Rainer Wekwerth Camp 21

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Inhaltsangabe zu „Camp 21“ von Rainer Wekwerth

Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.
"Camp 21" gewann bei der "Ulmer Unke" den 2.Platz.

Spannender Pageturner!

— carrie-

Schöne Idee, jedoch fand ich die Umsetzung nicht so gut.

— schokohoran

Bin total enttäuscht! Unglaubwürdig & Einseitig bzw Langatmig und Ereignislos

— SunnyCassiopeia

Eine gelungene Wekwerth Story - ein guter Jugendroman

— shari77

Für ein Jugendbuch fand ich es toll

— Pat82

Achtung Pageturner!!

— Isabel_Benner

Leider platt, oberflächlich und eine konstruierte, schlechte Liebesgeschichte!

— Buecherheld

Wow!

— LillySj

So eigentlich eine gute Story. Doch es fühlte sich so an als würde drei viertel des Buch nur eine Einführung zur der eigentlichen Story sein

— janasbuecherblog

Tolles Thema, gut umgesetzt!

— Lucyla24

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  • Spannender Pageturner!

    Camp 21

    carrie-

    17. February 2018 um 18:37

    Titel: Camp 21Untertitel: Grenzenlos gefangenOriginaltitel: /Autor: Rainer WekwerthSeiten: 352Reihe: /Genre: Jugendbuch/ Thriller? (Bin mir nicht sicher ob man das als Thriller bezeichnen kann)Verlag: ArenaInhalt:Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.Erster Satz:Es war heiß.Erwartungen:Ich hatte mir nicht ganz so viel von dem Buch erwartet, weil ich teilweise echt schlechte Bewertungen darüber gelesen habe. Aber da sich der Klappentext einfach total cool anhörte, wollte ich dem Buch eine Chance geben.Optisch:Das Cover finde ich ehrlich gesagt echt hässlich ^^ Mehr kann und will ich dazu eigentlich nicht sagen. Schreibstil:Der Schreibstil von Rainer Wekwerth hat mir sehr gut gefallen. Ich war gespannt, ob man beim Lesen merken würde, dass der Autor ein Mann ist (hatte tatsächlich schon mal ein Buch wo man teilweise nur die Augen verdreht hatte und sich dachte – ja klar, typisch das kann nur ein Mann schreiben^^) Aber ich muss sagen, ich hätte es vom Schreibstil her echt nicht gemerkt. Ich mochte den Schreibstil von Anfang an sehr gerne. Er hat auch die Gefühle der Protagonistin toll rübergebracht.Charaktere:Kayla war eigentlich eine ziemlich coole Protagonistin. Ein bisschen rebellisch, aber nicht zu sehr . Grundlegend ein braves und liebes Mädchen das alles für die Menschen tun würde, die ihr wichtig sind und mehr oder weniger zu Unrecht in dem Camp landet.Mike war mal ein ganz anderer Protagonist. Auch wenn er am Anfang wie der typische Bad Boy wirkt, merkt man sehr schnell dass er eigentlich komplett anders ist. Es ist hier tatsächlich nach meinem Empfinden so, dass der Typ weicher ist als das Mädchen was echt mal eine schöne und tolle Abwechslung war.Meinung:Ich kam super in die Geschichte rein, man konnte erst mal eine Vorgeschichte lesen von den Beiden Protas was passiert ist und warum sie in das Camp geschickt wurden. Das Buch war in meinen Augen ein richtiger Pageturner und ich habe es in einem Rutsch durch an einem einzigen Tag gelesen. Ich konnte mich toll in die Charaktere hineinfühlen. Der Love Interest zwischen Mike und Kayla kam stetig und nicht zu plötzlich und passte ziemlich gut in die Geschichte hinein.Dann sind immer öfter seltsame Dinge passiert und es war total spannend das alles zu beobachten und mitzuraten was hier wirklich vor sich ging.Wie Kayla sich plötzlich anfing zu verändern habe ich mir genauso wie Mike große Sorgen gemacht.Hier hat sich herausgestellt, wie fürsorglich Mike war und dass er auch damit umgehen konnte, dass er mal verlor. Er war hier in diesem Fall im Gegensatz zu Kayla mehr das Weichei was ich wirklich erfrischend fand. Aber dennoch war er süß und hat nicht herumgezickt und sich in seiner Männlichkeit untergraben gefühlt was echt toll war.Das Ende war schon ein bisschen spacig, aus rauskam was genau dort alles vor sich geht. Das war mir dann doch etwas zuuu creepy und auch die Reaktion der Regierung fand ich mehr als schräg. Jedoch wurde das ganz toll gelöst, wie zum Schluss dann doch alles richtig aufgedeckt wurde. Mal eine ganz andere Art von Aufdeckung finde ich :)Fazit:Spannender Pageturner!

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  • Langweilig und Ereignislos, es hätte so gut werden können

