Rainer Zitelmann

 3.5 Sterne bei 13 Bewertungen

Lebenslauf von Rainer Zitelmann

Dr. Rainer Zitelmann ist erfolgreicher Immobilieninvestor, Historiker, Schriftsteller und Journalist. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Bekannt wurde er durch diverse Fernsehauftritte und Vorträge.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Die Kunst, berühmt zu werden

Erscheint am 30.10.2020 als Hörbuch bei FinanzBuch Verlag.

Alle Bücher von Rainer Zitelmann

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Cover des Buches Setze dir größere Ziele! (ISBN: 9783868817805)

Setze dir größere Ziele!

 (4)
Erschienen am 20.11.2019
Cover des Buches Wenn du nicht mehr brennst, starte neu (ISBN: 9783959723107)

Wenn du nicht mehr brennst, starte neu

 (1)
Erschienen am 04.12.2019
Cover des Buches Psychologie der Superreichen (ISBN: 9783959720113)

Psychologie der Superreichen

 (1)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Die Kunst, berühmt zu werden (ISBN: 9783959723503)

Die Kunst, berühmt zu werden

 (1)
Erschienen am 14.07.2020
Cover des Buches Reich werden und bleiben (ISBN: 9783898799201)

Reich werden und bleiben

 (1)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Hitler (ISBN: 9783957681898)

Hitler

 (1)
Erschienen am 21.06.2017

Neue Rezensionen zu Rainer Zitelmann

Neu

Rezension zu "Die Kunst, berühmt zu werden" von Rainer Zitelmann

Wie es Menschen gelingt, sich selbst zu vermarkten ...
Bellis-Perennisvor 3 Monaten

Rainer Zitelmann stellt uns in seinem Buch 12 Personen vor, die es geschafft haben, mittels großem Ehrgeiz und Medienrummel sich selbst als eigene Marke darzustellen. 

Diese Personen sind: 

  • Albert Einstein
  • Karl Lagerfeld
  • Muhammad Ali
  • Oprah Winfrey
  • Andy Warhol
  • Steve Jobs
  • Madonna
  • Prinzessin Diana
  • Stephen Hawking
  • Arnold Schwarzenegger
  • Donald Trump
  • Kim Kardashian 

Die Wahl der Mittel sich in den Mittelpunkt zu stellen sind unterschiedlich, das Ziel ist immer gleich. 

Manches, was auf den ersten Blick wie eine lieb gewonnene Marotte aussieht, wie z. B. Einsteins Marotte keine Socken zu tragen oder sein wild zerstrubbeltes Haar, ist eiskalt kalkuliert. 

Einige, wie Arnold Schwarzenegger, nutzen kleine Nischen, um sich zu positionieren. Andere, wie Karl Lagerfeld oder Steve Jobs, benutzen ihre Kleidung als Wiedererkennungsmerkmal. 

Zu jeder der Personen hat der Autor eine Kurzbiografie mit Fokus auf deren PR-Aktivitäten geschrieben. Am Ende steht noch eine Zusammenfassung der PR-Strategien. Rainer Zitelmann hat für seine Recherchen jede Menge biografischer Details ausgegraben. Manchmal leider nur aus einer Biografie - wie z. B. Bei Prinzessin Diana.  

Ein bisschen zu wenig ist mir das „Publikum“ der Selbstvermarkter betrachtet. Denn die PR um eine bestimmte Person oder Sache funktioniert nur so lange, so lange sich jemand dafür interessiert. Leider schaffen es diese Personen, sich durch allerlei Auftritte, Provokationen und/oder Interviews ins Bewusstsein der Medien und der Menschen zu drängen. 

Was wäre, wenn alle Medien einmal keinen Tag über Donald Trump oder Kim Kardashian schrieben? Wem würden diese beiden abgehen?    

Fazit: 

Eine Auflistung von Selbstdarstellern, die einen staunen lässt. Ganz hat mich das Buch nicht überzeugt, daher 3 Sterne.

