Mit einem Mann möcht ich nicht tauschen

von Rainer Noltenius 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Mit einem Mann möcht ich nicht tauschen
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

ElisabethBulittas avatar

Eine lesenswerte Darstellung des deutschen Bildungsbürgertums vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts anhand Marie Bruns-Bodes

Alle 1 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Mit einem Mann möcht ich nicht tauschen"

Marie Bode wurde in eine äußerst anregende kulturelle Atmosphäre hineingeboren. Ihr Vater war Wilhelm von Bode, der Generaldirektor der Berliner Museen. Durch seine Vermittlung wurde sie 1907 als Lehrerin für Kunstgeschichte an den Kaiserhof berufen. 1915 heiratete sie Viktor Bruns, internationaler Richter beim Völkerbund in Den Haag und Begründer des Kaiser Wilhelm Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Berlin.
In ihren Tagebüchern und Briefen entsteht das Bild einer kreativen und humor- vollen Frau, die trotz der restriktiven Atmosphäre autoritär männlich geprägter Gesellschaften in erstaunlicher Weise emanzipatorisch denkt und wirkt. 'Erobere die Festung! Wozu sind wir Frauen emanzipiert?' Eingebunden in das gesellschaftliche Leben des Berliner Bildungsbürgertums zeichnet sie dessen Porträt, von den Zeiten Kaiser Wilhelms II. bis nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Maries Schwiegermutter war eine geborene Weizsäcker, und drei Generationen dieser Familie treten in den Tagebüchern auf. Enge Kontakte gab es u. a. zu Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, Pastor Martin Niemöller und Leopold Reidemeister. Den Hintergrund von Maries Schilderungen bildet stets das an Freundschaften und Festivitäten reiche Leben ihrer eigenen Familie. Ihre Tagebücher sind mit eigenhändigen Aquarellen und Zeichnungen illustriert sowie mit zeitgenössischen Postkarten und Fotografien.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783786127994
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:Mann, Gebr.
Erscheinungsdatum:10.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    ElisabethBulittas avatar
    ElisabethBulittavor einem Tag
    Kurzmeinung: Eine lesenswerte Darstellung des deutschen Bildungsbürgertums vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts anhand Marie Bruns-Bodes
    Kommentieren0

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Reimer_Verlags avatar


    »Erobere die Festung! Wozu sind wir Frauen emanzipiert?«

    Wir laden herzlich zur Leserunde ein! Ihr möchtet gerne eines von 7 Exemplaren gewinnen und mitdiskutieren? Dann bewerbt euch bis zum 9. September um einen Platz in unserer Leserunde und teilt uns mit, warum IHR nicht mit einem Mann/einer Frau tauschen möchtet!

    Die Tagebücher und Briefe der Marie Bruns-Bode entwerfen ein lebendiges Zeitgemälde von Kultur und Gesellschaft, ausgehend vom Berlin der Kaiserzeit bis nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Verfasserin war die Tochter von Wilhelm von Bode, dem Generaldirektor der Berliner Museen.

    Sie wurde in eine äußerst anregende kulturelle Atmosphäre hineingeboren. Durch Vermittlung ihres Vaters wurde die junge Frau 1907 Lehrerin für Kunstgeschichte von Prinzessin Viktoria Luise von Preußen, ging also am Kaiserhof in Berlin und Potsdam ein und aus. 1915 heiratete sie Viktor Bruns, internationaler Richter beim Völkerbund in Den Haag und Begründer des Kaiser Wilhelm Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Berlin.
    In ihren Texten, ausgewählt und kommentiert durch Rainer Noltenius, entsteht das Bild einer kreativen und humorvollen Frau, die trotz der restriktiven Atmosphäre autoritär männlich geprägter Gesellschaften in erstaunlicher Weise emanzipatorisch denkt und wirkt.
    Eingebunden in das gesellschaftliche Leben des Berliner Bildungsbürgertums zeichnet sie dessen Porträt, von den Zeiten Kaiser Wilhelms II. bis nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Maries Schwiegermutter war eine geborene Weizsäcker, und drei Generationen dieser Familie treten in den Tagebüchern auf. Enge Kontakte gab es u. a. zu Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, Pastor Martin Niemöller und Leopold Reidemeister. Den Hintergrund von Maries Schilderungen bildet stets das an Freundschaften und Festivitäten reiche Leben ihrer eigenen Familie. Ihre Tagebücher sind mit eigenhändigen Aquarellen und Zeichnungen illustriert sowie mit mit zeitgenössischen Postkarten und Fotografien.
    Aischas avatar
    Letzter Beitrag von  Aischavor 33 Minuten
    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Marie Bruns, die Tochter des Museumsdirektors Wilhelm von Bode.
    Tagebücher einer gebildeten, energischen und humorvollen Frau.
    Ein Zeitgemälde von Gesellschaft, Kultur, Kunst und Rechtsgeschichte.

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    ulrikerabes avatar
    ulrikerabevor einem Monat
    #vorfreude
    Kommentieren

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks