Rainer Schneider Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)

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Inhaltsangabe zu „Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)“ von Rainer Schneider

Ostberlin, 1984. Karin ist sechzehn und zählt die Jahre bis zur Rente. Sie trinkt und raucht und hat ansonsten keine Pläne. So war es schon bei ihren Eltern - warum sollte es bei ihr anders sein? Da platzt Martin in ihr Leben. Wenn der Diplomatensohn Armee und Studium hinter sich hat, will er ins Ausland gehen. Die Liebe zu Martin setzt in Karin ungeahnte Energien frei. Sie will das Abitur nachmachen, einen neuen Beruf lernen, sie ist zu allem bereit, wenn sie nur mit Martin zusammenbleiben kann. Als er in den Westen fliehen will, ist es keine Frage, dass sie mit ihm geht. Doch während er auf Nimmerwiedersehen verschwindet, landet Karin im Gefängnis - und erfährt, dass sie ein Kind erwartet. Als die Mauer fällt, ist sie am Ende: kein Geld, kein Job, dafür eine Tochter, der sie irgendwie den Start ins Leben ermöglichen muss. „Karin. Glück ohne Ende.“ erzählt in bester Fallada-Tradition vom Leben der kleinen Leute in der DDR. Der zweite Teil der Reihe „Lebenswege“ ist zugleich ein bewegendes Porträt der letzten drei Jahrzehnte. "Beim Lesen des Buches habe ich mich schlagartig in meine Jugend zurückversetzt gefühlt." (Leserin) Ebenfalls erhältlich: „Anna. Sehnsucht.“ (Lebenswege Bd. 1) (Quelle:'E-Buch Text/20.05.2014')

Leider nicht mein Buch

— Steph86
Steph86

Die Geschichte von Karin hat mir gut gefallen, sie war informativ und hat mich nachdenklich gemacht.

— janaka
janaka

Ein wunderbarer zweiter Teil einer ganzen Serie!

— abetterway
abetterway
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  • Alltagsleben in der DDR. Neuentwicklung in der Nachwendezeit. Karin und ihr ganz persönliches Glück!

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    angel1843

    angel1843

    03. July 2016 um 15:24

    Karin ist 16 als sie merkt, dass das Leben ihr nicht wirklich gut gesonnen ist. Die Arbeit in der Fabrik ist für sie unbefriedigend und sie weis, dass es hier keine Zukunft gibt. Als sie eines Nachmittags Martin kennen lernt, sieht sie die Chance ihres Lebens. Sie beginnt von vorn. Das Glück währt jedoch nicht lange. Als sie und Martin fliehen wird Karin verhaftet und erfährt dort dass, sie Schwanger ist. Sie zieht ihre Tochter alleine groß und merkt schnell dass es nicht einfach ist ohne den Vater ihres Kindes. Jahre später schafft sie es doch noch Fuß zu fassen und merkt fast zu spät das sie ihre Tochter fast verliert… Der Autor hat mit der Geschichte um die junge Karin einen wunderbaren Einblick in die Verhältnisse des DDR Alltags und der Nachwende gezeigt. Kaum einer der Nachwendekinder kann sich heute vorstellen wie es gewesen sein muss als Deutschland zwei geteilt war. Da half auch nicht das erzählen von Eltern und Großeltern… Dieses Buch gewährt einen guten Einblick wie es war als das Leben in der DDR immer unerträglicher wurde… Der Autor hat es in seinem Buch sehr gut an der Entwicklung der Protagonistin gezeigt, so dass man als Leser sehr gut nachvollziehen kann wie schwer es sein kann sich in einem Land zu entfalten wo Entfaltung nichts bringt. Der Alltag hieß Unterdrückung jedweder Rebellion… Dennoch haben es einige geschafft diesem System von Kontrolle zu entkommen und ihre Geschichte Publik zu machen; auch wenn nur in abgewandelter Form… Was mir aber in dieser Geschichte gefehlt hat, war der Schritt zwischen Fluchtvorbereitung und Flucht. Hier gab es einen enormen Sprung. Ich denke aber der Autor wollte die Geschichte nicht zu sehr überladen und nur die wesentlichen Punkte aus Karins Leben erzählen, so dass das wieder in Ordnung war. Schade fand ich aber auch, dass Karin nicht ihr persönliches Glück gefunden hat. Ich wüsste schon gerne wieso und ob sie jemals noch die Chance war nimmt den Mann wieder zu treffen den sie einst geliebt hat…? Fazit: Eine sehr bewegende Geschichte um ein junges Mädchen das versucht im Alltagsleben der DDR Fuß zu fassen und ihr Schicksal in der Nachwendezeit zu lenken.