  

Kommentare: 1
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Rezension zu "Setze dir größere Ziele!" von Rainer Zitelmann

Verdrehte Logik, aber immer wieder schön zu lesen …
R_Mantheyvor 4 Monaten

Motivationsbücher – und das ist natürlich eines davon – begeistern mich immer wieder aufs Neue mit ihrer verdrehten Logik. Zitelmanns Buch ist zwar eines der Besseren, doch auch hier kommt man leicht an die Schmerzgrenze, wenn man seinen Verstand benutzt.

Die Logik solcher Werke ist immer dieselbe: Man nehme einen überaus erfolgreichen Menschen, besser noch (wie Zitelmann) ein ganzes Dutzend davon, abstrahiere einige ihrer herausragenden Fähigkeiten und Eigenschaften, mache diese für den Erfolg dieser Leute verantwortlich und empfehle seinen Lesern dann, das nachzumachen. Das würde den Erfolg garantieren. Klappt das nicht, dann ist man selbst schuld, denn schließlich hat das ja bei den anderen funktioniert.

Um sich klarzumachen, dass das ausgemachter Blödsinn ist, sehe man sich einfach im Sport, zum Beispiel im Profi-Fußball, um. Unter den wenigen wirklich erfolgreichen Großverdienern baut sich eine riesige Pyramide von anderen Spielern auf, die niemals auf das Niveau der Stars kommen werden, auch wenn sie sich das noch so vornehmen. Zitelmann selbst kennt offenbar den Unterschied zwischen einer notwendigen und einer hinreichenden Bedingung. Die von ihm herausabstrahierten Eigenschaften und Fähigkeiten seiner Beispiel-Menschen sind notwendige Bedingungen für den Erfolg. Das bedeutet: Erfolgreiche Menschen besitzen sie auf die eine oder andere Art. Ohne sie geht es offenbar nicht. Aber sie sind nicht hinreichend, was nichts anderes aussagt als: Nicht jeder der solche Eigenschaften besitzt, wird auch so erfolgreich wie er gerne sein würde.

Wie üblich enthält dieser Text fast zwangsläufig auch haarsträubende Übertreibungen, etwa dass man sich mit den Unsterblichen vergleichen soll. Ich würde das ja gerne versuchen, wenn ich einen finden könnte. Nichtsdestotrotz hat ein solches Buch natürlich auch eine Daseinsberechtigung. Schließlich weiß man mit ihm, welche Eigenschaften man haben sollte, will man erfolgreich sein. Sie garantieren jedoch noch nicht den Erfolg.

Warum bewerte ich dieses Buch dennoch mit vier Sternen? Weil es auch durchaus positive Seiten besitzt. Erstens erfährt man so einiges über die von Zitelmann ausgewählten Herrschaften, unter denen sich Choleriker wie Bill Gates oder Dickköpfe wie Steve Jobs finden, wobei man sich fragen kann, ob man auch diese Eigenschaften für den Erfolg dringend braucht – aber das nur nebenbei. Und zweitens besitzt Zitelmann die Fähigkeit, seine Geschichten so aufzubereiten, dass sie dann doch gelegentlich zur Selbsthinterfragung führen können. Bis zur Hälfte konnte ich das Buch fast in einem Zug lesen, dann fing es doch an, mich etwas zu langweilen. Mag sein, dass ich zu viele Glorifizierungen am Stück nicht ertrage, weil mein Verstand dann rebelliert und der gut begründeten Meinung ist, dass das lebensfremd sei.

Man kann es auch anders formulieren: Wären beispielsweise der geltungssüchtige Gates oder der starrköpfige Jobs nicht superreich und erfolgreich, würde man sie nämlich als Unsympathen empfinden.

Und schließlich sind da auch noch ethische Fragen, auf die Zitelmann erst am Ende dieses Buches eingeht. Sind die von ihm angeführten Leute wirklich glücklich mit ihrem Erfolg geworden? Und was ist eigentlich die Triebkraft hinter ihrem Streben gewesen. Etwa die Suche nach Aufmerksamkeit? Geltungssucht? Übertriebener Ehrgeiz? Das Kapitel über die dunklen Seiten des Erfolges fällt bei Zitelmann sehr kurz aus. Aber es deutet dennoch die Abgründe an, die sich auftun, schaut man etwas genauer hin.

