Rainer Maria Rilke Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

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Inhaltsangabe zu „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ von Rainer Maria Rilke

Sein Roman prägte das Paris-Bild einer ganzen Generation: Tagebuchhaft erzählt Rainer Maria Rilke von den Eindrücken und Empfindungen des jungen Dänen Malte Laurids Brigge, der in die französische Hauptstadt zieht, um Dichter zu werden. Überwältigt von den Gegensätzen und Reizen der pulsierenden Großstadt verändert sich Maltes Blick auf die Welt und die Gesellschaft. In poetischen Bildern verfolgt Rilke seine Leitmotive; die Krise der Existenz und die Krise der Kunst. Noch vor Joyce und Kafka zählt sein Werk auch wegen seiner radikalen Subjektivität als erster großer Roman der literarischen Moderne.

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  • Rezension zu "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke

    Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
    Matzbach

    Matzbach

    Rilke und ich, wir werden keine Freunde. Anlässlich der 120-Jahre Challenge habe ich diesen einzigen Roman Rilkes gelesen und muss gestehen, ich kann damit nicht viel anfangen. Die Handlung tritt hinter die Eindrücke und Wahrnehmungen des jungen dänischen Adligen zurück, dessen Jugend in einigen Rückblenden eingestreut wird. Dies alles geschieht in eine schwülstigen Sprache, die den Zugang auf das Werk eher verstellt.

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  • Rezension zu "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke

    Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
    Penelope1

    Penelope1

    05. December 2012 um 12:38

    Ein wortgewaltiges Prosawerk von R.M. Rilke, in dem er den 28-jährigen Schdriftsteller Malte Laurid Brigge erzählen lässt. Malte erinnert sich an seine Kindheit, seinen Aufenthalt in Paris und vieles mehr. Viele philosophische Gedanken im Versuch, den Sinn des Lebens zu ergründen. Kein Werk zum Schnell-zwischendurch-Lesen, sondern zum Nachdenken, Genießen, und vor allen Dingen ein Buch, das man wohl gar nicht oft genug lesen kann, um seinen ganzen Sinn zu erfassen. Sehr hilfreich dabei das Nachwort und die ergänzenden Anmerkungen am Ende des Buches.

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  • Rezension zu "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke

    Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
    Mayon..südwest

    Mayon..südwest

    09. February 2011 um 14:22

    Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge Rainer Maria Rilke über dieses Buch, " Wie ist es möglich zu leben, wenn doch die Elemente dieses Lebens uns völlig unfaßlich sind? Wenn wir immerfrort im Lieben unzulänglich, im Entschließen unsicher und dem Tode gegenüber unfähig sind,wie ist es möglich dazusein? Malte Laurids Brigge, 28 Jahre lebt in Paris und führt fünf Tage lang Aufzeichnungen über seine Kindheit, sein Leben in Paris, über Kriege, Über den Tod und über die Liebe. Wenn man nun obigen Gedanken Rilkes zu Grunde legt, sind diese Aufzeichnungen ein Versuch Rilkes einen Menschen an diesen Punkt zu bringen aufzuschreiben und uns " lesen lernen" lassen,was er tief im seinem Inneren, wollen wir es Seele nennen, sieht, spürt und erkennt. Dies kann absolut grausam, aber auch wunderbar sein. Malte schreibt......ich,Brigge, der achtundzwanzig Jahre alt geworden ist und von dem niemand weiß.Ich sitze hier und bin nichts.Und dennoch, dieses Nichts fängt an zu denken und denkt,fünf Treppenn hoch,....., Ein sehr anstrengendes Buch, aber auch eine Freude, auf was sich Rainer Maria RIlke da eingelassen hatte. Es wäre hochinterressant diesen Brigge in die heutige Zeit zu versetzen.Was wären das für Bilder, würde ein Mensch heute auch nur annähernd sein wirkliches Sehen, Spüren und Erkennen in Worte fassen. Wenn man eine Herausforderung sucht , ist dies sicher ein Buch hiefür.

