Rainer Mathias Dunkel Glücklich ohne Arbeit: Durch Einbildungskraft zum Erfolg

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Inhaltsangabe zu „Glücklich ohne Arbeit: Durch Einbildungskraft zum Erfolg“ von Rainer Mathias Dunkel

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  • provozierender Titel, realistischer Text!

    Glücklich ohne Arbeit: Durch Einbildungskraft zum Erfolg
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    28. March 2014 um 19:31

    „Glücklich ohne Arbeit“, das ist ein provokanter Titel, der viel verspricht. Was vielleicht dahinter steckt, teilt uns der Untertitel mit: Durch Einbildungskraft zum Erfolg. Und in der Tat ist das keiner dieser Ratgeber, die einem vorgaukeln, dass jeder in 5 Tagen schlank, gesund, reich oder unabhängig ist. Ganz im Gegenteil. Dr. med. Rainer Mathias Dunkel erläutert dem Leser die Macht des Wortes Arbeit, woher es stammt, was es uns seit langer Zeit bedeutet und welch negativen Klang es besitzt. Dabei zitiert er auch Passagen aus der Bibel, in der die Arbeit meist ein knechtendes Eigenleben führt, außer wenn es heißt „seht Euch die Vögel an, sie sähen nicht und ernten doch“. Den negativen Klang des Wortes Arbeit können wir selbst an einem einfachen Experiment nachvollziehen: Stellen Sie sich vor einen Spiegel, lassen Sie sich aufnehmen, beobachtet von Freunden, und sagen Sie „ich muss arbeiten“ und im Folgenden „ich will mich beschäftigen“. Sie werden anhand Ihrer Gestik im Gesicht und Ihrer Körperhaltung wesentliche Unterscheidungen feststellen können. Und das ist das Entscheidende: Wir können uns selbst so konditionieren, dass wir uns beschäftigen, anstatt zu arbeiten, uns an dem erfreuen, was wir produzieren oder reparieren oder, oder, oder. Aus der Praxis von Dr. Dunkel als Psychotherapeut werden anhand von Fallbeispielen aufgezeigt, wie durch permanenten Leistungsdruck negativer Stress aufgebaut wird, viele dadurch, dass sie perfekt sein wollen, in eine Burnoutfalle geraten. Wir haben die Fähigkeit verloren, Spaß an unseren jeweiligen Tätigkeiten zu haben und Freude an Lernschritten zu empfinden. Aber das ist ein, wenn nicht der wichtigste Punkt, laut Dr. Dunkel, spielerisch unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Dies ist ein langsamer Prozess, der nur dann wirklich angegangen werden kann, wenn wir es WOLLEN. Ein wichtiges Beispiel im Buch ist das Märchen vom Hans im Glück. Dieser Bursche, der sich einen großen Goldbrocken durch dienen verdient hat, aber die jeweils schwere Last gegen immer leichtere Lasten austauscht, immer wieder, weil er meint, die leichtere wäre besser, bis er seinen Irrtum feststellt und weiter tauscht und er schließlich mit vermeintlich leeren Händen da steht, um zu seiner Mutter nach Hause zurückzukehren. Was will uns dieses Märchen sagen, dass nicht mit den üblichen Worten endet „.. und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage?“, Der Autor klärt uns in seinem Werk darüber auf.

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