Rainer Wekwerth Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)

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Inhaltsangabe zu „Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)“ von Rainer Wekwerth

Sie sind nur noch zu dritt und sie sind geschwächt. Aber sie wollen überleben - um jeden Preis. Zweifel überschatten den Kampf gegen das Labyrinth, das mit immer neuen Mysterien für die Jugendlichen aufwartet. Ihr mühsam erworbener Teamgeist scheint nicht zu brechen, doch lohnt sich für Jeb, Jenna und Mary der gemeinsame Kampf, wenn nur einer von ihnen überleben kann? Die entscheidende Frage aber wagt niemand zu stellen: Was erwartet den letzten Überlebenden hinter dem sechsten Tor? "Aus dem Labyrinth gibt es kein Entkommen, es hat mir den Schlaf geraubt. Spannender gehts nicht." Ursula Poznanski   "Das Labyrinth erwacht" (Band 1 der Trilogie) wurde ausgezeichnet mit den Leserpreisen "Segeberger Feder" und "Ulmer Unke" sowie nominiert für die Leserpreise "Buxtehuder Bulle" und "Goldene Leslie".

Ein offenes Ende - Quälerei. Tolle Story!! Schade, dass es nur eine Trilogie war. Eine Verfilmung wäre echt top Amerika!

— Büşra_İnam
Büşra_İnam

Es kann nur einen geben! Spannendes Finale mit unerwarteter Wendung und offenem Ende! Trotzdem super!

— Gucci2104
Gucci2104

Das Ende ist ziemlich offen. Es könnte noch so vieles passieren. Ich finde es schade, dass keine Fortsetzung folgt...

— Amber_Blair
Amber_Blair

Das Ende hat mich überrascht... nicht mein Buch

— Finchen411
Finchen411

Das tolle Finale einer interessanten Reihe!

— Nadl17835
Nadl17835

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  • Kein zufriedenstellendes Ende

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    geschichtsmagie

    geschichtsmagie

    26. April 2017 um 20:02

    Da ich gerade etwas Zeit habe, dachte ich, dass ich nun endlich eine Rezension zu „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ von Rainer Wekwerth verfasse. Dabei handelt es sich um den letzten Band einer Trilogie, die ich in weniger als zwei Monaten verschlungen habe. Sie sind nur noch zu dritt und sie sind geschwächt. Aber sie wollen überleben - um jeden Preis. Zweifel überschatten den Kampf gegen das Labyrinth, das mit immer neuen Mysterien für die Jugendlichen aufwartet. Ihr mühsam erworbener Teamgeist scheint nicht zu brechen, doch lohnt sich für Jeb, Jenna und Mary der gemeinsame Kampf, wenn nur einer von ihnen überleben kann? Die entscheidende Frage aber wagt niemand zu stellen: Was erwartet den letzten Überlebenden hinter dem sechsten Tor? Wer meine beiden Rezensionen zu den vorherigen Büchern gelesen hat, weiß, dass mich diese Trilogie durchweg sehr beeindruckt hat und ich nur sehr wenige Kritikpunkte gefunden habe. Dementsprechend hatte ich auch sehr große Hoffnungen bzw. Erwartungen an das Ende und an die Auflösung dieser Reihe. Diese wurden teils erfüllt, teils aber auch nicht. Wie dem Klappentext entnommen werden kann, geht die Reise in diesem letzten Buch nur noch mit drei der ehemals sieben Jugendlichen weiter. Einerseits ist das eine tolle Möglichkeit gewesen, noch tiefer in die Seelenabgründe jeder einzelnen Person schauen zu können. Andererseits finde ich es sehr schade, dass die Komplexität der verschiedenen Charakter so verloren gegangen ist und sich die Geschichte um Personen dreht, die man eventuell gar nicht so gerne mochte. Trotzdem habe ich mit Eifer dem Ende entgegengefiebert, da ich mir in meinem Kopf schon von Anfang an verschiedene Erklärungsmöglichkeiten überlegt hatte. Die Frage nach dem Warum hat mich auch in diesem Band nicht mehr losgelassen, bis das Geheimnis endlich gelüftet wurde. Somit kommen wir auch zu dem großen Kritikpunkt, den ich zu Band 3 zu nennen habe: Das Ende. Mir persönlich hat das Ende des Buchs überhaupt nicht gefallen. Ich bin der Meinung, dass alle Theorien, die ich mir im Kopf überlegt hatte, spannender und interessanter gewesen wären als das tatsächliche Ende. Zum Teil mag das auch daran liegen, dass es sich hierbei um ein offenes Ende handelt, was ich sehr schade finde. Offene Fragen bleiben im Raum hängen. Es werden zwar Erklärungen geliefert. Aber der Leser weiß dennoch bis zum Schluss nicht so wirklich, ob die Geschichte jetzt gut oder schlecht ausgeht. Auch finde ich, dass das Ende überhaupt nicht zu dem Science Fiction des Hauptteils passt. Meiner Meinung nach ist dies einfach extrem schade. Das tolle Gesamtpaket, was ich mir bei dieser Trilogie erhofft hatte, wird leider durch das nicht zufriedenstellende Ende „in den Dreck gesetzt“. Wenn man von dem Ende absieht, ist „Das Labyrinth ohne Gnade“ genauso toll wie die Bücher davor. Besonders schön finde ich es, dass nun endlich auch mehr Wert auf die Gefühle gelegt wird. Die verschiedenen Sichtweisen, aus denen erzählt wird, helfen hierbei sehr gut. Hier sehe ich auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung von Band 1 zu 3. Auch beim Schreibstil etc. kann ich mich nur wiederholen. Mit sehr einfacher Wortwahl schafft es Rainer Wekwerth trotzdem irgendwie, einen Sturm in mir auszulösen. Bei diesem Aspekt unterscheidet er sich von vielen Autorin, sodass ich echt ein kleiner Fan seines Schreibstils geworden bin. Im Vergleich mit Band 1 und 2 fallen die verschiedenen Labyrinth-Welten diesmal etwas ab. Meinem Geschmack haben diese nicht so gut gefallen wie zuvor, doch die Spannung war nichtsdestotrotz immer vorhanden. Alles in allem steht „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ seinen Vorgängerbüchern in fast nichts nach – wenn man von dem Ende absieht. Da das Ende einer Trilogie aus meiner Sicht aber immer extrem wichtig ist, muss ich sagen, dass mir der dritte Band von allen am wenigsten gut gefallen hat.

