Rainer Siegel Die Knopfkönigin

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Inhaltsangabe zu „Die Knopfkönigin“ von Rainer Siegel

Budweis 1291. Franziska ist eine begabte Schneiderin, die großes Ansehen genießt. Seit ihrer revolutionären Erfindung des Knopfes ist sie in ganz Böhmen bekannt. Ihre prachtvollen und raffinierten Knopfkleider erregen Aufsehen, ihr Talent spricht sich bis in die höchsten Kreise herum, sogar am Königshof verlangt man nach ihren Diensten. Eines Tages gerät sie in einen Hinterhalt des gefürchteten Ritters Bero von Restwangen. In letzter Sekunde kann ihr Geliebter Ludwig sie retten. Doch Bero sinnt auf Rache: Ludwig flieht, und auch Franziska muss überstürzt die Stadt verlassen. Eine Reise in eine ungewisse Zukunft beginnt und führt sie über Nürnberg und Wien bis nach Venedig … Doch wird sie Ludwig je wiedersehen? Ein mitreißender und dramatischer historischer Roman über eine entschlossene junge Frau, an ihrer Bestimmung und an ihrer Liebe festzuhalten und den Wegen zu folgen, die das Schicksal ihr weist.

schönes Buch,starke Frauen die sich gegen schlechte Ritter durchsetzen müssen

— Goldammer
Goldammer

Mittendrin: in den Anfängen der Schneiderei, in Ränkespielen und einer zarten Liebe.

— woll-garten
woll-garten

Eine sehr wunderbare Geschichte über die Mode und nebenbei ein spannender Krimi garniert mit einer Prise Liebe!

— Dreamworx
Dreamworx

Mittelalterliche Mode, Liebe und Intrige ... Gute Unterhaltung garantiert ...

— elisabethjulianefriederica
elisabethjulianefriederica

Die Geschichte hat mich mit Haut und Haaren verschlungen. Vielen Dank für die unterhaltsamen Stunden.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Sehr schön aber ausbaufähig

    Die Knopfkönigin
    woll-garten

    woll-garten

    01. September 2014 um 09:59

    Budweis 1291. Franziska ist eine begabte Schneiderin, die großes Ansehen genießt. Seit ihrer revolutionären Erfindung des Knopfes ist sie in ganz Böhmen bekannt. Ihre prachtvollen und raffinierten Knopfkleider erregen Aufsehen, ihr Talent spricht sich bis in die höchsten Kreise herum, sogar am Königshof verlangt man nach ihren Diensten. Eines Tages gerät sie in einen Hinterhalt des gefürchteten Ritters Bero von Restwangen. In letzter Sekunde kann ihr Geliebter Ludwig sie retten. Doch Bero sinnt auf Rache: Ludwig flieht, und auch Franziska muss überstürzt die Stadt verlassen. Eine Reise in eine ungewisse Zukunft beginnt und führt sie über Nürnberg und Wien bis nach Venedig … Doch wird sie Ludwig je wiedersehen? Ein mitreißender und dramatischer historischer Roman über eine entschlossene junge Frau, an ihrer Bestimmung und an ihrer Liebe festzuhalten und den Wegen zu folgen, die das Schicksal ihr weist. Das Cover ist sehr passend gewählt und macht neugierig auf die Erfindung des Knopfes und die Schneiderei an sich inmitten des intrigenhaften Mittelalters. Die Haupt- und Nebenfiguren sind zwar ganz gut gezeichnet, aber an einigen Stellen fehlt dennoch die Tiefe, man kann Gedanken, Gefühle und Handlungen nicht 100%ig nachvollziehen. Die Geschichte an sich startet langsam, gewinnt aber rasch an Tempo. Einige Stellen / Begebenheiten hätten allerdings noch weit detaillierter erzählt werden können bzw. müssen, dann wäre es eine runde Sache geworden. So gibt es von mir leider Abzüge in der B-Note. ;-) Mein Fazit: Ein interessanter historischer Roman, gute Unterhaltung, aber ausbaufähig. Trotzdem schöne Bilder des Schneidergewerbes, ich fühlte mich mittendrin.

