Rainer Nikowitz Volksfest

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Inhaltsangabe zu „Volksfest“ von Rainer Nikowitz

Heimat, deine Leichen. Wulzendorf in Niederösterreich: Hier ist die Welt noch in Ordnung. Trotzdem hat der Suchanek so gar keine Lust, nach jahrelang erfolgreicher Heimatflucht nun gleich für mehrere Tage das Haus seiner Eltern zu hüten. Muss er aber. Das hat Folgen. Gleich in der ersten Nacht wird Suchanek beim Kiffen auf dem Balkon Zeuge einer Brandstiftung. Mit Todesfall. Die Frau vom Feuerwehrhauptmann, Mitglied der reaktionären 'Legio Mariae', war im Dorf nicht gerade beliebt – aber deswegen bringt man doch nicht gleich jemanden um! Bei der einen Leiche bleibt es indes nicht. Die nächste sieht sogar noch grauslicher aus. Und der Suchanek gerät in Teufels Küche.

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  • Weniger Krimi, aber viel Witz und Biss

    Volksfest

    awogfli

    Hab ich mal gesagt, dass ich mit Dennis Scheck übereinstimme, der das Genre des Regionalkrimis als Bassena der Belletristik bezeichnet hat? Ok ich muss meinem früheren Selbst widerspechen, denn dieses Buch hat mich ganz vom Gegenteil überzeugt....Das Werk von Rainer Nikowitz glänzt mit Sprachwitz, grandios gnadenlose Wuchteln* prasseln gleich einem Maschingengewehrfeuer auf den Leser ein, auf den ersten zwei Seiten kleben bereits 10!! Post-iTs, nur um meine Highlights zu markieren - Wahnsinn! Mein Mann hielt mich fast schon für verrückt, weil ich im Bett lag und Tränen lachte. Wenn einige Rezensenten die Schachtelsätze und die gewöhnungsbedürftige Sprache bemängeln, dann bin ich entzückt und total hingerissen. Knackige Anekdoten, wundervolle Methaphern, Allegorien und Seitenhiebe auf wichtige vergangene Ereignisse aus Politik, Kultur und Kriminalfällen und sensationelle Wortkreationen zeichnen den Stil des Autors aus. Hier einige Beispiele: "30 hochmotivierte Niederwildniedermetzler" =  Jäger in Niederösterreichs Flachland (dort gibt es kein Hochwild) "In Suchaneks Augen leuchtete ein beeindruckendes Morgenrot. In denen seiner Mutter kondensierte langsam der Zorn." "Keine Geschwindigkeitsbegrenzung, keine Ortstafel, kein Zebrastreifen, gar nichts vermochte Suchanek zu bremsen. Auch nicht das weiße Kreuz, das knapp vor Wulzendorf an jenem Kirschbaum angebracht war, an dem der Lengauer Edwin und sein GTI, unzertrennlich wie immer, ihre Leben ausgehaucht hatten." "Andererseits ist es ja Allgemeingut, dass es der Einbrecher als solcher gemeinhin eher weniger schätzt, wenn sich im Zielobjekt noch ein Subjekt befindet." "Bisher war Suchanek eigentlich immer davon ausgegangen, es könne keinen schlimmeren Job geben, als Gesangslehrer vom Hansi Hinterseer zu sein. Jetzt musste er allerdings einräumen, dass die Vorstellung, in einer trüben Algenbrühe, in der man wahrscheinlich keinen Meter weit sah, nach einem halbverfaulten Kopf zu tasten, dem hohen C vom Hansi zumindest nicht viel nachstand." Ich weiß schon, der Humor ist etwas ganz Spezielles, aber für mich war er maßgeschneidert, vor allem weil ich ja genau in diesem Bundesland lebe. Der Krimiplot ist zwar nicht durchsichtig aber auch nicht wirklich richtig spannungsgeladen.  Da jeder im Buch, so wie es in Niederösterreich am tiefen Land üblich ist, zwei Namen hat - nämlich den Hausnamen und den richtigen Familiennamen - und diese abwechselnd eingesetzt werden, entsteht beim lustigen Mörderraten eher unnötige heillose Verwirrung als dass Freude aufkommt. Fakt ist aber, dass dies exakt der Realtität entspricht. Jedes Mal, wenn ich am Land umgezogen bin, musste ich auch die Hausnamen mühsam zu den eh schon fremden Personen und Namen dazulernen. Für den etwas zu gemächlichen Krimiplot muss ich mit Bedauern einen Stern abziehen, da bin ich immer sehr puristisch und streng, als Heimatkomödie mit mehreren zufällig auftauchenden Leichen hat sich dieser Roman jedoch allemal fünf Sterne plus verdient.Fazit:: Wundervoll - Schmähätzungssäuregrad des Textes gefährlich mit Verdacht auf Lach-Bauchmuskelkater*Eine Wuchtel ist ein Scherz der so heftig so witzig, tief und manchmal auch dreckig ist, dass er wie ein Fussball mitten in Dein Gesicht klatscht - die Bezeichnung Wuchtel kommt sogar aus dem Fussball, wurde aber in Österreich bald auf jedweden wirkungsvollen Scherz im Bereich der Ironie aber auch in tieferen Gefilden angewendet. Auf jeden Fall fällt Dich die Wuchtel schmähmäßig wie einen Baum und lässt Dich lachend und hilflos am Boden liegen.