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    • 3
  • Gnadenloser Abschluss

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    NiWa

    NiWa

    11. March 2017 um 18:32

    Lohnt es sich gemeinsam zu kämpfen, wenn sowieso nur einer überleben kann?Im Abschlussband der Labyrinth-Trilogie wird eine Gruppe von Jugendlichen durch weitere Mysterien gejagt und man merkt, dass das Labyrinth gar nicht gnädig ist.Jeb, Jenna und Mary kommen im letzten Band von Rainer Wekwerths Labyrinth-Trilogie an und werden quer durch Gefahren gehetzt, ohne zu wissen, wann und ob es zu Ende ist.Die Essenz der Handlung ist, dass die Jugendlichen keine Ahnung haben, warum sie sich an diesen seltsamen Orten befinden. Es scheint keine nachvollziehbaren Regeln zu geben, dabei werden sogar Naturgesetze außer Kraft gesetzt. Dieser Punkt hat einerseits meine Neugier entfacht, andrerseits hätte es mir wahrscheinlich noch besser gefallen, wenn ich gewusst hätte, was der Sinn des perfiden Spielchens ist.So werden Jeb, Jenna und Mary durch die letzte Welt des Labyrinths gejagt. Diesmal hat mir das Setting den Boden unter den Füßen weggezogen, weil es auf mich den Eindruck absoluter Hoffnungslosigkeit machte und ich glaube, die Charaktere waren auch nicht besser als ich dran. Ständig habe ich gegrübelt, wie sie aus der Situation rauskommen wollen und natürlich habe ich mir - wie die Figuren - laufend Theorien zu den Hintergründen überlegt, weil mich die am stärksten beschäftigt haben:„Was war die Wahrheit hinter alledem?“ (S. 169)Das Labyrinth ist bedrohlich und lebensrettend zugleich. Es tötet seine Insassen, hilft ihnen aber auch aus brenzligen Situationen herauszukommen. In einem Moment wirkt es wie unsere Realität während es als nächstes in eine unmögliche Welt übergeht. Gleichzeitig fragt man sich, warum sich jemand so viel Mühe gibt, die Jugendlichen derart zu peinigen und was ausgerechnet diese Personen zu etwas ‚Besonderem‘ macht. Denn sie können sich kaum an ihr Leben oder ihre Herkunft erinnern und wurden aus ungeklärten Gründen für diesen Überlebenskampf ausgewählt.Daher habe ich jede Seite mit Hochspannung gelesen. Ich wollte endlich wissen, was hinter dieser bösartigen Jagd steckt. Gemeinsam mit den Figuren wurde ich in unvorstellbare Situationen katapultiert, die es zu meistern gilt und den Charakteren immer mehr Kraft abverlangen. Zwar kann nur eine Person überleben, das weiß man von Vornherein, aber die muss doch letztendlich die Hintergründe erfahren, hoffte ich.Und ich bin wirklich sehr froh, dass Rainer Wekwerth dieses stumme Versprechen gehalten hat. Bereits beim zweiten Band hatte ich befürchtet, dass er die Auflösung offen lässt. Umso mehr war ich erstaunt, als sich der Blick auf die Ursachen des Labyrinths gelüftet hat. Die Antwort auf all meine Fragen hatte ich vielleicht irgendwann mal grob erahnt, sie dann doch als unmöglich abgetan. Jedenfalls hat der Autor bis zum Schluss die Spannung gehalten und ich finde, dass der Abschluss exzellent gelungen ist. Zwar mag es einen Hauch übertrieben sein, dennoch macht es Sinn und ich bin als Leser sehr zufrieden damit.Rainer Wekwerths „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ schickt den Leser auf Irrwegen in die hintersten Winkel einer Todesfalle und lässt vor Spannung die Seiten fliegen. Mit einem gut gewählten Ende und einleuchtenden Hintergründen, hat der Autor seine Trilogie zu einem fabelhaften Abschluss gebracht, der meiner Meinung nach sogar besser als die ersten beiden Teile ist.Die Labyrinth-Trilogie:1) Das Labyrinth erwacht 2) Das Labyrinth jagt dich 3) Das Labyrinth ist ohne Gnade

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    • 7
  • Auf zum Showdown!!

