Rainer Moritz Die Überlebensbibliothek

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Inhaltsangabe zu „Die Überlebensbibliothek“ von Rainer Moritz

Eine seltsame Macht scheint von Romanen auszugehen, auf verschlungene Art und Weise berühren sie uns und verbinden sich mit unserem Leben. Rainer Moritz, Autor, Kritiker und leidenschaftlicher Leser, stellt in seiner ganz persönlichen 'Überlebensbibliothek' für fast alle Lagen des Lebens jene kleinen und großen Geschichten der Weltliteratur vor, denen diese Macht innewohnt.

Tolle Buchtipps für alle möglichen und unmöglichen Lebenslagen

— knacks1965
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  • Rezension zu "Die Überlebensbibliothek" von Rainer Moritz

    Die Überlebensbibliothek

    milasun

    Rainer Moritz legt mit diesem Buch eine "Überlebensbibliothek" vor, einen subjektiven Kanon, eine persönliche Ansammlung von Werken, die Hilfestellung für das Leben geben soll. Literatur, die "andere Sichtweisen anbietet, eine Brücke zum Leben der Leser schlägt und dennoch keine simple Gebrauchsanleitung" gibt. So stellt er mal mehr, mal weniger bekannte Werke vor, die jeweils mit einer Empfehlung versehen sind. Ein Beispiel: "Wer ein Entkommen aus dem Berufsleben sucht, lese: Herman Melville, Bartleby." Die recht kurzen Kapitel (66 an der Zahl), die in 9 Abschnitten zusammengefasst sind, haben mir vom Aufbau gut gefallen. Der Autor spricht nicht nur eine Empfehlung aus, wann die Bücher zu lesen sind, sondern gibt jeweils auch eine kurze Zusammenfassung zum Inhalt des Buches. Etwas sauer aufgestoßen ist mir die unverblümte Meinung des Autors zu sogenannter "leichter Lesekost": "Die leicht-seichte Kost, die die platte Unterhaltungsliteratur anbietet, mag kurzfristiges Wohlgefühl erzeugen; auf Dauer sättigt sie Menschen, die ihr Leben nicht als Moppel-Ich zum Mondscheintarif verbringen möchten, nicht." Alles in allem jedoch eine interessante Lektüre und einige der Empfehlungen sind auch gleich auf meinen - immer länger werdenden! - Wunschzettel gewandert.

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    • 3

    milasun

    30. June 2012 um 17:36

    :-D

  • Rezension zu "Die Überlebensbibliothek" von Rainer Moritz

    Die Überlebensbibliothek

    Dupsi

    14. June 2010 um 16:43

    Die Idee an sich ist nicht schlecht: eine Sammlung von Büchern zusammenzustellen, die man in den verschiedensten Lebenslagen lesen kann. Es ist auch ganz gut geschrieben und einige Buchvorschläge haben mich neugierig gemacht. Doch trotzdem finde ich dieses Thema zu weitläufig, als das man da eine wirklich gute Zusammenfassung schreiben könnte. Es gibt soviele tolle Bücher, dass knapp 300 Seiten auf jeden Fall zu wenig sind. Schade finde ich au0erdem, dass viele Klassiker außen vor gelassen sind. Die einzigen, die erwähnt sind, sind: Goethe - Die Leiden des jungen Werther, Mark Twain - Tom Sawyers Abenteher, Gustave Flaubert - Madame Bovary und Sir Arthur Conan Doyle - Skndal in Böhmen. Das ist zu wenig finde ich. Ixh meine, es ist bestimmt nicht verkehrt, auch "moderne" Bücher zu nennen, aber wo sind zum Beispiel Jane Austen und Lewis Carroll? Wo ist der kleine Prinz? An sich ist die Überlebensbibliothek amüsant geschrieben, aber einige Sachen kommen echt zu kurz. Man hätte vielleicht zwei Bände machen sollen: einen ausschließlich mit Klassikern und einen mit neueren Sachen. Deshalb nur 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Überlebensbibliothek" von Rainer Moritz

    Die Überlebensbibliothek

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. August 2009 um 13:52

    "Die Überlebensbibliothek - Bücher für alle Lebenslagen" von Rainer Moritz enthält für (fast) jede Lebenslage Tipps für das passende Buch. Eine schöne Idee, wenn auch die vorgestellten Bücher höchst individuell ausgesucht sind. Gerade dies macht den Reiz des Buches aus. Warum zum Beispiel Lesen auch gefährlich sein kann, erfährt man im Kapitel zu Gustave Flauberts "Madame Bovary". Die Einteilung der vorgeschlagenen Bücher umfasst Kategorien wie: Mit sich selbst zurechtkommen, z.B.: Wer davon träumt, auf würdige Weise alt zu werden (Buchtipp: Theodor Fontane "Der Stechlin"). Mit Schwächen und Lastern leben, z.B.: Wer unter Eifersucht leidet (Buchtipp: Marcel Proust "Eine Liebe Swanns"). Über Gott und die Welt nachdenken, z.B.: Wer den Glauben an persönliches Engagement wenigstens ab und zu gestärkt sehen will (Tipp: Antonio Tabucchi "Erklärt Pereira"). Ingesamt eine interessante Lektüre, die Näheres über bekannte und teils weniger bekannte Bücher bietet. Einige Vorschläge habe ich markiert und freue mich schon auf die Lektüre; mache Bücher befinden sich bereits in meinen Regalen und andere habe ich bereits gelesen.

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  • Rezension zu "Die Überlebensbibliothek" von Rainer Moritz

    Die Überlebensbibliothek

    emeraldeye

    18. August 2008 um 16:54

    Man kann mit Rainer Moritz einer Meinung sein oder auch nicht (Ich war es zum größten Teil nicht!), die Idee ist witzig und auch interessant umgesetzt. Bücher für alle Stimmungslagen zu haben ist für jeden Bücherwurm unverzichtbar. Allerdings ist die Auswahl von Individuum zu Individuum doch wohl sehr verschieden. Zum Glück! Wenn man Rainer Moritz´ Auswahl aber genau so versteht, macht es richtig Spaß, sich mit seinen Empfehlungen auseinanderzusetzen. Meine Literaturgruppe hat sich für ihre nächste Sitzung gleich für eine entschieden: Philip Roth "Sabbath´s Theater". Und hat damit das Klassenziel doch erreicht, oder nicht?

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