Rainer Moritz Sophie fährt in die Berge

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Inhaltsangabe zu „Sophie fährt in die Berge“ von Rainer Moritz

Weihnachten hat sie einigermaßen schadlos überstanden. Nun kommt der Jahreswechsel – und den verbringt Sophie allein in ihrer Wohnung. Mit ihren Gedanken ist sie in dem Tiroler Berghotel, in dem sie im Sommer diesem unkonventionellen Mann begegnet ist … Sophie Hauffe macht einen Ausflug in die Berge. Sie steigt in einem abgeschiedenen Südtiroler Berghotel ab, um dem Durcheinander in ihrem Kopf endlich ein Ende zu setzen. Vielleicht muss sie Markus ja sogar dankbar sein, dass er nicht erst in zehn Jahren mit ihr Schluss gemacht hat. Ihr Körperhat ein wenig an Perfektion verloren, möglicherweise, aber attraktiv ist sie immer noch. Jetzt plant sie das Leben ohne ihn, den Bescheidwisser, denWichtigtuer, und die bodenständige Atmosphäre des Berghotels ist wie geschaffen für große Entscheidungen, die einem niemand abnehmen kann. Und dann begegnet sie dem Südtiroler Stefano, der sich um Konventionen nicht kümmert. In der wohltuenden Sicherheit jahrzehnte alter Hotelrituale und inmitten einer höchst ungewöhnlichen Urlaubsgesellschaft sucht Sophie die Antwort auf die Frage, ob sie in ihr altes Leben zurückkehren wird …

Ein wirklich leichtes Buch ohne großes Auf und Ab zum Entpsannen zwischendurch

— justitia
justitia

Leichte, und bekömmliche Kost, Sophie ist die typische Frau, die man nett findet....

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • Urlaub

    Sophie fährt in die Berge
    LiesaB

    LiesaB

    09. June 2013 um 11:53

    Sophie ist Mitte Vierzig, lebt in Scheidung und ihr fast erwachsener Sohn befindet sich im Schüleraustausch in Amerika. Sie hat einen sicheren aber langweiligen Job und ihr Sexleben ist auf dem Tiefpunkt. Also beschließt sie in die Berge zu reisen, in ein Hotel, welches sie mit einer Freundin vor Jahren bereits gebucht hatte und schöne Erinnerungen an diesen Urlaub hat. Zunächst hat mir die Geschichte gefallen, auch der leichte Schreibstil des Autors. Die Beschreibungen der Bergwelt ließen Erinnerungen an Urlaube zu, die auch ich in den Bergen gehabt habe. Dann aber wurde die Story langweilig und voraussehbar, fast schon banal. Der Autor hat nicht wirklich etwas zu erzählen. Die Figuren selbst erscheinen gekünstelt und irgendwie erfunden. Man sollte doch meinen, dass eine Frau Mitte Vierzig etwas mehr vom Leben erwartet als schnellen Sex und wo sie die Silvesterfeier verbringt. Ich vergebe drei Sterne, man kann, muss das Buch aber nicht lesen.