Mir geht es nicht darum, dieses Buch oder seinen Ansatz schlecht zu machen. Aber man sollte sich schon dessen bewusst sein, dass es recht einseitig ist und lediglich die für einen wie auch immer definierten Erfolg unbedingt nötigen Eigenschaften aufzählt und über andere Aspekte einfach hinweggeht, sodass ein verzerrtes Bild entsteht.

Immerhin findet man versteckt im Text auch andere Sichtweisen. So hatten die Brüder McDonald kein Interesse an der Vision des Mr Kroc, der das Unternehmen schließlich zu einem Weltkonzern machte. Die McDonalds waren der Meinung, dass sie bereits so viel Geld hatten, um es niemals in ihrem Leben ausgeben zu können. Wozu sollten sie sich also noch eine stressige Aufgabe an den Hals hängen, die ihnen vielleicht noch mehr Geld einbringen würde?

Bleibt noch die abschließende, aber nicht unerhebliche Feststellung, dass vermutlich die Wenigsten aus der von Zitelmann angeführten Reihe von Erfolgsgiganten vor ihrem Durchbruch ein solches Buch gelesen haben.

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Rezension zu "Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung" von Rainer Zitelmann

"Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf" (Honecker kurz vor dem Ende der DDR)
R_Mantheyvor einem Jahr

Schon als kleine Kinder lernen wir die Welt nicht so zu sehen wie sie ist, sondern so, wie sie irgendwie sein sollte. Immer obsiegt das Gute, wo Gerechtigkeit fehlt, wird sie von unseren Märchenhelden wieder hergestellt. Das setzt sich in der Schule fort. Lehrer, die von der Schule zur Universität gingen, um dann wieder an die Schulen zurückzukehren, erklären Kindern, wie eine Gesellschaft funktionieren sollte und dass der Kapitalismus eigentlich ein Übel ist, das man beseitigen muss. Welche ungeheuren Katastrophen und Opfer solche Versuche erzeugten, wird tunlichst verschwiegen.

Eine Mehrheit von scheinbar gebildeten Menschen unterstützt sozialistische Ideen in den verschiedensten Ausprägungen. Wie Menschen und Gesellschaften tatsächlich funktionieren und warum das so ist, bleibt ihnen verborgen. Dabei gibt es eine sehr einfache Systematik, die man nicht bestreiten kann: Das kapitalistische Wirtschaftssystem hat sich immer spontan, also von unten entwickelt. Es bestand also nie ein großer Plan. Sozialismus, egal welcher Ausprägung, braucht stets einen Plan und Leute, die ihn durchsetzen. Diese Gesellschaftsstruktur wird also erzwungen. Und sie endet stets in einer Diktatur mit einer anschließenden wirtschaftlichen Katastrophe. Statt der versprochenen sozialen Gerechtigkeit herrschen nach einigen Jahren Armut, allgemeines Elend und Verfall vor. Nur mit Terror kann der wachsende Widerstand noch unterdrückt werden. Da Menschen nicht so sind, wie sie nach der Meinung sozialistischer Vorreiter sein sollten, versucht man zunächst, sie umzuerziehen, den "neuen Menschen" zu schaffen. Leider klappt das nie, was dann zu steigender Unfreiheit und staatlicher Gewalt in sozialistischen Gesellschaften führt.

Während also der Kapitalismus eine Form der Selbstorganisation eines hoch komplexen Systems ist, bleibt der Sozialismus eine einzige komplexe Anmaßung von Wissen, was man nicht besitzen kann. Und weil einzelne Menschen oder Gruppen sich immer wieder einbilden, komplexe Systeme vollständig zu verstehen, existiert selbst der eigentliche Kapitalismus heute nicht. Moderne Gesellschaften sind eher eine Mischform aus Kapitalismus und sozialistischen Ideen, von denen Leute glauben, dass sie den Kapitalismus verbessert.

