Rainer Zitelmann

 3,9 Sterne bei 20 Bewertungen

Lebenslauf

Dr. Dr. Rainer Zitelmann ist Historiker, Soziologe und mehrfacher Bestsellerautor. Er hat 29 Bücher geschrieben und herausgegeben, die weltweit in über 30 Sprachen übersetzt wurden. In den vergangenen Jahren schrieb er Artikel oder gab Interviews in führenden Medien wie »Wall Street Journal«, »Times«, »Forbes«, »Newsweek«, »Daily Telegraph«, »Le Monde«, »Corriere de la Sera«, »Israel Hayom«, »Frankfurter Allgemeine Zeitung«, »Neue Zürcher Zeitung«, »Der Spiegel« und zahlreichen Medien in Lateinamerika und Asien.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Weltreise eines Kapitalisten (ISBN: 9783959727839)

Weltreise eines Kapitalisten

Neu erschienen am 21.05.2024 als Gebundenes Buch bei FinanzBuch Verlag.

Alle Bücher von Rainer Zitelmann

Cover des Buches Setze dir größere Ziele! (ISBN: 9783868817805)

Setze dir größere Ziele!

 (4)
Erschienen am 20.11.2019
Cover des Buches Reich werden und bleiben (ISBN: 9783898799201)

Reich werden und bleiben

 (2)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Die Kunst, berühmt zu werden (ISBN: 9783959723503)

Die Kunst, berühmt zu werden

 (2)
Erschienen am 14.07.2020
Cover des Buches Wenn du nicht mehr brennst, starte neu (ISBN: 9783959726931)

Wenn du nicht mehr brennst, starte neu

 (1)
Erschienen am 23.12.2022
Cover des Buches Hitler (ISBN: 9783957682628)

Hitler

 (0)
Erschienen am 18.03.2024

Neue Rezensionen zu Rainer Zitelmann

Cover des Buches Der Aufstieg des Drachen und des weißen Adlers (ISBN: 9783959727105)
Dr_Ms avatar

Rezension zu "Der Aufstieg des Drachen und des weißen Adlers" von Rainer Zitelmann

Relative Armut für alle oder relativer Wohlstand für die Mehrheit
Dr_Mvor 7 Tagen

Darauf läuft es hinaus, wenn man sich fragt, welche Gesellschaftsordnung die bessere ist: Sozialismus oder Kapitalismus? Sicher ist das ein wenig plakativ, doch am Ende stimmt die Antwort. Diejenigen, die einen realen Sozialismus nie erlebt haben, zum Beispiel viele Westdeutsche, neigen dazu ihn zu verklären und als eine Art Paradies für Gerechtigkeit und Gleichheit zu empfinden.

Doch Sozialismus hat noch nie praktisch funktioniert. Und das hat objektive Gründe und liegt keinesfalls daran, dass man ihn etwa nur falsch organisiert hätte. Sozialisten verstehen menschliches Verhalten einfach nicht. Da das kapitalistische System spontan entstand, also im Gegensatz zum Sozialismus keine Kopfgeburt ist, muss es menschlichem Verhalten entsprechen. Und weil der Mensch sich im Sozialismus nicht so verhält, wie es Sozialisten in ihrer Einfalt erwarten, endet jeder Versuch, ein solches System zu installieren im Totalitären. Man will den "neuen Menschen" erschaffen, weil einem der "alte" nicht passt. Und die angepriesene Gleichheit vollzieht sich als Herrschaft einer Funktionärselite, die ein wenig gleicher ist als die anderen.

Und ökonomisch läuft man stets in den Zusammenbruch, weil diese naive "Elite" glaubt, sie könne ein hochkomplexes System "steuern". Alles wird von oben bestimmt und gerät damit ins Absurde. Das betrifft insbesondere Preise, die in einem selbstorganisierten ökonomischen System der wichtigste Indikator sind. Fällt er weg oder werden Preise festgelegt, gerät das ganze System in Schieflage, weil falsche Anreize geschaffen werden.

Rainer Zitelmann untersucht in diesem Buch am Beispiel Polens und Vietnams, was das Freisetzen einer Marktwirtschaft für erstaunliche Wirkungen in kurzer Zeit bringt. Dabei zeigt er zunächst, wohin Sozialismus beide Länder brachte. Mit dem globalen Scheitern des sogenannten sozialistischen Lagers konnten sowohl Polen als auch Vietnam marktwirtschaftliche Strukturen aufbauen. In Vietnam geschah das zunächst nicht, weil die kommunistische Partei immer noch am überall gescheiterten System der sozialistischen Planwirtschaft festhielt und damit alle selbstgesteckten Ziele verfehlte und eine Hungersnot erzeugte. Immerhin erkannte die Parteiführung das dann aber und änderte ihre Politik, was sehr schnell zu enormen Verbesserungen führte.

Ähnliches geschah in Polen, wenngleich man hier auch den nicht unerheblichen Förderprozess der EU ins Spiel bringen muss, was Zitelmann jedoch nicht tut. Und bei diesem Thema sollte man nicht unerwähnt lassen, dass es das reine kapitalistische System nirgendwo gibt. Besonders in Europa wird es zunehmend von einer planwirtschaftlichen Komponente beschädigt. Oder von Eingriffen des Staates, etwa bei der sogenannten Bankenrettung, die Fehlentwicklungen nicht behob, sondern eher noch verstärkte. Aber der "moderne" Sozialstaat braucht die Großbanken, um sich Kredite zu besorgen. Das sind jedoch keine Themen dieses Buches.

