Rainer Wekwerth Camp 21

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Inhaltsangabe zu „Camp 21“ von Rainer Wekwerth

Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Eine kurzweilige und actionreiche aber anspruchslose Geschichte für zwischendurch, die mich jetzt nicht unbedingt vom Hocker gehauen hat.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Sehr gut geschrieben

— lesenbirgit
lesenbirgit

Rasantes Jugendbuch , einfach genial !

— Lyreen
Lyreen

Super rasant und actionreich! Eine Geschichte mit hohem Tempo!

— Skyline-Of-Books
Skyline-Of-Books

Da mir die Aufteilung des Plots nicht gefallen hat & viele Sachen dadurch unglaubwürdig gewirkt haben, ging mein Lesespaß leider verloren.

— schokigirl
schokigirl

Spannender Jugendthriller, der sich auch für unerfahrene Leser eignet

— Mira20
Mira20

Ich finde es so großartig.

— _laras_bookworlddreams_
_laras_bookworlddreams_

Puhh, sehr viel Action, sehr wenig Überraschungen ...

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

Coole Idee und gute Umsetzung :)

— ali-buchfreak
ali-buchfreak

Rasanter und fesselnder Jugendthriller

— Meine_Magische_Buchwelt
Meine_Magische_Buchwelt

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  • Actionreiche Geschichte für zwischendurch

    Camp 21
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    15. May 2017 um 11:45

    "Die Härchen auf Mikes Unterarmen stellten sich auf. Was ist hier los?" (S. 183)Als ihre Eltern sie für 6 Monate in ein Erziehungscamp stecken, ahnen Mike und Kayla noch nicht, dass bald ihr Leben in Gefahr ist. Denn in Camp21 gehen merkwürdige Dinge vor sich. Gefesselt durch elektronische Armbänder dürfen die beiden Teenager sich nicht zu weit voneinander entfernen, ansonsten drohen quälende Schmerzen. Dass Mike und Kayla sich zunächst gar nicht mögen, macht die Sache nicht gerade leichter. Doch bald kommen die beiden einem unglaublichen Experiment auf die Spur und müssen gemeinsam fliehen. Eine atemberaubende Verfolgungsjagd beginnt, bei der ein Entkommen fast unmöglich erscheint."Camp21 - Grenzenlos gefangen" stammt aus der Feder von Rainer Wekwerth. Bisher habe ich noch kein Buch des deutschen Autors gelesen, doch die Inhaltsangabe machte mich neugierig, auch wenn ich von vornherein nur wenig Tiefgang erwartet habe.Der Roman glänzt vor allem durch eins: Action. Denn Mike und Kayla müssen auf ihrer Flucht viele gefährliche Situationen meistern, welche die Spannung vorantreiben. Gerade im letzten Drittel fliegen die Seiten nur so dahin, bedingt auch durch die jugendlich-lockere Schreibweise. Für Abwechslung sorgen zudem kurze eingeschobene Passagen mit Mikes Bruder Ricky, der eine wichtige Nebenrolle spielt. Und gelegentlich blitzt auch ein wenig Humor hervor, was die Geschichte recht unterhaltsam macht.Ansonsten bleibt die Handlung eher flach und vorhersehbar. Die Figuren sind meist blass und profillos, besonders die zahlreichen Gegenspieler, deren Namen ich oft nicht einordnen konnte. Auch der obligatorische Romantikteil überzeugte mich nicht. Denn der Schritt von gegenseitiger Abneigung zu Liebe ging mir viel zu schnell und wirkte dadurch unglaubwürdig. Ein 2 Jahre später Epilog rundet die Geschichte schließlich mit einer kleineren Überraschung ab.Insgesamt kann ich daher "Camp21 - Grenzenlos gefangen" nur bedingt empfehlen. Eine kurzweilige und actionreiche aber recht anspruchslose Geschichte, für die ich knappe 3 Sterne vergebe.

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  • Einfach nur spannend und kaum wegzulegen

    Camp 21
    lesenbirgit

    lesenbirgit

    12. May 2017 um 17:21

    Es geht um Jugendliche die auffällig oder auch straffällig geworden sind in den USA. Sie werden teilweise von ihren Eltern in ein Erziehungscamp geschickt. Dort geht es ziemlich rau zur Sache. Wer dort auffällig wird, wird ins sogenannte Camp 21 geschickt. Dort gibt es sogenannte Armbänder mit denen zwei immer zusammen verbunden sind. Die Entfernung die sich beide voneinander entfernen dürfen, wird von den Betreuern vor Ort eingestellt. Es wird gut in dem Buch beschrieben wie die beiden Protagonisten dort sich kennenlernen. Was sie auch mit der Zeit herausfinden. Was nicht gerade erfreulich ist für die Jugendlichen. Ich habe nur eine Woche zum lesen gebraucht. Es war super spannend zu lesen. Ich habe jede freie Zeit zum lesen genutzt und kann es sehr empfehlen.

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  • Rezension zu "Camp 21" von Rainer Wekwerth

    Camp 21
    buecherwelten_

    buecherwelten_

    03. May 2017 um 14:39

    Inhalt Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Meine Meinung Man wird sofort in die Geschichte hineingeführt. Das Buch wird aus der Sichtweise von Kayla und Mike erzählt. In spannenden Momenten wechselt die Sichtweise und es bleibt immer spannend. Durch den angenehmen Schreibstile von Rainer Wekwerth liest sich das Buch schnell weg. 4 von 5 Sterne für Camp 21

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  • Super rasant und actionreich! Eine Geschichte mit hohem Tempo!

    Camp 21
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    12. April 2017 um 12:38

    Klappentext „Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.“   Gestaltung Die Schrift des Titels finde ich richtig cool, da er aus Maschendrahtzaun geschrieben ist. Auch finde ich es gut, dass man das zentrale Handlungselement, das aneinander Gefesseltsein eines Mädchens und eines Jungens, direkt auf dem Cover erkennen kann. Allerdings ist das rote Leuchten der Fessel für mich etwas zu hell, denn so lenkt es von dem Titel und dem restlichen Cover sehr ab. Insgesamt finde ich das Cover passend zur Geschichte, auch wenn es mich nicht ganz umhaut.   Meine Meinung Von Rainer Wekwerth kenne ich bereits „Blink of Time“ und da sein neues Buch „Camp 21 – Grenzenlos Gefangen“ in eine ganz andere Richtung zu gehen scheint, war ich gespannt, was mich in diesem Buch erwarten würde. Ich fand vor allem die Idee spannend, dass die beiden Protagonisten Mike und Kayla in einen Erziehungscamp landen, in dem anscheinend nicht alles so läuft, wie es laufen sollte. Vor allem diese Skepsis gegenüber dem Camp hat mir gut gefallen, denn ich habe gerne selber Vermutungen angestellt, was mit dem Camp nicht stimmen könnte. So hat das Buch für spannende Lesestunden gesorgt!   Das Buch ist fesselnd und spannend geschrieben, denn die Kapitel sind nicht sehr lang, sodass ich „Camp 21“ schnell gelesen hatte. Der Schreibstil von Rainer Wekwerth ist wie ich es schon aus „Blink of Time“ kannte, sehr angenehm, denn er fokussiert auf das Wesentliche ohne zu lange, ausschmückende Beschreibungen. Zudem wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Mike und Kayla erzählt. Dabei wird meist an den spannendsten Stellen die Sichtweise gewechselt oder das Kapitel beendet. So sorgt der Autor dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.   Zudem steigert sich das Buch zum Ende hin was das Auftreten von rasanten Actionszenen angeht enorm. Die Geschichte wird immer temporeicher, sodass keine Zeit für wirkliche Verschnaufpausen bleibt – weder für die Figuren noch für den Leser. So liebe ich das! Allerdings fand ich die, in die Handlung eingewebte Liebesgeschichte etwas zu viel des Guten. Ich für meinen Teil hätte sie nicht gebraucht und es wirkte auf mich auch eher so, als wäre sie eingebaut worden, weil kleine Romanzen anscheinend in jedes Jugendbuch gehören oder weil die Protagonisten eben männlich und weiblich sind und hier eine Beziehung nicht ohne Liebe klappt. Und wenn dies schon eingebaut wird, dann hätte es wenigstens etwas tiefer gehen können und ausführlicher bearbeitet werden können. Ansonsten haben mir die Wendungen der Handlung aber gut gefallen und auch dass mich die Geschichte dazu angeregt hat, mitzudenken und Vermutungen anzustellen.   Die Figuren passten gut zur Geschichte, auch wenn sie für mich ruhig noch etwas mehr Tiefe hätten vertragen können. Beispielsweise denken Kayla und Mike kaum an ihr altes Leben, als sie im Camp 21 sind. Auch über den Grund, weswegen sie im Camp gelandet sind, wird kaum nachgedacht oder beschrieben, wie die Jugendlichen dies gefühlsmäßig erleben. Das Buch fokussiert wirklich sehr auf die Actionmomente, was mir auch wirklich gut gefallen hat, doch etwas mehr Tiefe bei den Figuren hätte „Camp 21 – Grenzenlos Gefangen“ für mich zu einem noch schöneren Leseerlebnis gemacht.   Fazit Das neue Buch aus der Feder von Rainer Wekwerth zeigt wieder, wie grandios der Autor sich darauf versteht, actiongeladene Geschichten zu schreiben. In „Camp 21 – Grenzenlos Gefangen“ schrauben sich die rasanten Momente immer weiter in die Höhe, bis der Leser das Buch aufgrund seines hohen Tempos kaum mehr aus der Hand legen kann und kaum noch zu Atem kommt. Einzig die mangelnde Tiefe bei den Figuren und der Liebesgeschichte hat mich etwas gestört. Sehr gute 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband  

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  • Klappentext verrät schon den ganzen Plot! Mehr passiert da nicht!

    Camp 21
    schokigirl

    schokigirl

    06. April 2017 um 01:06

    Der Schreibstil ist leicht & angenehm schnell lesbar. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschildert. Die Protagonisten waren weder Ausreißer nach oben, also total sympathisch & individuell, noch Ausreißer nach unten, also total klischeehaft & dumm. Sie kamen mir eher neutral vor. Ich fand sie okay. Besonders mitgefiebert habe ich aufgrund des Plotaufbaus nicht, aber aufgeregt haben sie mich auch nicht. Nur die Eltern beider Protagonisten waren generell unsympathisch, weil sie einfach gebieterisch & ignorant waren. Deswegen war ich am Anfang auch etwas emotional, weil deren diktatorische Handlungen mich aufgeregt haben. Auch Mikes Bruder hat manchmal für mich unverständlich gehandelt, weil ich irgendwann dachte: „So, jetzt ist mal gut. Du siehst doch, dass das nichts bringt.“ Es war einfach irgendwann nicht mehr logisch. Der Plot bietet eine gute Idee. Die Handschellen & ihre Funktion haben mich interessiert & wurden eigentlich auch gut eingebunden. Das Camp war sogar viel sozialer als ich es erwartet habe. Der Aufbau der Geschichte war zwar sehr klassisch, jedoch hat es auch seinen Zweck erfüllt. Trotzdem hatte ich leider so einige Probleme mit der Geschichte. Der Aufbau war zum Beispiel zwar klassisch, aber etwas verschoben. Die erste Hälfte des Buches besteht quasi nur aus Einleitung. Es passiert leider sehr wenig relevantes. Irgendwann habe ich angefangen mich zu langweilen & mich gefragt, wann es denn nun endlich losgeht. Nicht man die Beziehung der beiden Protagonisten hat in der Zeit eine Entwicklung erfahren. Das alles ging erst ab der Hälfte los & wurde dann alles in die zweite Hälfte gequetscht. Und ja es wurde wirklich gequetscht, sodass alles viel zu schnell ging & dadurch unrealistisch wirkte. Diese Aufteilung habe ich nicht so recht verstanden. Wieso verschwendet man so viele Zeit für eine überlange Einleitung, die nicht nötig war, nur um dem Wichtigen später dann viel zu wenig Raum zu geben? Die Liebesgeschichte setzte innerhalb von 1-2 Unterhaltungen ein, obwohl die beiden Charaktere sich vorher absolut nicht ausstehen konnten, jetzt aber auf einmal die Attraktivität des anderen erkennen. Und dann gab es völlig unpassende Knutschszenen, obwohl sie eigentlich gerade vollkommen andere Sorgen haben müssten. Kayla entwickelt Eigenschaften, die sie eigentlich nicht haben sollte, was irgendwie eine fantastische Seite an sich hat, ohne wirklich Fantasy zu sein. In dem Sinne habe ich das auch nicht verstanden. Entweder es soll ein Fantasyelement sein, wurde aber dafür zu wenig benutzt & erklärt, oder es wirkt eben unrealistisch, weil es viel zu übertrieben wirkte. Auch das Ereignis, dass das Ganze ins Rollen bringt, ist nicht so eindeutig & schlimm, wie es hier interpretiert wurde. Die Reaktion von Mike konnte ich da nicht nachvollziehen & fand es daher auch zu übertrieben. Man hätte da wenigstens noch mehr Informationen einholen müssen. Und so habe ich viele der Ereignisse gesehen & bewertet, die darauf folgten. Das Problem bei vielen solcher Szenen war einfach, dass anscheinend keine Zeit oder keine Seiten mehr übrig waren & es deshalb alles viel zu schnell gehen musste. Da blieb für mich die Glaubwürdigkeit auf der Strecke. Die Aufteilung des Plots gefiel mir daher leider gar nicht. Fazit: Da mir die Aufteilung des Plots nicht gefallen hat & viele Sachen dadurch unglaubwürdig gewirkt haben, ging mein Lesespaß leider verloren. Dazu kommt noch, dass der Klappentext quasi schon den gesamten Plot beschreibt. Sehr viel mehr war da leider nicht drin. Schreibstil & Ideen waren aber gut. Deshalb hat das Buch nur 2 Sterne bekommen.

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  • Klappentext verrät schon den ganzen Plot! Mehr passiert da nicht!

    Camp 21
    schokigirl

    schokigirl

    06. April 2017 um 01:06

    Der Schreibstil ist leicht & angenehm schnell lesbar. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschildert. Die Protagonisten waren weder Ausreißer nach oben, also total sympathisch & individuell, noch Ausreißer nach unten, also total klischeehaft & dumm. Sie kamen mir eher neutral vor. Ich fand sie okay. Besonders mitgefiebert habe ich aufgrund des Plotaufbaus nicht, aber aufgeregt haben sie mich auch nicht. Nur die Eltern beider Protagonisten waren generell unsympathisch, weil sie einfach gebieterisch & ignorant waren. Deswegen war ich am Anfang auch etwas emotional, weil deren diktatorische Handlungen mich aufgeregt haben. Auch Mikes Bruder hat manchmal für mich unverständlich gehandelt, weil ich irgendwann dachte: „So, jetzt ist mal gut. Du siehst doch, dass das nichts bringt.“ Es war einfach irgendwann nicht mehr logisch. Der Plot bietet eine gute Idee. Die Handschellen & ihre Funktion haben mich interessiert & wurden eigentlich auch gut eingebunden. Das Camp war sogar viel sozialer als ich es erwartet habe. Der Aufbau der Geschichte war zwar sehr klassisch, jedoch hat es auch seinen Zweck erfüllt. Trotzdem hatte ich leider so einige Probleme mit der Geschichte. Der Aufbau war zum Beispiel zwar klassisch, aber etwas verschoben. Die erste Hälfte des Buches besteht quasi nur aus Einleitung. Es passiert leider sehr wenig relevantes. Irgendwann habe ich angefangen mich zu langweilen & mich gefragt, wann es denn nun endlich losgeht. Nicht man die Beziehung der beiden Protagonisten hat in der Zeit eine Entwicklung erfahren. Das alles ging erst ab der Hälfte los & wurde dann alles in die zweite Hälfte gequetscht. Und ja es wurde wirklich gequetscht, sodass alles viel zu schnell ging & dadurch unrealistisch wirkte. Diese Aufteilung habe ich nicht so recht verstanden. Wieso verschwendet man so viele Zeit für eine überlange Einleitung, die nicht nötig war, nur um dem Wichtigen später dann viel zu wenig Raum zu geben? Die Liebesgeschichte setzte innerhalb von 1-2 Unterhaltungen ein, obwohl die beiden Charaktere sich vorher absolut nicht ausstehen konnten, jetzt aber auf einmal die Attraktivität des anderen erkennen. Und dann gab es völlig unpassende Knutschszenen, obwohl sie eigentlich gerade vollkommen andere Sorgen haben müssten. Kayla entwickelt Eigenschaften, die sie eigentlich nicht haben sollte, was irgendwie eine fantastische Seite an sich hat, ohne wirklich Fantasy zu sein. In dem Sinne habe ich das auch nicht verstanden. Entweder es soll ein Fantasyelement sein, wurde aber dafür zu wenig benutzt & erklärt, oder es wirkt eben unrealistisch, weil es viel zu übertrieben wirkte. Auch das Ereignis, dass das Ganze ins Rollen bringt, ist nicht so eindeutig & schlimm, wie es hier interpretiert wurde. Die Reaktion von Mike konnte ich da nicht nachvollziehen & fand es daher auch zu übertrieben. Man hätte da wenigstens noch mehr Informationen einholen müssen. Und so habe ich viele der Ereignisse gesehen & bewertet, die darauf folgten. Das Problem bei vielen solcher Szenen war einfach, dass anscheinend keine Zeit oder keine Seiten mehr übrig waren & es deshalb alles viel zu schnell gehen musste. Da blieb für mich die Glaubwürdigkeit auf der Strecke. Die Aufteilung des Plots gefiel mir daher leider gar nicht. Fazit: Da mir die Aufteilung des Plots nicht gefallen hat & viele Sachen dadurch unglaubwürdig gewirkt haben, ging mein Lesespaß leider verloren. Dazu kommt noch, dass der Klappentext quasi schon den gesamten Plot beschreibt. Sehr viel mehr war da leider nicht drin. Schreibstil & Ideen waren aber gut. Deshalb hat das Buch nur 2 Sterne bekommen.

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  • Spannend und rasant

    Camp 21
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    28. March 2017 um 11:03

    Das Cover ist ansprechend und passt auch sehr gut zum Inhalt wie ich finde. Der Klappentext macht Hoffnung auf eine spannende und rasante Geschichte. Da kann man doch gar nicht nein sagen oder?!Mike und sein Bruder machen eine kleine Spritztour mit dem Auto ihres Vaters. Sie kommen jedoch nicht so weit, denn eine Polizeistreife hält sie an und sie werden verhaftet und landen in einem Camp für schwierige Jugendliche. Kayla geht es da nicht besser, sie war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und landet auch in einem Camp. Ihre Wege kreuzen sich und von da an sind beide untrennbar miteinander verbunden...Der Schreibstil hat mir enorm gut gefallen. Die Kapitel sind kurz gehalten und werden abwechselnd größtenteils aus der Sicht von Mike und Kayla erzählt. Immer wenn es so richtig spannend wird wechselt der Autor die Perspektive, wirklich fies aber das sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich fand die Grundidee gut und auch die Wendungen waren gelungen. Zum Ende hin kann man zwar ein wenig etwas erahnen, aber das trübt das Lesevergnügen nicht. Die kleine "Romanze" ist gut dosiert, passt auch gut zum Inhalt, aber hier hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr Inhalt und Ausführungen gewünscht. Aber das ist nur meine persönliche Meinung ;) Ich habe das Buch viel zu schnell beendet und hoffe, dass es bald Nachschub von Herrn Wekwerth gibt.  Ein spannendes und rasantes Abenteuer!

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  • Spannender Jugendthriller, der sich auch für unerfahrene Leser eignet!

    Camp 21
    Mira20

    Mira20

    24. March 2017 um 15:16

    Eine gute Mischung aus bewährten Thriller Elementen sorgen für spannende Lesestunden.Mike und Kayla lernen sich im Camp 21 kennen. Beide sollen mit strenge Erziehungsmassnahmen den perfekten jungen Menschen geben. Ihre Eltern haben den Campbetreuer sämtliche Befugnisse für diesbezügliche Massnahmen gegeben. Was niemand ahnt - hier werden geheime Experimente an den wehrlosen Jugendlichen durchgeführt. Bald geht es für Mike und Kayla um das pure Überleben!Einfach gestrickte Protagonisten lassen den Leser jeweils ahnen, wohin der nächste Schritt geht. Trotzdem wirken Mike und Layla glaubhaft. Die unkomplizierte Sprache ermöglicht ein schnelles Lesen. Wekwerth gelingt es mit einfachen Worten Spannung zu schaffen.Gut und Böse haben ihren festen Platz und so geschieht wenig Unvorhergesehenes. Der Inhalt bleibt also übersichtlich und unkompliziert. Das Buch eignet sich deshalb auch für Jugendliche, die nicht über viel Leseerfahrung verfügen.Dieses Buch ist eindeutig für Jugendliche geschrieben worden und sollte deshalb auch als Jugendbuch beurteilt werden. Erwachsene Leser sollten nicht zu hohe Ansprüche an das Buch haben.Mich hat es gut unterhalten und ich werde es vor allem unseren jungen, männlichen Kunden ab 14 empfehlen.

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  • Spannend, fesselnd & atemberaubend rasant!

    Camp 21
    Buechertraeume

    Buechertraeume

    04. March 2017 um 23:32

    MEINE MEINUNG ZUM BUCH: Das Cover finde ich sehr gelungen, da es durch die Hände die verbunden sind mit den Fesseln und ich mag es wenn das Cover etwas vom Inhalt spiegelt und dies ist hier der Fall. Auch farblich und schriftartentechnisch ist das Cover einfach sehr gelungen und harmoniert sehr. Der Schreibstil des Autors ist sehr spannend gewesen. Der Autor fing langsam an und steigerte sich Seite für Seite und das hat mich einfach geflasht. Ich war definitiv vom Schreibstil überrascht, da ich dies so nicht erwartet hatte und bin froh das Rainer es so geschrieben hat. Die Charaktere beziehungsweise die zwei Protagonisten Kayla und Mike waren super sympathische Charaktere die ich sofort mochte. Kayla war zuerst eher die schwächere der Mädels aber entwickelte sich dann, eher unfreiwillig, zu einer starken Kämpferin. Nach dem Camp kam ihre Stärke, natürliche Stärke dieses mal, zum vorschein und dies hat mir sehr gefallen. Mike war bis kurz vor dem Ende eher der schwache und erschöpfte Charakter und zeigte erst auf der Flucht was in ihm steckte. Die Handlung fing harmlos an und hielt sich erst einmal so aber sie war nie langweilig. Als es sich dann steigerte und rasanter wurde, steigerte sich die Spannung und ich habe mich richtig auf die Story konzentrieren können. Die Handlung war in sich auch sehr gut stimmig und alles passte dort hin wo es war. MEIN FAZIT ZUM BUCH: Rainer Wekwerth überzeugte mich mit Camp 21: Grenzenlos Gefangen durch seinen Stil und durch eine fesselnde Geschichte. Der Autor wusste wann er die Spannung steigern musste und wann er sie wieder entwas zurückziehen musste. Ich gebe verdiente 5 von 5 Diamanten.

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  • Leserunde zu "Camp 21" von Rainer Wekwerth

    Camp 21
    Arena_Verlag

    Arena_Verlag

    Du kannst fliehen, aber nicht allein! *** Ein geheimes Experiment . Ein ungewöhnliches Erziehungscamp. Zwei Jugendliche – auf Gedeih und Verderb aneinander gefesselt. *** Das ist Camp 21, der neue fesselnde Thriller von SPIEGEL Bestseller Autor Rainer Wekwerth. Worum es geht? Um ein mysteriöses Camp, eine gemeinsame Flucht, Geheimnisse und Adrenalin pur! Dieses Buch wartet nur darauf, von euch verschlungen und rezensiert zu werden. Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Bitte bewerbt euch bis Mittwoch, den 18. Januar, für diese Runde mit der Antwort auf die Frage: Wenn ihr euch für längere Zeit an jemanden fesseln müsstet - wer wäre das und warum? Bitte gebt in eurem Bewerbungs-Post an, ob ihr lieber das Hardcover oder das E-Book lesen wollt. Wir losen am Donnerstag, den 19. Januar, die 20 Gewinner eines Leserunden-Exemplars aus - und bitten um etwas Geduld, falls es Nachmittag wird, bis der Gewinnerpost erscheint. Rainer Wekwerth wird die Leserunde begleiten. Liebe Grüße! Rainer Wekwerth & Arena

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    • 458
  • Camp 21

    Camp 21
    _laras_bookworlddreams_

    _laras_bookworlddreams_

    26. February 2017 um 17:01

    Inhalt: Mike und Kaya werden ins Camp 21 gebraucht wo sie mit 2 elektrichen Pushandschellen aneinadr gekettet sind. Sie können sich von anfang an nicht leiden doch schon bald durchschaut Mike die hintergründe des Camp 21 und versucht mit Kaa die sich streupt zu fliehen. Bewertung: Ich fnde dieses buch großartig!!! Es hat einen tollen schreibstiel, ein tolles cover und eine tiefgreifende sowie spanende handlung mit angenehmen Charakteren. Ein großes lob an Rainer Wekwerth für dieses tolle Buch. Von mir bekommt es 5/5 Sterne.

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  • Rezension zu "Camp 21 - Grenzenlos Gefangen"

    Camp 21
    FluesterndeWorte

    FluesterndeWorte

    23. February 2017 um 21:17

    Meinung: Zu Beginn erleben wir parallel mit Kayla als auch mit Mike eine ziemlich brenzliche Situation in der sich die beiden befinden. Daher war von Anfang an auch eine gewisse Neugier in mir geweckt die gegen Ende hin sich immer mehr in Spannung wandelte. Also ganz überraschend war der Verlauf der Geschichte für mich nicht, aber es hat mich nicht am Mitfiebern gehindert. Ich fand die Charakter und das Campfeeling sehr authentisch dargestellt. Aber auch die große Schriftgröße und der einfache Schreibstil haben zusätzlich am flüssigen Lesefluss beigetragen. Die Liebesgeschichte fand ich allerdings ein wenig zu überstürzt und hätte noch mehr beschrieben werden müssen. Buchcharaktere: Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Kayla und Mike erzählt. Beide waren mir von Anfang an sympathisch. In Kayla konnte ich mich ein wenig besser hineinversetzen, aber beide Charaktere wurden realistisch und authentisch dargestellt. Beide haben im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchgemacht, vor allem durch Missverständnisse und Steine die ihnen in den Weg gelegt worden sind, wachsen sie über sich hinaus. Cover: Die Schrift die als Gitteroptik dargestellt ist und die Fesseln die mit einem Art Laser als Verbindungsstück dargestellt ist, passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Generell finde ich das Cover sehr stimmig und lässt den Käufer auf jeden Fall zum Buch greifen.

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  • Action, Action, Action ...

    Camp 21
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    21. February 2017 um 15:42

    Schreibstil Auf "Camp 21: Grenzenlos gefangen" wurde ich bei Lovelybooks aufmerksam. Das Buch klang wirklich vielversprechend und so musste ich es gleich lesen. Auf die erste Freude folgte dann aber Ernüchterung, denn ich hatte etwas ganz anderes erwartet ... Mit Rainer Wekwerths Schreibstil wurde ich einfach nicht warm. Er war mir zu distanziert, zu kalt teilweise und die Liebesgeschichte, auf die ich mich in "solchen" Büchern immer freue, lief viel zu schnell und ohne spürbare Emotionen ab. Vielleicht war das Hauptproblem aber, dass ich hier einen spannenden Thriller mit Tiefgang und neuen, kreativen Ideen gerechnet habe, doch letztendlich wurde der Fokus doch auf "Action" gesetzt. Mein Kopfkino lief zwar hin und wieder, doch die meiste Zeit habe ich mich tatsächlich eher gelangweilt und gehofft, dass irgendwie noch etwas für mich mitreißendes passiert ... Charaktere - Mike - Mit unseren beiden Hauptcharakteren wurde ich leider nicht so direkt warm. Sie blieben recht blass und am Anfang erfahren wir praktisch nur, warum sie in das Bootcamp geschickt werden. Zum einen ist da Mike, der mit seinem Bruder in dem Auto seines Vaters eine kleine Spritztour macht - und prompt erwischt wird. Ob dies allerdings einen spontanen Bootcamp-Besuch von 6 Monaten rechtfertigt? Viel über Mike kann ich nicht erzählen, er erschien mir recht blass und daher weder sympathisch, noch unsympathisch. Zwar hat er eine recht nette Entwicklung im Laufe der Geschichte, aber so richtig mitreißen konnte er mich leider nicht! - Kayla - Kayla fand ich eine Spur interessanter als Mike, aber auch hier habe ich zu Beginn nicht verstanden, warum ein so freundliches Mädchen mit überfürsorglichen Eltern wie sie in ein Bootcamp gesteckt werden sollte. Mit ihr konnte ich mich als Leser aber wenigstens identifizieren. Sie ist eine starke Persönlichkeit und eigentlich war sie der Grund, warum ich noch weiterlesen wollte und dem Buch immer wieder neue Chancen gegeben habe! Meine Meinung Puhh, ihr merkt bestimmt schon, wie anstrengend ich die Lektüre dieses Buches fand. Cover und Inhaltsangabe konnten mich begeistern und ich habe tatsächlich eine schöne, spannende und intelligente Bootcamp-Geschichte gerechnet. Vor vielen Jahren hatte ich "Bootcamp" von Morthon Rhue gelesen, ein Buch, das mich wirklich beeindruckt hat, doch leider konnte "Camp 21" für mich da nicht mithalten. Rainer Wekwerth kann auf jeden Fall schreiben, was ja seine vielen Veröffentlichungen beweisen. Ehrlicherweise muss ich hier sagen, dass ich kein Fan von ihm werde, denn mir war sein Schreibstil zu nüchtern. Ein wenig geärgert habe ich mich über die Liebesgeschichte, die irgendwie auch keine so richtige Liebesgeschichte ist, denn erst hassen sie sich und dann finden sie sich megatoll? Für mich waren hier keinerlei Emotionen zu spüren. Die ganze Plotidee ist allerdings gut, wenn auch nicht besonders neu. Der Fokus liegt hier eindeutig auf "Action" und die Verfolgungsjagd, die im Klappentext angepriesen wird, nimmt einen großen Teil der Handlung ein. Mich konnte diese leider nicht vom Hocker reißen, aber ich bin auch jemand, der eher tiefgründigere Momente mag und sich bei diesen übertriebenen Actionszenen meist langweilt. Abschließend kann ich trotz meiner Kritik sagen, dass ich das Buch dennoch nicht grottenschlecht fand. Es lässt sich lesen und dürfte wohl auch junge Leser, die Action mögen, begeistern. Mein Geschmack war es allerdings nicht! Fazit Rainer Wekwerths Schreibstil war leider so gar nicht meins. Ich habe mich schlecht in die Geschichte hineingefunden, konnte die Liebesgeschichte nicht nachvollziehen und leider mit den beiden Protagonisten stellenweise nicht so mitfühlen, wie sich der Autor es sich vielleicht gewünscht hätte. Auch die letztendliche Auflösung, was hinter dem Boot Camp steckt, war mir dann zu vorhersehbar, denn es war genau das, was ich nicht schon wieder in einem Buch lesen wollte. Schade!

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  • konnte mich nicht überzeugen

    Camp 21
    Caro_Re

    Caro_Re

    14. February 2017 um 19:55

    Erster Satz: "Es war heiß. Die Sonne brannte vom Himmel herab. Mike konnte sie auf seinen nackten Armen kribblen spüren." Meine Rezension: Auf der Frankfurter Buchmesse 2016 habe ich das Buch entdeckt und fand den Klappentext nach einer guten Geschichte klingend. Und da ich bisher noch kein Buch des Autors gelesen habe, bot es sich an, dieses Buch zu lesen. Wir finden uns in Amerika wieder, in einem Amerika, wo Jugendliche bei Fehlverhalten in Erziehungscamps gesteckt werden. In diesen Erziehungscamps sollen sie durch Gehorsam und körperliche Arbeit wieder auf den richtigen Weg gebracht werden. Die Protagonisten Kayla und Mike kommen aus unterschiedlichen Gründen in ein Camp. Aus Gründen, die für mich kein Grund wären, sein Kind für ein halbes Jahr, was die Mindestaufenthaltszeit in einem Camp ist, wegzuschicken. Mike ist ein Junge, der sich größtenteils an die Regeln seines Vaters hält, doch die Pubertät lässt ihn seine Grenzen austesten. So wird er dabei erwischt, wie er zu schnell mit dem Auto seines Vaters unterwegs ist. Kayla ist ein gut erzogenes Mädchen, sie hört eigentlich auf ihre Eltern, doch wenn es um ihren besten Freund geht, widersetzt sie sich ihnen. So trifft sie sich immer wieder mit ihm und erregt so das Missfallen ihrer Eltern. Aus diesen Gründen werden die beiden in ein Camp geschickt und lernen sich dort kennen. Ihr gemeinsamer Start ist alles andere als gut, da sie durch eine Meinungsverschiedenheit in ein anderes Camp, das Camp 21, verlagert werden und dort mit Handfesseln aneinander gekettet und somit überwacht werden. Doch so miteinander verbunden müssen die beiden miteinander auskommen und lernen sich so besser kennen und kommen sich näher. Sie erkennen schnell, dass in dem Camp 21 die Dinge nicht mit rechten Dingen zugehen... Nach meinem Empfinden ging die Geschichte nicht genug in die Tiefe und viele Entwicklungen wurden zu schnell voran getrieben. Mike und Kayla sind nette Protagonisten, jedoch werden mir die Charaktere nicht glaubhaft genug dargestellt, sodass ich immer in einer Distanz zu ihnen blieb und mich nicht so gut in sie hineinversetzen konnte. Auch ihre Beziehung wandelte sich viel zu schnell von Abneigung zu Freunden und zu Liebenden. Logischerweise können sie in solch einem Erziehungscamp keine sehr romantische Beziehung führen, aber dennoch konnte ich sich ihre Beziehung nicht überzeugen. Die Idee mit einem Erziehungscamp hat mir zunächst gefallen, doch auch mit der Zeit fand ich auch das zu überzogen und dick aufgetragen. Leider. Desweiteren konnte mich auch der Schreibstil nicht vollends fesseln. Geschrieben ist das Buch sowohl aus Kaylas als auch aus Mikes Sicht, doch mich hat es gestört, dass die Wechsel zwischen den Perspektiven so plötzlich kamen und mehrmals innerhalb eines Kapitels ohne groß sichtbar zu sein gewechselt haben. Zusätzlich hält man durch die Er-/Sie- Perspektive eine gewisse Distanz zu den Protagonisten. Ansonsten lässt sich das Buch dennoch recht flüssig lesen, da die Sprache sehr jugendlich gehalten ist. Fazit: "Camp 21 - Grenzenlos gefangen" konnte mich nicht für sich als begeisterten Leser gewinnen. Viele Punkte haben mir nicht gefallen und mich so daran gehindert, dass ich das Buch als ein gutes verbuchen konnte. Einzig allein die Idee konnte Pluspunkte bei mir sammeln.

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  • Eine Geschichte zum Mitfiebern!

    Camp 21
    Nadinini

    Nadinini

    14. February 2017 um 15:08

    Als ich das Buch auf Lovelybooks gewonnen habe, hat mich das unheimlich gefreut! Gerade der Klappentext hat mich angesprochen und klang vielversprechend und nach dem Lesen kann ich sagen, dass er das Buch gut beschreibt. In der Geschichte lernt man eine Vielzahl an Charakteren kennen, die einem mal mehr mal weniger sympathisch sind. Besonders im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Mike, Kayla und Ricky, die im weiteren Verlauf eine sehr große Rolle einnehmen und die Protagonisten darstellen. Kayla war mir an sich sehr sympathisch und ich konnte ihre Eltern leider bis zum Ende nicht verstehen. Ihre Beweggründe waren für mich nie nachvollziehbar und ich wäre in dem Fall eher stolz als enttäuscht gewesen. Im Laufe der Geschichte verändert sich Kayla enorm und wird stärker, liebevoller und eigensinniger. Anfangs mochte ich ihre Entwicklung nicht, die aber letztendlich seine Gründe hatte und gegen Ende hat sie dann einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Mike spielt neben Kayla die wichtigste Rolle, da er sowohl mit Ricky als auch mit ihr bald in engem Kontakt steht und so mit beiden Protagonisten verbunden ist. Er wirkte grundsätzlich stark und vernünftig und hat sich dann ebenfalls enorm verändert. Im Camp wird er schwächer, nachdenklicher und ebenfalls liebevoll. Gegen Ende legt auch er noch einmal eine weitere Veränderung hin, wobei ich sagen muss, dass er sich wirklich gemacht hat. Bei Ricky war noch einmal anders, da man ihn nur zu Beginn und gegen Ende kennenlernen kann. Mitten in der Geschichte taucht er nur noch selten auf, wobei ich dazu nicht noch mehr verraten möchte. Anfangs wirkt er sehr aggressiv und eigensinnig, dementsprechend auch ziemlich stur. Gegen Ende ist er eine völlig andere Person, wobei er einige Eigenarten beibehält. Doch neben den Entwicklungen der Protagonisten haben mir auch die Nebencharaktere sehr gut gefallen und dem Buch noch viel mehr Schwung gegeben. So mochte ich Dr. Goodman sehr gern und er war damit auch so gut wie der einzige Nebencharakter, der mir sympathisch war. Ansonsten gab es noch Bowden, Dulken, einige andere Campsoldaten, sowie Maddy und Steve, die es unseren Hauptcharakteren dauerhaft schwer gemacht haben. Doch wie genau und wie lange? - Das müsst ihr selbst lesen ;) Die Story hat mir an sich wirklich gut gefallen. Die Jugendlichen hatten alle ihre Geschichte und es war interessant zu sehen, welcher Charakter sich wie verhält und nach und nach aufzudecken, inwiefern es im Camp 21 zugeht und was man lieber lassen sollte. Gemeinsam mit den Charakteren deckt man nach und nach die Geheimnisse auf und weiß dann: Hier müssen wir weg! Fazit: Es gab Spannung, Lücken, die es aufzudecken galt und natürlich auch Beziehungskrisen. Leider hat es mir dabei oft an Tiefe gefehlt und ich hätte mir besonders bei einer bestimmten Beziehung wirklich eine längere Kennenlernphase gewünscht, da mir das dann doch zu schnell ging. Auch eine Frage bezüglich Ricky ist für mich offengeblieben und so fehlt mir hier das ein oder andere Detail. Trotzdem muss ich sagen, dass ich die Grundidee sehr gut finde und die Armbänder unheimlich gut beschrieben wurden. Auch die schmerzhaften Ereignisse und die grausame Wahrheit über das Camp hat mir gut gefallen, da der Autor sich dabei etwas gedacht und es eben auch durchdacht hat. Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich und haben sich so gut ergänzt, doch dort hat es mir nach wie vor etwas an Tiefe gefehlt. Teilweise konnte dies durch die spannenderen Elemente und kleine Verfolgungsjagden wett gemacht werden und so hatte man wirklich auch Spaß beim Aufdecken dieses Rätsels und beim Begleiten der Charaktere. Alles in allem kann ich gute 3,5 Federn vergeben :)

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