Sinn und Zweck dieses erhellenden Buches ist es wohl, aufzuzeigen, in welche wirtschaftlichen Engpässe und zu welchen Wohlstandsvernichtungen selbst solche Versuche führen. Daneben beschreibt sein Autor die zahlreichen sozialistischen Katastrophen und ihre Bilanz. In Venezuela führt das dortige sozialistische Regime gerade vor, wie man eines der an Bodenschätzen reichsten Länder der Welt in den Abgrund wirtschaften kann. Zitelmann vergleicht Venezuela mit Chile, wo nach dem Sturz des Allende-Regimes wieder kapitalistische Strukturen zugelassen wurden. Chile ist heute der wirtschaftliche Musterknabe Südamerikas.

In Europa vergleicht Zitelmann das Nachkriegs-England mit dem der Thatcher-Ära. Und er führt vor, wie sich Schweden aus seinem sozialistischen Experiment gerade noch herausgerettet hat. Selbstverständlich fehlen Vergleiche zwischen Ost- und Westdeutschland nicht, wenngleich das das wohl schwächste Kapitel ist. Gerade hier hätte Zitelmann noch viel mehr Fakten anbringen können, die deutschen Lesern den Unterschied zwischen einem sozialistischem und einem kapitalistischen Wirtschaftssystem noch klarer verdeutlicht hätten. Immerhin haben gerade die sozialistische Mangelwirtschaft und die fehlende Freiheit im direkten Vergleich zu Westdeutschland zum Aufstand eines Teils der DDR-Bevölkerung geführt, der schließlich die "Wende" hervorbrachte. Dass die DDR schon lange pleite war und nur vom anderen Teil Deutschlands über Wasser gehalten wurde, wussten nur die wenigsten Ostdeutschen.

Das Buch vergleicht also die verschiedensten sozialistischen Experimente in den verschiedensten Ländern entweder mit nachfolgenden kapitalistischen Wirtschaftsformen. Noch deutlicher fällt dies bei den geteilten Ländern Deutschland und Korea aus. Es geht Zitelmann dabei nicht darum, zu erklären, warum solche Vergleiche immer zum Nachteil des Sozialismus ausgehen – er zeigt einfach die Realität auf. Und die ist eben immer eindeutig.

Neben diesen eindrucksvollen Vergleichen setzt sich Zitelmann mit der Frage auseinander, warum sozialistische Ideen trotz der völlig eindeutigen Belege des Scheiterns sich dennoch immer wieder gesteigerter Beliebtheit unter Intellektuellen erfreuen, also nicht aussterben. Das ist besonders lehrreich an diesem Buch.

Zitelmann geht auch auf die jüngsten Krisen des Kapitalismus ein, etwa die Finanzkrise von 2008. Gerade sie wurde von Intellektuellen als Ausdruck des Versagens dieser Gesellschaftsform dargestellt. Bei genauerem Hinsehen ist genau das Gegenteil wahr. Ihr Ursprung, die Immobilienkrise in den USA, erweist sich als eine Folge politischer Korrektheit, die viel mit sozialistischen Ideen zu tun hat. Genaueres findet man im Buch. Auch die nachfolgende Bankenkrise hat wenig mit dem Kapitalismus zu tun, sondern eher mit seiner Verhinderung, die man im Zentralbankensystem festmachen kann.

Das Buch enthält neben den beiden hauptsächlichen Themengebieten auch zahlreiche Einzelheiten zu den geschilderten historischen Vorgängen und ihrer Bewertung durch den Autor. Das reicht bis in die Gegenwart.

Eingefleischte Sozialisten wird Zitelmann wohl nicht von ihrem Glauben abbringen. Vielleicht aber überzeugt die von ihm geschilderte Realität Menschen, die noch nicht blind für sie sind. Das wäre doch wenigstens etwas.

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