Rainer Wieland

 4.6 Sterne bei 8 Bewertungen

Neue Bücher

Habt alle ein schönes Fest und einen warmen Ofen!

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Neu erschienen am 21.09.2018 als Hardcover bei Propyläen Verlag.

Alle Bücher von Rainer Wieland

Das Buch der Tagebücher

Das Buch der Tagebücher

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Erschienen am 29.09.2010
Das Buch des Reisens

Das Buch des Reisens

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Erschienen am 06.11.2015
Frauen schön und stark

Frauen schön und stark

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Erschienen am 20.02.2009
Die Jahre sind mein Lebensglück

Die Jahre sind mein Lebensglück

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Erschienen am 28.02.2008
Das Buch der Deutschlandreisen

Das Buch der Deutschlandreisen

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Erschienen am 27.10.2017
Wir müssen uns einmischen

Wir müssen uns einmischen

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Erschienen am 01.03.2015

Neue Rezensionen zu Rainer Wieland

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SanneLs avatar

Rezension zu "Habt alle ein schönes Fest und einen warmen Ofen!" von Rainer Wieland

Berühmte Weihnachtsbriefe
SanneLvor 2 Monaten

Petra Müller und Rainer Wieland haben schönste Briefe berühmter Männer und Frauen zusammengetragen. Egal, ob diese an Verwandte, Geliebte, Freunde oder Bekannte geschrieben wurden: sie sind wunderbarer Lesestoff, für den man sich Zeit nehmen sollte. Zu Wort kommen u.a. Thomas Mann, Mark Twain, Hans Christian Andersen, Oscar Maria Remarque, Rosa Luxemburg und viele andere. Eingeleitet wird das Buch mit Zitaten aus den darauffolgenden Briefen, eine gute Einstimmung auf das Thema Weihnachten. Die Briefe selbst sind liebevoll, ironisch, heiter, melancholisch, erwartungsvoll und spiegeln das Leben der Verfasser wieder, sind ein Stück Zeitgeschichte.Vervollständigt wird jedes Schriftstück durch die Anmerkungen der Autoren zur Biographie der Briefverfasser, dadurch kommt man den Personen viel näher und sieht Hintergründe zum Geschriebenen.Dieses Buch aus dem Propyläen Verlag eignet sich besonders in der Adventszeit als besinnliche Lektüre.

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Friducias avatar

Rezension zu "Frauen schön und stark" von Rainer Wieland

Rezension zu "Frauen schön und stark" von Rainer Wieland
Friduciavor 7 Jahren

“Ich bin froh, eine Frau zu sein«, und ihr Mann scheint zu antworten: »Und ich liebe dich genau deswegen, an jeder Stelle deines Körpers und deiner lachenden Seele” (S. 71)

Gabriele Strehle, die Schöpferin und Chefdesignerin des Modelabels Strenesse, nimmt mit diesem Zitat Bezug auf das Gemälde “Das Pelzchen” (1638) von Peter Paul Rubens. Rubens porträtierte seine damalige Frau. Angeblich die schönste Frau ihrer Zeit. Heute hätte die Dame nicht den Hauch einer Chance Heidi´s “Next Topmodel” zu werden. Aber wie heißt es: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Und genau darum geht es in dem Bildband: Frauen schön und stark, herausgegeben von Petra Müller und Rainer Wieland.

Was für manch einen kaum denkbar ist: Schon seit dem Abendland ist vielen Frauen der Zugang zur Kunstwelt versagt geblieben. Dies war einzig und allein den Männern vorbehalten. Männer porträtierten Frauen aus ihrem subjektiven Blickfeld heraus. Von Männern interpretiert, an Männer adressiert. Der weibliche Körper, seine Nacktheit, als Objekt der männlichen Phantasien. Damit sollte es spätestens mit diesem Bildband vorbei sein. Dem Leser/Betrachter werden Gemälde aus den vergangenen sechs Jahrhunderten präsentiert. 56 starke Frauen aus dem 21. Jahrhundert erläutern die Frauenrollen in der Gesellschaft. Aus ihrer ganz eigenen, subjektiven Wahrnehmung heraus.

Danger. Women at work.

Am Anfang war Eva. Die erste Frau der Menschheit, will man der biblischen Geschichte Glauben schenken. Und so steht auch die “Eva” (1507) von Albrecht Dürer an erster Stelle unserer Bilderreise. Margot Käßmann, die ehemalige Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, stellt Eva der Mutter Gottes, Maria gegenüber. Auf der einen Seite die Verführerin, auf der anderen Seite die Fleischgewordene Reinheit. Dabei bemerkt Käßmann, dass Eva eben nicht die Verführerin sei, sondern vielmehr die Mutter der ganzen Menschheit. In der Geschichtsschreibung sei sie bisher viel zu kurz gekommen.