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    • 10
  • Volksfest

    Volksfest

    Suckowhanau

    28. July 2015 um 00:41

    Als Suchanek für 4 Tage in sein Heimatdorf Wulzendorf zurückkehrt um das Haus seiner Eltern während ihrer Urlaubsreise an den Bodensee zu hüten sieht er wie jemand die Scheune eines Nachbarbauernhofes anzündet. Dabei verbrennt die Bauersfrau. Kurz danach geschehen weitere Morde. Da der Täter glaubt Suchanek habe in gesehen gerät er selber in Gefahr. Danach ist die Stimmung beim alljährlichen Volksfest im Keller, und jeder verdächtigt jeden. Mit Volksfest hat Rainer Nikowitz einen zur zeit in Mode gekommenen Heimat und Lokal Krimi geschrieben. Die Figur des Schänke ist einem sofort sympathisch. Mit viel Witz Und Lokal Kolorit Führt er einen durch die Geschichte. Es macht sehr viel Spaß zu lesen. Da es mir viel Spaß gemacht hat und ich oft Schmunzeln musste gebe ich ihm 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Volksfest" von Rainer Nikowitz

    Volksfest

    tigerbea

    10. November 2014 um 09:13

    Suchanek kehrt in sein Heimatdorf Wulzendorf zurück um für 4 Tage auf das Haus und den Dackel seiner eltern aufzupassen. Doch kaum dort angekommen, sieht er vom Balkon aus einen Brandstifter, kann ihn jedoch nicht erkennen. Als es nicht bei einer Leiche bleibt, ist die Stimmung auf dem Volksfest des Dorfes auf dem Nullpunkt. Jeder wird verdächtigt und auch Suchanek ist in Gefahr, denn der Täter weiß, daß er gesehen wurde. "Volksfest" ist ein typischer Provinzkrimi. Suchanek ist absolut sympathisch und wird dem Leser von Anfang an sehr gut nahegeführt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, humorvoll und spannend. Ein Buch, daß einfach Spaß macht und für einige Lachtränen sorgen wird. Viel Humor und Lokalkolorit, dazu eine spannende Handlung - mehr braucht es doch eigentlich nicht!

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  • Rezension zu "Volksfest" von Rainer Nikowitz

    Volksfest

    danielf

    18. January 2013 um 22:09

    Ein gutes Buch muss ich schon sagen, besonders wenn man am Land großgeworden ist und dann in die Stadt zieht. Aber die letzten drei Seiten, nein so soll man ein Buch nicht enden lassen. Nach guten Lesevergnügen, eins direkt mit dem Holzprügel über die Rübe gezogen. Deswegen lieber dreieinhalb; als wie eine drei, was sich das Buch nicht verdient hat. Und lieber als wie eine vier, weil das hat sich dieses Buch auch nicht verdient hat. Aber ja, Empfehlung ist vorhanden, nur den Schluss aufsparen... und sagen Sie nicht ich hätte Sie nicht gewarnt…

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  • Leserkommentare zu Volksfest von Rainer Nikowitz

    Volksfest

    Ducmike

    04. December 2012 um 19:00 via eBook 'Volksfest'

    Sehr spannend und witzig geschrieben. Wünsche mir mehr Krimis mit dem Suchanek.

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