zu meinen Must-Reads, da sie stets toll geschrieben sind und eine spannende Geschichte bereithalten, die mich eigentlich jedes Mal zu begeistern weiß. So auch wieder "Madison Mayfield- Die AUgen des Bösen". Dieser Roman beweist durchgängige 500 Seiten Spannung und übersinnliche Ereignisse. Schon ab der ersten Seite wird man direkt mit Madisons Situation konfrontiert und erlebt mit ihr auf den darauffolgenden Seiten ein packendes Abenteuer voller Action und etlicher Überraschungen. Das Tempo ist dementsprechend hoch und lässt zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Rainer M. Schröder weiß den Leser mit "Madison Mayfield- Die Augen des Bösen" zu fesseln und ihm tolle Lesestunden zu bescheren. Die Atmosphäre ist dabei nicht nur wunderbar bedrohlich und übersinnlich gespickt, sondern weißt auch einen tollen viktorianischen Charakter auf, welcher der Geschichte das besondere Flair verleiht. Madison ist eine sehr sympathische Protagonistin, die dem Leser durch ihr hartes Los sehr ans Herz wächst und ihm zum mitfiebern und mitleiden bewegt.  Aber auch die anderen Charaktere passen hervorragend in diese Geschichte hinein und verschaffen ihr so eine atmosphärische Dichte, in die man herrlich abtauchen kann. Durch die immense Spannung, Dramatik, das Tempo und die vielen überraschenden Wendungen ist man leider viel zu schnell am Ende angelangt. Dieses ist zwar in sich abgeschlossen, bietet aber noch durchaus Potential für eine Fortsetzung.  Wer weiß? Vielleicht darf man sich auf ein baldiges Wiedersehen mit Madison Mayfield freuen? Fazit: Ein packender viktorianischer Krimi mit übersinnlichen Elementen und einem Hauch Romantik. Sehr empfehlenswert.

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  • Böse Episoden...

    Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

    inflagrantibooks

    22. December 2014 um 13:25

    Meine Wenigkeit und ein historischer Roman – ja, auch das kann hin und wieder passieren. ^^ Ich vertrete die Meinung, dass ich nicht zu jedem Genre nein sagen sollte, denn wenn mich der KT anspricht, wage ich mich und könnte dadurch einen wahren Glückstreffer erwischt haben. So vielleicht auch hier. Eine sehr bekannte Grundidee mit dem „Voraussehen“ der Morde, die der Autor da in seine Story verpackte und gar nicht so intensiv durchnahm, wie ich durch den KT vermutet hatte. Vielmehr beschäftigte er sich mit seiner Hauptprotagonistin Madison Mayfield, die wie die Frauen, die ich so aus Büchern der Historik kenne, schlagfertig, tapfer und von einem tragischen Schicksal geprägt worden ist. Vor allem lebt sie kein leichtes Leben in der dortigen Gesellschaft und ist ein Mündel ihres steinreichen Onkels, dessen Frau und die zwei Töchter Madison aus ihrem Haus haben wollen. Rainer M. Schröder hat sich an den damaligen Verhältnissen angepasst und mich geschickt durch die alten „Einkaufsstraßen“ von London kutschiert, mir hier und da erklärt, wie es dort damals zuging und ich war wirklich fasziniert von der „Vergangenheit“ und allem voran den Geheimnissen, die sich in den alten Gemäuern von xx all die Jahre gut zu verstecken wussten. Für mich, der mit Historik nicht gerne und oft was am Hut hat, war das ausschlaggebend und imponierend, weshalb ich froh war, in der richtigen Kutsche zu sitzen und mich so ohne einen unschönen „Überfall“ durch die Geschichte fahren zu lassen. Wenn ich im Nachhinein genauer darüber nachdenke, hat er mir eigentlich alles Wichtige ausführlich genug erklärt gehabt und wirkte dabei nie belehrend sondern genauso, als würden mir diese LEUTE im Buch das wirklich erzählen wollen. Ihr versteht? Besonders die Aussprache der weinigeren, kultivierten Mitbürger und Verbrecher gefiel mir, denn ich stellte mir das alles dadurch noch bildlicher vor und war von der Authentizität begeistert, angewidert von manches Verhalten und ärgerte mich zugleich, wenn einige nach ihren eigenen Spielregeln zu spielen schienen. Denn hier sollte man nicht unerwähnt lassen, dass der Fokus gar nicht so direkt auf Madisons Gabe liegt, die auch leider nur auf einen ganz speziellen „Menschen“ fokussiert ist – weshalb auch immer. Die Gabe scheint irgendwie nur einen Zweck erfüllen zu müssen, was ich irgendwie schade und verschwenderisch fand. Statt Madison dadurch irgendwie zu stärken oder weiterzubringen, tauchte sie hier und da auf, und gab ihr Hinweise, die sie gar nicht wissen wollte. Mit der sie gar nicht umzugehen wusste. So hat der Autor mehr dafür gesorgt, dass eher Madisons Persönlichkeit wichtiger als ihre Gabe erscheint, was ich ihm wiederum nicht übel nehme, sondern auch irgendwie positiv anrechnen muss. Und ja, ich befinde mich also bei dieser Sache in einem Zwiespalt, wollte es aber unbedingt erwähnen. ^^ Gehen wir noch kurz auf ihre Gabe ein: Sie sorgt dafür, dass sie da in was hineingerät, aus dem sie nicht wirklich wieder unbeschadet hinauskommen kann. Dummerweise ist sie eigentlich nur die, die den Ball ins Rollen bringt und somit eine komplette Kettenreaktion auslöste. Madison findet sich in ihrem ganz eigenen Abenteuer wieder, das darüber entscheidet, was sie mit ihrer Zukunft anstellen und wie diese Episoden wirklich ihr Leben beherrschen müssen. An ihre Seite wird ihr die Gesellschafterin Leona gelegt, die ein einziges Rätsel für mich und Madison darstellte. Diese Frau scheint eine eigene Vergangenheit zu haben, die sie vor Madison verschweigt und je näher sie sich kommen, desto klarer wird, dass Madison und sie etwas verbindet, das…Nun ja. Nichts Magisches auf jeden Fall. ^^ Da gab es zwei Stellen, die mich mit ihren unterwarteten Wendungen komplett überraschten und auch schockierten. Nicht im Negativen. Aber dadurch, dass ich eigentlich eine ruhige Fahrt im Buch hatte, wurde ich doch kurz aus meinem Sitz geschüttelt. ^^ War etwas…ungewohnt. :D Leona scheint die Einzige zu sein, die ihr zuhören WILL und sie verstehen KANN. Sie steht ihr bei, fürchtet sich nicht davor, das Madison von einem Dämon besessen sein könnte (Denn ja, damals hieß es ja schon bei einer Grippe, man sei besessen und sollte verbrannt werden…) sondern achtet stark auf sie, während Madison ihren Episoden verfällt. Die Beiden wachsen zusammen und scheinen wie geschaffen füreinander zu sein, was ich noch willkommen hieß und für mich auch einer der wichtigsten „Grundsteine“ im Buch darstellte. Die gute alte Kritik, die mir Steine in den Weg legte… So mörderisch es da auch zugeht, so ruhig verlief dort alles. Ich lebte mich im Leben und Alltag von Madison und Leona ein, und bekam mehr „ruhige“ Abenteuer, anstatt brisant spannende Momente geliefert, was an sich NICHT schlimm war, nur hatte ich keinen Schimmer, wo das am Ende hinführen sollte und ganz ehrlich? Wenn ich nichts Festes in die Hand gelegt bekomme, obwohl hier und da was aufblitzt, werde ich unruhig und bin dadurch auch unzufrieden. Der rote Faden erschließt sich leider zu spät und so schön auch der Alltag zu lesen war, wollte ich mehr das, was ich vom Klappentext und dem Anfang erwartetet hatte. Ich hatte dann gegen Mitte das Gefühl, als wir endlich mal etwas „Spannung“ reinbekamen, das Rainer M. Schröder versuchte, durch turbulente „Fahrten“ das Ganze noch ein Stück „intensiver“ zu gestalten. Wir wurden alle hin und hergerissen, das Ziel schien sich dann auf einmal weit von uns zu entfernen und es war mir dann etwas zu viel des Guten. Ich verlor mich irgendwo in den Tiefen von einem Gefängnis und musste das Buch mal zur Seite legen, um später wieder mit weniger Chaos im Hinterkopf weiterzulesen. Fand ich schade und das machte für mich einiges etwas…unschön. Fazit Es war ein hier und da zu ruhiges, aber auch ab und an ein interessantes Abenteuer, bei dem ich auch gerne mit Madison und Leona durch Geheimgänge hinabstieg und längst vergessene „Schätze“ ausgrub. Für ein Historisch - leicht angehauchtes Fantasy – Jugendbuch fühlte ich mich gegen Anfang gut aufgehoben, allerdings war das nicht von Dauer und meine o.g. Kritikpunkte machten mir die Fahrt oftmals nicht leicht. Ich bin mir sicher, dass die historische Leserschaft auf ihre Kosten kommen wird. Für die, die aber wie ich mehr fasziniert von Madison Mayfields „Augen des Bösen“ an sich waren, sollten sich vielleicht erst mal die Leseprobe durchlesen und für sich selbst entscheiden. Aus dieser Hinsicht wurde ich leider nicht so ganz zufriedengestellt. Es las sich schnell, und doch hatte ich immer dieses Gefühl im Nacken, dass die für mich wichtigen Dinge zu verstauben anfingen. Bewertung Knappe 3 von 3 Marken sind es dann nach meinem Gefühl her geworden, die besonders durch die historischen Hintergründe und Charaktere entstanden. ~ Jack

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  • Mystery, Rätsel, Bomben und Morde =) Sollte man lesen

    Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

    Cekay81

    21. December 2014 um 18:40

    *Buch/Schreibstil* Madison Mayfield – Die Augen des Bösen von Rainer M. Schröder ist ein durchaus gelungener Mystery-Krimi-Jugendroman. Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Madison Mayfield, die durch die Augen eines Mörders kurze Episoden miterlebt. Mit seinem Schreibstil konnte Herr Schröder auf jeden Fall bei mir punkten. Dieser ist nicht nur spannend, sondern auch historisch passend. Dies lässt sich besonders an den Beispielen Bedlam und Newgate festmachen. Das Leben dort wird nur grob beschrieben, aber das hat für mich gereicht, um froh zu sein, dass ich nicht zu dieser Zeit gelebt habe. Zwischendurch gibt es im Roman Fußnoten, die einem das Ende des 19. Jahrhunderts noch näher bringen. Außerdem bringen lustige kleine Details, wie die erfundene Ahnenreihe der hochnäsigen Tante, zusätzlich Leben in die Geschichte. *Story/Charaktere* Madison wird seit kurzem immer mal wieder von kleineren Anfällen heimgesucht. Währenddessen kann sie durch die Augen eines Mörders beobachten, wie er seine Taten plant und umsetzt. Während eines kurzen Aufenthalts in Bedlam wird sie belauscht, wie sie eine ihrer Visionen einer Krankenschwester erzählt. Damit wird leider nicht nur die Aufmerksamkeit des Ex-Detectives Scarboro auf sie gelenkt. Mehr will ich auch gar nicht von dem Inhalt verraten. Das Miträtseln und -fiebern macht nämlich einen großen Teil des Reizes aus. Ansonsten ist die Story leider etwas klischeebehaftet, auch wenn sie einige originelle Wendungen hat. Gegen Ende des Buches hat sich der Autor leider noch eine Nebenhandlung einfallen lassen, die für mich aber die Geschichte unplausibel macht. Diesen zusätzlichen Spannungsbogen hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht und er hätte sich stattdessen mehr Zeit für Madisons Gabe lassen können. Dies ist nämlich ein weiterer kleiner Kritikpunkt: Warum Madison ausgerechnet Visionen von diesem Mörder hat wird nicht erklärt. Genug von den Schwächen und ich fokussiere mich lieber wieder auf eine Stärke von Herrn Schröder: Das sind nämlich die Charaktere. Auch wenn die Entwicklung von Madison ein bisschen dauert, ist sie glaubwürdig und interessant. Mithilfe ihrer Gesellschafterin und Freundin Leona blüht Madison mehr und mehr auf und setzt sich vermehrt gegen ihre Tante und ihre boshaften Cousinen zu Wehr. Dafür dass Leona eine so wichtige Rolle spielt, schreibe ich mit Absicht so wenig über sie. Lasst euch überraschen, auch hier hat sich der Autor etwas Besonderes einfallen lassen. Den Schreibstil hatte ich schon als sehr lebendig beschrieben, das zeigt sich auch bei den eher unwichtigen Nebenrollen, wie die Angestellten des Detectives Scarboro. Am besten hat mir Ranjit gefallen. Seine Beschreibungen über Indien und seine Religion sind einfach toll und bevor ich nicht mehr mit schwärmen aufhören kann, komme ich zum Ende. *Fazit* Es gibt 3 große Schwächen in diesem Buch. 1. Die fehlende Verbindung zu dem Mörder, 2. der unnötig eingeschobene Handlungsstrang und 3. die mangelnde Information, ob es eine Fortsetzung geben wird. Die Geschichte ist zwar eigentlich abgeschlossen, bietet aber trotzdem Raum für diese Möglichkeit. Darüber würde ich mich jedenfalls freuen. Für den Rest ziehe ich einen Stern ab und bleibe damit bei verdienten 4 Sternchen.

