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RainerSiegel

vor 5 Jahren

Leser gesucht: 20 Exemplare zur Verlosung bereit
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Liebe Bewerber!
Innerhalb von 15 min schon sieben Bewerber hätte ich mir nicht erträumt! Ich hoffe, es ist okay, wenn die Bewerbungsfrist eine Woche beträgt. Neben den 20 Stück vom Verlag verlose ich gern noch drei Exemplare mit persönlicher Widmung.
Freue mich schon auf die Diskussionen mit Euch!
Herzliche Grüße

Rainer

Autor: Rainer Siegel
Buch: Die Knopfkönigin

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Ich werfe meinen Namen einfach mal in den Lostopf ;)

Historische Romane lese ich in letzter Zeit wieder sehr gerne und der hier klingt interessant! Und der Insel Verlag steht für anspruchsvolle Unterhaltung. Da möchte ich gerne dabei sein!

unclethom

vor 5 Jahren

Leser gesucht

Und auch ich springe mal in den historischen Lostopf.

LG aus Frankfurt am Main

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conneling

vor 5 Jahren

Teil 5

Hier nun auch der link zu meiner Rezension, danke, dass ich mitlesen konnte
http://www.lovelybooks.de/autor/Rainer-Siegel/Die-Knopfkönigin-1022902750-w/rezension/1038905418/

mecedora

vor 5 Jahren

Teil 3
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Ich muss ja sagen, dass ich das alles zwar sehr unterhaltsam finde, es mir aber ein wenig zu schnell geht. Mir fehlen die Details und die Entwicklungen. Zackbumm, alles klappt. Oder zackbumm, die Situation ist eine völlig andere.
Sei es der Geschäftserfolg der Schneiderei, die Heirat mit dem alten Schneider, die schnelle Etablierung der eigenen Knopffabrik, aber auch die Entwicklungen um Karl und Maria... mir fehlt da das "Werden".
Ich habe meinen Spaß beim Lesen, ja. Aber so richtig mitfiebern und einsinken in die Geschichte kann ich nicht.
Was mir gut gefällt: die Geschichte in der Vergangenheit, in Akkon.
Warum allerdings man Karl bzw. Chalil, als die Herrscherfamilie entdeckte, wo er war, nicht ins Herrscherhaus zur Erziehung geholt hat, das verstehe ich nicht ganz, das finde ich nicht sehr überzeugend. Dafür wird der Adoptivvater als Lehrer "entführt". Hm. So ganz überzeugt mich das nicht.

Dass Karl und Maria nun ineinander verliebt sind... hm. Ich finde das schön, da fehlt mir aber auch die "Anbahnung", v.a. auf Gefühlsebene.

Mich hat übrigens schon ein wenig verwirrt, dass bezüglich dieser beiden bzw. auch im Hinblick auf Ludwig die verschiedenen Namensformen verwendet werden. Ich weiß nicht, ob ich das gut finde, auch wenn es natürlich in der Geschichte begründet liegt.

Und zuletzt: was ich nicht recht verstehe: was wäre denn genau das Problem, wenn Ludwigs junge französische Frau schwanger würde und ein Kind bekäme? Das habe ich nicht recht nachvollziehen können, fand die Aktion, die da abgezogen wurde, aber ganz schön krass.

RainerSiegel

vor 5 Jahren

Teil 3
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mecedora schreibt:
Ich muss ja sagen, dass ich das alles zwar sehr unterhaltsam finde, es mir aber ein wenig zu schnell geht. Mir fehlen die Details und die Entwicklungen. Zackbumm, alles klappt. Oder zackbumm, die Situation ist eine völlig andere. Sei es der Geschäftserfolg der Schneiderei, die Heirat mit dem alten Schneider, die schnelle Etablierung der eigenen Knopffabrik, aber auch die Entwicklungen um Karl und Maria... mir fehlt da das "Werden". Ich habe meinen Spaß beim Lesen, ja. Aber so richtig mitfiebern und einsinken in die Geschichte kann ich nicht. Was mir gut gefällt: die Geschichte in der Vergangenheit, in Akkon. Warum allerdings man Karl bzw. Chalil, als die Herrscherfamilie entdeckte, wo er war, nicht ins Herrscherhaus zur Erziehung geholt hat, das verstehe ich nicht ganz, das finde ich nicht sehr überzeugend. Dafür wird der Adoptivvater als Lehrer "entführt". Hm. So ganz überzeugt mich das nicht. Dass Karl und Maria nun ineinander verliebt sind... hm. Ich finde das schön, da fehlt mir aber auch die "Anbahnung", v.a. auf Gefühlsebene. Mich hat übrigens schon ein wenig verwirrt, dass bezüglich dieser beiden bzw. auch im Hinblick auf Ludwig die verschiedenen Namensformen verwendet werden. Ich weiß nicht, ob ich das gut finde, auch wenn es natürlich in der Geschichte begründet liegt. Und zuletzt: was ich nicht recht verstehe: was wäre denn genau das Problem, wenn Ludwigs junge französische Frau schwanger würde und ein Kind bekäme? Das habe ich nicht recht nachvollziehen können, fand die Aktion, die da abgezogen wurde, aber ganz schön krass.