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    Gucci2104

    Gucci2104

    02. March 2017 um 11:50

    Inhalt:Sie sind nur noch zu dritt und sie sind geschwächt. Aber sie wollen überleben - um jeden Preis. Zweifel überschatten den Kampf gegen das Labyrinth, das mit immer neuen Mysterien für die Jugendlichen aufwartet. Ihr mühsam erworbener Teamgeist scheint nicht zu brechen, doch lohnt sich für Jeb, Jenna und Mary der gemeinsame Kampf, wenn nur einer von ihnen überleben kann? Die entscheidende Frage aber wagt niemand zu stellen: Was erwartet den letzten Überlebenden hinter dem sechsten Tor?Meinung:Auch der dritte Teil schließt nahtlos an die ersten beiden an. Es geht gleich mit voller Fahrt weiter. Die Welt und die Charaktere hinter dem 6. Tor haben mich doch überrascht, aber ich fand es toll das sie mit eingebunden wurden. Das Ende hat mich völlig kalt erwischt. Ich habe schon so meine Überlegungen gehabt, was wohl passiert, wenn es einer schaffen sollte, aber damit habe ich nun wahrlich nicht gerechnet. Leider wurde das Ende doch relativ offen gelassen. Es kann so viel noch passieren. Trotzdem gibt es hierfür 5 von 5 Sterne!

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  • Wekwerth, Rainer - Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    Fjolamausi

    Fjolamausi

    01. February 2017 um 13:30

    Vorab: Meine Erwartungen Dies ist bereits der dritte Band einer Reihe, die ich vor einiger Zeit begonnen habe. Jetzt kann ich endlich weiterlesen und dem Geheimnis um das Labyrinth auf den Grund gehen! Ich bin wirklich gespannt, was da so an die Oberfläche kommen mag. Cover und Titel Die Gestaltung des Covers passt auf jeden Fall sehr schön zu den ersten Bänden der Reihe. Das ist definitiv ein Pluspunkt. Außerdem passen diese grünen Schlieren wunderbar auf die Beschreibungen der einzelnen Tore. Über die Wahl des Titels kann man sich auch wirklich nicht streiten :D Meine Meinung Bei Folgebänden finde ich es immer etwas kniffliger die richtigen Worte zu finden, ohne dabei ausversehen irgendwelche Spoiler zu verteilen. Aber ich versuche es einfach mal :D Sieben Figuren hatten wir zu Beginn des ersten Bandes. Dass es nun keine sieben mehr sind, war leider relativ klar.. Dass das Labyrinth in jeder weiteren Welt sich ein weiteres "Opfer" sucht, ist uns Lesern ebenfalls bewusst. Trotzdem ist es weiterhin jedes Mal schwer,  wenn uns einer der liebgewonnenen Charaktere verlassen muss. Dabei fand ich es unheimlich schwer zu sagen, wer es im Endeffekt sein wird. Und wer wird das letzte Tor durchschreiten? Unmöglich vorher zu sagen. Und noch eine wichtige Frage... was wird danach passieren? DAS ist wirklich ein fulminantes Ende. Im Vorfeld kam ich einfach nicht drumherum mir bereits Gedanken über mögliche Auflösungen zu machen. Über ein Ereignis wie dieses, hatte ich tatsächlich ein paar Sekunden lang nachgedacht.. (*nicht spoilern will*) Dennoch ist dieses Ende absolut atemraubend. Sodass ich das Buch zuletzt gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Begleitet wird dies mit einem tollen Schreibfluss und einer angenehmen Länge der Kapitel. Fazit Eine klasse Geschichte mit einer unheimlich guten Wende! Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen: da kommt noch ein 4. Band. Empfehlung Dir haben bereits die ersten Bände gefallen? Dann darfst du auf gar keinen Fall dieses Ende verpassen! Eine tolle Jugendbuch Trilogie, die einiges über das Thema Ängste lehren kann. https://fjolamausis-leseecke.blogspot.de/2017/01/rezension-wekwerth-rainer-das-labyrinth.html

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  • Das Labyrinth ist ohne Gnade - Rainer Wekwerth

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    Lenny

    Lenny

    15. September 2016 um 18:19

    Ich war ganz kurz davor hier die 5 Sterne zu vergeben, denn das Ende war grandios....und doch hatte ich es mir etwas anders erhofft...habe erstmal gegoogelt, ob es noch ein Band 4 gibt! Leider nicht....schadeIch war komplett baff nach dem Ende und musste es erstmal sacken lassen! Ein Finale das es in sich hat!Ich fand es diesmal etwas ausgedehnt, die ganzen Empfindungen von Mary haben sich natürlich immer wiederholt, aber dass ist der Grund, warum  hier der eine verdiente Stern fehlt. Natürlich habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und darauf gebrannt weiter zu erleben, was da im Labyrinth so alles passiert. Nur noch 3 Spieler kämpfen um das letzte Tor.....

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  • Schöner Abschluss!

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    Nadl17835

    Nadl17835

    20. August 2016 um 14:17

    Es sind nur noch drei von ihnen übrig, die in den verbliebenen zwei Welten um das letzte Tor kämpfen. Doch nicht nur ihre Anstrengungen werden stärker, auch das Labyrinth erfindet immer mehr perfide Ideen, um sie zu verwirren und aufzuhalten. Die Geister der Vergangenheit tauchen mit nie dagewesenerStärke auf. Können die Verbliebenen ihrer Angst standhalten und sie überwinden? Was erwartet den Letzten hinter dem Tor? Endlich der letzte Teil und auch die lang herbeigesehnte Auflösung. Irgendwie schon interessant wer am Ende doch durchgehalten hat. Diejenige ,bei der die meisten das eher nicht vermutet hätten, schätze ich mal. Die erste Welt hat mir persönlich nicht so zugesagt, da ich sie ziemlich langweilig fand und auch das Verschwinden von einem der Jugendlichen konnte da nicht mehr viel retten. Seltsam fand ich dann in der nächsten Welt, die mir schon eher zusagte, dass einer der beiden Lebenden einfach in eine Art Schlaf gefallen ist und so nicht mehr die Chance hatte, ans Ziel zu gelangen. Als sei die/der Letzte dazu vorbestimmt gewesen zu überleben. Die Auflösung war dann ziemlich überraschend, wenn mir auch mehr Informationen gefehlt haben, mit denen das Ende - meiner Meinung nach - spärlich abgespeist wurde, aber nun gut. Lesenswert war es auf jeden Fall. Und obwohl das Ende offen geblieben ist, hatte ich ein gutes Gefühl dabei und wusste das sie gerettet werden würden ;)

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  • Ein Reihenabschluss mit gemischten Gefühlen

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    buchkauz

    buchkauz

    28. March 2016 um 12:57

    Es war zurück. Über die drei Bände hat sich zwischen mir und dem Labyrinth so eine Art Hassliebe entwickelt, keine Frage. Teil 1 fix gelesen und über alle Kritikpunkte hinweggesehen; bei Teil 2 begann dann aber die Qual und aus unerfindlichen Gründen schleppte ich mich durch, bis ich feststellen musste, dass Band 3 da weitermachte, wo die 2 aufhörte. Was auch logisch ist, nebenbei. Und so waren die ersten 120 Seiten sehr lange Seiten für mich. Es hat ein halbes Jahr gebraucht, bis ich sie gelesen hatte. Was mich aufgehalten hat? Wieder und wieder dasselbe Mantra. Tor suchen, hindurchgehen und einer muss natürlich immer sterben. Die Welten haben mich ohne Gnade nicht überzeugen können. Die Sprache ist durchweg sehr jugendlich, was mir teilweise den Magen herumdrehte. Ich spreche vom Ausdruck, aber auch der sehr simplen Grammatik, die sehr oft im krassen Kontrast altbacken und hölzern wirkte. In allem was ich las fehlte mir einfach die Seele. Spannung war aufgezwungen da durch ominöse Schattenwesen, aber sobald sich mal ein anderes Gefühl ausbreiten wollte, als Anspannung, wechselte die Perspektive und alles schaltete sich zurück auf hölzernem Anfang. Ich hatte sehr oft dass Gefühl, dass es nicht gelungen war, allen vorkommenden Protas schreiberisch gerecht zu werden. Wenn der Autor sich in eine Figur gerade einschrieb, gab es den Cut und die nächste kam dran. Zum nerven kurze Charakterkapitel kamen so zustande und hätte mich meine Bessere Hälfte nicht schon vor einem Jahr gespoilert, auf was das alles hinauslaufen sollte, dann hätte ich das Buch meinem Sohn (2 Jahre) gegeben, der es dann zerstört hätte. Einfach weil es mich so frustrierte, immer wie ein Esel durch die Seiten zu laufen, die Möhre in Reichweite vor meiner Nase. Und jedes Mal, wenn ich dachte, ich krieg sie, kam der Autor oder Lektor und zog sie weg. Es frustrierte mich, weil ich nicht glauben wollte, das Rainer Wekwerth - weg von allem Hype- , nur so kann. So halb. So gescripted. So leblos. Tja und dann kam diese Seite... da wo drauf stand: Buch 2. Plötzlich änderte sich etwas grundlegend in der Geschichte und schon passte alles zusammen. Hier und da wiederholten sich Spannungs - und Gefühlsbeschreibungen, die ich Satz- oder Abschnittsweise querlas. Aber die verbuche ich unter Genre: Jugendbuch. Ich hatte an ein Ende mit Schrecken geglaubt, aber dieser Abschluss der Triologie war mit einmal bis in die Nebencharaktere überzeugend. Flüssiger Lesestil wechselte sich mit spannenden Komponenten ab. Die Auflösung von allem gefiel mir gut und war mal ein deftig schönes SciFi- Element. Es war einfach richtig richtig gute Unterhaltung. Sogar der Epilog war für mein Empfinden nicht zu kurz oder enttäuschend, trotzdem er sehr früh endet. Sicher wünscht sich der ein oder andere noch mehr von den anderen zu erfahren.Vielleicht lag da auch die Schwäche des Buches. Es gab nur einen wirklichen Protagonisten, der keiner sein durfte, dafür aber 6 Nebenfiguren, die oft mehr sein mussten. Eine umfangreiche Hintergrundstory macht noch keinen Prota. Den dagegen klein zu drücken, kann einer Geschichte auch schaden. Dazu gab es Antagonisten, die bis zum Ende kein Profil bekamen. Die Tiefe der Bedeutung der Wesen war selten spürbar mit den Erlebnissen der Charaktere verknüpft. Die Schreckensworte waren 'Labyrinth' oder 'Seelentrinker'.Am Ende wurde alles anders. Und das versöhnt mich mit dem Labyrinth. Danke Rainer. Fazit:Uneingeschränkt empfehlen kann ich die Labyrinth- Triologie nicht, denn zu sehr wurde im Ganzen meine Erwartungen nicht getroffen. Ich schätze, wer Wekwerth lesen möchte, wird in anderen Bücher des Autors mehr von ihm finden. Dennoch ist das Leseempfinden sehr subjektiv und man sollte selbst herausfinden, ob meine Kritikppunkte für einen ausschlaggebend sind. Für einen Abschlussband ist 'Das Labyrinth ist ohne Gnade' gut gelungen. Es setzt die Geschichte und den Stil aus Band 2 nahtlos fort und mit dem Bruch auf Hälfte des Buches gewinnt es sehr an Lesewert. Letzten Endes wird jeder, der ins Labyrinth schon eingetaucht ist nicht enttäuscht werden. Wer mit der Reihe liebäugelt, sollte den 1. Band etwas kritischer anlesen. Wenn ihm das zusagt, ist er gut beraten mit einer spannenden Jugendbuchreihe, ansonsten sollte er lieber die Finger davon lassen. Es ist eine unendliche Geschichte.

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  • Sehr gutes Buch, nur leider mit einem offenen Ende!

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    Lisaliiii

    Lisaliiii

    -Achtung Spoiler-Ich habe alle drei Teile in kurzer Zeit gelesen, weil ich sie so spannend fand und immer wissen wollte, wie es weitergeht. Einige Fragen kamen mir während des lesens und viele am Ende. Ich habe mich gefragt, was mit Jeb passierte, nachdem er das Seil auf dem Schiff festgehalten hatte. Am Ende ist ihm das Seil ausgerutscht, aber ob er ertrunken ist oder ob er sich noch auf dem Schiff befand, als es sank weiß man nicht. Da Jenna noch Hoffnung hatte, dass er lebte, glaubte ich auch fest daran , dass er jeden Moment auftauchen würde, weil es nirgends stand, dass er "gestorben" war. Auch das Mary allein in der letzten Welt auftauchte fand ich merkwürdig. Mary hat Jenna doch durch das Tor gestoßen, aber dennoch war sie nicht "da" und kämpfte nicht mehr um ihr überleben. Vielleicht liegt es daran, dass sie schon innerlich aufgegeben hatte und "schlief", als sie in die neue Welt geschoben wurde, aber sicher bin ich mir da nicht. Auch fand ich merkwürdig, dass Jeb über Mischas Vergangenheit Bescheid wusste, da Leon ihm das erzählt haben soll, doch wenn ich mich nicht täusche kam Mischa die Erkenntnis seiner Vergangenheit, nachdem er sich mit Leon geprügelt hatte und danach sah er Leon nicht mehr, da Msicha im langen Gang gelandet war und Leon nicht. Wann also hat Mischa ihm erzählt, dass er der Sohn des russischen Präsidenten ist?Wie dem auch sei, wie viele andere auch dachte ich, dass Jeb und Jenna zum Schluss übrig bleiben würden und Jenna wahrscheinlich durch das Tor streiten würde, aber dem war ja nicht so. Ich dachte Mary würde in der ersten vielleicht auch in der zweiten Welt zurückbleiben, aber sie schaffte es zu meiner Überraschung bis Ende, was ich nicht erwartet hatte. Das Ende fand ich sehr gut, ich habe geahnt, dass sie wohlmöglich gestorben waren, aber ganz so war es nun doch nicht. Nur eines hat mich sehr gestört nämlich, dass es so abrupt geendet hat. Den spannenden Teil, ob alles gut geht, ob alle erwachen, ob sie den bösen Arzt stoppen können, nichts wurde erwähnt! Nur die ewig wiederkehrende Metapher des Rucksacks tauchte auf, sonst ging man leider nicht ins Detail. Und das Argument das man sehr oft hört wie "jeder soll sich das Ende so ausdenken wie er will, deshalb das offene Ende" will ich gar nicht hören, denn ich will wissen was sich der Autor bei dem ganzen gedacht hat, nicht das was ich denke oder jemand anderes. Dann könnte ich mir gleich das Lesen sparen und mich in eine Ecke setzen und mir selber Geschichten ausdenken, da Autoren eh wieder offene Enden schreiben werden und ich mir dann tausend Gedanken mache, wie es weitergehen soll, aber niemals weitergehen wird. Diesen Sinn werde und will ich nie verstehen. Dann vergeht einem die Lust des Lesens, wenn einem schon Gedanken in den Kopf gesetzt werden, dann bitte auch zu Ende führen! So das war's für meinen Teil, ich empfehle die Bücher dennoch, aber seit gewarnt, es hat ein offenes Ende. 

