Rainer Würth Das tote Herz

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 13 Rezensionen
(5)
(3)
(6)
(2)
(2)

Inhaltsangabe zu „Das tote Herz“ von Rainer Würth

Nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch erhält der erfolgreiche Architekt Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht weiß: Das Herz gehörte dem sogenannten „Fotografen“, einem Frauenserienmörder. Schon bald bemerkt Kober eine irritierende Veränderung an sich, hat sonderbare Träume und Phantasien. Hat er nicht nur das Herz des Fotografen geerbt, sondern auch dessen grausame Neigungen? Dann lernt Kober Solveig Jacobsen kennen, das letzte Opfer des Fotografen, das schwer verletzt überlebt hat. Und er fühlt sich sofort stark zu ihr hingezogen ...

naja... habe mehr erwartet

— Buchstabenschatz

Gute Grundidee mit interessantem Serienkiller und Motiv, jedoch hat für mich das Quäntchen mehr Thrill noch gefehlt!

— homealwaysfeelssofaraway

Tolle Grundidee, der Klappentext nimmt vieles vorweg und die eigentliche Handlung beginnt erst ab der Hälfte des Buches.

— sommerlese

ich hoffe, dass das niemals so in "Echt" ist - gruselige Vorstellung

— dieFlo

Gänsehaut... Perfide, spannend und bis zum Ende voller Schrecken. Schön das es von einem deutschen Autor ist.^^

— AnnMan

Eine gute Grundidee, jedoch nicht wirklich spannend oder kreativ umgesetzt - war zu vorhersehbar! Schade!

— Elizzy

Oberflächliches Buch ohne spannenden Hintergrund...Der Klappentext verrät einfach alles

— nessisbookchoice

Ich hoffe tatsächlich, dass alles Fiktion bleibt und die Leidenschaft für Fotos oder Orangensaft nicht übertragbar ist ☺

— MelE

Stöbern in Krimi & Thriller

Das Mädchen aus Brooklyn

Auch, wenn das Titelbild nicht Brooklyn darstellt: Der Inhalt hat es in sich, spannend und hervorragend geschrieben!

LinusGeschke

Die Stunde des Wolfs

Konnte mich leider nicht überzeugen

Amber144

Der Zerberus-Schlüssel

Kurzweilig, spannend, geeignet für umfangreich Nachrecherchen von Narwalzahn bis China-Kaiser.

LitteraeArtesque

Origin

Enttäuschender 5. Band. Das war weder ein Roman noch ein Thriller, sondern ein wissenschaftliches Buch mit gelegentlichen ialogen. Schade :(

Ladyoftherings

Flugangst 7A

Aktuell und unterhaltsam, aber auch überspitzt und konstruiert

Ayleen256

The Ending

Intellekt gefragt, philosophisch angehaucht, interessant, ließ aber Fragen offen

MeiLingArt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • zu phantastisch für einen Psychothriller

    Das tote Herz

    Buchstabenschatz

    13. September 2017 um 14:13

    zum Inhalt Der Architekt Nikolas Kober erhält ein Spenderherz und beginnt sich nach kurzer Zeit zu verändern. Er hat das Herz des verstorbenen Frauenserienmörders, dem sogenannten Fotografen, transplantiert bekommen... Als der Architekt dann noch das letzte überlebende Opfer des Serienkillers kennenlernt, beginnt er scheinbar überzuschnappen. meine Meinung Es ist ein solider Psychothriller, soviel kann ich sagen. Allerdings driftete mir das ganze letztendlich zur sehr in Phantastische ab. Der Plot an sich ist aber schön spannend und es wird auch nicht langweilig. Manche Dinge sind mir zu sehr beschrieben, andere dagegen bleiben für mich unerklärt... Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die kurzen Kapitel auf 320 Seiten verteilt auch schnell durch gelesen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das Ganze sehr abwechslungsreich und interessant macht. Die Charaktere sind überwiegend nett ausgeschmückt, aber auch hier hakte es bei mir etwas mit dem Zugang zu den Personen. Das Ende ist eigentlich gut..... gefällt mir aber trotzdem nicht so richtig, weil es mir zu sehr unmöglich und mysterisch ist. Das Cover ist passend, da es recht düster gestaltet ist. Es spricht mich in jedem Fall als Cover-Käuferin an. von mir gibt es 3  ★★★

    Mehr
  • Der Schluss enttäuscht trotz packenden Plots

    Das tote Herz

    variety

    20. June 2017 um 20:09

    Der Plot ist sehr spannend, auch erzählt Rainer Würth in einer klaren, präzisen Sprache. Unheimlich, was nach einer Herztransplantation mit dem Empfänger passieren kann. Ebenfalls gefällt mir, wie Würth beschreiben kann, wie die Beziehung von Nikolas und seiner Frau Rebecca so richtig den Bach runter geht. Einzig der völlig unerwartete und letztlich unglaubwürdige Schluss hätte nicht sein müssen. Deshalb einen * Abzug. Leider.

    Mehr
  • Solider Thriller für zwischendurch mit interessantem Serienkiller

    Das tote Herz

    homealwaysfeelssofaraway

    09. April 2017 um 14:34

    Die Geschichte beginnt mit einer rasanten Verfolgungsjagd – ein Temposünder wird von einer Streife verfolgt. Plötzlich verliert der Flüchtige jedoch die Kontrolle über seinen Wagen und rauscht mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Mit schwersten inneren und Kopfverletzungen wird der Unfallverursacher in die Klinik geflogen. Doch dann hören die Rettungskräfte Schreie aus dem Kofferraum. Als sie diesen öffnen wird schnell klar, dass sich nicht nur eine Person im Wagen befand: Ängstlich und verstört blickt sie eine bis auf die Unterhose nackte Frau an – Solveig Jacobsen. Das aktuelle Opfer eines dringend gesuchten Serienkillers, dem Fotografen. Er entführte innerhalb von drei Jahren neun Frauen, die er nach 4-5 Wochen bewusstlos auf Bahnschienen ablegt, sodass sie von einem Zug erfasst werden. Was er innerhalb dieses Zeitraumes mit den Frauen anstellt, ist unklar. Fest steht nur, dass er seine weiblichen Opfer fotografiert und Abzüge davon um den bewusstlosen Körper verteilt, kurz bevor der Zug sie tötet.Zeitgleich lernen wir Nikolas Kober kennen, einen Architekten, der sich aktuell auf dem Rückflug von einer Geschäftsreise befindet. Er fühlt sich den ganzen Tag über schon nicht besonders wohl, kann kaum atmen, fühlt sich fiebrig. Im Flugzeug bricht er dann zusammen. Glücklicherweise ist ein Arzt ist an Bord und kann Erste Hilfe leisten. Er vermutet eine schwere Herzmuskelentzündung. Nach der Landung wird Kober sofort in eine Klinik eingeliefert und in ein künstliches Koma versetzt – Fest steht: seine Erkrankung ist so fortgeschritten, dass er umgehend ein neues Herz benötigt. Schließlich wird für Kober mit viel Glück ein Spenderherz gefunden. Das Herz des Fotografen. Sofort nach der Transplantation plagen ihn schreckliche Träume. Trotz Medikamentenreduktion werden diese Phantasien immer klarer statt zu verblassen und Nikolas Kober merkt schnell, dass mit ihm etwas nicht stimmt bzw. dass er nicht mehr derselbe ist. Als er schließlich ein einem Café auf Solveig Jacobsen trifft, fühlt er sich plötzlich auf unergründliche Weise sehr zu ihr hingezogen…Das Buch ist aus vielen verschiedenen Blickwinkeln erzählt: In drei größeren Kapiteln erfahren wir mehr über Nikolas Kober, wie er sein neues Herz erhalten hat und wie es ihm damit ergeht, über die Ermittler und Psychologen, die mit dem Fall des Fotografen vertraut sind und nach dessen Ableben versuchen, die Tathergänge zu rekonstruieren und über Solveig Jacobsen, die einzige Überlebende des Serienkillers, die in psychologischen Gesprächen ihr Trauma versucht zu verarbeiten und erzählt, was der Fotograf wirklich mit ihr gemacht hat. Die schnellen Perspektivwechsel machen die Geschichte lebendig und spannend, ohne dabei verwirrend zu sein. Nach ein paar Wörtern weiß man sofort, von wem die Rede im jeweiligen Abschnitt ist. Kurze Kapitel lassen den Thriller flüssig und schnell lesen. Leider geht dem Buch immer wieder der „Thrill“ etwas verloren, dadurch, dass der Leser weiß, dass der Serienkiller tot ist. Zu Ende des Buches, als Nikolas und Solveig aufeinandertreffen, erhofft man sich nochmal ein klassisches Katz-und-Maus Spiel. Das bekommen wir auch, allerdings hätte ich mir diesen Part noch ausgeschmückter und spannender gewünscht.Alles in allem aber ein empfehlenswerter Psychothriller für diejenigen, die gerne mal zwischendurch etwas Seichteres lesen möchten.

    Mehr
  • Erschreckend, spannend und fesselnd

    Das tote Herz

    mordsbuch

    30. January 2017 um 18:40

    Buchinfo Das tote Herz - Rainer Würth Taschenbuch - 320 Seiten - ISBN-13: 978-3442484508 Verlag: Goldmann Verlag - Veröffentlichung: 15. August 2016 EUR 9,99 Kurzbeschreibung Nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch erhält der erfolgreiche Architekt Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht weiß: Das Herz gehörte dem sogenannten „Fotografen“, einem Frauenserienmörder. Schon bald bemerkt Kober eine irritierende Veränderung an sich, hat sonderbare Träume und Phantasien. Hat er nicht nur das Herz des Fotografen geerbt, sondern auch dessen grausame Neigungen? Dann lernt Kober Solveig Jacobsen kennen, das letzte Opfer des Fotografen, das schwer verletzt überlebt hat. Und er fühlt sich sofort stark zu ihr hingezogen ... Bewertung "Das tote Herz" von Rainer Würth beeindruckte mich schon mit dem Klapptext. Zum Glück wurde ich dann auch nicht enttäuscht. Rainer Würth entführt einen in eine Geschichte, bei der man hofft, das dies niemals passieren wird. Kann man durch die Transplantation eines Herzens zum Serienmörder werden? Nimmt man durch eine Transplantation die Eigenschaften des Spenders an? Wirklich eine gruselige Vorstellung. Rainer Würth traut sich hiermit an ein außergewöhnliches aber spannendes und interessantes Thema. Auch der Schreibstil des Autors konnte mich überzeugen. Ich war gefesselt, von Anfang an. Hier und da lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Die einzelnen Protagonisten sind gut gelungen und durch die vielen Perspektiven (bei denen man aber gut den Überblick behält) gestaltet sich das ganze abwechslungsreich und spannungssteigernd. Nach dem Ende des Buches hoffe ich, dass die Phantasie von Rainer Würth auch Phantasie bleibt. :) Fazit: Erschreckend, spannend und fesselnd. Genau wie ein Psychothriller sein muss! 

    Mehr
  • Gruselige Vorstellung

    Das tote Herz

    sommerlese

    29. January 2017 um 11:32

    Vom Autor "*Rainer Würth*" stammt der Psychothriller "*Das tote Herz*" aus dem "*Goldmann Verlag*". Nicolas Kober benötigt nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch ein Spenderherz. Wie es bei Organspenden üblich ist, kennt er den Spender nicht. In seinem Fall gehörte das Herz einem Frauenmörder. Kobers Körper nimmt das Herz gut an, aber seine Psyche verändert sich und er hat sonderbare Träume und Phantasien. Es scheint, als ob er mit dem Herzen auch Eigenarten und Neigungen geerbt hätte. Wie kann das sein? Der Thriller "Das tote Herz" ist eine spannende Reise in die schreckliche Vorstellung, durch eine Organspende auch die Neigungen des Spenders übernommen zu haben. Kann eine Organspende den Empfänger derart verändern? Übernimmt die Psyche des Empfängers wirklich Eigenarten und Art des Spenders? Dieser Thriller hat mit der Transplantation eines Herzens eine wirklich spannende und gruselige Grundidee. Wer möchte schon gern ein Organ von einem Serienmörder übertragen bekommen. Im Fall des Protagonisten Kober beginnt diese Veränderung schleichend. Er trinkt auf einmal Orangensaft, ganz entgegen seiner bisherigen Gewohnheiten. Auch seine Ehefrau wird ihm zunehmend fremder und er empfindet keine großen Gefühle mehr für sie und seine Tochter. Eine interessante, aber gleichzeitig grauenvolle Vorstellung. Die Umsetzung des Themas hat aber so seine Schwächen. Einerseits ist der Inhalt durch den Klappentext schon vorweggenommen und andererseits entwickelt sich die Hauptidee erst nach dem ersten Drittel des Buches. Im Thriller gibt es drei Handlungsstränge, die der Leser jeweils durch die unterschiedlichen Rollen der drei Hauptfiguren entdecken kann. Es gibt den Spender, also den Frauenmörder, gleichzeitig wird Solveig, das überlebende Opfer, vom Polizeipsychologen Peter Stein befragt und dann wird die Person des Architekten Nicolas Kober mit seiner Organspende vorgestellt. Stein ist die allwissende Person, durch die der Leser Einblick in die gesamte Materie erhält und der die Fäden der Fälle zusammen führt. Als Leser erlebt man den sich langsam verändernden Nicolas Kober hautnah beschrieben mit und wartet auf den großen Knall, das Aufeinandertreffen mit dem Opfer Solveig. Soweit hat der Thriller wirklich packendes Potential und entfesselt einen Lesesog. Mich hat aber leider die Ausführung des Thrillers nicht überzeugt, auch wenn ich mich auf die gruselige Thematik eingelassen habe. Die Situation des Kennenlernens von Kober und Solveig wird fast in einem Nebensatz abgehandelt, sie verlieben sich sofort und dass, obwohl Solveig durch ihr traumatisches Erlebnis Männern gegenüber völlig misstrauisch und ablehnend gegenüber stehen müsste. Solche Grundgedanken passen nicht schlüssig zur Thematik. Der knapp und präzise gehaltene Schreibstil passt gut zu einem Thriller und durch die kurzen Kapitel wird eine solide Grundspannung aufgebaut. Aber mich hat der vorhersehbare Inhalt doch am meisten gestört. Wenn man den Klappentext gelesen hat, weiß man schon fast die gesamte Handlung. So etwas stört mich wirklich und darf einfach nicht sein. Auch die Darstellung der Charaktere hat mich nicht überzeugt, sie erscheinen nicht echt und natürlich, sondern wie künstliche Wesen.  Wenn man der Grundidee des Buches nachgeht und im Internet recherchiert, so erfährt man, dass zwischen Spenderorgan-Empfänger und Spender durchaus übereinstimmende Vorlieben existieren können. Doch die Auswirkungen in diesem Thriller sind zu gewalttätigt und damit zu überzogen, um noch realistisch wirken zu können. Dieser Thriller befasst sich mit einer interessanten Grundidee, die Umsetzung ist jedoch sehr vorhersehbar. Dennoch hat mich die Lektüre gefesselt und ich denke, dass Thrillerleser ebenso empfinden. 

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

    Mehr
    • 3931

    kubine

    07. January 2017 um 18:11
  • 3,5 Sterne

    Das tote Herz

    dieFlo

    31. December 2016 um 13:34

    Nikolas ist jung und doch scheint sein Leben plötzlich vorbei zu sein - sein Herz macht schlapp. Für seine junge Frau, für seine kleine Tochter, für seinen Partner im Architektur-Büro - für alle ein Schock. Doch dann passiert das Wunder. Er bekommt ein Spenderherz und alles scheint gut zu werden. In einem zweiten Handlungsstrang trifft man kurz auf den Fotografen, er hat sein letztes opfer fertig fotografiert, er kann sie gehen lassen, gehen auf ihre letzte Reise, denn ihre Seele ist schon weg - er hat den Flug und den Auszug aus ihrem Körper festgehalten. Er hat seine Fotos als Erinnerung. Jetzt muss er sie nur noch auf die Gleise schaffen. Die Polizisten jagen ihn seit Monaten. Den Fotografen und plötzlich geschieht ein Wunder. Er verliert die Kontrolle über seinen Wagen, er schleudert hin und her und nach 20 m bleibt er stehen. Rettungskräfte sind sofort vor Ort und die Polizisten wissen, dass er nur schwer überleben wird. Zu oft haben sie solche Bilder gesehen, doch plötzlich ist alles Mitleid mit dem Fahrer weg, denn während er auf dem Weg in die Klinik ist, machen sie eine grausame Entdeckung. Im Kofferraum liegt eine junge Frau, eine Frau, die seit Wochen vermisst wird. Plötzlich ist klar, wem sie da gerade in das Klinikum transportieren lassen. Sie haben ihren Serienmörder. Ein Buch, dass ich nur schwer einschätzen kann. Es ist ein klasse Story und sie macht Angst, trotzdem waren einige Passagen zu langatmig, andere wieder zu kurz. Die Entwicklung des Architekten, sie ist zu schnell, die Erklärungen zu spontan - ich hätte es mir ausführlicher gewünscht. Doch dazu kommen interessante Frage: Kann ich mit dem Herzen eines anderen, anders werden? Trotz allem eine klare Leseempfehlung, weil es ein spannendes Thema ist@dieflo

    Mehr
  • Das tote Herz

    Das tote Herz

    Thrillertante

    14. December 2016 um 09:35

    Nicolas Kober bekommt ein Spenderherz, das von einem Serienmörder stammt. Natürlich weiß er das nicht, verändert sich aber zusehends. Das letzte Opfer des "Fotografen", Solveig Jacobson, hat überlebt. Nicolas lernt die Frau kennen und fühlt sich sehr stark zu ihr hingezogen... Brrrr.... was für ein gruseliger, unglaublich guter Psychothriller! Man liest ja immer mal, gerade in der Boulevard-Presse, von Talenten und Eigenschaften, die manche Menschen nach einer Organtransplantation entwickeln oder die plötzlich einfach da sind. Man liest es, belächelt es vielleicht und geht zur Tagesordnung über. Was wäre aber wenn das teilweise wirklich so ist? Klavier spielen, Bilder malen und dergleichen sind ja sehr schöne Talente aber das Herz eines Frauenmörders verursacht schon Gänsehaut... "Das tote Herz" steigert sich von Kapitel zu Kapitel, die von wechselnden Personen handeln. So taucht man immer tiefer ein, bis man das Buch gar nicht mehr weglegen kann. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was noch mehr zur Spannung beiträgt! Das "Nur-noch-ein-Kapitel-Gefühl" war bei mir über das gesamte Buch präsent und so war ich auch in windeseile, bis zum wirklich verstörenden Ende, durch! Ich bin keine Medizinerin und ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich so schnell nach einer Herztransplantation wieder so gut fühlt aber Hand aufs Herz - das war mir beim Lesen vollkommen egal! Wenn ich wissen will, wie schnell es wieder bergauf geht, lese ich ein medizinisches Sachbuch und bin danach schlauer oder auch nicht aber wenn ich eine fiktive Geschichte lese, einen Psychothriller, will ich Spannung und Nervenkitzel. Das ist dem Autoren bei mir sehr gut gelungen! Meine Rezension hat so lange auf sich warten lasen, weil ich etwas getan habe, das ich noch nie gemacht habe. Ich habe das Buch einfach noch mal gelesen, weil ich das Gefühl hatte, dass der erste Durchgang einfach zu schnell war und mir so das ein oder andere entgangen ist, was tatsächlich so war! Ich sollte mich wirklich etwas zurückhalten beim Lesen, allerdings machen mir das manche Autoren, wie jetzt Rainer Würth, nicht wirklich leicht! Ich bin unglaublich froh darüber, "Das tote Herz" entdeckt zu haben und gebe somit, gerade Psychothrillerfans, eine absolute und unbedingt Leseempfehlung!

    Mehr
  • Das tote Herz.

    Das tote Herz

    Elizzy

    27. October 2016 um 09:10

    Zusammengefasst Eine nächtliche Verfolgungsjagt führt dazu, dass eine Serie von Morden abrupt beendet wird. „Der Fotograf“, wie er von der Polizei genannt wird, kommt dabei ums Leben und sein letztes Opfer überlebt. Zur gleichen Zeit erleidet Nikolas Kober, ein leidenschaftlicher Architekt, einen Herzinfarkt. Das Schicksal will es, dass genau dieser durch das Herz des Serienmörders noch knapp vor dem Tode gerettet wird.Und so scheint zuerst alles wieder in Ordnung zu sein. Kober darf das Krankenhaus wieder verlassen und befindet sich bei seiner Familie. Das letzte Opfer des Fotografen; Solveig Jacobsen, befindet sich in Therapie und versucht eins nach dem anderen zu verarbeiten.Doch die Ruhe trügt, plötzlich beginnt Kober sich an Dinge zu erinnern, die ihm wie ein schrecklicher Albtraum vorkommen. Er nimmt Gewohnheiten an, die gar nicht zu ihm passen und er verhält sich immer wie seltsamer seiner Frau gegenüber.Nur langsam kommt der Psychologe und Kollege der Polizei dem ganzen auf die Schliche, doch wird er es rechtzeitig schaffen?Gefiel mir sehr Anfangs war ich von der Story sehr gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie die einzelnen Personen miteinander in Verbindung stehen. Auch die vielen Wechsel zwischen den Personen fand ich gut und spannend gelöst. Durchaus ein guter Einstieg.Gefiel mir nicht Doch leider konnte die Spannung nicht durch das ganze Buch durchgezogen wurde. Leider waren viele Geschehnisse doch sehr hervorsehbar und noch bevor ich es las, wusste ich schon wie der Autor diese Situation auflösen würde. Auch die vielen blutigen und grausamen Szenen machten das Buch nicht etwa spannender, sondern schreckten mich eher ab.Psychothriller heisst für mich nicht gleich; Umso blutiger umso besser – es sollte eher mit dem Verstand spielen und nicht mit grausamen Taten.***Achtung Spoiler***Auch war mir einiges am Buch nicht klar – wie haben sich zum Beispiel Kober und Jacobsen so plötzlich gefunden? Und wieso verliebt sie sich so schnell in ihn? Als Opfer eines solch schrecklichen Verbrechens wäre ich doch etwas misstrauischer gegenüber Männern… doch die beiden sind von einer Seite zur anderen plötzlich ein Paar und als Leser fand ich dies gar nicht logisch. Da hat es sich der Autor dann doch zu einfach gemacht.***Spoiler Ende***Schreibstil & Cover Obwohl ich anfangs vom Schreibstil doch angetan war, wurde es mit der Zeit doch etwas langweilig und auf die Enden von einzelnen Kapitel waren nicht wirklich gut gewählt oder sogar etwas seltsam. Sehr Schade!Das Cover an sich ist gut gelungen, es ist auf jeden Fall unheimlich und erweckt Aufmerksamkeit!Fazit Die Idee zum Buch war auf jeden Fall gut wurde aber eher enttäuschend umgesetzt. Vieles war schon sehr hervorsehbar und am Ende war man eher enttäuscht. Für zwischendurch ganz okay, aber das Buch kommt auf keinen Fall an die grossen Psychothriller Bücher ran!BewertungBuchlänge ♥♥ (2/5)Schreibstil ♥♥ (2/5)Botschaft ♥ (1/5)Lesevergnügen ♥♥ (2/5)

    Mehr
  • Oberflächlichkeit, null Spannung und absolut vorhersehbar

    Das tote Herz

    nessisbookchoice

    02. October 2016 um 14:53

    Titel: "Das tote Herz" (Rezensionsexemplar)Autor: Rainer WürthErscheinungsdatum: 15. August 2016Seitenanzahl: 320 SeitenGenre: PsychothrillerPreis: Taschenbuch 9,99€Verlag: GoldmannKlappentext:Nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch erhält der erfolgreiche Architekt Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht weiß: Das Herz gehörte dem sogenannten „Fotografen“, einem Frauenserienmörder. Schon bald bemerkt Kober eine irritierende Veränderung an sich, hat sonderbare Träume und Phantasien. Hat er nicht nur das Herz des Fotografen geerbt, sondern auch dessen grausame Neigungen? Dann lernt Kober Solveig Jacobsen kennen, das letzte Opfer des Fotografen, das schwer verletzt überlebt hat. Und er fühlt sich sofort stark zu ihr hingezogen ... "Das tote Herz" ist mein erstes Buch von Rainer Würth und wurde mir vom Goldmann Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Nochmal herzlichen Dank dafür! Der Klappentext verspricht einiges und macht wirklich Lust auf mehr.Jedoch beginnt das Buch für meine Verhältnisse wirklich seltsam.Der Prolog ist in einzelne, sehr kurze (2-3 Zeilen) Abschnitte unterteilt, die kursiv geschrieben sind. Es wird nur von "er" und "sie" gesprochen und sehr bizarre, wirre Dinge werden beschrieben. Das weitere Buch ist in 3 Abschnitte eingeteilt: "ICH", "ER" und "SIE". Die Teilüberschriften machen in diesem Buch wirklich Sinn, obwohl ich bekanntermaßen kein Freund von Unterteilungen bin.Im ersten Teil, "ICH", wird die Handlung aus der Perspektive des Protagonisten Nikolas Kober beschrieben, jedoch wechselt sich diese mit dem allgemeinen Erzählen über einen Polizisten, Ronald Bruckner, und einen Psychologen, Peter Stein, ab.Diese Abwechslung ist zwar sinnig, hätte aber anders umgesetzt werden können. Nach jeweils einer Seite zu wechseln, hat mich beim lesen wirklich sehr gestört! Ansonsten ist das Buch relativ angenehm und zügig zu lesen, zudem auch die kurzen Kapitel beitragen.Die Sätze erscheinen allerdings häufig abgehackt. So werden anstatt ein Haupt- und ein Nebensatz, 2 einzelne Hauptsätze verwendet, die das Ganze seltsam und unvollständig erscheinen lassen. Leider muss ich sagen, dass ich so einiges an dem Buch als wirklich seltsam empfand. Zunächst ist das Buch sehr vorhersehbar. Es kommt nichts anderes vor, als das, was der Klappentext beschreibt. Er könnte ebenso als perfekte Kurzzusammenfassung dienen.Sowas ist in meinen Augen ein absolutes No-Go! Denn es fehlt hier absolut an Spannung, an psychologischem Hintergrund und geheimnisvollen Aspekten in der Story! Gestört hat mich ebenfalls die Darstellung jeglicher Figuren in der Geschichte.Ausnahmslos alle Charaktere wirkten auf mich künstlich und unrealistisch.Dazu trug vor allem auch das fehlende Detaillier, sowie nicht existierende weitere Ausführungen über bestimmte Punkte bei. Außerdem wurde die Verbindung des Psychologen und des Opfers unlogischerweise als einseitig zu dem anderen hingezogen dargestellt, was für mich von einer Unprofessionalität des Psychologen herrührt.Dass er stetig als Peter Stein aufgeführt wurde und nach Einführung der Figur nicht nur als "Peter" oder "Herr Stein" gerufen wurde, störte mich ebenfalls, denn bei seinem Kollegen war es der Fall. Protagonist Nikolas Kober äußert ebenfalls gegenüber Stein, dass seine Träume nichts sexuelles bedeuten würden. Gleichzeitig wird diese Aussage allerdings von dermaßen vielen, immer mit den gleichen Worten beschriebenen, aber ausführlich gestalteten Aspekten hinsichtlich der sexuellen Punkte außer Kraft gesetzt, dass man als Leser sich entweder veräppelt vorkommt, oder sich ekelt.Bei mir war beides der Fall.Daher konnte ich mich zu keinem Zeitpunkt in irgendeine Person in dieser Geschichte hineinversetzen. Die Hintergrundidee zu dem Buch ist gut überlegt und hätte funktionieren können, würde es nicht kontinuierlich an der Umsetzung scheitern.Man hört öfter, dass Spenderorgan-Empfänger gewisse Vorlieben verspüren, die eventuell auf den Spender hindeuten, jedoch ist es in diesem Buch viel zu überzogen dargestellt und führt schon fast ins Science-Fiction oder Fantasy Genre, aber Psycho ist es definitiv nicht!Daher hat das Buch, meiner Meinung nach, den Titel "Psychothriller" ebenso überhaupt nicht verdient! ACHTUNG! SPOILER! Das Ende setzt dem Ganzen Graus nur noch die Krone auf:Der Protagonist, Nikolas Kober, stößt das Herz ab. Hier hatte ich Hoffnung, dass die letzten Seiten sich noch zum Positiven wenden, aber weit gefehlt...Das Herz kann gerettet werden und von nun an weiß Kober nicht mal mehr, wer er ist, wer seine Frau ist. SPOILER ENDE! Ein absolut unrealistisches, an den Haaren herbei gezogenes Ende, das weder psychologisch, noch medizinisch zu begründen ist!Allgemein eine sehr oberflächliche, vorhersehbare und unausgeglichene Story mit keinerlei spannendem Hintergrund. Von mir bekommt das Buch lediglich 1/5 Sternen. Das war leider nichts. :(

    Mehr
  • Spannend bis zum Schluss

    Das tote Herz

    himbeerbel

    19. September 2016 um 14:01

    „Das tote Herz“ von Rainer Würth ist insgesamt ein spannender Psychothriller in dem es auch schon mal blutig zugehen kann, der allerdings mit einigen Schwächen zu kämpfen hat.Der erfolgreiche Architekt Kober erhält nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch ein Spenderherz und hat nachfolgend sonderbare Träume und Phantasien. Was er nicht weiß ist, dass ihm das Herz des sogenannten „Fotografen“ implantiert wurde – einem Frauenserienmörder, dessen letztes Opfer Solveig schwer verletzt den Autounfall überlebt hat und zu dem sich Kober nun stark hingezogen fühlt.Die Kapitel und auch die Schreibweise sind knapp gehalten. Der Autor schreibt oft in sehr kurzen Sätzen, die beinahe schon abgehackt wirken. Dadurch liest sich das Buch allerdings auch teilweise recht rasant und baut schon durch diese Stilmittel ein gutes Tempo auf. Stellenweise ist mir Satzbau und Sprache jedoch zu umgangsprachlich, so dass mich das im Lesefluss leider manchmal etwas gestört hat.Es finden viele Perspektivwechsel statt, die sich jedoch gut nachvollziehen lassen. Da sind zum einen unterschiedliche Ich-Erzähler, die den Leser in die Rollen dieser Personen schlüpfen lassen und den sich langsam steigernden Wahn hautnah miterleben lassen. Außerdem ist ein allwissender Erzähler vertreten, der interessante Einblicke in Kopf und Denkweise des Polizeipsychologen gewährt. Leider wird jedoch in keiner Perspektive verraten, wie sich Kober und Solveig überhaupt kennen lernen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass in dem Buch ein Kapitel fehlt, weil die beiden plötzlich und unerwartet zusammen sind.Außerdem scheint sich Kober übertrieben schnell von der Herztransplantation zu erholen und der Polizeipsychologe über gespenstische Intuition zu verfügen. Wenn auch bereits beim Lesen des Klappentextes feststand, dass es sich bei diesem Psychothriller um eine fiktive Geschichte handeln würde, hätte ich mir für das Zusammentreffen mancher Protagonisten etwas mehr Raffinesse und Glaubwürdigkeit gewünscht.

    Mehr
  • Ein schauriger Psychothriller, der sich langsam aufbaut

    Das tote Herz

    LisaSonnenschein

    05. September 2016 um 13:26

    Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nicht soo viel sagen, weil ich finde, dass der Klappentext eigentlich viel zu viel verrät, wenn man die Entwicklung der Handlung betrachtet.Nur so viel also: Wir begleiten hier gleich mehrere Personen - die Perspektive wechselt dabei immer wieder hin und her (aber nicht wirr, sondern so, dass es für den Leser spannend bleibt, obwohl sich die Handlung eher schleichend entwickelt). Der Protagonist ist eigentlich Kober, der nach einem Zusammenbruch ein Spenderherz erhält und anschließend merkwürdige neue Charakterzüge an sich erkennt, die ihn selber am meisten gruseln.Die Thematik ist wirklich furchteinflößend - wir beobachten eine Persönlichkeitsstörung der schlimmsten Sorte in der Entwicklung und das eben, wie gesagt, sehr langsam. Das Ende des Buches ist absolut verstörend, Psychofans kommen hier voll auf ihre Kosten!Die Charaktere fand ich (zumindest anfangs^^) sehr sympathisch und auch das Ermittlerduo, das nachher eingeschaltet wird, verhält sich sehr menschlich - weder ist hier der allwissende Justus Jonas dabei, noch ist der Leser den Polizisten schon fünf Schritte voraus. Ein bisschen miträtseln kann man schon, der eigentliche Sachverhalt ist aber durch die Innenperspektive des Täters eigentlich von Anfang an klar. Das macht aber auch nicht den Reiz des Buches aus, sondern die langsame Steigerung in den Wahn, der einen so richtig aufgewühlt zurücklässt. Es ist wirklich schwer, dieses Buch aus der Hand zu lesen, wenn man einmal drin ist.Es gibt ein paar Beschreibungen von spritzendem Blut und pochenden Organen, (für mich) zum Glück driftet das Buch aber gar nicht in diese Splatter-Richtung ab, sondern bleibt auf der Psycho-Ebene. Die wird dadurch noch mehr hervorgehoben, dass einer der beiden Ermittler Psychotherapeut ist und einige Opfer betreut - das ist wirklich interessant gemacht.Alles in Allem: Für mich wieder ein wunderbarer Einstieg in die Welt des Psychohorrors, in der ich ja schon länger nicht mehr unterwegs war. Das Buch ist dabei nicht zu krass oder unangemessen, bleibt aber auch nicht seicht. Ein bisschen was Surreales bleibt dabei, so richtig medizinisch Hand und Fuß hat das Buch nicht, deswegen bin ich nicht absolut überzeugt. Trotzdem habe ich es gerne gelesen und kann es weiterempfehlen.

    Mehr
  • Spenderherz

    Das tote Herz

    MelE

    22. August 2016 um 20:15

    Der Klappentext zu "Das tote Herz" wirbt mit einem Vergleich zu Stephen King und hat mich daher sehr neugierig machen können. Ich erwartete daher Nervenkitzel und echten Grusel. Da meine Erwartungshaltung sehr hoch war, war es leicht mich zu enttäuschen, aber ich konnte einen leichten Nervenkitzel klar und deutlich spüren, denn letztendlich ist "Das tote Herz" eine spannende Reise ins Unmögliche. Phantasie und Träume vermischen sich und wirken beängstigend. Ein Frauenmörder mit Spenderausweis und ein Architekt mit Familie werden zu einer Person und auch wenn es absolut fiktiv ist, wirkt es authentisch auf mich als Leserin, Es ist schwer nicht zu viel preiszugeben, denn "Das tote Herz" lohnt sich für Fans echten Horrors. Horror davor sich selbst zu verlieren und eine andere grausame, widerwärtige Person zu werden, die die Führung meines Lebens übernimmt.Alles beginnt recht harmlos, wobei das Ende dann einen echten Kracher beinhaltet. Ich habe mich regelrecht gefürchtet und habe die letzte Seite mehrfach gelesen, da es mir unglaublich erschien. Es ist wirklich ein Psychothriller, der letztendlich wirklich mitreißen konnte und nicht nur von Organspende erzählt, sondern auch von einer Persönlichkeitsstörung, die immer deutlicher wird, um dann am Ende sehr zu schockieren.Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus, da ich mich komplett auf die Story einlassen konnte, die immer mehr an Fahrt aufnimmt, um dann schlussendlich mit einem Ende aufwiegen zu können, welches mir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein echtes WOW! Gefühl, welches ich so nicht erwartet hatte und mich dadurch begeistert zurückgelassen hat."Das tote Herz" spricht eine deutliche Sprache und ich hoffe tatsächlich, dass es Fiktion bleibt und die Leidenschaft für Fotos oder Orangensaft nicht übertragbar ist, So und nicht anders muss Thriller sein.

    Mehr
  • Das tote Herz

    Das tote Herz

    Kleine8310

    20. August 2016 um 23:46

    "Das tote Herz" ist ein Psychothriller des Journalisten und Autors Rainer Würth. Mit diesem Buch legt der Autor sein erstes Werk im Thrillergenre vor und ich war durch den interessanten Klappentext wirklich gespannt auf die Geschichte und hatte hohe Erwartungen. Leider wurden diese nicht immer erfüllt ... Aber zunächst will ich euch kurz schildern worum es in diesem Buch überhaupt geht.   In der Geschichte geht es um den Protagonisten Nicolas Kober. Nicolas ist ein junger Mann der sich gerade am Flughafen auf dem Weg nach Hause befindet, als er ein undefinierbares Unwohlsein an sich bemerkt. Als er im Flugzeug kollabiert ist schnell klar, dass Nicolas eine bis dato unentdeckte Myokarditis hat und sein Herz stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Alle Ärzte sind sich schnell einig, dass er dringend ein Spenderherz benötigt.    Wie das Schicksal es so will stirbt kurze Zeit darauf ein Mann bei einem Autounfall und dieser ist Organspender und sein Herz passt genau zu Nicolas'. Der Protagonist erfährt nicht wer der Spender des Herzens ist, aber schon ein paar Wochen nach der Transplantation bemerkt Nicolas deutliche Veränderungen an sich selbst. Es sind nicht nur sonderbare Träume, die ihn immer wieder heimsuchen, sondern er entwickelt auch Fantasien und Neigungen, die er früher nie gehabt hat. Die Sicht auf seine Familie verändert sich und als er Solveig Jacobsen kennenlernt, das letzte Opfer, des verstorbenen Serienkillers, dessen Herz Nicolas nun hat, fühlt er sich unwiderruflich zu ihr hingezogen ... Der Einstieg in dieses Buch ist mir leider verhältnismäßig schwer gefallen und das lag leider an dem Schreibstil von Rainer Würth. Der Autor schreibt in vielen kurzen, beinahe schon abgehakten Sätzen und ich habe einige Seiten gebraucht, um mich einigermaßen daran zu gewöhnen. Ich hätte schon beinahe gesagt es ähnelt zu sehr leichter Umgangssprache, aber selbst das trifft es nicht komplett. Auf mich wirkte die Geschichte dadurch auf alle Fälle ziemlich holprig. Holprig waren für mich auch die Wechsel der Erzählstränge. Es gibt keine Hinweise, um wen es sich in dem Abschnitt gerade gehen soll und so tauchten bei mir, besonders zu Beginn, häufiger ziemlich große Fragezeichen auf. Hätte mich der Inhalt vom Klappentext nicht so gereizt, hätte ich dieses Buch abgebrochen.  Der Plot an sich ist nicht komplett neu, denn Geschichten, in denen ein Spenderorgan den Empfänger auf irgendeine Art beeinflusst gibt es ja einige. Trotzdem muss ich sagen, dass es hier gute Ansätze gab, die meiner Meinung nach, allerdings zuviel Potenzial ungenutzt gelassen haben. Die Verstrickungen zwischen dem "Fotografen" und Nicolas Kober war nett zu lesen, aber wirkliche Spannung kam hier leider nicht auf. Eher hatte ich Mitgefühl mit seiner Frau und seiner Tochter, was ja bei einem Psychothriller eigentlich nicht an erster Stelle stehen sollte.    Der erste Teil des Buches, auf den ersten ca 70 - 80 Seiten kreist vorwiegend um Nicolas' Erkrankung, den Tod des Fotografen und die daraus resultierende Organtransplantation. Wirklich interessant fand ich stellenweise die Arbeit des Polizeipsychologen, wenn er mit Solveig gearbeitet hat. Aber auch hier blieb einiges doch nur an der Oberfläche. Mit mehr Spannung hatte ich gerechnet, als Nicolas Solveig kennenlernt, aber auch hier blieb der Spannungsbogen in der Erzählung ziemlich niedrig. Das Ende fand ich gut gewählt und hier zeigt sich auch die vorhandene Raffinesse des Autors. Warum nur gab es sowas nicht schon weit vorher in der Geschichte?   Positiv:  * raffiniertes und sehr gelungenes, offenes Ende   Negativ:  * der Schreibstil war mir zu abgehakt und unausgereift * der Autor springt zwischen den Erzählsträngen, was einen aus dem gerade entstandenen Lesefluss reißt. Zudem muss man erst überlegen, wem die Passagen nun zuzuordnen sind * mir fehlte etwas fesselndes, Überraschungen und vorallem die Spannung, die ich mir von der Geschichte eigentlich erwartet hatte   "Das tote Herz" ist ein Thriller, der mich leider nicht von seinem Inhalt überzeugen konnte. Der Klappentext gibt den Inhalt gut wieder, aber ich hatte mir viel, viel mehr von dieser Geschichte erhofft!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks