Rainer Oberthür , Barbara Nascimbeni Zusammen

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Inhaltsangabe zu „Zusammen“ von Rainer Oberthür

Eines Tages begibt sich ein Bildermädchen, dem die Worte fehlen, weil es nur Bilder kennt, auf die Suche nach neuen Bildern. Als es dabei auf einen Wortjungen trifft, dem es genau andersherum geht, geschieht etwas Wunderbares: Seine Worte wecken plötzlich Bilder und Gefühle in ihr und lösen ihre Zunge. Sie zeigt ihm den Reichtum der Bilder und er ihr den Reichtum der Worte und schon bald entdecken sie, welche Möglichkeiten ihr Zusammentreffen birgt. Eine poetische Geschichte über die Kraft der Bilder und Worte.

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  • Ein wunderbares Bilderbuch

    Zusammen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    20. July 2016 um 13:47

    In seinem neuen Bilderbuch, zu dem Barbara Nascimbeni zauberhafte und zart kolorierte Illustrationen beigesteuert hat, beschäftigt sich der Aachener Religionspädagoge Rainer Oberthür mit der Integration von Gefühl und Verstand, zwei Polen menschlichen Geistes, die oft gegeneinander ausgespielt werden und doch nur im Wechselspiel miteinander die Menschen voranbringen.Er erzählt eine Geschichte, die einem Mythos einer alten Kultur entsprungen sein könnte. Da lebte in einem fernen Land weit vor unserer Zeit ein Volk, das kaum Worte kannte. Als Augenmenschen waren sie reich an Bildern, mit denen sie die Welt sahen und sich erklärten, aber sie konnten das, was sie sahen, nicht in Worte fassen. Und so blieben sie, obwohl sie wunderbare Bilder malen konnten, in sich und ihren Bildern gefangen. Einsam. Allein. Und je älter sie wurden, desto mehr verloren die in der Kindheit noch strahlenden Bilder ihren Glanz. Sie verblassten und wenn die Bildermenschen starben, waren sie verschwunden. Sie gingen aus der Welt ohne Hoffnung.Zur selben Zeit, an einem anderen weit entfernten Ort, lebte ein Volk, das war arm an Bildern. Die Wortmenschen gingen als Sprachwesen durch die Welt wie durch einen Nebel. Mit vielen wunderbaren Worten konnten sie die Welt beschreiben, doch sie blieb ihnen immer seltsam gesichtslos.Den ganzen Tag redeten sie. Nur so konnten sie ihre Welt zur Sprache bringen und zum Leben erwecken. Aber ihnen fehlte jegliche Einbildung, Phantasie und bildliche Vorstellungskraft. Und so wie in dem anderen Volk - jeder blieb in seinen Worten gefangen. Einsam. Allein.Und auch bei ihnen verblassten die Worte mit dem Alter, verloren ihre Deutungs- und Hoffnungskraft und wurden schal. Sie gingen aus der Welt ohne Hoffnung.So wäre es immer geblieben, hätten sich nicht eines Tages ein Bildermädchen und ein Wortjunge auf den Weg gemacht, um neue Bilder bzw.  Worte zu finden. Sie begegnen sich im Niemandsland zwischen ihren Welten und überwinden ihre jeweilige Sprach- und Bilderlosigkeiten. Sie lernt Worte kennen um ihr Inneres auszusprechen und er staunt über die Kraft der Bilder, die durch das Mädchen in ihm aufsteigen. Sie lehrt ihn den Reichtum der Bilder und er ihr den Reichtum der Worte. Sie kehren heim und sorgen dafür, dass die beiden Völker ein großes Fest der Verständigung feiern. Sie kommen für immer zusammen.Seither suchen die Menschen:„Sie suchen gemeinsam nach dem Sinn des Lebens.Sie suchen gemeinsam nach den Antworten hinter den Fragen.Zusammen suchen sie nach dem Unsichtbaren hinter dem Sichtbaren.Zusammen suchen sie nach dem Geheimnis hinter den Tatsachen der Welt.“Ein ganz besonderes Bilderbuch mit einer poetisch- spirituellen Geschichte über Bilder und Worte und die Versöhnung von Verstand und Gefühl. Auch für Erwachsene zum Nachdenken geeignet.

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