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    • 2
  • Rezision zu Das labyrinth ist ohne gnade

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    emilys_buecherwelt

    emilys_buecherwelt

    06. March 2016 um 17:39

    Titel: Das Labyrinth ist ohne Gnade Autor: Rainer Wekwerth Genre: Thriller Verlag: Arena Seiten: 338 Kurzbeschreibung: Sie sind nur noch zu dritt und sie sind geschwächt. Aber sie wollen überleben-um jeden Preis.Zweifel überschatten den Kampf gegen das Labyrinth,das mit immer neuen Mysterein für die Jugendlichen aufwartet. Doch lohnt es sich für Jeb,Jenna und Mary wenn nur einer überleben kann? Die entscheidene Frage ist jedoch: Was erwartet den letzen Überlebenden hinter dem letzen Tor? Meine Meinung: Ich fande den letzen Band der Triologie sehr gelungen. Das Ende konnte ich jedoch schon irgentwie erahnen. Doch hat es mich trotzdem sehr überrascht. Ich habe das Buch in 2 Tagen durchgelesen,es war sehr gut. Jedoch hat es mich an manchen stellen nicht so überzeugt,und bekommt deshalb von mir 4 von 5 Sterne.

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  • [Rezension] Das Labyrinth ist ohne Gnade – Rainer Wekwerth

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    05. February 2016 um 13:28

    Klappentext: Sie sind nur noch zu dritt und sie sind geschwächt. Aber sie wollen überleben – um jeden Preis. Zweifel überschatten den Kampf gegen das Labyrinth, das mit immer neuen Mysterien für die Jugendlichen aufwartet. Ihr mühsam erworbener Teamgeist scheint nicht zu brechen, doch lohnt sich für Jeb, Jenna und Mary der gemeinsame Kampf, wenn nur einer von ihnen überleben kann? Die entscheidende Frage aber wagt niemand zu stellen: Was erwartet den letzten Überlebenden hinter dem sechsten Tor? Einordnung: - Das Labyrinth erwacht (Teil 1)  - Das Labyrinth jagt dich (Teil 2) - Das Labyrinth ist ohne Gnade (Teil 3) Rezension: Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten! Der dritte und letzte Band der Reihe zieht sich besonders zu Beginn ein wenig, weil die Handlung in etwa genauso schnell (oder langsam) voranschreitet wie in den vorherigen Büchern, nur dass nur noch aus drei Perspektiven berichtet wird. Daher doppeln sich die Erzählungen hin und wieder, weil alle Gegebenheiten aus zwei oder manchmal sogar allen drei Perspektiven erzählt werden. Das gibt sich aber relativ schnell, denn die Charaktere sind nicht immer gemeinsam unterwegs und für die beiden letzten Welten sind außerdem weniger Seiten vorgesehen, da schließlich auch der Abschluss nach dem letzten Tor noch erzählt werden muss. Es ist daher relativ bald wieder deutlich zu spüren, wie gehetzt und gestresst die Charaktere sind und welche Spuren die vergangenen Tage bei ihnen hinterlassen haben. Darum macht es auch nichts, dass wegen der wenigen übrigen Charaktere keine richtige Spannung mehr aufkommt im Kampf um die Tore. Obwohl mir gleichgültig gewesen ist, wer letztendlich gewinnen würde, hatte ich aber trotzdem die Möglichkeit, noch einmal mit allen zu leiden. Dieser Band bringt dann auch endlich die ersehnten Erklärungen für das Labyrinth und die gesamten merkwürdigen Vorkommnisse. Der Hintergrund ist wirklich gut durchdacht, auch wenn ich schon geahnt habe, worauf es hinauslaufen würde. Für fast alle seltsamen Geschehnisse werden in diesem Buch Gründe angegeben, die auch tatsächlich nachvollziehbar sind. Nur, warum es sich um ein Labyrinth handelt bzw. warum dieser Abfolge von Welten der Name „Labyrinth“ gegeben wurde, verstehe ich nach wie vor nicht. Insgesamt kann ich im Grunde gar nichts zur Auflösung verraten, ohne zu spoilern, aber ich kann sagen, dass ich zufrieden bin mit den Dingen, die der Autor sich ausgedacht hat. Zumindest war ich zufrieden, bis ich den Epilog gelesen habe: eine einzelne Seite, als das Buch eigentlich schon beendet war. Das hat es mir zum Schluss dann noch einmal ordentlich verdorben, weil ich offene Enden wirklich nur sehr ungern lese. Ich möchte mir nicht mein eigenes Ende ausdenken, ich möchte wissen, wie die Geschichte tatsächlich endet. Daher lässt mich der Epilog, nachdem ich eigentlich mit der Reihe abgeschlossen hatte, jetzt doch unzufrieden zurück. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass sich der Autor nicht von dem aktuellen Trend, beendete Reihen doch noch fortzusetzen, anstecken lässt, denn bis auf den Epilog ist das Ende genau so, wie es in meinen Augen zu sein hat. Fazit: Der Spannung geht in diesem Buch ebenso die Luft aus wie den Charakteren. Dennoch ist dieser letzte Band nicht langweilig, denn aus dem Kampf gegen das Labyrinth wird für die übrigen Charaktere bloß ein Kampf gegen sich selbst. Bis zum Schluss und darüber hinaus konnte ich mit ihnen leiden. Außerdem löst dieses Buch endlich die Mysterien des Labyrinths auf und erklärt von den Welten über die Tore bis zu den Seelentrinkern so gut wie alles. Der einzige große Kritikpunkt, den ich an dem Buch habe, ist der Epilog. In diesem wird aus der gut durchdachten, sinnvollen Auflösung plötzlich ein offenes Ende. Weil mich dieses offene Ende dann jetzt doch noch unzufrieden zurücklässt, bekommt „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ nur vier Schreibfedern von mir.