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  • Urlaub in den Bergen

    Sophie fährt in die Berge
    GreenTea

    GreenTea

    26. April 2013 um 14:07

    Weiße Wäsche im Wind ... Sophie steht als geschiedene Mittvierzigerin an einem schwierigen Punkt in ihrem Leben: Die Beziehung zu ihrem Mann hat nicht gehalten - zu verschieden waren die beiden Charaktere -, der Sohn ist erwachsen und aus dem Haus und ihr Job als Kunsthistorikerin in einem kleinen Berliner Museum für Impressionisten ist mehr und mehr zum grauen Alltag geworden. Noch dazu steht Silvester vor der Tür, dieser Tag, den besonders Alleinstehende nicht gerne begehen. Umso lieber erinnert sich Sophie deshalb an ihren Urlaub in Südtirol, diese zwei Wochen im Sommer, die ihr so gut taten, die sie ganz für sich allein hatte, die ihr ein Gefühl von Freiheit und grenzenloser Möglichkeiten geben konnten. An den Sommer, in dem sie in der hintersten Kirchenbank einer kleinen Südtiroler Kapelle Stefano kennenlernte ... Der Roman ist in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt: Einerseits in der Gegenwart, im grauen Berlin, zum Jahreswechsel. Andererseits erleben wir als Leser die zwei sommerlichen Urlaubswochen in Südtirol mit Sophie. Trotzdem ist er sehr leicht zu lesen, ein richtiger Wohlfühl-Roman.  Besonders gefallen haben mir die treffenden Schilderungen der wunderschönen Landschaft Südtirols und der Charaktere in der Pension, die teilweise recht schrullig dargestellt wurden und gerade deshalb so realistisch waren. Am liebsten wäre ich manchmal gerne zusammen mit Sophie auf den saftigen Wiesen bergaufwärts gewandert und hätte mir mit ihr die kulinarischen Köstlichkeiten der Südtiroler Gegend einverleibt oder mich an wehender Wäsche an frischer Luft erfreut!!! Gespannt habe ich mit der Lektüre zu "Sophie fährt in die Berge" begonnen, hat es doch kein Geringerer als der geschätzte Literaturkritiker Rainer Moritz geschrieben. Zunächst hatte ich "mehr" erwartet, eine eindrucksvollere Sprach- und Wortgewalt etwa. Doch spätestens nach den ersten zehn Seiten war ich tief in die Geschichte eingetaucht und habe realisiert, dass diese Geschichte keiner großen, ausschweifenden Worte bedarf, sondern dass es genau die einfachen, ruhigen Schilderungen sind, die ihr so viel Kraft geben und die einen gefangen nehmen. Ein tolles Buch für Zwischendurch, für den Urlaub in den Bergen oder während schwierigerer Lebensabschnitte! 

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  • Ein Buch ohne Höhen und Tiefen

    Sophie fährt in die Berge
    schokoloko29

    schokoloko29

    13. April 2013 um 13:19

    Sophie verbringt nach einer gescheiterten Ehe ihren Urlaub allein in Zweikapellen, welches sich in Südtirol befindet. Sie muss sich erst mal mit ihrem Singleleben arrangieren und hat große Sorge als alleinreisende im Urlaubsort komisch angeschaut zu werden. Doch die Sorge ist ziemlich unbegründet und sie lernt schrullige Pensionsgäste und deren Einheimische kennen. Bei einer Besichtigung einer Kapelle lernt sie den Einheimischen Stefano kennen und beginnt mit ihm eine Affäre.... Eigene Meinung: Das Buch ist meiner Meinung in einer sehr einfachen Sprache erzählt. Es wird viel der Ferienalltag beschrieben. Und es kommt einem als Leser alles sehr unspektakulär, beliebig und profan vor. Leider steigert sich die Geschichte nicht und das Ende hat mich unbefriedigt zurückgelassen. Fazit: Die Geschichte besticht durch eine einfache Erzählweise, die sich leider auch nicht steigert und nahezu an Langeweile annähert. Es ist ein nettes Buch mal für nebenher, welches man aber auch nicht lange in Erinnerung behält. 

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  • Rezension zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. February 2013 um 17:00

    Leichte, und bekömmliche Kost. Sophie ist die typische Frau, die man nett findet.

  • Rezension zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    gamaschi

    gamaschi

    19. January 2013 um 17:05

    Ein Buch ohne Höhen und Tiefen. Nett geschrieben. Kann man gut mal zwischendurch lesen. Leichte Kost.

  • Leserunde zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    RainerM

    RainerM

    Hallo aus Hamburg! Ich möchte euch zu einer Leserunde einladen, zu meinem neuen Roman "Sophie fährt in die Berge". Eine Frau, Mitte Vierzig, will ihr Leben neu ordnen, und der Urlaub in einem eigentümlichen Südtirol Berghotel soll ihr dabei helfen. Und dann kommt manches anders, als sie denkt. Der Piper Verlag stellt netterweise 15 Freiexemplare zur Verfügung. Wer eines haben möchte, sollte hier ein paar Zeilen aufschreiben. Wenn es mehr als 15 Interessenten gibt, wird gelost. Und nun bin ich gespannt ... schöne Grüße Rainer Moritz

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  • Rezension zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    Wildpony