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  • Leserunde zu "Die Knopfkönigin" von Rainer Siegel

    Die Knopfkönigin
    RainerSiegel

    RainerSiegel

    Leser gesucht: 20 Exemplare zur Verlosung bereit
    --


    Liebe Bewerber!
    Innerhalb von 15 min schon sieben Bewerber hätte ich mir nicht erträumt! Ich hoffe, es ist okay, wenn die Bewerbungsfrist eine Woche beträgt. Neben den 20 Stück vom Verlag verlose ich gern noch drei Exemplare mit persönlicher Widmung.
    Freue mich schon auf die Diskussionen mit Euch!
    Herzliche Grüße

    Rainer

    • 327
  • Die Knopfkönigin von Rainer Siegel

    Die Knopfkönigin
    mecedora

    mecedora

    07. May 2013 um 13:50

    1291 in Budweis: die junge Franziska ist in ihrem Beruf als Schneiderin sehr angesehen und ihre Kleider werden selbst vom höchsten Adel geschätzt und teuer bezahlt. Was ihre Textilien so besonders macht: die Knöpfe, die Franziska als praktische Details und zur Zierde verwendet, eine revolutionäre Entdeckung in der Modewelt, die die junge Schneiderin zur begehrten Modeschöpferin macht. Doch nicht alles in ihrem Leben ist prachtvoll, schön und erfolgreich: ihr alter Widersacher Bero von Restwangen verfolgt sie immer wieder und intrigiert gegen sie und ihre Lieben, ihre Jugendliebe Ludwig kann und darf nicht bei ihr sein, ihre Freundin und Kollegin Maria muss sie und das gemeinsame Leben und Arbeiten verlassen. "Die Knopfkönigin" von Rainer Siegel begleitet eine junge Frau über die Jahre hinweg durch ihr turbulentes Leben zwischen einfachem Handwerk und höchstem Adel, zwischen Niederlagen und größten Erfolgen, zwischen Liebe und Enttäuschung. Nicht nur Franziska, auch ihre Freunde und Verwandte und deren verwickelte Lebenswege spielen eine großen Anteil in diesem Buch. Rainer Siegels Figuren sind gut gezeichnet und haben durchaus ihre Eigenheiten. Allerdings muss ich zugeben, dass mich einige der Nebenfiguren mehr beeindruckt haben als die Hauptfiguren.  Zwar geschieht vieles und auch nicht immer nur Gutes in diesem Roman, dennoch geht es mir persönlich an so einigen Stellen einfach zu glatt, zu komplikationslos und zu schnell. Mir fehlen immer wieder die Details, die Entwicklung sowohl der äußeren Umständen wie auch der inneren Gefühlswelt der Figuren, um ihr Handeln und das Fortschreiten der Geschichte immer nachvollziehen und vor allem mitfühlen zu können. Vor allem die persönliche Entwicklung der Figuren, des Schneidergeschäfts und die doch raumgreifenden und handlungstragenden Reisen in diesem Buch kamen mir ein wenig zu kurz. So fand ich die erzählte Geschichte zwar sehr interessant, vor allem die Einblicke in die Modewelt des 13. Jahrhunderts und das Handwerk der Schneiderei - auch wenn ich mir das doch noch zentraler und ausführlicher gewünscht hätte -, wirkliches Kopfkino wollte sich bei mir aber nicht einstellen und ich konnte mich in diesem Buch nicht so fallen lassen, wie ich das bei historischen Romanen so oft erlebe und mir in diesem Genre auch wünsche. Erzählt ist dieses Buch dennoch gut und keineswegs seicht, die Geschichte ist interessant, die Konstruktion gelungen und die Figuren gut gewählt und beschrieben - mich persönlich konnte es jedoch nicht völlig überzeugen. 3 Sterne bekommt das Buch von mir. Plus einen halben Extrapunkt für das gelungene Cover mit der optischen und haptischen Zentralsetzung der Knöpfe. Aufgerundet macht das 4 Sterne für "Die Knopfkönigin", einen thematisch gelungenen, aber leider ein wenig durchschnittlichen historischen Roman.

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  • Die Geschichte um den Knopf