    Camp 21

    SunnyCassiopeia

    09. January 2018 um 12:11

    Inhalt Durch eine eigentlich harmlose Aktion, geraten Mike und sein Bruder Ricky ins Fahrenkreuz der Polizei. Das Resultat davon Jugendknast, oder Erziehungscamp. Das gleiche widerfährt Kayla. Ein Ereignis führt ihre Eltern dazu, drastische Maßnahmen zu ergreifen und schicken Sie ins Camp. Aber im Camp 21 geht nichts mit rechten Dingen zu. Kayla und Mike sind einem  verbotenen Experiment auf der SPUR .Meine Meinung Ich persönlich fand die herbeigezogen Strenge der Polizei bereits ziemlich absurd. Falls in manch einem Bundestaat der Hergang wirklich dem Realen entspricht, zweifel ich sehr an deren Rechtsstaat. Auch due Reaktion des Vaters war überzogen und lieblos. Von Kaylas Geschichte mal abgesehen. Völlig überzogen. Immer liebes Mauerblümchen rettet Leben und wird daraufhin bestraft. Eine Mutter ohne Rückgrat, dem Ehemann hörig. Lächerlich sorry.Und im Camp wird es nicht besser. Kayla und Mike geraten beide an Widersacher! So ein Zufall....bis die Geschichte endlich ihren Lauf nimmt, hat der Leser bereits keine Lust mehr.... Mike und Kaylas Beziehung wird nicht ausreichend dargestellt und wirkt dadurch unglaubwürdig. Die Idee mit dem Camp und deren Hintergrund ist eine ideale Idee, wird aber viel zu harmlos und Ereignislos dargestellt. Thriller?! Ich bin entsetzt, kein Spannungsaufbau, kein Überraschungseffekt. Die Flucht auf wenige letzte Seiten erzählt, ist einfach Farblos und Langweilig.Die Sache mit den Handschellen, habe ich mir auch viel drastischer und extremer vorgestellt. IN der Inhaltsangabe kommt das falsch rüber, man interpretiert da zu viel hinein.Die Verbindung der Handschellen bringen keine  Nähe, kein Knistern und gewisse Reibungen der Protagonisten hervor - keine Spannung, nur Langeweile.Eine gewisse Person am Ende der Geschichte ist nicht traumatisiert und in Behandlung!?! Tut mir leid, aber das war mit eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe und bin einfach enttäuscht. Ich hoffe das Labyrinth wird nicht das selbe Ergebnis liefern!Fazit Es hätte so spannend werden können, die Idee ist super. Die Umsetzung jedoch Ereignislos, Langatmig und die Charaktere Farblos und langweilig.

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  • Erziehungscamp

    Camp 21

    Pat82

    19. December 2017 um 18:35

    Es ist mein erstes Buch von Rainer Wekwerth und ich fand es gut. Die Thematik an sich schon sehr spannend und vielversprechend. Der Anfang war sehr intensiv und man lernt die Protagonisten gut kennen. Der Mittelteil im Camp selber ging mir zu schnell und zu wenig in die Tiefe aber für ein Jugendbuch, denke ich, passt es gut. Die Geschichte verspricht Spannung und eine Story die man leicht verfolgen und einfach durchlesen kann. Eine gute Jugendbuchstory. Ich werde auf jeden Fall mehr lesen von Rainer.

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  • Camp 21 - Grenzenloses Lesevergnügen!

    Camp 21

    Isabel_Benner

    17. December 2017 um 16:41

    Zwei Jugendliche die in einem Erziehungscamp landen und durch elektronische Fesseln gesichert werden? Na - dem Buch musste ich einfach eine Lesechance geben!Cover & Klappentext sind Rainer Wekwerth sehr gelungen und sagen auch schon sehr viel über die Story aus ohne  jedoch zuviel zu verraten. Die beiden Charaktere wurden sehr schön in die Story eingebunden, selbst als Erwachsene konnte man gut nachvollziehen wie sich die beiden Jugendlichen gefühlt haben mussten.Spannungsbogen war durchweg hochgehalten, sodass dieses Buch für mich zum Pageturner wurde und ich es innerhalb eines Tages durchgelesen hatte.Schön war auch der Epilog am Ende, bildete einen tollen Abschluss der Story.Somit: 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung! Freue mich bereits auf die Neuerscheinung "Pheromon" und verbringe bis dahin die Zeit mit Band 2 und 3 der "Labyrinth-Triologie" von Herrn Wekwerth!

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  • Camp 21 - Ein spezielles Bootcamp für jugendliche Straftäter ...

    Camp 21

    Isar-12

    14. December 2017 um 07:47

    "Camp 21 - Grenzenlos gefangen" ist ein Jugendbuch aus der Feder von Rainer Wekwerth. Schwererziehbare Jugendliche landen dabei in einem sogenannten Bootcamp, unter Ihnen auch die Brüder Mike und Ricky, sowie das Mädchen Kayla. Als Ricky wegen angeblichen weiteren Fehlverhaltens in das Camp 21 verlegt wird, setzt sein älterer Bruder Mike alles daran, dorthin zu ihm zu kommen. Leider geht sein Plan nicht ganz auf und so landet Kayla mit ihm im Camp 21. Dort erwartet sie eine besondere Form des Strafvollzugs mittels speziellen elektronischen Handfesseln, knallharte Aufseher und eine Überraschung für Mike: Sein Bruder Ricky ist nicht vor Ort. Irgendwas stimmt in diesem Camp nicht. Mike und Kayla flüchten und es beginnt eine gnadenlose Jagd auf die beiden. Rainer Wekwerth, ein Autor der mir durch seine Labyrinth-Trilogie bekannt wurde, ist hier erneut ein sehr spannendes Jugendbuch gelungen. Auch diesmal war ich von der Geschichte schnell gefangen und fieberte mit Mike und Kayla mit. Der flüssige Schreibstil hat sein Übriges getan und so flog ich nur so von Seite zu Seite. Mike und Kayla, zwei Protagonisten die eigentlich durch Lappalien im Camp gelandet sind, waren mir auf Anhieb sympathisch. "Camp 21" enthält alles was ein gutes Jugendbuch benötigt, das auch diesmal wunderbar von mir als Erwachsenen gelesen werden konnte. Rasant bis zum Schluss konnte es mich voll überzeugen und ich bin gespannt auf weitere Bücher von Rainer Wekwerth.

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  • Rezension zu "Camp21"

    Camp 21

    AleynaClarke

    20. September 2017 um 12:55


    Ich habe das Buch Anfang diesen Jahres angefangen zu lesen und war schon seit der ersten Seite Feuer und Flamme. Der Roman ist in dem brillanten, leicht zu lesenden Stil von Rainer Wekwerth geschrieben und die Story einfach fantastisch! Ich mochte Kayla und Mike wirklich sehr. Für alle ein Buch voller Spannung, Liebe und Abenteuer suchen ist Camp21 perfekt! Ich kann es nur weiterempfehlen!

