Rainer Malkowski Im Dunkeln wird man schneller betrunken

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Inhaltsangabe zu „Im Dunkeln wird man schneller betrunken“ von Rainer Malkowski

"Das Einfache kann federleicht sein - und hat doch, wenn es glückt, das Gewicht der Welt." Rainer Malkowskis Gedanke trifft besonders auch auf sein eigenes Buch zu: Momentaufnahmen mit langem Widerhall und kurze Reflexe auf lange Erfahrungen im Leben und Schreiben. In vielen seiner Texte ist eine Geschichte angelegt, eine Begegnung, eine Erinnerung, ein Mensch, ein Gespräch - doch entscheidend ist immer der zündende Funke, die Knappheit, der Witz, die jedem einzelnen Satz entspringen.

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  • Rezension zu "Im Dunkeln wird man schneller betrunken" von Rainer Malkowski

    Im Dunkeln wird man schneller betrunken
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    12. October 2009 um 18:51

    "Im Dunkeln wird man schneller betrunken" - Hinterkopfgedanken von Rainer Malkowski. Was für ein kurzweiliges "Büchlein", auch wenn ihm persönlich dieser Ausdruck für sein Werk nicht gefallen hätte, denn er schrieb: - "Niemand käme auf die Idee, das kleinformatige Werk eines großen Malers als "Bildchen" zu bezeichnen. Aber es ist üblich - auch unter Leuten, die es besser wissen müßten -, einen Gedichtband, der die Arbeit mehrerer Jahre versammelt, "Büchlein" zu nennen. Ich kenne nur einen Gebrauch dieses Wortes, der nicht herabsetzt: in Brechts "Legende von der Entstehung des Buches Taoteking". "Und er packte ein, was er so brauchte./Wenig. Doch es wurde dies und das./So die Pfeife, die er immer abends rauchte/und das Büchlein, das er immer las." So ein "Büchlein" schrieb ich gerne." - Meines Erachtens hat Rainer Malkowski tatsächlich so ein "Büchlein" geschrieben, denn seine Hinterkopfgedanken sind tiefsinnige, genau beobachtende, präzise zusammengefasste Momentaufnahmen des Alltäglichen. Sie regen an nachzudenken, zu beobachten, den Blick auch wieder einmal tiefer als bis zur Oberfläche dringen zu lassen. Und vor allem will man in das "Büchlein" immer wieder gerne einen Blick werfen, einzelne Gedanken, Sätze aufgreifen und sie wirken lassen. Ein würdiger Abschluss der Rezitation mit Malkowskis Worten: „Lebe deutlich. Das ist, was du für andere tun kannst.“

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