Vielmehr geht es Zitelmann darum, zu zeigen, dass Entwicklungshilfe, wie sie bis heute durchgeführt wird, keinesfalls zu Wohlstand führt, sondern reine Verschwendung von enormen Mitteln ist. Darüber gibt es genügend Bücher von wirklichen Experten, die dieses ernüchternde Fazit untermauern. Darin findet man übrigens auch genügend Belege wie Entwicklungshilfe lokale Marktwirtschaften beschädigt, statt sie aufzubauen oder zu unterstützen.

Ziemlich ernüchternd sind im Übrigen auch Zitelmanns Statistiken am Ende seiner zwei Kapitel. Sie zeigen insbesondere welche sozialistischen Verblendungen in deutschen Köpfen herumirren.

Cover des Buches Der Aufstieg des Drachen und des weißen Adlers (ISBN: 9783959727105)
B

Rezension zu "Der Aufstieg des Drachen und des weißen Adlers" von Rainer Zitelmann

Interessante Zwei-Länder-Studie
belanaherminevor einem Jahr

Inhalt

Nach einem Vorwort fasst Herr Zitelmann sein ganzes Resüme in Kapitel 1 zusammen, in dem er die grundlegende Sicht erläutert, die dann im Buch anhand der zwei Länder Polen (Kapitel 2) und Vietnam (Kapitel 3) gestützt wird. Als Zusammenfassung findet sich dieses Resüme in Kapitel 4 wieder.

Am Ende des Buches finden sich 12 Seiten Anmerkungen, 12 Seiten Literaturhinweise und ein Personenregister.

Subjektive Eindrücke

Die Kapitel 2 und 3 bieten einen interessanten und fundierten Überblick über die geschichtliche Entwicklung von Polen und Vietnam seit dem Beginn des wirtschaftlichen (Wieder-)Aufstiegs. Man erfährt viele interessante Details und tiefe Einblicke in das Leben, das die Menschen insbesondere vor dem wirtschaftlichen Aufschwung geführt haben.

Insgesamt erscheinen alle Erläuterungen vor dem Hintergrund der These, dass nur die freie Marktwirtschaft und sonst nichts diesen wirtschaftlichen Aufschwung ermöglicht hat. Zwei Einzelbeispiele sind wohl für einen Beweis etwas mager. Hier hätte ich mir doch eine breitere Perspektive und den Einbezug von mehr Aspekten, die eine Entwicklung beeinflussen (können), gewünscht.

Fazit

Höchst interessant als Zwei-Länder-Studie und in diesem Sinne durchaus lesenswert, jedoch argumentativ recht einseitig und deshalb unbedingt durch breiteres Denken begleiten.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

Cover des Buches Die Kunst, berühmt zu werden (ISBN: 9783959723503)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Kunst, berühmt zu werden" von Rainer Zitelmann

Wie es Menschen gelingt, sich selbst zu vermarkten ...
Bellis-Perennisvor 4 Jahren

Rainer Zitelmann stellt uns in seinem Buch 12 Personen vor, die es geschafft haben, mittels großem Ehrgeiz und Medienrummel sich selbst als eigene Marke darzustellen. 

Diese Personen sind: 

  • Albert Einstein
  • Karl Lagerfeld
  • Muhammad Ali
  • Oprah Winfrey
  • Andy Warhol
  • Steve Jobs
  • Madonna
  • Prinzessin Diana
  • Stephen Hawking
  • Arnold Schwarzenegger
  • Donald Trump
  • Kim Kardashian 

Die Wahl der Mittel sich in den Mittelpunkt zu stellen sind unterschiedlich, das Ziel ist immer gleich. 

Manches, was auf den ersten Blick wie eine lieb gewonnene Marotte aussieht, wie z. B. Einsteins Marotte keine Socken zu tragen oder sein wild zerstrubbeltes Haar, ist eiskalt kalkuliert. 

Einige, wie Arnold Schwarzenegger, nutzen kleine Nischen, um sich zu positionieren. Andere, wie Karl Lagerfeld oder Steve Jobs, benutzen ihre Kleidung als Wiedererkennungsmerkmal. 

Zu jeder der Personen hat der Autor eine Kurzbiografie mit Fokus auf deren PR-Aktivitäten geschrieben. Am Ende steht noch eine Zusammenfassung der PR-Strategien. Rainer Zitelmann hat für seine Recherchen jede Menge biografischer Details ausgegraben. Manchmal leider nur aus einer Biografie - wie z. B. Bei Prinzessin Diana.  

Ein bisschen zu wenig ist mir das „Publikum“ der Selbstvermarkter betrachtet. Denn die PR um eine bestimmte Person oder Sache funktioniert nur so lange, so lange sich jemand dafür interessiert. Leider schaffen es diese Personen, sich durch allerlei Auftritte, Provokationen und/oder Interviews ins Bewusstsein der Medien und der Menschen zu drängen. 

Was wäre, wenn alle Medien einmal keinen Tag über Donald Trump oder Kim Kardashian schrieben? Wem würden diese beiden abgehen?    

Fazit: 

Eine Auflistung von Selbstdarstellern, die einen staunen lässt. Ganz hat mich das Buch nicht überzeugt, daher 3 Sterne.

  

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