Rainer M. Schröder Wolf Moon River

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Inhaltsangabe zu „Wolf Moon River“ von Rainer M. Schröder

Patrick wusste, dass es die Hölle wird – der Trip in die kanadische Wildnis mit dem Lover seiner Mutter und dessen Tochter Olivia. Doch wie nah er Himmel oder Hölle tatsächlich kommen würde, konnte der Siebzehnjährige nicht ahnen. Nachdem das Flugzeug abgestürzt, der Pilot tot und die Mutter verletzt ist, bleibt Patrick nichts anderes übrig, als sich mit der verhassten Olivia zu Fuß durch die Wildnis zu schlagen, um Hilfe zu holen. Doch der Weg in die Zivilisation ist weiter und das Wetter katastrophaler als gedacht. Wie gut, dass sie kurz vor dem Aufgeben auf Jack treffen, der mit dem Kanu auf den Stromschnellen des Wolf Moon Rivers gekentert ist. Doch warum hat der gehetzt wirkende Typ eine Schusswunde? Warum spricht er im Schlaf von einer Leiche? Und wird er wirklich verfolgt? Als Patrick merkt, dass sie auf einen Mörder gesetzt haben, ist es so gut wie zu spät ...

Ein spannender jugendroman, mit guter Handlung. Allerdings fand ich das zu schnell Ende abgehandelt. Ein Sprung in die Tiefe und zack Ende

— Sternchenschnuppe

Ein spannendes Buch mit überraschenden Wendungen!

— startbeingabooklover

Sen gutes Buch, durchweg spannend. Langsamer Einstieg, zu schnelles Ende!

— germanbookishblog

Ein interessanter Jugendroman, der wirklich spannend begonnen hatte.

— LieLu

Wer Spannung, Überlebenskampf und die Wildnis sucht, ist hier auf der richtigen Spur! Mir hat's gefallen :)

— AnnaSalvatore

Wolf Moon River hat mir aufgrund des Plots, des Stils und der Zweidimensionalität der Charaktere leider gar nicht gefallen.

— Isabella_

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  • Ein leichter Thriller für zwischendurch.

    Wolf Moon River

    germanbookishblog

    02. August 2017 um 21:45

    Das Cover, der Titel und die Grundidee haben mich sehr angesprochen. Eine Flucht durch die kanadischen Wälder - hört sich nach einer tollen Survival-Geschichte an! War es auch. Der Geschichtsverlauf war echt durchweg spannend. Natürlich gab es höhen und Tiefen, doch die hat jedes Buch. Völlig normal.Das Setting war sehr gut gelungen. Durch den grammatikalisch mal etwas anderen Schreibstil wurde die Umgebung und somit der kanadische Wald sehr schön und einzigartig beschrieben. Die Charaktere waren mir ein bisschen zu oberflächlich. Man hätte ein wenig tiefer gehen, Entscheidungen hinterfragen und Absichten und Vorgeschichte etwas ausarbeiten können. Ich wurde nicht wirklich warm mit den Protagonisten und der oft abrupte Sichtwechsel hat dabei auch nicht geholfen, weil man sich dann von einem aufs nächste Kapitel auf eine völlig andere Person mit anderem Handlungsstrang einstellen musste. Des weiteren kommt hinzu, dass ich einige Charaktere so gar nicht mochte. Solche Kotzbrocken habe ich nur selten erlebt. Aber das ist ja bestimmt vom Autor so gewollt, deswegen ist dies nicht so schlimm. Kommen wir nun zum Aufbau. Der Anfang der Geschichte war etwas schwer. Man wusste so gar nicht was abgeht, was aber bei vielen Autoren ja die Intention ist und somit zu entschuldigen ist. Nicht jedoch ist zu entschuldigen, dass die insgesamt drei Handlungsstränge erst auf den letzten 50-70(!) Seiten zusammenläuft. Der Klappentext sagt hervor, dass Patrick und Olivia auf Jack treffen, doch das erst ganz zum Schluss zu vollbringen ist echt irreführend. Man hätte den Schluss echt etwas ausarbeiten können. Er kam viel zu abrupt. Der sechsseitige Epilog - 4 Monate später - hat mir echt nicht geholfen, die Geschichte richtig abzuschließen, dazu kommt dann noch, dass es ein eher offenes Ende ist. Viele Fragen bleiben ungeklärt, was ich ja nicht so mag, vor Allem, weil die offenstehenden Fragen nicht viel Platz für Interpretation lassen. Dennoch ist das Ende ziemlich gut erklärt.Insgesamt solltest du nicht so abgeschreckt sein von meiner eher negativen Rezension. Das Hauptproblem hatte ich mit der Struktur. Der Rest ist echt lesenswert, spannend und genießbar. Eine tolle Geschichte über Survival, Freundschaft und Intrigen. Eine Leseempfehlung von mir![Die komplette Rezension gibt's auf meinem Blog: germanbookishblog.blogspot.de]