    Die Knopfkönigin
    conneling

    conneling

    24. April 2013 um 21:25

    Die Knopf Königin spielt Im Jahre 1291 in Budweis, die Geschichte handelt von der jungen Franziska, die eine sehr gute Schneiderin ist. Sie bemerkt dass ihr Bruder Schwierigkeiten hat mit dem Schliessen der Hose, und erfindet den Knopf weswegen sie nun in ganz Böhmen bekannt ist. Sie ist sehr talentiert, hat ein gutes Auge und Ihre Knopfkleider sind etwas besonderes, sie sind schön, raffiniert und ausgefallen, ihre Kleider kommen sehr gut an, und sie hat sehr viele Aufträge, schliesslich bekommt sie auch vom Königshof Aufträge. Sie ist bekannt gerät eines Tages aber in große Gefahr aus der sie ihr Geliebter Ludwig gerade noch retten kann, denn der Ritt Bero von Restwangen ist hinter ihr her und möchte sie vergewaltigen. Bero schwört Rache, Franziska und Ludwig müssen fliehen und sind in höchster Gefahr, leider trennen sich während der Flucht ihre Wege und sie werden getrennt und müssen jeder für sich alleine weiter. Franziska gelangt erst nach Nürnberg, dann nach Wien, schließlich nach Venedig, wo sie dann auch als Schneiderin gefeiert wird und ihre Künste sehr gefragt sind, Talent und ihre Fertigkeit sind offensichtlich. Sie führt ihr Leben, aber sie fragt sich schon wo Ludwig denn ist, wie es ihm geht und ob sie ihn jemals Wiedersehen wird. Eine wunderschöne Geschichte, die zwar keine Überraschungen parat hatte, die mich aber gefesselt hat und in ihren Bann gezogen hat. Der Schreibstil von Rainer Siegel ist gut zu lesen und man ist mitten drin. Man sieht die Farben vor sich, spürt die Stoffe und möchte die wunderschönen Knopfkleider alle anfassen. Die Schilderungen der Stoffe, Materialien und Kleider waren wunderschön, ich habe alles ganz deutlich vor mir gesehen, das Knistern des Stoffes, die Veränderungen der Farbe in unterschiedlichem Licht. Ein historisches Buch welches ich sehr gerne gelesen habe und das ich gerne weiter empfehlen kann.

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  • Die Knopfkönigin!

    Die Knopfkönigin
    nirak03

    nirak03

    24. April 2013 um 20:36

    Inhalt: Um die Jahrhundertwende 1299 entdeckt eine junge Schneiderin die Möglichkeiten der Knöpfe. Fortan sollen sie nicht nur als Zierde dienen sondern Kleindungstücke schließen und mit einander verbinden. Das Leben dieser jungen Schneiderin Franziska beginnt in Budweis und führt sie später nach Nürnberg. Gemeinsam mit ihrer Familie schafft sie es mit ihrem Handwerk zu einigem Wohlstand. Ihr Geliebter Ludwig dient dem König des Reiches und sorgt somit dafür, dass der Leser auch an den Geschicken des Landes teilhaben kann. Meine Meinung: Der Erzählstil von Rainer Siegel ist einfach zu lesen und so flogen die Seiten nur so dahin. Die Geschichte von Franziska war interessant zu lesen. Auch war die Darstellung der Mode sehr bildhaft und ausführlich, wenn sie den mal dran waren. Eigentlich hatte ich ein bisschen mehr von der Geschichte über Mode und Knöpfe erwartet, aber der Autor hat sich dafür entschieden seinen Schwerpunkt mehr auf die politischen Verhältnisse des Reiches zu richten. So erfährt der Leser von Kriegen und Intrigen gegen den König und sein Gefolge. Sicherlich auch spannend zu lesen und ein Königmord ist sicher immer wieder spannend, aber hier wollte ich eigentlich mehr über die Mode der Zeit lesen. Ich war eigentlich ein bisschen enttäuscht, ich hatte eben mehr von Knöpfen und dem Geschick in dieser Handwerksgruppe erwartet. Die Ansätze waren ja auch da, wie z.B. die Entstehung der ersten Knopffabrik. Aber kaum eingelesen, ging es auch schon wieder mit dem König weiter. Auch war mir die Handlung zu glatt und teilweise zu vorhersehbar. Es gab zwar auch einen Bösewicht in der Handlung, (Bero von Restwangen) der für ein wenig Spannung sorgte aber auch hier galt für mich, zu durchschaubar, leider. Cover/Gestaltung: Das Cover gefällt mir gut. Die Farben sind ansprechend und fährt man mit den Fingern über die Knöpfe sind sie sogar spürbar, toll. Zu bemängeln habe ich, dass es kein Nachwort des Autors gibt. Später dann habe ich ein Nachwort auf der Homepage des Autors lesen können und habe einige Interessante Sachen gelesen. Ich würde mir wirklich wünschen dieses Nachwort hätte im Buch gestanden. Ich lese nämlich immer wieder gern was Fiktion und was Wahrheit ist. Mein Fazit: „Die Knopflochkönigin“ ist ein historischer Roman für zwischendurch. Er ist leicht und schnell zu lesen und sorgt so für kurzweilige Unterhaltung. Das Thema Knöpfe ist mal was anderes und war Interessant, weshalb ich hier auch drei Sterne vergebe.