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  • Leserunde zu "Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)" von Rainer Schneider

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    RainerSchneider

    RainerSchneider

    Hallo, eine neue Leserunde startet Anfang Oktober 2015! Der Roman „Karin. Glück ohne Ende.“ ist diesmal das Thema. Es geht um die Frage, wie es in der ehemaligen DDR um das bestellt war, was wir heute „soziale Mobilität“ nennen. Wie leicht oder schwer war es für ein Arbeiterkind tatsächlich, den sozialen Aufstieg zu schaffen?  Die Handlung: Ostberlin, 1984. Karin ist sechzehn und zählt die Jahre bis zur Rente. Sie trinkt und raucht und hat ansonsten keine Pläne. Da platzt Martin in ihr Leben. Wenn der Diplomatensohn Armee und Studium hinter sich hat, will er ins Ausland gehen. Die Liebe zu Martin setzt in Karin ungeahnte Energien frei. Sie will das Abitur nachmachen, einen neuen Beruf lernen, sie ist zu allem bereit, wenn sie nur mit Martin zusammenbleiben kann. Als er in den Westen flieht, ist es keine Frage, dass sie mit ihm geht. Doch während er auf Nimmerwiedersehen verschwindet, landet Karin im Gefängnis – und erfährt, dass sie ein Kind erwartet. Als die Mauer fällt, ist sie am Ende: kein Geld, kein Job, dafür eine Tochter, der sie irgendwie den Start ins Leben ermöglichen muss. Eure Bewerbung: Ich verlose insgesamt 10 Exemplare (5 Taschenbücher, 5 eBooks für Kindle). Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass ihr euch für das Thema DDR interessiert, euch aktiv an der Leserunde beteiligt und eure Rezension auf Lovelybook sowie Amazon veröffentlicht.

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  • Karin. Glück ohne Ende

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    Steph86

    Steph86

    20. November 2015 um 18:03

    Buchinhalt Ostberlin, 1984. Karin ist sechzehn und zählt die Jahre bis zur Rente. Sie trinkt und raucht und hat ansonsten keine Pläne. So war es schon bei ihren Eltern - warum sollte es bei ihr anders sein? Da platzt Martin in ihr Leben. Wenn der Diplomatensohn Armee und Studium hinter sich hat, will er ins Ausland gehen. Die Liebe zu Martin setzt in Karin ungeahnte Energien frei. Sie will das Abitur nachmachen, einen neuen Beruf lernen, sie ist zu allem bereit, wenn sie nur mit Martin zusammenbleiben kann. Als er in den Westen fliehen will, ist es keine Frage, dass sie mit ihm geht. Doch während er auf Nimmerwiedersehen verschwindet, landet Karin im Gefängnis - und erfährt, dass sie ein Kind erwartet. Als die Mauer fällt, ist sie am Ende: kein Geld, kein Job, dafür eine Tochter, der sie irgendwie den Start ins Leben ermöglichen muss. „Karin. Glück ohne Ende.“ erzählt in bester Fallada-Tradition vom Leben der kleinen Leute in der DDR. Der zweite Teil der Reihe „Lebenswege“ ist zugleich ein bewegendes Porträt der letzten drei Jahrzehnte. Leseeindruck Ich habe vorher den ersten Teil "Anna. Sehnsucht" nicht gelesen. War dennoch sehr gespannt auf dieses Buch. Ich habe mich nach dem Lesen sehr schwer getan, diese Rezension zu verfassen und habe oft begonnen und es wieder abgebrochen. Nun versuche ich es endlich einen Abschluss zu finden. Das vorliegende Cover ist sehr schlicht gehalten. Dies hat mir persönlich sehr gut gefallen. Auch bin ich sehr gut in das Buch gekommen, was wohl auch am guten Schreibstil des Autors lag. Aber nach und nach begann irgendetwas mich an der Story zu stören. Auch war meine Beziehung zur Hauptptotagonistin eher sehr kalt (ich hoffe man kann sich ein wenig vorstellen was ich damit meine). Ich gehe aber davon aus, dass der Autor bewusst einen schwierigen Charakter verwendet hat, auch mit der Gefahr das ihn nicht jeder Leser gleich empfindet. Es war einfach nicht meine Story. Aber es gibt einfach Bücher, die anspruchsvoller sind und somit gewisse Lesergruppen nicht so ansprechen.

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  • Karin. Glück ohne Ende??

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    SweetSmile

    SweetSmile

    17. November 2015 um 02:13

    Zum Inhalt:  Ostberlin, 1984. Die sechzehnjährige Karin ist frustriert. Sie sitzt in einer Fabrik und weiß nicht, was sie aus ihrem Leben machen soll. Im Moment näht sie Schuhe zusammen. Ist das wirklich schon alles gewesen? Als sie Martin kennenlernt, Sohn einer DDR-Botschafterfamilie, bekommt sie die Chance, noch einmal neu anzufangen. Doch Martin sieht für sich keine Zukunft in der DDR. Als er flieht, geht Karin mit ihm - und wird verhaftet. In der U-Haft erfährt sie, dass sie schwanger ist. Auf sich allein gestellt bringt sie ihre Tochter Sandra zur Welt und kämpft sich durch die Nachwendejahre. Erst in der Boomzeit der New Economy kann sie Fuß fassen - und bemerkt zu spät, dass sie ihre Tochter verliert. Schweren Herzens gibt sie alles auf, was sie sich erarbeitet hat.   persönliche Wertung:  Nachdem ich "Anna. Sehnsucht." gelesen habe und dieses Buch wirklich toll fand habe ich mich sehr auf den zweiten Teil dieser Reihe gefreut. Das Cover ist dem vom ersten Teil sehr ähnlich - man sieht auf den ersten Blick, dass es sich um eine Buchreihe handelt. Der Schreibstil von Rainer Schneider hat mir auch in diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Er schafft es mich direkt in die Geschichte zu ziehen. Leider bin ich mit Karin nicht so richtig warm geworden. Sie ist meiner Meinung nach ein sehr schwieriger Charakter mit dem ich einfach nicht so richtig klar gekommen bin. Ein großes Problem hatte ich vor allem mit ihrer Einstellung und ihren Handlungen. Viele Sachen konnte ich persönlich einfach nicht nachvollziehen. Ich fand es allerdings sehr gut, wie der Autor ihre Persönlichkeit beschreibt.  Martin ist eine Person, die ich die ganze Zeit nicht wirklich einschätzen konnte. Ich mochte ihn zwar ein wenig lieber als Karin - aber auch er ist mir irgendwie suspekt. Bei ihm war ich vor allem schockiert, dass er sich nach der Wende nicht einmal bei Karin gemeldet hat. Etwas was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Leider bin ich in diesem Teil der Lebenswege mit keinem der Protagonisten so richtig warm geworden, weswegen mir die Geschichte auch nicht so zusagte - Anna war mir bedeutend lieber... Aber auch dies ist wie immer Geschmackssache!    Fazit:  Ein für mich neuer Einblick in das Leben und die Gedankenwelt einer DDR-Jugendlichen.     

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  • Glück ohne Ende?