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  • Ein spannendes Abenteuer durch die kanadische Wildnis

    Wolf Moon River

    startbeingabooklover

    11. April 2017 um 11:15

    “Wolf Moon River” vom deutschen Autor Rainer M. Schröder nimmt den Leser auf ein spannendes Abenteuer durch Kanadas Wildnis mit, bei dem es für die Protagonisten um Leben und Tod geht. Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, was nicht zuletzt an dem ohnehin spannenden Setting der kanadischen Wildnis und der Handlung an sich liegt. Das Cover ist meiner Meinung nach unglaublich schön und passt perfekt zum Buchinhalt. Anfangs war ich noch etwas verwirrt von der Handlung, da ich nicht sofort bemerkt habe, dass die zwei unterschiedlichen Geschichten parallel zueinander verlaufen. Dies war aber nach einer kurzen Einlesezeit kein Problem mehr. Das Buch beginnt sehr spannend und zieht somit die Aufmerksamkeit des Lesers sofort auf sich. Im Verlauf des Buches nimmt die Spannung der Geschichte zu und die zahlreichen überraschenden Wendungen lassen den Leser auf das Ende hinfiebern, wobei dieses meiner Meinung nach sehr gut gewesen ist. Beim Lesen fällt auf, dass sich der Autor wirklich sorgfältig mit der kanadischen Wildnis auseinandergesetzt haben muss und diese dann auch wahrheitsgemäß in seinem Buch darstellt. Fazit: Das Buch hat von mir 4,5/5 Sterne bekommen, da es ein wirklich sehr gutes Jugendbuch ist, dass sowohl durch seine Spannung, die Atmosphäre und die eigentlich Handlung überzeugt. Ich kann das Buch allen Jugendlichen empfehlen, die gerne etwas spannendes Lesen und vielleicht auch mehr über die kanadische Wildnis erfahren möchten.

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  • Spannend, aber mit einigen Schwächen

    Wolf Moon River

    michitheblubb

    04. November 2016 um 12:16

    Der Einstieg in die Geschichte hat mich schon etwas verwirrt. Im Klappentext wird nur von Patrick gesprochen, aber am Anfang geht es eine ganze Weile nur um Olivia und Jack. Sowieso habe ich mir die Geschichte und ihren Verlauf nach dem Klappentext ganz anders vorgestellt. Den Stil von Rainer M. Schröder finde ich angenehm zu lesen und erzeugt an den richtigen Stellen Spannung und ist sehr atmosphärisch. Nur die Dialoge waren mir etwas zu platt. Kennst du das, wenn sich ein Dialog richtig "geschrieben" anhört? Genauso ging es mir häufig während sich zwei Personen unterhalten, insbesondere bei Olivia.  Im Buch wird aus verschiedenen Sichten von allen handelnden Personen erzählt und es kommt wirklich gut rüber, wie die einzelnen Personen charakterlich gestrickt sind, man merkt deutlich die unterschiedlichen Wesenszüge. Abgesehen von Patricks Art, die mich zwischendurch wirklich aufgeregt hat, kam ich mit allen Personen gut zurecht. Aber: Gibt es kein Jugendbuch mehr, was ohne eine tragische Familiengeschichte auskommt? Es sind doch nicht alle Jugendlichen durch ihre Eltern traumatisiert. Die letzten gut 40 Seiten wird es dann noch einmal richtig spannend, weil sich alle Handlungsstränge zuspitzen und am Ende ein Knall mit einer sehr überraschenden Wendung auf einen wartet. Während dieser letzten Seiten konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.   Das Fazit Wolf Moon River ist einer sehr gut aufgebaute, spannende Geschichte, bei der man noch einiges über das Überleben in der Wildnis lernen kann. (Ich glaube ich wäre dank Olivia gut auf eine Zombieapokalypse vorbereitet.) Vor allem die überraschende Wendung am Ende, wertet die gesamte Geschichte noch einmal auf. Leider entsprach meine Vorstellung der Geschichte nach dem Klappentext gar nicht der Realität und hat mich am Anfang verwirrt in die Story einsteigen lassen. Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen und damit drei Sterne. 

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  • Ein interessanter Jugendroman, der nicht ganz überzeugen kann

    Wolf Moon River

    Gwee

    09. October 2016 um 12:56

    Das Cover vermittelt passend zum Inhalt sofort die richtige Atmosphäre. Nicht nur wirkt es wunderbar herbstlich und düster, sondern zeigt einen Wald in völliger Abgeschiedenheit aus der Vogelperspektive. So schön das Cover ist, so fatal ist die Kurzbeschreibung, die der Geschichte jegliche Spannung und Überraschung nimmt und im Grunde einen ganz anderen Plotschwerpunkt vermittelt. Dadurch wartet der Leser sehr lange auf Geschehnisse, die erst spät im Buch eintreten. Generell hat das Buch ein ganz anderes Tempo als hier angedeutet wird.Die Handlung ist eigentlich gut und teils auch überraschend, aber durch die bekannte Kurzbeschreibung wird wie gesagt die Luft raus genommen. Ansonsten hätte die Geschichte viel Potenzial gehabt. Der Anfang ist erst einmal überraschend und anders als erwartet. Das Tempo der Geschichte wiederum ist langsam und hinzukommen auch noch Handlungswiederholungen aus verschiedenen Perspektiverzählungen. So gibt es im Grunde fünf Perspektivträger, die die Geschichte erzählen, aber effektiv eher drei nötige Perspektiven. Zwei Handlungsstränge werden hier verknüpft: Der von Jack und der von Olivia und Patrick. Im Laufe des Buches kam mir hier öfter der Gedanke, dass es genauso spannend hätte sein können, wenn man beide Handlungsstränge gar nicht vereint, sondern daraus zwei Romane gemacht hätte. Im Endeffekt bremst nämlich Jacks Handlung die der anderen beiden aus. Jack ist auf der Flucht und die wird wirklich rasant geschildert. Dagegen hat man bei Olivia und Patrick teilweise eher das Gefühl, dass sie auf einem Schulausflug sind und nicht auf einer Art Rettungsmission. Der Plottwist am Ende war wirklich gelungen, aber das Ende an sich ging mir viel zu schnell und war eher eine bittere Enttäuschung.Die Charaktere werden alle durch einige wenige Merkmale beschrieben. Generell stören diese Stereotype im ersten Moment aber nicht. Gerade Olivia war zum Beispiel ein sehr umgänglicher Charakter und vor allem im Laufe der Geschichte lernt man ihre Eigenarten zu verstehen. Auch Jack hat seine sympathischen Seiten und vor allem wirkt er bis zum Ende hin sehr lebendig. Von allen Charakteren war er vielleicht sogar am authentischsten und hat seine Rolle wirklich gut gespielt. Patricks Mutter war mir für die Situation an sich vielleicht etwas zu gelassen, aber im Großen und Ganzen glaubwürdig. Bei Frank und Scott war ich lange hin- und hergerissen, wie ich sie einstufen soll, aber auch sie wirken zumindest sehr authentisch und in gewissen Zügen sympathisch. Und dann ist da Patrick. Ich gebe zu, dass er sich gegen Ende hin deutlich verbessert hat, aber er war im Grunde der unsympathischste Charakter, den Olivia an ihrer Seite hätte haben können. Er versucht cool zu sein und gibt ständig Sprüche von sich, bei denen man nur die Augen verdrehen kann. Und eigentlich dreht sich alles nur um ihn. Im Endeffekt ist es interessant die völlig konträren Charaktere Olivia und Patrick aufeinandertreffen zu lassen und dazu zu zwingen einander helfen zu müssen. Dennoch konnte gerade Patrick mich nie ganz überzeugen. Er scheint einfach die ganze Welt zu hassen, obwohl ihm niemand so richtig was getan hat.Schröder schafft es sehr leicht die Atmosphäre mit seinen Worten einzufangen. Dadurch bekommt man schnell ein Gefühl für die Geschichte und hat direkt das Gefühl mit dabei zu sein und kann sich die Handlung gut vorstellen. Was mich allerdings sehr gestört hat, war ein Plotaspekt, der bei Jack angesprochen wurde. Ständig wird von dem Mord berichtet und versucht etwas darüber zu erzählen ohne etwas zu erzählen. Auf Dauer fand ich das als Leser ziemlich nervig und hätte mir gewünscht, dass das Thema dann gar nicht erst ständig angeschnitten würde.Selbst wenn man darüber hinwegsieht, dass die Kurzbeschreibung jegliche Spannung raubt, hat das Buch einige Kanten und Ecken, an denen man sich zu leicht stößt. Eigentlich mochte ich die Olivia-Patrick-Perspektiven mehr als die anderen, aber dann musste man sich wieder mit Patrick herumquälen, was leider auch eine Qual war. Erziehung scheint er wirklich nicht genossen zu haben. Schlimmer fand ich dann aber das Ende, das völlig sang- und klanglos war. Es war als hätte Schröder es sich einfach machen wollen. Leider hat er dem Roman dadurch Authentizität geraubt.Fazit:„Wolf Moon River“ hat eigentlich viele Elemente, die ein gutes Buch ausmachen. Die Zusammensetzung dieser Puzzleteile fällt aber leider schwach aus. Zwar kann der Roman mit seiner Geschichte durchaus begeistern und vor allem die Beschreibung der Wildnis fängt Schröder sehr gut ein, aber ganz stimmig wirkt die Geschichte nicht.Gesamt: 3/5Inhalt: 3/5Charaktere: 3/5Lesespaß: 3/5Schreibstil: 4/5