    Wildpony

    23. October 2012 um 10:12

    Sophie fähr t in die Berge - Rainer Moritz Kurzbeschreibung Amazon: Weihnachten hat sie einigermaßen schadlos überstanden. Nun kommt der Jahreswechsel – und den verbringt Sophie allein in ihrer Wohnung. Mit ihren Gedanken ist sie in dem Tiroler Berghotel, in dem sie im Sommer diesem unkonventionellen Mann begegnet ist … Sophie Hauffe macht einen Ausflug in die Berge. Sie steigt in einem abgeschiedenen Südtiroler Berghotel ab, um dem Durcheinander in ihrem Kopf endlich ein Ende zu setzen. Vielleicht muss sie Markus ja sogar dankbar sein, dass er nicht erst in zehn Jahren mit ihr Schluss gemacht hat. Ihr Körperhat ein wenig an Perfektion verloren, möglicherweise, aber attraktiv ist sie immer noch. Jetzt plant sie das Leben ohne ihn, den Bescheidwisser, denWichtigtuer, und die bodenständige Atmosphäre des Berghotels ist wie geschaffen für große Entscheidungen, die einem niemand abnehmen kann. Und dann begegnet sie dem Südtiroler Stefano, der sich um Konventionen nicht kümmert. In der wohltuenden Sicherheit jahrzehnte alter Hotelrituale und inmitten einer höchst ungewöhnlichen Urlaubsgesellschaft sucht Sophie die Antwort auf die Frage, ob sie in ihr altes Leben zurückkehren wird … Mein Leseeindruck: Ein sehr schönes Buch das sich leicht und flüssig lesen lässt. Das einem die Schönheit der Südtiroler Berge ein wenig näher bringt... das aber auch die Probleme, Sorgen und Gefühle einer Frau "im besten Alter" zeigt, die von ihrem Mann verlassen wurde. Und so erfährt man viel über die Gäste, die in Südtirol aus den verschiedendsten Gründen Urlaub machen, ihre Eigenheiten und wie das Leben so weiter geht. Und auch eine neue Liebe darf nicht fehlen..... Ich fand das Buch sehr schön... obwohl ein paar Spannungsmomente mehr mir auch noch gut gefallen hätten. Kann das Buch sehr gern weiter empfehlen. Die ideale Urlaubslektüre.. nicht nur in Südtirol zu lesen.... Das Buch erhält von mir 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    20. October 2012 um 13:38