Liebe Leser,
dazu erlaube ich mir ein paar Erläuterungen:
Zur Schnelligkeit der Erzählung:
In damaliger Zeit war die Lebenserwartung (insbesondere die von Frauen sehr) kurz und die Lebensphase, in der man einen Beruf wie die Schneiderei ausüben konnte, noch kürzer. Ursache für zweiteres war meist das Augenlicht, das aufgrund schlechter Beleuchtung, vitaminarmer Ernährung etc rasch schwand. Erfolg musste daher rasch eintreten, oder er trat gar nicht ein. Vielleicht hilft der Vergleich mit den Erfolgsursachen heutiger Profisportler: Erfolgswille und harte Arbeit, gepaart mit großem Talent, optimaler Förderung, Hilfe Dritter und einem Schicksal, dass es gut mit einem meint und an den wesentlichen Scheidepunkten den richtigen Weg eröffnet. Von Tausenden, die es versuichen, bleibt dann einer übrig, der es schafft - und das in sehr jungen Jahren.

Zu Chalil und Henri:
Chalils Eltern (und nach dem Tod des Vaters die Mutter), führten trotz nobler Herkunft ein eher unauffälliges Leben in Akkon. Es wird an einer Stelle angedeutet, dass sie Teil eines Nachichtendienstes waren. In Chalils Kindheit überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst die drohende Kriegsgefahr unter Sultan Qalawun, nach dessen Tod der Regierungswechsel in Ägypten: Der Sultan Chalil (zufällige Namensgleichheit) war nur am eigenen Erfolg interessiert und scherte sich wenig um Dritte. Dass er Henri nicht töten ließ, lag daran, dass er ihn als Unterpfand behielt. Chalils Mutter konnte ab der Belagerung Akkons nicht mehr zurückgeholt werden, da leider tot. Der Knabe Chalil nicht, da bereits auf Zypern.
Der junge Sultan an-Nasir, der zunächst einen schweren Stand hatte, versucht ja in der Folge, die Familienbande wieder zusammen zu fügen. Ich hoffe, die Erklärung ist schlüssig.

Zu den unterschiedlichen Namensformen:
weiter oben schon erklärt, es hängt immer davon ab, in welchem Sprachraum man sich befindet.

Zur Ehefrau Ludwigs:
Die Schwiegermutter ließ sich (durchaus auf einen Wink des Königs hin)nicht damit abspeisen, dass ihre Tochter an einen ausländischen Ritter verschwendet wird. Es gab damals (wie im Recht der katholischen Kirche bis heute) nur eine Möglichkeit, eine Ehe aufzulösen - nämlich den Tod eines Ehegatten. Ansonsten bestand nur die Möglichkeit, die Ehe zu annullieren, sprich, die Ehegatten so zu stellen, als hätte die Ehe nie bestanden. Für ersteren Fall hätte man Ludwig töten müssen (angesichts der politschen Verwicklungen vielleicht etwas ungünstig), die zweite Variante wäre mit Kind undenkbar gewesen. Auf dem Heiratsmarkt in höchsten Kreisen zählte eine Jungfrau auch deutlich mehr als eine Witwe mit Kind.


Ich hoffe, die Erläuterungen haben geholfen, viel Spaß beim Weiterlesen.
Rainer

mecedora

vor 5 Jahren

Teil 4
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Was ist Bero doch für ein Widerling.... ich hoffe mal, er ist dann endlich ausgeschalten und auhc Ludwig, Nele und Hermann kommen ungescholten davon. Aber ich fürchte, da kommt noch was.

Was mich interessieren würde (ganz kapiert hab ich es nämlich in den Andeutungen im Buch nicht): was ist Meynhards Geheimnis, aufgrund dessen er dann in Liebe zu Elsbeth entbrennt und sie heiratet? Ich dachte, er sei homosexuell. Aber offenbar ist dem nicht so. Hm.

Ansonsten: das WAS erzählt wird, gefällt mir gut, aber WIE es erzählt wird, das fesselt mich leider nicht allzu sehr. An vielen vielen Stellen wünschte ich mir mehr Details und Atmosphäre, dichtere Beschreibungen. Ab und an fehlt mir die Dichte auch inhaltlich, z.B. was Maria und Karl angeht, das hätte ich mir ausführlicher gewünscht.

Trotzdem bin ich gespannt aufs Ende

RainerSiegel

vor 5 Jahren

Zum Thema Meynhard:
Er wusste, dass er irgendie anders ist und hielt sich für homosexuell. Tatsächlich ist er (wenn auch ausschließlich in sexueller Hinsicht), Masochist, d.h., er liebt bzw. braucht Schmerzen, Schläge etc.
Die Menschheit war damals alles andere als aufgeklärt, daher seine Unkenntnis.

mecedora

vor 5 Jahren

@RainerSiegel

Danke für die Antwort!

mecedora

vor 5 Jahren

Teil 5

Und nun auch meine Rezension (sie findet sich auch bei amazon): http://www.lovelybooks.de/autor/Rainer-Siegel/Die-Knopfkönigin-1022902750-w/rezension/1040245111/ Ganz herzlichen Dank, dass ich mitlesen durfte!

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