  • Ein Bootcamp der etwas anderen Art

    Camp 21

    schattensucher

    09. September 2017 um 22:44

    Ich gebe zu, dass mich der Titel und das Cover des Buches neugierig auf den Inhalt gemacht haben. Auf dem Cover dominiert der Titel Camp 21 (grau mit Zaunmuster), sowie der Untertitel des Buches (Grenzenlos gefangen), welcher in einem orange-weiß gehalten ist. Nur im Hintergrund sind die Handgelenke zweiter Teenager (um die es in diesem Buch geht) zu erkennen, die über zwei Armbänder aneinander gekettet sind. Auch wenn auf dem Cover die beiden Armbänder durch ein elektrisches, rotes Band verbunden sind, ist diese Art der Fessel im Buch nicht so deutlich beschrieben ;) Um jedoch auch auf den Inhalt (ist ja nun nicht so ganz unwichtig XD) zu kommen (Ich finde der Klappentext trifft es nicht so ganz): Der Leser (oder die Leserin ;) ) wird gleich zu Beginn mit auf die Reise genommen, die zwei Jugendliche ins Camp 21 führen wird. Mike und sein Bruder Ricky haben vor kurzem ihre Mutter verloren und wie es scheint auch ihren Vater, der sich daraufhin in der Arbeit vergräbt und die beiden Jungen sich selbst überlässt. Eines Tages leihen sich die beiden Brüder den Wagen ihres Vaters aus und machen eine Spritztour, bei der sie schließlich erwischt und verhaftet werden. Die Verhaftung selbst läuft ein wenig aus dem Ruder, was nicht zuletzt daran liegt, das Ricky gerade einen Joint geraucht hat und nicht ganz bei Sinnen ist. Beiden wird, als Alternative zur Haftstrafe, ein 6monatiger Besuch eines Bootcamps auferlegt. Auf der Fahrt dorthin legt Ricky sich mit den Wachen an und wird, kaum im Bootcamp angekommen, ins Camp 21 verfrachtet und die Brüder getrennt. Mike hingegen versucht sich im Bootcamp zurecht zu finden und erfährt, dass das Camp 21 für die besonders schweren Fälle gilt und versucht einen Weg zu finden, zu seinem Bruder zu kommen, damit er ihn beschützen kann. Kayla hingegen ist eine, eigentlich, aufmerksame Schülerin die von ihren Eltern geliebt wird. Als sie jedoch eine Freundschaft zu Tom beginnt, ändert sich das Verhalten ihrer Eltern Schlagartig. Immerhin flog Tom irgendwann von der Schule, nahm Drogen und war so definitiv nicht der richtige Umgang für ihre Tochter. Als Kayla eines Tages die Schule schwänzt, um einen Hilferuf von Tom nachzugehen, beschließen die Eltern, dass sie ihre Tochter nicht mehr unter Kontrolle haben. Das Mädchen ist gezwungen den Notarzt zu rufen, um das Leben ihres Freundes zu retten und als sie schließlich wieder nach Hause kommt, stehen ihre Taschen schon gepackt da und auch sie landetet im Bootcamp, wo sie schließlich Mike kennen lernt. Kayla fügt sich in das System ein und hätte die Zeit sicherlich besser überstanden, wäre da nicht Mike, der sie, im Versuch zu seinem Bruder zu kommen, aus Versehen mit in den Abgrund reißt, so das beide ins Camp 21 kommen. Nur damit Mike dort erfährt, dass sein Bruder nicht mehr hier, sondern im Gefängnis gelandet ist. Kayla und Mike werden mit Hilfe zweier elektronischer Armbänder aneinander gekettet, die auf eine gewisse Entfernung (Anfangs sind es 200 Meter) eingestellt sind. Entfernen sich die beiden zu weit voneinander, sendet die Fessel Schmerzimpulse aus, die für die beiden, kommen sie nicht schnell genug wieder zueinander, bis zur Ohnmacht führen können. Man merkt recht schnell, das etwas nicht rund läuft (und damit meine ich nicht das Buch ;) ) Im Camp 21 laufen Soldaten herum, Kinder werden zu Arbeiten verdonnert, die mit Sicherheit in den Staaten heute ebenfalls verboten sind (genau wissen tue ich es nicht) und man beginnt sehr schnell zu begreifen, das nichts so ist, wie es scheint. Spätestens als klar wird, das Kayla übermenschliche Kräfte entwickelt und einer der anderen Jungen ungewöhnlich aggressiv reagiert, muss man sich die Frage stellen: Was ist Camp 21 überhaupt? Nun, ich überlasse es euch, es heraus zu finden ;) Bis dahin hatte ich fast den Verdacht, dass es sich, wie so viele andere Bücher auch, um eine einfache Bootcamp-Story handelt (nicht dass die Aufenthalte dort einfach sind, das möchte ich nun wirklich nicht verharmlosen!), die meistens nach dem selben Schema ablaufen: Hauptcharakter wird eingeliefert, beißt sich durch, beschließt abzuhauen, haut ab und deckt alles auf. Vielleicht noch mit einer Liebesgeschichte verbunden, vielleicht nur mit einem angedeuteten Happyend, aber fast immer gleich ablaufend. Die Geschichte jedoch hat mich gefesselt (den 1 Stern Abzug gabs, weil ich nicht sicher bin ob ich es noch mal lesen würde ^.^), sie ist flüssig und man will wissen, wie es weiter geht und drückt den beiden die Daumen, dass sie die Lösung finden. (Und ich muss zugeben, ich hab zum Schluss ganz schön gegrinst, auch wenn ich Kaylas Eltern immer noch durch schütteln möchte, weil sie so mit ihrer Tochter umgehen). Abgesehen davon mag ich (je nach Stimmung) solche Geschichten, aber das ist dann vielleicht auch die Rpglerin in mir, die ihren Charakteren auch so manches Leid nicht erspart *hust* Aber einfach wäre ja langweilig und kann jeder, oder? Wenn ihr jedoch Bootcamp-Geschichten mögt und auch mal etwas anderes in der Richtung lesen wollt (für mich war die Geschichte mit den unsichtbaren Fesseln zumindest neu), kann ich euch das Buch wärmstens empfehlen ^.^