    Ein besonderes Buch – der Titel ruhig und unspektakulär, die Buchbeschreibung selbst verspricht eine bunte Gesellschaft unterschiedlichster Personen in der Einsamkeit der heilen Bergwelt Südtirols. Das Cover: Bergidylle pur, so wie man sich die unberührte Natur der Berge vorstellt, wie aus einem Heimatfilm – das waren meine ersten Gedanken beim Betrachten des Buchcovers. Die Berge im Hintergrund wirken verwaschen, ohne scharfe Konturen, der See hat leichte Wellen und eine einsame Ente schwimmt durchs Bild, im Vordergrund eine Frau. Sie blickt, den Rücken dem Betrachter zugewandt auf den See hinaus Richtung Berge. Sie hält einen roten (Leder-)Koffer in der einen Hand, während sie mit der anderen Hand ihren Hut festhält. Das kurzärmlige Kleid wirkt auf mich, so wie ihre gesamte Erscheinung eher ruhig und konservativ – nicht sonderlich modisch. Insgesamt passt das Coverbild vom Motiv her sehr gut zum Buch, obwohl ich mir hier etwas kräftigere Farben gewünscht hätte, damit das Buch nicht ganz so farblos und blass wirkt. Die Handlung: Die Berlinerin Sophie Hauffe, eine Frau um die Vierzig, hat gerade erst eine Trennung von ihrem Mann Markus hinter sich. Ihre neue Freiheit will sie nun im Urlaub genießen und die Zeit nutzen, um nachzudenken und zu sich selbst zu finden. So reist Sophie nach Zweikapellen, einem kleinen Dorf in Südtirol, wo sie vor einigen Jahren schon einmal einen Urlaub verbracht hatte. In dem Berghotel der Familie Gruber lernt sie nun die unterschiedlichsten Personen kennen, die dort ihren Urlaub verbringen – unter anderem Künstler, Lehrer und Geschäftsleute. Eines Tages begegnet sie beim Besuch der kleinen Dorfkapelle dann dem geheimnisvollen Stefano, den sie sehr interessant findet und mit dem sie bald eine Freundschaft eingeht. Ob daraus mehr wird...? Meine Meinung: Wer bei diesem Roman auf eine temporeiche Handlung setzt, sowie auf ein spannungsreiches Geschehen, der wird von diesem Roman sicherlich enttäuscht sein. Es sind die leisen Töne, die hier dominieren. Ein Buch, das nicht aufregt, sondern eine ruhige, entspannende Atmosphäre verbreitet. Auch wenn in diesem Buch äußerlich nicht so viel passiert – innerlich macht Sophie eine große Wandlung durch, so überzeugt das Buch dennoch. So manches mal muss man während des Lesens schmunzeln, sei es wegen der urigen Einheimischen, oder auch beim Zwiegespräch von Sophie mit sich selbst, wenn sie sich mal wieder selbst (scherzhaft) ermahnt: „Frau Hauffe, Frau Hauffe...“. Sophie wirkt, trotz Trennung von ihrem Mann Markus, mit dem sie viele Jahre verheiratet war, keinesfalls niedergeschlagen oder gar verbittert. Vielmehr wirkt sie, als wäre sie zu neuem Leben erwacht und wolle die neue Freiheit, die sich ihr bietet, in vollen Zügen genießen – sie rebelliert sozusagen gegen ihr altes Leben, das sie vor der Trennung von Markus führte und sie möchte ein neues, freieres Leben beginnen. Ob hier dann noch Platz für Stefano ist? Scheinbar fühlt sie sich aber auch in ihrem Beruf nicht ausreichend gewürdigt und beachtet – beschreitet sie auch hier einen neuen Weg? Die euphorische Stimmung Sophies wird sehr schön dargestellt, Sophie wirkt sympathisch auf den Leser, manchmal geradezu mädchenhaft. Man merkt, dass sie sich in ihrer Ehe vermutlich zurückgenommen hat, ganz für Mann und Sohn da war, ihr Leben der Familie gewidmet hatte. Und man stellt fest, dass Sophie nun das Bedürfnis hat, einiges nachzuholen. Das sieht man beispielsweise sehr schön an der Nacktbadeszene im kühlen Bergteich, als sie sich unbeobachtet fühlt und ganz spontan handelt, ohne sich groß Gedanken zu machen. Das Hotel selbst ist so beschrieben, wie man es sich in einem kleinen Dorf vorstellt – rustikal und traditionell. Es wird gesagt, dass Neuerungen von den Gästen nicht erwünscht sind und nicht akzeptiert werden, so dass alles in den gewohnten Bahnen verläuft. Der Hotelbesitzer wirkt auf mich etwas unsympathisch, da er oft die Gäste zurückweist, wenn bestimmte Ereignisse aus der Vergangenheit zur Sprache kommen. Sophie, die sich durch eine unbedachte Äußerung den Unmut des Mannes zugezogen hat, versucht nun, ihre Meinung dem Gastwirt gegenüber zurückzuhalten. Stefano wirkt geheimnisvoll und zu seiner Person erfährt man vieles erst im Laufe des Buches, so auch seinen Beruf. Die Hotelgäste wirken teilweise sehr skurril (der Lehrer mit dem Faible für eine recht unbekannte, unglückliche, jung verstorbene Schriftstellerin), manche spießig (die Besitzer des Ladens für Haushaltswaren), andere wiederum extrovertiert, manchmal sogar etwas geltungssüchtig (die Liedermacherin, die trotz ihres längst versunkenen Sterns doch nur zu gerne im Hotel ihre Lieder vortragen würde), auf mich. Eine bunte Mischung verschiedener Charaktere eben. Erzählt wird in zwei Handlungssträngen. Da sind die Szenen im Urlaub in Südtirol, die den größten Teil des Buches einnehmen und die Szenen, die ihren Handlungsort, Monate später, in Berlin haben. Dieser Teil, der relativ wenig Platz in der Handlung einnimmt, schildert Sophies Verhältnis zu ihrem Sohn, zeigt ihre Sehnsüchte, ihr neues Leben ohne Mann und ihre Zweifel. Optisch hervorgehoben ist die Handlung, die in Berlin spielt, durch das Verwenden einer kursiven Schriftart. Dass es im Buch keine wörtliche Rede gibt, ist zwar ungewöhnlich, störte mich persönlich aber nicht beim Lesen – jeder Autor hat eben seinen eigenen Schreibstil – weshalb also nicht mal so ein Gestaltungselement einsetzen!? Mir gefiel das Buch zwar sehr gut, doch für meinen Geschmack hätten die Gäste des Berghotels doch noch eine Spur schrulliger sein dürfen. Mir gefiel Sophies Entwicklung im Verlauf des Buches sehr gut, sie wirkte mit der Zeit immer selbstbewusster und lebensfroher. Sehr schön ausgearbeitet waren die Beschreibungen der Örtlichkeiten, der kulinarischen Spezialitäten und der Eigenheiten der einzelnen Personen. Selbst Sophies Kindheit wurde nicht vergessen, man erfuhr etwas über das Aufwachsen der jungen Sophie in einer ländlichen Gegend und das war für mich interessant, da ich nicht weit von dem erwähnten Ort entfernt wohne und es immer toll finde, auch im Buch, mir persönlich bekannte Örtlichkeiten aufzusuchen. Dieses Buch bietet eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Büchern, ein sehr ruhiges Buch, bestens geeignet um dem hektischen Alltag zu entfliehen, eine entspannende (fast schon meditative) Lektüre, die viel Urlaubsflair verbreitet – dafür gebe ich gerne diesem Buch 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    Queenelyza

    Queenelyza

    Liebe Sophie, das hast Du genau richtig gemacht, Dich nach der Trennung von Deinem Markus zurückzuziehen, in dieses wunderbare Hotel in Südtirol! In der freien Natur lässt es sich besser nachdenken, loslassen, die Richtung ändern. Und ich freue mich so, dass Du es Dir dort hast gut gehen lassen. Was habe ich mit Dir gelacht über Deine Erlebnisse am Badeteich, über Deine Beobachtungen am Abendessenstisch! Es ist auch verständlich, dass Du am Anfang noch abwartend, ruhig und leise warst. Doch schon bald brach sich Deine Lebensfreude wieder Bahn, Du konntest scherzen, lachen und hast viele neue Dinge erlebt. Du hast Dich dem Leben wieder geöffnet und dann - ja, dann führte Dich dein Wanderweg in diese kleine Kapelle, wo bereits dieser Mann saß. Wie hieß er doch gleich, ach ja, Stefano. Und erst recht hast Du gemerkt, dass das Leben nicht vorbei ist. Wie es für Dich weitergehen soll? Nun, lass Dir Zeit, Du musst jetzt nichts überstürzen, wichtig bist erst einmal Du. Es ist sicher nicht einfach, in der Mitte des Lebens noch einmal neu anzufangen, sich neu zu orientieren, aber Du bist eine starke Frau, eine großartige, immer noch attraktive Frau! Dein Sohn ist schon groß, da hast Du nicht mehr viel zu tun. Also denk jetzt endlich mal an Dich - schreib Dir das hinter die Ohren, ja? Gewitter gibt es nicht nur in Südtirol, die haben wir auch oft im wahren Leben, und jedes einzelne davon haben wir überstanden. Zwar manchmal ein bisschen gebeutelt und zerrupft, aber immerhin überstanden. Am Leben, bisserl nachjustieren und dann passt es wieder. Und was geschehen soll, wird geschehen. Und was die Zukunft bringen wird, ob mit oder ohne Mann, wir werden es erleben... Nur eines noch: bitte lass in Zukunft die Finger vom Wodka, ja? Aber vielleicht gibt es ja bald wieder einen Gefährten in Deinem Leben, der ein bisschen auf Dich aufpasst...wer weiß? Ich sende Dir herzliche Grüße und freue mich, dass es Dir wieder besser geht, Deine Freundin Queenie

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    • 5
  • Rezension zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    michelauslönneberga

    michelauslönneberga

    11. October 2012 um 14:37

    Ein atemberaubendes Panorama: Ein klarer, blauer Himmel, wie er über keiner Großstadt zu finden ist, ein Berg, der majestätisch veruscht den Himmel in seine Schranken zuweisen und ein Tal, dass sich vom bunten Treiben, der Menschen nicht aus der Ruhe bringen lässt. In diese Idylle reist Sophie. Als geschiedene Großstädterin hat sie nun dringend Bedarf an ruhigen Moment, reiner Luft und deftigem Essen. Dass plötzlich auch ein gutaussehnder Mann dazugehört war so definitv nicht geplant. Was Sophie alles in ihrem Urlaub in den Bergen erlebt, schreibt Rainer Moritz mit einer großen Sensibilität für Gefühle und die 'leisen Momente' im Leben. Stück für Stück lernt man Sophie besser kennen, fühlt mit ihr und möchte ihr ab und zu am liebsten das vorzüglich beschriebene Essen vom Teller klauen. Sophies Geschichte besticht nicht durch große Wendungen in der Handlung oder große Ereignisse. Alltag des Urlaubs dient als Handlungsstrang und führt den Leser durch die Bergwelt Südtirols. Ein Buch, dass defintiv gut geeignet ist um die eigene Mitte und Ruhe wieder zufinden.

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  • Rezension zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    janaka

    janaka

    04. October 2012 um 20:36

    Das Buch handelt von Sophie, eine von ihrem Mann verlassene alleinstehende Frau, deren Sohn gerade in den USA weilt. Sie ist lebt ihr Leben ohne besonderen Vorkommnissen einfach weiter, ist aber sehr unzufrieden damit. Im Sommer fährt sie allein nach Südtirol in die Berge in ein kleines Hotel, dass sie bereits von einem vorherigen Besuch kennt. Es werden nette Begebenheiten mit den anderen Hotelgästen erzählt und Sophie kommt langsam zur Ruhe und denkt über ihr Leben nach. Dann lernt sie Stefano kennen und beginnt eine heiße Affäre mit ihm... Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen, der Schreibstil ist sehr flüssig. Die Beschreibungen der Landschaften sind sehr anschaulich und ich habe die Berglandschaft so richtig vor Augen und genieße sie. Die Zeitsprünge finde ich sehr witzig. Heute in Berlin ist kursiv geschrieben und auch die Stimmung ist eine ganz andere, ziemlich traurig und Sophie bemitleidet sich selbst. Die Zeit in den Bergen ist sonnig und voller Elan geschrieben. Die Geschichte baut sich langsam auf, ähnlich wie ein Bild, was Sophie malen könnte. Hier wird jede Kleinigkeit erzählt ohne langweilig zu werden. Auch hat mich das Buch zum Nachdenken angeregt, bin ich zufrieden mit meinem Leben, kann ich was ändern und will ich es auch??? Dieses Buch kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen, für jemanden, der eine Urlaubslektüre sucht, die ihn unterhält und auch zum Nachdenken anregt.

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  • Rezension zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    passionelibro

    passionelibro

    02. October 2012 um 12:01

    "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz ist die Geschichte von Sophie Hauffe, Mitte Vierzig und frisch von ihrem Mann Markus getrennt. Ihr gemeinsame Sohn ist erwachsen und befindet sich zur Zeit in den USA und um ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und zu überlegen, was sie sich eigentlich von ihrem Leben noch erwartet, fährt Sophie nach Südtirol in einen Gasthof, den sie schon kennt. Dort trifft sie auf die anderen Hotelgäste, die von Rainer Moritz in liebvollen Details beschrieben werden und wenn gemeinsam gegessen wird, es herrscht eine feste Sitzordnung, glaubt man, man sitzt mitten im Geschehen. Sophie beginnt sich zu entspannen und erste Gedanken über ihr weiteres Leben zu spannen, als sie den geheimnisvollen Stefano kennen lernt. Daraus entwickelt sich eine heiße Affäre, oder ist es mehr? Das Buch fängt an einem Silvesterabend an und erzählt, wie Sophie ihren Urlaub im Sommer in den Bergen erlebt hat und endet schließlich mit Sophies Entscheidung ... Das Buch ist eine wunderbare Lektüre, tiefgründig mit liebevoll ausgestatteten Charakteren, die einem in diesen entscheidenden Lebensabschnitt von Sophie in die Berge begleiten. Absolut lesenswert!

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  • Rezension zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    mecedora