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    Starbucks

    Starbucks

    05. November 2015 um 10:02

    Meine Jugend habe ich im Westen, ca. 25km von der „Zonengrenze“ entfernt verbracht. Das Thema DDR wurde ausführlich in der Schule behandelt, man fuhr mit Austauschschülern an die Grenze, um die Grenzbefestigungen und die Grenzer zu sehen, aber sonst wurde eigentlich wenig über die Politik, noch weniger über die Menschen dort gesprochen. Karin in „Karin. Glück ohne Ende.“ von Rainer Schneider gibt der DDR mit all ihrer Sehnsucht und Wünschen ein Gesicht. Zum Inhalt: Karin ist das beste Beispiel dafür, dass der Mensch ehrgeizig ist, dass er sich weiter entwickeln möchte. In ihrem Job als Schuhnäherin hält sie eigentlich nichts, Karin träumt von mehr. Doch aus Träumen werden Alpträume: eine Flucht, eine Schwangerschaft, eine Verhaftung – und dann die Wende. Kann Karin jetzt endlich glücklich werden? Obwohl Karin eine fiktive Person ist, steht sie für so viele junge DDR-Bürger, die sich nicht einfach in ihr Schicksal fügen wollen, die Träume haben (die aber vermutlich mit Familie und Älterwerden eben nur Träume blieben), die natürlich auch den Blick in den Westen wagen, die vielleicht studieren wollen, aber nicht zugelassen werden. Die junge Ostberlinerin nimmt den Leser mit ins Ostberlin der 80ger Jahre und lässt ihn hier den Alltag mit eintauchen. Geschickt hat der Autor Karins Gegenwart (2008) mit der Vergangenheit (1984) verknüpft. In wechselnden Kapiteln ist man abwechselnd in Vergangenheit und Gegenwart. Obwohl man förmlich auf die Vergangenheitskapitel wartet, macht diese Konstruktion durchaus Sinn und das Buch umso spannender. Meine Meinung: „Karin. Glück ohne Ende.“ ist ein flüssig lesbares Buch, das vor allem durch die Alltagsschilderungen in der DDR lebt. Dies zu wissen und zu hören ist eine Sache, aber mit Karin dort zu leben, macht für mich Geschichte sehr viel lebendiger. Der Fokus des Autors lag bei diesem Buch auf der Mobilität und den Aufstiegschancen in der DDR, und auch darüber konnte man viel erfahren. Als zweites Buch der Lebenswege-Reihe, deren Bücher immer unter einem anderen Schwerpunkt stehen, konnte man es auch gut lesen, ohne den ersten Teil zu kennen. Ich habe dieses Buch sehr gern und schnell durchgelesen und finde es absolut lesenswert und wertvoll. Es bekommt daher von mir die volle Sternzahl und eine Leseempfehlung, gerade auch für jüngere Leser, die die DDR nur aus Erzählungen kennen. Gern werde ich die Reihe „Lebenswege“ weiter verfolgen und die beiden anderen schon erschienenen Bücher aus der Reihe lesen.

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  • Karin. Glück ohne Ende

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    janaka

    janaka

    03. November 2015 um 21:13

    1984 - Karin ist 16 Jahre jung, arbeitet in einer Schuhfabrik und fragt sich, warum sie trotz gutem Schulabschluss nicht anderes lernen darf. 2008 - 24 Jahre später, Karin ist in Hamburg und bewirbt sich auf eine neue Stelle, sie möchte unbedingt zu Martin nach Vietnam. Nach und nach taucht der Leser in das Leben von Karin ein. Ihre freitägliche Treffen mit Hartmut und das tägliche Einerlei... Dann lernt sie Martin kennen... Mit ihm meint sie alles erreichen zu können und am Anfang sah es auch danach aus. Aber … es ist nicht alles Gold, was glänzt. Mit "Karin. Glück ohne Ende" beschreibt der Autor Rainer Schneider eine weitere Lebensgeschichte aus der ehemaligen DDR. Gerade weil ich dort nicht aufgewachsen bin, interessiert mich das Leben sehr und ich bin immer wieder erschrocken, wie gänzlich anders deren Leben teilweise war. In zwei Zeitebenen beschreibt der Autor mit einfühlsamen aber dennoch klaren Worten die Höhen und Tiefen aus Karins Leben. Die Vergangenheit zeigt dem Leser so nach und nach, warum Karin in der Gegenwart auf Jobsuche in Hamburg ist. Der Autor hat die Charaktere authentisch und sehr unterschiedlich gezeichnet, man kann sich immer irgendwie in den einen oder anderen wiederfinden. Karins Entscheidungen machen es mir nicht immer leicht, sie zu mögen, trotzdem konnte ich mich gut in sie hineinversetzen, gerade wenn es um das nicht vorhandene Selbstbewusstsein geht. Auch wenn diese Geschichte nicht autobiografisch ist, könnte sie dennoch so passiert sein. Sie hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Fazit: Wer sich für Lebensgeschichten aus der ehemaligen DDR interessiert, der sollte diesen Roman auf jeden Fall lesen. Seine 5 Sterne hat er auf jeden Fall verdient. Ich freue mich nun auf den dritten Band.

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  • Karin. Glück ohne Ende

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    abetterway

    abetterway

    26. October 2015 um 22:16

    Inhalt: "Ostberlin, 1984. Karin ist sechzehn und zählt die Jahre bis zur Rente. Sie trinkt und raucht und hat ansonsten keine Pläne. So war es schon bei ihren Eltern - warum sollte es bei ihr anders sein? Da platzt Martin in ihr Leben. Wenn der Diplomatensohn Armee und Studium hinter sich hat, will er ins Ausland gehen. Die Liebe zu Martin setzt in Karin ungeahnte Energien frei. Sie will das Abitur nachmachen, einen neuen Beruf lernen, sie ist zu allem bereit, wenn sie nur mit Martin zusammenbleiben kann. Als er in den Westen fliehen will, ist es keine Frage, dass sie mit ihm geht. Doch während er auf Nimmerwiedersehen verschwindet, landet Karin im Gefängnis - und erfährt, dass sie ein Kind erwartet. Als die Mauer fällt, ist sie am Ende: kein Geld, kein Job, dafür eine Tochter, der sie irgendwie den Start ins Leben ermöglichen muss" Meinung: Der Autor hat es wieder geschafft den Leser in die Welt der Nachkriegszeit zu entführen. Diesmal lernen wir Karin kennen, eine Frau die in einer Fabrik arbeitet und nicht weiß wo ihr Weg hinfürhen wird/soll. Ihr Weg wird von anderen geleitet und irgendwie kommt sie durfch, aber nie so wie sie es sich erträumt hatte. Ich finde die Geschichte beeindruckend, man erfährt viel von der DDR, vom Leben damals, wie schon im ertsen Band. Aber es sind vollkommena ndere Personen mit anderen Grundlagen und denoch dem gleichen Ziel. Der Schreibstil ist fesselnd, flüssig und fordernd. Ein tolles Werk des Autors. Ich freue mich auf die nächsten Lebenswege! Fazit: Eine toll erzählte zweite Geschichte der Serie Lebenswege. Ich freue mich auf die nächste.

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  • Karin. Glück ohne Ende

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    25. October 2015 um 19:44

    Inhaltsangabe zu Karin. Glück ohne Ende von Rainer Schneider Ostberlin, 1984. Karin ist sechzehn und zählt die Jahre bis zur Rente. Sie trinkt und raucht und hat ansonsten keine Pläne. So war es schon bei ihren Eltern - warum sollte es bei ihr anders sein? Da platzt Martin in ihr Leben. Wenn der Diplomatensohn Armee und Studium hinter sich hat, will er ins Ausland gehen. Die Liebe zu Martin setzt in Karin ungeahnte Energien frei. Sie will das Abitur nachmachen, einen neuen Beruf lernen, sie ist zu allem bereit, wenn sie nur mit Martin zusammenbleiben kann. Als er in den Westen fliehen will, ist es keine Frage, dass sie mit ihm geht. Doch während er auf Nimmerwiedersehen verschwindet, landet Karin im Gefängnis - und erfährt, dass sie ein Kind erwartet. Als die Mauer fällt, ist sie am Ende: kein Geld, kein Job, dafür eine Tochter, der sie irgendwie den Start ins Leben ermöglichen muss.   „Karin. Glück ohne Ende.“ erzählt in bester Fallada-Tradition vom Leben der kleinen Leute in der DDR. Der zweite Teil der Reihe „Lebenswege“ ist zugleich ein bewegendes Porträt der letzten drei Jahrzehnte.   Der Schreibstil und auch der Erzählstil des Autors haben mich von Anfang bis zum Ende in ihren Bann gezogen und ich konnte dieses Buch kaum aus den Händen legen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl ein Teil dieser Geschichte zu sein, so lebensnah wurde sie erzählt. Diese Karins Geschichte spielt sich in zwei Zeitebenen ab. Zum einem wird Karins Leben in den 80er Jahren beschrieben und  hier erfährt der Leser einen Menge aus der Zeit der damaligen DDR. Auch wenn ich nicht in der DDR aufgewachsen bin, interessiere ich mich sehr für diese Zeit und für mich ist es sehr spannend zu erfahren, wie dieses DDR System ablief, der Alltag aussah und auch das Leben der Bürger dort geprägt hat. Das hat der Autor sehr gut eingefangen und hier wurde nichts schön geschrieben bzw. geredet worden. Das hat mir sehr gut gefallen. Zum anderen haben wir das Jahr 2008, das Karins heutige Leben beschreibt und hier merkt man auch noch, wie die DDR- Zeit ihr Leben noch prägt.   Für mich war dieses Buch ein absolutes Lesehighlight, denn mir wurde das Leben in der DDR ein wenig näher gebracht und ich wurde es jeden weiter empfehlen, der sich für dieses Teil unsere Geschichte interessiert.

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  • Kein leichtes Leben

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    23. October 2015 um 12:17

    Das Buch beginnt 1984 in Ostberlin, wo die 16-jährige Karin in einer Fabrik festsitzt und Schuhe zusammen näht. Das frustriert sie auf Dauer und sie flüchtet sich in die Beziehung zu Martin. Doch da ist auch noch Hartmut... Als Martin flieht, geht Karin mit ihm - und wird verhaftet. Dann ist sie auch noch schwanger und muss irgendwie ihre Tochter Sandra aufziehen. Das Buch ist nicht immer Friede Freude Eierkuchen, aber es ist realistisch und gerade das gefällt mir so gut daran. Man verfolgt Karins Weg über die Jahre hinweg und leidet mit ihr, freut sich mit ihr und denkt mit ihr über ihr Leben nach. Besonders gut gefällt mir, dass man hier so viel aus dem Alltag in der DDR erfährt. Ich wurde erst nach der Wiedervereinigung geboren und habe davon nie etwas mitbekommen, deswegen bin ich immer dankbar über Bücher und auch Filme, die mir das Leben damals näher bringen. Ein sehr gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle!

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  • Band 2 der Lebenswege-Reihe

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    esposa1969

    esposa1969

    15. October 2015 um 14:29

    Buchbeschreibung: Ostberlin, 1984. Karin ist sechzehn und zählt die Jahre bis zur Rente. Sie trinkt und raucht und hat ansonsten keine Pläne. So war es schon bei ihren Eltern - warum sollte es bei ihr anders sein? Da platzt Martin in ihr Leben. Wenn der Diplomatensohn Armee und Studium hinter sich hat, will er ins Ausland gehen. Die Liebe zu Martin setzt in Karin ungeahnte Energien frei. Sie will das Abitur nachmachen, einen neuen Beruf lernen, sie ist zu allem bereit, wenn sie nur mit Martin zusammenbleiben kann. Als er in den Westen fliehen will, ist es keine Frage, dass sie mit ihm geht. Doch während er auf Nimmerwiedersehen verschwindet, landet Karin im Gefängnis - und erfährt, dass sie ein Kind erwartet. Als die Mauer fällt, ist sie am Ende: kein Geld, kein Job, dafür eine Tochter, der sie irgendwie den Start ins Leben ermöglichen muss. „Karin. Glück ohne Ende.“ erzählt in bester Fallada-Tradition vom Leben der kleinen Leute in der DDR. Der zweite Teil der Reihe „Lebenswege“ ist zugleich ein bewegendes Porträt der letzten drei Jahrzehnte. Leseeindrücke: Nachdem ich vor einiger Zeit bereits Band 1 der Lebenswege-Reihe "Anna. Sehnsucht." begeistert lesen durfte, freute ich mich als der zweite Band dieser Reihe erschien und mich somit "Karin. Glück ohne Ende."von Autor Rainer Schneider tief in ein Leben eintauchen ließ, dass so authentisch beschrieben wird, dass es so tatsächlich gelebt worden sein konnte. Dieser Roman ist keine Biografie, könnte aber eine sein oder ist wohl auch angelehnt an tatsächlich existierenden Personen, denn ein bisschen Karin, ein bisschen, Martin, ein bisschen Hartmut sind wir vielleicht alle… Der Roman ist in zwei Zeitebenen verfasst, die immer im Wechsel stattfinden. Karins Leben in den 1980er Jahren der damaligen DDR und ihr späteres Leben im Jahre 2008. Man weiß somit immer, was aus ihr geworden ist, aber den steinigen Weg bis dahin, auf diesen begleiten wir sie während des Lesens. Obwohl mir sowohl Karin, noch irgendeiner der anderen übersichtlichen Charaktere nicht wirklich sympathisch sind, so war es doch ein toller Roman, eben weil er nichts beschönigt und eben ein Leben beleuchtet, wie es nun mal so gelaufen sein kann... Sehr gut gefiel mir auch der Flair der damaligen DDR-Zeit. Nicht, dass mir die DDR und ihre Vorgehensweisen tatsächlich gefielen, aber eben so ein Stück Geschichte, welches nun immerhin auch ein Stück Geschichte der Gesamtdeutschen ist, ist schon sehr lehrreich und interessant. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und verständlich, so dass sich die 271 Seiten zügig lesen ließen. Das Cover in mäßig gedämpften Brauntönen soll vielleicht auch irgendwie das recht farblose Leben der Figuren widerspiegeln und auch das Leben, dass sich außerhalb des Fensters abspielt. Sehr gerne vergebe ich auch für diese Lebenswege-Geschichte 5 Sterne! © esposa1969

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  • Auf verschlungenen Pfaden ...

    Karin. Glück ohne Ende. (Lebenswege 2)
    arunaa

    arunaa

    23. March 2015 um 23:34

    Wieder ein wahrer Pageturner ist Rainer Schneider da gelungen. Ich hab das Buch angefangen, wurde unterbrochen und kam ein paar Tage nicht dazu. Immer hab ich sehnsüchtig an die Geschichte gedacht und dann als ich wieder Zeit hatte, war es innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Ich hab schon den ersten Band gelesen und war hin und weg, jetzt bei dem zweiten erging es mir ebenso. Man ist sofort gefesselt (das erklärt auch meine Sehnsucht) vom Schreibstil und der Geschichte. Die Charaktere sind einfach so individuell und brillant gezeichnet, ebenso ihr Schicksal. Welches unter dem Regime ein hartes mitunter werden konnte. Karin ist ein junges Mädchen welches zwischen den Stühlen der Propaganda steht. Einerseits ihre Eltern mit ihren "Hasstiraden" und andererseits der Staat mit seinen Friedensreden, der sein Sprachrohr in den Schulen und Betrieben usw. hat. Innerhalb dessen sucht sie ihre Persönlichkeit. Es ist spannend sie zu begleiten und dadurch dass das Buch so lebendig geschrieben ist, hat man das Gefühl neben ihr herzulaufen, ihren Weg mitzugehen als Beobachter. Es ist eine absolute Leseempfehlung! Ich freue mich schon sooo sehr auf den dritten Band der Lebenswege Reihe! Mein Monatshighight!

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