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  • Rezension - Camp 21 von Rainer Wekwerth

    Camp 21

    Sandra_Lessig

    19. August 2017 um 14:52

    Informationen zum Buch: - Titel: Camp 21- Autor: Rainer Wekwerth- Seiten: 352- Verlag: Arena Verlag- Reihe: / - Ersterscheinung: 2017 (in Deutschland) - ISBN: 9783401601779- Format: Hardcover - Preis: [A] 17,50 €  [D] 16,99 €- Originaltitel: /- Sprache: auf Deutsch gelesen - Genre: Jugendbuch - Altersfreigabe: ab 14 Jahre  Der Autor: Rainer Wekwerth, in Esslingen am Neckar geboren, schreibt aus Leidenschaft. Er ist Autor erfolgreicher Bücher, die er teilweise unter Pseudonym veröffentlicht und für die er Preise gewonnen hat. Zuletzt die "Segeberger Feder", die "Ulmer Unke" und die "Goldene Leslie" für den 1. Band der Labyrinth-Trilogie. Neben dem Schreiben coacht er Autoren und Schreibschüler, ist Ehemann und Vater einer Tochter. Der Autor lebt mit seiner Familie im Stuttgarter Raum. Die ersten Sätze: Es war heiß. Die Sonne brannte vom Himmel herab. Mike konnte sie auf seinen nackten Armen kribbeln spüren. Er sog die warme Luft ein, die nach Fichten und Kiefern roch, und ihm das Gefühl gab, frei zu sein, während er über die einsame Landstraße raste, das Vibrieren des Sechszylindermotors spürte und den Wind über sein Gesicht streichen ließ. Ein gutes Gefühl, nach allem, was geschehen war. Monate der Trauer fielen in diesem Moment von ihm ab und er konnte endlich wieder durchatmen.Neben ihm saß sein Bruder Ricky und zog sich gerade einen Joint rein. Der süßliche Duft waberte heran, kitzelte Mike in der Nase. Er sah zu ihm hinüber. Ricky hatte sich weit im Sitz zurückgelehnt. Seine Lider waren geschlossen. Die wilden dunklen Haare umwehten sein Gesicht, ließen ihn wie ein übernatürliches Wesen wirken."Willst du auch?", fragte Ricky, ohne die Augen zu öffnen, und hielt ihm den Joint hin."Nein.""Du bist echt ein Spießer, Mann.""Und du ziehst dir zu viel Shit rein.""Es entspannt mich.""Ricky, du bist sechzehn. Da ist man entspannt.""Und du bist gerade mal ein Jahr älter und hörst dich an wie Dad."Ist das wirklich so? Klinge ich wie unser Vater? Nein, so bin ich nicht."Sie haben dich schon zweimal an der Schule mit dem Zeug erwischt. Dad hat gesagt, wenn du den Scheiß nicht lässt, gibt es Ärger mit ihm.""Er hat sich als Student auch ab und zu mal einen Joint reingezogen. Hat er uns doch selbst erzählt.""Das ist lange her. Er macht sich Sorgen um dich. Seit Moms Tod ist er nicht mehr derselbe.""Musst du mir nicht sagen, Mike. Immerhin war ich für ihn da, als sie gestorben ist. Du bist nach der Beerdigung für eine Woche abgehauen. Hast uns alleingelassen."Obwohl das schon ein Jahr her war, hörte Mike immer noch die Bitterkeit in Rickys Worten. Er hatte es damals nicht mehr im Haus ausgehalten. Alles erinnerte ihn an seine Mutter. Ihre Sachen lagen herum, selbst der Duft ihres Parfums hing noch in der Luft. Er hatte rausgemusst, einfach raus, oder er wäre verrückt geworden. Im Nachhinein tat es ihm leid, dass er seinen Dad und Ricky in dieser Situation im Stich gelassen hatte. Das würde nie wieder passieren.Eine Weile sagte keiner von ihnen etwas. Jeder hing seinen Gedanken nach."Wenn der Alte mitkriegt, dass wir uns seine Karre ausgeliehen haben, flippt er aus", meinte Ricky schließlich und nahm einen weiteren tiefen Zug."Sag mir was, was ich noch nicht weiß."Der Tag war einfach zu schön, um nicht durch die Gegend zu fahren. Ihr Vater hatte den Zug in die Stadt genommen und würde erst spät am Abend zurückkehren. Zeit genug, die Sonne zu genießen, während all ihre Freunde in der Schule saßen und für die nächste Prüfung büffelten.Eigentlich war es Rickys Idee gewesen, blauzumachen, und sich den Wagen für einen Ausflug zu schnappen. Zuerst hatte er sich nicht darauf eingelassen, aber Ricky konnte einen echt bequatschen, und wenn er seinen Kleinenbruderblick aufsetzte, war es schwer, ihm etwas abzuschlagen.Nun röhrte der 78er Ford Mustang II King Cobra mit seinen sechs Zylindern über die Landstraße und es fühlte sich gut an.Verdammt gut.Das Gefühl hielt nicht lange.Etwas erregte seine Aufmerksamkeit. Mike blickte in den Rückspiegel. Hinter ihm war ein Streifenwagen aufgetaucht und kam rasch näher. Was gerade noch Spaß, das Gefühl von Freiheit und Abenteuer gewesen war, wurde ernst. Nicht nur, dass er viel zu schnell fuhr. Nicht nur, dass er erst siebzehn Jahre alt war und noch keine zwölf Monate seinen Führerschein hatte. Nicht nur, dass dies das Auto seines Vaters war, das er sich, ohne zu fragen, "ausgeliehen" hatte, nein, neben ihm saß auch noch sein Bruder mit einem Joint in der Hand.Mike spürte, wie sein Magen nach unten sackte."Hinter uns sind die Cops", rief er. Der Fahrtwind riss ihm die Worte aus dem Mund.Ricky öffnete die Augen, wandte sich ihm zu. "Was ist?""Polizei!" Mike deutete nach hinten."Ich verstehe dich nicht. Was sagst du?", brüllte Ricky.Mike setzte erneut an, aber eine Sekunde später war das nicht mehr nötig. Das Polizeifahrzeug hinter ihm hatte die Sirene eingeschaltet und jagte nun mit aberwitzigem Tempo und zuckenden blauen und roten Lichtern heran. Einen Moment lang, nur einen Augenblick, dachte Mike daran, das Gaspedal durchzutreten und sein Glück in der Flucht zu versuchen, aber dann wurde ihm bewusst, dass er Ricky und sich dadurch erst recht in Schwierigkeiten bringen würde. Sein Bruder hatte in der Schule schon genug Ärger am Hals."Schmeiß den Joint weg", schrie Mike.Ricky sah ihn überrascht an, dann begriff er, dass Mike sich den Cops stellen würde. In hohem Bogen flog die Kippe aus dem Wagen.Mike ging vom Gas. Der Streifenwagen war nun so dicht heran, dass er beim Abbremsen darauf achten musste, dass er nicht auf ihn auffuhr. Vorsichtig zog er auf den Seitenstreifen und ließ den Mustang ausrollen.Als sie standen, schaute er Ricky an."Am besten, du sagst nichts. Lass mich reden.""Dad wird uns umbringen." In Rickys Augen stand die Angst vor dem Ärger, der auf sie zukommen würde."Wird schon werden.""Das denke ich nicht", murmelte Ricky und Mike glaubte einen Moment lang, ihn falsch verstanden zu haben. Die Buchrückseite: Ein geheimes Experiment.Ein ungewöhnliches Erziehungscamp.Zwei Jugendliche - auf Gedeih und Verderb aneinander gefesselt.Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen jedoch unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel Schmerzimpulse.Während Kayla noch versucht, mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike bereits, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall im Lager gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die starken Gefühle zwischen ihnen bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Inhalt: Mike und sein Bruder Ricky werden bei einer Spritztour von der Polizei aufgegriffen. Die Situation eskaliert. Das Ende vom Lied: Die beiden Jungs müssen ins Erziehungslager. Für die ganz schweren Fälle gibt es das Camp 21 mit ganz besonderen Methoden. Durch Schmerzreize werden hier die Jugendlichen gefügig gemacht. Jeweils zwei Jugendliche sind durch ein elektronisches Armband verbunden, das aktiviert wird, sobald die zwei sich zu weit voneinander entfernen. Auch Kayla findet sich in Camp 21 wieder und wird per Armband ausgerechnet an Mike gebunden, den sie aus gutem Grund nicht mag. Schon bald wird klar, dass es in diesem Camp nicht mit rechten Dingen zugeht und die Jugendlichen in Lebensgefahr sind. Meine Meinung: "Camp 21" hätte ich definitiv in einem Tag verschlungen, wenn ich die Zeit dazu gehabt hätte. Der Schreibstil und die Spannung des Buches haben dazu beigetragen, dass das Buch nun zu meinen Lieblingsbüchern gehört. Fazit: Dem Buch gebe ich selbstverständlich 5 Sterne.