    mecedora

    Sophie Hauffe, Mitte vierzig, fährt in die Berge, um sich selbst und ihr Leben zu sortieren und dem Durcheinander in ihrem Kopf ein Ende zu setzen. Von ihrem Mann Markus verlassen, möchte sie ihre Auszeit in Südtirol nutzen, wieder zu sich zu finden und neu anzufangen - ein Leben ohne ihn und mit neuentdeckten Freiheiten und Gefühlen. Sophie quartiert sich in Zweikapellen ein, einem idyllisch gelegenen Berghotel mit traditionsreicher Vergangenheit. Hier wird das Südtiroler Urlaubs-Dolce-Vita noch gepflegt - mit regionaler, exquisit verfeinerter Küche, mit einem Aperitif auf der Sonnenveranda, mit einem Bad im hauseigenen Pool, mit einer Lesestunde in der Bibliothek, mit gepflegter Klientel (und ebenso gepflegten Konventionen), beim Schlaf unter gemütlichen Federbetten, beim Wandern in der herrlichen Landschaft und beim Blick über das Bergpanorama. Hier kann man es aushalten, die Seele baumeln lassen, Kraft tanken, genießen und Bekanntschaften schließen. Und genau das tut Sophie. Sie lernt andere Urlaubsgäste kennen - und nicht zuletzt Stefano, den charismatischen Südtiroler, der sie mitnimmt in die Berge und auf Entdeckungstour zu ihrem eigenen Selbst als immer noch begehrenswerte Frau. Rainer Moritz schreibt mit "Sophie fährt in die Berge" ein Buch, in dem ich mich sofort wohlgefühlt habe. Vielleicht deshalb, weil auch ich die Berge so sehr liebe und das beschriebene Gefühl des Ankommens und des Kraftschöpfens in dieser Landschaft so gut nachvollziehen kann. Vielleicht deshalb, weil Rainer Moritz es schafft, das Hotel, die Hotelgäste und insbesondere Sophie mit ihrem so authentischen Innenleben so treffend und prägnant, humorvoll und intelligent darzustellen, dass ich mich beim Lesen so fühle, als säße ich am Rande der Veranda Zweikapellens an einem kleinen Tischchen und beobachte die anderen Gästen mit eigenen Augen. Vielleicht deshalb, weil eine so realistische Stimmung evoziert wird, die mich beim Lesen in in eigenen Urlauben oft erlebte Szenerien und Landschaften versetzt, in Situationen, die ganz genau so passieren, wie Rainer Moritz sie beschreibt. Vielleicht deshalb, weil die Beobachtungen - seien es die der anderen Urlaubsgäste, des Alltags im Urlaub mit all seinen Regeln und Konventionen und auch der der Gedanken und Gefühle Sophies - sehr präzise und einfühlsam sind und mich auf ganzer Linie überzeugen. Vielleicht deshalb, weil es dem Autor wirklich gut gelingt, sich in eine Frau in der Situation Sophies hineinzuversetzen. Und vielleicht deshalb, weil das Buch ganz leise, aber ausgesprochen klug und elegant geschrieben ist. All das sind Gründe, warum ich dieses Buch so sehr mochte. Und doch ist es vor allem das wohlkomponierte und -konstruierte Zusammenspiel all dieser Gründe, die mich Sophie und ihre Reise, ihre Erlebnisse und ihre Gefühle, die Umgebung und all die liebevoll ausgestalteten Figuren so sehr genießen ließen beim Lesen. Für alle, die gerne unaufgeregte Bücher, leise Bücher, elegante Bücher lesen, Bücher mit viel Atmosphäre und noch mehr präziser Beobachtung, empfehle ich dieses Buch unbedingt. Ein Alltags- und Reiseportrait, das eine Frau in einer besonderen Situation begleitet - und auf dem Weg zu neuem Selbstbewusstsein. Eine Liebesgeschichte, die in keinster Weise kitschig ist. Und eine Liebeserklärung an die Berge und ihren eigenen Zauber. Fünf Sterne von mir und einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal für "Sophie fährt in die Berge".

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    • 3
    RainerM

    RainerM

    30. September 2012 um 17:14
  • Rezension zu "Sophie fährt in die Berge" von Rainer Moritz

    Sophie fährt in die Berge
    Jasmin88

    Jasmin88

    Covergestaltung: Schlichtes Cover, das prima zum Titel des Romans passt! Könnte nicht zutreffender gestaltet sein! Meine Meinung: Wer Lust hat, einmal dem Alltag zu entfliehen und sich mit Sophie auf eine Reise in die Berge zu begeben, dem empfehle ich diese nette Geschichte, die sich ein wenig wie ein Urlaub in Südtirol anfühlt! Der Autor Rainer Moritz hat einen etwas eigenen, aber sehr authentischen Schreibstil, der sich wunderbar flüssig lesen lässt! Er hat einen schönen, kurzweiligen Unterhaltungsroman geschrieben; ein nettes Buch, welches zum Entspannen einlädt. "Sophie fährt in die Berge" ist ein Roman, den man wunderbar bei einem guten Glas Wein genießen kann. Es handelt sich um ein Buch, welches für Bücherwürmer interessant sein könnte, die a) sich eine Wende in ihrem Leben herbeisehen b) ca. im gleichen Alter sind wie die Protagonistin Sophie c) ein Fan des Autors sind d) die Berge lieben Ich würde jederzeit wieder mit Sophie auf Reisen gehen!

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    • 2
    RainerM

    RainerM

    30. September 2012 um 17:14
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