In Frauen schön und stark findet der Leser keine Aneinanderreihung von kunstwissenschaftlichen Analysen vor. Auf jeder Seite ist ein anderer Schreibstil zu finden. Auch eine Vielzahl von Schriftstellern, Publizisten und Lektoren haben Stellung zu den unterschiedlichsten Frauenfiguren bezogen. Eva Gesine Baur ist als Autorin und Journalistin in München tätig. Mit einer ganz persönlichen Erzählung aus ihren Jugendtagen beschreibt sie Francisco de Goya´s “Die nackte Maya” (1795). Zu Weihnachten hatte sie einen Kunstkalender geschenkt bekommen. Und seitdem hat sie der Gedanke an die nackte Fraue nicht mehr losgelassen. Erst als erwachsene Frau wurde ihr klar, dass es nicht die Nacktheit war, welche de damaligen Betrachter schockiert hat. Es ist der offene Blick der Maya, welcher den Betrachter trifft und sagt: Ich will dich.

Dieser Wechsel zwischen kunsthistorischen Daten, wissenschaftlicheren Standpunkten und subjektiven Empfindungen garantiert, dass sich auch Leser ohne Kunstkenntnisse beim betrachten des Bildbandes wohlfühlen.

Wenn das kein Vorbild ist

Das es ist nicht immer leicht ist, als Frau Beruf und Familie in Einklang zu bringen ist bekannt. Clara Streit ist Senior Partnerin bei der Unternehmensberatung McKinsey&Company Inc. In Berthe Morisot´s Gemälde “Die Wiege”(1872) sieht Clara Streit das “Schlafende Glück”. Es ist jeden Tag aufs neue eine Herausforderung Kind und Karriere zu verbinden. Aber sie würde es immer wieder tun.

Antje Vollmer, Politikerin und Publizistin, schildert ihre Gedanken zu Eugène Delacroix´s “Die Freiheit führt das Volk” (1831). Frauen sind nicht das schwache Geschlecht, als welchen sie in vielen Jahrhunderten von den Männern hingestellt worden sind. Ganz im Gegenteil.

“So wild verführerisch, so im Zentrum und zugleich bei sich selbst sind die Frauen nur in den Zeiten der Umbrüche, des Aufruhrs, der Gesellschaftsveränderungen, der Kriege und der Nachkriege.”

In der Reihe der erfolgreichen, intelligenten Frauen darf ein Name nicht fehlen: Katharina die Große. Isa Gräfin von Hardenberg beschreibt diese einflussreiche Figur der Zeitgeschichte anhand des Porträts “Katharina die Große” (1794) von Johann Baptist Lampi. Noch heute gilt Katharina als das Vorbild für schöne, intelligente und ehrgeizige Frauen.

Auf das Ende des Krieges zwischen Mann und Frau

Alle 56 Autorinnen schaffen es auf ihre Weise, den Frauengemälden leben einzuhauchen. Ein empfehlenswerter Bildband, nicht nur für Kunstkenner. Bleibt zum Schluss nur noch zu sagen, dass die Zukunft hoffentlich mehr Toleranz für die Frauenfiguren unserer Gesellschaft bereithält. Um es mit den Worten von Maria von Welser zu sagen:
“Was kann einem ein Gemälde Schöneres vermitteln [..., als] die Weisheit, daß sich Männer und Frauen besser verstehen, wenn wir Frauen das Männliche in uns und die Männer das Weibliche in sich akzeptieren.”

Ein besondere Bildband über besondere Frauen, geschrieben von besonderen Frauen für besondere Frauen (und natürlich auch für Männer).

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W

Rezension zu "Das Buch der Tagebücher" von Rainer Wieland

Rezension zu "Das Buch der Tagebücher" von Rainer Wieland
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Für dieses prächtige Werk, aufgebaut und gestaltet als Diarium hat der Autor Rainer Wieland die Welt der Tagebücher erforscht und erlesen. Viele große Schriftsteller, Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten haben ihr Leben und ihre Erlebnisse in Tagebüchern festgehalten, eine literarische Form, die heutzutage nur noch wenig genutzt bzw. veröffentlicht wird.

Jeder Monat beginnt mit einem schönen Faksimile aus einem der ausgewerteten Tagebücher: Dann schließen sich für jeden Tag des Jahres zwei bis fünf Tagebucheintragungen an, die die jeweiligen Autoren an diesem jeweiligen Datum in ihr Tagebuch notiert haben.

Der Anhang ist beeindruckend und weiterführend. Nicht nur werden alle Tagebuchautoren mit kurzen Biographien vorgestellt. Wichtig vor allem ist eine bibliographische Übersicht über die verwendeten Tagebücher. (Rainer Wieland hat nur veröffentlichte Tagebücher ausgewertet). Auf diese Weise kann der interessierte Leser, der von den Eintragungen eines bestimmten Autors sich gefangen nehmen ließ, im Original weiterlesen und dem jeweiligen Menschen noch näher kommen.

Ein schönes Geschenk für bibliophile Menschen.

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