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  • Wenn zwei das Camp in Aufruhr setzen...

    Camp 21

    Sandrica89

    02. August 2017 um 22:53

    Geil, geil, geil, geil, sowas von geil!! Ich könnte das noch tausend Mal reinschreiben, aber ich denke, man sieht, dass ich das Buch feiere.Mike und Kayla kennen sich nicht, doch sie verbindet ein ähnliches Schicksal. Mike wird vom Staat ins Camp geschickt, und Kayla von ihren Eltern. Warum? Weil sie nur beschützen wollten... sowas von ungerecht, Hauptsache die Eltern können sie kurzerhand abschieben, weil sie nicht das tun, was sie eigentlich sollten. Im Camp geht es richtig zur Sache. Es herrschen zwar nur wenige Regeln, aber Gnade dem Gott, der sich nicht daran hält. Eigentlich sind die beiden Protagonisten eher ruhig und fallen nicht weiter auf. Nur, dass beide kurz Probleme mit einem Typen und einem Mädchen hatten. Dies fiehl etwas auf, doch es war nicht weiter tragisch. Bis Mike beschliesst doch Ärger zu machen, damit er versetzt wird und zu seinem Bruder kann. Er hätte es eigentlich hinbekommen, dumm nur, dass er Kayla unnötigerweise auch mit hineingezogen hat. Alle drei (auch der, der provoziert wurde) werden ins Camp 21 gebracht. Und ausgerechnet sie beide werden mit dem "speziellen" Armband miteinander verbunden. Nur 200m können sie voneinander getrennt sein, ansonsten schiesst ein Schmerzimpuls in ihre Nerven. Das passt Kayla überhaupt nicht, doch sie beschliessen das Beste daraus zu machen. Allerdings fällt mehr und mehr auf, wie sich die beiden verändern. Sie scheinen ihre Kräfte miteinander vertauscht haben. Als Mike dann ein Gespräch zwischen dem Doc und dem Aufpasser mithört, wird ihm klar, dass Kayla (und alle anderen) in Gefahr schweben. Sie mussten ausbrechen. Und zwar so schnell wie möglich, bevor es Tote gibt.Ab hier war es erst richtig spannend. Man konnte einfach nicht verstehen, was da gerade vor sich ging. Warum entwickelten sich die beiden so? Gut hatten die beiden etwas Hilfe bekommen, ansonsten wäre das Ganze wohl eher schlecht als recht gelaufen. Naja, wie man es nimmt. Nichts was sie erlebt haben, war gut. Es war so spannend geschrieben, die Idee des Autors war so genial, die Charaktere sind auch super und sympathisch beschrieben. Ich hätte mir eventuell noch mehr Details über Ricky und Tom gewünscht, das ist ja sowas von krass, was die armen Kerle miterleben mussten.Das einzige was ein wenig zu bemängeln war, war die Schnelligkeit. Manchmal kam es mir einfach viel zu schnell vor, was da gerade läuft. Die Liebesgeschichte fand ich zwar süss, aber mal ehrlich: wie kann man sich in jemandem gleich verlieben, sobald man zum ersten Mal richtig mit ihm spricht, obwohl sie sich vorher überhaupt nicht gemocht haben? Oder einige "Stunt-Szenen" waren echt zu viel des Guten. Aber einen Minuspunkt kann ich dem Buch irgendwie auch nicht geben, denn es war wirklich toll. Klar, man hätte die erste Hälfte des Buches eher kürzen und den Rest mehr ausschmücken können, aber dennoch: die Geschichte hat mich gefesselt und hab ununterbrochen mitgefiebert.Eine wirklich coole Geschichte mit ganz viel Action, Spannung mit einer kleinen Portion Fiction und Liebe. 

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  • Ein toller Action-Thriller - ein Muss für jeden Fan von Prison Break!

    Camp 21

    germanbookishblog

    02. August 2017 um 21:48

    Als ich Camp21 auf Lovelybooks gewonnen habe, habe ich mich sehr gefreut. Ich wollte schon lange die Labyrinth-Reihe von Rainer Wekwerth lesen, deswegen habe ich mich gefreut sein neuestes Werk in den Händen zu halten und in einer gemeinsamen Lesefunde über das Buch zu sprechen. Deshalb fällt es mir jetzt auch leichter diese Rezension zu schreiben, da ich mich mit den einzelnen Abschnitten, die vorgegeben waren, mehr auseinandergesetzt habe, als das sonst der Fall ist.Das Buch fängt simpel an: Zwei Jugendliche, Mike und Kayla, leben ihr Leben. Mike fährt mit Ricky, seinem Bruder, in einem "geliehenen" Fahrzeug, während Ricky einen Joint raucht. Sie werden von der Polizei angehalten und gleich wird klar: Diesmal kommen sie nicht so einfach davon. Denn schon hier hat Rainer Wekwerth ein brandaktuelles Thema sehr gut und kritisch dargestellt. Das Polizeivorgehen, in Amerika oft als schonungslos und hart dargestellt, wird auch in dieser Szene so porträtiert. Dieses Bild wird auch im Verlaufe des Buches so weitergeführt, auch wenn es am Ende dann das Militär ist, die ja sowieso sehr harsch vorgehen. Kayla kriegt Eine SMS ihres früheren besten Freundes Tom, der vor sechs Monaten spurlos verschwunden ist und sich bis dahin nicht gemeldet hat. Sie fährt zur in der Nachricht enthaltenen Adresse, wo sie Tom mit einer Überdosis Heroin vorfindet und rettet ihm mit dem gerufenen Krankenwagen das Leben. Zwei vermeintlich harmlose Ausgangssituationen, in denen die Protagonisten mit der Polizei zu tun haben. Die Eltern der beiden entscheid daraufhin, ihre Kinder in ein sogenanntes Boot Camp zu schicken, wo sie 6 Monate verbringen sollen. Diese Entscheidung verstehe ich nicht. Selbst, wenn die Entscheidung vielleicht für Ricky und Mike angemessen wäre (was sie nicht ist), was hat Kayla bitte falsch gemacht? Sie hat ein Leben gerettet und dafür muss sie jetzt büßen, eine fragliche Entscheidung seitens der Eltern, doch es hilft natürlich dem Buchverlauf. Im Camp Black Hill angekommen, müssen sie ihr Sozialverhalten zu verbessern, ihre Kondition durch tägliches Training zu erhöhen und ihre Sorgen durch Gruppengespräche mit einem Psychologen zu verarbeiten. Dabei bleibt es aber nicht lang, denn Ricky, der jüngere Bruder, wollte sich anfangs nicht auf das Ganze einlassen weswegen er in den Isolationsraum kam. Doch schnell findet Mike heraus, das Ricky ins Camp21 gesteckt wurde. Also versucht er dort auch hinzukommen und zieht Kayla gleich mit in das Schlamassel. Im Camp21 kriegen die beiden ein Armband angelegt, dass sie auf ein Mindestabstand, der von den Wärtern bestimmt wird, zusammenpfercht. Falls sie den vorgegeben Abstand übertreten, kriegen sie qualvolle Schmerzen, die durch Elektroschocks verursacht werden. Mehr kann ich zum Inhalt nicht sagen, da ich sonst spoilern würde.Mir hat das Grundkonzept sehr gut gefallen. Als ich Den Buch in halt sah, musste ich ein wenig an Morton Ruehs »Boot Camp« denken. Es war ganz anders, aber trotzdem vergleichbar gut. Die Spannungskurve war eigentlich durchegehend oben und wurde an manchen stellen sogar noch höher, was mir sehr gefallen hat. Die Charaktere waren bis auf die Protagonisten ein wenig oberflächlich. Zwar hat man bei der Beziehung zwischen Kayla und Mike mitgefiebert, doch die anderen Insassen hat man nur beim Namen gekannt und das wäre. Keine Persönlichkeit, keine freundschaftlichen Beziehungen, nichts. Fand ich zwar nicht so gut, doch vielleicht ist das halt so. Man lernt keine anderen Leute richtig kennen, wenn man in einem Boot Camp ist. Es war ja auch verboten, weswegen ich über diesen Punkt hinwegsehen kann.Die Umgebung war großartig. Ich finde es toll, in Büchern in Einrichtungen einzutauchen, die ich sonst niemals betreten würde (und im Falle des Boot Camps hoffentlich auch nicht werde). Es wurde toll beschrieben. Auch am Ende die, ich nenne es jetzt mal Reise, durch die Wüste war großartig und spannend. Alles in allem ein sehr guter Action Roman mit vielen tollen Ideen, die klasse umgesetzt wurden. Ich empfehle dieses Buch auf jedenfall den Thriller/Survival-Lesern unter euch. [Von meinem Blog germanbookishblog.blogspot.de entnommen]

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  • Ein spannendes Abenteuer!

    Camp 21

    Buechersalat_de

    24. July 2017 um 13:54

    Das Cover ist ansprechend und passt auch sehr gut zum Inhalt wie ich finde. Der Klappentext macht Hoffnung auf eine spannende und rasante Geschichte. Da kann man doch gar nicht nein sagen oder?!Mike und sein Bruder machen eine kleine Spritztour mit dem Auto ihres Vaters. Sie kommen jedoch nicht so weit, denn eine Polizeistreife hält sie an und sie werden verhaftet und landen in einem Camp für schwierige Jugendliche. Kayla geht es da nicht besser, sie war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und landet auch in einem Camp. Ihre Wege kreuzen sich und von da an sind beide untrennbar miteinander verbunden...Der Schreibstil hat mir enorm gut gefallen. Die Kapitel sind kurz gehalten und werden abwechselnd größtenteils aus der Sicht von Mike und Kayla erzählt. Immer wenn es so richtig spannend wird wechselt der Autor die Perspektive, wirklich fies aber das sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich fand die Grundidee gut und auch die Wendungen waren gelungen. Zum Ende hin kann man zwar ein wenig etwas erahnen, aber das trübt das Lesevergnügen nicht. Die kleine "Romanze" ist gut dosiert, passt auch gut zum Inhalt, aber hier hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr Inhalt und Ausführungen gewünscht. Aber das ist nur meine persönliche Meinung ;) Ich habe das Buch viel zu schnell beendet und hoffe, dass es bald Nachschub von Herrn Wekwerth gibt.  Ein spannendes und rasantes Abenteuer!

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  • „Camp 21. Grenzenlos gefangen“ Rainer Wekwerth

    Camp 21

    Blubb0butterfly

    22. July 2017 um 16:38

    Eckdaten16,99 €KrimiThrillerISBN: 978-3-401-60177-9Arena-Verlag2017346 Seiten + 5 Seiten BuchvorstellungenCoverDas Cover ist schwarz. Zwei Menschen sind durch ein rotes, stromähnliches Band miteinander verbunden.Inhalt (Klappentext)Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen jedoch unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse.Während Kayla noch versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike bereits, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall im Lager gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die starken Gefühle zwischen ihnen bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus der es kein Entkommen zu geben scheint.Autor (Klappentext)Rainer Wekwerth, in Esslingen am Neckar geboren, schreibt aus Leidenschaft. Er ist Autor erfolgreicher Bücher, die er teilweise unter Pseudonym veröffentlicht und für die er Preise gewonnen hat. Zuletzt die „Seeberger Feder“, die „Ulmer Unke“ und die „Goldene Leslie“ für den 1. Band der Labyrinth-Trilogie. Neben dem Schreiben coacht er Autoren und Schreibschüler, ist Ehemann und Vater einer Tochter. Der Autor lebt mit seiner Familie im Stuttgarter Raum.MeinungVom Inhalt her habe ich sofort an Maze Runner gedacht, aber die Geschichte ist doch recht anders und sehr gut! Mir hat der Schreibstil und die Geschichte sehr gut gefallen. Nach dem Lesen habe ich mich gefragt, ob es in den USA wohl wirklich solche geheimen Camps gibt oder ob die Boot Camps in den USA so schlimm sind. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und ich bin der Meinung, dass ich mein Kind auf keinen Fall in so ein Camp stecken möchte, egal was es angestellt hat.

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  • Spannungsgeladene Story mit unausgereiften, aber sympathischen Charakteren.