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  • Wolf Moon River (Rainer M. Schröder)

    Wolf Moon River

    LieLu

    06. October 2016 um 20:23

    Erschienen:September 2016Seitenzahl: 380Verlag: Cbt VerlagSoftcover: 16,99 €ISBN: 9783570172391 Der Autor Der Autor Rainer M. Schröder wurde 1951 in Rostock geboren. Er ist einer der profiliertesten deutschsprachigen Jugendbuchautoren. Mit seinen bis ins kleinste Detail exakt recherchierten und spannend erzählten historischen Jugendromanen begeistert er seit mehr als zehn Jahren seine Leserschaft. Nachdem er viele Jahre ein wahres Nomadenleben mit zahlreichen Abenteuerreisen in alle Erdteile geführt hat, lebt er heute mit seiner Frau an der Atlantikküste von Florida. Woolf Moon River Patrick muss seine Mutter zu deren neuen Lover und seiner Tochter begleiten. Darauf hat er null Bock. Der Trip in die kanadische Wildnis und seiner Tochter Olivia konnte ja nur ein Horrortrip werden. Doch wie nah er der Hölle wirklich kommen würde, das hatte er nicht ahnen können. Denn ihr Flugzeug stürzt mitten in der Wüste ab, der Pilot ist tot und seine Mutter schwer verletzt. Nun bleibt dem Sechzehnjährigen nichts anderes übrig, als sich mit der verhassten Olivia auf die Suche nach Rettung zu machen. Die beiden Teenager schlagen sich quer durch die Wildnis und treffen kurz vor dem Aufgaben auf den mysteriösen Jack, der ihnen etwas von Leichen und Mördern, die ihn verfolgen erzählt. Beide können ihn nicht wirklich einschätzen, doch als sie erkennen, mit wem sie es zu tun haben, ist es schon fast zu spät. Fazit Ein interessanter Jugendroman, der wirklich spannend begonnen hatte. Nachdem ich mich eingelesen und die Protagonisten ein wenig näher kennengelernt hatte, gefiel mir der Roman richtig gut. Die Handlung lief spannend dahin und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Leider verrät der Klappentext schon ziemlich viel, weshalb eigentlich klar war, wohin die „Reise“ geht. Schade fand ich, dass Patrick und Olivia erst kurz vor dem Ende auf Jack stoßen, sodass der wirkliche Showdown erst wenige Seiten vor Schluss beginnt. Das hat zur Folge, dass der Leser die beiden Protagonisten auf ihrem Trip durch die Wildnis begleitet und bis zum Ende auf das Zusammentreffen wartet. Diese Szenen erstrecken sich dann jedoch nur auf wenige Seiten, was mich leider ein wenig enttäuschte. Der Schreib- und Erzählstil des Buches war von Beginn an spannend. Was mir jedoch ebenfalls von Beginn an etwas sauer aufstieß, war der Sprachstil des Protagonisten Patrick. Er sollte wohl machohaft und oberflächlich wirken, kam aber mit langweiligen und vor allem mittlerweile ausgekauten Plattitüden, die mir schnell auf die Nerven gingen. Spruch reihte sich an Spruch, was mir persönlich absolut nicht gefiel und auch das machohafte nicht wirklich unterstrich. Auch, dass Patrick, nachdem er sich die ganze Zeit mit Olivia angezickt hat, plötzlich einsieht, dass er ein Idiot ist und auf die Hilfe des Mädchens angewiesen ist, fand ich zu schnell und plötzlich. Alles in allem konnte mich das Buch in gewisser Weise überzeugen, allerdings hatte es für mich viel mehr Potenzial, als es letztlich ausgenutzt hat. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2016/10/rezension-wolf-moon-river-eine.html

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  • Wer Spannung, Überlebenskampf und die Wildnis sucht, ist hier auf der richtigen Spur

    Wolf Moon River

    AnnaSalvatore

    17. September 2016 um 21:42

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2016/09/flugzeugabsturz-morder-uberleben-in-der.htmlMEINUNGDie Idee ist wirklich klasse. Flugzeugabsturz, Mörder, Überleben in der Wildnis... Genau mein Fall. Zu Anfang war ich vor Begeisterung nicht mehr einzukriegen, doch leider hat es sich im Laufe der Geschichte etwas Kritik eingefangen.Der Aufbau war doch etwas anders als gedacht. Ich dachte, dass irgendwann Patrick und Olivia zufällig auf Jack Larson treffen, doch die Handlung um Jack Larson stand viel mehr im Vordergrund als gedacht. Zum Glück!Denn die Storyline um Jack, Jennifer, Scott und Frank ist richtig spannend und hat ordentlich Pepp eingebracht. Diese Charaktere sind zudem auch wesentlich interessanter als z.B. Patrick. Die Abgründe dieses Urlaubs hatten es in sich und gerade zum Ende hin wurde ich nochmal richtig überrascht.  Jacks Überleben in der Natur erwies sich als hart, was mir gefiel. Ich meine, alles andere wäre ja utopisch.Der Flugzeugabsturz hingegen ist wesentlich 'unspektakulärer', als erwartet. Auch das anschließende Suchen nach Hilfe war mir bei den beiden zu komfortabel. Da hätte es gerne noch mehr Probleme geben können, denn bis auf eine Begegnung ist hinsichtlich der Natur nicht viel passiert.Doch am meisten war der Unterschied bei den Charakteren:Frank, Scott, Jack und Jennifer kann man in gewisser Weise einordnen, sie sind trotzdem jeweils individuell, kein pures Klischee und vor allem authentisch.Doch die Story um den Flugzeugabsturz beherbergte Olivia, Patricks Mutter und... Patrick.Olivia mochte ich richtig, richtig gern. Sie ist definitiv ein kleines Highlight in der Geschichte. Auch Patricks Mutter mochte ich, sie war sehr herzlich und wollte einfach ein schöneres Leben. Doch sie hat Patrick.Patrick. Dieser 15-jährige hat mir jeglichen Nerv geraubt. Wirklich, mit jeder Seite mehr aus seiner Sicht fand ich ihn unsymathischer. Er hat nämlich nichts besseres zu tun, als behinderte Sprüche zu klopfen und den Macker zu geben. Sogar in seinen Gedanken war er so unausstehlich, dass er mir die Geschichte echt leicht verdorben hat. Viel, aber wirklich viel zu spät, zeigt er Einsicht und schiebt die Schuld auf seinen Vater, der seine Familie verlassen hat. Für mich ist das allerdings bei weitem keine Entschuldigung für sein peinliches Verhalten.So, verschwenden wir nicht weiter Zeit mit Patrick. Der Schreibstil lässt sich wirklich sehr flüssig lesen, die Kapitellänge ist angenehm. Aufgrund der vielen Perspektiv-Wechsel fand ich es angenehm in der 3. Person zu lesen. Ab und an fand ich die Wechsel, die eigentlich nur pro Kapitel stattfinden, etwas abrupt, denn leider hat der Autor manchmal ohne Vorwarnung mitten im Kapitel gewechselt, z. B. von Frank zu Scott.Auch fand ich es schade, dass bei den Kanufahrten zu detailliert und in der Fachsprache aka 'Der Kanute' geschrieben worden ist. Ab und an bin da leider etwas abgeschweift, da es mich nicht sonderlich interessierte mit welcher Seite des Paddels welche Fahrtart betrieben wurde.Dennoch habe ich das Buch schnell gelesen, und an manchen Stellen habe ich praktisch fieberhaft gelesen, da es auch teils richtig spannend wurde, bei manchen Verfolgungsszenen z.B. Auch hatte ich bildlich vor Augen, wie die Natur dort aussieht und hatte auf jeden Fall Kopfkino. Das Geschehen habe ich wirklich gerne verfolgt. Diese Geschichte ist so oder so für mich etwas Besonderes, da ich bisher nicht wirklich etwas Vergleichbares gelesen habe.Das Ende kam doch etwas abrupt für mich und wurde dann zu einfach aufgelöst für meinen Geschmack. Es wurde z. B. der restliche Weg zur Hilfe einfach im Epilog nebenbei erwähnt. Der Epilog ist ansonsten aber auf jeden Fall gut gemacht und hat ein abschließendes Gefühl hinterlassen.FAZITSo furchtbar sich die Geschichte durch die viele Kritik auch anhört, hat sie mir aber trotzdem großen Lesespaß bereitet. Trotz eines unausstehlichen Protagonisten, teils zu abrupten Perspektivwechseln und zu genauer Fachsprache habe ich das Buch wirklich durchgesuchtet. Auch bietet die eine Storyline wirklich Unterhaltung.  Es gibt immer wieder actionreiche Höhepunkte und die Idee bleibt für mich klasse. Wer Spannung, Überlebenskampf und die Wildnis sucht, ist hier auf der richtigen Spur.- 4 von 5 Feenfaltern + Survival-Abenteuer-Empfehlung -EMPFEHLUNG FÜR:- hartgesottene Fans von Abenteuer/Survival, die für Action über anderes hinwegsehen können- keine klassichen Jugendbuchfans- auch Leser, die hohen Wert auf Charaktere der Protagonisten legen, sollten die Finger davon lassen- Fans des AutorsVielen Dank an den cbj Verlag für das besondere Rezensionsexemplar!© Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Leider ein Reinfall

    Wolf Moon River

    Isabella_

    16. September 2016 um 12:36

    Klappentexte sind so eine Sache - manchmal liefern sie einen komplett falschen Eindruck von der Geschichte, dann sind sie viel zu kryptisch, und hin und wieder liefern sie auch viel zu viele Informationen.Einen Klappentext wie den von Wolf Moon River habe ich selten erlebt. Hier könnt ihr den nachlesen, wenn ihr wollt. Aber ich würde es nicht machen - nicht, wenn ihr das Buch noch lesen wollt. Zu sagen, dass darin unglaublich viel verraten wird, wäre noch untertrieben. Da ich mich beim Bloggerportal für das Buch beworben habe, habe ich logischerweise den Klappentext zuvor gelesen (was ich sonst nicht so oft mache - ich weiß schon, wieso). Und er klang toll. Aber ich hatte nicht die geringste Ahnung, WIE viel er verraten würde. Am besten, ich fange von vorne an.Aufgrund des Klappentextes ging ich stark davon aus, dass die Geschichte vordergründig von Patrick und Olivia handelt. Stattdessen bekam ich zuerst ein Kapitel aus Jacks Sicht zu lesen, dann auch zahlreiche aus Sicht seiner Verfolger, Scott und Frank. Ich war irritiert. Vor allem, weil die Storyline von Patrick und Olivia nicht richtig in die Gänge kam - zunehmend wuchs das Gefühl, dass ich plottechnisch auf der Stelle trete. Ich konnte nicht begreifen, weshalb das alles für mich wichtig sein sollte.Jetzt, nachdem ich den Klappentext noch ein paar Mal gelesen habe, frage ich mich, ob das Problem eher beim Buch oder bei dieser kleinen Inhaltsangabe liegt. Aber auch das Buch hat gravierende Schwächen, über die ich einfach nicht hinwegsehen kann.Die ganze Klappentext-Sache mal außer Acht gelassen, war schon allein der Schreibstil des Autors sehr störend. Zum Einen schreibt er sehr unpersönlich - wahrt immer eine Distanz zu den Charakteren und beschreibt ihre Gefühlslage eher, anstatt sie dem Leser aufzuzeigen und subtil näherzubringen. Dann allerdings neigt er zu unglaublichem Infodumping.Ich habe keinen Zweifel, dass Rainer M. Schröder grandiose Recherche leistet. Beim Lesen von Wolf Moon River erhielt ich nur eine Andeutung auf das Wissen, das er vermutlich besitzt. Aber ist es wirklich nötig, dem Leser sämtliche Details über Kanufahren aufzuzeigen? Wieder und wieder die Beschaffenheit von einem Flugzeug zu erläutern, die die Geschichte nur bedingt voranbringt? Vor allem in solchen Längen, dass das Lesen wirklich, wirklich zur Qual wurde. Vielleicht will mir da jemand widersprechen. Und das ist auch völlig in Ordnung. Aber ich bin der Typ Leser, der sich nicht mit Details wie der Marke des Motorbootes oder dessen PS aufhält.Ich war also schon nach den ersten paar Kapiteln ungemein frustriert. Das Ganze wurde noch schlimmer, als Patrick und Olivia dann aufeinander trafen und sich kennenlernten.Patrick ist... die Unfreundlichkeit in Person, so könnte man es zumindest sagen. Er ist nicht ganz sechzehn Jahre alt (Fun fact: Im Klappentext heißt es, er sei siebzehn) und verhält sich, als sei er zwölf. Und inmitten einer Trotzphase. Außerdem haut er Sätze raus, die... die, sorry, niemand so sagt. Um ein Beispiel zu nennen: "Ich bin nicht langsam, sondern im Energiespar-Modus." (Wolf Moon River, S. 42, Rainer M. Schröder, cbj) Charaktere dürfen gerne Sprüche raushauen und sarkastisch sein. Von mir aus können sie einfach von Grund auf unfreundlich sein, das macht sie zwar nicht sympathisch, aber na ja, solche Menschen gibt es eben. Aber ich habe noch nie im Leben jemanden getroffen, der Sätze herunterspult, die man auf irgendwelchen Facebook-Seiten findet. Und ja, das ist mehr als nur einmal vorgekommen. Und jedes Mal verfluchte ich Patrick nur noch mehr - anders kann ich es nicht ausdrücken.Jack und seine "Freunde" sind kein Stückchen besser. Auch sie bleiben blass, ihre Hintergründe werden mehr heruntergebetet als dass sie realistisch wirken oder sie zu dreidimensionalen Charakteren machen.Mein Highlight - wenn überhaupt - war Olivia. Auch sie wirkt nicht ganz... realistisch, doch bei ihr ist es Rainer M. Schröder zumindest gelungen, mich zu überraschen. Sie ist vermutlich auch die Einzige, mit der ich ansatzweise mitfühlen konnte.Wobei - hier noch eine kurze Anmerkung. Da es gleich am Anfang der Geschichte passiert, ist es kein Spoiler, also: Ich dachte anfangs, Olivia würde an einer Essstörung leiden (es ist letztendlich etwas komplett anderes). Und zwar wegen dieser Äußerung: "Dabei hätte sie nur zu gern einen Becher heiße Schokolade genommen. Aber (...) sie [durfte] sich auf gar keinen Fall auch noch eine zweite Kalorienbombe leisten." (Wolf Moon River, S. 28, Rainer M. Schröder, cbj) Das ist, ganz abgesehen von Olivia als Charakter, eine sehr bedenkliche Äußerung, bei der ich unglaublich stutzig geworden bin und die - zumindest meiner Meinung nach - auch gut und gerne auf manche triggernd wirken kann.Ein weiterer Aspekt, der mich sehr gestört hat, war die Überschneidung von manchen Kapiteln - dabei beziehe ich mich auf die Kapitel über Jack und seine Verfolger. Es wurde ein Teil aus Jacks Perspektive erzählt, und dann genau derselbe Teil noch einmal aus Scotts bzw. Franks Perspektive. Und das geht gar nicht. Ein kleines bisschen imaginativer Freiheit muss dem Leser wirklich noch bleiben.Eines muss ich dem Autor lassen: In der Hinsicht wird das Buch besser, und hin und wieder gibt es sogar kleine Zeitsprünge. Zumindest gehen die Überschneidungen weg, spätestens dann, als wir endlich inhaltlich bei dem Klappentext ankommen.Vielleicht hat Rainer M. Schröder einfach der Plot gefehlt? Im Nachhinein beschleicht mich zumindest das Gefühl. Denn bis zu dem Absturz (und dem Zusammentreffen beider Parteien, das erst kurz vor Ende des Buches passiert!) passiert schlicht und ergreifend wenig. Oder zumindest nichts, das man nicht auch in der Hälfte oder einem Viertel der Kapitel zusammenfassen könnte.Das Ende, beziehungsweise der Showdown, ist okay, zumindest im Vergleich zum Rest des Buches. Es gibt ein paar Augenblicke, die mich überrascht haben, auch wenn diverse Erklärungen/Auflösungen schlichtweg dürftig sind. Der Epilog kam dann schon wieder zu plötzlich für mich, und gerade Olivia und Patrick handeln darin out of character, wenn man mich fragt.Tja, das ist jetzt verdammt lang geworden. Wenn ihr alles gelesen habt, meinen Respekt! Wenn nicht, ich kann es euch nicht übel nehmen. Wolf Moon River ist für mich ein kompletter Reinfall gewesen. Ich respektiere das Wissen des Autors, denn man erkennt, dass er gute Vorarbeit geleistet hat - nur die Umsetzung ist nicht gelungen. Wenn ihr an Wolf Moon River interessiert seid, lest in die Leseprobe rein. Oder leiht es euch aus. Aber letztendlich ist es ein Buch, das man wirklich nicht lesen braucht.

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