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  • Die Knopfkönigin

    Die Knopfkönigin
    dorli

    dorli

    24. April 2013 um 17:22

    Budweis 1291. Die junge Franziska hilft ihrer verwitweten Mutter Nele in der Schneiderei. Als Franziska beobachtet, wie schwer es dem einhändigen Karl fällt, seine Kleidung mit Bändern zu schließen, hat sie die Idee, Knöpfe als Verschluss zu verwenden. Schnell verbreitet sich diese raffinierte Neuerung und Franziskas Ansehen als talentierte Schneiderin wächst rasant. Nach der Hochzeitsfeier von Nele und dem benachbarten Pferdehändler Hermann entgehen Franziska und ihre Freundin Maria nur knapp einer Vergewaltigung durch Bero von Restwangen und dessen Gefährten. Das beherzte Eingreifen von Marias Brüdern rettet die Mädchen. Bero sinnt auf Rache und spinnt eine fiese Intrige, die Franziska, Maria und Nele zwingt, Budweis schnellstens zu verlassen. Die drei Frauen landen in Nürnberg und bauen sich mit Hilfe des Schneiders Walram eine neue Existenz auf. Doch Bero vergisst nicht und lauert im Hintergrund… Rainer Siegel hat einen flotten und angenehm leicht zu lesenden Schreibstil, der mich ruckzuck in die Geschichte reingezogen und mich mit den Protagonisten leben und leiden lassen hat. Man begibt sich auf eine Reise in die mittelalterliche Modewelt und kann sich durch die bildhaften Beschreibungen des Autors die Schönheit und Vielfalt von Franziskas Kreationen wunderbar vorstellen. Rainer Siegel wartet im Verlauf der Handlung mit einigen unerwarteten Wendungen auf, das ruhige und beschauliche Leben in der Schneiderwerkstatt wird durch den intriganten Bero von Restwangen immer wieder gestört. Die Schilderungen der Geschehnisse und Handlungsorte sind dem Autor durchweg gut gelungen, hätten aber für meinen Geschmack besonders im Mittelteil noch ausführlicher sein können. Die Reise der Frauen von Budweis nach Nürnberg und die Suche nach einer geeigneten Werkstatt werden doch sehr knapp abgehandelt. Neben den Hauptfiguren hat mir auch Elsbeth von Falckenstein sehr gut gefallen. Sie kennt sich in der Adelswelt hervorragend aus, rührt äußerst gewieft die Werbetrommel für Franziskas Modeschöpfungen und hat ein großes Talent, im richtigen Moment raffinierte Pläne auszuhecken. Besonders gut hat mir die eigentliche Erfindung des Knopfes als Verschluss gefallen. So einfach nebenbei durch Ausprobieren, um jemandem den Alltag zu erleichtern – gar nicht in der Absicht, etwas Bahnbrechendes zu erfinden. „Die Knopfkönigin“ ist ein rundum gelungener Roman, der mir ein paar wunderschöne Lesestunden beschert hat.

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  • Ein historischer Roman über die Erfindung des "Knopfes"

    Die Knopfkönigin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. April 2013 um 23:56

    Budweis im Jahre 1291: Franziska arbeitet als Schneiderin und wird durch eine bahnbrechende Erfindung berühmt. Sie entdeckt den Knopf als Verschluss für Kleidungsstücke und revolutioniert damit die mittelalterliche Modewelt. Nach der Hochzeitsfeier ihrer Mutter geraten sie und ihre Freundin Marie in einen Hinterhalt. Ritter Bero von Restwangen und seine Männer haben es auf die beiden jungen Mädchen abgesehen. Die Mädchen werden von Ludwig, in den sich Franziska verliebt hat und dessen Halbbruder Klaus, gerettet. Bero von Restwangen sinnt auf Rache. Überstürzt muss Franziska die Stadt verlassen und eine Reise ins Ungewisse beginnt. Gibt es noch eine glückliche Zukunft für die Liebenden? Der Schreibstil ist wunderbar und ich war sofort in der Geschichte drin. Die Erfindung des Knopfes, das Leben und die Intrigen des Mittelalters sind toll beschrieben. Auch die damalige Mode, sowie das Schneiderhandwerk konnte ich mir sehr gut „bildlich“ vorstellen. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich in der Geschichte. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut dargestellt und authentisch. Mir war Franziska von Anfang an sympathisch und habe mit ihr mitgefiebert und gelitten. Ein schöner und gut recherchierter historischer Roman, der mich gut unterhalten hat und den ich auch weiterempfehlen kann. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch. Der Autor springt leider sehr mit den Namen der einzelnen Charaktere hin und her. Dies hat mich etwas verwirrt und das flüssige Lesen wurde dadurch etwas beeinträchtigt.

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  • Gute Unterhaltung

    Die Knopfkönigin
    unclethom

    unclethom

    21. April 2013 um 15:17

    Das Buch:Budweis 1291. Franziska ist eine begabte Schneiderin, die großes Ansehen genießt. Seit ihrer revolutionären Erfindung des Knopfes ist sie in ganz Böhmen bekannt. Ihre prachtvollen und raffinierten Knopfkleider erregen Aufsehen, ihr Talent spricht sich bis in die höchsten Kreise herum, sogar am Königshof verlangt man nach ihren Diensten. Eines Tages gerät sie in einen Hinterhalt des gefürchteten Ritters Bero von Restwangen. In letzter Sekunde kann ihr Geliebter Ludwig sie retten. Doch Bero sinnt auf Rache: Ludwig flieht, und auch Franziska muss überstürzt die Stadt verlassen. Eine Reise in eine ungewisse Zukunft beginnt und führt sie über Nürnberg und Wien bis nach Venedig Doch wird sie Ludwig je wiedersehen? §Ein mitreißender und dramatischer historischer Roman über eine entschlossene junge Frau, an ihrer Bestimmung und an ihrer Liebe festzuhalten und den Wegen zu folgen, die das Schicksal ihr weist. Der Autor:1963 in Linz geboren, humanistisches Gymnasium, Studium der Rechtswissenschaften und Internat. Betriebswirtchaft, längere Auslandsaufenthalte in Frankreich, Belgien und der Schweiz. Seit 1995 in Berlin, verheiratet und stolzer Vater zweier Töchter. Die Rezension:Ein sehr schön flüssig geschriebener Roman der mich in eine neue (alte) Welt eintauchen ließ und ich für die Aussenwelt fast nicht erreichbar war. Die Personen ebenso wie auch die Orte sind toll beschrieben und ich wandelte regelrecht durch Budweis, Nürnberg oder auf Zypern. Man konnte die Spannung jederzeit greifen und auch die Gefühle der protagonisten an sich selbst spüren. Man merkt dass sich der Autor sehr viel Mühe mit seinen Recherchen gegeben hat und man glaubt die Geschichte als sei es keine Fiktion. Ich habe mich auf keiner Seite des Buches gelangweilt und jederzeit gut unterhalten gefühlt.Von mir gibt es für das Buch 4 von 5 Sternen.

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  • Roman um die Erfindung des Knopfes

    Die Knopfkönigin
    irismaria

    irismaria

    21. April 2013 um 09:35

    Der historische Roman "Die Knopfkönigin" von Rainer Siegel spielt um 1300 und hat ein ungewöhnliches Thema: die Erfindung des Knopfes. Budweis 1291: die junge Schneiderin Franziska arbeitet in der Schneiderei ihrer verwitweten Mutter. Sie ist kreativ und geschickt und als sie sieht, wie mühsam es ihrem Freund, der nur eine Hand hat, fällt, sich anzuziehen, kommt sie auf eine geniale Idee: den Knopf als Möglichkeit, Kleidungsstücke einfacher zu verschließen als bisher mit Bändern und Haken. Für die Hochzeit der Mutter mit einem Pferdehändler wird die Familie mit neuer Kleidung ausstaffiert und die Knöpfe finden großen Anklang. Allerdings müssen Franziska und ihre Familie fliehen, denn der adlige Bero von Restwangen wollte Franziska und ihre Freundin Marie vergewaltigen und bei der Rettungsaktion durch Maries Brüder kamen Beros Leute ums Leben. Sie versuchen, in Nürnberg Fuß zu fassen und finden eine heruntergekommene Schneiderei, in der sie ihre Ideen verwirklichen können und Kunden bis in die höchsten Kreise finden. Doch Bero sinnt auf Rache… Die Geschichte ist flüssig geschrieben und sehr angenehm zu lesen. Auch wenn vieles vorhersehbar ist, hat es mir großen Spaß gemacht, durch Franziska und ihre Familie vieles über die Zeit um 1300, die Mode, aber auch die Nachwirkungen der Kreuzzüge zu erfahren. Ein schöner unterhaltsamer historischer Roman!  

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  • Rezi zu "Die Knopfkönigin" von Rainer Siegel

    Die Knopfkönigin
    Mone80

    Mone80

    20. April 2013 um 07:22

    Inhalt: Budweis 1291: Die Schneiderin Franziska sorgt mit der Knopfmode, die sie entwickelt hat, für großes Aufsehen. Selbst in höchsten Kreisen und weit über die Grenzen wird über diese Mode gesprochen. Nach der Hochzeitsfeier ihrer Mutter geraten Franziska und ihre Freundin Marie in einen Hinterhalt. Ritter Bero und seine Freunde haben es auf die jungen Mädchen abgesehen. Doch Bero wird von Ludwig, auf den Franziska ein Auge geworfen hat und dessen Halbbruder Klaus, gestört. Ludwig und Klaus müssen Budweis sofort verlassen und durch den Unmut der Adeligen muss auch die Familie kurze Zeit später in eine ungewisse Zukunft fliehen. Aber Bero von Restwangen sinnt auf Rache... Meine Meinung: Mir fällt es schwer, meine Meinung zu diesem Buch abzugeben. Es ist kein schlechtes Buch und ich hatte ein paar schöne Lesestunden gehabt, aber es ist auch kein herausragendes Buch. Der Schreibstil von Rainer Siegel ist wunderbar. Nach kurzer Zeit war ich gut in der Geschichte angekommen, die einzige Verwirrungen die es gab, waren die Personen, ihre Namen und die Verbindungen zwischen ihnen. Doch das legt sich nach kurzer Zeit wieder und ich finde eine Art Stammbaum am Anfang der Geschichte, hätte es ein wenig einfacher gemacht. Ganz toll schildert Rainer Siegel die damalige Mode und das Schneiderhandwerk. Ich konnte mir das sehr gut vorstellen, wie die Kleider der höher gestellten Damen und Herren aussahen. Der Knopf als solches gab es ja schon, aber eher nur als Zierde. Während die Kleidung mit Spangen und Bändern geschlossen wurde, was sehr mühselig ist, hatte Franziska die Idee, mit Hilfe eines Knopfes und dem passenden Gegenstück, dem Knopfloch, die Kleidung zu schließen. Raffinierte Kreationen, die besonders bei den Damen beliebt waren, entwarf sie und machte sich somit weit über die Grenzen einen Namen. Ansonsten ist die Handlung sehr vorhersehbar und auch weniger neu. Vieles überraschte mich nicht und viele Probleme wurden zu einfach und zu schnell abgehandelt. Dadurch kam dann auch kaum Spannung auf und zwischendrin hatte es so die ein oder andere Durststrecke. Am Ende jedoch, konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Habe ich ein paar Seiten vorher noch die Spannung vermisst, kam sie dann richtig auf, auch wenn es vorhersehbar war. Doch der Schreibstil von Rainer Siegel hat mich gefesselt. Fazit: Ein schöner historischer Roman, der mir ein paar nette Lesestunden bereitet hat. 

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  • Mode und Spannung im Mittelalter

    Die Knopfkönigin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. April 2013 um 08:50

    In dem Roman "Die Knopfkönigin" von Rainer Siegel spielt die junge Schneiderin Franziska die Hauptrolle. Sie erfindet den Knopf als Verschluss für Kleidung und durch ihren ausgeprägten Geschäftssinn wird sie eine bekannte und einflussreiche Schneiderin und "Star-Designerin" der adeligen Herrschaften. Wie es sich für einen historischen Roman gehört, sind die Zutaten: unverbesserlicher Bösewicht, eine Liebesgeschichte, Gewalt und Flucht, Gefahr für Leib und Leben der Protagonistin und ihrer Familie und Freunde und zuletzt historische Informationen zu einem spannenden und unterhaltsamen Roman vermischt worden. Im Gegensatz zu vielen historischen Romanen, in denen die Protagonisten gequält werden und schlimm leiden müssen, haben diese hier meist mehr Glück und Geschick, so dass das Buch auch für zartere Gemüter geeignet ist. Besonders interessant sind die Beschreibungen und Darstellungen der historischen Mode, Stoffe und Schneiderkunst. Beim Lesen kann man sich die Kleidungsstücke bestens vorstellen und das Lesen macht richtig Spaß.

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  • Knöpfe machen Leute

    Die Knopfkönigin
    silkedb

    silkedb

    16. April 2013 um 14:35

    Gegen Ende des 13. Jahrhunderts sind die Schneiderin Franziska, ihre Mutter mit ihrem Ehemann und Freunde dazu gezwungen sich eine neue Existenz aufzubauen, nachdem es Probleme mit einem ortsansässigen Adeligen gab. Zuvor hatten die Frauen bereits mit einer neuen Knopfmode für Furore in ihrer Heimatstadt gesorgt und bringen dieses Wissen nun mit nach Nürnberg. In einer kleinen Schneiderwerkstatt ist der Meister offen für ihre neuen Ideen und so gelingt es ihnen schon bald sich einen Namen in Nürnberg und Umgebung zu machen. Aber die Schatten der Vergangenheit lassen sie nicht ruhen und auch in Liebesdingen haben die Frauen nicht das erhoffte Glück ... "Die Knopfkönigin" von Autor Rainer Siegel handelt zum Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts. Diese Epoche nach den Kreuzzügen und vor Beginn der großen Pestepidemie findet nicht in vielen Romanen Erwähnung. Ich fand es daher sehr interessant auch einmal etwas über die kleinen Scharmützel im Königreich Böhmen, der freien Stadt Nürnberg und dem Herzogtum Österreich zu lesen. Auch die inhaltliche Gestaltung rund um das Schneiderhandwerk und die Mode zur damaligen Zeit hat mir gut gefallen. Es geht nicht direkt um die Erfindung des Knopfes, denn den gab es schon vorher. Jedoch war die Kombination mit einem Knopfloch damals noch nicht so verbreitet und es wurden stattdessen Bänder verwendet. Inzwischen ist das natürlich durch den Reißverschluss schon wieder revolutioniert worden. Die Handlung bot sehr wenige Überraschungen und war daher für mich recht vorhersehbar. Die Lebenswege der Figuren werden viel durch äußere Einflüsse bestimmt und dazu kommt dann noch eine Portion Dramatik. Leider wies insbesondere die zweite Hälfte des Buches für mich einige Längen auf, weshalb ich auch das Buch insgesamt nicht ganz so spannend fand. Dennoch bietet "Die Knopfkönigin" einige schöne Stunden Unterhaltung und Einblick in ein interessantes Handwerk. Empfehlen kann ich das Buch daher an alle an historischen Romanen interessierten Leser.

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  • Ein fesselnder historischer Roman mit kleinen Schwächen.

    Die Knopfkönigin
    ColourfulMind

    ColourfulMind

    14. April 2013 um 12:35

    "Dieses Ungestüm und diese Begeisterung, sie beneidete die Jugend darum. Doch Franziska hatte Recht.Ihre Entdeckung, so einfach sie auf den ersten Blick wirken mochte, war genial und würde unbegrenzte Möglichkeiten in der Schneiderei eröffnen." - S.60 Inhalt: Die junge  Franziska ist gerade dabei, den Durchbruch mit ihrer Schneiderkunst durch die Erfindung der Knöpfe zu erlangen, als eine mörderische Intrige sie und ihre Mutter um Hab und Gut bringt. Sie müssen fliehen und sich eine vollkommen neue Existenz aufbauen. Auch von ihrer Liebe Ludwig wird sie getrennt. Doch Franziska hält an ihrem Traum fest und gelangt immer mehr zu Ansehen und Ruhm durch ihre Erfindung. Aber Niedertracht und Intrigen sind an der Tagesordnung... Meine Meinung: Rainer Siegel beschreibt in seinem historischen Roman "Die Knopfkönigin" die Erfindung des Knopfes und das Leben und die Intrigen des Mittelalters. Am Anfang wirkt die Geschichte rund um die junge Franziska und ihre Freunde sehr vage und Spannung will durch die Beschreibungen des ruhigen Lebens damals noch nicht so wirkloch aufkommen. Doch dann steigt das Tempo an und unerwartete Wendungen reißen den Leser mit und erzeugen sehr viel Spannung. Die damalige schwierige Situation für einen Kleinbürger wird sehr realistisch und glaubhaft dargestellt. Als Leser fiebert man mit den Charakteren auf ihrer Suche nach Ruhe und einem Ort, an dem sie ohne Angst glücklich leben können mit. Ab der zweiten Hälfte jedoch wurde der Roman, meiner Meinung nach, etwas schwächer. Wichtige Ereignisse im Handlungsverlauf werden nur kurz angeschnitten und sehr schnell abgearbeitet, sodass man sich als Leser nicht wirklich dort hineinfühlen kann. Es geht alles etwas zu schnell und auch zu glatt für die Charaktere und sie sehen sich erst einmal keinen weiteren Schwierigkeiten gegenüber stehen, obwohl vor allem für Frauen damals die Zeiten ja sehr schwer waren. Kurz danach schwingt das ganze dann aber wieder zum genauen Gegenteil um. Es gibt wieder zu viele Schicksalsschläge, dass es manchmal ein wenig zu unglaubwürdig wirkt, wenn einem Charakter schon wieder etwas schlimmes passiert, was ihn schließlich in seinen Absichten behindert. Die Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet, auch wenn sie ganz klar nach einem Schwarz-weiß-Schema gezeichnet wurden. Die guten sind von Grund auf gut und auch sehr sympathisch und die Bösen sind auch böse und man lernt sie im Laufe der Handlung mehr als nur zu hassen. Der Autor springt nur leider auch in den Namen der Charaktere sehr hin und her, da sich diese nicht ganz entscheiden können, wie sie denn nun heißen wollen. Fazit: Trotz dieser Kritik ist "Die Knopfkönigin" doch ein spannender und gut durchdachter historischer Roman, der von Intrigen und Machtspielen der damaligen Zeit durchzogen wird. Eine gute und solide Geschichte, die den Leser durchaus fesseln kann und etwas für Fans von historischen Romanen ist.

