Rainer Moritz Madame Cottard und die Furcht vor dem Glück

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Inhaltsangabe zu „Madame Cottard und die Furcht vor dem Glück“ von Rainer Moritz

Zeit für die Liebe, Sonne und die salzige Luft des Atlantiks – so hatte sich Nathalie ihre ersten Ferien mit Robert vorgestellt. Fühlen, ob das mit ihm Zukunft haben könnte. Doch dann ist schon die Gegenwart allzu rasch zu Ende: Robert muss beruflich zurück nach Paris. Ist ihm seine Arbeit wichtiger? Nathalie beginnt zu prüfen, wie groß ihre Sehnsucht nach ihm ist …

Buch hat mich nicht gefesselt, die Handlung plätschert so dahin. Einzig die schönen Parisbeschreibungen haben mir gefallen.

— Cathy28
Cathy28

Leider langweilig!

— Eisnelke
Eisnelke

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  • Rezension zu "Madame Cottard und die Furcht vor dem Glück" von Rainer Moritz

    Madame Cottard und die Furcht vor dem Glück
    Eisnelke

    Eisnelke

    21. April 2011 um 19:07

    Nathalie Cottard lebt in Frankreich, Robert Bernthaler wohnt bei Nathalie im Haus, denn eine Zweigstelle in dem Unternehmen für das er tätig ist, befindet sich in Paris. Beide verbringen einen gemeinsamen Urlaub. Robert muss aus beruflichen Gründen vorzeitig abreisen. In seiner Firma die sich mit Korken aller Art beschäftigt, gab es einen Todesfall und nun müssen die Strukturen neu geordnet werden. Die Verliebten sind nun gezwungen eine Fernbeziehung zu führen, denn auch die Filiale in Paris wird neu besetzt werden. Ich habe mir wirklich mehr versprochen. Dass man so viele Schachtelsätze formulieren kann und das durch die ganze Geschichte hindurch – ermüdend. Ich habe das Buch nach 174 von 255 Seiten abgebrochen, es hatte für mich keinen Sinn weiterzulesen. Warum auch? Beispielsweise wird über knapp 4 Seiten ausführlichst berichtet, wie Robert vorhat eine Hose zu kaufen. Das Buch fesselt mich nicht. Es baut sich keine Spannung auf und die Charaktere sind alles andere wie interessant. Der Titel hatte mich angesprochen, auch das Cover fand ich nett. Vielleicht bin ich auch der gewählten Sprache nicht mächtig?! Das Buch ist mir zu schlicht und einfach zu langweilig.

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  • Rezension zu "Madame Cottard und die Furcht vor dem Glück" von Rainer Moritz

    Madame Cottard und die Furcht vor dem Glück
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    25. March 2011 um 13:46

    Rainer Moritz – Madame Cottard und die Furcht vor dem Glück Nathalie zum Zweiten „Vermutlich lag es am Kreislauf, an ihren zitternden Knien, dass sie das Gefühl hatte, die Landschaft nur in unscharfen Umrissen zu sehen“. Zumindest aber drücken die zitternden Knie den Gefühlszustand von Natalie Cottard hervorragend aus. Nachdem sie im Vorgängerroman eine „Ahnung der Liebe“ erhalten hat, hat sie nun den Mut aufgebracht, mit ihrem Robert ein erstes Mal gemeinsam in Ferien zu fahren. Wer sich noch erinnern kann, wie schwer sich Nathalie, die Pariser Buchhändlerin im Beginn des mittleren Alters, mit der Annäherung an Robert im letzten Roman tat, der ahnt, dass ihr da nun leicht die Knie zittern können. Aber gut wäre es es, dieser Urlaub, auch, um sich selbst zu prüfen und zu sehen, wie weit man miteinander käme. In diesem Urlaub zumindest erst einmal nicht sehr weit, denn Robert wird von der Arbeit gerufen, nicht nur nach Paris zurück, nach Deutschland wird er versetzt. Und nun? Nun steht mit Robert zunächst nur eine Fernbeziehung im Raum. Viel zu wenig Zeit, um das alles nachzuholen, zu erleben, in sich aufzunehmen, was in langen Jahren vorher an männlicher Gegenwart versäumt worden war. Ob das überhaupt gut gehen kann? Um diese Themen letztlich kreist dieser Roman von Rainer Moritz. Liebesflüstern, Sex, dahinhuschende Zeit, einander vertraut werden und doch fremd bleiben, eine Fernbeziehung erleben und sehen, ob es funktionieren kann. Themen, die vielen Menschen um die 40 nicht fremd sein dürften in Zeiten erwarteter Mobilität und vielfacher Neuanfänge auch in Sachen Liebe (die Scheidungsraten sprechen ja für sich, das Suchen und Finden neuer Beziehungen ist nicht mehr an eine Jugendzeit gebunden) Damit füllen sich die Seiten des Buches. All dies aber sind nicht unbedingt Themen, die wirklich neues in den Raum zu setzen vermögen. Auch wenn sich das Buch flüssig und angenehm liest, was genau von der Lektüre übrig bleiben wird, ist unklar. Sicher bildet Paris einen immer noch wunderbaren Hintergrund für eine romantische Geschichte, Paris Kenner werden vieles an Örtlichkeiten wiedererkennen, bildkräftig vermag Rainer Moritz die Stadt selbst mit ins rechte Licht zu rücken. Ansonsten aber finden sich im Roman doch eher Allerweltsthemen von sich verliebenden und eine Beziehung mit allen Umwegen angehenden Menschen in den vierziger Jahren ihres Lebens. Eine Geschichte vom Suchen und Finden, die durch die kleinen Marotten vor allem der Figur der Nathalie nur mäßig aufgelockert werden. Eine Geschichte, die zum Ende des Buches hin dennoch die Weichen für eine mögliche Fortsetzung zu einem weiteren Kapitel des fortschreitenden Paar-Werdens stellt. Schön geschrieben, angenehm zu lesen, aber ohne wirkliche Aha-Effekte oder neue Einsichten bietet das Buch eine sicherlich angenehme Unterhaltung, aber nicht unbedingt mehr. Immerhin verbleibt, das auch im leicht vorrückenden Lebensalter eine Liebe noch entstehen, wachsen und zusammenfinden, gar zusammenbleiben kann.

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