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  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel
    Daniliesing

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • "Das Labyrinth" Bewertung

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    JanasBookworm

    JanasBookworm

    14. September 2015 um 19:25

    Ich Liebe diese Trilogie, bis zum Ende konnte ich es nicht weglegen. Solltet ihr wirklich auch lesen! :D

  • "Was erwartet den letzten Überlebenden hinter dem sechsten Tor?"

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    kvel

    kvel

    "Was erwartet den letzten Überlebenden hinter dem sechsten Tor?" (Auszug vom Buchrücken). Hier kommt nun endlich des Rätsels Lösung. Inhalt: Nach wie vor gilt seit der ersten Welt, dass die Protagonisten eine konkrete Aufgaben zu erfüllen haben: Nämlich zu überleben. Es gilt weiterhin, dass es insgesamt sechs Welten gibt, die sie durchlaufen müssen, um zu einem Tor und damit in die nächste Welt zu gelangen. Aber: Jede Welt hat jeweils ein Tor weniger als sie Anzahl an Personen sind. D.h. ganz am Ende ihrer Reise wird es nur ein Einziger schaffen und den "Preis des Lebens" gewinnen. Hier in diesem letzten Band der Trilogie müssen die "Überlebenden" der ursprünglich 7 Jugendlichen nun die letzten beiden Welten "durchlaufen". Und nach dem letzten Tor wird die Ursache bzgl. dem Labyrinth gelüftet. Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich die letzten beiden Welten beim Lesen als sehr zäh empfand. Denn ich fieberte dem Ende entgegen, um endlich die Hintergründe zu erfahren. Dann schließlich des Rätsels Lösung fand ich sehr interessant und ich empfand dies als eine wirklich gelungene Auflösung mit einer grandiosen Idee dahinter. Während des Lesens der Bände, fragte ich mich des Öfteren, ob es wirklich eine Trilogie sein muss, oder ob man die Geschichte nicht auch in einem Band hätte zusammen fassen können. Im Nachhinein würde ich sagen, dass die Aufteilung ok ist, denn ich finde der Leser wird langsam auf das Ende hingeführt und es ist und bleibt insgesamt sehr spannend. Während des Lesens der Bände, fragte ich mich des Öfteren, ob der Titel "Labyrinth" wirklich passend ist, da doch Welten durchlaufen werden müssen. Im Nachhinein würde ich sagen, dass die Bezeichnung ok geht. Während des Lesens der Bände, fragte ich mich des Öfteren, ob die in den Titeln angedeutete "Aktivität" des Labyrinths gerechtfertigt ist ("... erwacht" oder "... jagt dich") und ob das Labyrinth wirklich so viel Einfluss auf das Geschehen nimmt. Im Nachhinein würde ich sagen, dass diese Andeutungen nicht unpassend sind. Leider kann ich natürlich hier die Auflösung nicht verraten. Aber so viel: Es geht um wissenschaftliche und technische Ansätze. Und das hängt mir persönlich echt nach und lässt mich gar nicht mehr los. Vielleicht gerade, weil ich als Leser durch so viele Welten und Seiten durchhalten musste, um endlich ans Ende zu gelangen; aber auf jeden Fall gab mir das Ende einiges zum Denken und Knabbern. Mein Fazit: Durchhalten - es lohnt sich wirklich alle drei Bände zu lesen!

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    • 2
  • Nicht nur das Labyrinth ist ohne Gnade...

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    Marysol14

    Marysol14

    24. August 2015 um 16:56

    Endlich habe ich diese fantastische Trilogie beenden können und sie kurzerhand auf meine Muss-ich-haben-Liste verschoben, denn die Bücher sind nicht nur inhaltlich, sondern eben auch optisch klasse! Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/07/das-labyrinth-ist-ohne-gnade.htmlBeim Beginnen dieses Buches habe ich mich gefragt, ob es überhaupt möglich ist, spannungstechnisch noch einen drauf zu setzen... und JA das war es! Man wollte, MUSSTE endlich wissen, wer die Jugendlichen wirklich sind, was sie getan haben, warum sie im Labyrinth sind, wie sie dorthin gekommen sind und wer das ganze kontrolliert. Und vor allem, wer es überlebt und was mit den "Toten" geschieht...Mir wurde relativ schnell klar, wer am Ende das letzte Tor durchschreitet, und trotzdem wurde ich dann überrascht. Aber mehr will ich dazu gar nicht sagen - lest selbst ;)Rainer Wekwerth schafft es, nicht nur mit seinen Protagonisten, sondern auch mit dem Leser zu spielen, sodass man nicht mehr weiß, was real ist und was nicht. Man kann einfach nicht aufhören, ist wie im Rausch und die Geschichte nimmt noch mehr Tempo auf um dann, nach einem fulminanten Showdown beim letzten Tor - Stille, Ruhe... wirklich???Was dann folgt ist genial und hat mich aus den Socken gehauen, denn ich hatte ja mit vielem gerechnet, aber nicht mit einer solchen Erklärung für das Labyrinth.Und ja... das Labyrinth, aber vor allem der Autor ist ohne Gnade - für den letzten Überlebenden/ die letzte Überlebende beginnt der ganze Horror von vorne... und der Leser muss selbst beim Zuklappen des Buches weiterdenken und im Labyrinth bleiben - denn das Ende ist mehr als offen! Fazit: Wahnsinnig spannend, unheimlich aufwühlend und genial aufgelöst!!!

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  • Das Labyrinth ist ohne Gnade - der Autor auch!

    Das Labyrinth ist ohne Gnade (3)
    Silverstar

    Silverstar

    22. August 2015 um 02:13

    1.) Zusammenfassung 2.) Kritik 3.) Kritik mit Spoiler Zusammenfassung: Nachdem die drei ''Überlebenden'' das nächste Tor passiert haben, müssen sie heftiger denn je um's nackte Überleben kämpfen. Während eine große Hilfe auf sie wartet, entpuppt sich diese Gleichzeitig als ihr nächstes Albtraum. Am Ende schafft es nur eine Person durch das letzte Tor - und alles ergibt einen Sinn. Mehr oder weniger. Kritik: Besonders gefallen hat mir... ja, was eigentlich? Ich bin ziemlich enttäuscht. Schon beim zweiten Buch fand ich einige Stellen viel zu sehr in die Länge gezogen. Beim finalen Buch war dies nahezu unerträglich! Nachdem sie auf die ''große'' Hilfe gestoßen sind, wurde es erst recht spannend. Ihre Trennung und die verschiedenen Wege haben die Story auch interessanter gemacht. Dennoch wirkte alles gewollt, aber nicht gekonnt. Es gab Spannung, ohne dass es spannend war. Man hatte den Anschein, aber so wirklich funktioniert hat das ganze dann doch wieder nicht. Nachdem das vorletzte Tor passiert wurde, hatte ich das Gefühl, jetzt geht's Bergauf - vergebens! Erst die letzten 100 Seiten konnten mich überzeugen. Mehr oder weniger. Aber das Ende ist der pure Horror. !!! SPOILER !!! Die ganze Story auf dem Schiff ergibt in meinen Augen keinen Sinn. Sie waren dieses Mal in Marys Welt - aber weshalb die Trennung, und vor allem die Halluzinationen? Bei Mary konnte man es noch nachvolziehen, schließlich war es ihre Welt. Aber die Erscheinungen von Jenna und Jeb? Wollte der Autor nochmal auf die Hintergründe der Verstorbenen hinweisen? Wenn ja, war es zu spät. Hätte er früher machen müssen. Jebs Tod war auch ziemlich vorhersehbar. Aber Jennas Tod fand ich viel schlimmer. Man hat von Anfang an darauf gebaut, dass der Leser spekuliert, wer durch das letzte Tor schafft. Da hätte man ihren Tod durchaus attraktiver gestalten können, noch einmal Gas geben können um die Spannung auf den Höhepunkt zu katapultieren. So war's plötzlich geschehen, ohne dass man es überhaupt mitbekommen hat. Nach Marys Aufwachsen wurde es zum Glück wieder spannend. Man wollte schließlich wissen, wie das ganze endet. Ich sag's euch: ganz schlimm. Ich hatte mir von Anfang an etwas Anderes vorgestellt, deshalb war ich ziemlich überrascht. Und dieses Gefühl hat mir gefallen. Und dann das Ende... ein Cliffhanger. Was hat der Autor sich dabei gedacht? Für mich ergibt das Ganze null Sinn! Man liest 3 Bücher, tausende von Seiten, Tag und Nacht, nur um sich am Ende die Frage zu stellen, ob Mary ihre Freunde da rausbekommt? Ich kam mir total veräppelt vor. Man kann das Ende auch als einen neuen Anfang betrachten: Jenna war freiwillig ins Labyrinth gegangen, um Jebs da rauszuhelfen. Bei ihr war immer wieder eine Tätowierung zu sehen, mit schwarzen Sternen, ein Hinweis also. Denn sie sollten den Sternen folgen. Mary hat sich (selbst) eine Sonne tätowiert, ein Hinweis, für das Licht in der Dunkelheit. Dann ist sie freiwillig wieder zurückgegangen, um die anderen rauszuholen. Wenn sie es beim zweiten Anlauf nicht schafft und dieses Mal jemand anderes es schafft, heißt das, dass diese Person dann auch zurückgeht? Ein nie endendes Kreislauf also. Das Labyrinth ist ohne Gnade. Der Autor auch. Kein würdiger Abschluss, 2/5 Sternen (+1 Sternfür die Arbeit ''hinter den Kulissen''. In jedem Buch steckt sehr viel Fleiß, und dieser sollte belohnt werden.) 3/5 Sterne

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