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  • Der Knopf, die Flucht und ein neues Leben

    Die Knopfkönigin
    Dreamworx

    Dreamworx

    13. April 2013 um 13:36

    Im Jahre 1291 arbeitet die 15-jährige Franziska als Schneiderin in der Werkstatt ihrer verwitweten Mutter in Budweis. Da sie sehr modeinteressiert und recht experimentierfreudig ist, hat sie die Idee, Knöpfe zum Verschließen der Kleider zu verwenden. Ihr Ideenreichtum spricht sich schnell herum und bald schon zählen neben den normalen Bürgern der Stadt auch hohe Herrschaften aus Adelskreisen zu ihren Kunden. Aufgrund einer Intrige, angezettelt von dem Ritter Bero von Restwangen, muss Franziska mit ihrer Familie die Stadt verlassen und flieht nach Nürnberg, wo sie sich ein neues Leben aufbauen. „Die Knopfkönigin“ von Rainer Siegel war für mich das erste Buch dieses Autors. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig geschrieben, so dass man sich schon nach einigen Seiten in der Geschichte verliert. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und steigert sich innerhalb der Geschichte. Dadurch kann man sich dem Roman gar nicht entziehen. Auch die detaillierten Beschreibungen der damaligen Bekleidung und des Schuhwerks sind sehr schön herausgearbeitet, man kann sich alles bildlich vorstellen. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der ein Interesse für Mode und auch für deren geschichtlichen Hintergrund hat und dem auch eine darin eingewebte spannende Geschichte um Liebe und Verrat gefällt. Für gute Unterhaltung ist gesorgt!

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  • Die Knopfkönigin

    Die Knopfkönigin
    tweedledee

    tweedledee

    11. April 2013 um 13:47

    Budweis im Jahre 1291. Die 15jährige Franziska arbeitet bei ihrer verwitweten Mutter in deren Schneiderwerkstatt. Franziska ist ein kluges Mädchen mit vielen guten Ideen, was die Schneiderei und die Mode betrifft. Eines Tages kommt ihr die Idee, Knöpfe nicht nur als Zierde, sondern als Kleidungsverschluss zu verwenden. Durch eine Intrige, die Bero von Restwangen im Schilde führte, muss sie und ihre Familie Budweis verlassen. Gemeinsam mit ihrer Mutter und der Freundin Maria flieht sie nach Nürnberg, wo sie mit ihren Knopfkleidern schnell zu Ruhm kommt. Nicht nur die angesehensten Bürger der Stadt kaufen in ihrem Geschäft, auch Adlige und sogar Mitglieder des Königshauses finden schnell gefallen an ihrer ungewöhnlichen Mode. Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen, die Details über Mode und die Knopfherstellung waren für mich besonders interessant. Die prächtigen Gewänder aus den unterschiedlichen Stoffarten waren sehr detailliert beschrieben und gut vorstellbar. Doch der Roman handelt nicht nur von Mode, sondern auch von bösen Intrigen, finsteren Gesellen und der großen, über Jahre dauernden unerfüllten Liebe. Das Leben von Franziska entwickelt sich für meinen Geschmack zu problemlos, sie schafft es, alle Hürden zu meistern. Ein paar Stolperfallen oder Rückschläge hätten die Story noch authentischer gemacht. Ich hätte gern noch viel mehr über die damalige Mode und die Entwicklungen von Franziska gelesen und dafür auf politische Verwicklungen verzichtet, auf die der Autor stellenweise sehr detailliert eingeht. "Die Knopfkönigin" ist ein wunderbar lockerer historischer Roman für zwischendurch, der vor allem diejenigen begeistern wird, die sich für die damalige Mode und Schneiderei interessieren. (3,5 von 5 Punkten, aufgerundet auf 4)

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