Rainer Oberthür Das Buch vom Anfang von allem

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Inhaltsangabe zu „Das Buch vom Anfang von allem“ von Rainer Oberthür

Rainer Oberthür erzählt die Geschichte vom Anfang der Welt auf zweierlei Weise: die Geschichte vom Urknall bis zur Entstehung des Lebens auf unserer Erde und die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel, ein Loblied auf Gott, der die Welt in sieben Tagen erschaffen hat. Beide Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden. Aber wer sie miteinander liest, begreift: Alle Dinge, die wir sehen, können wir doppelt anschauen – als Tatsache und als Geheimnis. Ein grandios gestaltetes Buch, faszinierend und voller Entdeckungen für Kinder wie Erwachsene.

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  • „Alle Dinge, die wir sehen, können wir aus zwei Perspektiven anschauen, als Tatsache und Geheimnis

    Das Buch vom Anfang von allem
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. August 2015 um 12:32

    Der Theologe Rainer Oberthür, der in der Vergangenheit schon einige religiöse Bücher für Kinder und Jugendliche vorgelegt hat, wendet sich mit seinem neuen Buch an eine breitere Leserschicht. Denn sein ambitionierter Versuch, von der Bibel, der Naturwissenschaft und dem Geheimnis unseres Universums zu erzählen, richtet sich nicht nur an interessierte Jugendliche, sondern vor allen an Erwachsene. Erwachsene, die in ihrer Kindheit etwas gelernt haben von der Urgeschichte, wie sich die Genesis im Alten Testament die Erschaffung des Menschen und der Welt vorstellt und die dann später, als sie sich in der Schule mit den Erkenntnissen der modernenn Naturwissenschaften konfrontiert sahen, den offensichtlichen Widerspruch zwischen beiden Erzählungen nicht auflösen konnten. Viele Menschen haben auf diese Weise ihren Glauben an einem gütigen Schöpfergott verloren oder sahen ihn für ihr weiteres Leben zumindest deutlich angeknackst. Rainer Oberthür stellt in seinem neuen Buch beide Erzählungen nebeneinander, illustriert sie mit neuzeitlichen Fotografien und mittelalterlichen Gemälden, die er am Ende des Buches vorstellt und erläutert und bringt die Erzählungen auf diese Weise in einen spannenden Dialog.  Ein Dialog, der den Leser herausfordert von der ersten Seite an und den der Autor sozusagen „anzetteln“ und fördern möchte nach einer Erkenntnis: „Alle Dinge, die wir sehen, können wir aus zwei Perspektiven anschauen – als Tatsache und als Geheimnis“. Mit persönlich ging es als Theologe, der im Laufe seiner jahrzehntelangen Predigttätigkeit mehrfach über die Schöpfungsgeschichte im Lichte der modernen Naturwissenschaften zu sprechen hatte, und auch im Religionsunterricht verschiedener Altersklassen das Thema oft  behandelte, bei der Lektüre dieses außergewöhnlichen  Buches so, dass ich erstaunt darüber war, immer wieder neue Dinge, neue Aspekte, neue Schattierungen zu entdecken, in beiden Erzählungen, der biblischen und der wissenschaftlichen. Und Oberthürs von seinem persönlichen Glauben geprägter Zusammenfassung kann ich mit ganzem Herzen und Seele zustimmen: „Gott ruft das Nichts ins Etwas und das Etwas ins Sein. Gott schenkt uns Menschen die Entdeckung der Welt: So schön ist, was wir hören und sehen können. Wir sind ergriffen und wollen es mit allen Sinnen erfahren. Noch schöner ist, was wir wissen können. Wir begreifen und wollen es mit dem Verstand erkennen. Am schönsten aber ist, was wir nicht fassen können. Wir werden still und erahnen Gottes Größe und Geheimnis.“ Ja.

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  • Glaubensmöglichkeiten

    Das Buch vom Anfang von allem
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    28. April 2015 um 12:41

    Glaubensmöglichkeiten „Wenn man nur wüsste, wie sie gemeint ist, die Welt“. Der poetische Text Jürg Amanns, den Rainer Oberthür seinen Betrachtungen vorweg stellt, bindet in sich beide Sichtweisen und beide „Erzählweisen“ im Blick auf den „Anfang der Welt“ zusammen. Die religiösen Erzählungen, das „Geheimnis der Schöpfung“ (und des Schöpfers) setzt schon zu Anfang der Bibel (mit zwei Schöpfungsberichten) die Neugier des Menschen in den Kontext der Religion. Denn wenn klar ist, „wie“ Gott die Welt erschaffen hat, dann lässt sich daraus (vielleicht) auch ableiten, „warum“ er sie geschaffen hat. Und aus der anderen, naturwissenschaftlichen, Richtung bietet sich ein gar nicht so verschiedenes Bild (nur mit anderen Methoden versehen). Aus der Neugier des Menschen nach dem „wie“ (und damit auch nach dem „warum“) der Dinge entstehen Methoden und werden Schritt für Schritt Antwortmöglichkeiten entwickelt, die eben auch ein Gesamtbild erfassen wollen, „wie sie gemeint ist, die Welt“. Beide „Entstehungserklärungen“, die physikalische Forschung nach dem „Urknall“ und um diesen herum und die „Erzählung des Glaubens“ von der Schöpfung in der Bibel erzählt Rainer Oberthür in einfacher, poetischer Sprache parallel zueinander. Und verweist dabei trotz der Gegensätzlichkeit der Ansätze immer wieder auf Gemeinsamkeiten. „Im Nichts war alles“. Alles bereits angelegt und „da“, aus dem einerseits der religiösen Überlieferung nach Gott „Schritt für Schritt“ das Sein entfaltete und aus dem andererseits durch eine immer stärkere Ausdehnung und biologische und physikalische Prozesse sich „das Universum“ samt des Planeten Erde und des biologischen Lebens darauf entfaltete (und bis heute weiter entfaltet). Aus Der „Finsternis“ schuf Gott Licht, aus dem „Nichts“ entstand in einem Augenblick ein strahlender „Knall“ du Licht war da. Illustriert mit anregenden und treffenden Bildern aus beiden „Kosmologien“ geht Oberthür im Buch Schritt für Schritt den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten Jahrhunderte ebenso nach, wie der Wichtigkeit der Elemente und den Gesetzen des Lebens an sich, wie er auf der anderen Seite die Schöpfungsgeschichte und andere, grundlegende Texte des Verständnisses des Lebens (z.B. in den Psalmen) in ruhigem Ton darstellt. Getragen spürbar von Oberthürs Glaubensüberzeugung: „Wir Menschen sind keine Laune der Natur“. Ein informatives Buch einerseits, ein in die Tiefe gehende Betrachtung andererseits. Wenn Oberthür davon spricht, dass immer wieder „der Himmel die Erde“ berührt oder „am Ende stärker ist als Chaos und das Böse“, dann wird zum einen deutlich, dass das Buch nichtunbedingt für Kinder, sondern frühestens für Heranwachsende Jugendliche Impulse setzt und das andererseits von Beginn an dem Leser deutlich sein sollte, dass hier ein „Mann des Glaubens“ spricht. Eine rein neutrale Darstellung „alter Geschichten“ und „moderner Erkenntnisse“ bietet dieses Buch nicht, dafür aber eine Menge Anregungen zum Nachdenken über die Parallelen des Glaubens und der Naturwissenschaft und des (möglichen) „Geheimnisses hinter allem“.

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