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  • Rezension zu "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke

    Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
    HomersEvil

    HomersEvil

    16. August 2010 um 22:45

    Rilkes „Aufzeichnungen“ berichten vom Leben des jungen und recht sensiblen Malte Laurids Brigge. Malte schildert hier zum Teil Episoden aus seiner Kindheit in Dänemark, berichtet von seiner Familiengeschichte und erzählt von seinem Leben in Paris. Der Leser kann regelrecht in die Gedanken und Gefühle, vor allem aber in die Ängste Maltes eintauchen. Insbesondere das Leben, bzw. Maltes Beschreibungen vom Leben in Paris, werden oft und gern lobend erwähnt, sofern von Rilkes „Aufzeichnungen“ gesprochen oder geschrieben wird. Dem ist auch nichts hinzuzufügen. Maltes Beschreibungen und geschriebene Sinneseindrücke sind einfach überwältigend, scharf analysiert und stets treffend niedergeschrieben. Die dadurch erzeugte Atmosphäre lässt sich beinahe sogar spüren. Auch Maltes Kindheitserinnerungen ragen teilweise heraus, erzeugen so manches Mal eine fast schon schauerliche Stimmung, aufgrund der beschriebenen unmöglichen und scheinbar realitätsfremden Begebenheiten. Zu meinem Leidwesen jedoch, bilden die Abschnitte über Maltes Kindheit und seinem Leben in Paris nur gut ein drittel der Aufzeichnungen. Der weitaus größere Teil jedoch beschäftigt sich mit zumeist völlig zusammenhangslosen Gedankengängen über das Leben und Wirken von verschiedensten historischen Persönlichkeiten, oder aber auch literarischen Figuren aus unterschiedlichsten Werken. Sowohl die beschriebenen Personen, als auch ihre Taten und Absichten, werden dabei teilweise bis ins kleinste Detail beschrieben und behandelt, ohne das dem Leser zu jedem Zeitpunkt überhaupt klar ist, wer, was und vor allem wieso diese oder jene Persönlichkeit überhaupt Gegenstand der Aufzeichnung ist. Zwar besteht im Großen und Ganzen auch immer wieder der Bezug zu Malte, bzw. dessen Gedanken und Gefühlen, doch die Atmosphäre und Gefühlsdichte, welche so wunderbar in den anderen Teilen der Aufzeichnungen eingefangen wurde, geht dabei, zumindest meiner Meinung nach, völlig verloren.

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  • Rezension zu "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke

    Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
    Ferrante

    Ferrante

    13. June 2010 um 10:10

    Ich muss zugeben: anfangs war ich sehr skeptisch und wollte das Buch auch schon beinahe zur Seite legen. Der Klappentext hatte nicht darauf hingewiesen, dass der Erzähler zu Beginn einen stark psychisch kranken Eindruck macht, woraus viele groteske Wahrnehmungen seiner Umwelt resultieren. Hat man den ersten Teil und damit auch die Kindheitserinnerungen, die mir zu Beginn fast belanglos erschienen, geschafft, wird es aber richtig interessant. Malte denkt nach, über Liebe, historische Gestalten, das Leben. Eingefangen wird dies alles in einer hermetischen, fast chiffreartig erscheinend, aber von einer blumigen Sinnlichkeit durchzogenen Sprache, nach der man bald süchtig wird. Zugegeben: Ohne Anmerkungen versteht man die meisten Anspielungen gar nicht, aber das gehört zum Charakter dieses Buches. Und diese Weltbild-Ausgabe ist sehr gut ausgestattet mit Anmerkungen, verschiedenen Fassungen, Nachwort und Bibliographie; auch optisch macht das kleine Büchlein mit dem goldenen Schnitt und dem Lesebändchen sehr viel her.

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  • Rezension zu "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke

    Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
    Beagle

    Beagle

    16. August 2008 um 09:37

    Unangefochten ein Klassiker, aber meiner Meinung nach hätte Rilke bei Gedichten bleiben sollen - im Gegensatz zu diesen liest sich sein Roman sehr zäh