    Camp 21

    Stinsome

    16. July 2017 um 02:10

    Worum geht es? Mike und Kayla sind nicht einmal wirklich kriminell und doch finden sich beide eines Tages in einem Jugendcamp für jugendliche Kriminelle wieder, in dem sie ihr Verhalten überdenken und wieder auf die richtige Bahn geraten sollen. Der Alltag ist strikt geregelt, sie werden mit Sport an die Grenzen ihrer Belastbarkeit getrieben und werden psychisch unter Druck gesetzt, indem ihnen mit harten Strafen und dem sogenannten Camp 21 gedroht wird, in dem es angeblich noch härter zugehen soll. Kaum hat Kayla von diesem schrecklichen Ort durch Gerüchte erfahren, findet sie sich auch schon mit Mike dort wieder, ohne es wirklich verdient zu haben. Als sie jedoch in Camp 21 ankommen, scheint es zunächst gar nicht so schlimm – von der elektrischen Handfessel einmal abgesehen, die es ihnen beiden verbietet, sich mehr als zweihundert Meter voneinander zu entfernen. Während sich Mike und Kayla trotz anfänglicher Antipathie einander annähern und Kayla sich von Tag zu Tag mehr anpasst, wird Mike immer misstrauischer was das Geschehen in diesem Camp und die Handfesseln betrifft… Meine Meinung Meine Beschreibung des Inhalts ist im Gegensatz zum Klappentext deutlich gekürzt, was einen ganz simplen Grund hat: Der Klappentext verrät so ziemlich die ganze Handlung des Buches, sodass es eigentlich schon fast unnötig ist, das Buch zu lesen, wenn man trotzdem noch auf überraschende Wendungen hofft. Diesbezüglich muss ich euch nämlich enttäuschen: Keine Plot Twists, die man nicht irgendwie kommen sieht oder einen vom Hocker reißen. Ich würde die Handlung zwar nicht als vorhersehbar bezeichnen, aber eben auch nicht unbedingt als überraschend. Das Buch hat mir jedoch trotzdem sehr gut gefallen. Ich muss sagen, dass es für mich kein Highlight in diesem Jahr war, aber ich hatte unterhaltsame Lesestunden. Da ich schon mal in „Das Labyrinth erwacht“ hineingelesen habe, kannte ich Wekwerths Schreibstil schon ein wenig, der natürlich klasse ist. Ich kam sehr schnell durch die Seiten, mir sind keine merkwürdigen oder unbeholfenen Stellen ins Auge gestochen, die meinen Lesefluss gestört hätten, und es gibt auch nicht zu viele Umgebungsbeschreibungen, die man am liebsten überfliegen würde. Die Charaktere des Buches sind auf wenige Hauptfiguren reduziert, über die man jedoch auch nicht viel mehr als über die Nebenfiguren erfährt. Zwar bekommt man einen kleinen Einblick in die Vergangenheit und in die Familiensituation der beiden, da hört es dann jedoch auch schon auf. Wurde am Anfang fast schon beiläufig erwähnt, dass Kaylas Bruder wohl durch seine Drogensucht umgekommen ist, so wird dies im weiteren Verlauf des Buches nicht mehr aufgegriffen. Es erscheint einem unwichtig. Warum wird so etwas denn in ein Buch eingebracht, wenn es die Story nicht beeinflusst? Wenn es nie wieder erwähnt wird? Dies soll an dieser Stelle nur ein kleiner Kritikpunkt sein, denn für die Story sind ausgefeilte Charaktere mit langer Vorgeschichte und Unmengen an Gefühlen gar nicht notwendig. Man kommt auch gut mit dem aus, was der Autor einem an Informationen zuwirft. Insofern ist es also wohl Geschmackssache, wie man diesen Aspekt aufnimmt – ich fand ihn nicht unbedingt störend, aber dennoch mag ich es lieber, wenn die Charaktere nicht derartig flach bleiben. Kayla habe ich trotz der wenigen Informationen über sie gleich zu Anfang ins Herz geschlossen. Sie ist tough, setzt sich gegen ihre Eltern durch, wenn sie ihr Handeln für richtig hält, und verliert nicht gleich wegen jeder Kleinigkeit die Nerven. Im Camp fühlt sie sich zwar anfangs fehl am Platz (wen wundert das?), fässt dann aber langsam Fuß und der Leser darf bei ihr eine enorme Entwicklung mitverfolgen, die mir sehr gefallen hat. Mike war mir auch unglaublich sympathisch. Ebenso wie Kayla lässt er sich nie unterkriegen, kämpft für das, was ihm wichtig ist, und opfert sich für seinen Bruder und später auch für Kayla auf. Ein großer Bruder mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt, dessen Sorge man auf jeder Seite spüren kann. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden war für mich zwar etwas zu schnell entwickelt, jedoch genau in dem richtigen Maße präsent. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Das Hauptthema gerät zu keinem Zeitpunkt in den Hintergrund. Alle anderen Charaktere, selbst Kaylas Freund Tom und Mikes Bruder Ricky, bleiben blasser als blass. Man erfährt im Grunde genommen gar nichts über sie und wenn dann nur klitzekleine Häppchen, die eng mit der Story verwoben sind. Besagte Story ist durchgehend spannend und unterhaltsam. Es passiert auf jeder Seite etwas, sodass ich mich nie gelangweilt habe. Gestehen muss ich jedoch, dass ich nach dem Verlassen des Camps nicht mehr so von der Geschichte mitgerissen wurde wie am Anfang. Der Klappentext, der fast die gesamte Handlung vorwegnimmt, schmälert jedoch nicht den Spannungsfaktor. Wer Bücher liebt, in denen die Charaktere auf der Flucht sind oder um ihr Überleben kämpfen, ist hier definitiv richtig. Fazit Was die Ausarbeitung der Charaktere angeht, schwächelt das Buch, Story und Spannungsfaktor machen das jedoch wieder wett. Diesem Wekwerth sollte man definitiv eine Chance geben. Von mir 4 Sterne.

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  • Ein weiterer Jugendroman von Rainer Wekwerth!

    Camp 21

    EnysBooks

    02. July 2017 um 11:21

    Mike und Kyla landen wegen den unterschiedlichsten Gründen in ein Jugendcamp für Erziehung geschickt. Als wäre das nicht genug, manövriert sich Mike absichtlich in Schwierigkeiten und landet, zusammen mit der unschuldigen Kyla im Camp21. Was zu beginn alles sehr streng scheint, häufen sich Ereignisse, die zeigen, das hier irgendetwas nicht stimmen kann.Auf dem Cover sieht man die Arme von Mike und Lyla, verbunden durch die Fesseln, die ihnen unerträgliche Schmerzen zufügen können, wenn sie nicht gehorchen. Was mich daran stört? Es wird gesagt, dass sie es am linken Handgelenk tragen müssen, alle. Da macht dieses Bild nicht viel Sinn. Der Schriftzug allerdings, der wirkt wie ein Gitter, passen Super und es sieht alles in allem trotzdem gut aus.Der Inhalt ist spannend aufgebaut und man sieht die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Beiden: Mike und Kyla. Das macht es unglaublich spannend, denn man merkt, wie sie verschieden voneinander denken und wie sie sich sehen. Die Geschichte des Ganzen ist super aufgebaut, spannend und ich habe mir oft Gedanken darüber gemacht, ob es das so geben könnte. Wie das wäre. Ich konnte genial mit fiebern und es war beinahe schade, als das Buch zu Ende war. Effektiv die Charaktere sind mittelmäßig beschrieben, doch das ist mir von Rainer Wekwerth bekannt. Man bekommt einige Rückblenden, doch irgendwie blickt man trotzdem nicht durch. Es ist einfach geschrieben und sehr angenehm und zügig im Ablauf. Er konnte mit meinen Hoffnungen und Befürchtungen spielen und ich hatte wirklich Angst, es würde alles schief gehen.Zum Schluss finde ich zusammengefasst: Gute Umsetzung, wahnsinnig Spannend, fliessend, einfach super das Buch!

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  • Camp 21 - Grenzenlos gefangen

    Camp 21

    vormi

    26. June 2017 um 17:50

    Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Inhaltsangabe auf amazonMir hat das Buch sehr gut gefallen, ich finde nur, dass der Klappentext viel zu viel verrät. Ich habe deshalb hier oben in der Inhaltsangabe nur die Hälfte der auf amazon veröffentlichten genommen.Das reicht finde ich um neugierig zu werden, aber es verrät nicht mehr als die Hälfte des Buches.Auch hatte die Geschichte in der Mitte mal ein paar kleine Längen, für diese beiden Punkte habe ich in der Bewertung einen Stern abgezogen.

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