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  • fantastischer Jugendkrimi des 19. Jahrhunderts

    Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

    mithrandir

    14. December 2014 um 15:02

    London, 1890. Die 17-jährige Madison Mayfield lebt bei ihrem Onkel und ihrer Tante in einem pompösen Stadtpalais, nachdem ihre Eltern vor zweieinhalb Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen sind. Sie selbst hat diesen Unfall nur knapp überlebt, und seitdem wird sie in regelmäßigen Abständen von anfallartigen Visionen heimgesucht: Völlig herausgerissen aus dem Hier und Jetzt erlebt sie schreckliche Verbrechen hautnah mit. Allerdings kann sie immer nur die Opfer, nie den Täter erkennen. Mit aller Kraft kämpft Madison gegen diese Visionen an – bis sie eines Tages mit einem Zeitungsartikel konfrontiert wird, in dem einer der Morde, die sie vor Augen hatte, geschildert wird. Wie kann das sein?(Quelle: cbj Verlag) Meine Meinung: Nachdem mir die "Liberty 9"-Reihe von Rainer M. Schröder so gut gefallen hat, wollte ich natürlich gerne auch einmal etwas anderes von ihm lesen. Mit "Madison Mayfield - Die Augen des Bösen" bekam ich dazu die Gelegenheit. Das Cover des Buches sieht interessant aus und lässt vermuten, wo und wann sich die Geschichte zutragen wird. Letztendlich war es der informative Klappentext, der mich neugierig gemacht hat und, der der Auslöser zum Lesen war. Gleich zu Beginn wirft der Autor seine Leser ganz unvermittelt mitten in die Handlung, die mit einer Vision von Madison beginnt. Das Mädchen war mir schnell sympathisch. Mir gefiel nicht nur ihre Art, sondern ich verspürte schnell den Wunsch, sie gegen ihre Familie und den Rest der Welt verteidigen zu wollen. Diese Visionen sind es unter anderem auch, weshalb Madison sich zunächst in einer Nervenheilanstalt befindet. Doch zum Glück soll sie entlassen werden und macht dort auch unmittelbar die Bekanntschaft ihrer neuen Gesellschafterin, Leona, die sie zurück ins Heim ihres Onkels begleiten soll, in dem Madison bestenfalls gelitten wird. Beide Charaktere haben mir gut gefallen, wenn sie auch recht einfach gestrickt waren und nicht soviel Tiefe besaßen, wie ich es mir erhofft hatte. Auch die Nebencharaktere konnten bei mir punkten, wobei mir vor allem der Butler Oates echt ans Herz gewachsen ist. Schön fand ich auch, wie der Autor ganz nebenbei einige Informationen der Epoche eingeflochten hat. Das machte die Handlung viel authentischer. Allerdings fand ich es sehr schade, dass die Figur des Blake Scarboro erst so spät Teil der Geschichte geworden ist. Über ihn hätte ich gerne mehr erfahren. Fazit: Gerne habe ich "Madison Mayfield - Die Augen des Bösen" von Rainer M. Schröder gelesen und das Schicksal von Madison verfolgt. Sehr anschaulich hat der Autor die Verhältnisse der damaligen Epoche geschildert und sie dadurch für mich zum Leben erweckt. Ich habe begeistert zusammen mit Madison nach der Identität des Mörders geforscht, war dabei aber bis zum Schluss völlig ahnungslos.

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  • . 5 Sterne für ein tolles Buch über Liebe, Macht in der Jahrhundertwende und sehr sympathische Prota

    Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

    trollchen

    12. December 2014 um 16:53

    Madison Mayfield Die Augen des Bösen Ich durfte dies im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem cbj verlag für das Leseexemplar. Herausgeber ist cbj (24. November 2014) und es hat 512 Seiten. Cover: Das Buch ist ein Hardcover und dies ist auch gut so wegen den vielen Seiten. Der Bucheinband ist in Fotoqualität und es zeigt eine davon eilende Person in schwarzer Kleidung. Wenn man den Inhalt kennt, kann man wählen, ob es Madison zeigen soll oder die Liebe, die sie im Buch trifft. Aber es ist passend getroffen und passt auch wunderbar zum Inhalt des Buches. Kurzinhalt: Wenn der Nebel über London zieht ... London, 1890. Die 17-jährige Madison Mayfield lebt bei ihrem Onkel und ihrer Tante in einem pompösen Stadtpalais, nachdem ihre Eltern vor zweieinhalb Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen sind. Sie selbst hat diesen Unfall nur knapp überlebt, und seitdem wird sie in regelmäßigen Abständen von anfallartigen Visionen heimgesucht: Völlig herausgerissen aus dem Hier und Jetzt erlebt sie schreckliche Verbrechen hautnah mit. Allerdings kann sie immer nur die Opfer, nie den Täter erkennen. Mit aller Kraft kämpft Madison gegen diese Visionen an – bis sie eines Tages mit einem Zeitungsartikel konfrontiert wird, in dem einer der Morde, die sie vor Augen hatte, geschildert wird. Wie kann das sein? Meine Meinung: Ich habe schon mehrere Bücher von Herrn Schröder gelesen und dieses Buch hat mich auch gleich wieder von Beginn an in seinen Bann gezogen. Die Protagonisten sind allesamt sehr liebevoll und detailreich beschrieben worden, sie kommen sehr authentisch und sympathisch herüber. Die Handlungen der Hauptakteure und deren Beweggründe sind für mich sehr nachvollziehbar, obwohl ich an manchen Stellen ein wenig anders gehandelt hätte, aber dies ist Ansichtssache. Die Spannung hält sich bis zum Ende, es flaut an keiner Stelle ab. Die Kapitel sind verhältnismäßig gut abgegrenzt und nicht zu lang. Mein Fazit: Wieder ein tolles Buch von Rainer M. Schröder, welches ich jedem empfehlen kann, ob jung oder alt. Die Handlung ist kompakt und abgeschlossen. Ich bin als Leser gern den Hauptdarstellern gefolgt und konnte richtig mitfiebern. 5 Sterne für ein tolles Buch über Liebe, Macht in der Jahrhundertwende und sehr sympathische Protagonisten.

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  • Wer ist der Mörder?

    Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

    buecherwurm1310

    11. December 2014 um 14:25

    Nach dem Tod ihrer Eltern kam Madison Mayfield in das Haus ihres Onkel. Er ist selten zu Hause, aber seine Frau und die Zwillinge sind nicht erfreut, Madison im Haus zu haben. Dass Madison Visionen hat, die sie selbst als „Die Augen des Bösen“ bezeichnet, trägt zusätzlich dazu bei. Daher ließ die Tante sie auch in die Nervenheilanstalt Bedlam schaffen. Als Madison wieder entlassen wird, wird sie von ihrer neuen Gesellschafterin Leona abgeholt, die von der Tante eingestellt wurde. Blake Scarboro, der einmal bei Scotland Yard war, will Madison sprechen. Sie will zunächst nicht. Erst als üble Verbrecher ihre Fähigkeiten nutzen wollen, wendet sie sich an Scarboro. Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil, der gut zu der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts passt.. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. Mir ist Madison sympathisch. Ihre Visionen machen ihr Angst, was man sehr gut nachvollziehen kann. Sie hat es nicht leicht im Hause ihrer Verwandten. Ihre hochnäsige Tante ist froh, wenn sie Madison nicht sehen muss und die Zwillinge Alisha und Cora sind hinterlistig und gemein. Obwohl Leona von der Tante eingestellt wurde, ist Madison nach anfänglichem Misstrauen sehr froh über Leonas Gesellschaft. Die beiden unternehmen viel und doch scheint Leona ein Geheimnis zu haben, denn sie versteht eine Gaunersprache und weiß sich in allen Lebenslagen zu helfen. Dann gibt es da noch einige Bösewichte, die Madison auf den Fersen sind und denen ein Menschenleben nichts gilt. Dagegen sind der eigenartige Scarboro  und seine ebenso merkwürdigen Gehilfen sympathisch und hilfsbereit. Alle Charaktere sind gut beschrieben, so dass sie förmlich vor Augen hat. Die Beweggründe für ihr Handeln sind schlüssig. Die komplexe Geschichte ist von Anfang an spannend und steigert sich zum Schluss noch einmal. Das Ende ist so gewählt, dass eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen ist. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen.

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  • Durchgehend interessant und wunderbar erzählt

    Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

    Ani

    09. December 2014 um 16:18

    London, 1890 Die 17-jährige Madison Mayfield ist Waise. Sie lebt bei ihrem reichen Onkel und seiner Familie in einem exclusiven Stadtpalais. Familienanschluss hat Madison allerdings nicht, denn ständig bekommt sie zu spüren, dass sie nur ein unerwünschtes Mündel ist. Zu allem Übel wird Madison von anfallartigen Visionen heimgesucht, in denen sie einen Mörder bei seinem Handwerk beobachtet. Diese Anfälle liefern Madisons Familie einen guten Grund sie in die Nervenheilanstalt einweisen zu lassen. Blake Scarboro, ein ehemaliger Polizeibeamte von Scotland Yard, erfährt von Madisons Visionen. Er ist der Meinung, dass sie diese Gabe dazu nutzen kann, um den Mörder zu überführen. Plötzlich zeigen auch andere Gestalten ein reges Interesse an Madisons Visionen.... Der Einstieg in Madison Mayfields Geschichte gelingt mühelos. Denn gleich am Anfang beobachtet man eine ihrer Visionen. Da dort ein skrupelloser Mörder seinem Handwerk nachgeht, ist das Interesse an den Morden und Madisons Visionen sofort geweckt. Ohne großes Vorgeplänkel befindet man sich also mitten im interessanten Geschehen. Obwohl Madison Mayfields Familie das Klischee der reichen Verwandtschaft, die ihr armes Mündel drangsaliert, perfekt erfüllt, wirkt das familiäre Umfeld nicht allzu überzogen. Die Sticheleien und Intrigen der Cousinen, und das selbstherrliche Verhalten der Tante sorgen dafür, dass man regelrecht mit Madison mitfühlt und wütend die Ungerechtigkeiten beobachtet. Madison wirkt sehr sympathisch, sodass man sich gut mit ihr identifizieren kann. Doch auch die anderen Charaktere der Handlung wirken sehr lebendig, sodass man sich beim Lesen gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Der Schreibstil von Rainer M. Schröder ist perfekt auf die damalige Zeit abgestimmt. Er ist außerdem flüssig und sehr angenehm lesbar. Durch detaillierte, aber keinesfalls ausufernde Beschreibungen hat man Madisons Umgebung beim Lesen mühelos vor Augen und folgt gebannt dem Handlungsverlauf. Dieser ist durchgehend interessant und gipfelt in einem spannenden Finale, in dem sich die Ereignisse geradezu überschlagen. Ich habe mich beim Lesen dieses Romans sehr gut unterhalten. Die komplexe Erzählung konnte mich durch die durchgehend interessante Handlung, überraschende Wendungen und die lebendigen Charaktere überzeugen. Ich vergebe deshalb vier Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung. Das eine Sternchen ziehe ich ab, da mir das große Finale schon fast zu actionreich war und das Ende auf mich einen Hauch zu rund wirkte.

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  • Eine Geschichte, die perfekt unterhält!

    Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

    merlin78

    08. December 2014 um 19:20

    London, 1890. Madison Mayfield ist 17 Jahre alt und lebt als unerwünschtes Mündel im Stadthaus der Winslows. Nach dem Tod ihrer Eltern wurde sie von der Familie aufgenommen, doch nie geliebt. Mit den Zwillingen legt sie sich dauernd an und ihre Tante bringt sie regelmäßig an den Rand der Verzweiflung. Seit dem Unfalltod ihrer Eltern leidet Madison unter Anfällen, die sie in eine andere Welt entführen. Durch die Augen des Bösen kann sie beobachten, wie Menschen brutal ermordet werden. Durch diese Visionen gerät Madison schnell in Gefahr, als die falschen Leute von ihrer Begabung erfahren. Zusammen mit ihrer neuen Zofe Leona begibt sie sich auf die Suche nach Hilfe und wird beim ehemaligen Scotland Yard-Detective Scarboro fündig. Dieser erzählt Madison auch, dass ihre Visionen keine Hirngespinste sind, sondern sie aktiv einen Mord beobachtet hat. Leider ist auch der Mörder bereits hinter ihr her … „Madison Mayfield – Die Augen des Bösen“ ist nach der Romanreihe „Abby Lynn“ und „Liberty 9“ der nächste Roman aus der Feder von Rainer M. Schröder, der bereits bewiesen hat, wie perfekt ausgearbeitet und ideal inszeniert er es versteht, seine Leser zu verzaubern und an die Geschichten zu fesseln. Im Vordergrund der Geschichte steht Madison, die gleich zu Beginn eine ihrer Visionen durchlebt. Von ihrer Verwandtschaft in eine Anstalt abgeschoben, soll sie dort geheilt werden. Am Tage ihrer Entlassung lernt sie ihre neue Zofe Leona Shaw kennen, zu der sie recht schnell einen guten Draht aufbaut. Zusammen begeben sie sich in Gefahr und wagen ein gefährliches Abenteuer nach dem nächsten. In Leona erkennt Madison das erste Mal eine Freundin, die für sie da ist. Sie mag die Zofe sehr und lebt durch diese Zusammenfügung regelrecht auf. Allerdings hat Leona noch das ein oder andere Geheimnis, welches erst noch offenbart werden soll. Die Charaktere sind lebendig und bildlich beschrieben. Ihre Beweggründe und Handlungen erscheinen logisch und nachvollziehbar. Doch darauf legt der Autor nicht alleine seinen Wert. Auch das Grundgerüst der Erzählung, sowie die historische Kulisse werden in ein ganz besonderes Licht gesetzt. Rainer M. Schröder fesselt einfach durch seinen ausschweifenden Erzählstil, der das Gesamtwerk durchzieht und so für großartige Unterhaltung sorgt. Die Handlung baut sich langsam auf. Mittels kurzer Kapitel ist es einfach, die Geschichte schnell und zügig zu lesen. Spätestens nach dem ersten Drittel ist auch das Konzept der Erzählung aufgegangen und lässt den Leser mit fiebern. Dabei ist anzumerken, dass die Erlebnisse sehr komplex und lebendig wiedergegeben werden. Alles hat Hand und Fuß und die Beschreibungen sind dramatisch und aufregend. Fazit: Bei diesem Werk hat der Schriftsteller ein weiteres Mal unter Beweis gestellt, wie wunderbar er es versteht, seine Leser zu verzaubern. Die Geschichte ist spannend und überraschend gehalten, die Charaktere sind authentisch und der historischen Epoche entsprechend glaubwürdig dargestellt. Hier stimmt einfach alles – Spannung, Dramatik, Historie und ein wenig Romantik! Hut ab für dieses große Lesevergnügen, welches ich in jedem Fall weiterempfehlen werde. Die Rezension findet ihr auch bei Merlins Bücherkiste!

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